Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Oper und Ballett von Juli bis September 2016

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

Oper und Ballett am Rhein:  Juli bis September 2016

Mo 04.07. – 18.00 Uhr             Premiere im Opernhaus Düsseldorf: Die Schneekönigin, die neue Familienoper von Marius Felix Lange

Sa 27.08. –  11.00–17.00 Uhr 60 Jahre Deutsche Oper am Rhein zum NRW-Tag 2016: Opern-Rallye – musikalische Überraschungen in der Düsseldorfer Altstadt

So 28.08. – 19.00 Uhr               60 Jahre Deutsche Oper am Rhein zum NRW-Tag 2016: Klassik Open Air auf dem Burgplatz Düsseldorf als Finale des dreitägigen Bürgerfestes mit dem Ensemble der Deutschen Oper am Rhein und den Düsseldorfer Symphonikern

So 11.09. – 13.00 –19.00 Uhr     60 Jahre Deutsche Oper am Rhein

– Saisonstart in Duisburg: „Tag des offenen Denkmals“ im Theater Duisburg mit großem Abschlusskonzert mit dem Ensemble der Deutschen Oper am Rhein und den Duisburger Philharmonikern

Fr 16.09. – 19.30 Uhr               Premiere im Opernhaus Düsseldorf: Ballett am Rhein – b.26 mit „Bournonville Divertissements“ von August Bournonville, „Dark Elegies“ von Antony Tudor und „One“ von Terence Kohler

So 18.09. – 18.30 Uhr               Wieder im Opernhaus Düsseldorf: Carmen von Georges Bizet

Do 22.09. – 19.30 Uhr              Globus Vocalis in Concert – Vokalensemble im Foyer des Opernhauses Düsseldorf

Fr 30.09. – 18.00 Uhr               Opernwerkstatt: Otello im Opernhaus Düsseldorf – Gespräche und Probenbesuch vor der Premiere von Giuseppe Verdis „Otello“ in der Regie von Michael Thalheimer am 8. Oktober im Opernhaus Düsseldorf (Eintritt frei).

Paris / Grabmal Georges Bizet © IOCO

Paris / Grabmal Georges Bizet © IOCO

Im Opernhaus Düsseldorf …

… feiert die Deutsche Oper am Rhein kurz vor den Sommerferien, am Montag, 4. Juli, um 18.00 Uhr, die Premiere von Marius Felix Langes neuer Familienoper Die Schneekönigin. Nach der stürmisch gefeierten Uraufführung in Duisburg können junge Zuschauer ab 6 Jahren jetzt im Opernhaus Düsseldorf erleben, wie die kleine Gerda ihren Freund Kay aus der eisigen Welt der Schneekönigin befreit. Bis zum 6. Juli stehen zwei Familien- und zwei Schul­vorstellungen auf dem Programm. Carmen (1. Juli), Der Rosenkavalier (8. Juli) und Die lustigen Weiber von Windsor (2., 6. und 9. Juli) laden zu den letzten Opernvorstellungen vor den Theaterferien ein. Das Ballett am Rhein zeigt am 3., 7. und 10. Juli die letzten Vorstellungen des Programms b.28. Rasante Bewegungen und extreme Körperlichkeit prägen den dreiteiligen Abend mit einem Ballett von Paul Taylor und Uraufführungen von Hubert Essakov und Nils Christe.

Den Start in die neue Opern- und Ballettsaison und 60 Jahre Deutsche Oper am Rhein feiert die Landeshaupt­stadt am 27. und 28. August im Rahmen des NRW-Tages in Düsseldorf: Am Samstag, 27. August überraschen Solisten der Deutschen Oper am Rhein bei der „Opern-Rallye“ stündlich zwischen 11.00 und 17.00 Uhr an verschie­den­en Orten der Altstadt mit bekannten Arien und Duetten und machen Lust auf die neue Opern-Spielzeit. Am Sonntag, 28. August, klingt der NRW-Tag 2016 um 19.00 Uhr mit einem großen musikalischen Finale auf dem Düsseldorfer Burgplatz aus: Das Klassik Open Air mit Stars aus dem Ensemble und den Düsseldorfer Symphonikern sorgt mitten in der Altstadt für einen glanzvollen Auftakt zur neuen Opern- und Konzertsaison.

Premiere für b.26 im Düsseldorfer Opernhaus: Das Ballett am Rhein führt die Zuschauer mit drei Stücken durch 175 Jahre Ballettgeschichte. Auf ein virtuoses Tanz­fest August Bournonvilles lässt Martin Schläpfers preisgekrönte Compagnie mit Antony Tudors „Dark Elegies“ ein Ritual tief berührender Trauer folgen, bevor Terence Kohler mit kräftigen, energiegeladenen Szenen sein Ballett „One“ zu Brahms’ Sinfonie Nr. 1 eröffnet. Das Opernprogramm beginnt am 18. September mit Bizets Carmen und einem Ausblick auf die erste Premiere am 8. Oktober: Am Freitag, 30. Sep­tember, um 18.00 Uhr macht die Opernwerkstatt mit Gesprächen und einem Proben­besuch neugierig auf Giuseppe Verdis Otello in der Inszenierung von Michael Thalheimer. Bereits zum dritten Mal ist am 22. September „Globus Vocalis in Concert“: Im Opernfoyer unterhält das aus dem Chor der Deutschen Oper am Rhein hervor­gegangene Vokalensemble mit einem weiten Spektrum anspruchsvoller Männerchor­literatur.

Wien / Grabstätte / Emmerich Kálmán © IOCO

Wien / Grabstätte / Emmerich Kálmán © IOCO

In Duisburg…

… endet die Spielzeit turbulent und hochromantisch in der Zirkuswelt von Emmerich Kalmáns gefeierter Operette Die Zirkusprinzessin. Mitreißende Melodien, schmissige Varieté-Nummern und berührend-sentimentale Liebesduette,  luftig-leichte Zirkusatmosphäre und der Charme der typisch Wienerischen Grantigkeit, begeistern am 3. Juli zum  letzten Mal im Theater Duisburg. Am 1. und 2. Juli gehört die Bühne dem Nachwuchs der Deutschen Oper am Rhein: Am Freitag, 1. Juli, präsentieren ausgewählte Tänzerinnen und Tänzer des Balletts am Rhein ihre eigenen choreographischen Ideen in der neuen Plattform „Young Moves“. Am Samstag, 2. Juli, ist die letzte Gelegenheit, Elliott Carters What Next? und Leonard Bernsteins Trouble in Tahiti zu sehen, zwei amerikanische Einakter, inszeniert von Tibor Torell und Philipp Westerbarkei im neuen Format Young Directors.

Zu Beginn der neuen Spielzeit im August, werden „60 Jahre Deutsche Oper am Rhein“ auch in Duisburg zum Fest: Am Sonntag, 11. September, dem „Tag des offenen Denkmals“ kann man ab 13.00 Uhr verborgene Winkel des Theaters mit seinen vielfältigen Berufen und Gewerken ent­decken. Die Deutsche Oper am Rhein, die Duisburger Philharmoniker und der Jugendclub „Spieltrieb“ präsentieren das Haus in verschiedenen Themenführungen, beim „Theaterberufe-Speed-Dating“, mit dem Spieltrieb-Projekt „Bloody Willy“ und dem großen Abschlusskonzert um 18.00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Für Kostümfans gibt es am Samstag, 3. September, einen Kostümverkauf im Produktionszentrum Duisburg-Wanheimerort (Neuenhofstraße 55): Ab 10.00 Uhr gibt es Zählkarten für die Reihenfolge des Einlasses – der Verkauf beginnt um 12.00 Uhr.

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Pressemeldung Deutsche Oper am Rhein

Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Premiere Die Schneekönigin von Felix Lange, 04.06.2016

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Adela Zaharia – die Schneekönigin © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Adela Zaharia – die Schneekönigin © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

 

Die Schneekönigin von Marius Felix Lange

Premiere : Mo 04.07. – 18.00 Uhr (Premiere) | Di 05.07 – 11.00 und 18.00 Uhr | Mi 06.07. – 10.00 Uhr Weitere Aufführungen in der Spielzeit 2016/17 : Theater Duisburg : So 16.10. – 15.00 Uhr | Do 10.11. – 11.00 Uhr / Opernhaus Düsseldorf : Fr 25.11. – 18.00 Uhr | Di 29.11. – 11.00 Uhr | Di 13.12. – 10.30 Uhr | Mi 14.12. – 18.00 Uhr | Do 15.12. – 11.00 Uhr | Mo 26.12. – 16.00 Uhr

Familienoper nach Hans Christian Andersen, Libretto vom Komponisten Eine Koproduktion der Deutschen Oper am Rhein mit dem Theater Dortmund und dem Theater Bonn im Rahmen von „Junge Opern Rhein-Ruhr“ Schirmherrin: Christina Kampmann, Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW

Kurz vor den Schulferien feiert Marius Felix Langes Oper Die Schneekönigin am Montag, 4. Juli, um 18.00 Uhr Premiere im Opernhaus Düsseldorf. Die hochsommerlichen Temperaturen können der eisigen Welt der Schnee­kö­nigin, die den jungen Kay gefangen hält, nichts anhaben. Befreien kann ihn nur die tiefe Freundschaft und Herzens­wärme seiner Freundin Gerda, die ihn nach einer abenteuerlichen Reise endlich im Eispalast findet. Rund 1000 junge Zuschauer bejubelten vor wenigen Wochen die Uraufführung im Theater Duisburg. Jetzt folgt die Premiere in Düsseldorf,  bevor Die Schnee­königin im Herbst 2016 wieder in beiden Städten auf dem Programm steht.

Die dritte Neukomposition, die die Deutsche Oper am Rhein gemeinsam mit den Theater Dortmund und Bonn im Rahmen der Kooperation Junge Opern Rhein-Ruhr in Auftrag gab, hat das Familienopern-Repertoire für große Bühnen um ein weiteres Stück bereichert. Marius Felix Lange habe „alle Register seiner Kunst gezogen, um gezielt mit abwechslungsreicher, stets situationsbezogener Klangmalerei auch bei Zuhörern im Grund­schulalter die Gefahr von Langeweile zu bannen“, heißt es in der Rheinischen Post, und in der Westdeutschen Allgemeinen: „Wie nachhaltig die Produktion wirken kann, zeigte die geballte Konzentration, mit der ausnahmslos alle Besucher der Uraufführung, auch die Jüngsten, dem bunten Geschehen neunzig pausenlose Minuten gebannt folgten.“

Johannes Schmid setzt Die Schneekönigin nach Hans-Christian Andersens gleichnamigem Märchen in idyllisch-skurrilen Bühnen- und Kostümbildern von Tatjana Ivschina in Szene. Die musikalische Leitung übernimmt Ville Enckelmann. Die Ensemblesolisten Adela Zaharia als Schneekönigin, Heidi Elisabeth Meier als Gerda und Dmitri Vargin als Kay führen das 13-köpfige Sänger­ensemble an, das Andersens phantastische Welt zusammen mit dem Projektchor der Robert-Schumann-Hochschule und dem altstadtherbst­orchester lebendig werden lässt.

Musikalische Leitung: Ville Enckelmann, Chorleitung: Markus Fohr, Inszenierung: Johannes Schmid Choreographie: Anna Holter, Bühne & Kostüme: Tatjana Ivschina Dramaturgie: Bernhard F. Loges, Licht: Volker Weinhart
Schneekönigin: Adela Zaharia,  Räubermädchen: Maria Kataeva
Kay: Dmitri Vargin,  Rentier: Lukasz Konieczny,
Gerda: Lavinia Dames Großmutter/ Finnin: Katarzyna Kuncio
Blumenfrau: Annika Kaschenz Tölpeltroll: Aïsha Tümmler
Krähe: Wolfgang Schmidt Trotteltroll: Conny Thimander
Prinz: Hubert Walawski,  Deubeltroll: Peter Nikolaus Kante
Prinzessin: Anna Tsartsidze Chor: Projektchor der Robert Schumann Hochschule
Orchester: Duisburger Philharmoniker

Die Schneekönigin im Opernhaus Düsseldorf: Mo 04.07. – 18.00 Uhr (Premiere) | Di 05.07 – 11.00 und 18.00 Uhr | Mi 06.07. – 10.00 Uhr, Aufführungen der Spielzeit 2016/17: Theater Duisburg : So 16.10. – 15.00 Uhr | Do 10.11. – 11.00 Uhr / Opernhaus Düsseldorf : Fr 25.11. – 18.00 Uhr | Di 29.11. – 11.00 Uhr | Di 13.12. – 10.30 Uhr | Mi 14.12. – 18.00 Uhr | Do 15.12. – 11.00 Uhr | Mo 26.12. – 16.00 Uhr

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Pressemeldung Deutsche Oper am Rhein

Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Sommergala mit Elina Garanca, 03.06.2016

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Elina Garanca © PaulSchirnhofer - Deutsche Grammophon

Deutsche Oper am Rhein / Elina Garanca © PaulSchirnhofer – Deutsche Grammophon

Rheinoper Sommergala im ausverkauften Opernhaus

 Freitag, 3. Juni  19.00 Uhr

Mit der gefeierten Mezzosopranistin Elina Garanca setzt der Freundeskreis der Deutschen Oper am Rhein seine Reihe von Starengagements zur jährlichen Sommergala fort. Am Freitag, 3. Juni, um 19.00 Uhr, gibt Elina Garanca im ausverkauften Düsseldorfer Opernhaus ein Konzert mit Arien von Tschaikowsky, Massenet, Saint-Saëns, Gounod, Marquina, Lope, Moreno und Bizet. Am Pult der Düsseldorfer Symphoniker ist Karel Mark Chichon zu erleben, Götz Alsmann führt als Moderator durch das Programm. [Von Elina Garanca wurden verschiedene Aufnahmen bei der deutschen Grammophon veröffentlicht.]

Ein Höhepunkt zum Ende der Saison ist seit vielen Jahren die vom Freundeskreis der Deutschen Oper am Rhein präsentierte Operngala. Weltstars wie Edita Gruberová, Anja Harteros, Emily Magee, José Cura, Juan Diego Flórez, Marcello Giordani, Thomas Hampson und Ramón Vargas begeisterten dort in den vergangenen Jahren Publikum und Presse. Die an allen wichtigen Opernhäusern von New York über London bis Wien gefeierte Mezzosopranistin Elina Garanca setzt die Reihe eindrucksvoller Engagements fort. Im August 2015 wurde ihr aktuelles Album „Méditation“ mit dem „ECHO Klassik“ als Solistische Einspielung des Jahres in der Kategorie Gesang/Arien/Rezitale ausgezeichnet. Dirigent Karel Mark Chichon, der die musikalische Leitung der Gala übernimmt, hat El?na Garan?a auch auf ihrer prämierten CD begleitet. Durch den Abend führt Götz Alsmann.

Seit vier Jahrzehnten ist der Freundeskreis der Deutschen Oper am Rhein ein verlässlicher Partner für den Erhalt und Ausbau eines der herausragenden Kulturinstitute des Landes. Schwerpunkte seines Engagements sind die Unterstützung junger Sängerinnen und Sänger im Opernstudio und der Ausbau des Bereichs Junge Oper, der sich mit der Vermittlung von Oper und Ballett an Kinder und Jugendliche befasst. Der Erlös der Gala kommt in diesem Jahr dem Bereich Junge Oper am Rhein zu Gute. Zahlreiche private Opernliebhaber und Unternehmen aus der Region haben sich im Freundeskreis zusammengefunden, um die künstlerische Qualität der Opernhäuser in Düsseldorf und Duisburg zu fördern und sich im Kreise Gleichgesinnter persönlich zu begegnen.

 

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Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Ballettpremiere b.28, 29.05.2016

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Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

 

Premiere  Ballett am Rhein: b.28
Paul Taylor: Esplanade,  Hubert Essakow: Tenebre (Uraufführung)
Nils Christe: Different Dialogues (Uraufführung)

Sonntag, 29. Mai 2016, 18.30 Uhr, weiter Vorstellungen 1. Juni 2016; 4. Juni 2016; 12. Juni 2016; 3. Juli 2016; 7. Juli 2016; 10. Juli 2016

zur letzten Düsseldorfer Ballettpremiere in dieser Spielzeit präsentiert Martin Schläpfer mit b.28 zwei Uraufführungen: Tenebre von Hubert Essakow und Different Dialogues von Nils Christe.

Außerdem zeigt das Ballett am Rhein mit Esplanade erstmals ein Werk Paul Taylors. Zu barocken Klängen von Johann Sebastian Bach schuf Paul Taylor 1975 sein Ballett Esplanade, das heute zu den Meisterwerken des Modern Dance zählt. Als „eine Reise durch Nacht zum Licht“ beschreibt der in Südafrika geborene Hubert Essakow, der mit seinen Arbeiten derzeit in der Londoner Tanzszene für Furore sorgt, seine Neukreation Tenebre. Der Titel bezieht sich auf die musikalische Basis seines Balletts, die gleichnamige Komposition für Streichorchester von Bryce Dessner, verschränkt
mit dessen Delphica für Viola solo und kombiniert mit Soundscapes des britischen Klangkünstlers Garreth Mitchell.

Nils Christe schließlich, der in Düsseldorf und Duisburg mit so unterschiedlichen Stücken wie Fearful Symmetries und Sorrowful Songs begeisterte, choreographiert in seiner Uraufführung „Different Dialogues“ zu Teilen aus Phillip Glass‘ Sinfonie Nr. 3 und dessen Konzert für Violine und Orchester.

Am Pult der Düsseldorfer Symphoniker ist der junge Kapellmeister Aziz Shokhakimov zu erleben. Solisten in Johann Sebastian Bachs und Philip Glass‘ Violinkonzerten sind die Konzertmeister der Düsseldorfer Symphoniker Franziska Früh, Dragos Manza, Egor Grechishnikov und Emilian Piedicuta. Bryce Dessners Delphica wird interpretiert von Solobratschist Ralf Buchkremer.

Paul Taylor: Esplanade
Eine Esplanade ist ein Ort, an dem man spazieren oder sich aufhalten kann – eine Promenade, ein Platz, ein Boulevard. Alltägliches findet auf einer Esplanade statt, und so war es auch eine simple Szenerie, die Paul Taylor 1975 zu seinem Ballett Esplanade inspirierte: der Blick auf ein rennendes Mädchen, das versuchte, einen Bus zu erreichen. Alltägliche Bewegungen wie Laufen, Rennen, Springen, Rutschen, Stürzen oder einfach nur Stehen fügen sich zu Violinkonzerten von Johann Sebastian Bach in Esplanade zu einer Choreographie, die heute zu den Meisterwerken des Modern Dance gehört. Der Charakter des ersten Teils ist von sommerlicher Heiterkeit und Unbeschwertheit – eine Art Höhenflug gegen die Schwerkraft, über den sich im zweiten Satz jedoch ein melancholischer Schatten legt: Mit ihren gebeugten Körpern erscheinen die Tänzerinnen und Tänzer wie Trauernde. Ein romantisch-verspieltes Zusammentreffen dreier Paare lotet Liebesglück und Liebesleid aus, bevor sich das ganze Ensemble mit halsbrecherischen Sprüngen in eine atemberaubend-ausgelassene Raserei begibt.

Mit Esplanade präsentiert das Ballett am Rhein erstmals eine Arbeit Paul Taylors und damit ein weiteres zentrales Werk des amerikanischen Repertoires des 20. Jahrhunderts. 1930 geboren erhielt Paul Taylor seine Ausbildung zum Tänzer bei Antony Tudor, Martha Graham, Doris Humphrey und José Limón und trat in verschiedenen Compagnien auf. Er arbeitete mit Merce Cunningham und zählte in Martha Grahams Dance Company zu den charismatischsten Solisten. George Balanchine schuf für ihn in seinem Ballett Episodes die legendäre Taylor-Variation. 1954 kreierte er seine erste eigene Choreographie, 1955 gründete er sein eigenes Ensemble – die in New York ansässige Paul Taylor Dance Company, die er bis heute leitet und die auf Tourneen weltweit zu erleben ist. In seinem 140 Choreographien umfassenden Schaffen setzt sich Paul Taylor mit einer großen Bandbreite von Themen auseinander, in deren Zentrum stets die Fragen des Menschseins zwischen Leben und Tod, Natur und Zivilisation, Liebe und Sexualität stehen. Horst Koegler zählte den Künstler „nicht nur zu den fruchtbarsten, fantasievollsten und musikalischsten, sondern auch zu den humorvollsten Choreographen seiner Generation“.

Musik Konzert für Violine, Streicher und Continuo E-Dur BWV 1042 sowie Largo und Allegro aus dem Konzert für zwei Violinen, Streicher und Continuo d-Moll BWV 1043 von Johann Sebastian Bach Choreographie Paul Taylor

Musikalische Leitung Aziz Shokhakimov
Kostüme John Rawlings Licht Jennifer Tipton
Choreographische Einstudierung Richard Chen See
Violine Franziska Früh / Dragos Manza, Egor Grechishnikov
/ Emilian Piedicuta,
Orchester Düsseldorfer Symphoniker

Sonntag, 29. Mai 2016, 18.30 Uhr, weiter Vorstellungen 1. Juni 2016; 4. Juni 2016; 12. Juni 2016; 3. Juli 2016; 7. Juli 2016; 10. Juli 2016

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