Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Premiere b.30 – Ausgesetztsein, 14.01.2016

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

Ballett  b.30  in Düsseldorf

Premiere 14. Januar 2017, um 19.30 Uhr, weitere Vorstellungen 21.1.2017, 25.1.2017, 28.1.2017, 31.1.2017, 2´.2.2017, 5.2.2017, 16.2.2017,  18.2.2017, 19.2.2017

mit den Uraufführungen Concerto grosso Nr. 1 von Remus Sucheana und Wounded Angel von Natalia Horecna sowie der von Marco Goecke für das Ballett am Rhein geschaffenen Choreografie Lonesome George widmet Martin Schläpfer sein Programm b.30 ganz dem zeitgenössischen Tanz. Premiere ist am Samstag, 14. Januar 2017, um 19.30 Uhr, im Opernhaus Düsseldorf.

Deutsche Oper am Rhein / b.30 Probe Wounded Angel: Natalia Horecna © Gert Weigelt

Deutsche Oper am Rhein / b.30 Probe Wounded Angel: Natalia Horecna © Gert Weigelt

Seine erste Choreographie stellt Remus Sucheana  mit der Uraufführung Concerto grosso Nr. 1 zur gleichnamigen Komposition von Alfred Schnittke vor. Der aus Rumänien stammende Künstler, dessen tänzerische Laufbahn maßgeblich von Martin Schläpfer geprägt wurde, beschäftigt sich in seinem Ballett mit dem Wechselverhältnis des Einzelnen zur Gruppe.

Deutsche Oper am Rhein / b.30 Probe Concerto grosso Nr. 1: Remus Sucheana © Gert Weigelt

Deutsche Oper am Rhein / b.30 Probe Concerto grosso Nr. 1: Remus Sucheana © Gert Weigelt

Die slowakische Choreographin Natalia Horecna zählt zu den interessantesten Künstlerinnen in der europäischen Tanzszene. Wounded Angel nennt sie ihre Uraufführung, in der sie sich in die seelischen Abgründe aber zugleich auch auf die Suche nach den verborgenen Schönheiten des menschlichen Inneren begibt.

Dazwischen ist mit Marco Goeckes 2015 mit dem Ballett am Rhein in Duisburg uraufgeführtem Lonesome George eines der berührendsten Werke der letzten Jahre nun auch in Düsseldorf zu erleben.

Es thematisiert ein existenzielles Ausgesetztsein, wie es kaum eindringlicher auf die Tanzbühne gebracht wurde.

Mit der musikalischen Leitung von b.30 gibt der junge franko-kanadische Dirigent Jean-Michaël Lavoie sein Debüt bei den Düsseldorfer Symphonikern. PMDOR

b.30 – Premiere Düsseldorf: 14. Januar 2017 19.30, weitere Vorstellungen 21.1.2017, 25.1.2017, 28.1.2017, 31.1.2017, 2´.2.2017, 5.2.2017, 16.2.2017,  18.2.2017, 19.2.2017

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Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Der Graf von Luxemburg – Léhar neu geadelt, IOCO Kritik, 11.12.2016

Dezember 11, 2016  
Veröffentlicht unter Deutsche Oper am Rhein, Hervorheben, Kritiken, Operette

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

Der Graf von Luxemburg  an der Rheinoper

 Léhars Operette neu geadelt und brillant zur Schau gestellt

Der Graf von Luxemburg:  Weitere Vorstellungen in Duisburg oder Düsseldorf: 17.12.2016, 22.12.2016, 22.12.2016, 26.12.2016, 28.12.2016, 31.12.2016, 06.01.2017, 20.01.2017, 07.02.2017, 26.02.2017, 25.3.2017, 31.03.2017, 11.05.2017

Von Albrecht Schneider

Hi Leute, möchte man an dieser Stelle rufen, ehe Ihr weiterlest, kauft schleunigst ein Ticket und schaut Euch den Grafen selber an. Drei hinreißende Stunden werdet Ihr erleben….

Bereits des Längeren kommt die Operette, die nach dem letzten Krieg vornehmlich in verkitschten Filmen überlebte, im Sog der Musicals und mittels peppiger Inszenierungen wieder, und diese Vokabel wird ihr durchaus gerecht, angetanzt auf den Bühnen der Staats- und Stadttheater. Nach wie vor liefert sie süße Gefühle und transportiert uns in eine schadstoff-freie Umgebung. Allein, nicht unentwegt bleibt der Verstand zugunsten des Sentiments ausgeschaltet, perlt die Musik nicht zwingend wie der Champagner aus der geöffneten Flasche. Das trifft gerade auf den Graf von Luxemburg zu, der zwar nach wie vor mit den unverzichtbaren Versatzstücken wie Liebe und Komik, mit Geld und unreinen Herzen hantiert, sowie üppig musikalisches Schaumgebäck serviert. Nur steigt bei ihm, als einem Kind des zwanzigsten Jahrhunderts, schon einmal der korrumpierbare Mensch aus dem Kostüm, schimmert durch die Schminke das wahre Gesicht. Und in reine Harmonie ist die Geschichte auch nicht durchwegs gebettet, sondern sie wird bisweilen durch Klänge unbequem, die eher der „seriösen“ Musik zugehören.

Deutsche Oper am Rhein / Der Graf von Luxemburg - Michel Cornel Frey (Armand Brissard), Bo Skovhus (René Graf von Luxemburg), Chor © Hans Joerg Michel

Deutsche Oper am Rhein / Der Graf von Luxemburg – Michel Cornel Frey (Armand Brissard), Bo Skovhus (René Graf von Luxemburg), Chor © Hans Joerg Michel

Regisseur Jens-Daniel Herzog stellt in einem Paris der Jetztzeit einen Grafen vor, dem alles abhanden kam, vor allem das Geld, und dem jetzt noch das letzte abhanden kommt, was ihm nach einem munteren Playboydasein geblieben ist, nämlich die Distinktion seiner adeligen Gesellschaft.

Jens-Daniel Herzog in der Rheinoper © IOCO

Jens-Daniel Herzog in der Rheinoper © IOCO

Für eine halbe Million Francs verkauft er sich an den plutokratischen russischen Fürsten Basil Basilowitsch (steinreiche Russen sind für das Genre Operette seit ihrer Entstehung offenbar nahezu unentbehrlich), indem er zum Schein dessen Liebe, die Sängerin Angèle Didier, ehelicht. Die Dame soll mit ihrem Einverständnis auf diese Weise adelig, mithin zu einer standesgemäßen Partie erhoben und zur Heirat mit dem Russen salonfähig gemacht werden. Die Bedingung für den Grafen besteht darin, bei dem amtlichen Akt des Ringetauschs die potentielle Gattin nicht zu sehen zu kriegen und nach drei Monaten Pseudoehe in die Scheidung einzuwilligen.

Jetzt könnte man denken, das sei weniger eine vergnügliche, eher eine leicht unappetitliche Affäre, und als Operettenstoff kaum brauchbar. Allerdings findet sie im Künstlermilieu statt, und da geht es bekanntlich zwar immer ärmlich, dafür mächtig lustig zu. Dem aus pekuniärem wie feudalistischem Anlass verkuppelten Paar, das absehbar gegen Ende der Vorstellung zueinander finden wird, steht ein buffoneskes gegenüber: der Maler Armand Brissard, ein Freund des Grafen, möchte mit der geliebten Juliette Vermont, vormals Sängerin und nunmehr Zofe der Kollegin Didier, unbedingt intim sein. Eine Kopulation, zu der, ihr prinzipiell zuneigend, sie erst nach Heimkehr vom Standesamt bereit ist. Mit dem daraus resultierenden üblichen Kampf der Geschlechter, ausgetragen in gegenseitiger Körpermalerei, einer Art Action Painting mit weiter dazu gestoßenen Bohemiens und sonstigen Possen, zu denen der zunächst grämliche, danach trunkene Graf seinen letzten Sous beisteuert.

Deutsche Oper am Rhein / Der Graf von Luxemburg - Vlnr: Bruce Rankin, Karl Walter, David Jerusalem, Luis Fernando Piedra, Bo Skovhus © Hans Jörg Michel

Deutsche Oper am Rhein / Der Graf von Luxemburg – Vlnr: Bruce Rankin, Karl Walter, David Jerusalem, Luis Fernando Piedra, Bo Skovhus © Hans Jörg Michel

Somit ist der Knoten geschürzt, und von der Musik angesteckt darf das Spiel der guten wie miesen Gefühle, der Amüsierlust und des Katzenjammers hin zum Happyend beginnen. Aus dem Mit- und Gegeneinander von fünf Figuren mit unterschiedlichen Begierden schlägt die Inszenierung wahre Funken. Die Szene wechselt behende, vor das simple Maleratelier schiebt sich ein lausiges Zimmer, das der Abwicklung des lausigen Heiratsgeschäfts dient. Zu den Hauptfiguren gesellen sich des Fürsten Dreigestirn von russischer Gorillas (Bodyguards), das für mancherlei Slapstickeinlagen gut ist.

Im zweiten Akt wacht ein echter Drache als Pförtner vor dem Bühneneingang des Opernhauses, worin aufgrund ihrer Heirat die Frühverrentung der Sängerin Angèle Didier gefeiert wird. Dort kommt es zu einigen Turbulenzen, weil der Graf, jäh in die Künstlerin und anonyme Gattin verliebt, in deren Garderobe eindringt, Russenfürst und Leibgarde dazwischenfahren und zudem das Buffopärchen zwischen die Fronten gerät. Da tanzt und tobt die überkandidelte Gesellschaft derart herum, um Kritikaster die Nase rümpfen zu lassen ob der Holterdiepolterkomik. Aber geht hier nicht eine Operette über die Bühne?

Wenn die Grand Dame Oper bei soignierten Musikfreunden in höchstem Ansehen steht, so kehren sie dem Töchterchen Operette, als käme es wie ein leichtes, verdrehtes Mädchen angestakst, deswegen verächtlich den Rücken zu. Verglichen mit der altehrwürdigen Mutter wartete das oft hübschere und gewiss leichtsinnigere Kind mit schlichteren Geschichten auf, hüpfen, kreisen und verbiegen sich die Körper anders als in der Opera Seria oder dem Musikdrama. Und das alles passiert zu einer Musik, die den Ohren kaum wehtut.

Deutsche Oper am Rhein / Der Graf von Luxemburg - Susan Maclean (Gräfin Stasa Kokozowa) © Hans Jörg Michel

Deutsche Oper am Rhein / Der Graf von Luxemburg – Susan Maclean (Gräfin Stasa Kokozowa) © Hans Jörg Michel

In der Hotelhalle des 3. Aktes mutiert der Drache durch geschwinde Umkostümierung gleichermaßen zum Concierge, zum Liftboy wie zum Servierfräulein, und empfängt und bedient die just angereiste russische(!) Gräfin Stasa Kokozowa. Die nutzt ihr Couplet: Was ist das für ne Zeit, liebe Leut, um mittels einiger hinzugedichteter Verse dem Publikum zeitnah ein bisschen die Meinung zwar nicht zu geigen, doch immerhin zu singen. Ihrer Rolle obliegt die Lösung des Knotens, indem sie auf das ihr einst gegebene Heiratsversprechen des Fürsten pocht. Der erinnert sich dessen und entbindet das liebend Paar von seinen Verpflichtungen. Hiermit dürfen die zwei in eine bereits geschlossene, bislang nicht vollzogene, bloß hoffentlich beide Partner beglückende Ehe entschreiten.

Ja, wir sind in der Operette, und deren Bedingung ist Tempo, befeuert von der Musik. Bo Skovhus, ein Graf von Habitus und Stimme, lässt sich von ihr treiben. Selten erlaubt sie Momente, in denen die Protagonisten zu sich selbst finden. Dann singt der Luxemburger Aristokrat mit changierender Prosodie und den Banknoten zwischen den Fingern von lachendem Glück und der Liebe, womit sowohl das Geld gemeint sein kann wie die unbekannte ferne Frau, deren Parfüm Trèfle incarnat noch im Raum schwebt. Dessen Duft wird ihn später dazu anstiften, in melancholischen Tönen die eigene unredliche Handlungsweise zu reflektieren. Sein Singen weiß genau, wann Partitur und Augenblick die heldische, die getrübte oder die fidele Klangfärbung fordern.

Deutsche Oper am Rhein / Der Graf von Luxemburg - Bo Skovhus (René Graf von Luxemburg), Juliane Banse (Angèle Didier), Chor © Hans Jörg Michel

Deutsche Oper am Rhein / Der Graf von Luxemburg – Bo Skovhus (René Graf von Luxemburg), Juliane Banse (Angèle Didier), Chor © Hans Jörg Michel

Gleiches lässt sich von Julia Banse sagen, welche die distinguierte wie kokettierende Sängerin Angèle Didier in jeder Hinsicht verlebendigt. Franz Léhars Komposition ist von sinfonischer, von operndramatischer Qualität und der eines Giacomo Puccini, was die Künstler selbst betonen, durchaus ebenbürtig. Bo Skovhus und Julia Banse: Zwei berühmte Namen, die den ihnen vorauseilenden glänzenden Ruf sicht- und hörbar bestätigen. Beider Leistung vor Augen und im Ohr wäre stimmliche Kritik beckmesserisch, weil sie sich nicht unbedingt im Schöngesang äußern müssen, sondern in einer die jeweilige Situation beglaubigenden Klangrede.

Bruce Rankin, der Fürst Basil Basilowitsch, singt sich vortrefflich vom selbstherrlichen Boss über den verliebten Gockel hin zum kapitulierenden Trauerklößchen, Lavinia Dames und Cornel Frey geben das Künstlerpärchen Juliette Vermont und Armand Brissard und stehen den Kollegen in nichts nach. Gewissermaßen in der Nachfolge von Kolumbine und Harlekin agieren sie gleich springlebendigen sinnlichen Rivalen des leicht verdorbenen und berechnenden ersten Paares.

Der Schauspieler Oliver Breite wechselt wie ein Irrwisch die Kleidung und das Geschlecht, um überzeugend sämtliches Hotelpersonal zu mimen, während Susan Mclean als Gräfin Stasa Kokozowa der Zeit und dem Publikum singend die Leviten liest und sich alsbald den Fürsten schnappt.

Deutsche Oper am Rhein / Der Graf von Luxemburg - Bo Skovhus (René Graf von Luxemburg), Cornel Frey (Armand Brissard), Lavinia Dames (Juliette Vermont) © Hans Jörg Michel

Deutsche Oper am Rhein / Der Graf von Luxemburg – Bo Skovhus (René Graf von Luxemburg), Cornel Frey (Armand Brissard), Lavinia Dames (Juliette Vermont) © Hans Jörg Michel

Das Orchester unter Lukas Beikircher macht dem Ensemble ordentlich und con fuoco Beine, denn die Musik will tanzen und tanzen lassen. Dass es manchmal voller Temperament über die eigenen Füße stolpert, was soll’s, trägt es doch die Sänger jederzeit sicher durch die Partitur und unterschlägt oder verschleiert nicht Töne, die unter der Melodielinie bisweilen der scheinbar allseitigen guten Laune widersprechen wollen.

Das vorwiegend soignierte Publikum im Düsseldorfer Opernhaus schien die von Sibylle Gädeke ausstaffierte und von Mathis Neidhardt eingerichtete Operette Der Graf von Luxemburg zu goutieren. Der Beifall zumindest ließ darauf schließen. Sofern sie weiterhin so leichtfüßig und elegant auftritt, dürfte sie den Herrschaften bald richtig ans Herz wachsen. Wie auch immer, Leute, es bleibt dabei: Gehet hin und kauft Euch ein Ticket. Von Albrecht Schneider

Der Graf von Luxemburg:  Weitere Vorstellungen in Duisburg oder Düsseldorf: 17.12.2016, 22.12.2016, 22.12.2016, 26.12.2016, 28.12.2016, 31.12.2016, 06.01.2017, 20.01.2017, 07.02.2017, 26.02.2017, 25.3.2017, 31.03.2017, 11.05.2017

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Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Junge Opernmacher gesucht, 10.12.2016

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.deDeutsche Oper am Rhein / Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein sucht junge „Opernmacher“

Kennlern-Tag für alle ab 12 Jahren: Samstag, 10. Dezember – 11 bis 15 Uhr

Deutsche Oper am Rhein / DieOpernmacher © PRESSE FOTO DOR

Deutsche Oper am Rhein / DieOpernmacher © PRESSE FOTO DOR

Beim nächsten Mitmachprojekt der Jungen Oper am Rhein schreiben Jugendliche und junge Erwachsene unter professioneller Anleitung selbst eine Oper, die von Künstlern der Deutschen Oper am Rhein uraufgeführt wird. Innerhalb eines Jahres entwickeln die „Opernmacher“ eigene Kompositionen und Texte, das Bühnenbild und die Kostüme. Mit dem Kennlern-Tag startet das „Opernmacher“-Projekt am 10. Dezember im Opernhaus Düsseldorf. Die Teilnahme ist kostenlos.

Kurz danach beginnt die konkrete Arbeit: Die Operntexter treffen sich ab 20. Dezember dienstags von 16.30 bis 19.00 Uhr in der Librettowerkstatt im Opernhaus Düsseldorf, wo sie mit Hilfe von Sascha Pranschke, Autor und Dozent für kreatives Schreiben, Kurzgeschichten für ihre Oper entwerfen. Vertont werden diese ab 30. Januar in der Kompositions­werk­statt: Montags von 16.30 bis 19.00 Uhr kreieren die Teilnehmer unter Leitung von Komponist David Graham hier die Musik ihres Stücks. Werkstätten für Bühnenbild, Kostüme und Tanz kommen im Laufe des nächsten Jahres hinzu.

Beim Kennlern-Tag am Samstag, 10. Dezember, im Opernhaus Düsseldorf führt das Team um Anna-Mareike Vohn, Leiterin der Education-Abteilung der Deutschen Oper am Rhein, die Teilnehmer von 11 bis 15 Uhr in das Projekt ein. Interessenten ab 12 Jahren können sich unter Tel. 0211.89 25 457 oder per E-Mail an schule@operamrhein.de über das Mitmach-Projekt informieren und anmelden.

Pressemeldung Deutsche Oper am Rhein

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Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Operngala für die Deutsche AIDS-Stiftung, 18.03.2017

Dezember 7, 2016  
Veröffentlicht unter Deutsche Oper am Rhein, Konzert, Pressemeldung

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Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

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Internationale Stars engagieren sich für die Deutsche AIDS-Stiftung
8. Festliche Operngala am Samstag, 18. März 2017, im Opernhaus Düsseldorf

Seit 2010 hat die Festliche Operngala für die Deutsche AIDS-Stiftung ihren festen Platz in Düsseldorf. Mit bisher sieben Benefizveranstal­tungen erzielte die Hilfsorganisation einen Gesamterlös von mehr als 1 Mio. Euro und konn­te damit vielen von HIV und AIDS betroffenen Menschen in Not helfen. Am Samstag, dem 18. März 2017, um 19.00 Uhr präsentiert die Deutsche Oper am Rhein die 8. Festliche Operngala im Opernhaus Düsseldorf unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Thomas Geisel. Zehn erstklassige Sängerinnen und Sänger gestalten den glanzvollen Benefiz-Abend, begleitet von den Düsseldorfer Symphonikern unter Leitung des französi­schen Gast­diri­gen­ten Philippe Auguin. Holger Wemhoff, Chefmoderator von „Klassik Radio“, führt durch das Programm.

Alle beteiligten Künstler verzichten auf Ihre Gage, so dass die AIDS-Stiftung auch 2017 mit dem gesamten Erlös HIV-infizierten Men­schen in Notsituationen helfen kann. Mit 214.000 Euro konnte die Stiftung 2016 HIV-positive Menschen in Düsseldorf und Nordrhein-Westfalen unterstützen. Der wichtigste Kooperationspartner der Deutschen AIDS-Stiftung bei der Versorgung von Menschen mit HIV/AIDS in Düssel­dorf ist die Aidshilfe Düsseldorf e. V.. Ein Teil der Erlöse fließt auch im nächsten Jahr ins südliche Afrika, die weltweit am stärksten von HIV/AIDS betroffene Region: In Mosambik werden mit Hilfe der AIDS-Stiftung infizierte Schwangere betreut, damit sie das Virus nicht auf ihr Baby übertragen. Dadurch kommen 98 von 100 Kindern gesund zur Welt.

Für ein hochkarätiges Musikerlebnis sorgen zehn Solisten, die auf den weltweit wichtigsten Opernbühnen Erfolge feiern oder am Anfang einer großen Karriere stehen: Mit einem „Feuerwerk an Koloraturen“ darf man bei der kanadischen Sopranistin Jane Archibald rechnen, die nach Stationen an der San Francisco Opera sowie als Ensemble­mitglied der Wiener Staatsoper heute an vielen großen Opernhäusern gastiert. Als Idealbesetzung für die großen Herzensbrecher-Partien der italieni­schen Oper gilt der sardische Tenor Francesco Demuro, der von der New Yorker Met über die Opernhäuser in Paris, London, Wien und Mailand sein Publikum begeistert.

Die russische Mezzosopranistin Maria Kataeva wirkt als Ensemblemitglied der Deutschen Oper am Rhein an der Operngala mit. Aufsehen erregende Debüts als Carmen, Komponist und Muse/Niklas und der erste Preis beim Gesangswett­bewerb „Die Meistersinger von Nürn­berg“ 2016 beflügeln ihre internationale Karriere.

Die Kana­dierin Michèle Losier wird in den wichtigsten Partien ihres Fachs für ihren „reichen Mezzo“, ihre „meisterhafte Musikalität“ und „außergewöhnliche Bühnenpräsenz“ gefeiert. Aus einem kleinen Dorf in Moldawien schaffte es die Sopranistin Valentina Nafornita nach dem Gewinn des renommierten BBC Cardiff Singer of the World-Wettbewerbs 2011 ins Ensemble der Wiener Staatsoper. In den großen tragischen Baritonpartien der russischen Oper und im italie­ni­schen Repertoire fühlt sich Boris Pinkhasovich zu Hause, der in seiner Heimatstadt St. Petersburg engagiert ist. Der junge Österreicher Martin Piskorski ließ im September 2016 an der Mailänder Scala als Tamino in Mozarts „Zauberflöte“ aufhorchen: Mit seiner perfekten Gesangstechnik, Eleganz und packenden szenischen Präsenz steht der Tenor am Anfang einer hoffnungsvollen Karriere. Mit dem Bass Giacomo Prestia, der weltweit an vielen großen Opernhäusern gastiert, bereichert ein vor allem im italienischen Repertoire äußerst erfahrener Sänger das Programm. Im italienischen Fach ist auch der russische Tenor Sergey Romanovsky zu Hause. Mit Spannung wird sein Debüt als Alfredo in Verdis „La traviata“ im Londoner Royal Opera House erwartet. Für Auf­sehen sorgt auch die junge südafrika­nische Sopranistin Golda Schultz, die schon bei den Salzburger Festspielen, an der Bayerischen Staatsoper und dem Opernhaus Zürich Erfolge feierte. Die Düsseldorfer Symphoniker begleiten die zehn Solisten unter der musikalischen Leitung von Philippe Auguin, der zu den gefragtesten Dirigenten weltweit gehört und seit 2010 die Washington National Opera leitet. Die künstlerische Gesamtleitung obliegt Dr. Alard von Rohr.

Das Kuratorium der Festlichen Operngala in Düsseldorf engagiert sich unter dem Vorsitz von Mark Frese (METRO Group) für die gute Sache. Zu den Mitgliedern, die als Multiplikatoren für die AIDS-Gala wirken und Spenden einwerben, zählen Thomas Austmann (Austmann & Partner), Prof. Tony Cragg, Arndt M. Hallmann (Stadtsparkasse Düssel­dorf), Heinz-Richard Heinemann (Konditor), Dr. Volker Leienbach (Verband der privaten Krankenver­sicher­ung e.V.), Ferdinand Oetker (FO Holding GmbH), Julia Piras (Bucherer 1888, Düsseldorf), Prof. Dr. med. Elisabeth Pott und Dr. jur. Hans-Michael Pott, Richard Alexander Schmitz (Ralf Schmitz GmbH & Co. KGaA) und Dr. Jürgen Schröder (McKinsey & Company).

Pressemeldung Deutsche Oper am Rhein

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