Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Madama Butterfly von Giacomo Puccini, 18.11.2017

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Liana Aleksanyan als „Madama Butterfly“ © Hans Jörg Michel

Deutsche Oper am Rhein / Liana Aleksanyan als „Madama Butterfly“ © Hans Jörg Michel

 Madama Butterfly von Giacomo Puccini

Im Opernhaus Düsseldorf feiert die Deutsche Oper am Rhein am Samstag, 18. November, die Premiere von Giacomo Puccinis Oper Madama Butterfly. Zwei Jahre nach Donizettis komischer Oper L’elisir d’amore bringt der Regisseur Joan Anton Rechi zusammen mit seinem Bühnenbildner Alfons Flores die „Tragödie einer Japanerin“ auf die Bühne, die ihre große Emotionalität aus dem Zusammen­prall zweier völlig unterschiedlicher Kulturen und Lebens­wei­sen bezieht. Seine Inszenierung spielt im Nagasaki der 1940er Jahre. In der dortigen amerikanischen Botschaft bewegt sich die traditionell gekleidete Geisha wie eine Fremde im eigenen Land, die den Zusammenbruch ihrer Welt als unentrinnbares, zerstörerisches Schicksal erlebt.

Giacomo Puccini (1858–1924) begleitete seine Opern auf ihrem Siegeszug durch Europa – wie etwa seine Tosca, die 1900 nach gespaltener Aufnahme durch das Premierenpublikum bald zu einem großen Erfolg wurde und an allen wichtigen Opernhäusern nachgespielt wurde. So kam Puccini nach London, wo er David Belascos Drama Madame Butterfly sah, das damals ebenfalls eine Erfolgswelle erlebte. Auch wenn Puccini den Text nicht in Gänze verstand, da seine Englischkenntnisse eher rudimentär waren, so berührte ihn diese „Tragödie einer Japanerin“ zutiefst, und das Ambiente, in dem westliche und japanische Kultur aufeinandertrafen, schien ihm eine gute Basis für ein neues Opernprojekt.

Deutsche Oper am Rhein / Liana Aleksanyan als „Madama Butterfly“ © Hans Jörg Michel

Deutsche Oper am Rhein / Liana Aleksanyan als „Madama Butterfly“ © Hans Jörg Michel

Unter der musikalischen Leitung von Antonio Fogliani singt Liana Alexanyan die Titelpartie. In ihrer Rolle als Cio-Cio San war die international erfolgreiche Sopranistin zuletzt in Mailand, Seoul, Valencia und Duisburg zu erleben. Als Butterflys Vertraute Suzuki debütiert die schwedische Mezzosopranistin Emma Sventelius an der Deutschen Oper am Rhein. Der hier zuletzt als Otello und Kalaf (Turandot) gefeierte Tenor Zoran Todorovich ist als Pinkerton zu hören, Bogdan Baciu erstmals als Sharpless.  PMDOR

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Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Premiere Das Rheingold, 04.11.2017

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

Auftakt für Richard Wagners „Der Ring des Nibelungen“ in Duisburg
„Das Rheingold“ – Premiere in neuer Besetzung

die Deutsche Oper am Rhein startet ihren neuen „Ring“ jetzt auch im Theater Duisburg: Am Samstag, 4. November, um 19.30 Uhr ist Premiere für „Das Rheingold“ in der Inszenierung von Dietrich W. Hilsdorf.
Mit einer hochkarätigen neuen Sängerbesetzung und den Duisburger Philharmonikern unter der Leitung von Generalmusikdirektor Axel Kober wird der Auftakt zu Richard Wagners Opernzyklus „Der Ring des Nibelungen“ noch einmal ganz neu erlebbar. Mit dem Briten James Rutherford ist ein weltweit renommierter Wagner-Interpret in Duisburg als Wotan zu Gast. Raymond Very (Loge) kehrt nach eindrucksvollen Auftritten in „Billy Budd“, „Death in Venice“ und „Der Zwerg“ erneut an die Deutsche Oper am Rhein zurück. Ensemblemitglied Stefan Heidemann gibt sein Debüt als Alberich.

„Das Rheingold“ von Richard Wagner
Premiere am Samstag, 4. November 2017, 19.30 Uhr, im Theater Duisburg
Vorabend des Bühnenfestspiels „Der Ring des Nibelungen“ – Text vom Komponisten
In deutscher Sprache mit Übertiteln
Dauer: ca. 2 ½ Stunden, keine Pause – empfohlen ab 12 Jahren

Musikalische Leitung: Axel Kober Kostüme: Renate Schmitzer
Inszenierung: Dietrich W. Hilsdorf Licht: Volker Weinhart
Bühne: Dieter Richter Dramaturgie: Bernhard F. Loges
Wotan: James Rutherford Alberich: Stefan Heidemann
Donner: David Jerusalem Mime: Florian Simson
Froh: Bernhard Berchtold Fasolt: Thorsten Grümbel
Loge: Raymond Very Fafner: Lukasz Konieczny
Fricka: Katarzyna Kuncio Woglinde: Heidi Elisabeth Meier
Freia: Anna Princeva Wellgunde: Kimberley Boettger-Soller
Erda: Ramona Zaharia Floßhilde: Iryna Vakula
Orchester: Duisburger Philharmoniker


„Das Rheingold“ im Theater Duisburg: Sa 4. November – 19.30 Uhr (Premiere) / Do 9. November – 19.30 Uhr / Fr 24. November – 19.30 Uhr / So 3. Dezember – 15.00 Uhr / Sa 16. Dezember – 19.30 Uhr / Do 21. Dezember – 19.30 Uhr

DER RING DES NIBELUNGEN – die weiteren Premieren:
DIE WALKÜRE: So 28. Januar 2018 – Opernhaus Düsseldorf / Do 31. Mai 2018 – Theater Duisburg
SIEGFRIED: Sa 7. April 2018 – Opernhaus Düsseldorf / Sa 26. Januar 2019 – Theater Duisburg
GÖTTERDÄMMERUNG: Sa 27. Oktober 2018 – Opernhaus Düsseldorf / So 5. Mai 2019 – Theater Duisburg

Pressemeldung Deutsche Oper am Rhein

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Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Wozzeck von Alban Berg, 20.10.2017

September 18, 2017  
Veröffentlicht unter Deutsche Oper am Rhein, Oper, Premieren, Pressemeldung

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Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

Erste Opernpremiere – Wozzeck von Alban Berg

am Freitag, 20. Oktober, um 19.30 Uhr präsentiert die Deutsche Oper am Rhein Alban Bergs Wozzeck, ein Schlüsselwerk des modernen Musiktheaters, als erste Opernpremiere der neuen Spielzeit im Düsseldorfer Opernhaus. Für die Neuinszenierung hat Generalintendant Christoph Meyer einen der inter­natio­nal gefragtesten Regisseure gewonnen: Stefan Herheim, der inzwischen drei Mal zum „Opernregisseur des Jahres“ gekürt wurde und in Düsseldorf bereits mit seiner Inszenierung von Händels Xerxes begeisterte, setzt das um Verbrechen, Schuld und Strafe kreisende Drama mit einer hochkarätigen Besetzung aus Ensemble­mitgliedern und international erfolgreichen Gästen wie Bo Skovhus, Camilla Nylund und Matthias Klink in Szene. Generalmusikdirektor Axel Kober hat die musikalische Leitung.

Deutsche Oper am Rhein / Stefan Herheim © Karl Forster / SONY DSC

Deutsche Oper am Rhein / Stefan Herheim © Karl Forster / SONY DSC

Stefan Herheim sieht in Alban Bergs Oper ein weit über das Einzelschicksal hinausgehendes Werk. Für ihn ist Wozzeck in metaphorischer Hinsicht ein mehrfach zum Tode Verurteilter, dessen Leidensweg und Verbrechen grundlegende Fragen nach menschlicher und gesellschaftlicher Verantwortung in Bezug auf Leben und Tod aufwerfen.


Wozzeck von Alban Berg

Premiere am Freitag, 20. Oktober 2017, 19.30 Uhr, im Opernhaus Düsseldorf
Oper in drei Akten (15 Szenen) Text von Alban Berg nach dem Drama „Woyzeck“ von Karl Georg Büchner, Ausgabe von Karl Emil Franzos In deutscher Sprache mit Übertiteln Dauer: ca. 2 Stunden, keine Pause – empfohlen ab 16 Jahren

Deutsche Oper am Rhein / Bo Skovhus © Roland Unger

Deutsche Oper am Rhein / Bo Skovhus © Roland Unger

Musikalische Leitung: Axel Kober Video: fettFilm, Inszenierung: Stefan Herheim Chorleitung: Gerhard Michalski, Bühne und Kostüme: Christof Hetzer Kinderchorleitung: Justine Wanat, Licht: Andreas Hofer Dramaturgie: Alexander Meier-Dörzenbach

Mit:  Wozzeck: Bo Skovhus Margret: Katarzyna Kuncio, Tambourmajor: Corby Welch 1. Handwerksbursch: Thorsten Grümbel, Andres: Cornel Frey 2. Handwerksbursch: Dmitri Vargin, Hauptmann: Matthias Klink Der Narr: Florian Simson, Doktor: Sami Luttinen Soldat: Luis Fernando Piedra, Marie: Camilla Nylund, Chor: Chor der Deutschen Oper am Rhein Kinderchor: Akademie für Chor und Musiktheater, Orchester: Düsseldorfer Symphoniker

Hintergrund der Oper Wozzeck von Alban Berg (1885–1935) und dem ihr zugrunde liegenden Dramenfragment von Georg Büchner ist ein authentischer Fall: Am 3. Juni 1821 ersticht in Leipzig der 41-jährige arbeitslose Perückenmacher Johann Christian Woyzeck seine Geliebte, die 46-jährige Witwe des Chirurgen Woost, vor ihrer Wohnungstür. Er wird vor Gericht gestellt, wo der Verteidiger die Zurechnungsfähigkeit seines Mandanten infrage stellt. Die daraufhin angeordnete gerichtsärztliche Untersuchung zieht sich über drei Jahre hin, bis nach zweimaliger Begutachtung durch den Leipziger Medizinprofessor Clarus alle Gnadengesuche abgelehnt und der für zurechnungsfähig erklärte Angeklagte zum Tod verurteilt wird. Der ehemalige Medizinstudent Georg Büchner verfolgt die Debatten und gewinnt daraus Mitte der 1830er Jahre den Stoff für sein Drama Woyzeck. Das weist in Richtung des Sozialdramas, das in diesem Fall ein Fragment bleibt.

Erst 1913 erfolgt die erste Bühnenaufführung am Münchner Residenztheater. Ein Jahr später erlebt Alban Berg das Stück an den Wiener Kammerspielen und beginnt 1915 mit der Arbeit an seiner Oper. Angesichts des gerade ausgebrochenen Ersten Weltkrieges verstärken sich die Zeichen menschlicher Denaturierung, ohne dass Berg sie in plakative Gesellschaftskritik ummünzt. Er folgt und vertieft Büchner, der Woyzecks Schuldempfinden („Was ist das, was in uns lügt, mordet, stiehlt?“) als die Schicksalsfrage menschlicher Existenz empfand.

Der bildgewaltige und überbordend kreative Norweger Stefan Herheim, der inzwischen dreimal zum „Opernregisseur des Jahres“ (Opernwelt) gekürt wurde, kommt wieder an die Deutsche Oper am Rhein. Nach seiner Xerxes-Inszenierung, die auch vom Düsseldorfer Publikum begeistert gefeiert wurde, widmet er sich nun dem ergreifenden Wozzeck-Drama, an dem ihn nicht nur die sozialpsychologische Fallstudie interessiert, sondern der gesamte Komplex von Verbrechen und Strafe, von Gerichtsbarkeit und dem durch sie verfügten Töten im Namen der Gerechtigkeit, worin Herheim ein Scheitern der Humanität sieht.


Am Montag, 16. Oktober um 17.00 Uhr gibt das Produktionsteam in der Opernwerkstatt im Opernhaus Düsseldorf einen unmittelbaren Einblick in die Produktion: Nach einem Gespräch über Alban Bergs Wozzeck und die Inszenierung sind die Besucher zur Bühnenorchesterprobe eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Direkten Bezug auf die Neuproduktion nehmen auch die „Symphoniker im Foyer“: Die Sopranistin Heidi Elisabeth Meyer und Mitglieder der Düsseldorfer Symphoniker widmen sich in der Matinee am Sonntag, 22. Oktober, um 11.00 Uhr im Opernhaus dem Kammermusik- und Liedschaffen Alban Bergs. PMDOR

Wozzeck im Opernhaus Düsseldorf:  Fr 20. Oktober – 19.30 Uhr (Premiere) / So 22. Oktober – 18.30 Uhr / Mi 25. Oktober – 19.30 Uhr / Fr 27. Oktober – 19.30 Uhr / Do 2. November – 19.30 Uhr / So 5. November – 15.00 Uhr / So 19. November – 18.30 Uhr / Do 23. November – 19.30 Uhr / So 26. November – 15.00 Uhr

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Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Ballett am Rhein – Kompanie des Jahres 2017, August 2017

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Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

Ballett am Rhein – „Kompanie des Jahres“

Zum vierten Mal ist das von Martin Schläpfer und Remus Sucheana geführte Ballett am Rhein Düsseldorf Duisburg in der jährlichen Kritikerumfrage der Zeitschrift tanz zur Kompanie des Jahres gewählt worden. „Statt vieler Worte“ würdigt die Redaktion in ihrem Jahrbuch das außergewöhnliche Ensemble in einer Hommage aus Bildern und zeigt damit eindrücklich seine tänzerische Bandbreite und künstlerische Strahlkraft.

Deutsche Oper am Rhein / Ballett am Rhein - b.29 "Konzert für Orchester" Martin Schläpfer: Konzert für Orchester – Ensemble FOTO © Gert Weigelt

Deutsche Oper am Rhein / Ballett am Rhein –
b.29 „Konzert für Orchester“ Martin Schläpfer: Konzert für Orchester – Ensemble FOTO © Gert Weigelt

Mit großer Freude hat das Leitungsteam der Deutschen Oper am Rhein die Nachricht aufgenommen, dass eine Jury aus 42 Tanzjournalisten das Ballett am Rhein erneut zur „Kompanie des Jahres“ gewählt hat. Generalintendant Christoph Meyer und Generalmusikdirektor Axel Kober: „Wir sind sehr, sehr stolz auf unsere fantastischen Tänzerinnen und Tänzer und auf Martin Schläpfer und Remus Sucheana, die die Compagnie dorthin gebracht haben, wo sie jetzt steht.“ Bereits in den Jahren 2013, 2014 und 2015 hatte es das Ballett am Rhein an die Spitze der Kritikerumfrage geschafft, Martin Schläpfer erhielt 2010 den Titel „Choreograf des Jahres“. Auch der Düsseldorfer Kulturdezernent, Hans-Georg Lohe, gratulierte der Compagnie: „Ich bin hocherfreut, dass erneut die Leistung unseres herausragenden Ballett am Rhein so gewürdigt wird.“

Mit dem neoklassischen Stück Mozartiana von George Balanchine, Konzert für Orchester von Martin Schläpfer und dem humorvollen The Concert von Jerome Robbins startet die Compagnie am 23. September in die Düsseldorfer Ballettsaison. In Duisburg eröffnet am 14. Oktober Schläpfers Petite Messe solennelle die Ballettspielzeit – ein abendfüllendes Stück, das erst vor wenigen Wochen in einem Mitschnitt im Rahmen des 3sat-Festspielsommers ausgestrahlt wurde.

„Publikumsfavorit des Jahres“ wurde bei der Kritikerumfrage „Nijinski“ von Marco Goecke, der schon mehrfach mit dem Ballett am Rhein gearbeitet hat und in der kommenden Saison mit der Compagnie sein „Le spectre de la rose“ einstudiert.

Pressemeldung Deutsche Oper am Rhein

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