Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Spielplan Oktober 2016

September 13, 2016  
Veröffentlicht unter Deutsche Oper am Rhein, Pressemeldung, Spielpläne

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

Oper und Ballett am Rhein im Oktober 2016

Mo 03.10. – 18.30 Uhr
Wiederaufnahme im Opernhaus Düsseldorf: „Die Zauberflöte“ von W. A. Mozart in
der Kult­Inszenierung von Barrie Kosky und „1927“


So 02.10. – 18.30 Uhr
Wiederaufnahme im Theater Duisburg: „L’elisir d’amore“


Mi. 05.10. – 19.30 Uhr
Wiederaufnahme im Opernhaus Düsseldorf: „Le nozze di Figaro“


Sa 08.10. – 19.30 Uhr
Erste Opernpremiere der Spielzeit im Opernhaus Düsseldorf: Verdis „Otello“ in der
Inszenierung von Michael Thalheimer. Am Pult: Generalmusikdirektor Axel Kober


So 09.10. – 18.30 Uhr
Wiederaufnahme im Theater Duisburg: „Die Zauberflöte“


Sa 15.10. – 10.00 Uhr
Familienopernwerkstatt zur „Schneekönigin“ im Theater Duisburg: Einführung und
Aktionen zur Familienoper „Die Schneekönigin“ – Eintritt frei


Sa 15.10. – 19.30 Uhr
Wiederaufnahme im Opernhaus Düsseldorf: Richard Strauss’ „Ariadne auf Naxos“


So 16.10. – 15.00 Uhr
Wiederaufnahme im Theater Duisburg: „Die Schneekönigin“ von Marius Felix Lange
(empfohlen für Zuschauer ab 6 Jahren)


Do 20.10. – 19.00 Uhr
Ballettwerkstatt im Theater Duisburg: Gespräche und Probenbesuch zur Ballett­
produktion b.29


Do 20.10. – 19.30 Uhr
Wiederaufnahme im Opernhaus Düsseldorf: „L’elisir d’amore“


So 23.10. – 11.00 Uhr
„Symphoniker im Foyer“ – Musik aus Ungarn: Sopranistin Sylvia Hamvasi und
Mitglieder der Düsseldorfer Symphoniker präsentieren ungarische Lieder und
Kammermusik im Opernhaus Düsseldorf


So 23.10. – 15.00 Uhr
Wiederaufnahme im Opernhaus Düsseldorf: Giuseppe Verdis „Rigoletto“


Fr 28.10. – 19.30 Uhr
Ballett am Rhein – b.29: Erste Ballettpremiere im Theater Duisburg mit Balletten von
George Balanchine und Jerome Robbins und einer Uraufführung von Martin Schläpfer


So 30.10. – 19.30 Uhr
„Meisterklasse“: Konzert des neuen Opernstudios zum Abschluss des Meisterkurses mit Ks. Helen Donath und Klaus Donath in der DZ Bank Düsseldorf
Pressemeldung Deutsche Oper am Rhein


Im Opernhaus Düsseldorf …
… steht Giuseppe Verdis „Otello“ am 8. Oktober 2016 als erste Opernpremiere der Spielzeit 2016/17 auf dem Programm. Für die Neuinszenierung in Koproduktion mit der Opera Vlaanderen ist der bedeutende und vielfach ausgezeichnete Theaterregisseur Michael Thalheimer zum ersten Mal an der Deutschen Oper am Rhein zu Gast. In einer hochkonzentrierten, abstrakten Bildsprache setzt Thalheimer ganz auf die Psychologie, Emotionalität und Körperlichkeit der Figuren: „Verdis Musik treibt die Figuren Otello, Jago und Desdemona wahnsinnig schnell vor sich her, und man begreift durch ihr Tempo, dass sie alle Gejagte sind, die wie verwundete Tiere in die Katastrophe

getrieben werden.“ Generalmusikdirektor Axel Kober, der gerade von seinem vierten Gastspiel bei den Bayreuther Festspielen zurückgekehrt ist, arbeitet mit den Düsseldorfer Symphonikern und hochkarätigen Solisten zusammen: In der Titelrolle alternieren die an den führenden Opernhäusern Europas gefragten Tenöre Zoran Todorovich und Ian Storey. Boris Statsenko, der viele große Verdi­Partien zu seinem Repertoire zählt, ist Otellos Gegenspieler Jago. Die amerikanische Sopranistin Jacquelyn Wagner, die Kritiker und Publikum vor einem Jahr als Arabella in Tatjana Gürbacas Strauss’­Inszenierung in Düsseldorf feierten, gibt ihr Debüt als Desdemona. Bis 13. November stehen insgesamt zehn Vorstellungen auf dem Spielplan.

In der Kult­Inszenierung von Barrie Kosky und der britischen Theatergruppe „1927“ kehrt Mozarts populärste Oper „Die Zauberflöte“ am 3. Oktober ins Opernhaus Düsseldorf zurück: Auf der Bühne agieren die Sängerinnen und Sänger als Protagonisten eines handgezeichneten Stummfilms, der jeden Abend live zu Mozarts Musik animiert wird. Ihre Fans hat diese „Zauberflöte“ nicht nur in vielfach ausverkauften Vorstellungen in Berlin, Düsseldorf und Duisburg, sondern auch auf Gastspielen in aller Welt gefunden. Ganz anders geht Regie­Altmeister Michael Hampe mit Mozarts Oper „Le nozze di Figaro“ um: Mit seinem Ausstatter Germán Droghetti hat er einen Bilderbuch­„Figaro“ geschaffen, der Mozarts vielschichtige musikalische Erzählweise aufnimmt und in spielerischer Perfektion umsetzt. Unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Axel Kober steht „Figaros Hochzeit“ ab 5. Oktober wieder auf dem Düsseldorfer Spielplan. Ab 15. Oktober ist Dietrich W. Hilsdorfs humorvoll­tiefgründige, von der Presse als „Sternstunde aktueller Opernregie“ (Markus Schwering) gefeierte Inszenierung von Richard Strauss’ „Ariadne auf Naxos“ in herausragender Besetzung wieder im Opernhaus Düsseldorf zu erleben. Auch diesmal steht Axel Kober am Pult der Düsseldorfer Symphoniker. Am 20. Oktober kehrt Donizettis „L’elisir d’amore“ ins Opernhaus zurück. In der Inszenierung von Joan Anton Rechi entfaltet sich der Zauber von Donizettis „Liebestrank“ unter einem romantischen Himmel von 3.432 Weingläsern. Zur großen Opernvielfalt trägt ab 23. Oktober auch Giuseppe Verdis „Rigoletto“ bei. Die Oper zeigt, wie Menschen in einer maroden Gesellschaft nicht nur aneinander vorbei leben, sondern skrupellos mit den Gefühlen anderer spielen. Wahre Emotionen gibt es nur in Verdis wundervoller Musik. Interpretiert wird sie von Kapellmeister Aziz Shokhakimov, der im August mit dem Young Conductors Award der Salzburger Festspiele 2016 ausgezeichnet wurde.

Mit Musik aus Ungarn starten die „Symphoniker im Foyer“ in die neue Saison. Am 23. Oktober stellt Sylvia Hamvasi Lieder von Bartók und Kodály aus ihrer ungarischen Heimat vor und findet Gesellschaft in einer hochkarätigen Symphoniker­Besetzung. Die Kammermusik­Matinee beginnt um 11.00 Uhr im Opernhaus Düsseldorf.

Die sieben neu engagierten Solisten des Opernstudios der Deutschen Oper am Rhein absolvieren im Oktober ihren ersten Meisterkurs bei Helen Donath. Unter dem Titel „Meisterklasse“ präsentieren sie am 30. Oktober in der DZ­Bank Düsseldorf (Ludwig­Erhard­Allee 20, 40227 Düsseldorf) die gemeinsam erarbeiteten Arien.

Mit b.26 führt das Ballett am Rhein die Zuschauer im Düsseldorfer Opernhaus im Oktober durch 175 Jahre Ballettgeschichte: Auf ein virtuoses Tanzfest August Bournonvilles lässt Martin Schläpfers preisgekrönte Compagnie mit Antony Tudors „Dark Elegies“ ein Ritual tief berührender Trauer folgen, um das Programm mit kräftigen, energiegeladenen Szenen aus Terence Kohlers „One“ zu Brahms’ Sinfonie Nr. 1 zu beenden.

Im Theater Duisburg…
… präsentiert das Ballett am Rhein am 28. Oktober die Premiere des neuen Ballettprogramms b.29. Zwei Meister­werke der amerikanischen Neoklassik bilden den Rahmen des dreiteiligen Abends: George Balanchines Ballett „Mozartiana“ ist vielleicht das zarteste und verklärteste Werk seines Schöpfers, der im Laufe seiner Karriere den akademischen Tanz bis an seine Grenzen führte, ohne jedoch den Glauben an das Potenzial und die überwältigende Schönheit des klassischen Balletts zu verlieren. Jerome Robbins schuf dagegen mit „The Concert“ eines der witzigsten Stücke der Tanzgeschichte – eine mitreißende und hochvirtuose Parodie auf die Besucher eines Konzerts. Darin eingebettet die Uraufführung von Martin Schläpfer zu Witold Lutos?awskis „Konzert für Orchester“. Er spürt der Wucht, Tiefe und nuancenreichen Farbvielfalt in Lutos?awskis energiegeladener Musik nach und schafft zusammen mit dem Kostüm­und Bühnenbildner Florian Etti ein neues Werk für seine preisgekrönte Compagnie. Schon eine Woche vor der Premiere, am 20. Oktober, gibt die Ballettwerkstatt mit Gesprächen und Probenausschnitten bei freiem Eintritt Einblick in die Choreographien.

Bereits am 2. Oktober kehrt Gaetano Donizettis komische Oper „L’elisir d’amore“ auf die Duisburger Bühne zurück. In Joan Anton Rechis Inszenierung treffen tiefgründige und überschäumend komische Momente aufeinander, bevor die sich wirklich Liebenden unter einem glänzenden Himmel aus 3.432 Weingläsern zueinander finden.
Nach vielen ausverkauften Vorstellungen steht Mozarts Oper „Die Zauberflöte“ ab 9. Oktober wieder auf dem Duisburger Spielplan. Es hat sich herumgesprochen, dass die Mischung aus animiertem Stummfilm und Live­Performance der Sängerinnen und Sänger zusammen mit Mozarts Musik zu einer kongenialen Symbiose verschmelzen. „Die Zauberflöte“ in der Inszenierung von Barrie Kosky und Suzanne Andrade von der britischen Theatergruppe „1927“ ist zum Kult­Stück in Berlin, Düsseldorf, Duisburg und vielen Metropolen in aller Welt avanciert.

Nach der stürmisch gefeierten Uraufführung im Frühling 2016 kehrt Marius Felix Langes Familienoper „Die Schneekönigin“ auf die Duisburger Bühne zurück. Phantasievolle Bilder entführen Zuschauer ab sechs Jahren mit Gerda und Kay, den jungen Helden aus Andersens Märchen, in die eisige Welt der „Schneekönigin“. Der Familienvorstellung am Sonntag, 16. Oktober, um 15.00 Uhr folgt eine Schulvorstellung am 10. November um 11.00 Uhr. Einen spannenden Einblick in die Produktion gibt die Familienopernwerkstatt am 15. Oktober, um 10.00 Uhr im Theater Duisburg.

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Düsseldorf, Tonhalle Düsseldorf, Spielplan Oktober 2016

September 7, 2016  
Veröffentlicht unter Pressemeldung, Tonhalle Düsseldorf

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Tonhalle Düsseldorf

Tonhalle Düsseldorf © Diesner

Tonhalle Düsseldorf © Diesner

 

„Ehring geht ins Konzert“
Sonntag, 09. Oktober 2016, 16.30 Uhr

Concerto Melante, Raimar Orlovsky Violine, Christian Ehring Moderation

Antonio Vivaldi Concerto für Streicher und Basso continuo g-Moll RV 156
Domenico Gallo Sonata á quattro für Streicher Nr. 2 F-Dur
Antonio Vivaldi Doppelkonzert a-Moll op. 3/8 RV 522 „L’estro armonico“
Domenico Gallo Sonata á quattro für Streicher Nr. 9 d-Moll
Antonio Vivaldi Concerto h-moll op. 3/10 RV 580 „L’estro armonico“
Domenico Gallo Sonata á quattro für Streicher Nr. 12 g-Moll „La Follia“

Antonio Vivaldi Foto IOCO

Antonio Vivaldi Foto IOCO

„Venediger ist mehr“ mit Christian Ehring
Klar fällt einem Vivaldi natürlich sofort ein, wenn man an Venedig denkt. Der Komponist Domenico Gallo ist da eher etwas für den musikalischen Alternativurlauber. Dem Barockensemble Concerto Melante gebührt das Verdienst, diesen venezianischen Erneuerer erst entdeckt zu haben. Am 9. Oktober ist das Ensemble Gast in Christian Ehrings Reihe „Ehring geht ins Konzert“ und bringt neben Antonio Vivaldi auch Werke seines musikalischen Geheimtipps Domenico Gallo zu Gehör.
Mit gewohnt satirischem Witz leitet Christian Ehring durch das Programm und weiß so einige Verbindungen zwischen der musikalischen Vergangenheit und unserer Gegenwart zu finden.

Karten kosten 17 bis 38 Euro. Schüler und Studenten erhalten ermäßigte Karten für 5 und 10 Euro. Mendelssohn-Saal 38,- / 34,- / 28,- / 23,- / 17,- Schüler EUR 5 / Studenten EUR 10


Frau Luna – Café-Konzert
Sonntag, 16. Oktober 2016, 15.00 Uhr

Tea Time Ensemble, Pascal Théry Stehgeiger, Ildiko Antalffy Obligatgeige
Michael Flock-Reisinger Violoncello, Francesco Savignano Kontrabaß
Martin Fratz Klavier

Musik aus den Caféhäusern der Welt
Am 16. Oktober erklingen in der Rotunde Melodien, die einst in Caféhäusern weltberühmt wurden. Mit Musik aus Wien bis zum Musical von heute wird vom Tea Time Ensemble ein weiter Bogen der Unterhaltungsmusik gespannt und ein vielseitiges Repertoire dargeboten.
Bestehend aus Musikern der Düsseldorfer Symphoniker spielt das Tea Time Ensemble seine Café-Konzerte in kammermusikalischer Besetzung. Die ersten Konzerte des Ensembles nach der Gründung 1983 waren echte Pioniertaten – war die Musik der Cafékultur doch als leichte Lektüre verpönt. In liebevoller Entdeckungsarbeit zusammengestellt, bietet das Tea Time Ensemble in seinen Café-Konzerten ein vielseitiges Repertoire, dem sich der Zuhörer begnügt sinnlich hingeben kann. Mit dem Caféhaus-Programm wird das Publikum auf eine Zeitreise in die vergangene Musikkultur aus der Blütezeit der Kur- und Caféhäuser geschickt. Karten kosten 12 Euro, der Kaffee ist natürlich inklusive.
Rotunde / Foyer
12,- (Kaffee inklusive)


Raumstation RSS – Kammermusik im Mendelssohn-Saal
Montag, 24. Oktober 2016, 20.00 Uhr

Tonhalle Düsseldorf / Sabine_Meyer © Christian Ruvolo

Sabine Meyer Klarinette, Nils Mönkemeyer Viola, William Youn Klavier
Max Bruch,  Acht Stücke für Klarinette, Viola und Klavier op. 83 (Auswahl)
–  Wolfgang Amadeus Mozart, Zwei Arien für Klarinette und Klavier, Sonate für Klavier und Violine C-Dur KV 14
Robert Schumann, Fantasiestücke für Klarinette und Klavier op. 73, Märchenbilder für Viola und Klavier op. 113
Wolfgang Amadeus Mozart, Klaviertrio Es-Dur KV 498 „Kegelstatt-Trio“

Eröffnung der neuen Kammermusikreihe in der Tonhalle
Die Kammermusik bekommt in der nächsten Saison besonders viel Platz, nämlich im Mendelssohn-Saal der Tonhalle. Zum Auftakt am 24. Oktober um 20 Uhr trifft die Strahlkraft der Klarinette auf die Wärme der Viola, wenn Sabine Meyer (Klarinette) und Nils Mönkemeyer (Viola) sich gemeinsam mit dem Pianisten William Youn zu einem kammermusikalischen Gipfeltreffen verabreden.
Auf dem Programm stehen große Werke für diese besondere Besetzung: Mozarts „Kegelstatt-Trio“ ist so etwas wie die Geburtsstunde der beglückenden Findung zweier Mittelstimmen im Trio mit Klavier. Außerdem stehen zwei Arien für Klarinette und Klavier und seine frühe Sonate D-Dur KV 14 auf dem Programm. Schumann hat in seinen Fantasiestücken für Klarinette und Klavier und den Märchenbildern für Viola und Klavier beiden Instrumenten Seelenstücke geschrieben, die am 24. Oktober erklingen. Max Bruch hat Schumanns Märchenwelten weitergedacht und acht Stücke für Klarinette, Viola und Klavier geschrieben, die in einer Auswahl präsentiert werden. Karten kosten 18 und 27 Euro, ermäßigte Schülerkarten fünf und Studententickets zehn Euro.
Mendelssohn-Saal 27,- / 18,-
Schüler EUR 5 / Studenten EUR 10


Sternzeichen – die Düsseldorfer Symphoniker im Konzert

Freitag, 28. Oktober 2016, 20.00 Uhr
Sonntag, 30. Oktober 2016, 11.00 Uhr
Montag, 31. Oktober 2016, 20.00 Uhr

Düsseldorfer Symphoniker
Kolja Blacher Violine
Alexandre Bloch Dirigent
Johannes Brahms
Tragische Ouvertüre d-Moll op. 81
Qigang Chen
Wu Xing (The Five Elements)
Igor Strawinsky
Konzert für Violine und Orchester D-Dur
Richard Strauss
Till Eulenspiegels lustige Streiche op. 28

Sternzeichen mit Alexandre Bloch

Tonhalle Düsseldorf / Alexandre Bloch © Susanne Diesner

Tonhalle Düsseldorf / Alexandre Bloch © Susanne Diesner

Brahms, Strauss und Strawinsky – ein roter Faden durchzieht die Symphoniekonzerte von Alexandre Bloch als Principal Guest Conductor der Düsseldorfer Symphoniker. Am 28., 30. und 31. Oktober eine neue Facette der drei Komponisten, die er bereits in seinem ersten Sternzeichen der Saison präsentierte. Solist von Igor Strawinskys Violinkonzert ist der Geiger Kolja Blacher.
Bloch bezeichnet für sein Schaffen bei den Düsseldorfer Symphonikern moderne Stücke als einen „Fingerabdruck“, der in jedem Konzert zu finden ist. In seiner zweiten Konzertserie der Saison handelt es sich um das Werk „Wu Xing“ von Qigang Chen, das die fünf Elemente Metall, Holz, Wasser, Feuer und Erde beschreibt. Die Verbindung von traditioneller chinesischer Volksmusik und westlicher Orchestersprache ist dabei das Leitmotiv seiner Kompositionstechnik.
Mendelssohn-Saal
38,- / 34,- / 28,- / 23,- / 17,- / 15,-
Schüler EUR 5 / Studenten EUR 10


Veranstaltungen rund um das Sternzeichen-Konzert

Kinderbetreuung
Sonntag, 30. Oktober 2016, 11.00 Uhr

Für das Sternzeichen-Konzert am Sonntag bietet die Tonhalle eine kostenlose Betreuung für Kinder ab vier Jahren an. Während die Kleinen gut betreut von erfahrenen Erzieherinnen und Tagesmüttern vergnügt herumtollen, können die Großen einen entspannten Vormittag im Konzert erleben. Treffpunkt für die Kinderbetreuung ist der Empfang im Kassenfoyer, eine Voranmeldung ist nicht notwendig.
Jazzbrunch

Sonntag, 30. Oktober 2016, 11.00 Uhr
Nach dem Sternzeichen-Konzert am Sonntag zeigt sich das Foyer der Tonhalle zugleich appetitlich und musikalisch. Beim beliebten Jazzbrunch gibt es nicht nur ein großes Brunch-Buffet, sondern auch gepflegten Bar-Jazz zu genießen. Im Preis von 21,50 Euro ist ein reichhaltiges Brunch-Buffet enthalten, Getränke werden separat berechnet. Anmeldungen nimmt Herr Christoph Enderlein unter christoph.enderlein@gcs-gastronomie.de oder unter 0211-5858770 entgegen.
Mit freundlicher Unterstützung der GCS Veranstaltungsagentur und Catering GmbH.

Rotunde / Foyer
Classic (ohne Getränke) 21,50,-
Deal (Getränke inklusive) 29,50,-

Reservierung
Mail: christoph.enderlein@gcs-gastronomie.de
Telefon : 0211-5858 770

Startalk
Freitag, 28. Oktober 2016, 20.00 Uhr
Montag, 31. Oktober 2016, 20.00 Uhr
Für noch neugierigere Ohren finden Freitag sowie Montag vor den Sternzeichen-Konzerten im Foyer der Tonhalle als Konzerteinführung Gespräche mit den Künstlern des Abends statt. Für Zuhörer, die ihre Ohren schon vor dem Konzert informieren wollen und mit frischen Eindrücken in das Konzert starten wollen. Der Eintritt ist mit Konzertkarte frei, Informationen zu den jeweiligen Gästen befinden sich auf der Homepage der Tonhalle.


Sternzeichen
Sonntag, 30. Oktober 2016, 11.00 Uhr

Düsseldorfer Symphoniker
Alexandre Bloch Dirigent
Ariane Stern Moderation
Richard Strauss
Till Eulenspiegels lustige Streiche op. 28
Junior-Sternzeichen „Till Eulenspiegels lustige Streiche“

Bevor die Junioren wie die Großen ins Konzert gehen, findet während der ersten Hälfte des Konzertes eine altersgerechte und packende Einführung mit Live-Musik im Helmut-Hentrich-Saal statt. Gewappnet für die Musik der großen Meister und bestens informiert gehen sie anschließend in die zweite Hälfte des Sternzeichen-Konzertes.
Es gilt das Motto „Erst schlau machen, dann ins Konzert!“ – So sitzen die Kleinen fest im Publikumssattel und können die große Kunst nicht nur aus der Ferne bewundern, sondern auch aus der Nähe ihr Handwerk verstehen lernen. Karten kosten zwölf Euro, ermäßigte Karten sind für fünf Euro erhältlich.
Helmut-Hentrich-Saal
12,-
Schüler EUR 5

 

Pressemeldung Tonhalle Düsseldorf

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Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Premiere Otello von Giuseppe Verdi, 08.10.2016

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

Otello von Giuseppe Verdi
Libretto Arrigo Boito nach Shakespeares The Tragedy of Othello, the Moor of Venice

Premiere: Samstag, 8. Oktober 2016, 19.30 Uhr – Opernhaus Düsseldorf, weitere Termine  Sa 08.10. – 19.30 Uhr (Premiere) / Do 13.10. – 19.30 Uhr / So 16.10. – 15.00 Uhr / Mi 19.10. – 19.30 Uhr / Sa 22.10. – 19.30 Uhr / Sa 29.10. – 19.30 Uhr / Di 01.11. – 18.30 Uhr / Fr 04.11. – 19.30 Uhr / Do 10.11. – 19.30 Uhr / So 13.11. – 15.00 Uhr

 

Deutsche Oper am Rhein / Otello © Hans Joerg Michel

Deutsche Oper am Rhein / Otello © Hans Joerg Michel

Shakespeares Othello und mehr noch Giuseppe Verdis (1813–1901) nach diesem Schauspiel geschriebene Oper sind ein Drama der Eifersucht. Otello, der General der Republik von Venedig, ist auf dem Höhepunkt seines Ruhms, als der Neid in Gestalt des Fähnrichs Jago sein vernichtendes Werk beginnt.

Dass Jago mit einer Beförderung gerechnet hatte, die dem Leutnant Cassio zuteil wird, spielt dabei nur eine nebensächliche Rolle. Jago beneidet Otello um alles, was er nicht besitzt: seine Macht, sein Charisma, seine Beliebtheit beim Volk und seine Liebe zu Desdemona. „Eines anderen Tagesschönheit macht mich hässlich“, heißt es bei Shakespeare, und Verdi und sein Textdichter Boito steigern diese Missgunst zu einem „Credo“, das alle Werte infrage stellt. Jagos infames Intrigenspiel spekuliert nicht auf Otellos Leidenschaftlichkeit.

Er hat den Denker, den Rationalisten, den Selbstbewussten im Visier und verabreicht ihm das schleichende Gift der Sinnestäuschung und des Zweifels. Otello verkennt die Schuldlosigkeit Cassios, er lässt sich dessen Beziehung zu Desdemona einreden und verliert sich in seiner Eifersucht, die ihm den Boden unter den Füßen entzieht und zum Mörder an der geliebten Gattin werden lässt. Je mehr er nachdenkt und beobachtet, um so mehr verliert er an Gewissheit. Was bleibt, sind Zweifel und Paranoia, die Sorge um die eigene Existenz, die Willensfreiheit und das souveräne Ich.

„Otello ist wie ein Mann, der um sich selbst kreist und unter der tödlichen Vorherrschaft eines Incubus denkt, handelt und stirbt“, schreibt Boito. Dieser Incubus ist ein Dämon in menschlicher Gestalt, der dafür sorgt, dass aus Otellos Zweifel und Verzweiflung eine Krankheit zum Tode wird. In keiner anderen Oper ist Verdi so tief in die Intimsphäre des Todes eingedrungen. Ihr hat Verdi ein Requiem in Form einer Oper gewidmet – ein Requiem für einen kranken Geist.

Mit der Neuinszenierung von Verdis Otello ist Michael Thalheimer erstmals an der Deutschen Oper am Rhein zu Gast. Thalheimer genießt den Ruf eines exzellenten Theaterregisseurs, der auch schwierigste Stoffe auf ihren Grundgehalt reduziert und dementsprechend veranschaulicht. Seit seinem Operndebüt mit Leoš Janáceks Katja
Kabanova 2005 an der Berliner Staatsoper begeistert sich der vielgefragte Regisseur auch für die Oper und hat bislang in Berlin, am Theater Basel, an der Hamburgischen Staatsoper, der Semperoper in Dresden und zuletzt in Antwerpen inszeniert.

Eine Koproduktion mit der Opera Vlaanderen, Musikalische Leitung: Axel Kober, Licht: Stefan Bolliger, Inszenierung: Michael Thalheimer Chorleitung: Gerhard Michalski
Bühne: Henrik Ahr Dramaturgie: Luc Joosten, Kostüme: Michaela Barth

Otello: Zoran Todorovich, Montano: David Jerusalem, Jago: Boris Statsenko Desdemona: Jacquelyn Wagner, Cassio: Ovidiu Purcel Emilia: Sarah Ferede, Roderigo: Florian Simson Chor der Deutschen Oper am Rhein, Lodovico: Bogdan Talos, Düsseldorfer Symphoniker


Am Freitag, 30. September, um 18.00 Uhr gibt die Opernwerkstatt im Opernhaus Düsseldorf Einblick in die Produktion. Nach einem Gespräch mit dem Regieteam sind die Besucher zur Bühnenorchesterprobe eingeladen – der Eintritt ist frei.

Otello im Opernhaus Düsseldorf,  Premiere: Samstag, 8. Oktober 2016, 19.30 Uhr, weitere Termine Do 13.10. – 19.30 Uhr / So 16.10. – 15.00 Uhr / Mi 19.10. – 19.30 Uhr / Sa 22.10. – 19.30 Uhr / Sa 29.10. – 19.30 Uhr / Di 01.11. – 18.30 Uhr / Fr 04.11. – 19.30 Uhr / Do 10.11. – 19.30 Uhr / So 13.11. – 15.00 Uhr

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Oberhausen, Ruhrbühnen, Zusammenschluss 11 öffentlich getragener Bühnen, September 2016

September 6, 2016  
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Ruhrbühnen / v.l.: Axel Biermann (Geschäftsführer der Ruhr Tourismus GmbH ), die drei Sprecher der RuhrBühnen: Peter Carp (Intendant Theater Oberhausen), Jürgen Fischer (Leiter des Referats Kultur und Sport beim Regionalverband Ruhr) und Bettina Pesch (Geschäftsführende Direktorin Theater Dortmund) sowie Lukas Crepaz (Geschäftsführer der Kultur Ruhr GmbH) © Frank Vinken

Ruhrbühnen / v.l.: Axel Biermann (Geschäftsführer der Ruhr Tourismus GmbH ), die drei Sprecher der RuhrBühnen: Peter Carp (Intendant Theater Oberhausen), Jürgen Fischer (Leiter des Referats Kultur und Sport beim Regionalverband Ruhr) und Bettina Pesch (Geschäftsführende Direktorin Theater Dortmund) sowie Lukas Crepaz (Geschäftsführer der Kultur Ruhr GmbH) © Frank Vinken

Ruhrbühnen

 RuhrBühnen – neues Kulturnetzwerk der Metropole Ruhr

Das Theaternetzwerk RuhrBühnen hat sich als neues Kulturnetzwerk der Metropole Ruhr konstituiert: 11 Stadttheater bzw. öffentlich getragene Bühnen haben sich zu dem Netzwerk RuhrBühnen zusammengeschlossen und mit dem Regionalverband Ruhr, der Ruhr Tourismus GmbH und der Kultur Ruhr GmbH Kooperationsverträge geschlossen.

Zu den RuhrBühnen gehören: Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf Duisburg, Musiktheater im Revier, PACT Zollverein, Ringlokschuppen Ruhr, Schauspielhaus Bochum, Schlosstheater MoersTheater Dortmund, Theater Hagen, Theater Oberhausen, Theater und Philharmonie Essen, Theateran der Ruhr.

Das Netzwerk organisiert sich in Form eines Plenums, dem alle Intendanten bzw. Geschäftsführer der Theater sowie Vertreter der regionalen Partner angehören. Das Plenum wählte drei Sprecher, die das Netzwerk für eine Amtszeit von zwei Jahren nach außen vertreten: Peter Carp, Intendant des Theater OberhausensBettina Pesch, Geschäftsführende Direktorin des Theater Dortmunds sowie Jürgen Fischer, Leiter
des Referats Kultur und Sport beim Regionalverband Ruhr. Das Netzwerkbüro ist bei der Ruhr Tourismus GmbH angesiedelt, die bereits seit 2011 das Netzwerk RuhrKunstMuseen betreut.

Über die kulturpolitische Bedeutung der Netzwerkgründung hinaus, widmen sich die RuhrBühnen zunächst Aufgaben im Bereich Marketing und Programmentwicklung. Hierzu wurden zwei Arbeitsgruppen eingerichtet. Die AG Marketing wurde besetzt durch die Marketingverantwortlichen der Theater, der Kultur Ruhr GmbH und der Ruhr Tourismus GmbH. Die Ruhr Tourismus GmbH übernimmt für die AG Marketing eine Moderationsfunktion. Die AG Programm besteht aus den künstlerischen Leitern bzw. den Dramaturgen der Theater und der Kultur Ruhr GmbH und wird vom Regionalverband Ruhr und der Kultur Ruhr GmbH moderiert.

Ziel des Netzwerkes ist es, die vorhandene künstlerische Vielfalt im Ruhrgebiet zu wahren, zu stärken und an der Entwicklung des Ruhrgebiets mitzuwirken sowie die Angebote der Theater unter Wahrung des jeweiligen künstlerischen Profils einer größeren Zielgruppe zu vermitteln. Die Metropole Ruhr mit ihren 5,1 Mio. Einwohnern verfügt über eine vielfältige Theaterlandschaft, die durch die städteübergreifende Kooperation eine größere Strahlkraft entwickeln soll. In diesem Zusammenhang wird zunächst die Marke RuhrBühnen erarbeitet. Darüber hinaus planen die RuhrBühnen eine Großveranstaltung, die am letzten Wochenende der Ruhrtriennale im Jahr 2017
stattfinden soll.

Die künstlerische Ausrichtung dieser Veranstaltung, die in einem großen
Theaterfest mit Präsentationsmöglichkeiten auch für die freien Theater münden soll, wird durch die AG Programm erarbeitet.

 

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