Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Ballettpremiere b.32 Petite Messe solennelle, 02.07.2017

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

Ballettpremiere b.32:   Petite Messe solennelle

am Freitag, 2. Juni 2017, um 19.30 Uhr im Opernhaus Düsseldorf

Grabmal Gioacchino Rossini © IOCO

Grabmal Gioacchino Rossini © IOCO

Petite Messe solennelle heißt Martin Schläpfers neues abendfüllendes Ballett zu Gioacchino Rossinis gleichnamiger Messe für vier Solisten, gemischten Chor, zwei Klaviere und Harmonium. Rossinis in späten Jahren komponierte Kirchenmusik ist in Wahrheit alles andere als eine Petitesse. Unverkennbar von der Vitalität und Expressivität der italienischen Oper geprägt, trägt sie gleichzeitig eine tiefe Melancholie und Nachdenklichkeit in sich und spiegelt auf faszinierende Weise wider, wie sich der Komponist der verwirrenden Vielschichtigkeit von Glaubensfragen im 19. Jahrhundert stellte. Das Spannungsfeld zwischen den großen Fragen des Menschseins und den Irrsinnigkeiten der Opera buffa bereitet Schläpfers Tanzkunst einen reichen Boden.

„Mich interessiert das poröse Gestein zwischen Leben und Gelebtem, Geistigem und Göttlichem, Niedrigem und Hohem, Tanz, Theater, Poesie und Commedia dell’arte“, sagt Martin Schläpfer zu seinem abendfüllenden Ballett. Mit Petite Messe solennelle bringt er abermals ein Stück auf die Bühne, das in der Begegnung von Tänzern, Instrumental- und Gesangssolisten sowie dem Chor der Deutschen Oper am Rhein die unterschiedlichsten künstlerischen Kräfte des Hauses bündelt. Die musikalische Leitung hat Generalmusikdirektor Axel Kober. Die Uraufführung wird bei der Premiere durch ZDF/3sat aufgezeichnet. PMDOR

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Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Trauer um Manfred Jung, 14.04.2017

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Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

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Deutsche Oper am Rhein trauert um Manfred Jung

Der große Wagnertenor starb Karfreitag, den 14. April 2017 in Essen. Von 1976 bis 1988 sang er an der Deutschen Oper am Rhein alle wichtigen Partien seines Fachs.

Kammersänger Manfred Jung ist am Karfreitag, 14. April 2017 nach langer, schwerer Krankheit in Essen verstorben. Als junger Heldentenor wurde er 1976 nach einem Gastengagement als Loge in Wagners Rheingold vom damaligen Intendanten Prof. Dr. Grischa Barfuß an die Deutsche Oper am Rhein engagiert und sang hier bis 1988 alle großen Rollen des Heldentenorfachs, darunter vor allem jene Wagner-Partien, die in den Folgejahren seine Weltkarriere prägen sollten: Siegmund, Siegfried, Tristan und Walther von Stolzing. Von der Deutschen Oper am Rhein aus gastierte er international u. a. an der New Yorker Carnegie Hall, später in der Metropolitan Opera sowie in der Mailänder Scala und der Wiener Staatsoper, um nur wenige zu nennen.

Bereits 1977 wurde Manfred Jung von Wolfgang Wagner als Siegfried in Patrice Chereaus „Jahrhundert-Ring“ unter Pierre Boulez bei den Bayreuther Festspielen engagiert und war in den folgenden 20 Jahren stets gern gesehener Gast auf dem Grünen Hügel. Für die Video-Aufzeichnung des Rings erhielt er auch den begehrten Grammy-Award. Seit 1989 war Manfred Jung auch als Dirigent tätig und widmete sich seit 2006 im Rahmen der von ihm gegründeten „Junge Musiker Stiftung“ mit Sitz in Bayreuth der Förderung des Sängernachwuchses.

Manfred Jungs strahlende Stimme sowie seine enorme Bühnenpräsenz bleiben unvergessen. Er erlebte seine Rollen und war dadurch überzeugend und authentisch in seiner Darstellung. Als Starkstrom-Elektriker und Beleuchter am Theater Essen ausgebildet, verlor der in Oberhausen geborene Manfred Jung nie die Boden­haftung und war als humorvoller und zuverlässiger Kollege beliebt. Sein Intendant Grischa Barfuß sagte über ihn: „Er war ein außergewöhnlich beliebter Sänger beim Publikum. Er hatte nie Starallüren, er war einfach Manfred Jung und das Publikum hat ihn als Manfred Jung akzeptiert.“  PMDOR

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Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Festliche Operngala für die Deutsche AIDS-Stiftung – 175.000 Euro, März 2017

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Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

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8. Festliche Operngala für Deutsche AIDS-Stiftung

Reinerlös von mehr als 175.000 Euro

Als künstlerisches Ereignis und großen Benefiz-Erfolg feierten rund 1.300 Besucher die 8. Festliche Operngala für die Deutsche AIDS-Stiftung am Samstag, 18. März, im ausverkauften Düsseldorfer Opernhaus: Durch Eintrittsgelder, Spenden und den Erlös einer Stillen Auktion, die erstmals während des Dinners im Anschluss an das Konzert veranstaltet wurde, erzielte sie mit einem Reinerlös von mehr als 175.000 Euro ihr bisher bestes Ergebnis.

Die 9. Festliche Operngala für die Deutsche AIDS-Stiftung findet am Samstag, 3. März 2018, im Opernhaus Düsseldorf statt. Der Vorverkauf beginnt am 5. April 2017.

Deutsche Oper am Rhein / 8. Aidsgala in Düsseldorf - Golda Schultz, Philippe Auguin, Düsseldorfer Symphoniker © Paul Esser

Deutsche Oper am Rhein / 8. Aidsgala in Düsseldorf – Golda Schultz, Philippe Auguin, Düsseldorfer Symphoniker © Paul Esser

„Im Namen der Menschen, denen dieses Geld zu Gute kommt, danken wir von Herzen: den Besucherinnen und Besuchern, dem Schirmherrn Oberbürgermeister Thomas Geisel, dem Generalintendanten Prof. Christoph Meyer und der Deutschen Oper am Rhein, allen Künstlerinnen und Künstlern, die für die gute Sache ohne Gage aufge­treten sind, dem Kuratorium unter Vorsitz von Mark Frese sowie allen Sponsoren, Förderern, Partnern und Unterstützern“, so Prof. Dr. med. Elisabeth Pott, Vorstandsvorsitzende der Deutschen AIDS-Stiftung. Der Erlös der Gala fließt in die Hilfen der Deutschen AIDS-Stiftung in Düsseldorf und Nordrhein-Westfalen. Damit kann Menschen mit HIV/AIDS in Notsituationen individuell und durch die Förderung von Beratungs- und Begeg­nungs­­angeboten geholfen werden. Außerdem kann die Deutsche AIDS-Stiftung das Pro­­gramm DREAM in Mosam­bik weiterhin unterstützen. Dort wird unter anderem die Übertragung des HI-Virus von der Mutter auf das Kind durch medizinische Versorgung und intensive Betreuung in nahezu allen Fällen verhindert.

Deutsche Oper am Rhein / 8. Aidsgala in Düsseldorf - Maria Kataeva, Philippe Auguin, Düsseldorfer Symphoniker © Paul Esser

Deutsche Oper am Rhein / 8. Aidsgala in Düsseldorf – Maria Kataeva, Philippe Auguin, Düsseldorfer Symphoniker © Paul Esser

Den hochkarätigen Benefiz-Abend gestalteten zehn international erfolgreiche Solisten zusammen mit den Düssel­dorfer Symphonikern unter der Leitung des renommierten französischen Gastdirigenten Philippe Auguin. Die kanadische Sopranistin Jane Archibald und die im Ensemble der Deutschen Oper am Rhein beheimatete Mezzo­sopranistin Maria Kataeva, der marokkanische Tenor Abdellah Lasri, die Kanadierin Michèle Losier, die aus Moldawien stammende Sopranistin Valentina Nafornita, der russische Bariton Boris Pinkhasovich, die Tenorstimmen von Martin Piskorski und Joel Prieto, der Bass von Giacomo Prestia und die warmen Spitzentöne der südafrikanischen Sopranistin Golda Schultz begeisterten das Publikum ebenso wie das von Dr. Alard von Rohr konzipierte und von Holger Wemhoff präsentierte Programm mit Arien aus berühmten italienischen, deutschen und französischen Opern, bekannten Operetten-Schlagern und Musical-Songs. Mit Standing Ovations und einem Schlusslied  aus der Fledermaus klang der glanzvolle Opernabend aus.

Deutsche Oper am Rhein / 8. Aidsgala in Düsseldorf - Beim Schlussapplaus: Jane Archibald, Golda Schultz, Valentina Naforni?a, Michèle Losier, Boris Pinkhasovich, Abdellah Lasri und Joel Prieto, Düsseldorfer Symphoniker © Paul Esser

Deutsche Oper am Rhein / 8. Aidsgala in Düsseldorf – Beim Schlussapplaus: Jane Archibald, Golda Schultz, Valentina Naforni?a, Michèle Losier, Boris Pinkhasovich, Abdellah Lasri und Joel Prieto, Düsseldorfer Symphoniker © Paul Esser

„Wir unterstützen durch diese Gala mit großer Überzeugung die Arbeit der Deutschen AIDS-Stiftung und es freut uns sehr, dass wir auch in diesem Jahr dank des großen Engagements des Publikums und aller Beteiligten ein solch tolles Ergebnis erzielen konnten“, so Prof. Christoph Meyer, Generalintendant der Deutschen Oper am Rhein.

Erstmals wurde für die VIP-Gäste während des Gala-Dinners eine Stille Auktion durchgeführt, um weitere Erlöse für den guten Zweck zu erzielen: Ersteigert wurde zum Beispiel eine Führung durch die Backstube von Chocolatier Heinz-Richard Heinemann, der mit den Gästen eine eigene Praline kreieren wird. Ein von der Düsseldorfer Galerie Geuer & Geuer Art gestiftetes Werk von Julian Schnabel wurde ebenfalls ersteigert. Zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und Düsseldorfer Gesellschaft feierten beim Gala-Dinner bis in den frühen Morgen im Düsseldorfer Opernhaus.

Das Kuratorium der Festlichen Operngala in Düsseldorf engagiert sich unter dem Vorsitz von Mark Frese (METRO Group) für die gute Sache. Zu den Mitgliedern, die als Multiplikatoren für die AIDS-Gala wirken und Spenden einwerben, zählen Prof. Tony Cragg, Carsten Fritz (Steigenberger Parkhotel Düsseldorf), Karin-Brigitte Göbel (Stadtsparkasse Düsseldorf), Heinz-Richard Heinemann (Konditormeister), Dr. Volker Leienbach (Verband der privaten Krankenversicherung e.V.), Ferdinand Oetker (FO Holding GmbH), Julia Piras (Bucherer 1888, Düsseldorf), Prof. Dr. med. Elisabeth Pott und Dr. jur. Hans-Michael Pott, Richard Alexander Schmitz (Ralf Schmitz GmbH & Co. KGaA), Dr. Jürgen Schröder (McKinsey & Company) und Lars Thiele (Galeria Kaufhof Düsseldorf Königsallee). PMDOR

Deutsche Oper am Rhein / 8. Aidsgala in Düsseldorf - Michèle Losier, Golda Schultz, Joel Prieto, Giacomo Prestia, Valentina Naforni?a, Philippe Auguin (Musikalische Leitung), Jane Archibald, Abdellah Lasri, Boris Pinkhasovich, Holger Wemhoff (Moderation), Martin Piskorski, Düsseldorfer Symphoniker© Paul Esser

Deutsche Oper am Rhein / 8. Aidsgala in Düsseldorf – Michèle Losier, Golda Schultz, Joel Prieto, Giacomo Prestia, Valentina Nafornina, Philippe Auguin (Musikalische Leitung), Jane Archibald, Abdellah Lasri, Boris Pinkhasovich, Holger Wemhoff (Moderation), Martin Piskorski, Düsseldorfer Symphoniker© Paul Esser

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Coburg, Landestheater Coburg, Bernhard F. Loges – Intendant ab 2018, 16.03.2017

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Landestheater Coburg

Landestheater Coburg © Andrea Kremper

Landestheater Coburg © Andrea Kremper

Bernhard F. Loges wird Intendant des Landestheaters Coburg

Der seit der Spielzeit 2009/10 an der Deutschen Oper am Rhein als Musiktheaterdramaturg tätige Bernhard F. Loges wird ab 1. September 2018 Intendant des Coburger Landestheaters.

Landestheater Coburg / Bernhard F. Loges © Klaudia Taday

Landestheater Coburg / Bernhard F. Loges © Klaudia Taday

Er tritt die Nachfolge von Bodo Busse an, der bereits zu Beginn der nächsten Spielzeit als Generalintendant an das Staatstheater Saarbrücken wechselt. Christoph Meyer, Generalintendant der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf Duisburg, nahm die Ernennung seines Dramaturgen, der sich unter rund 80 Bewerbern durchsetzen konnte, mit großer Freude zur Kenntnis: Bernhard F. Loges war einer der Ersten, die ich in mein Düsseldorf-Duisburger Team engagiert habe. Er hat hier eine tolle Arbeit geleistet und wird auch das Landestheater Coburg mit seinem großen Wissen und Erfahrungsschatz bereichern. Genauso sehr wie ich mich freue, wenn sich Mitglieder aller Sparten unseres Hauses fantastisch entwickeln und mit ihrem Können weiterkommen, freue ich mich, dass Bernhard F. Loges dieser Schritt geglückt ist – auch wenn er uns hier sehr fehlen wird.“

Bei einem Pressegespräch im Coburger Rathaus stellte Oberbürgermeister Norbert Tessmer am Donnerstagvormittag den designierten Intendanten vor, der von einer Findungskommission unter rund 80 Bewerbern und Bewerberinnen ausgewählt worden war. Neun waren in die engere Auswahl gekommen und hatten ihre künstlerischen Konzepte persönlich in Coburg vorgestellt. In der kommenden Spielzeit wird das Coburger Haus von einem Direktorengremium geleitet, dem neben den Spartenleitern Roland Kluttig (Musiktheater), Matthias Straub (Schauspiel) und Mark McClain (Ballett) der kaufmännische Direktor Friz Frömming angehört. PMDOR

 

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