Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Oper und Ballett am Rhein – März 2017

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Turandot © Hans Jörg Michel

Deutsche Oper am Rhein / Turandot © Hans Jörg Michel

Oper und Ballett am Rhein im März 2017

Fr 03.03. – 11.00 Uhr                Premiere Familienoper: Oliver Knussen „Wo die wilden Kerle wohnen“ im Theater Duisburg

Sa 04.03. – 19.30 Uhr               Premiere: Giacomo Puccini „Turandot“ im Opernhaus Düsseldorf

So 05.03. – 11.00 Uhr               Liedermatinee im Foyer – mit Torben Jürgens (Gesang) und Stephen Harrison (Klavier) im Opernhaus Düsseldorf

Fr 10.03. – 19.30 Uhr                Wiederaufnahme: Giuseppe Verdi Aida im Opernhaus Düsseldorf

Sa 18.03. – 19.00 Uhr             AIDS-Gala 2017: 8. Festliche Operngala für die Deutsche Aidsstiftung im Opernhaus Düsseldorf

Mo 27.03. –  19.00 Uhr       Ballettwerkstatt im Opernhaus Düsseldorf: Podiumsgespräch und Probenbesuch zur Premiere von b.31: Schläpfer/van Manen/León & Lightfoot

Do 30.03. – 19.30 Uhr              Wiederaufnahme: Giacomo Puccini Tosca im Theater Duisburg

Deutsche Oper am Rhein / Wo die wilden Kerle wohnen © Hans Joerg Michel

Deutsche Oper am Rhein / Wo die wilden Kerle wohnen © Hans Joerg Michel

Im März …

… feiert die Deutsche Oper am Rhein gleich zwei Premieren: Im Theater Duisburg kommt ab Freitag, 3. März, 11.00 Uhr, mit Oliver Knussens „Wo die wilden Kerle wohnen“ erneut eine phantasievoll und temporeich inszenierte Familienoper auf die Bühne. Die Oper nach Maurice Sendaks berühmtem Bilderbuch nimmt Kinder und Erwachsene mit auf die spannende musikalische Traumreise des kleinen Max zu den „Wilden Kerlen“, mit denen er die wildesten Abenteuer erlebt. Regie führt Philipp Westerbarkei, für die Ausstattung konnte erneut die Kostüm- und Bühnenbildnerin Tatjana Ivschina gewonnen werden. Jede Menge wilder Verwandlungen auf der Bühne sorgen zusammen mit Knussens lautmalerischer Musik in 45 Minuten für pausenloses Opernvergnügen. Es spielen die Duisburger Philharmoniker unter der Leitung von Jesse Wong.

Im Opernhaus Düsseldorf öffnet sich am 4. März, um 19.30 Uhr der Vorhang für Giacomo Puccinis „Turandot“. Als Koproduktion mit dem National Kaohsiung Center for the Arts (Weiwuying), Taiwan, präsentiert Regisseur Huan-Hsiung Li seinen Blick aus Fernost auf Puccinis Meisterwerk, der behutsam historische Inhalte mit aktuellen Bezügen verknüpft. Besonders ins Auge fallen die prächtigen Kostüme von Hsuan-Wu Lai, die auf perfekte Weise Symbolkraft und Schönheit miteinander vereinen. In der Titelrolle ist die international gefeierte Linda Watson zu erleben, die seit 2013 wieder dem Ensemble der Deutschen Oper am Rhein angehört. Als Kalaf gastiert Yonghoon Lee, der ebenfalls auf den großen Bühnen der Welt zu Hause ist. Zahlreiche Ensemblemitglieder sind zudem in Rollendebüts zu erleben: Anke Krabbe als Liù, Dmitri Vargin als Ping, Luis Fernando Piedra als Pong, Günes Gürle als Timur sowie Richard Šveda als Mandarin. Chor und Extrachor der Deutschen Oper am Rhein und der Kinderchor am Rhein ergänzen das Ensemble. Unter der musikalischen Leitung von Wen-Pin Chien spielen die Düsseldorfer Symphoniker.

Noch mehr Puccini gibt es ab Donnerstag, 30. März, um 19.30 Uhr, im Theater Duisburg, wenn „Tosca“, inszeniert als spannender Psychothriller von Dietrich W. Hilsdorf, die Herzen des Publikums erobert. Als Gastsänger sind Cellia Costea in der Titelpartie und Arnold Rutkowski als ihr Geliebter Cavaradossi zu erleben, den skrupellosen Gegenspieler Scarpia gibt Anooshah Golesorkhi. Aus dem Ensemble wirken Torben Jürgens als Angelotti, Peter Nikolaus Kante als Sagrestano und Florian Simson als Spoletta mit, aus dem Opernstudio Beniamin Pop als Sciarrone. Der Chor der Deutschen Oper am Rhein und der Kinderchor St. Remigius ergänzen die Besetzung. Am Pult der Duisburger Philharmoniker steht der bereits mehrfach ausgezeichnete 28 Jahre junge Kapellmeister Aziz Shokhakimov.

Im Opernhaus Düsseldorf triumphieren am Freitag, 10. März , um 19.30 Uhr, zum vorletzten Mal in dieser Spielzeit in Giuseppe Verdis imposanter Choroper „Aida“ Herrschende über Unterdrückte. Am Ende triumphiert jedoch die Liebe, wenn sich die Bühne als Grabplatte auf die Titelheldin herabsenkt und sie dem Glauben an sich und ihre Gefühle dennoch bis zum letzten Moment treu bleibt. Mit  Morenike Fadayomi als Aida, Sergey Khomov als Radamès, Renée Morloc als Amneris, Thorsten Grümbel als König, Adrian Sâmpetrean als Ramfis und Juan Orozco als Amonasro steht ein stimmgewaltiges und szenisch überzeugendes Sängerensemble auf der Bühne. Chor und Extrachor der Deutschen Oper am Rhein ergänzen die Besetzung. Es spielen die Duisburger Philharmoniker unter der Leitung von Kapellmeister Wen-Pin Chien.

Dem besonderen Reiz des Liedvortrags gibt die Deutsche Oper am Rhein in ihrer neuen Serie „Liedermatinee im Foyer“ ein Forum. Bassbariton Torben Jürgens gestaltet am Sonntag, 5. März, um 11.00 Uhr, gemeinsam mit Operndirektor Stephen Harrison am Klavier ein anspruchsvolles Programm aus Franz Schuberts posthum veröffentlichten Zyklus „Schwanengesang“ D 957 und Liedern Viktor Ullmanns. Tickets kosten 12,00 Euro (erm. 6,50 Euro).

Mit der 8. Festlichen Operngala für die Deutsche Aidsstiftung am Samstag, 18. März, um 19.00 Uhr findet unter der musikalischen Leitung von Philippe Auguin im Opernhaus Düsseldorf erneut das hochkarätige Klassik-Event statt, das auf vorbildliche Weise Musikgenuss mit gesellschaftlichem Engagement verbindet. Sängerinnen und Sänger verzichten auf ihre Gage, so dass die Ticketeinnahmen und Spenden der Zuschauer direkt der Deutschen AIDS-Stiftung zur Unterstützung lokaler und internationaler Hilfsprojekte zu Gute kommen. Bei der von Holger Wemhoff moderierten Gala präsentieren sich unter Begleitung der Düsseldorfer Symphoniker in diesem Jahr Maria Kataeva, Jane Archibald, Valentina Nafornita, Golda Schultz, Michèle Losier, Abdellah Lasri, Boris Pinkhasovich, Martin Piskorski, Giacomo Prestia und Sergey Romanovsky. Resttickets kosten zwischen 69,00 und 175,00 Euro.

Ballett am Rhein

Ein neues Programm stellt das Ballett am Rhein am Samstag, 1. April 2017, um 19.30 Uhr im Düsseldorfer Opernhaus vor: Mit „Obelisco“ von Martin Schläpfer, „Adagio Hammerklavier“ von Hans van Manen und „SH-BOOM!“ von Sol León und Paul Lightfoot zeigt b.31 drei Meisterwerke aus der jüngeren Vergangenheit. Erste Eindrücke bietet schon vor der Premiere bei freiem Eintritt die Ballettwerkstatt am Montag, 27. März, um 19.00 Uhr im Opernhaus Düsseldorf.  PMDOR

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Duisburg, Deutsche Oper am Rhein, Premiere Madama Butterfly von Giacomo Puccini, 04.02.2017

Januar 30, 2017  
Veröffentlicht unter Deutsche Oper am Rhein, Oper, Pressemeldung

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Deutsche Oper am Rhein

Theater Duisburg © IOCO

Theater Duisburg © IOCO

 Madama Butterfly  von Giacomo Puccini

Wie eine Fremde im eigenen Land

Im Theater Duisburg präsentiert die Deutsche Oper am Rhein am Samstag, 4. Februar 2017, die Premiere von Giacomo Puccinis Oper Madama Butterfly. Der 28-jährige Kapellmeister Aziz Shokhakimov, erst im Sommer 2016 mit dem Young Conductors Award der Salzburger Festspiele ausgezeichnet, über­nimmt die musikalische Leitung der Neuproduktion. Joan Anton Rechi inszeniert die „Tragödie einer Japanerin“, die ihre große Emotionalität aus dem Zusammen­prall zweier völlig unterschiedlicher Kulturen und Lebens­wei­sen bezieht.

Deutsche Oper am Rhein / Madama Butterfly © HansJoergMichel

Deutsche Oper am Rhein / Madama Butterfly © HansJoergMichel

Der in Nagasaki stationierte amerikanische Leutnant Pinkerton ist von der japanischen Geisha Cio-Cio-San fasziniert, will sie für eine Nacht besitzen und heiratet sie – wohlwissend, dass die junge Frau die Hochzeit ernst nehmen könnte. Nach nur einer gemeinsamen Nacht kehrt er nach Amerika zu seiner Verlobten Kate zurück. Als er drei Jahre später mit dieser Frau nach Nagasaki kommt, erwartet ihn Butterfly mit seinem Kind. Pinkerton weist sie zurück, möchte aber das Kind in die westliche Welt mitnehmen. Cio-Cio-San begreift, dass sie benutzt und entehrt wurde und begeht Selbstmord.

Nach Kálmáns Operette Die Csárdásfürstin, Massenets Werther und Donizettis komischer Oper L’elisir d’amore realisieren Joan Anton Rechi und sein Bühnenbildner Alfons Flores mit Madama Butterfly bereits die vierte Inszenierung für die Deutsche Oper am Rhein. Zusammen mit der an Theatern in ganz Europa, für Film und Fernsehen tätigen Kostümbildnerin Mercè Paloma verorten sie Madama Butterfly im Nagasaki der 1940er Jahre. In der dortigen amerikanischen Botschaft bewegt sich die traditionell gekleidete Geisha wie eine Fremde im eigenen Land, die den Zusammenbruch ihrer Welt als unentrinnbares, zerstörerisches Schicksal erlebt.

Für die erkrankte Sylvia Hamvasi übernimmt Liana Aleksanyan die Titelpartie, in der sie zuletzt an der Mailänder Scala gefeiert wurde. Maria Kataeva, die im Sommer 2016 den Gesangswett­bewerb „Die Meistersinger von Nürnberg“ gewann, debütiert als Cio-Cio-Sans Vertraute Suzuki. Als Pinkerton ist der international gefeierte Eduardo Aldarén am Rhein zu Gast. Den Sharpless singt Stefan Heidemann, Florian Simson ist als Goro, Bruce Rankin als Fürst Yamadori zu hören.

„Madama Butterfly“ im Theater Duisburg:
Sa 04.02. – 19.30 Uhr  (Premiere)   / Mi 08.02. – 19.30 Uhr  / Sa 11.02. – 19.30 Uhr  / So 19.02. – 15.00 Uhr  / Sa 25.02. – 19.30 Uhr  / Mi 01.03. – 19.30 Uhr  / So 05.03. – 18.30 Uhr  / Do 09.03. – 19.30 Uhr  / Sa 06.05. – 19.30 Uhr  / Fr 26.05. – 19.30 Uhr / Sa 03.06. – 19.30 Uhr

Dauer: ca. 3 Stunden, eine Pause. Empfohlen ab 14 Jahren.
Pressemeldung Deutsche Oper am Rhein

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Duisburg, Deutsche Oper am Rhein, Premiere Wo die wilden Kerle wohnen, 03.03.2017

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Deutsche Oper am Rhein

Theater Duisburg © IOCO

Theater Duisburg © IOCO

  Wo die wilden Kerle wohnen von Oliver Knussen

Fantastische Oper in einem Akt – Text von Maurice Sendak

Premiere im Theater Duisburg am 3. März 2017 11 Uhr, Dienstag 07.03. – 11.00 Uhr / Mi 29.03. – 11.00 Uhr / So 30.04. – 15.00 Uhr / So 07.05. – 15.00 Uhr / So 11.06. – 15.00 Uhr / Di 13.06. – 11.00 Uhr / Mi 05.07. – 11.00 Uhr,  ab 6 Jahren.

Deutsche Oper am Rhein / Wo die wilden Kerle wohnen © Hans Joerg Michel

Deutsche Oper am Rhein / Wo die wilden Kerle wohnen © Hans Joerg Michel

Als der kleine Max wieder einmal mit Wolfsgeheul durch die Wohnung tobt, schickt ihn seine Mutter ohne Abendessen ins Bett. Plötzlich verwandelt sich sein Zimmer und er gelangt zu einer einsamen Insel, auf der seltsame Kreaturen, die wilden Kerle, leben, die den ganzen Tag über herumtollen. Bald wird Max zu ihrem Häuptling ernannt und genießt die Ausgelassenheit, bis es ihm schließlich auch zu bunt wird und er seine neuen Spielkameraden ohne Essen schlafen schickt.

Er bekommt Heimweh und beschließt, die Insel zu verlassen. Zwar wollen ihn die wilden Kerle nicht ziehen lassen, doch Max lässt sich nicht davon abbringen und kehrt heim. Dort wartet sein Abendessen auf ihn und er kann endlich seinen Hunger stillen. Generationen von Kindern kennen Maurice Sendaks Bilderbuch-Klassiker Wo die wilden Kerle wohnen von 1962. So wie Sendak sein eigenes Libretto dem Medium der Oper anpassen und eine Grundlage für Knussens leuchtende Klangfarben schaffen musste, gilt es für jedes Regieteam einen Weg zu finden, die zweidimensional gezeichneten wilden Kerle aus dem Bilderbuch zu lebendigen Wesen werden zu lassen.

Oliver Knussens dicht komponierte Musik entwickelt eigene Bilder, in denen die Verwandlung von Max’ Umwelt in seine Fantasiewelt deutlich wird. Der im Alltag erlebte Konflikt wird auf der Insel der wilden Kerle fortgespielt und findet seine Auflösung schließlich in der Versöhnung mit der Mutter. Regisseur Philipp Westerbarkei und Bühnen- und Kostümbildnerin Tatjana Ivschina lassen diese Verwandlung der Erwachsenenwelt in die der wilden Kerle live auf der Bühne geschehen. Mit Knussens Musik verwandeln sich die Mutter und die restliche Familie in die wilden Kerle, die Spielkameraden, die Max gern in ihnen sehen würde.

Während die Deutsche Oper am Rhein in dieser Spielzeit einen Klassiker der Familienoper des 20. Jahrhunderts auf die Bühne bringt, setzt sie auch die Kooperation „Junge Opern Rhein-Ruhr“ mit den Theatern in Dortmund und Bonn fort: Als vierte Uraufführung bringt die Oper Dortmund am 21. Mai 2017 Gerald Reschs Familienoper „Gullivers Reise“ auf die Bühne, die in der kommenden Spielzeit im Theater Duisburg zu erleben ist.

Vermittlungsangebot der Jungen Oper am Rhein: Schon vor der Premiere macht die Familienopernwerkstatt am Dienstag, 21. Februar, um 18.00 Uhr im Theater Duisburg junge Zuschauer mit Stück und Inszenierung vertraut. Der Eintritt ist frei.

Zur intensiven Beschäftigung mit dem Stück bietet die Junge Oper am Rhein ein Patenprojekt im Theater Duisburg an: Ab Dienstag, 31. Januar, erkunden Kinder ab sechs Jahren in sechs wöchentlich aufeinander folgenden Workshops von 16.00-17.30 Uhr das Theater sowie die Handlung, Musik und Inszenierung der neuen Familienoper. Anmeldungen zum Patenprojekt nimmt die Junge Oper am Rhein unter Tel. 0211/89 25 152 und per E-Mail an schule@operamrhein.de entgegen.

Musikalische Leitung: Jesse Wong, Licht: Franz-Xaver Schaffer, Inszenierung: Philipp Westerbarkei Dramaturgie: Bernhard F. Loges, Bühne und Kostüme: Tatjana Ivschina
Max: Lavinia Dames Hahnkerl: Daniel Djambazian, Tzippie: Irina Vakula Bullenkerl: Lukasz Konieczny, Bart- und Ziegenkerl: Peter Aisher Orchester: Duisburger Philharmoniker, Hornkerl: Sebastià Peris, PMDOR

Wo die wilden Kerle wohnen  –  Theater Duisburg:  Fr 03.03. – 11.00 Uhr / Di 07.03. – 11.00 Uhr / Mi 29.03. – 11.00 Uhr / So 30.04. – 15.00 Uhr / So 07.05. – 15.00 Uhr / So 11.06. – 15.00 Uhr / Di 13.06. – 11.00 Uhr / Mi 05.07. – 11.00 Uhr, ab 6 Jahren.

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Duisburg, Deutsche Oper am Rhein, Premiere Madama Butterfly von Giacomo Puccini, 04.02.2017

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Deutsche Oper am Rhein

Theater Duisburg © IOCOTheater Duisburg © IOCO

  Madama Butterfly von Giacomo Puccini

Premiere 4. Februar im Theater Duisburg, weitere Vorstellungen 8.2.2017, 11.2.2017, 19.2.2017, 25.2.2017, 1.3.2017, 5.2.2017, 9.3.2017, 6.5.2017, 26.5.2017

im Theater Duisburg präsentiert die Deutsche Oper am Rhein am Samstag, 4. Februar 2017, die Neuinsze­nierung von Giacomo Puccinis Oper Madama Butterfly. Joan Anton Rechi, der hier mit Bühnenbildner Alfons Flores zuletzt Donizettis komische Oper „L’elisir d’amore“ auf die Bühne brachte, richtet den Fokus seiner Inszenierung auf die „Tragödie einer Japanerin“, die ihre große Emotionalität aus dem Zusammen­prall zweier völlig unterschiedlicher Kulturen und Lebens­wei­sen bezieht.

Deutsche Oper am Rhein / MadamaButterfly © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / MadamaButterfly © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

Die musikalische Leitung von Madama Butterfly, die Puccini zeitlebens als sein bestes und modern­­stes Werk bezeichnete, übernimmt der 28-jährige Kapellmeister Aziz Shokhakimov. Erst im Sommer 2016 mit dem Young Conductors Award der Salzburger Festspiele ausgezeichnet, führt er das Sängerensemble und die Duisburger Philharmoniker durch seine erste Opernpremiere an der Deutschen Oper am Rhein.

Sylvia Hamvasi, die im Dezember erstmals als Líu in Puccinis Turandot zu hören war, erweitert ihr breites Rollenrepertoire nun mit der Titelpartie der Butterfly. Maria Kataeva, die im Sommer 2016 den Gesangswett­bewerb Die Meistersinger von Nürnberg gewann, debütiert als Cio-Cio-Sans Vertraute Suzuki. Als Pinkerton ist Eduardo Aldarén am Rhein zu Gast. Den Sharpless singt Stefan Heidemann, Florian Simson ist als Goro, Bruce Rankin als Fürst Yamadori zu hören. PMDOR

Premiere 4. Februar im Theater Duisburg, weitere Vorstellungen 8.2.2017, 11.2.2017, 19.2.2017, 25.2.2017, 1.3.2017, 5.2.2017, 9.3.2017, 6.5.2017, 26.5.2017

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