Dresden, Landesbühne Sachsen, Premiere: DIE ZAUBERFLÖTE von W. A. Mozart, Felsenbühne Rathen, 11.06.2016

Theater Landesbühnen Sachsen

DIE  ZAUBERFLÖTE von Wolfgang Amadeus Mozart

Premiere 11.6.2016, weitere Aufführungen  So., 12. Juni 2016, 16.00 Uhr ; Fr.,  17. Juni 2016 , 20.00 Uhr ;  So., 19. Juni 2016, 16.00 Uhr ;  Fr.,  22. Juli 2016, 20.00 Uhr; Sa.,  23. Juli 2016 , 20.00 Uhr;   Mi.,  27. Juli 2016, 20.00 Uhr; Do., 28. Juli 2016, 20.00 Uhr;  Sa.,  30. Juli 2016, 20.00 Uhr ;  31. Juli 2016, 16.00 Uhr

Ist die Königin der Nacht lediglich eine hilflose, ihrer Tochter Pamina beraubte Mutter? Und Sarastro, Bewacher der Pamina und des mächtigen Sonnenkreises, entsprechend ein böser Zauberer? In Lebensgefahr jedenfalls scheint man in beiden Reichen zu geraten, dem dunklen wie dem hellen, sollte man sich dem Willen der jeweiligen Herrscher widersetzen, die beide zur absoluten Macht im Universum streben. Dieses muss Prinz Tamino erfahren, als er von der Königin der Nacht die schwierige Aufgabe erhält,

Pamina zu befreien, die von Sarastro entführt wurde. Sarastro erfindet für Tamino Prüfungen, die ein Mensch allein nicht bestehen kann. Der Naturbursche Papageno, Taminos Begleiter, spürt das nur allzu deutlich und hält sich entsprechend zurück: Lieber verzichtet er auf Papagena, als sich von Sarastro vereinnahmen zu lassen! Die Liebe aber, die Tamino beflügelt und die Pamina erwidert, scheint eine dritte Macht zu sein, die alle Hindernisse überwinden kann. Und am Ende kann Papageno diese Erfahrung sogar mit dem Prinzen Tamino teilen, wenn auch er endlich sein «liebes Weibchen» in den Armen hält.

Durch Kontraste zu wirken und große theatralische Effekte hervorzubringen, beschrieb Goethe als die besondere Kunst des Librettisten Schikaneder. Dass aber Mystisches und Aufklärerisches, Tragisches und Komisches, Opera seria und Opera buffa zu einem neuen Ganzen verschmelzen – das ist der Genialität des Komponisten Mozart zu danken.

Musikalische Leitung und Inszenierung: Jan Michael Horstmann
Bühne: Stefan Weil; Kostüme: Stefan Wiel /  Irina Steiner

Besetzung:    Sarastro  – Hagen Erkrath/ Paul Gamble *;  Tamino – Manuel Günther a.G./Mathias Frey a.G.;, Pamina – Anna Erxleben/ Miriam Sabba; Königin der Nacht – Iris Stefanie Maier; Jessica Spafford *; Nicole Larsen *, Petra Havrankova **;  Monostatos – Andreas Petzoldt; Papageno – Kazuhisa Kurumada;  Papagena , – Marie Hänsel **/Eva Zalenga **; Sprecher – Paul Gukhoe Song;  1. Dame – Stephanie Krone/ Katherine Thilakaratne *;
2. Dame – Patrizia Häusermann/ Kimberly Sandaval *;  3. Dame – Silke Richter:
1. Priester/2. Geharnischter – Michael König;  2. Priester/1. Geharnischter – Kay Frenzel;
1. Knabe – Elizabeth Adams *; 2. Knabe – Stephanie Lai *; 3. Knabe -Jinhee Shin * / Kinder – Mitglieder der GTA-CoGemeinschaft Akrobatik, Oberschule und Gymnasium Sebnitz * Studierende des German Opera Program der James Madison University, Harrisonburg, USA / ** Studierende der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber, Dresden

Premiere 11.6.2016, weitere Aufführungen  So., 12. Juni 2016, 16.00 Uhr ; Fr.,  17. Juni 2016 , 20.00 Uhr ;  So., 19. Juni 2016, 16.00 Uhr ;  Fr.,  22. Juli 2016, 20.00 Uhr; Sa.,  23. Juli 2016 , 20.00 Uhr;   Mi.,  27. Juli 2016, 20.00 Uhr; Do., 28. Juli 2016, 20.00 Uhr;  Sa.,  30. Juli 2016, 20.00 Uhr ;  31. Juli 2016, 16.00 Uhr

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Pressemeldung Landesbühnen Sachsen

Dresden, Landesbühne Sachsen, Premiere: CARMEN von Bizet, 09.04.2016

Theater Landesbühnen Sachsen

Premiere: CARMEN von Georges Bizet

Premiere am 9. April 2016 und 14.4.2016, in den Landesbühnen Sachsen, weitere Vorstellungen 16.4.2016 Theater Meißen, 28.4.2016 und 14.5.2016 Landesbühnen Sachsen

Die Oper Carmen wurde zur Zeit ihrer Uraufführung 1875 in Paris als problematisch empfunden – zu exotisch, zu vulgär. Denn wie die Novelle von Prosper Merimee führt die Oper in niederste soziale Schichten, nach Spanien, in das Milieu von Zigarettenarbeiterinnen, Soldaten und Schmugglern: Eine Zigeunerin und ein Sergeant, ein Bauernmädchen und ein Torero stehen im Zentrum der Handlung. Auch sprengt Bizet musikalisch den Rahmen der französischen Opera comique und komponiert im Vorfeld des Verismo ein ungewöhnlich realistisches Drama, das von unerfüllter Leidenschaft erzählt und zudem tragisch endet. Nur wenige Zeitgenossen wie zum Beispiel Peter Tschaikowski sahen voraus, dass dieses ungewöhnliche Werk bald „zu den beliebtesten Opern der Welt“ zählen würde. Von unbändiger Faszination ist die Hauptfigur Carmen, der ihre Freiheit über alles geht. Dass die Zigeunerin dem Soldaten Don Jose Hoffnung auf ihre Liebe macht, wird ihr allerdings zum Verhängnis, denn Don Jose sieht ab sofort sein Schicksal untrennbar mit dem ihren verbunden. Vergeblich versucht das Bauernmädchen Micaela, Don Jose zu retten.

Und vergeblich wird der erfolgreiche Stierkämpfer Escamillo nach gewonnenem Kampf auf die Zigeunerin Carmen warten: Als Don Jose begreift, dass es ihm nie gelingen wird, eine Frau wie Carmen dauerhaft an sich zu binden, zerstört er ihr Leben und damit das eigene.

Musikalische Leitung : Hans-Peter Preu; Inszenierung: Manuel Schöbel; Choreographie: Kathrin Wolfram a.G.; AUSSTATTUNG: Stefan Wiel,  Besetzung:
Zuniga- Michael König; Morales – Fred Bonitz/ Stefan Glause; Don José -Kay Frenzel/ Iago Ramos a.G.; Escamillo – Paul Gukhoe Song; Dancairo -Andreas Petzoldt; Remendado -Marcus Sandmann a.G.; Frasquita – Iris Stefanie Maier; Mercedes – Antje Kahn; Carmen – Silke Richter/ Patrizia Häusermann; Micaela – Anna Erxleben; Lillas Pastia / Bergführer/ Bürgermeister – Carsten Linke a.G.

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Dresden, Landesbühne Sachsen, Tanztheaterpremiere: HAMLET, 30.01.2016

Theater Landesbühnen Sachsen

 Hamlet: Tanztheater von Carlos Matos nach William Shakespeare

Premiere: 30.01.2016, 19.00 Uhr, weitere Vorstellungen 31.1.2016, 27.02.2016, 12.03.2016, 5.05.2016

Landesbühnen Sachsen / Hamlett / Tommaso Quartani und Tatiana Urteva © Hagen König

Landesbühnen Sachsen / Hamlett / Tommaso Quartani und Tatiana Urteva © Hagen König

Der neue Tanztheaterabend von Carlos Matos setzt sich mit dem tragischen Schicksal von Hamlet  auseinander, wie wir es aus Shakespeares gleichnamigem Drama kennen.

Es ist die Geschichte von jungen Leuten, die ohne ihr eigenes Zutun in ein blutiges politisches und familiäres Drama verwickelt werden. Viele werden darin umkommen, einer wird der neue König werden.

Landesbühnen Sachsen / Hamlett / Tommaso Quartani und Tatiana Urteva © Hagen König

Landesbühnen Sachsen / Hamlett / Tommaso Quartani und Tatiana Urteva © Hagen König

Hamlet studiert in Wittenberg. Der Tod seines Vaters ruft ihn an den Königshof nach Helsingör zurück. Als er eintrifft, ist sein Onkel Claudius König und als Gemahl seiner Mutter sein Stiefvater. Doch der Geist des alten Königs gibt keine Ruhe. Er enthüllt Hamlet ein schreckliches Geheimnis: Claudius hat Hamlets Vater ermordet.

Der Geist verlangt Rache. Auch Hamlets Freunde erwarten von ihm, dass er die Thronfolge ausfechten werde. Gezwungenermaßen nimmt Hamlet den Auftrag an, doch gleichsam als ein anderer. Er schlüpft in die Rolle des Narren, spielt ein Spiel mit doppeltem Boden, dem weder die geliebte Ophelia noch die Freunde folgen können. Lediglich Claudius erkennt die Falle, die Hamlet ihm gestellt hat und nimmt den Kampf auf …

Es tanzt die Tanzcompagnie der Landesbühnen Sachsen.
CHOREOGRAFIE: Carlos Matos; AUSSTATTUNG: Annett Hunger

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Dresden, Landesbühne Sachsen, Premiere: DON CARLO, 16.01.2016

Theater Landesbühnen Sachsen

Premiere: DON CARLO von Giuseppe Verdi

Premiere Sonnabend,16. Januar 2016, 19.00 Uhr in den Landesbühnen Sachsen, Radebeul,  22.1.2016 Kulturwerk Eisleben, 24.1. + 25.3. + 24.4.2016 Radebeul,

 

Das vieraktige Opern-Drama Don Carlo von 1884, das mit Aida, Othello und Falstaff zu den letzten großen Werken Verdis zählt, gilt als reifste Auseinandersetzung des Komponisten mit dem Werk des deutschen Dramatikers Friedrich Schiller. Die Oper, die an den Hof König Philipp II. von Spanien führt – in die intimsten Gemächer des Palastes ebenso wie auf öffentliche Großveranstaltungen des Herrschers –, bezieht ihre musiktheatralische Spannung aus der Kollision der politischen mit den privaten Interessen aller Beteiligten. Für die Konflikte in ihrer tragischen Zuspitzung scheint es schließlich nur einen Ausweg zu geben: Gewalt! Anders als ursprünglich versprochen, hat Philipp II. von Spanien die französische Prinzessin Elisabeth nicht seinem Sohn Don Carlos vermählt, sondern selbst zur Gattin genommen. Obwohl bald von Eifersucht gequält, da Don Carlos offensichtlich die Nähe Elisabeths sucht, kann sich der Machtmensch Philipp nicht dazu durchringen, seinem neuen Vertrauten Marquis von Posa zu folgen und Don Carlos in die aufrührerischen Flandrischen Provinzen zu entsenden, die er – Philipp selbst – mit eiserner Faust regiert. Don Carlos rebelliert öffentlich und wird gefangen gesetzt. Von seinem Sohn hintergangen wie scheinbar auch von seiner Gemahlin, wendet sich der König an die Inquisition. Der Großinquisitor fordert zwei Köpfe: Den des Infanten Don Carlos, aber vor allem auch den des Marquis‘ von Posa.

Musikalische Leitung: Jan Michael Horstmann; Iszenierung: Michael Heinike a.G. ; Ausstattung: Stefan Wiel

Besetzung:
Filippo II – Hagen Erkrath ; Don Carlo: Christian Malchow ; Rodrigo – Kazuhisa Kurumada/ Paul Gukhoe Song ; Il Grande Inquisitore- Michael König ; Un Frate- Michael König ; Elisabetta di Valois- Stephanie Krone; La Principessa d’Eboli- Wiebke Damboldt a.G. ; Tebaldo- Miriam Sabba; Il Conte di Lerma/Araldo reale- Jongsu Woo; Voce dal Cielo- Iris Stefanie Maier

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