Radebeul, Landesbühne Sachsen, GRÄFIN COSEL, Arturo Ui, Vermessung und mehr, 11.11.2017

Landesbühnen Sachsen 

Landestheater Sachsen / Gräfin Cosel - Ana Pereira, Morgan Perez, Joana Martins © Hagen König

Landestheater Sachsen / Gräfin Cosel – Ana Pereira, Morgan Perez, Joana Martins © Hagen König

Tanztheater  GRÄFIN COSEL

von Carlos Matos und Wencke Kriemer de Matos mit Musik von Antonio Vivaldi und Johann Adolph Hasse bis hin zu Kompositionen der Gegenwart

Premiere / Uraufführung am Sonnabend, 11.November 2017, 19.00 Uhr in den Landesbühnen Sachsen in Radebeul

Jeder Dresdner, der einmal die Burg Stolpen besucht hat, weiß, dass es sich bei der Reichsgräfin von Cosel um eine Frau mit einem äußerst tragischen Schicksal handelt: Fast 50 Jahre lebte sie eingesperrt auf dieser Burg! Und das, nachdem sie jahrelang die verwöhnte Mätresse des sächsischen Königs August des Starken gewesen war und ihm zudem drei Kinder geboren hatte. Wer brachte die schöne, intelligente aber auch ehrgeizige Frau zu Fall?

War sie es selbst, da sie sich – ihrer herausragenden Rolle bei Hofe sicher – in die Politik einzumischen begann? Verspielte sie die Gunst des Königs persönlich oder hatte sie sich mächtige Feinde geschaffen, die sie vom Hof zu entfernen trachteten? Das Eheversprechen, das sie dem verheirateten König abgerungen hatte für den Fall, dass er Witwer würde und auf dem sie trotzig bestand, wurde ihr schließlich zum Verhängnis …

Der Tanzabend von Carlos Matos gibt Einblick in die bewegte Jugend einer der schillerndsten Gestalten der sächsischen Geschichte: Von ihrem Gefängnis aus erinnert sich Anna Constantia an die aufregende Zeit, als sie – noch Gattin des Freiherrn von Hoym – König August bei dem Brand ihres Hauses zum ersten Mal begegnete, an ihre glücklichen Jahre bei Hofe bis hin zu ihrer Verbannung nach Pillnitz und an ihren Fluchtversuch, der sie schließlich die Freiheit kostete. Eine Freiheit, mit der sie nach dem Tode des Königs allerdings nichts mehr anzufangen weiß:

Selbst wenn sie könnte – sie wird die Burg nicht mehr verlassen.

Choreografie : Carlos Matos und Wencke Kriemer De Matos, Ausstattung: Annett Hunger
Es tanzt die Tanzcompagnie der Landesbühnen Sachsen


Landestheater Sachsen / Der Aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui - Michael Bernd-Canana, Sanndra Maria Huimann © Hagen König

Landestheater Sachsen / Der Aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui – Michael Bernd-Canana, Sanndra Maria Huimann © Hagen König

Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui  von Bertolt Brecht

Premiere am Sonnabend, 25.11.2017, 19.00 Uhr in den Landesbühnen Sachsen in Radebeul

Rezession, Inflation und Reformstau lähmen das Land. Nullwachstum ist angesagt. Großunternehmen stehen vor dem Aus. Die Regierung lehnt Finanzspritzen zur Ankurbelung der Wirtschaft ab. Trotz dieser angespannten Lage zeichnen – auf einem Empfang der mittelständischen Industrie – leitende Herren des Karfiol-Trusts den Regierungschef, in Würdigung seiner langjährigen Verdienste, mit der Aktienmehrheit einer Reederei und einem kleinen Haus am See aus. Wenige Tage später dringen Gerüchte von einem Bestechungsskandal ungeahnten Ausmaßes an die Öffentlichkeit. Im Gegenzug der Ehrung sollen Anleihen für den Trust in Millionenhöhe geflossen sein, die in dunklen Kanälen versickerten. Ein unabhängiger Untersuchungsausschuss nimmt die Arbeit auf. Überraschend ergreift der weitgehend unbekannte Geschäftsmann Arturo Ui die Partei des angeschlagenen Staatsoberhaupts. Ein Hauptbelastungszeuge begeht im Zuge der Ermittlungen Selbstmord, ein anderer wird unmittelbar vor der Aussage erschossen. Mangels weiterer Beweise wird die Untersuchung eingestellt. Der Regierungschef reicht seinem Retter die Hand. So legitimiert, garantiert Ui den Unternehmern gegen ein Schutzgeld immerwährende Sicherheit und den Weg aus der Krise. Da legt ein gesichtsloser Feind die Dockanlagen der Stadt in Schutt und Asche. Arturo schwört Rache, auch den Feinden in den eigenen Reihen. Und er hält Wort. Denn nichts geht über den Glauben und das Vertrauen an ihn und die Sache. Dieser Glaube gibt Arturo auch die Zuversicht, andere Länder von seinem Weg zu überzeugen.

1941, im finnischen Exil, schrieb Brecht diesen Politthriller aller erster Güte, darüber wie Korruption und kriminelle Verquickungen von Wirtschaft, Politik und Medien Menschen an die Macht spülen, die die Welt in Angst und Schrecken versetzen.

Inszenierung Peter Kube, Ausstattung Stefan Wiel

Darsteller: Giri, Flake – Marcus Staiger ; Clark, Verteidiger – Felix Lydike ; Butcher, Richter -Johannes Krobbach ; Sheet, Bowl, Givola –  Grian Duesberg ; Dogsborough, Ankläger – Tom Hantschel ; Fish, Inna – Luca Lehnert; Dockdaisy, O’Casey, Hook – Julia Vincze ; Ted Ragg, Betty – Sandra Maria Huimann ; Ui –  Michael Berndt-Cananá ; Roma – Sebastian Reusse ; Goodwill, Dullfeet –  Michael Heuser ; Schauspieler – Matthias Henkel ; Junger Dogsborough, Kindersoldat N.N., Pianist N.N., Gunmen etc. Komparserie der LBS

Nächste Termine:
26.11.2017, Sonntag  Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne · Radebeul  19:00 Uhr
30.12.2017, Samstag,  19:30 Uhr
05.01.2018, Freitag, Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne · Radebeul, 19:30 Uhr
13.01.2018, Samstag 19:30 Uhr
26.01.2018, Freitag  20:00 Uhr
03.03.2018, Samstag  19:30 Uhr


Die Vermessung  der Welt

Schauspiel nach dem Roman von Daniel Kehlmann,

Bühnenfassung von Dirk Engler in einer Inszenierung der Landesbühnen Sachsen

Premiere am Sonnabend, 14.10.2017, 19.30 Uhr  im Theater Meißen

Zum Deutschen Naturforscherkongress 1828 in Berlin treffen sich zwei Wissenschaftler, die kaum unterschiedlicher sein könnten: Alexander von Humboldt, Forscher, Abenteurer und «zweiter Entdecker Amerikas», und Carl Friedrich Gauß, Mathematiker, Astronom und Misanthrop. Und doch haben beide ein Ziel und eine Passion: die Vermessung der Welt.

Der ehemalige Student der Geologie und Mineralogie an der Bergakademie Freiberg, Humboldt, erforscht mit großer Akribie alles, was ihm begegnet. Er kämpft sich durch Urwald und Steppe, kostet Gifte, befährt den Orinoco, besteigt Vulkane, begegnet Seeungeheuern und Menschenfressern. Gauß hingegen verlässt einen Ort, an den er sich gewöhnt hat, nur unter Strafandrohung und kommt so sein Leben lang nicht über das Planquadrat Braunschweig / Göttingen hinaus. In seinem Kopf wird der Raum, den er nie gesehen hat, berechenbar. Er, der nicht ohne Frau leben kann, springt selbst in seiner Hochzeitsnacht aus dem Bett, um eine Formel zu Ende zu bringen. Gauß dringt in Sphären vor, wo sich im Unendlichen die Parallelen berühren und entdeckt fünfzig Jahre vor Einstein durch abstrakte Betrachtungsweise, dass der Raum gekrümmt sein muss.

Mit Fantasie und viel Humor beschreibt Kehlmann das Leben dieser beiden Genies und ihr Ringen um Erkenntnis mitsamt ihren Sehnsüchten und Schwächen, zwischen Lächerlichkeit und Größe, Scheitern und Erfolg. Was beide zu einer Einheit werden lässt, ist die spannende Frage nach dem Verhältnis von Geist und Raum, das sie auf jeweils eigene Art definieren und leben. Ein weltumspannendes Abenteuer, das die große Welt in poetischer Verdichtung auf die Bühne bringt!

Kurz: Zum Deutschen Naturforscherkongress 1828 in Berlin treffen sich zwei sehr unterschiedliche Genies: Alexander von Humboldt, Forscher und «zweiter Entdecker Amerikas», und Carl Friedrich Gauß, der große Mathematiker und Astronom. Und doch haben beide das gleiche Ziel: die Vermessung der Welt. Was sie zu einer Einheit werden lässt, ist die spannende Frage nach dem Verhältnis von Geist und Raum, das sie auf jeweils eigene Art definieren und leben. Ein höchst vergnügliches und weltumspannendes Abenteuer, das die große Welt in poetischer Verdichtung auf die Bühne bringt!

Inszenierung: Lutz Hillmann; Ausstattung: Miroslaw Nowotny

Darsteller:  Daguerre  -Anke Teickner; Humboldts Assistent, Büttner, Lampe, Wahrsager, Eingeborenen, Missionar, Stimme, Vogt – Tom Hantschel, Alexander von Humboldt  – Michael Berndt-Cananá; Bonpland – Jens Bache; Gauss – Grian Duesberg;, Eugen, Eingeborener 2  – Johannes Krobbach; Alle Frauenrollen, Herzog, Der Bärtige, Eingeborener 3  – Julia Vincze

Intendant Manuel Schöbel

„Die Landesbühnen Sachsen spielen seit Jahrzehnten im Theater Meissen. Wir wollen diese Tradition weiterführen und arbeiten mit der neuen Theaterleiterin Ann- Kristin Böhme intensiv zusammen. Und dies nicht nur im gemeinsamen Wirken bei den Neuen Burgfestspielen Meissen. In dieser Spielzeit spielen wir 16 Vorstellungen im Theater Meissen vom Weihnachtsmärchen „Die Goldene Gans und was wirklich kleben beleibt“ über „Heute Abend: Lola Blau“ bis hin zu „Der Vetter aus Dingsda“ im Frühjahr. Das Theater Meissen zählt zu den Gastspielorten mit den häufigsten Gastspielen, so dass ich sagen kann, wir sind dort schon wie zu Hause.

Unsere Premieren im Theater Meissen haben Tradition. So kamen „Zar Wasserwirbel“, die Operette Frau Luna im Mai 2013 und „Das Geheimnis der blauen Schwerter“ im April 2016  hier zur Premiere.

Das Besondere in diesem Jahr ist, das der gesamte Endprobenprozess- von der   technischen Einrichtung, Beleuchtungsprobe  über die gesamten Endproben in den 14 Tagen vor der Premiere im Theater Meissen stattfinden. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit.“

Termine:
Sa  14.10.2017     19:30   Prem      Vermessung der Welt MEISSEN/Theater
Fr   20.10.2017     20:00                  Vermessung der Welt  Hauptbühne
So  22.10.2017     15:00                  Vermessung der Welt  Hauptbühne
Do 11.01.2018  19:30              Vermessung der Welt  Bautzen/ Deutsch-sorbisches Volkstheater.
So     28.01.2018     19:00             Vermessung der Welt  Hauptbühne
Sa     03.02.2018     19:30             Vermessung der Welt   Bautzen/Volksth.
So     04.03.2018     15:00            Vermessung der Welt  Bad Elster/ König-Albert-Theater
Fr      16.03.2018     19:30             Vermessung der Welt  Bautzen/Volksth.
Sa     24.03.2018     19:30             Vermessung der Welt  Hauptbühne; PMRaLbSa

Radebeul, Landesbühne Sachsen, Spielplan August 2017

Theater Landesbühnen Sachsen Radebeul

Plan September 2017 : Landesbühnen Sachsen und Unterwegs

3 Premieren im September


EINER FÜR ALLE, Von Karin Eppler nach Motiven von Alexandre Dumas, Erzähltheatersolo mit Mantel und Degen (Ab 8)

Premiere am Dienstag, 12.09.2017,19:30 Uhr auf der Studiobühne der Landesbühnen Sachsen im Rahmen von Elternabend, einem neuen Format

Kann man mit sich selbst fechten? Und heißt es eigentlich Muskeltier oder Musketier? Auf diese Fragen und noch einige mehr gibt das Mantel-und-Degen-Stück Antwort. Ein Schauspieler entführt uns mit rasanten Rollenwechseln in die Welt von D’ Artagnan, der unbedingt ein Soldat im Dienste des Königs werden will. «Einer für alle – und alle für Einen» – das Motto der Musketiere ist auch das Motto dieses unterhaltsamen Einmann-Stückes.

„Die Autorin folgt den Spuren, die die drei Musketiere in unseren Köpfen hinterlassen haben und bringt die Geschichte durch dieses Einmanntheaterstück in rasant schnellen Rollenwechseln und mit wenigen Requisiten auf die Bühne. Mit viel Jux und beeindruckender Schauspielkunst hat die Parodie aufs Heldentum so gut wie keine Längen. Der Applaus für Schmid klingt so auch nach gut 60 Minuten Hochleistungs-Schauspiel begeistert. Einer spielt für alle, alle klatschen für einen.“ (Reutlinger Nachrichten) – Verlag Hofmann und Paul


LADSCH UND BOMMEL GEHEN INS THEATER, Ein Clowneskes Puppenspiel von Hepakri van der Mulde (Ab 4)

Premiere am 23. September 2017, 15.00 Uhr auf der Studiobühne im Rahmen des Theaterfestes der Landesbühnen Sachsen

Landesbühne Sachsen / LADSCH UND BOMMEL GEHEN INS THEATER © Martin Reißmann

Landesbühne Sachsen / LADSCH UND BOMMEL GEHEN INS THEATER © Martin Reißmann

Ladsch und Bommel sind die dicksten Freunde, also gehen sie zusammen durch dick und dünn wie … wie Ladsch und Bommel eben. Doch als Bommel unbedingt ins Theater will, stößt er bei Ladsch auf taube Ohren. Denn Ladsch will nur eines: Schlafen. Das passt Bommel ganz und gar nicht. Um sich seinen Wunsch nach Theater zu erfüllen, muss Bommel Ladsch davon überzeugen, dass Theater eine spannende und aufregende Sache ist. Keine leichte Aufgabe, denn Ladsch hat wirklich keine Ahnung von Theater. Aber Bommel ist nicht dumm. Geschickt verwickelt er Ladsch in ein Spiel, bei dem die beiden immer tiefer in die Theaterwelt mit Kartenverkäufern, Garderobieren, Platzanweisern, Ritterprinzen und Bergmonstern eintauchen.

Mit clowneskem Puppenspiel wird nicht nur Ladsch das Theater erklärt. Auch die Zuschauer erfahren hier alles Wichtige über die Bretter, die die Welt bedeuten. Was ist Theater? Wie wird Theater gemacht? Warum macht Theater Spaß?

Die Inszenierung wird sowohl für Theaterneulinge ab 4 Jahren gezeigt, als auch zusätzlich in einer englischen Fassung für Grundschüler.


Landesbühne Sachsen / Willkommen - Komödie von Lutz Hübner und Sarah Nemitz mit Moritz Gabriel © Hagen König

Landesbühne Sachsen / Willkommen – Komödie von Lutz Hübner und Sarah Nemitz mit Moritz Gabriel © Hagen König

WILLKOMMEN, KOMÖDIE VON LUTZ HÜBNER UND SARAH NEMITZ

Premiere am Sonnabend 30. September 2017, 19.00 Uhr in den Landesbühnen Sachsen

Anglistikdozent Benny wird für ein Jahr in die USA gehen. Während dieser Zeit, so schlägt er seinen WG-Mitbewohnern vor, sollen Asylbewerber in seinem Zimmer wohnen. Schließlich hat er beim Einsatz im Flüchtlingsheim gesehen, wie beengt sie dort leben müssen. Das helle Sofa würde er so lange lieber im Keller unterstellen, mit der Sauberkeit nehmen es andere Kulturen ja nicht so genau …

Sophie ist begeistert und plant als Fotografin gleich eine Kunstaktion zu diesem Sozialprojekt. Hingegen hat Doro keine Lust, sich von arabischen Männern vorschreiben zu lassen, wer bei ihr die Nacht verbringt und möchte auch weiterhin nur mit Bademantel bekleidet durch die Wohnung laufen können. Jonas findet soziales Engagement ganz wichtig, aber seine Probezeit bei der Bank ist noch nicht beendet, er muss fit sein und braucht seinen Schlaf. Und man weiß doch, wie ausgelassen die Südländer feiern …

Mitbewohnerin Anna ist zudem schwanger und würde sich wünschen, dass der Vater des Kindes Bennys Zimmer beziehen könnte. Aber den wollen die anderen erstmal genau unter die Lupe nehmen. Als er dann auftaucht, spitzt sich die Lage zu, denn Achmed ist Türke und hat seine ganz eigene Meinung über Araber, soziales Engagement und Helfersyndrome …

«Lutz Hübner und Sarah Nemitz holen die Diskussion über die gesellschaftliche Umordnung ins Wohnzimmer der bürgerlichen Mitte. Mit großem Gespür für Komik schaffen sie lebensnahe Figuren, die mehr mit uns gemein haben, als uns lieb ist.» (Hartmann und Stauffacher Verlag)

INSZENIERUNG: TOM QUAAS; BÜHNE: TOM BÖHM; KOSTÜME: IRINA STEINER

MUSIKALISCHE LEITUNG : UWE ZIMMERMANN

Darsteller: Sophie – Sandra Maria Huimann; Doro – Sophie Lüpfert; Anna – Luca Lehnert; Benny – Moritz Gabriel; Jonas -Holger Uwe Thews; Achmed – Felix Lydike; Sphies Vater – Matthias Henkel



Plan September 2017



Fr 01.09.2017 19:30 Im Weißen Rössl,Singspiel von Ralph Benatzky ,Fassung: «Bar Jeder Vernunft Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne


Sa 02.09.2017 17:00 In Gottes eigenem Land – semiszenische Aufführung PHÖNIX Theaterwelt Lutherstadt Wittenberg


Sa 02.09.2017 19:30 Zorro – Das Musical, Buch und Gesangstexte: Stephen Clark,
Musik: The Gipsy Kings, Co-Komponist Und Musikalische Anpassung: John Cameron,
Originalgeschichte: Stephan Clark Theater Meißen


So 03.09.2017 14:00 In Gottes eigenem Land – semiszenische Aufführung PHÖNIX Theaterwelt Lutherstadt Wittenberg


So 03.09.2017 16:00 Im Weißen Rössl, Singspiel von Ralph Benatzky ,Fassung: «Bar Jeder Vernunft Konzertplatz Weißer Hirsch Dresden


Mo 04.09.2017 19:30 Vorgestellt: Der neue Operndirektor im Gespräch Sebastian Ritschel Goldne Weintraube Radebeul


Mi 06.09.2017 20:00 Hans im Glück , Schauspiel von Peter Ensikat Haus des Gastes Kurort Rathen


Sa 09.09.2017 16:00 Tango Piazzolla, Tanztheater von Carlos Matos mit der
Musik von Astor Piazzolla , mit anschließendem Tanz mit Live-Musik Konzertplatz Weißer Hirsch Dresden


Sa 09.09.2017 17:00 Im Weißen Rössl Winzergenossenschaft Meißen


So 10.09.2017 16:00 Tango Piazzolla, mit anschließendem Tanz mit Live-Musik Konzertplatz Weißer Hirsch Dresden


So 10.09.2017 17:00 Im Weißen Rössl Winzergenossenschaft Meißen


Di 12.09.2017 10:30 Die Geschichte vom Onkelchen Trinitatiskirchruine Dresden


Di 12.09.2017 19:30 Elternabend für «Invasion III» Landesbühnen Sachsen – Studiobühne


Di 12.09.2017 19:30 Premiere Einer für alle, VON KATRIN EPPLER NACH ALEXANDRE DUMAS (AB 8) Landesbühnen Sachsen – Studiobühne


Di 12.09.2017 20:00 Fisch zu viert , KOMÖDIE VON WOLFGANG KOHLHAASE, MITAUTORIN: RITA ZIMMER Theaterkahn Dresden


Mi 13.09.2017 20:00 Fisch zu viert Theaterkahn Dresden


Do 14.09.2017 10:00 Drei Haselnüsse für Aschenbrödel, Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne
Musical Zum gleichnamigen Tschechisch-Deutschen Märchenfilm (Ab 5) | Katrin Lange (Buch), Edith Jeska (Liedtexte), Thomas Zaufke (Musik), Karel Svoboda (Filmmusik)


Do 14.09.2017 20:00 Fisch zu viert Theaterkahn Dresden


Fr 15.09.2017 19:00 junges.studio: Sneak Music Stage Landesbühnen Sachsen – Glashaus


Fr 15.09.2017 19:30 La Traviata, Oper von Giuseppe Verdi König Albert Theater Bad Elster


Sa 16.09.2017 11:00 +16.00 Drei Haselnüsse für Aschenbrödel Konzertplatz Weißer Hirsch Dresden


Sa 16.09.2017 19:30 Heute Abend: Lola Blau, Musical für eine Darstellerin von Georg Kreisler Landesbühnen Sachsen – Studiobühne


So 17.09.2017 18:00 Zorro – Das Musical Großenhain Schloss


Di 19.09.2017 19:30 Vorgestellt: Ekkehart Klemm, Der neue Chefdirigent der Elbland Philharmonie Sachsen im Gespräch Goldne Weintraube Radebeul


Sa 23.09.2017 15:00 Theaterfest zur Spielzeiteröffnung Landesbühnen Sachsen, Theater Radebeul


Sa 23.09.2017 15:30 Premiere Ladsch und Bommel gehen ins Theater, Clowneskes Puppenspiel (Ab 4) Landesbühnen Sachsen – Studiobühne


Sa 23.09.2017 15:30 Operettengala Proberaum Landesbühnen Sachsen


Sa 23.09.2017 19:30 Gala zur Spielzeiteröffnung Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne


So 24.09.2017 11:00 Matinee zu «Willkommen» Landesbühnen Sachsen – Glashaus


So 24.09.2017 16:00 Ladsch und Bommel gehen ins Theater Landesbühnen Sachsen – Studiobühne


So 24.09.2017 18:15 Konzerteinführung zum Philharmonischen Konzert Landesbühnen Sachsen – Glashaus

So 24.09.2017 19:00 1. Philharmonisches Konzert «Zu den Wurzeln» Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne
PROGRAMM:Manfred Weiss- 5. Sinfonie
Carl Maria von Weber – Klarinettenkonzert Nr. 1 f-Moll, op. 73
Franz Schubert – Sinfonie Nr. 8 C-Dur D 944 «Die Große»
Solistin: Bettina Aust, Klarinette; Musikalische Leitung: Ekkehard Klemm


Do 28.09.2017 19:30 Philemon und Baucis, Marionettenoper Von Joseph Haydn Deutsch-Sorbisches Volkstheater Bautzen
Es Spielt Das «Ensemble Charpentier» Der Elbland Philharmonie Sachsen


Fr 29.09.2017 19:30 Eine Nacht in Venedig, Operette von Johann Strauss König Albert Theater Bad Elster


Sa 30.09.2017 19:00 Premiere Willkommen, Komödie von Lutz Hübner und Sarah Nemitz Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne



3 Premieren im September

EINER FÜR ALLE, Von Karin Eppler nach Motiven von Alexandre Dumas, Erzähltheatersolo mit Mantel und Degen (Ab 8)

Premiere am Dienstag, 12.09.2017,19:30 Uhr auf der Studiobühne der Landesbühnen Sachsen

Kann man mit sich selbst fechten? Und heißt es eigentlich Muskeltier oder Musketier? Auf diese Fragen und noch einige mehr gibt das Mantel-und-Degen-Stück Antwort. Ein Schauspieler entführt uns mit rasanten Rollenwechseln in die Welt von D’ Artagnan, der unbedingt ein Soldat im Dienste des Königs werden will. «Einer für alle – und alle für Einen» – das Motto der Musketiere ist auch das Motto dieses unterhaltsamen Einmann-Stückes.

„Die Autorin folgt den Spuren, die die drei Musketiere in unseren Köpfen hinterlassen haben und bringt die Geschichte durch dieses Einmanntheaterstück in rasant schnellen Rollenwechseln und mit wenigen Requisiten auf die Bühne. Mit viel Jux und beeindruckender Schauspielkunst hat die Parodie aufs Heldentum so gut wie keine Längen. Der Applaus für Schmid klingt so auch nach gut 60 Minuten Hochleistungs-Schauspiel begeistert. Einer spielt für alle, alle klatschen für einen.“ (Reutlinger Nachrichten) – Verlag Hofmann und Paul

LADSCH UND BOMMEL GEHEN INS THEATER, Ein Clowneskes Puppenspiel von Hepakri van der Mulde (Ab 4)

Premiere am 23. September 2017, 15.00 Uhr auf der Studiobühne im Rahmen des Theaterfestes der Landesbühnen Sachsen

Ladsch und Bommel sind die dicksten Freunde, also gehen sie zusammen durch dick und dünn wie … wie Ladsch und Bommel eben. Doch als Bommel unbedingt ins Theater will, stößt er bei Ladsch auf taube Ohren. Denn Ladsch will nur eines: Schlafen. Das passt Bommel ganz und gar nicht. Um sich seinen Wunsch nach Theater zu erfüllen, muss Bommel Ladsch davon überzeugen, dass Theater eine spannende und aufregende Sache ist. Keine leichte Aufgabe, denn Ladsch hat wirklich keine Ahnung von Theater. Aber Bommel ist nicht dumm. Geschickt verwickelt er Ladsch in ein Spiel, bei dem die beiden immer tiefer in die Theaterwelt mit Kartenverkäufern, Garderobieren, Platzanweisern, Ritterprinzen und Bergmonstern eintauchen.

Mit clowneskem Puppenspiel wird nicht nur Ladsch das Theater erklärt. Auch die Zuschauer erfahren hier alles Wichtige über die Bretter, die die Welt bedeuten. Was ist Theater? Wie wird Theater gemacht? Warum macht Theater Spaß?

Die Inszenierung wird sowohl für Theaterneulinge ab 4 Jahren gezeigt, als auch zusätzlich in einer englischen Fassung für Grundschüler.

WILLKOMMEN, KOMÖDIE VON LUTZ HÜBNER UND SARAH NEMITZ

Premiere am Sonnabend 30. September 2017, 19.00 Uhr in den Landesbühnen Sachsen

Anglistikdozent Benny wird für ein Jahr in die USA gehen. Während dieser Zeit, so schlägt er seinen WG-Mitbewohnern vor, sollen Asylbewerber in seinem Zimmer wohnen. Schließlich hat er beim Einsatz im Flüchtlingsheim gesehen, wie beengt sie dort leben müssen. Das helle Sofa würde er so lange lieber im Keller unterstellen, mit der Sauberkeit nehmen es andere Kulturen ja nicht so genau …

Sophie ist begeistert und plant als Fotografin gleich eine Kunstaktion zu diesem Sozialprojekt. Hingegen hat Doro keine Lust, sich von arabischen Männern vorschreiben zu lassen, wer bei ihr die Nacht verbringt und möchte auch weiterhin nur mit Bademantel bekleidet durch die Wohnung laufen können. Jonas findet soziales Engagement ganz wichtig, aber seine Probezeit bei der Bank ist noch nicht beendet, er muss fit sein und braucht seinen Schlaf. Und man weiß doch, wie ausgelassen die Südländer feiern …

Mitbewohnerin Anna ist zudem schwanger und würde sich wünschen, dass der Vater des Kindes Bennys Zimmer beziehen könnte. Aber den wollen die anderen erstmal genau unter die Lupe nehmen. Als er dann auftaucht, spitzt sich die Lage zu, denn Achmed ist Türke und hat seine ganz eigene Meinung über Araber, soziales Engagement und Helfersyndrome …

«Lutz Hübner und Sarah Nemitz holen die Diskussion über die gesellschaftliche Umordnung ins Wohnzimmer der bürgerlichen Mitte. Mit großem Gespür für Komik schaffen sie lebensnahe Figuren, die mehr mit uns gemein haben, als uns lieb ist.» (Hartmann und Stauffacher Verlag)

INSZENIERUNG: TOM QUAAS; BÜHNE: TOM BÖHM; KOSTÜME: IRINA STEINER

MUSIKALISCHE LEITUNG : UWE ZIMMERMANN

Darsteller: Sophie – Sandra Maria Huimann; Doro – Sophie Lüpfert; Anna – Luca Lehnert; Benny – Moritz Gabriel; Jonas -Holger Uwe Thews; Achmed – Felix Lydike; Sphies Vater – Matthias Henkel


STÜCKINDEX und Infos zu den Konzerten und Sonderveranstaltungen

ZORRO – DAS MUSICAL
Buch und Gesangstexte: Stephen Clark, Musik: The Gipsy Kings, Co-Komponist und musikalische Anpassung: John Cameron, Originalgeschichte: Stephan Clark und Helen Edmundson, Deutsch von Holger Hauer (Gesangstexte) und Jürgen Hartmann (Buch)

Im Mittelpunkt der Handlung stehen zwei Brüder, die zu erbitterten Feinden werden. Ramon schaltet den Vater aus, um dessen Macht brutal an sich zu reißen. Dass sich hinter dem Rächer Zorro sein Bruder Diego verbirgt, kann Ramon nicht ahnen. Ein spannendes, actionreiches Spektakel, verbunden mit einer romantischen Liebesgeschichte und untermalt von temperamentvollem spanischen Flamco-Pop.
ML: Hans-Peter Preu; I: Manuel Schöbel; A: Stefan Wiel, mit Live-Band

FISCH ZU VIERT Komödie von Wolfgang Kohlhaase, Mitautorin: Rita Zimmer
Kooperation mit dem Theaterkahn Dresden
Seit 30 Jahren ist der Diener Rudolf den gut betuchten Brauerei-Erbinnen Charlotte, Cäcilie und Clementine in buchstäblich jeder Lage zu Diensten. Dafür hat jede von ihnen versprochen, ihn im Testament zu bedenken. Als Rudolf jedoch um vorzeitige Auszahlung seines Anspruchs bittet, will keine der Schwestern mehr von ihrem Versprechen wissen. Stattdessen bringen sie Arsen und manipulierte Blitzableiter ins
Spiel. Tempo, Sprachwitz und Komik in einer der erfolgreichsten Kriminalkomödien!
I: Peter Kube; A: Tom Böhm; M: Wolfgang Torkler / Christian Schöbel

HEUTE ABEND: LOLA BLAU Musical für eine Darstellerin von Georg Kreisler
Die berührende Geschichte einer Künstlerin spiegelt in melancholischen, bissigen und komischen Chansons das Schicksal Kreislers, der Wien als Jude 1938 verlassen musste: Auch Lola Blau wird aus Europa vertrieben. Die Sängerin, in den USA gnadenlos vermarktet, hoff t nach dem Krieg auf einen berufl ichen Neubeginn in Wien, doch die restaurativen Verhältnisse machen es ihr nicht leicht.
ML: Uwe Zimmermann; I: Ute Raab; A: Irina Steiner |

IM WEISSEN RÖSSL Singspiel von Ralph Benatzky, Fassung «Bar jeder Vernunft» Zahlkellner Leopold himmelt seine Chefi n Josepha Vogelhuber an, die ihrerseits dem Anwalt Dr. Siedler schöne Augen macht, der wiederum die attraktive Fabrikantentochter
Ottilie liebt, deren Vater von Sigismund, dem Sohn seines ärgsten Geschäftskonkurrenten, verfolgt wird, dessen Herz für das entzückend lispelnde Fräulein Klärchen schlägt …
ML: Hans-Peter Preu / Thomas Gläser; I: Manuel Schöbel; A: Marlit Mosler, O: Elbland
Philharmonie Sachsen / Chursächsische Philharmonie / Leipziger Symphonieorchester

DAS TAGEBUCH DER ANNE FRANK Mono-Oper von Grigori Frid (ab 14)
Von Juli 1942 bis zur Verhaftung durch die Gestapo im August 1944 hielt sich Anne
Frank mit ihrer Familie in einem Amsterdamer Hinterhaus versteckt. Die Tagebucheinträge des Mädchens sind Zeugnis ihrer Sehnsucht nach Frieden und Gerechtigkeit.

Der russische Komponist Grigori Frid hat die Texte seines Librettos aus diesem Original übernommen und in eine musikalisch-lyrische Erzählung mit hoher emotionaler Kraft integriert, die dem einzigartigen Werk Anne Franks Rechnung trägt.
ML: Thomas Gläser; I / A: Klaus-Peter Fischer |

DIE KLEINE HEXE TOSCANELLA
Puppentheater nach dem Kinderbuch von Gunter Preuß mit
Illustrationen von Thomas Leibe (ab 6)
Toscanella Flieg-so-gern lebt mit ihrem Schwein Schlacht-mich-nicht allein in ihrem Hexenhäuschen. Doch als sie dem Hexerich Ernest von Schloss Edelstein begegnet, wird alles kompliziert: Die Knollenblätterpilzsuppe schmeckt nicht mehr und selbst Weitspucken und Fluchen machen keinen Spaß. Zu einem feinen Hexerich passt nämlich nur eine feine Dame. Eine Geschichte über das erste Verliebtsein und die Frage, wer man eigentlich ist.
I: Odette Bereska; A: Stefan Spitzer; M: Hans-Peter Preu |

DR. JEKYLL UND MR. HYDE Schauspiel von David Edgar nach Robert Louis Stevenson
In seiner Erzählung ging Robert Louis Stevenson dem Zwiespalt der menschlichen Seele auf den Grund. Der menschenfreundliche Dr. Jekyll entwickelt im London des 19. Jahrhunderts einen Trank, der es ihm ermöglicht, einen Teil seines Ichs abzuspalten und in ihm all das auszuleben, was er sich sonst aus moralischen Gründen verbietet. So wird der zynische, sadistische Mr. Hyde zum Leben erweckt, der grausame Verbrechen begeht. Eine packende und schillernde Bühnenbearbeitung!
I: Axel Köhler; A: Stefan Wiel |

EINE NACHT IN VENEDIG Operette von Johann Strauß
In Venedig ist Karneval – die Zeit der Masken, der heimlichen Rendezvous und der großen Verwechslungen: «Komm in die Gondel», lockt Caramello die Senatorengattin
Barbara, um sie zum Herzog zu entführen. Doch ebenso wie Caramello kein wahrer Gondoliere ist, ist auch die verkleidete Schöne in seinem Boot nicht die Senatorengattin …
ML: Florian Merz / Hans-Peter Preu; I: Wolfgang Dosch; A: Stefan Wiel;
Mimografi e: Ralf Herzog; O: Elbland Philharmonie Sachsen |

LA CENERENTOLA – ASCHENPUTTEL ODER DER TRIUMPH DER LIEBE –
Komische Oper von Gioacchino Rossini

Rossini hat eine romantische und dennoch komödiantische Aufstiegs- und Liebesgeschichte komponiert, die dem «Barbier von Sevilla» musikalisch in nichts nachsteht: Der ruinierte Don Magnifi co möchte eine seiner beiden leiblichen Töchter dem Prinzen Ramiro vermählen, aber: Der Prinz, geführt von seinem weisen Lehrer Alidoro, verliebt sich natürlich in das «unscheinbare» Aschenputtel!
ML: Hans-Peter Preu; I: Annette Jahns; A: Stefan Wiel; O: Elbland Philharmonie
Sachsen |

LA TRAVIATA Oper von Giuseppe Verdi
Im Mittelpunkt des Melodramas steht Violetta, eine Außenseiterin der Gesellschaft, eine lebenshungrige junge Frau, die im vergnügungssüchtigen Paris ihr Geld als Halbweltdame verdienen muss, auch wenn sie damit ihr Leben, ihre Gesundheit ruiniert.

Die große Liebe, die ihr der junge Alfredo aus gutbürgerlichem Hause entgegenbringt,
scheint ihr die Rettung, doch führt die ungleiche Liaison in die Tragödie.
ML: Hans Peter Preu; I / K: Hinrich Horstkotte; B: Martin Dolnik; O: Elbland Philharmonie Sachsen |

PRINZESSINNEN Tanztheater mit Wencke Kriemer de Matos
Die «Prinzessin»! Sie ist Projektionsfl äche – unerfüllter oder unerfüllbarer – Wünsche, aber auch eine Inkarnation von Glück, Aufmerksamkeit und gesellschaftlichem Erfolg und kann auch ein Traum sein, der Wirklichkeit geworden ist. Was aber macht eine Prinzessin aus? Dass sie als solche behandelt wird oder als solche handelt? Ihre Herkunft? Ihre äußere oder innere Schönheit? Ihre ewige Jugend? Weder Dornröschen hinter ihrer Hecke noch Schneewittchen in ihrem Glassarg altern, ebenso wenig wie Prinzessin Diana, die durch ihren frühen Tod wohl auf ewig «die Königin der Herzen» bleiben wird …
I: Manuel Schöbel; Ch: Wencke Kriemer de Matos; A: Kim Scharnitzky |

TANGO PIAZZOLLA Tanztheater von Carlos Matos mit der Musik von Astor Piazzolla – UA – Piazzollas Musik weiß, dass Tango eine Sehnsucht ist. Die Sehnsucht nach der entschwundenen Kindheit und Jugend, die wehmütige Erinnerung an Freunde, Geliebte, die erste Umarmung, den ersten Kuss. Tango ist auch die Musik der Wünsche und unerfüllten Hoff nungen. Im Tanzabend von Carlos Matos begegnen sich Menschen mit ihren zerbrochenen Träumen auf der Suche nach dem Glück, und sie begegnen der leidenschaftlichen Musik Astor Piazzollas.
I: Carlos Matos; A: Kerstin Laube |

„IN GOTTES EIGENEM LAND“
Schauspiel von Olaf Horbe nach dem gleichnamigen historischen Roman von Eberhard Gorner – UA –
Premiere am 29.4.2017, 19.00 Uhr in den Landesbühnen Sachsen
Im Auftrag der Franckeschen Stiftungen Halle geht der lutherische Theologe Heinrich Melchior Mühlenberg ( Moritz Gabriel) 1742 nach Pennsylvania, um die dort ansässigen deutschen Gemeinden zu betreuen. Nach seiner Ankunft in Philadelphia beginnt er mit dem Aufbau einer lutherischen Kirche. Machtkämpfe zwischen verschiedenen religiösen Sekten, persönliche Entbehrungen, Kriege, die wechselvolle Beziehung zu dem Delawaren-Häuptling «Fliegender Pfeil» (Gojko Mitic) , aber auch die große Liebe zu seiner Frau, die ihm eine starke Partnerin ist, bestimmen sein Leben.

Das Projekt wird im Rahmen des Förderprogramms Reformationsjubiläum 2017 von der
Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages unterstützt.

Kooperation mit dem Theaterpädagogischen Zentrum Sachsen e. V., gefördert von der
Ostdeutschen Sparkassenstiftung
I: Damian Cruden; A: Tilo Staudte; M: Paul Heller; PL: Jane Taubert |

Pressemeldung Radebeul Landesbühnen Sachsen

Rathen, Landesbühne Sachsen, WINNETOU von Olaf Hörbe, 18.08.2017

Landesbühnen Sachsen 

Landesbühnen Sachsen / Feslenbühne Rathen Winnetou I - Michael Berndt-Canana, Olaf Hörbe,Julia Vincze, Peter Mohr © Landesbühnen Sachsen

Landesbühnen Sachsen / Feslenbühne Rathen Winnetou I – Michael Berndt-Canana, Olaf Hörbe,Julia Vincze, Peter Mohr © Landesbühnen Sachsen

WINNETOU I  von Olaf Hörbe nach Karl May

Auf der Felsenbühne Rathen wieder am Fr.,18.08.2017,19:00;  Sa.,19.08.2017,19:00 und Di.,22.08.2017,11:00 Uhr. Winnetou I noch 3 mal in diesem Sommer auf der Felsenbühne Rathen.

Olaf Hörbe spielt den Häuptling Intschu-tschuna, den Vater Winnetous,  in seiner letzten Spielzeit als Ensemblemitglied. Am 19.8.2017, 19.00 Uhr wird er offiziell vor der Vorstellung Winnetou I aus dem Ensemble verabschiedet. Er beginnt danach seinen wohlverdienten Ruhestand.

1995 Old Surehand von Olaf Hörbe, 1998 – Unter Geiern von Olaf Hörbe, 2001 – Winnetou III von Olaf Hörbe ( Winnetou – Jean-Marc-Birkholz, Old Shatterhand – Jürgen Haase), 2004 – Winnetou I  von Olaf Hörbe, 23. Juni 2007  „Der Schatz im Silbersee “ von Olaf Hörbe nach Karl May  mit neuem Winnetou Marc Schützenfofer  und Old Shatterhand (Holger Uwe Thews), 2010 Der Ölprinz von Olaf Hörbe, Regie:  Olaf Hörbe, 2012 „Old Surehand“ von Olaf Hörbe, Regie: Manuel Schöbel

WINNETOU I  von Olaf Hörbe nach Karl May auf der Felsenbühne Rathen, Premiere Juli 2015. Hörbe ist Autor des Stückes In Gottes eigenem Land nach dem Roman von Eberhard Görner, welches am 29.4. Uraufführung hatte.

Landesbühnen Sachsen / Feslenbühne Rathen Winnetou I - Jürgen Haase, Olaf Hörbe, Michael Berndt-Canana © Landesbühnen Sachsen

Landesbühnen Sachsen / Feslenbühne Rathen Winnetou I – Jürgen Haase, Olaf Hörbe, Michael Berndt-Canana © Landesbühnen Sachsen

OLAF HÖRBE – Lebenslauf

Olaf Hörbe ist am 28. Januar 1952 in Berlin geboren und aufgewachsen. Von 1973 – 1977 studierte er an der Theaterhochschule «Hans Otto» in Leipzig und im Studio des Staatstheaters Dresden. 1977 wurde er an den Landesbühnen Sachsen engagiert und spielt dort seitdem in zahlreichen großen Rollen. Ab 1987 gastierte er als freischaffender Schauspieler an mehreren Theatern und stand unter anderem in der Semperoper Dresden als Bassa Selim in Mozarts «Entführung aus dem Serail», in Zwickau als Mephisto in «Faust I» auf der Bühne. Zugleich wirkte er in zahlreichen Film- und Hörspielproduktionen mit. 1991 kehrte er nach Dresden und Radebeul zurück und ist seitdem erneut an den Landesbühnen Sachsen engagiert. Seit 1995 schreibt er erfolgreich Theaterstücke unter anderem nach Vorlagen von Karl May und inszeniert diese auf der Felsenbühne Rathen. Bisher waren das «Old Surehand», «Unter Geiern», «Winnetou I», «Winnetou III» und 2007 «Der Schatz im Silbersee». 1999 folgte die Erarbeitung der Bühnenfassung von Grimmelshausens Simplicius Simplicissimus für die Badische Landesbühne Bruchsal. Insgesamt vier Jahre arbeitete Olaf Hörbe außerdem als Mediclown in Krankenhäusern und sozialen Einrichtungen. Im Sommer 2013 inszenierte Hörbe an der Oper Schenkenberg die Kinderoper «Insalata Verdi», eine Freiluftinszenierung in der Schweiz.

Als seine bedeutensten Rollen bezeichnet der Schauspieler: Die Titelrolle in «Nathan der Weise», den Faust im «Urfaust», Cyrano in «Cyrano aus Bergerac», McMurphy in «Einer flog über das Kuckucksnest», die Titelrolle im «Wilhelm Tell» auf der Felsenbühne Rathen, Narr Feste in «Was ihr wollt», Philipp in «Don Carlos, der Infant von Spanien»,  Othello in «Othello» von Shakespeare, Abel Znorko in «Enigma» und der Magier in «Hotel zu den zwei Welten»., König Lear in Shakespeares „König Lear“

HÖRBE: Aktuellen Rollen:  WIE IM HIMMEL – STIG BERGGREN, PFARRER, WINNETOU I –  INTSCHUH-TSCHUNA, MOMO –  BEPPO, LIEDER AUS TAUSEND UND EINER NACHT, VON EINEM, DER AUSZOG, DAS GRUSELN ZU LERNEN  – MARKTSCHREIER, KÖNIG, NACHBAR, GEHENKTER, HALBER, DIE GOLDBERG-VARIATIONEN –  MR. JAY, IN GOTTES EIGENEM LAND – SCHULMEISTER MÜLLER, CONRAD WEISER

Die Felsenbühne Rathen ist die Freilichtbühne mit der längsten Tradition der Karl-May Festspiele. Bereits 1938 ritten Karl Mays Helden – allerdings politisch einseitig interpretiert und benutzt – hier über die Bühne. Mit Jürgen Haase als Winnetou und Herbert Graedtke als Old Shatterhand begann 1984 in «Der Schatz im Silbersee» die neue Ära der Karl-May Stücke. Es folgten unter anderem «Winnetou», «Der Ölprinz», «Old Surehand», «Unter Geiern», «Der Schatz im Silbersee». Allein bei sechs Inszenierungen nach Karl May sorgte Olaf Hörbe für das Textbuch und die Regie. Auch für die neue Version von „Winnetou I“ konnte Olaf Hörbe als Autor gewonnen werden.

Erzählt wird die Geschichte Winnetous (Michael Berndt Cananá). Der junge Häuptling weiß um die technische Überlegenheit der weißen Eroberer. Er hat eine Ahnung von der Größe der Welt hinter dem Ozean. Gleichzeitig ist mit Klekih-petra ein weißer Mann an seiner Seite, der nicht den Feindbildern entspricht. Winnetou sucht nach Lösungen für die tiefe Krise, in der sich die Indianer befinden. Die Schienen für den Bau der Eisenbahn sind ein fremdes Element auf der indianischen Erde – und Vorboten der weiteren Eroberung. Banditen wie Santer greifen die Lebensgrundlage der Indianer an. Für Winnetou wird es schwer, die Indianer von Racheakten abzuhalten. In dieser Situation treffen Winnetou und Old Shatterhand (Jürgen Haase) aufeinander. Doch bis zur Blutsbrüderschaft der beiden ist es noch ein weiter Weg. Ihre Geschichte führt sie ins Lager der Apachen, in die Westernstadt St. Louis, zu den Landvermessern nahe der Station «Little Paradise» und in die Berge auf der Spur des Goldes. Geritten wird wie immer auf feurigen Pferden. Effektvolle Kämpfe, Stunts und artistische Einlagen verleihen der Aufführung einen besonderen Reiz.

Michael Berndt Cananá reitet als Winnetou seit 17. Mai 2014  in Rathen: Michael Berndt Cananá wurde am 7.1.1980 in Dresden geboren und hat seine Schauspielausbildung von 2004-2008 an der Berliner Schule für Schauspiel absolviert und dort aktiv in der BSFSSM (Berliner Schulen für Schauspiel-Schulmannschaft) mitgespielt. Anschließend folgte sein erstes Engagement am Landestheater Neustrelitz, bevor er 2012  an die Landesbühnen Sachsen wechselte.

Auf der Felsenbühne Rathen spielte er bereits ab 2012 Apanatschka und 2014 Winnetou in „Old Surehand“ und  ab Sommer 2013 den Prinz in „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“.

Jürgen Haase übernimmt in diesem Sommer wieder die Rolle des Old Shatterhand, die er bereits von 1991 bis 2006 und 2014 mit Leben erfüllte. Von 1984 bis 1989 verkörperte er den Blutsbruder Winnetou.
Den Klekih-petra spielt  Herbert Graedtke, Jahrzehnte Mitglied des Schauspielensembles der Landesbühnen und 1984 der erste Old Shatterhand der DDR mit Jürgen Haase als seinem Blutsbruder. Die Rolle des Sam Hawkens übernimmt Grian Duesberg;  Banditenchef  Santer spielt Matthias Henkel/ Tom Hantschel und Winnetous Vater  Intschu-tschuna gibt Olaf Hörbe in diesem Sommer zum letzten Mal Stimme und Gestalt als Ensemblemitglied; Regie: Manuel Schöbel; Ausstattung: Stefan Wiel

Darsteller:     Winnetou– Michael Berndt Cananá/ Peter Mohr;  Old Shatterhand-  Jürgen Haase; Sam Hawkens – Grian Duesberg;;  Santer – Matthias Henkel/ Tom Hantschel/ Holger Uwe Thews;  Intschu-tschuna – Olaf Hörbe/ Jürgen Stegmann;  Klekih-petra- Herbert Graedtke/Lutz Hillmann;  Nscho-tschi –  Julia Vincze;   Kliuna-ai/  Mary (Chefin der Mädchenband) –  Christin Rettig/ Cordula Hanns;  Tangua- Jonas Münchgesang/ Michael Martin; Medizinmann – Michael Martin ; Bancroft/Mr. Henry/Apache  -Thomas Förster;
Stone  – Felix Lydike/ Tobias GreinerLar*;  Mr. White/Clay – Johannes Krobbach/ Felix Lydike;     Wirtin –  Kathrin Wolf;  Wirt/Metan-akva/  Rattler — Holger Kahl;  Santers Assistent / Apachen Trommler –  Thomas Strangfeld;   Parker- Jens Bache/ Fabian Trott ; Wirtin- Sarah Bauer/ Heike Claus

Mädchenband: Mädchenband Christin Rettig
Tanja Bunke; Franziska Ritter-Borchardt; Loraine Ziemke; Corina Hofner*!Marie Spinka*
ab 22.06.2017 Anne Grünig *; Freijdis Jurkat *; Luisa Marie Kettnitz *; Cölestine Zoe Reich *
*Studierende der Theaterakademie Sachsen – Michael Martin, Tanja Bunke, Franziska Ritter-Borchardt ,  Loraine Ziemke , (Absolventen der Theaterakademie Sachsen)
Kiowa, Apachen, Siedler, Banditen, Vermesser –  AWEGO und Komparserie der Landesbühnen

Nach 1945 gab es in Rathen  immer wieder Wild-West-Abenteuer –  u.a. „Goldsucher in den Rocky Mountains“ von Lutz Günther, Stück aus dem amerikanischen Westen nach Motiven des Jugendbuches „Das Tal des zornigen Bachs“ von Benno Voelkner (UA),   (Premiere. 8.7. 1972); „Der fliegende Pfeil“ Abenteuerstück von Helmut Müller, (Premiere 15.6.1974);  „Abenteuer am Mississippi“ für die Felsenbühne Rathen bearbeitet von Hans-Joachim Würzner  nach „Tom Sawyers großes Abenteuer“ von Hanus Burger und Stefan Heym nach Motiven von Mark Twain  2 x  (Uraufführung am 11.6.1961 und Premiere: 5.6.1975);  „Pferdediebe in Arkansas“ von Josef Heimann Stück,  aus dem amerikanischen Westen nach Friedrich Gerstäcker (Premiere am 21.5.1966 und am 26.5.1982) und „Tochter der Dakota“ Abenteuerstück von Helmut Menschel 2 x  (Uraufführung am 30.6.1979 und Premiere am 2.7.1983)

Die Landesbühnen Sachsen, die ihren Stammsitz in Radebeul, dem Wohn- und Sterbeort Karl Mays (1842- 1912) haben, fühlen sich seit 1984 wieder dem weltweit bekannten Autor auf der Felsenbühne Rathen verpflichtet. Jürgen Haase als Winnetou und Herbert Graedtke als Old Shatterhand ritten als Blutsbrüderpaar im „Schatz im Silbersee“ über die Felsenbühne Rathen. Jürgen Haase folgten in der Rolle des Winnetou Olaf Hais, Jean-Marc Birkholz und Marc Schützenhofer.


Premieren der Karl May Stücke in Rathen:

1938 – „Bilder und Gestalten um Winnetou“ mit „Schatz im Silbersee“, bearbeitet von Richard Thalheim (Sächsischer Gemeindekulturverband )
1939 – „Winnetou“, bearbeitet von Richard Thalheim
1940 – Wild-West-Spiele nach Karl May mit „Schatz im Silbersee“ und „Ölprinz“ mit dem Zirkus  Sarrasani
1941 – „Winnetou“ in einer Neubearbeitung von Ludwig Körner
1984 – „Schatz im Silbersee“, Abenteuerstück frei nach Karl May von Helmut Menschel, Premiere: 9.6.1984 (Winnetou – Jürgen Haase, Old Shatterhand – Herbert Graedtke)
1987 – „Winnetou“ von Uwe Wolf (Winnetou – Jürgen Haase, Old Shatterhand- Jürgen Polzin/ Norbert Braun); Regie: Herbert Graedtke
1991 – „Der Ölprinz“, Helmut Menschel (Winnetou – Olaf Hais; Old Shatterhand – Jürgen Haase)
1992 – „Winnetou II“ von Uwe Wolf  –   Brandanschläge auf die  Bühne
1995 – „Old Surehand“ von Olaf Hörbe
1998 – „Unter Geiern“ von Olaf Hörbe
2001 – „Winnetou III“ von Olaf Hörbe ( Winnetou – Jean-Marc-Birkholz, Old Shatterhand – Jürgen Haase)
2004 – „Winnetou I“ von Olaf Hörbe
23. Juni 2007  „Der Schatz im Silbersee “ von Olaf Hörbe nach Karl May  mit neuem Winnetou Marc Schützenfofer  und Old Shatterhand (Holger Uwe Thews)
20010 „Der Ölprinz“ von Olaf Hörbe, Regie:  Olaf Hörbe
2012 „Old Surehand“ von Olaf Hörbe, Regie: Manuel Schöbel

Informationen und Tickets: Kasse der Landesbühnen Sachsen GmbH ,Tel. 0351/ 89 54 214, Fax 0351/ 89 54 213, www.landesbuehnen-sachsen.de,  Felsenbühne Rathen, Amselgrund 17 , 01824 Kurort Rathen, Tel. 035024/ 777-0, www.felsenbuehne-rathen.de; PMLBSachsen

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Rathen, Landesbühne Sachsen, DIE ZAUBERFLÖTE in Rathen, ab 21.07.2017

Landesbühnen Sachsen 

Landesbühne Sachsen / Felsenbühne Rathen - Die Zauberflöte - Kazuhisa Kurumada, Miriam Sabba © Hagen König

Landesbühne Sachsen / Felsenbühne Rathen – Die Zauberflöte – Kazuhisa Kurumada, Miriam Sabba © Hagen König

DIE ZAUBERFLÖTE von Wolfgang Amadeus Mozart

Auf der Felsenbühne Rathen

Fr.21.07.2017; 19:30; Sa., 22.07.2017, 19:30;  Mi., 26.07.2017, 19:30;
Do., 27.07.2017, 19:30; Sa., 29.07.2017, 19:30; So.,30.07.2017,16:00

Ist die Königin der Nacht lediglich eine hilflose, ihrer Tochter Pamina beraubte Mutter? Und Sarastro, Bewacher der Pamina und des mächtigen Sonnenkreises, entsprechend ein böser Zauberer? In Lebensgefahr jedenfalls scheint man in beiden Reichen zu geraten, dem dunklen wie dem hellen, sollte man sich dem Willen der jeweiligen Herrscher widersetzen, die beide zur absoluten Macht im Universum streben. Dieses muss Prinz Tamino erfahren, als er von der Königin der Nacht die schwierige Aufgabe erhält,

Landesbühne Sachsen / Felsenbühne Rathen - Die Zauberflöte © Hagen König

Landesbühne Sachsen / Felsenbühne Rathen – Die Zauberflöte © Hagen König

Pamina zu befreien, die von Sarastro entführt wurde. Sarastro erfindet für Tamino Prüfungen, die ein Mensch allein nicht bestehen kann. Der Naturbursche Papageno, Taminos Begleiter, spürt das nur allzu deutlich und hält sich entsprechend zurück: Lieber verzichtet er auf Papagena, als sich von Sarastro vereinnahmen zu lassen! Die Liebe aber, die Tamino beflügelt und die Pamina erwidert, scheint eine dritte Macht zu sein, die alle Hindernisse überwinden kann. Und am Ende kann Papageno diese Erfahrung sogar mit dem Prinzen Tamino teilen, wenn auch er endlich sein «liebes Weibchen» in den Armen hält.

Durch Kontraste zu wirken und große theatralische Effekte hervorzubringen, beschrieb Goethe als die besondere Kunst des Librettisten Schikaneder. Dass aber Mystisches und Aufklärerisches, Tragisches und Komisches, Opera seria und Opera buffa zu einem neuen Ganzen verschmelzen – das ist der Genialität des Komponisten Mozart zu danken.

Es musiziert die Elbland Philharmonie Sachsen. Musikalische Leitung und Inszenierung: Jan Michael Horstmann/ Hans-Peter Preu Bühne: Stefan Wiel; Kostüme: Stefan Wiel /  Irina Steiner

Besetzung:  Sarastro  – Hagen Erkrath/ Holger Steinert, Tamino – Mathias Frey/ Jannes Philipp Mönnighoff, Pamina – Anna Erxleben/Miriam Sabba, Königin der Nacht – Iris Stefanie Maier/Petra Havrankova, Monostatos – Andreas Petzoldt/ Martin Rieck; Papageno – Kazuhisa Kurumada/ Nikolaus Nitzsche, Papagena – Marie Hänsel /Eva Zalenga ; Sprecher – Paul Gukhoe Song;, 1. Dame – Stephanie Krone/ Lilia Milek,        2. Dame – Patrizia Häusermann/ Pauline Weiche, 3. Dame – Silke Richter/ Leandra Johne, 1. Priester/2. Geharnischter – Michael König;, 2. Priester/1. Geharnischter – Kay Frenzel;, 1. Knabe Annina Battaglia / Josephin Brüning, 2. Knabe Julia Böhme / Michelle Morgenstern, 3. Knabe Sarah Kaulbarsch / n.n. Kinder – Mitglieder der GTA-Co Gemeinschaft Akrobatik, Oberschule und Gymnasium Sebnitz.  PMLbSachsen

DIE ZAUBER FLÖTE von Wolfgang Amadeus Mozart

Auf der Luisenburg Wunsiedel

Zauberflöte Aufführungen auf der Luisenburg Wunsiedel:  Do 17.08.2017 –  20:00,  Fr 18.08.2017 – 20:00,  Sa 19.08.2017 – 15:00, So 20.08.2017 – 15:00, So 20.08.2017 – 19:00.

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