Dresden, Landesbühne Sachsen, Premieren und Extras Spielzeit 2016 /17

Theater Landesbühnen Sachsen

Premieren und Extras  der Spielzeit 2016 /17

Insgesamt 28 Premieren, Davon 10 Musiktheaterpremieren, 11 Schauspielpremieren, 4 Tanzpremieren (4 UA),  3 Puppentheaterpremieren

Start der Spielzeit mit einem Theaterfest: Sonntag,  11. September 2016, 15.00 Uhr, am Abend Spielzeitgala


Darunter 8 Uraufführungen: SIEHST DU SCHON DIE WICHTEL FLITZEN..., Puppentheater

MAGNIFICAT  – MARIAS ENGEL Tanztheater von Carlos Matos zu Musik von Johann Sebastian und Carl Philipp Emanuel Bach WUNDERLAND , Zweiteiliger Tanzabend von Wencke Kriemer de Matos und Igor Kirov VON EINEM, DER AUSZOG, DAS GRUSELN ZU LERNEN – UA – Märchen von Manuel Schöbel nach den Brüdern Grimm (ab 6) PRINZESSINNEN – UA – Tanztheater mit Wencke Kriemer de Matos TANGO PIAZZOLLA – UA – Tanztheater von Carlos Matos mit der Musik von Astor Piazzolla IN GOTTES EIGENEM LAND – UA – Schauspiel von Olaf Hörbe nach dem gleichnamigen historischen Roman von Eberhard Görner Die Sonne – Musikmärchen von Reinhard Lakomy (Musik) und Monika Erhardt (Buch)- UA


12 Premieren auf der Großen Bühne

5 Premieren außerhalb: Deutsch-Sorbisches Volkstheater Bautzen,   KITA Thomas Münzer Radebeul, projekttheater dresden, Theaterkahn Dresden;  Gymnasium Coswig

2 Premieren auf der Felsenbühne Rathen
Theaterspektakel  am 15.10.2016, mit 9 Stücken , davon  6 Premieren (in der Statistik oben schon mitgezählt)

Kooperationen mit dem Deutsch-Sorbischen Volkstheater Bautzen, dem projekttheater dresden, dem Theaterkahn Dresden, dem Theaterpädagogischen Zentrum Sachsen e. V.  im Sück „In Gottes eigenem Land“;  Masterstudienganges Bühnenbild_Szenischer Raum der TU-Berlin


Extras :

BÜHNENBALL:  4.02.2017, Theater Radebeul
Sinfonie- und Unterhaltungskonzerte der Elbland Philharmonie Sachsen
Länderabende in der Goldnen Weintraube  ( Syrien, Indien, Amerika, Portugal)
Matineen zu den Produktionen auf der Hauptbühne
Künstlerküche mit Peter Kube und Cornelia Kaupert
Nachgefragt
Liederabende im Glashaus,
Winter- und Sommerlounge;
Märchenlesungen im Glashaus
Theaterpredigen  zu „Verbrennungen“ und „In Gottes eigenem Land“ mit Pfarrer Christof Heinze / Lutherkirche Radebeul in den Landesbühnen

Neu in dieser Spielzeit: VVO Ticket gilt auch in der Spielzeit für das Theater in Radebeul


Premieren in der Abfolge:

PHILEMON UND BAUCIS,  Marionettenoper von Joseph Haydn
Kooperation mit dem Deutsch-Sorbischen Volkstheater Bautzen

Landesbühne Sachsen / Philemon und Baucis © Hagen König

Landesbühne Sachsen / Philemon und Baucis © Hagen König

Premiere : Freitag, 16. September 2016, 19.30 Uhr Deutsch-Sorbisches Volkstheater Bautzen 15.10.2016, 18.00 Uhr Theater  Radebeul im Rahmen von IRRTÜMER III –Märchen & Mythen
(Philemon und Baucis)
Regie: Therese Tomaschke; Musikalische Leitung: Jan Michael Horstmann;
Ausstattung: Eberhard Kreienburg


BIG DEAL,  Schauspiel von David S. Craig (ab 8. Klasse)
Premiere: Dienstag, 27.9.2016, 10.00 Uhr projekttheater dresden
(Big Deal)
Inszenierung. Steffen Pietsch; Ausstattung: Marlit Mosler

Landesbühne Sachsen / Big deal © Hagen König

Landesbühne Sachsen / Big deal © Hagen König


SIEHST DU SCHON DIE WICHTEL FLITZEN... –UA-
Figurentheater für Kinder (ab 4)
Premiere: Donnerstag,  29.9.16, 10.00 Uhr KITA Thomas Münzer Radebeul
(Siehst du schon die Wichtel flitzen…)
Inszenierung: Franziska Merkel


A STREETCAR NAMED DESIRE – ENDSTATION SEHNSUCHT
Oper von André Previn nach dem Stück von Tennessee Williams
Englisch mit Übertiteln
Premiere: Sonnabend,  1.10.2016,  19.00 Uhr Theater Radebeul
(A Streetcar Named Desire – Endstation Sehnsucht)
Musikalische Leitung: Jan Michael Horstmann; Inszenierung und Ausstattung:  Sebastian Ritschel


IRRTÜMER III          –                        MÄRCHEN & MYTHEN
Ein Theaterspektakel mit 9 Stücken
Sonnabend, 15.10.2016, Theater Radebeul


1.      Ebene
REINEKE FUCHS,  Schauspiel nach Johann Wolfgang Goethe
Premiere: 15.10.2016, 18.00 Uhr
Inszenierung: Klaus-Peter Fischer; Ausstattung: Studierende des Masterstudienganges Bühnenbild_Szenischer Raum der TU-Berlin


PHILEMON UND BAUCIS – s.o.
Radebeuler Premiere: 18.00 Uhr

DAS KIND DER SEEHUNDFRAU, Musiktheater für Kinder, Text von Sophie Kassies, Komposition von Jan Heinke
(Das Kind der Seehundfrau)
WA: 18.00 Uhr


2.      Ebene
DER KLEINE PRINZ,  Schauspiel nach Antoine de Saint-Exupéry
(Der kleine Prinz)
Premiere: 15.10.2016, 19.30 Uhr
Inszenierung: Lutz Hillmann; Ausstattung: Miroslaw Nowotny


HANS IM GLÜCK,  Schauspiel von Peter Ensikat
(Hans im Glück)
Premiere:  15.10.2016,  19.30 Uhr
Inszenierung: Peter Kube; Ausstattung: Studierende des Masterstudienganges Bühnenbild_Szenischer Raum der TU-Berlin


GESCHICHTE EINER TIGERIN,  Farce von Dario Fo
Premiere: 15.10.2016, 19.30 Uhr
Inszenierung: Susanne Ebert; Ausstattung: Studierende des Masterstudienganges Bühnenbild_Szenischer Raum der TU-Berlin


3.      Ebene
MAGNIFICAT  – MARIAS ENGEL – UA –
Tanztheater von Carlos Matos zu Musik von Johann Sebastian und Carl Philipp Emanuel Bach
Premiere: 15.10.2016, 21.00 Uhr
Choreographie: Carlos Matos; Bühne: Stefan Wiel; Kostüme: Annett Hunger


PYRAMUS UND THISBE
Opernparodie nach Shakespeare von Johann Frederick Lampe
WA: 15.10., 21.00 Uhr


LIEDER AUS TAUSEND UND EINER NACHT, Musikalisches Programm
Premiere: 15.10.2016, 21.00 Uhr
Künstlerische Leitung: Gisela Kahl/ Uwe Zimmermann


LA CENERENTOLA ASCHENPUTTEL ODER DER TRIUMPH DER LIEBE –
Komische Oper von Gioacchino Rossini
Premiere: Sonnabend, 12.11.2016, 19.00 Uhr  Theater Radebeul
Musikalische Leitung: Hans-Peter Preu; Inszenierung: Annette Jahns; Ausstattung: Stefan Wiel


WUNDERLAND – UA –
Zweiteiliger Tanzabend von Wencke Kriemer de Matos und Igor Kirov
Premiere: Freitag, 25.11.2016 ,19.30 Uhr  Theater Radebeul/ Studiobühne
(Wunderland)
Choreografie: Wencke Kriemer de Matos und Igor Kirow; Ausstattung: Annett Hunger

VON EINEM, DER AUSZOG, DAS GRUSELN ZU LERNEN – UA –
Märchen von Manuel Schöbel nach den Brüdern Grimm (ab 6)
Premiere:  Sonnabend, 26.11.2016, 16.00 Uhr  Theater Radebeul
(Von einem, der auszog, das Gruseln zu lernen)
Inszenierung: Steffen Pietsch; Bühne: Tilo Staudte; Kostüme: Ulrike Schlafmann;
Musik: Sebastian Undisz


FISCH ZU VIERT,   Komödie von Wolfgang Kohlhaase, Mitautorin: Rita Zimmer
Kooperation mit dem Theaterkahn Dresden
Premiere: Sonnabend,26..11.2016, Theaterkahn Dresden
(Fisch zu viert)
Inszenierung: Peter Kube; Ausstattung: Tom Böhm


DAS TAGEBUCH DER ANNE FRANK
Mono-Oper fürs Klassenzimmer von Grigori Frid (ab 8. Klasse)
Premiere: 8.1.2017, 19.00 Uhr Theater Radebeul / Studiobühne
(Das Tagebuch der Anne Frank)
Musikalische leitung: Zhomas Gläser; Inszenierung: Klaus-Peter Fischer;


DER PROZESS
Figurentheater nach dem Roman von Franz Kafka (ab 11. Klasse)
Preimiere: Mittwoch, 11.1.2017, 13.40 Uhr  Gymnasium Coswig
(Der Prozess)
Inszenierung:  Ester Falk


SAMSON ET DALILA,  Oper von Camille Saint-Saëns
Semiszenische Aufführung in französischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Premiere:  Sonnabend, 14.1.2017, 19.00 Uhr Theater Radebeul
(Samons et Dalila)
Musikalische Leitung und Inszenierung: Jan Michael Horstmann; Ausstattung: Stefan Wiel


PRINZESSINNEN – UA –,   Tanztheater mit Wencke Kriemer de Matos
Premiere:  Sonntag, 29.1.2017,  19.00 Uhr Theater Radebeul / Glashaus
(Prinzessinnen)
Inszenierung: Manuel Schöbel; Choreografie: Carlos Matos; Ausstattung:  Kim Scharnitzky


MASKENBALL DER LANDESBÜHNEN SACHSEN: EINE MÄRCHENHAFTE BALLNACHT
4.2.2017, Theater  Radebeul
(Maskenball der Landesbühnen Sachsen: Eine märchenhafte Ballnacht)


DR. JEKYLL UND MR. HYDE, Schauspiel von David Edgar nach Robert Louis Stevenson
Premiere: Sonnabend,  4.3.2017, 19.00 Uhr 19.00 Uhr  Theater Radebeul
(Dr. Jekyll und Mr. Hyde)
Inszenierung: Axel Köhler; Ausstattung: Stefan Wiel


HEUTE ABEND: LOLA BLAU,  Musical für eine Darstellerin von Georg Kreisler
Premiere: Donnerstag,  9.3.2017, 19.30 Uhr Theater Radebeul / Studiobühne
(Heute Abend: Lola Blau)
Musikalische leitung. Uwe Zimmermann; Inszenierung: Ute Raab; Ausstattung: Irina Steiner


TANGO PIAZZOLLA – UA –  Tanztheater von Carlos Matos mit der Musik von Astor Piazzolla
Premiere: Sonnabend, 18.3.2017, 19.00 Uhr  Theater  Radebeul
(Tango Piazzolla)
Choreografie: Carlos Matos; Ausstattung: Kerstin Laube


DIE KLEINE HEXE TOSCANELLA
Puppentheater nach dem Kinderbuch von Gunter Preuß mit Illustrationen von Thomas Leibe (ab 1. Klasse)
Premiere: Sonntag,  19.3.2017, 16.00 Uhr  Studiobühne/ Theater Radebeul
(Die kleine Hexe Toscanella)
Inszenierung:  Odette Bereska


LAUSCH MAL, WAS DA HÜPFT –UA-   Ein Musik-Tanz-Theater-Erlebnis mit Michaela Mehl ( ab 2 )
Premiere: Dienstag,  28.3.2017, KITA
(Lausch mal, was da hüpft)


DIE GOLDBERG-VARIATIONEN,   Schauspiel von George Tabori
Premiere: Freitag, 31.3.2017,  19.30 Uhr Theater Radebeul / Studiobühne
(Die Goldberg-Variationen)
Inszenierung: Marcelo Diaz; Ausstattung: Anja Fuhrtmann


LA TRAVIATA,   Oper von Guseppe Verdi
Premiere: Sonnabend, 1.4.2017, 19.00 Uhr  Theater Radebeul
Musikalische Leitung: Hans-Peter Preu; Inszenierung und Kostüme: Hinrich Horstkotte;
Bühne: Martin Dolnik


IN GOTTES EIGENEM LAND – UA –
Schauspiel von Olaf Hörbe nach dem gleichnamigen historischen Roman von Eberhard Görner
Internationales Theaterprojekt im Rahmen des Reformationsjubiläums 2017
Premiere: Sonnabend, 29.4.2017, 19.00 Uhr Theater Radebeul
(In Gottes eigenem Land)
Inszenierung: Damian Cruden; Ausstattung: Tilo Staudte; Komposition: Paul Heller;
Projektleitung: Jane Taubert


DIE GOLDENE GANS ODER WAS WIRKLICH KLEBEN BLEIBT
Märchen mit Musik für die ganze Familie von Peter Kube nach den Brüdern Grimm, Musik von Jörg Kandl (ab 5)
Premiere:  Sonnabend, 13.  Mai 2017, 16.00 Uhr  Felsenbühne Rathen
(Die goldene Gans oder Was wirklich kleben bleibt)


ZORRO – DAS MUSICAL,  Musik von den Gipsy Kings und John Cameron, Buch von Stephen Clark und Helen Edmundson
auf der Basis des Romans von Isabel Allende, Gesangstexte von Stephen Clark
Premiere: Sonnabend,  20.5.2017 , 19.00 Uhr Theater  Radebeul
(Zorro – Das Musical)
Musikalische Leitung: Jan Michael Horstmann; Inszenierung: Manuel Schöbel;
Ausstattung: Stefan Wiel


Die Sonne – Musikmärchen von Reinhard Lakomy (Musik) und Monika Erhardt (Buch) – UA
Ab 5 Jahren
Premiere: Donnerstag,  29.6.2016, 16.00 Uhr Felsenbühne Rathen
Regie  und  Ausstattung: N.N.

Pressemeldung Landesbühne Sachsen

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Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Premiere Otello von Giuseppe Verdi, 08.10.2016

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

Otello von Giuseppe Verdi
Libretto Arrigo Boito nach Shakespeares The Tragedy of Othello, the Moor of Venice

Premiere: Samstag, 8. Oktober 2016, 19.30 Uhr – Opernhaus Düsseldorf, weitere Termine  Sa 08.10. – 19.30 Uhr (Premiere) / Do 13.10. – 19.30 Uhr / So 16.10. – 15.00 Uhr / Mi 19.10. – 19.30 Uhr / Sa 22.10. – 19.30 Uhr / Sa 29.10. – 19.30 Uhr / Di 01.11. – 18.30 Uhr / Fr 04.11. – 19.30 Uhr / Do 10.11. – 19.30 Uhr / So 13.11. – 15.00 Uhr

 

Deutsche Oper am Rhein / Otello © Hans Joerg Michel

Deutsche Oper am Rhein / Otello © Hans Joerg Michel

Shakespeares Othello und mehr noch Giuseppe Verdis (1813–1901) nach diesem Schauspiel geschriebene Oper sind ein Drama der Eifersucht. Otello, der General der Republik von Venedig, ist auf dem Höhepunkt seines Ruhms, als der Neid in Gestalt des Fähnrichs Jago sein vernichtendes Werk beginnt.

Dass Jago mit einer Beförderung gerechnet hatte, die dem Leutnant Cassio zuteil wird, spielt dabei nur eine nebensächliche Rolle. Jago beneidet Otello um alles, was er nicht besitzt: seine Macht, sein Charisma, seine Beliebtheit beim Volk und seine Liebe zu Desdemona. „Eines anderen Tagesschönheit macht mich hässlich“, heißt es bei Shakespeare, und Verdi und sein Textdichter Boito steigern diese Missgunst zu einem „Credo“, das alle Werte infrage stellt. Jagos infames Intrigenspiel spekuliert nicht auf Otellos Leidenschaftlichkeit.

Er hat den Denker, den Rationalisten, den Selbstbewussten im Visier und verabreicht ihm das schleichende Gift der Sinnestäuschung und des Zweifels. Otello verkennt die Schuldlosigkeit Cassios, er lässt sich dessen Beziehung zu Desdemona einreden und verliert sich in seiner Eifersucht, die ihm den Boden unter den Füßen entzieht und zum Mörder an der geliebten Gattin werden lässt. Je mehr er nachdenkt und beobachtet, um so mehr verliert er an Gewissheit. Was bleibt, sind Zweifel und Paranoia, die Sorge um die eigene Existenz, die Willensfreiheit und das souveräne Ich.

„Otello ist wie ein Mann, der um sich selbst kreist und unter der tödlichen Vorherrschaft eines Incubus denkt, handelt und stirbt“, schreibt Boito. Dieser Incubus ist ein Dämon in menschlicher Gestalt, der dafür sorgt, dass aus Otellos Zweifel und Verzweiflung eine Krankheit zum Tode wird. In keiner anderen Oper ist Verdi so tief in die Intimsphäre des Todes eingedrungen. Ihr hat Verdi ein Requiem in Form einer Oper gewidmet – ein Requiem für einen kranken Geist.

Mit der Neuinszenierung von Verdis Otello ist Michael Thalheimer erstmals an der Deutschen Oper am Rhein zu Gast. Thalheimer genießt den Ruf eines exzellenten Theaterregisseurs, der auch schwierigste Stoffe auf ihren Grundgehalt reduziert und dementsprechend veranschaulicht. Seit seinem Operndebüt mit Leoš Janáceks Katja
Kabanova 2005 an der Berliner Staatsoper begeistert sich der vielgefragte Regisseur auch für die Oper und hat bislang in Berlin, am Theater Basel, an der Hamburgischen Staatsoper, der Semperoper in Dresden und zuletzt in Antwerpen inszeniert.

Eine Koproduktion mit der Opera Vlaanderen, Musikalische Leitung: Axel Kober, Licht: Stefan Bolliger, Inszenierung: Michael Thalheimer Chorleitung: Gerhard Michalski
Bühne: Henrik Ahr Dramaturgie: Luc Joosten, Kostüme: Michaela Barth

Otello: Zoran Todorovich, Montano: David Jerusalem, Jago: Boris Statsenko Desdemona: Jacquelyn Wagner, Cassio: Ovidiu Purcel Emilia: Sarah Ferede, Roderigo: Florian Simson Chor der Deutschen Oper am Rhein, Lodovico: Bogdan Talos, Düsseldorfer Symphoniker


Am Freitag, 30. September, um 18.00 Uhr gibt die Opernwerkstatt im Opernhaus Düsseldorf Einblick in die Produktion. Nach einem Gespräch mit dem Regieteam sind die Besucher zur Bühnenorchesterprobe eingeladen – der Eintritt ist frei.

Otello im Opernhaus Düsseldorf,  Premiere: Samstag, 8. Oktober 2016, 19.30 Uhr, weitere Termine Do 13.10. – 19.30 Uhr / So 16.10. – 15.00 Uhr / Mi 19.10. – 19.30 Uhr / Sa 22.10. – 19.30 Uhr / Sa 29.10. – 19.30 Uhr / Di 01.11. – 18.30 Uhr / Fr 04.11. – 19.30 Uhr / Do 10.11. – 19.30 Uhr / So 13.11. – 15.00 Uhr

Pressemeldung Deutsche Oper am Rhein

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Dresden, Landesbühne Sachsen, Musical Drei Haselnüsse für Aschenbrödel, 18.08.2016

Theater Landesbühnen Sachsen

 Drei Haselnüsse für Aschenbrödel

Musical, 18. August 2016, 11.00 Uhr Felsenbühne Rathen, weitere Termine 20.8.2916, 24.8.2016, 27.8.2016, 28.8.2016

Noch 5 Mal diesen Sommer – Drei Haselnüsse für Aschenbrödel –  Das Musical zum gleichnamigen tschechisch-deutschen Märchenfilm  von Vaclav Vorlicek und Frantisek Pavlicek, Filmmusik von Karel Svoboda,  Musik von Thomas Zaufke  und Katrin Lange (Text) auf der Felsenbühne Rathen ab Donnerstag 18. August  2016 , 11.00 Uhr

Über 50 000 Besucher erlebten seit Sommer 2013 die Umsetzung des zauberhaften Stoffes als Musical in der romantischen Kulisse der Felsenbühne Rathen. Auch in diesem Sommer lädt die märchenhafte Inszenierung wieder zahlreiche Aschenbrödelliebhaber wieder nach Rathen.

Die Geschichte muss man eigentlich nicht erklären. Die kennt jedes Kind: Aschenbrödel (Sandra Maria Huimann/ Patrizia Häusermann/ Iris Stefanie Maier)  lebt nach dem Tod ihres Vaters als Magd bei ihrer Stiefmutter und muss niedrigste Arbeiten verrichten. Doch sie lässt sich nicht unterkriegen. Von einem Freund erhält sie drei Haselnüsse, die magische Kräfte besitzen. Mit ihrer Hilfe kann sie sich als Jägerin gegenüber dem Prinzen (Michael Berndt/ Andreas Petzoldt), in den sie sich verliebt hat, behaupten. Ihre Geschicklichkeit, ihr gutes Herz und ein klug gestelltes Rätsel beeindrucken den Königssohn, dessen Herz sie für sich gewinnt. Er versucht alles, um sie wiederzusehen und erkennt sie schließlich trotz Kittelschürze und rußverschmiertem Gesicht … Die Musik für „eine der schönsten Liebesgeschichten Europas“ wurde von Thomas Zaufke geschaffen, der bereits für viele Häuser und Produktionen tätig war: So komponierte er beispielsweise für das Düsseldorfer Schauspielhaus (Pünktchen und Anton und Ronja Räubertochter), das Schauspielhaus Hannover (Ugly Ducklings), das Schauspiel Kiel (Moby Dick) und das Berliner GRIPS Theater (Rosa und Die Faxen Dicke).

Das Musical wird von beiden Ensembles gespielt. Es gibt eine komplette Besetzung durch das Schauspielensemble und eine vom Musiktheater, damit das Musical den ganzen Sommer über gespielt werden kann. Die Uraufführung war am 22.6.2013

Regie führt Manuel Schöbel, Ausstattung: Klaus Noack/Barbara Noack
Einstudierung:  Hans-Peter Preu,  Choreographie – Michal Sandor

Besetzung: Aschenbrödel– Sandra Maria Huimann/ Iris Stefanie Maier/ Patrizia Häusermann/ Lydia Roscher,); Prinz – (Johannes Krobbach/ Michael Berndt/ Andreas Petzoldt); Stiefmutter – Julia Vincze/ Silke Richter;  Dorchen- Cordula Hanns/ Miriam Sabba/);  Prinzipal / König– Tom Hantschel/ Fred Bonitz);  Prinzipalin – Anke Teickner/ Antje Kahn;  Willi- Grian Duesberg/Johannes Krobbach/ Erik Köhler,  Karlchen- Grian Duesberg/ Jens Bache/ Moritz Gabriel;  Vincent – Mario Kahl; Kammerherr – Holger Kahl; Küchenjunge/ Eule  –Julia Rani/ ,  Klein Röschen/ Koch/ Jäger – Thomas Strangfeld;,  Weitere Rollen:  Studenten der Theaterakademie Delitzsch und Komparserie der Landesbühnen Sachsen. PMLbS

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Dresden, Landesbühne Sachsen, MOMO Ein Tanzstück für die ganze Familie, 11.08.2016

Theater Landesbühnen Sachsen

Landesbühne Sachsen / Momo © Hagen König

Landesbühne Sachsen / Momo © Hagen König

 

MOMO – Ein Tanzstück für die ganze Familie

von Wencke Kriemer de Matos nach dem Roman von Michael Ende / Komposition von Michio Woirgardt (ab 1. Klasse)

Am Sonntag, 7. August 2016, 16.00 Uhr auf der Felsenbühne Rathen
und  am Do., 11. August , 11.00 Uhr auf dem Konzertplatz Weißer Hirsch in Dresden

Nächste Termine: am Do.,11. August 2016, 11.00 Uhr auf dem Konzertplatz Weißer Hirsch Dresden / Sb., 3. September 2016, 15.00 Uhr  Konzertplatz Weißer Hirsch  / Sonntag, 4. September 2016, 15.00 Uhr Konzertplatz Weißer Hirsch

Die seltsame Geschichte von den Zeit-Dieben und von dem Kind Momo, das den Menschen die gestohlene Zeit zurückbrachte: Auf der Suche nach Hilfe gegen die wachsende Kälte zwischen den Menschen wird Momo von der Schildkröte Kassiopeia zu dem sonderbaren Meister Hora geführt, der die Zeit anhalten kann, damit es Momo gelingt, die grauen Herren, die Diebe der Zeit, für immer zu besiegen.

Langfassung: Wer kennt sie nicht, die Klage der Erwachsenen, für alles immer zu wenig Zeit zu haben?

Und dass mit den Jahren die Zeit immer schneller vergeht! Und Zeit sparen nichts hilft! Woran das liegt? Eine Antwort lässt sich in dem neuen Tanztheater-Stück «Momo» finden, das «die seltsame Geschichte von den Zeit-Dieben und von dem Kind, das den Menschen die gestohlene Zeit zurückbrachte» erzählt.

Landesbühne Sachsen / Momo © Hagen König

Landesbühne Sachsen / Momo © Hagen König

Zeit-Diebe sind merkwürdig graue Herren, die den Menschen mit wachsendem Erfolg einreden, dass sie keine Minute mehr verlieren oder vertrödeln dürfen, um die so gesparten wertvollen Stunden wie Geld für später anzulegen. In Wahrheit aber leben die grauen Herren von dieser Zeit, die sie den Menschen stehlen und werden dadurch immer zahlreicher! Das Mädchen, das sich den grauen Herren in den Weg stellen wird, heißt Momo. Momo hat eine besondere Fähigkeit – sie kann zuhören. Aus diesem Grund hat sie besonders viele große und kleine Freunde, die gern zu ihr zum Erzählen oder Spielen kommen. Bald allerdings muss Momo feststellen, dass niemand mehr Zeit hat. Selbst Beppo Straßenkehrer und Giggi Fremdenführer sind neuerdings ständig in Eile!

Auf der Suche nach Hilfe gegen die wachsende Kälte zwischen den Menschen wird Momo von der Schildkröte Kassiopeia zu Meister Hora geführt: Lediglich ausgestattet mit einer Stundenblume zieht das kleine Mädchen Momo von hier aus in den Kampf gegen die grauen Herren.

Wencke Kriemer de Matos, Choreografin von „Momo“:

Welches sind für sie als Choreografin die besonderen Herausforderungen in Rahen?

„Die Grundchoreografie ist erhalten geblieben. Jedoch haben sich die Wege der Tänzer geändert. Die Bühne ist viel breiter als in unserem Theater, es ist viel mehr Platz. Die Dimensionen der Bühne sind einfach ganz andere. Ich bin froh darüber. Details können wir hier größer zeigen. Die Choreografie kann hier einfach mehr atmen.“

Aufführungsrechte: Verlag für Kindertheater Weitendorf GmbH, Hamburg
Konzept und Inszenierung: Wencke Kriemer de Matos;
Choreografie: Wencke Kriemer de Matos und Carlos Matos in Zusammenarbeit mit den Tänzern; Ausstattung: Stefan Wiel; Dramaturgie: Gisela Zürner;
Trainingsleitung und Inspizienz: Karolina Dieter;
Herstellung des Aufführungsbandes: Michio Woirgardt;
Sprecher: Julia Vincze, Olaf Hörbe.

Es tanzen:
Momo, ein kleines Mädchen – Nina Plantefève-Castryck/ Joana Martins
Freundin Gigi- Wencke Kriemer de Matos /Petra Zupan?ic
Beppo Straßenkehrer- Tommaso Quartani
Friseurin Fusi- Tatiana Urteva
Die Menschen der großen Stadt und Momos Freunde: Joana Martins, Morgan Perez, Alessia Rizzi, Mattia Saracino, Hugo Rodrigues, David Angel, Till Geier, Michele Pastorini
Chef der grauen Herren  -Hugo Rodrigues
Erster Agent Nr. XYQ/384/b -Mattia Saracino
Zweiter Agent Nr. BLW/553/c- Michele Pastorini
Weitere graue Herren: Joana Martins, Morgan Perez, Alessia Rizzi, Tatiana Urteva, Petra Zupan?ic, David Angel, Till Geier, Tommaso Quartani, Hugo Rodrigues
Bibigirls und Bubibo – Alessia Rizzi; Joana Martins, David Angel
Die Schildkröte Kassiopeia – Morgan Perez
Meister Hora – Hugo    Rodrigues / Till Geier
Technische Leitung: Volker Hänsel; Bühne: Markus Hinz; Licht: Stephan Spahn; Ton: Wolf-Peter Bley / Ruben Gogulski; Requisite: Daniela Seffer; Maske: Andrea Billan, Lisa Reike

Uraufführungs-Premiere war am 28.11.2015,

Premiere auf der Felsenbühne Rathen war Sonnabend, 28. Mai 2016, 16.00 Uhr

JOANA MARTIN Joana Ferreira Martins wurde 1994 in Portugal geboren. Sie begann ihr Tanzstudium zunächst an einer Tanzschule in Porto/ Portugal und tanzte dort in der Ausbildungscompagnie “KALE Companhia de Dança”; bevor sie das Bachelor Programm der Palucca Hochschule Für Tanz in Dresden durchlief, wo sie in Klassischem und Zeitgenössischem Tanz ausgebildet wurde.

Sie erhielt 2012 ein Stipendium vom Artists Rights Management (GDA) in Portugal, und 2014 von der Studienstiftung des Volkes in Deutschland.
Sie absolvierte ein Praktikum sowohl 2012 beim Aterballetto, als auch 2014 beim Nederlands Dans Theater (NDT II); wo sie Choreografen wie z.B. Cyril Baldy (Forsythe Company), Shahar Binyamini (Batsheva Dance Company) und Urtzi Aranburu begegnete. Im August 2015 erhielt sie ihren ersten Arbeitsvertrag bei den Landesbühnen Sachsen und bereichert seitdem unser Ensemble.

MOMO Ein Tanzstück von Wencke Kriemer de Matos für die ganze Familie nach dem Roman von Michael Ende; Komposition von Michio Woirgardt (ab 8 Jahre)

Die Handlung: Erzählt wird, wie es in dem Roman von Michael Ende heißt: Die seltsame Geschichte von den Zeit-Dieben und von dem Kind Momo, das den Menschen die gestohlene Zeit zurückbrachte.

Zu Beginn erleben wir die Menschen einer großen Stadt, wo jeder so viel Zeit hat, wie er will. Die Menschen entdecken das Mädchen Momo, das plötzlich ganz allein am Rande der Stadt aufgetaucht ist. Momo ist ein besonderes Mädchen, denn sie kann allen besonders gut zuhören und hat bald viele Freunde. Beppo und Gigi freunden sich zuerst mit Momo an und alle helfen mit, dem Mädchen seine kleine Hütte wohnlich einzurichten.

Doch schon beobachten die grauen Herren das Geschehen, denn sie wollen den Menschen ihre Zeit stehlen, um heimlich selbst von dieser Zeit zu leben! Bald schon taucht ein grauer Herr bei dem Friseur Fusi auf: Er stiehlt ihm Zeit und nun muss der Friseur viel schneller arbeiten als bisher. Auch vielen anderen Menschen stehlen die grauen Herren ihre Zeit: Dadurch ändert sich das Leben in der Stadt: Es wird hektischer, grauer und kälter … Momo macht sich Gedanken, wie sie den Menschen der Stadt helfen kann.

Da erscheint auch bei Momo ein grauer Herr: Er will Momo Puppen schenken. Mit diesen Puppen soll sie spielen, damit sie ihre Freunde vergisst! Doch Momo durchschaut den Plan des grauen Herren: Sie lehnt das Geschenk ab und lässt sich auch ihre Zeit nicht wegnehmen! Die nächste Szene zeigt eine Versammlung der grauen Herren (Zeitdiebe): Weil der Zeitdieb versagt hat, der Momo ablenken sollte, wird er zur Strafe ausgelöscht!

Weil Momo die grauen Herren als Zeitdiebe erkannt hat, ist sie in Gefahr: Meister Hora, der allen Menschen ihre Lebenszeit schenkt (und die Zeitdiebe mit Sorge beobachtet), sendet seine Schildkröte zu Momo, das Mädchen zu beschützen und zu ihm zu bringen. Die Zeitdiebe verfolgen Momo, doch mit Hilfe der Schildkröte bringt sich Momo im „Nirgend-Haus“ des Meisters Hora in Sicherheit. Meister Hora begrüßt Momo in seinem Reich, wo die Lebens-Zeit der Menschen herkommt. in der Stadt, wo Momo verschwunden ist, verlieren nun auch Momos Freunde Beppo und Giggi ihre Zeit an die grauen Herren …

Meister Hora erklärt Momo, wie sie ihren Freunden helfen kann, die gestohlene Zeit zurück zu gewinnen. Er, Meister Hora, will die Zeit für eine Stunde anhalten: Dadurch werden die grauen Herren in Panik geraten, sich gegenseitig die gestohlene Zeit wegnehmen und sich auf diese Weise selbst vernichten … Momo hat Angst vor dem Auftrag des Meisters Hora. aber als das Mädchen aus der Ferne spürt, dass alle ihre Freunde in großer Not sind, fasst sie den Mut, gegen die grauen Herren zu kämpfen.

Nun also hält Meister Hora die Zeit an und wirklich: Sofort geraten die grauen Herren in Streit um die Stunden, die sie den Menschen weggenommen haben. Momo gelingt es, die gestohlene Zeit der Menschen an sich zu bringen und die grauen Herren verlöschen, verschwinden! So kann Momo schließlich all ihren Freunden in der Stadt die verlorene Zeit zurück bringen und alle sind wieder glücklich!

Pressemeldung Landesbühnen Sachsen

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