Dresden, Semperoper, 2018 – Der Ring des Nibelungen, 13.01.2018

Januar 5, 2017  
Veröffentlicht unter Oper, Pressemeldung, SemperOper

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Semperoper

Dresden / Semperoper im Sonnenschein © Matthias Creutziger

Dresden / Semperoper im Sonnenschein © Matthias Creutziger

 

 Der Ring des Nibelungen  2018 an der Semperoper

  Vorverkauf in 2 Serien ab 25. Januar 2017

Richard Wagner © IOCO

Richard Wagner © IOCO

Richard Wagners Tetralogie Der Ring des Nibelungen steht erstmalig unter der musikalischen Leitung von Christian Thielemann in zwei Aufführungsserien auf dem Spielplan der Semperoper Dresden. Im Januar und Februar 2018 sind die Sächsische Staatskapelle Dresden sowie eine hochkarätige Besetzung unter anderem mit Petra Lang, Christa Mayer, Andreas Schager, Albert Dohmen und Georg Zeppenfeld in Wagners opus summum zu erleben. Regisseur Willy Decker schuf in seinem Dresdner Bühnenkosmos ein Theater auf dem Theater: Der Kampf um den Ring der Macht wird bei ihm zur Kulisse, vor der das Göttergeschlecht seinem Untergang entgegenstrebt, um die Utopie eines neuen, unabhängig agierenden Menschengeschlechtes erstehen zu lassen.

In Dresden kam Richard Wagner die Idee zum Nibelungen-Stoff während seiner Zeit als Königlich-Sächsischer Hofkapellmeister, in die auch die erste Lesung des kompletten Prosaentwurfes fiel. Eine große Oper über den Helden Siegfried wollte er schaffen. Aus einer Oper wurde schließlich eine Tetralogie mit einem Vorabend und drei Tagen, die erstmals 1876 im eigens dafür gebauten Bayreuther Festspielhaus als Zyklus uraufgeführt wurden.

Die Ring-Zyklen 2018

Ring-Zyklus 1
Sa, 13.1.2018, 18 Uhr           Das Rheingold
So, 14.1.2018, 16 Uhr            Die Walküre
Do, 18.1.2018, 17.30 Uhr       Siegfried
Sa, 20.1.2018, 16 Uhr            Götterdämmerung

Ring-Zyklus 2
Mo, 29.1.2018, 19 Uhr          Das Rheingold
Di, 30.1.2018, 18 Uhr            Die Walküre
Do, 1.2.2018, 17.30 Uhr        Siegfried
So, 4.2.2018, 16 Uhr             Götterdämmerung

Zykluspreis pro Person / Platzgruppen 1-5:
Euro 502,50 / 469,00 / 381,50 / 338,50 / 237,50

Der Kartenvorverkauf für die Ring-Zyklen beginnt am 25. Januar 2017. Restkarten für die Einzelvorstellungen können ab 15. März 2017 erworben werden.   PMDrSO

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Dresden, Semperoper, Hoffmanns Erzählungen von Jacques Offenbach, 04.12.2016

Oktober 31, 2016  
Veröffentlicht unter Premieren, Pressemeldung, SemperOper

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Semperoper

Dresden / Semperoper im Sonnenschein © Matthias Creutziger

Dresden / Semperoper im Sonnenschein © Matthias Creutziger

 Les Contes d`Hoffmann/ Hoffmanns Erzählungen

Premiere  4. Dezember 2016  17 Uhr, Weitere Vorstellungen am 7., 10., 16., 19., 23., Dezember 2016 und 2. und 7. Januar 2017.

Der sensible Dichter Hoffmann steht im Mittelpunkt von Jacques Offenbachs komischer Künstlertragödie Les Contes d`Hoffmann/ Hoffmanns Erzählungen. Im Spiegel von drei tragischen Liebesgeschichten sucht er die eigene Schreibkrise zu bewältigen. An der Semperoper Dresden feiert die phantastische Oper in der Inszenierung von Johannes Erath und unter der musikalischen Leitung von Frédéric Chaslin am 4. Dezember 2016, um 17 Uhr Premiere.

Was ist real, was fiktiv und wo ziehen wir die Grenze? Diese Fragen werden in Johannes Eraths Inszenierung immer wieder neu gestellt. Der Dichter Hoffmann ist ein Dandy, der die Realität so sieht, wie er sie sehen will, und der dabei auf einem schmalen Grat wandert: Was ist normal und was im wahrsten Sinne des Wortes verrückt? Für den Regisseur, der an der Semperoper Dresden bereits mit der Inszenierung »Le nozze di Figaro« (2014/15) großen Erfolg feiern konnte, ist alles in Jacques Offenbachs Hoffmanns Erzählungen fiktiv – außer der Dichter selbst. Daher legt Johannes Erath den Fokus seiner Inszenierung auf die titelgebende Figur und lässt alles andere als Wahrnehmung bzw. Erzählung von Hoffmann erscheinen.

Neben Bizets Carmen gehört Hoffmanns Erzählungen durch die dramatisch-bewegende Komposition zu den populärsten Opern des französischen Repertoires.

Die Hauptpartien verkörpern Eric Cutler als Hoffmann, Christina Bock ist die Muse und Peter Rose gibt die vier Gegenspieler. Tuuli Takala ist als Puppe Olympia zu erleben, die Künstlerin Antonia übernimmt Sarah-Jane Brandon und als Prostituierte Giulietta steht Measha Brueggergosman auf der Bühne. Es singt der Sächsische Staatsopernchor und es spielt die Sächsische Staatskapelle Dresden.PMSeDr

 Premiere  4. Dezember 2016  17 Uhr, Weitere Vorstellungen am 7., 10., 16., 19., 23., Dezember 2016 und 2. und 7. Januar 2017.

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Dresden, Semperoper, Elektra und Salome, 23.-24.-26.-27.09.2016

September 22, 2016  
Veröffentlicht unter Pressemeldung, SemperOper

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Semperoper

Dresden / Semperoper im Sonnenschein © Matthias Creutziger

Dresden / Semperoper im Sonnenschein © Matthias Creutziger

Strauss im Doppelpack: Elektra  und  Salome

Ein Fest für Richard Strauss-Liebhaber: Am Wochenende sind gleich zwei seiner Opern – mit hochkarätigen Sopranistinnen in den Titelpartien – an aufeinanderfolgenden Tagen zu erleben.

Die Eine, der Semperoper lang verbunden, ist für ihre Interpretation der Elektra 2014 mit dem Deutschen Theaterpreis »Der Faust« ausgezeichnet worden: Evelyn Herlitzius verkörpert am 23. und 26. September erneut die Titelpartie in Richard Strauss’ klanggewaltigem Werk, das 2014 von Barbara Frey inszeniert wurde. Die Andere gibt ihr Debüt als Salome: Jennifer Holloway ist ab dem 24. September in der mittlerweile achten Neuinszenierung von Richard Strauss’ Salome an der Semperoper zu erleben. Für die zweite Vorstellung dieser Oper hebt sich der Vorhang am 27. September.

Elektra: Seit Jahren wartet Elektra auf die Stunde der Vergeltung an ihrer Mutter Klytämnestra und deren Geliebten Aegisth, die Elektras Vater Agamemnon schändlich ermordeten. Elektra nährt ihren Hass täglich neu, während ihre Schwester Chrysothemis vergeblich auf ein Entkommen aus ihrer eisigen Umgebung hofft und Klytämnestra von ihren Schuldgefühlen um den Schlaf gebracht wird. Als jedoch der herbeigesehnte Bruder Orest endlich erscheint und die Rache ausführt, verliert auch Elektras Leben seinen einzigen Sinn. Auf der Bühne ein Kammerspiel, im Orchester ein Klanggigant: In Elektra entspinnt sich eine Familientragödie der Gewalt und Monstrositäten und damit ein Psychogramm um Schuld und Sühne, Vergebung und Rache und die Frage nach Gerechtigkeit.

Salome ist fasziniert von der körperlosen Stimme des Jochanaan. Die Tochter der Herodias und Stieftochter des Königs Herodes, aufgewachsen in Maß- und Hemmungslosigkeit, sucht die Liebe. Leidenschaftlich begehrt sie den unbekannten moralischen Propheten, seinen Leib, sein Haar, seine Lippen – den Mann, der sie brüsk zurückweist. Ganz anders der übergriffige König Herodes mit seinen Ängsten, der bei ihr lustvolle Zerstreuung sucht. Gebunden an sein Versprechen, Salome für ihren Tanz der sieben Schleier jeden Wunsch zu erfüllen, erhält sie von ihm den Kopf des Jochanaan, der sie nicht lieben wollte. In ekstatischem Wahn küsst sie seine Lippen, bevor Herodes ihren Tod befiehlt.

Während Oscar Wildes Salome 1896 erstmals in Paris die Bühne betrat, verbüßte ihr Schöpfer in einem Londoner Gefängnis eine Strafe wegen »grober Unsittlichkeit«. Cosima Wagner urteilte nach der Uraufführung von Richard Strauss’ Einakter, der Oscar Wildes Text in deutscher Übersetzung verwandte, an der Dresdner Hofoper 1905: »Nichtiger Unfug, vermählt mit Unzucht!« Innerhalb von zwei Jahren erschien Salome erfolgreich auf über 50 Opernbühnen. Ihr rauschhafter Orchesterklang, der einen gewaltigen Klangkörper verlangt, changiert zwischen feinnervigem Psychogramm und zügelloser Ekstase. Nie zuvor in der Geschichte der Oper ist die Verbindung von Dekadenz, seelischem Verfall und einer begehrenden wie zerstörerischen Liebe so opulent und eindringlich ausgedrückt worden wie in Richard Strauss’ Meisterwerk.   PMSO

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Dresden, Semperoper, Premiere Salome von Richard Strauss, IOCO Aktuell, 24.09.2016

September 17, 2016  
Veröffentlicht unter IOCO Aktuell, Musiktheater im Revier, SemperOper

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Semperoper

Dresden / Semperoper im Sonnenschein © Matthias Creutziger

Dresden / Semperoper im Sonnenschein © Matthias Creutziger

Semperoper: Michael Schulz inszeniert Salome

Libretto vom Komponisten nach Oscar Wildes gleichnamiger Dichtung in deutscher Übersetzung von Hedwig Lachmann

Salome von Richard Strauss: Premiere 24.9.2016, weitere Vorstellungen 27.9.2016, 30.9.2016, 28.10.2016, 4.11.2016

Die Semperoper in Dresden ist unstreitig eines der schönsten Musiktheater der Welt. 1841 erbaute Gottfried Semper den attraktiven Rundbau mit 2000 Plätzen, der mit 93% Auslastung zu den beliebtesten Theatern Deutschlands zählt.

Michael Schulz © MiR / Pedro Malinowski

Michael Schulz © MiR / Pedro Malinowski

Am 24. September 2016 wird Salome von Richard Strauss in der Semperoper Premiere feiern. Neben Lance Ryan und Christa Mayer als Herodes und Herodias sind Jennifer Holloway in der Titelpartie und Markus Marquardt als Jochanaan zu erleben. Das Bühnenbild wird von Dirk Becker stammen, Renée Listerdal ist für die Kostüme verantwortlich. Es ist die Eröffnungspremiere der Semperoper für die Spielzeit 2016/17.
Regisseur dieser Salome ist Michael Schulz. Mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden hat Michael Schulz  bereits eng zusammen gearbeitet, unter anderem in Salzburg. Dort ist der traditionsreiche Klangkörper aus Dresden Residenzorchester der Osterfestspiele, Schulz inszenierte dort 2013 den Parsifal von Richard Wagner, welcher auch in 3SAT übertragen wurde. Michael Schulz ist seit 2009 auch Intendant des im Ruhrgebiet bestens etablierten Musiktheater im Revier (MiR). Das MiR,  für geographisch nicht ganz sattelfeste Musikfreunde, liegt inmitten des Ruhrgebiets, in Gelsenkirchen und hat 1.000 Plätze.

Semperoper / Salome © Forster

Semperoper / Salome © Forster

Handlung: Salome ist fasziniert von der körperlosen Stimme des Jochanaan. Die Tochter der Herodias und Stieftochter des Königs Herodes, aufgewachsen in Maß- und Hemmungslosigkeit, sucht die Liebe. Leidenschaftlich begehrt sie den unbekannten moralischen Propheten, seinen Leib, sein Haar, seine Lippen – den Mann, der sie brüsk zurückweist. Ganz anders der übergriffige König Herodes mit seinen Ängsten, der bei ihr lustvolle Zerstreuung sucht. Gebunden an sein Versprechen, Salome für ihren Tanz der sieben Schleier jeden Wunsch zu erfüllen, erhält sie von ihm den Kopf des Jochanaan, der sie nicht lieben wollte. In ekstatischem Wahn küsst sie seine Lippen, bevor Herodes ihren Tod befiehlt.

Semperoper / Salome und Herodes © Forster

Semperoper / Salome und Herodes © Forster

Während Oscar Wildes Salome 1896 erstmals in Paris die Bühne betrat, verbüßte ihr Schöpfer in einem Londoner Gefängnis eine Strafe wegen »grober Unsittlichkeit«. Cosima Wagner urteilte nach der Uraufführung von Richard Strauss’ Einakter, der Oscar Wildes Text in deutscher Übersetzung verwandte, an der Dresdner Hofoper 1905: »Nichtiger Unfug, vermählt mit Unzucht!« Innerhalb von zwei Jahren erschien Salome erfolgreich auf über 50 Opernbühnen. Ihr rauschhafter Orchesterklang, der einen gewaltigen Klangkörper verlangt, changiert zwischen feinnervigem Psychogramm und zügelloser Ekstase. Nie zuvor in der Geschichte der Oper ist die Verbindung von Dekadenz, seelischem Verfall und einer begehrenden wie zerstörerischen Liebe so opulent und eindringlich ausgedrückt worden wie in Richard Strauss’ Meisterwerk.

Besetzung: Musikalische Leitung Omer Meir Wellber, Inszenierung Michael Schulz, Bühnenbild Dirk Becker, Kostüme Renée Listerdal, Licht Fabio Antoci, Video Philipp Contag-Lada, Choreografie Koko La Douce, Dramaturgie Anna Melcher
Herodes Lance Ryan, Herodias Christa Mayer alt. Jane Henschel, Salome Jennifer Holloway, Jochanaan Markus Marquardt, Narraboth Daniel Johansson, Ein Page der Herodias Christina Bock, Erster Jude Aaron Pegram, Zweiter Jude Tom Martinsen, Dritter Jude Simeon Esper, Vierter Jude Gerald Hupach, Fünfter Jude Michael Eder, Erster Nazarener Georg Zeppenfeld, Zweiter Nazarener Khanyiso Gwenxane, Erster Soldat Martin-Jan Nijhof, Zweiter Soldat Luciano Batinic, Ein Cappadocier Alexandros Stavrakakis, Ein Sklave Menna Cazel.

Semperoper Dresden – Salome von Richard Strauss: Premiere 24.9.2016, weitere Vorstellungen 27.9.2016, 30.9.2016, 28.10.2016, 4.11.2016

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