Dresden, Semperoper Dresden, Premiere LA CLEMENZA DI TITO, 26.05.2012

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Semperoper Dresden

Premiere von Mozarts »La clemenza di Tito« am 26. Mai

Es ist die Geschichte einer Herrscherwerdung und – im Sinne des Gedankengutes der Aufklärung – auch die Geschichte einer Menschwerdung: Mozarts Opera seria »La clemenza di Tito/Titus«, die er anlässlich der Krönung des deutschen Kaisers Leopold II. zum böhmischen König komponierte. Bettina Bruinier, die in der vergangenen Spielzeit mit Kurt Weills »Street Scene« ihr Regiedebüt an der Semperoper feierte, inszeniert dieses Werk, in dem Gefühle Politik machen und am Ende die Milde – oder doch nur die Willkür? – siegt. In einer Ehrenhalle für Utopisten, die Volker Thiele auf die Bühne gebaut hat, muss sich die Milde dieses Titus beweisen. Als Charakterstudien der Figuren zitieren die Kostüme von Mareile Krettek die Attribute von Fabelwesen.

Premiere ist am 26. Mai um 18 Uhr.

Der Australier Steve Davislim, viel gefragte Tenor an den großen Opernhäusern, übernimmt als Gast die Partie des Titus. Amanda Majeski, die in dieser Spielzeit bereits eine wunderbare Alcina gesungen hat und kürzlich am Teatro Real in Madrid als Vitellia reüssierte, übernimmt diese Rolle auch an der Semperoper. Als Sesto wird die renommierte Mezzosopranistin Anke Vondung zu erleben sein. Tomáš Netopil, Musikdirektor des National- und Ständetheaters Prag, dirigiert die Sächsische Staatskapelle Dresden.

Musikalische Leitung Tomás Netopil
Inszenierung Bettina Bruinier
Bühnenbild Volker Thiele
Kostüme Mareile Krettek
Licht Fabio Antoci
Choreografie Mohan Thomas
Dramaturgie Nora Schmid

Tänzer 1 Hannes-Detlef Vogel
Tänzer 2 Michael Grimm
Übertitel Ina Jacobi

Tito Vespasiano Steve Davislim
Vitellia Amanda Majeski
Servilia Elena Gorshunova
Sesto Anke Vondung
Annio Stephanie Atanasov
Publio Tilmann Rönnebeck

Dresden, Staatskapelle Dresden, Mozart, die Kapelle und Sir Colin Davis, 06./07./08.05.2012

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Sächsische Staatskapelle Dresden

Mozart, die Kapelle und der Sir

Im 10. Symphoniekonzert und auf einer anschließenden Europa-Tournee würdigt die Sächsische Staatskapelle Dresden ihren Ehrendirigenten Sir Colin Davis vorab zum 85. Geburtstag.

Als Sir Colin Davis im Jahr 1981 erstmals nach Dresden reiste, um mit der Staatskapelle in der Lukaskirche Mozart-Symphonien aufzunehmen, war er erstaunt, wie grau die Stadt noch immer war. Er wohnte in einem Hotel, in dem hauptsächlich russische Gäste abgestiegen waren, und empfand sich als ein Fremder in der DDR. Doch schon nach den ersten Takten der »Jupiter«-Symphonie fühlte er sich wie zu Hause. Der Dirigent aus England entdeckte in Dresden, was er kaum für möglich hielt: Eine Klangtradition, die nirgendwo anders zu finden war. Später erklärte er diesen Umstand so: Durch die Abschottung der DDR und dadurch, dass die Staatskapelle hauptsächlich Musiker aus der eigenen Schule aufnahm, hatte sich das Orchester zu einem Mikrokosmos entwickelt, in dem jeder Künstler das Klangideal des Orchesters verkörperte. Ein Klangideal, in das sich der Dirigent sofort verliebte. Im Laufe der Jahre entwickelte sich zwischen Sir Colin und der Staatskapelle eine Freundschaft, die bis heute von ihrer Frische nichts verloren hat. Zahlreiche Aufnahmen entstanden, auf die Sir Colin – seit 1991 und bis heute einziger Ehrendirigent in der Geschichte der Staatskapelle – gerne zurückblickt: »Die Zauberflöte«, »Der Freischütz«, »Hänsel und Gretel«, die Einspielung aller Beethoven- und Schubert-Symphonien sowie Werke von Berlioz, Sibelius und Elgar. Fixpunkt in der gemeinsamen Arbeit waren aber immer wieder die Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, dessen Musik Sir Colin nun auch auf das Programm des 10. Symphoniekonzerts der Sächsischen Staatskapelle gesetzt hat, welches er am 6., 7. und 8. Mai in der Dresdner Semperoper sowie im Anschluss auf einer Europa-Tournee dirigieren wird.
Dabei spannt Sir Colin einen Bogen von der »Serenata notturna« KV 239 über zwei große Solokonzerte bis hin zur späten g-Moll-Symphonie. Mit Nikolaj Znaider (Violine), dem aktuellen Capell-Virtuosen, und dem jungen US-Amerikaner Jonathan Biss (Klavier) stehen Sir Colin dabei zwei Künstler der jüngeren Generation zur Seite, die er besonders schätzt.

10. Symphoniekonzert
Sonntag, 6.5.2012, 11 Uhr
Montag, 7.5.2012, 20 Uhr
Dienstag, 8.5.2012, 20 Uhr
Semperoper Dresden

Sir Colin Davis Dirigent
Nikolaj Znaider Violine
Jonathan Biss Klavier

6. Mai 2012
Wolfgang Amadeus Mozart
»Serenata notturna« D-Dur KV 239
Violinkonzert D-Dur KV 239
Symphonie g-Moll KV 550

7. und 8. Mai 2012
Wolfgang Amadeus Mozart
»Serenata notturna« D-Dur KV 239
Klavierkonzert d-Moll KV 466
Symphonie g-Moll KV 550

Kostenlose Einführung durch den Konzertdramaturgen jeweils 45 Minuten vor Konzertbeginn im Opernkeller der Semperoper

Europa-Tournee »Sir Colin at 85«
Freitag, 11.5.2012 Lyon, Auditorium
Sonntag, 13.5.2012 Mailand, Teatro alla Scala
Dienstag, 15.5.2012
Wien, Musikverein
Donnerstag, 17.5.2012 Dijon, Auditorium de Dijon

Sir Colin Davis Dirigent
Nikolaj Znaider Violine
Jonathan Biss Klavier

Repertoire: Wolfgang Amadeus Mozart
»Serenata notturna« D-Dur KV 239
Klavierkonzert d-Moll KV 466
Violinkonzert D-Dur KV 239

Dresden, Staatskapelle Dresden, Hommage an Rachmaninow und Skrjabin, 15.04.2012

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Sächsische Staatskapelle Dresden

Hommage an Rachmaninow und Skrjabin

Sergej Rachmaninow und Alexander Skrjabin werden selten in einem Atemzug genannt: Der eine gilt als »letzter Romantiker«, der andere als synästhetischer Visionär. Im 9. Symphoniekonzert der Sächsischen Staatskapelle Dresden wagen Kirill Petrenko, der designierte Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper, und Boris Berezovsky den Versuch einer Annäherung der beiden großen Russen.

Eigentlich gelten ihre Standpunkte als unvereinbar – und doch gibt es erstaunliche Parallelen: Alexander Skrjabin und Sergej Rachmaninow, 1872 bzw. 1873 geboren, studierten gemeinsam am Moskauer Konservatorium und schlossen ihre Klavierausbildung gleichzeitig ab. Nicht nur als Pianisten, sondern vor allem als Komponisten waren sie dann zur Zeit der Jahrhundertwende Konkurrenten um die neuesten Entwicklungen in der Tonalität. Doch während Rachmaninow, damals kompositorisch absolut auf der Höhe der Zeit, den Schritt in die Atonalität letztlich scheute, kannten Skrjabins Vorstellungen einer Musik der Zukunft keine Grenzen: Ihm schwebte eine Synthese aller Künste vor, Ideen von Mystik und Farbenklavier vereinten sich in seiner Vorstellung zu einem Gesamtkunstwerk, das letztlich auf eine Wiedergeburt der Menschheit abzielte. Sein früher Tod 1915 machte diesen Ideen ein Ende. Rachmaninow dagegen erwarb sich im amerikanischen Exil – als phänomenaler Pianist und »spätromantischer« Komponist – schon zu Lebzeiten einen legendären Ruf, der das Bild dieses Komponisten bis heute prägt.

Der Dirigent Kirill Petrenko stellt die beiden Komponisten im Rahmen des 9. Symphoniekonzertes der Sächsischen Staatskapelle mit fünf Hauptwerken in verschiedenen Programmkonstellationen umfassend gegenüber. Ihm zur Seite steht mit Boris Berezovsky ein »Musiker von blendender Virtuosität und formidabler Kraft« (The Times), der den Klavierkonzerten von Rachmaninow (Nr. 3 und 4) und Skrjabin mit dem dafür nötigen pianistischen Einsatz nachkommen wird.

Eine Hommage an die beiden Komponisten ist übrigens in Dresden besonders sinnträchtig: Rachmaninow lebte in den Wintermonaten der Jahre 1906 bis 1908 in der Elbmetropole und schrieb hier einige seiner wichtigsten Kompositionen. Außerdem konzertierte er mehrfach mit der »Königl. musikalischen Kapelle«. Der damalige Generalmusikdirektor Ernst von Schuch setzte sich auch früh für das Schaffen Alexander Skrjabins ein: Bereits 1912 dirigierte er dessen dritte Symphonie »Le Divin Poème« in einem Symphoniekonzert in der Semperoper und unterstrich damit den Rang Dresdens als ein Zentrum für das damalige zeitgenössische Musikschaffen.

Auch die beiden jetzt aufgeführten Klavierkonzerte von Rachmaninow sind eng mit Dresden verbunden: Das dritte Klavierkonzert skizzierte Rachmaninow 1909 noch in Dresden; die Erstfassung des vierten Klavierkonzerts schloss er 1926 bei einem seiner späteren Aufenthalte in der Elbmetropole ab.

Nach den jetzigen Konzerten in der Semperoper wird das Rachmaninow-Skrjabin-Projekt auch im Konzerthaus Dortmund zu erleben sein, wohin die Staatskapelle zu einer zweitägigen Residenz eingeladen wurde. Die Annäherung der beiden Komponisten wird also auch dort gängige Klischees in Frage stellen und – bei allen Unterschieden – möglicherweise sogar erstaunliche Parallelen offenbaren.

Autor: Tobias Niederschlag

9. Symphoniekonzert
Sonntag, 15. April 2012, 11 Uhr
Montag, 16. April 2012, 20 Uhr
Dienstag, 17. April 2012, 20 Uhr
Semperoper Dresden

Kirill Petrenko, Dirigent
Boris Berezovsky, Klavier

15. April
Sergej Rachmaninow
Klavierkonzert Nr. 3 d-Moll op. 30
Alexander Skrjabin
Symphonie Nr. 3 c-Moll op. 43 »Le Divin Poème«

16. April
Sergej Rachmaninow
Klavierkonzert Nr. 4 g-Moll op. 40
Alexander Skrjabin
Symphonie Nr. 3 c-Moll op. 43 »Le Divin Poème«

17. April
Alexander Skrjabin
Klavierkonzert fis-Moll op. 20
Sergej Rachmaninow
Klavierkonzert Nr. 4 g-Moll op. 40
Alexander Skrjabin
»Le Poème de l’Extase« op. 54

Bitte beachten Sie, dass sich die Programme im Vergleich zu den Ankündigungen im Konzertplan der Staatskapelle Dresden leicht geändert haben.

Kostenlose Einführungen durch den Konzertdramaturgen jeweils
45 Minuten vor Beginn im Opernkeller der Semperoper

Residenz im Konzerthaus Dortmund
19. und 20. April 2012

Programme wie am 15. & 17. April

Dresen, Sächsische Staatskapelle Dresden, Benefizkonzert des Bundespräsidenten in Dresden, 10.06.2012

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Sächsische Staatskapelle Dresden

Benefizkonzert des Bundespräsidenten in Dresden Kartenvorverkauf startet heute

Am 10. Juni 2012 lädt Bundespräsident Joachim Gauck zum Benefizkonzert des Bundespräsidenten mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden unter der Leitung von Christian Thielemann in die Semperoper ein. Der Benefizerlös kommt »Wellcome«, einem Projekt zur Unterstützung junger Familien, zu.
Auf dem Programm des Benefizkonzerts steht die achte Symphonie von Anton Bruckner. Mit dem Dirigat dieses Gipfelwerks der romantischen Symphonik eroberte Thielemann im September 2009 die Herzen der Staatskapelle wie auch des Dresdner Publikums. Nur kurze Zeit später wählten ihn die Musikerinnen und Musiker der Staatskapelle zu ihrem neuen Chefdirigenten.
Die Konzertreihe »Benefizkonzert des Bundespräsidenten« wurde 1988 von Bundespräsident Richard von Weizsäcker ins Leben gerufen. Seit 2006 findet sie reihum in den Bundesländern statt. Der Bundespräsident würdigt mit dieser Konzertreihe die reiche Orchesterlandschaft in unserem Land und macht deutlich, dass jede Region Deutschlands durch ihre Kultur und Geschichte einen ganz besonderen Charakter und eine ganz besondere Prägung besitzt.
Karten für das Benefizkonzert des Bundespräsidenten sind ab heute zum Preis von 13 Euro bis 90 Euro in der Schinkelwache am Theaterplatz erhältlich.
Im Anschluss an das Konzert laden Bundespräsident Joachim Gauck und der Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, Stanislaw Tillich, zu einem gemeinsamen Empfang in der Semperoper ein.
Benefizkonzert des Bundespräsidenten
10. Juni 2012, 11 Uhr
Semperoper Dresden

Christian Thielemann. Chefdirigent ab August 2012

Christian Thielemann wurde in Berlin in eine musikbegeisterte Familie hineingeboren. Seine berufliche Laufbahn begann er 1978 als Korrepetitor an der Deutschen Oper Berlin. Nach Stationen in Gelsenkirchen, Karlsruhe und Hannover wurde er 1985 Erster Kapellmeister an der Düsseldorfer Rheinoper. 1988 trat er als jüngster Generalmusikdirektor Deutschlands in Nürnberg an, bevor er 1997 für sieben Jahre in gleicher Position an die Deutsche Oper Berlin zurückkehrte. Von 2004 bis 2011 war Thielemann Generalmusikdirektor der Münchner Philharmoniker. Im Sommer 2012 übernimmt er als Chefdirigent die Leitung der Sächsischen Staatskapelle Dresden.

Christian Thielemann hat ein breites Repertoire, das von Bach bis zu Henze und Gubaidulina reicht. Seine Interpretationen des deutsch-romantischen Opern- und Konzertrepertoires gelten weltweit als exemplarisch. Seit seinem Bayreuth-Debüt im Jahr 2000 (»Die Meistersinger von Nürnberg«) hat er die Festspiele alljährlich durch Maßstab setzende Dirigate geprägt. Bei den Salzburger Festspielen 2011 leitete Thielemann eine  Neuproduktion der »Frau ohne Schatten« von Richard Strauss.

Thielemanns Diskographie ist umfangreich und umfasst zahlreiche Aufnahmen symphonischer Werke und Opern bei der Deutschen Grammophon. Mit den Wiener Philharmonikern erarbeitete er sämtliche Beethoven-Symphonien, deren Mitschnitt im Herbst 2010 auf DVD und im Dezember

2011 auf CD veröffentlicht wurde. Mit der Staatskapelle Dresden sind bereits Bruckners achte Symphonie, Beethovens

»Missa solemnis«, die Mitschnitte der ZDF-Silvesterkonzerte 2010 und 2011, »Faust«-Kompositionen von Wagner und Liszt sowie Brahms’ erstes Klavierkonzert mit dem Pianisten Maurizio Pollini erschienen.

Ab 2013 übernimmt Christian Thielemann die Künstlerische Leitung der Osterfestspiele Salzburg, deren Orchester die Sächsische Staatskapelle Dresden sein wird.

Im Oktober 2011 wurde Christian Thielemann zum Ehrenmitglied der Royal Academy of Music in London ernannt. Im Umfeld des Liszt-Jubiläums wurde ihm im gleichen Monat außerdem die Ehrendoktorwürde der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar verliehen.

Sir Colin Davi. Ehrendirigent

Am 22. September 2008 feierte die Sächsische Staatskapelle Dresden ihr 460-jähriges Bestehen: 1548 durch Kurfürst Moritz von Sachsen gegründet, ist sie eines der ältesten und  traditionsreichsten Orchester der Welt. Bedeutende Kapellmeister und international geschätzte Instrumentalisten haben die Geschichte der einstigen Hofkapelle geprägt.

Zu ihren Leitern gehörten u.a. Heinrich Schütz, Johann Adolf Hasse, Carl Maria von Weber und Richard Wagner, der das Orchester als seine »Wunderharfe« bezeichnete. Bedeutende Chefdirigenten der letzten 100 Jahre waren Ernst von Schuch, Fritz Reiner, Fritz Busch, Karl Böhm, Joseph Keilberth, Rudolf Kempe, Otmar Suitner, Kurt Sanderling, Herbert Blomstedt,

Giuseppe Sinopoli und Bernard Haitink. Von 2007 bis 2010 leitete Fabio Luisi als Generalmusikdirektor die Sächsische Staatsoper und Staatskapelle Dresden. Im Sommer 2012 übernimmt Christian Thielemann die Position des Chefdirigenten der Sächsischen Staatskapelle. Ehrendirigent des Orchesters ist seit 1990 Sir Colin Davis; Myung-Whun Chung trägt ab der Spielzeit 2012/2013 den Titel Erster Gastdirigent.

Richard Strauss war der Staatskapelle mehr als sechzig Jahre lang freundschaftlich verbunden. Neun seiner Opern, darunter »Salome«, »Elektra« und »Der Rosenkavalier«, wurden in Dresden uraufgeführt; seine »Alpensinfonie« widmete er der Staatskapelle. Auch unzählige andere berühmte Komponisten schrieben Werke, die von der Staatskapelle uraufgeführt

wurden bzw. ihr gewidmet sind. An diese Tradition knüpft das Orchester seit 2007 mit dem Titel des Capell-Compositeurs an, den seither die Komponisten Isabel Mundry, Bernhard Lang, Rebecca Saunders und Johannes Maria Staud innehatten. Die Capell-Compositrice der Saison 2011/2012 ist Lera Auerbach.

Dresden, Semperoper Dresden, Michael Schulz inszeniert L’elisir d’amore/Der Liebestrank – Premiere, 28.04.2012

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Semperoper Dresden

Michael Schulz inszeniert »L’elisir d’amore/Der Liebestrank« – Premiere am 28. April

Ein Drama, erzählt mit den Mitteln der Komödie, ist »L’elisir d’amore/Der Liebestrank«. Erstmals inszeniert Michael Schulz, der bei den Osterfestspielen Salzburg 2013 auch die Koproduktion des »Parsifal« auf die Bühne bringen wird, an der Semperoper Dresden und findet in Donizettis Melodramma eine Gesellschaft, die von Zynismus beherrscht wird und das Lieben verlernt hat. Ihr muss der schwer verliebte und idealistische Nemorino, gesungen von Giorgio Berrugi, lächerlich, wenn nicht gar verdächtig vorkommen. Seine angebetete Adina gibt Nadja Mchantaf. Die Sächsische Staatskapelle dirigiert Riccardo Frizza.

Die vollständige Besetzung finden Sie im Anhang.

Premiere ist am 28. April um 18 Uhr.

Dresden, Semperoper Dresden, Update der Semperoper-App mit dem Spielplan und dem Vorverkauf für die Saison 2012/13 ist verfügbar, 26.03.2012

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Semperoper Dresden

Update der Semperoper-App mit dem Spielplan und dem Vorverkauf für die Saison 2012/13 ist verfügbar

Im App-Store ist seit kurzem das Update der kostenlosen Semperoper-App erhältlich. Sie beinhaltet unter anderem den Spielplan der Saison 2012/13 und Informationen zu allen Vorstellungen der Semperoper Dresden, der Sächsischen Staatskapelle Dresden, des Semperoper Ballett  sowie der Semperoper Junge Szene. Sie ermöglicht außerdem den direkten Kartenkauf per E-Mail, Telefon oder online.

Die Vorstellungsdaten der Konzerte werden im April nach der Bekanntgabe des Spielplans der Sächsischen Staatskapelle ebenfalls in diesem Update zur Verfügung stehen.

Die Applikation vereinfacht allen iPhone-Nutzern den Zugang zum Jahresspielplan, der unter anderem mit Kurzbeschreibungen aller Werke, mit Fotogalerien, Videoclips und der Besetzung der jeweiligen Inszenierung versehen ist und sich nach Sparten filtern lässt.

Mit wenigen Klicks sind die Biografien und Bilder der Künstler ebenso abrufbar wie alle wichtigen Auskünfte zu aktuellen Angeboten, zur Anreise, zum Ensemble und zur Geschichte der Semperoper.

Die App ist sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch nutzbar und lässt sich mit dem Kalender des iPhones verknüpfen, der die ausgewählten Vorstellungen an der Semperoper als Favoriten vormerkt.

Dresden, Semperoper Dresden, PREMIERE Svanda dudák/Schwanda, der Dudelsackpfeifer, 24.03.2012

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Semperoper Dresden

Premiere »Svanda dudák/Schwanda, der Dudelsackpfeifer« von Jaromír Weinberger

Ein Märchen ist Jaromír Weinbergers Oper »Svanda dudák/Schwanda, der Dudelsackpfeifer«, und ganz märchenhaft wird Regisseur Axel Köhler, Sänger und Intendant der Oper Halle, diese Volksoper an der Semperoper auch erzählen. Obwohl sich das 1927 uraufgeführte Stück mit seinen Tanzrhythmen, Volksliedern und großen sinfonischen Zwischenspielen größter Beliebtheit erfreute, geriet es in Vergessenheit, nachdem Weinberger 1938 als verfolgter Jude über Frankreich in die USA geflohen war. Und auch wenn nach der Dresdner Erstaufführung 1930 noch einmal 1950 eine Inszenierung an der Semperoper folgte, handelt es sich bei dieser Neuproduktion um eine kleine Wiederentdeckung.

Marjorie Owens singt Dorotka, die Hüterin ihres kleinen, behaglichen Glücks mit ihrem Mann, dem Dudelsackpfeifer Schwanda. Christoph Pohl ist dieser Wundermusiker, der mit seinem Dudelsack Steine erweichen, Eis zum Schmelzen bringen und das Herz der Eiskönigin, gesungen von Tichina Vaughn, auftauen und gewinnen kann – und darüber seine Frau zuhause vergisst. Ladislav Elgr als Räuber Babinský hat ihn dazu gebracht, sorgt aber auch dafür, ihn aus diversen Miseren wieder herauszuholen, etwa aus den Fängen des Teufels, den Michael Eder gibt. Am Ende ist das kleine Glück wieder hergestellt, aber ob darin die Erfüllung liegt, muss sich noch erweisen. Jux oder Freude bedeutet übrigens der Name Svanda im Tschechischen.

Am Pult der Sächsischen Staatskapelle steht Constantin Trinks, der zum Auftakt der Spielzeit 2010/11 den »Rosenkavalier« in Dresden dirigierte und erstmals bei einer Neuproduktion der Semperoper die musikalische Leitung übernimmt.

Premiere ist am 24. März um 18 Uhr.

Musikalische Leitung Constantin Trinks Inszenierung Axel Köhler Bühnenbild Arne  Walther Kostüme Henrike Bromber Choreografie Gaetano Posterino Licht Fabio Antoci Dramaturgie Nora Schmid

Mit:
Souffleu Uta Mücksch
Übertitel Franziska Jahn
Svanda Christoph Pohl
Dorotka Marjorie Owens
Babinský Ladislav Elgr
Königin Tichina Vaughn
Magier Tilmann Rönnebeck
Teufel Michael Eder
Erster Landsknecht, Richter, Der Höllenhauptmann Simeon Esper
Scharfrichter, Des Teufels Famulus Timothy Oliver
Zweiter Landsknecht Ilhun Jung
Sächsische Staatskapelle Dresden
Sächsischer Staatsopernchor Dresden

Dresden, Semperoper Dresden, 1. DRESDNER OPERNGALA und Premiere von DIE DILETTANTEN-DIVA, 3./11.03.2012 und 4.03.2012

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Semperoper Dresden

Die Semperoper Dresden feiert die erste »Dresdner Operngala« am 3. März und die Premiere von »La Dirindina/Die Dilettanten-Diva« am 4. März

Leidenschaftliche Arien, mitreißende Duette, große Ensembles und weitere musikalische Höhepunkte aus Opern des Verismo präsentiert das internationale Sängerensemble der Semperoper Dresden in der ersten »Dresdner Operngala«. Maurizio Benini steht am Pult der Sächsischen Staatskapelle. Die Gala mit Auszügen etwa aus Ruggiero Leoncavallos »Pagliacci« & »La bohème«, Pietro Mascagnis »Cavalleria rusticana« und Giacomo Puccinis »Edgar« & »Le Villi« wird am 3. März und noch einmal am 11. März jeweils um 18 Uhr zu erleben sein.

Die in der vergangenen Spielzeit begründete Intermezzo-Reihe der Semperoper findet nun ihre Fortsetzung in »La Dirindina/Die Dilettanten-Diva«. Giovanni Battista Martini komponierte diese Kurzoper 1737 und spickte seine Farsetta reich mit musikalischen und inhaltlichen Scherzen. Die Premiere dieses munteren Stücks über eine faule Gesangsschülerin, ihren windigen Verehrer und ihren eifersüchtigen Lehrer findet am 4. März um 11 Uhr statt. Es singen Christa Mayer und Aaron Pegram, Ensemblemitglieder der Semperoper, sowie als Gast der junge Countertenor Valer Barna-Sabadus, der sich international in verschiedenen bedeutenden Opernproduktionen und jüngst mit seiner ersten Solo-CD bereits einen Namen gemacht hat.

Dresden, Semperoper Dresden, Zwei Balletpremieren, 25./26.02.2012

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Semperoper Dresden

Premieren: »Ein William Forsythe Ballettabend« am 25. Februar und »Die Prinzessin auf der Erbse« am 26. Februar

Höhepunkt des »William Forsythe Ballettabends« ist die Premiere einer Suite von Pas de deux, die speziell für das Semperoper Ballett neu kreiert und arrangiert wurde. Die Company präsentiert außerdem zwei weitere von Forsythes »klassischen« Choreografien: »Artifact Suite« und »Enemy in the Figure«. Premiere ist am 25. Februar um 20 Uhr.

Eine Erbse zwischen den Matratzen soll für die Königsfamilie ans Licht bringen, ob eine echte Prinzessin auf ihnen ruhte. Ernst Toch spitzte Andersens Märchen »Die Prinzessin auf der Erbse« zu einer vergnüglichen Satire voller scharfsinnigem Witz zu und schuf so eine der musikalisch interessantesten Märchenopern des 20. Jahrhunderts für Jung und Alt. Die Premiere im Deutschen Hygiene-Museum Dresden findet am 26. Februar um 16 Uhr statt.

Dresden, Semperoper Dresden, Uraufführung des Requiems “Dresden” von Lera Auerbach, 13./14.02.2012

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Semperoper Dresden

Ode an den Frieden _ Lera Auerbachs Requiem »Dresden« wird in den Gedenkkonzerten der Staatskapelle uraufgeführt

 
Alljährlich musizieren die Sächsische Staatskapelle und der Staatsopernchor am 13. und 14. Februar ein Konzert im Gedenken an die Zerstörung Dresdens im Zweiten Weltkrieg. In diesem Jahr stehen diese Konzerte unter einem besonderen Vorzeichen: Zum ersten Mal seit über 50 Jahren erklingt zu diesem Anlass ein neu komponiertes Requiem, das neben der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit auch das heutige Leid thematisiert und den Gedanken der Hoffnung mit einschließt. Mit dem von der Sächsischen Staatskapelle und der Stiftung Frauenkirche Dresden gemeinsam beauftragten Requiem »Dresden« stellt die Capell-Compositrice Lera Auerbach zugleich das umfangreichste Werk im Rahmen ihrer Dresdner Residenz vor. Uraufgeführt wird es am 11. Februar in der Dresdner Frauenkirche – dem Ort, an dem die künstlerische Idee entstand und der die Komponistin zu diesem Werk inspirierte.
Lera Auerbach stand in den vergangenen Monaten in besonderer Weise im Fokus der Medien: Im August und September 2011 eröffnete die Komponistin mit der Aufführung ihrer »Dialogues on Stabat Mater« und der Uraufführung ihres neuen Streichquartettes »Songs of Alkonost«, das in der Semperoper und bei den Internationalen Schostakowitsch Tagen Gohrisch zu hören war, ihre Residenz als diesjährige Capell-Compositrice der Sächsischen Staatskapelle. Im November 2011 folgte die Uraufführung ihrer Oper »Gogol« am Theater an der Wien – ein Erfolg, der die Opernwelt aufhorchen ließ und Publikum wie auch zahlreiche Kritiker in Begeisterung versetzte. »Auerbach ist primär eine Melodikerin«, schwärmte Reinhard Brembeck in der Süddeutschen Zeitung. »Wer so fest an die Melodie glaubt, wer nichts anderes im Instrumentalen sucht, der kann auch brillant für Singstimmen schreiben.«
In den diesjährigen Konzerten zum Dresdner Gedenktag steht die nächste Uraufführung eines vokalen Auerbach-Werkes an: das Requiem »Dresden«, das wie die Gogol-Oper abendfüllend sein wird und damit den größten Auftrag darstellt, den die Staatskapelle bislang an einen ihrer Capell-Compositeure vergeben hat. Hierfür kooperierte sie mit der Stiftung Frauenkirche Dresden. Gemeinsamer Wunsch der Auftraggeber und der Komponistin war eine Uraufführung im wieder aufgebauten Dresdner Gotteshaus, das für die Überwindung von Trauer und Tod durch Hoffnung und Versöhnung steht. So erklingt das Werk nun erstmals im direkten zeitlichen Vorfeld des Dresdner Gedenktages am 11. Februar und nachfolgend am 13. und 14. Februar auch in der Semperoper.

Für die in New York lebende russisch-amerikanische Komponistin ist das Requiem eine Herzensangelegenheit. Bei ihren bisherigen Aufenthalten in Dresden habe sie sich zwangsläufig mit der Historie der Stadt auseinandergesetzt. »Dresden ist durch die schreckliche Zerstörung im Zweiten Weltkrieg zu einem Symbol für unglaubliches Leid geworden, aber es ist heute eine Stadt, die ebenso für den friedlichen Wiederaufbau und für Erneuerung steht.« Deshalb ergänzte Lera Auerbach den Titel des Werkes im Laufe des Kompositionsprozesses durch den Untertitel »Ode to Peace« – »Ode an den Frieden«, womit sie den zentralen Gedanken der Versöhnung und der Hoffnung unterstreicht. Wichtig war ihr außerdem der Bezug zu Schillers Menschheits-Ode »An die Freude«, die zumindest in Teilen am Dresdner Elbufer entstanden ist.

Erste Requiem-Uraufführung seit 56 Jahren
Auerbach stellt mit dem Werk bereits ihre dritte Requiem-Komposition vor. 2007 entstand ihr in Bremen uraufgeführtes »Russian Requiem«, und bereits ein Jahr zuvor schrieb sie mit ihrer zweiten Symphonie ebenfalls ein vokal-symphonisches Werk, dem sie den Untertitel »Requiem for a Poet« gab. Beide Werke sind einer vergleichsweise traditionellen und dennoch individuellen Musiksprache verpflichtet, die den Hörer unmittelbar berührt und überwältigt. Dies dürfte sicher auch für das »Dresden«-Requiem zutreffen.
Neben der historischen Auseinandersetzung mit der Dresdner Geschichte ging diesem Werk auch eine umfassende theologische und linguistische Vorbereitung voraus: Für das insgesamt 18-sätzige Libretto griff Lera Auerbach neben dem Text der lateinischen Totenmesse auch auf eine Vielzahl anderer Texte zurück, darunter Psalmen, das »Vater unser« wie auch zentrale Gebete der jüdischen Liturgie, die der jüdisch-stämmigen Komponistin in besonderer Weise vertraut sind. So ist es zum einen der überkonfessionelle Charakter, der das Werk auszeichnet, zum anderen aber auch ein überzeitlicher: Den Jahrhunderte alten Gebetstexten stellt Auerbach Texte aus der Gegenwart gegenüber, etwa das Gebet von Father Judge, dem Kaplan der New Yorker Feuerwehr und ersten dokumentierten Opfer der Terroranschläge vom 11. September, oder ein Gedicht des Dresdner Autors Christian Lehnert, das dieser 2003 für die Glockenweihe der damals im Wiederaufbau begriffenen Frauenkirche schrieb. Das »Kyrie«, die Bitte um Erbarmen, wird in über 20 verschiedenen Sprachen gesungen – Ausdruck des universalen Anspruchs, den die Komponistin mit ihrem Werk verfolgt.

Lera Auerbachs »Ode an den Frieden« ist also in vielfacher Hinsicht eine Herausforderung. Auch in den Gedenkkonzerten der Staatskapelle nimmt das Requiem eine Sonderstellung ein: Seit 1956 ist in diesen Konzerten, in denen in der Regel die »klassischen« Totenmessen von Mozart, Brahms, Verdi oder auch Berlioz und Dvo?ák auf dem Programm stehen, keine Uraufführung mehr erklungen. 1956 dirigierte der damalige Kapellmeister Kurt Striegler ein eigenes Requiem, das er den elf Jahre zuvor in Dresden Umgekommenen widmete. Lera Auerbach schrieb ihr Werk – die aktuellen politischen und ideologischen Konflikte vor Augen – »im Gedenken an die Opfer nationalistischer Bewegungen auf der ganzen Welt«.
Musikalische Völkerverständigung
Dem Gedanken der Völkerverständigung ist auch die Auswahl der Interpreten des Dresdner Requiems verpflichtet, die das Werk in der Frauenkirche und in der Semperoper zur Aufführung bringen. »Wir haben sehr bewusst Künstler aus jenen Ländern ausgewählt, die im Zweiten Weltkrieg unter den Deutschen gelitten haben«, erläutert Jan Nast, Orchesterdirektor der Sächsischen Staatskapelle. So sind an den Konzerten – neben den Mitgliedern der Staatskapelle und den Männern des Staatsopernchors – ein russischer Dirigent (Vladimir Jurowski), ein englischer Bariton (Mark Stone), ein holländischer Countertenor (Maarten Engeltjes) sowie Knabenchöre aus London (St. Paul’s Cathedral Choir) und New York (Saint Thomas Choir of Boys) beteiligt. Damit steht das Werk auch in einer Traditionslinie mit dem »War Requiem« von Benjamin Britten, der 1962 mit einer ähnlichen Wahl der Interpreten die Versöhnung zwischen den im Krieg verfeindeten Völkern unterstrich. Im Unterschied zu Britten sieht die Partitur des Requiems »Dresden« aber ausschließlich männliche Gesangsstimmen vor: »Es sind die Männer und Knaben, die als Soldaten bis heute die kriegerischen Auseinandersetzungen führen. Doch so lange Knaben singen, gibt es Hoffnung, dass die Spirale des Leids irgendwann ein Ende findet«, so die Komponistin.
Mit Vladimir Jurowski konnte für die Uraufführung ein Dirigent gewonnen werden, der biographisch eng mit Dresden verbunden ist und als ein profunder Anwalt nicht zuletzt der zeitgenössischen russischen Musik gilt. Der Principal Conductor des London Philharmonic Orchestra, der als Gastdirigent der Sächsischen Staatskapelle bereits seit mehreren Jahren regelmäßig für Höhepunkte des Dresdner Musiklebens sorgt, begann seine Ausbildung an der Dresdner Musikhochschule und ist heute einer der gefragtesten Dirigenten weltweit. Auch für ihn ist die Requiem-Uraufführung in den Dresdner Gedenkkonzerten, die traditionell ohne Beifall stattfinden und in einer Schweigeminute enden, etwas »sehr Bewegendes und Außergewöhnliches«.
Bereits am 10. Februar gibt Lera Auerbach in einem Künstlergespräch im Foyer der Semperoper Auskunft über ihr neues Werk und ihre ästhetischen Überzeugungen. Unmittelbar vor der Uraufführung am 11. Februar findet im Hauptraum der Frauenkirche zudem eine Konzerteinführung in Anwesenheit der Komponistin statt.

(Textautor: Tobias Niederschlag)
Konzert in der Frauenkirche III
Samstag, 11. Februar 2012, 20 Uhr*
Frauenkirche Dresden
6. Symphoniekonzert
Montag, 13. Februar 2012, 20 Uhr
Dienstag, 14. Februar 2012, 20 Uhr
Semperoper Dresden
Zum Gedenken an die Zerstörung Dresdens am 13. Februar 1945
Vladimir Jurowski Dirigent
Maarten Engeltjes Countertenor
Mark Stone Bariton
Saint Thomas Choir of Boys (New York)
St. Paul’s Cathedral Choir (London)
Herren des Sächsischen Staatsopernchors Dresden
Einstudierung: Pablo Assante
Lera Auerbach
Requiem »Dresden – Ode an den Frieden« [2012]
Uraufführung
Auftragswerk der Stiftung Frauenkirche Dresden und der Sächsischen Staatskapelle Dresden
Am 14. Februar Live-Übertragung auf MDR Figaro
* Um 19 Uhr Konzerteinführung in Anwesenheit der Komponistin im Hauptraum der Frauenkirche. Für Konzertbesucher ist diese kostenlos (Einlass ab 18.45 Uhr).