Dortmund, Ballett Dortmund / XXVI. Internationale Ballettgala / 30.9. – 1.10.2017

September 19, 2017  
Veröffentlicht unter Ballett, Pressemeldung, Theater Dortmund

Theater Dortmund

Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

XXVI. Dortmunder Ballettgala

Ballett Dortmund mit internationalen Tanzstars in die Spielzeit 2017/2018

Die XXVI. Dortmunder Ballettgala findet am Samstag, 30. September 2017, um 19.30 Uhr und am Sonntag 1. Oktober 2017, um 18 Uhr im Opernhaus statt. Mit dieser Dortmunder Tradition eines Tanzfestes internationaler Stars starten das Dortmunder Ballett und sein  Direktor Xin Peng Wang in die neue Spielzeit. Diesmal mit dabei sind u.a. Solistinnen und Solisten des Balletts der Dresdner Semperoper, des Het National Ballet, des English National Ballet und des New National Theater Tokyo.

Theater Dortmund / Lucia Lacarra und-Marlon Dino in John Neumeiers Kameliendame © Charles Tandy

Theater Dortmund / Lucia Lacarra und-Marlon Dino in John Neumeiers Kameliendame © Charles Tandy

Es ist schon liebgewonnene Tradition, eine neue Spielzeit des BALLETT DORTMUND mit einem glanzvollen Fest zu eröffnen und Stars aus der Welt des Tanzes zu erleben. Dortmund stellt damit unter Beweis, dass es in den Jahren immer mehr zu einem Knotenpunkt des weltweiten Tanznetzes wurde und verstärkt als Kulturstandort wahrgenommen wird.

Theater Dortmund / Courtney Richardson © Ian Whalen

Theater Dortmund / Courtney Richardson © Ian Whalen

Die XXVI. Internationale Ballettgala stellt diesmal Jurgita Dronina (National Ballet of Canada) und Isaac Hernandez (English National Ballet), Filipa de Castro und Carlos Pinilos (National Ballet of Portugal) vor. Vier Künstler, deren tänzerische Ausdrucksvielfalt von mehreren Seiten als „atemberaubend“ bezeichnet wurde. Ihr Dortmund-Debüt geben Ayako Ono und Yudai Fukuoka (New National Theater Tokyo), die für ihre tänzerische Brillanz und Virtuosität internationale Auszeichnungen erhielten und in ihrem Heimatland hochgeschätzt sind.

Theater Dortmund / Neue Suite - Fabien Voranger, Courtney Richardson © Ian Whalen

Theater Dortmund / Neue Suite – Fabien Voranger, Courtney Richardson © Ian Whalen

Vom Ballett der Semperoper Dresden kommen Courtney Richardson und István Simon nach Dortmund, ein Paar, das Tanz als Konzert des Körpers begreifbar macht. Mit Iker Murillo und Vitali Sanfronkine stellen sich zwei Künstler vor, die in enger Verbindung zur von Maurice Béjart begründeten Compagnie in Lausanne stehen. Marijn Rademaker (Het National Ballet) wagt den Brückenschlag zwischen klassischer Tanzkunst und der Suche nach neuen Ausdrucksformen der Bewegung. Als Gala-Gäste kamen sie zum ersten Mal nach Dortmund. Mittlerweile sind die beiden Weltstars dem BALLETT DORTMUND aufs engste verbunden: Lucia Lacarra und Marlon Dino. Und natürlich mit dabei ist das Ballett Dortmund, das im vergangenen Sommer anlässlich einer China-Tournee einmal mehr den Ruf Dortmunds als Tanzstadt in die Welt getragen hat.  PMThDo

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Dortmund, Oper Dortmund, Premiere ARABELLA, 24.09.2017

Juli 14, 2017  
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Theater Dortmund

Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

Oper Dortmund eröffnet Spielzeit 2017/18 mit ARABELLA von Richard Strauss
Sonntag, 24. September 2017

Opernintendant Jens-Daniel Herzog eröffnet seine letzte Spielzeit als Chef der Dortmunder Oper mit der Oper ARABELLA von Richard Strauss. Die Premiere findet am Sonntag, 24. September 2017, um 18 Uhr im Dortmunder Opernhaus statt. Unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Gabriel Feltz werden Eleonore Marguerre als Arabella, Morgan Moody als Graf Waldner und Sangmin Lee Mandryka zu sehen sein.

TheaterDortmund / Jens-Daniel Herzog © Philip Lethen

TheaterDortmund / Jens-Daniel Herzog © Philip Lethen

Das begehrteste Mädchen Wiens soll verheiratet werden. Doch die Sache wird weder einfach noch billig. Arabella ist das letzte Kapital ihres Vaters Waldner, der spielsüchtig ist und die bürgerliche Fassade der Familie nur noch mühsam aufrechterhalten kann. Arabella selbst ist unzufrieden mit den Angebern und Waschlappen, die sich um ihre Gunst bewerben. Sie träumt von einem Mann, dessen Auftauchen für sie mit einem Schlag alles klar macht. Er lässt nicht lange auf sich warten. Mandryka kommt aus den Wäldern, ein reicher Bauer, unsicher auf dem großstädtischen Parkett und doch unerschütterlich in seiner Gewissheit, ein richtiges Leben zu führen. Diesem Naturmenschen kann niemand widerstehen: Waldner nicht seinem Geld, die High Society nicht seiner Siegesgewissheit und Arabella nicht seinem Versprechen, dass ihr kompliziertes Leben auf dem gesellschaftlichen Parkett sich in die unhinterfragbare Existenz einer Großbäuerin verwandeln könnte, mit einem starken Mann, vielen Kindern und klaren Aufgaben. Doch der Weg, den sie bis dahin zurücklegen muss, ist weiter, als sie denkt, und nicht nur eine Liebesintrige schiebt sich zwischen sie und ihre Sehnsucht nach Ursprünglichkeit.

Fast 20 Jahre nach ihrer Arbeit an der ersten gemeinsamen Oper DER ROSENKAVALIER schreiben Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal an ARABELLA, die ihre letzte sein wird. Wieder ist es ein Mann vom Land, der die Wiener Gesellschaft und ihre eingefahrenen Traditionen durcheinanderwirbelt. Aber während Ochs im ROSENKAVALIER ein Elefant im Porzellanladen ist, dem mühsam ein bisschen Benehmen beigebracht werden muss, wird Mandryka, der ans Leben keine Fragen hat, für die ausgelaugten, dekadenten Großstädter zum Hoffnungsträger und zur Bedrohung zugleich. Im schwarzen Jahr 1933, vier Jahre nach Hofmannsthals Tod, wird das Stück uraufgeführt und passt scheinbar allzu gut in eine Zeit, die es sich leicht
machen will. Doch wie Arabella muss Deutschland erfahren, dass die vermeintliche Einfachheit einen zu hohen Preis kostet.

Karten sind an der Tageskasse im Opernhaus, telefonisch unter 0231/50 27
222 oder auf www.theaterdo.de erhältlich.

Pressemeldung Theater Dortmund

Dortmund, Oper Dortmund, Eleonore Marguerre und Almerija Delic, 08.07.2017

Juni 29, 2017  
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Theater Dortmund

Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

Turbulente Mutter-Tochter-Beziehung in Liedform
Eleonore Marguerre und Almerija Delic im LIEDERFOYER
Samstag, 8. Juli 2017 um 16 Uhr im Foyer des Dortmunder Opernhauses

Oper Dortmund / Eleonore Marguerre © Christian Mai

Oper Dortmund / Eleonore Marguerre © Christian Mai

Am Samstag, 8. Juli 2017 findet eine weitere Veranstaltung der Reihe LIEDERFOYER im Dortmunder Opernhauses statt. Um 16 Uhr haben Sopranistin Eleonore Marguerre und Mezzosopranistin Almerija Delic Lieder und Duette von Johannes Brahms, Edvard Grieg und Robert Schumann auf dem Programm. Begleitet werden die beiden Ensemblemitglieder der Oper Dortmund von Studienleiter Luca De Marchi. Eleonore Marguerre wird durch das Programm führen.

Eine der ersten Vorstellungen der Spielzeit 2016/17 war ein LIEDERFOYER, und mit einer weiteren Veranstaltung dieser kleinen, aber musikalisch feinen Reihe beschließt das Ensemble der Oper Dortmund die Theatersaison.

Oper Dortmund / Almerija Delic © Dirk Weber

Oper Dortmund / Almerija Delic © Dirk Weber

Während der gemeinsamen Probenzeit zu Gounods FAUST (MARGARETHE) planten Eleonore Marguerre und Almerija Delic, einen Lied-Rezital für die Oper Dortmund zu gestalten. Als beide erfuhren, dass sie Ende September 2017 wieder gemeinsam in ARABELLA von Richard Strauss auf der Bühne stehen würden, entwickelten sie den Gedanken, wie die Mutter-Tochter-Beziehung von Adelaide (Almerija Delic) und Arabella (Eleonore Marguerre) bei Strauss musikalisch vorweggenommen werden kann.

Sie entdeckten, dass Robert Schumann, Johannes Brahms und Edvard Grieg sich dem spannenden und spannungsgeladenen Mutter-Tochter-Thema musikalisch angenommen und dazu Texte von Johann Wolfgang von Goethe, Walther von der Vogelweide sowie Heinrich Heine vertont hatten, und formten Lieder der Romantik zu einer weiteren musikalischen Kostbarkeit an der Oper Dortmund.

Karten sind an der Tageskasse im Opernhaus, telefonisch unter 0231/50 27
222 oder auf www.theaterdo.de erhältlich.

ressemeldung Theater Dortmund

Dortmund, Oper Dortmund, DON GIOVANNI zum letzten Mal, 30.06.2017

Juni 20, 2017  
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Theater Dortmund

Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

 

DON GIOVANNI von Wolfgang A. Mozart

Zum letzten Mal : Freitag, 30. Juni 2017, um 19.30 Uhr

Jens-Daniel Herzogs gefeierte Inszenierung der Mozart Oper DON GIOVANNI wird am Freitag, 30. Juni 2017, um 19.30 Uhr in der Oper Dortmund zu sehen sein. Herzog hat mit Don Giovanni eine Figur entwickelt, die ihre Umgebung sofort in ihren Bann zieht und andere Menschen schonungslos dominiert und manipuliert. Don Giovanni bringt damit die dunkle Seite der Persönlichkeit von Donna Anna, Donna Elvira, Don Ottavio und Zerlina hervor und muss deswegen sterben, weil er das Bild, das die anderen von sich selbst haben, in Gefahr bringt.

Oper Dortmund / Don Giovanni - Emily-Newton, Gerardo Garciacano, Morgan Moody © Thomas Jauk / Stage-Picture

Oper Dortmund / Don Giovanni – Emily-Newton, Gerardo Garciacano, Morgan Moody © Thomas Jauk / Stage-Picture

Don Giovanni fährt zur Hölle, aber zur Ruhe kommt er nicht. Der Wüstling, der Sexbesessene, der Mörder und Zyniker, der mit den konventionellen Vorstellungen von Anstand, Güte und Mitgefühl bricht, hört nicht auf zu faszinieren. Don Giovanni ist das andere Leben, abseits von Moral und Mitleid, weit weg von bürgerlicher Wohlanständigkeit. Er nimmt sich, was er will und hat keine Scheu, seinen Anspruch durchzusetzen – mit Verführungskraft und wenn nötig mit Gewalt. Liebe ist für ihn ein Konsumgut. Alles, was dauerhaft sein könnte, ist Don Giovanni zuwider. Allein Leporello, der Komplize seiner Ausschweifungen, bleibt immer an seiner Seite. Ein Aufstand der selbsterklärten Anständigen bringt den Lüstling schließlich mit übernatürlicher Hilfe zu Fall, aber die Don Giovannis als Helden des Exzesses sind nicht auszurotten, nicht im Leben und schon gar nicht auf der Bühne.

Oper Dortmund / Don Giovanni - Gerardo Garciacano, Morgan Moody © Thomas Jauk / Stage-Picture

Oper Dortmund / Don Giovanni – Gerardo Garciacano, Morgan Moody © Thomas Jauk / Stage-Picture

Der Westdeutsche Rundfunk berichtete über die Premiere: „Ein Ensemble, das auf internationalem Spitzenklassen-Niveau singt und komplett aus den Reihen des Dortmunder Opernensembles besetzt ist. Die ganze Oper ist mit dieser Feinheit, mit dieser Genauigkeit, mit diesem klaren, bösen Blick, der aber auch viel Witz hat, inszeniert.“

Karten gibt es sowohl telefonisch unter 0231/50 27 222, an der Tageskasse im Opernhaus als auch an den Vorverkaufsstellen sowie im Internet unter www.theaterdo.de.

 

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