Dortmund, Theater Dortmund, Premiere FAUST von Charles Gounod, 17.09.2016

September 7, 2016  
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Theater Dortmund

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Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

Spielzeitbeginn mit FAUST von Charles Gounod
Premiere am 17. September 2016 in der Oper Dortmund

Mit Charles Gounods erfolgreichster Oper FAUST eröffnet die Oper Dortmund die Spielzeit 2016/2017. Die Oper, die lange Zeit unter dem Titel MARGARETHE aufgeführt wurde, hat am Samstag, 17. September 2016, um 19.30 Uhr im Dortmunder Opernhaus Premiere. Mit dem Co-Direktor der Royal Opera Covent Garden London, John Fulljames, konnte einer der internationalen Regiestars für die Oper Dortmund gewonnen werden. Die Partie der Marguerite wird von Publikumsliebling Eleonore Marguerre übernommen. Lucian Krasznec wird die Rolle des Faust singen. Karlheinz Lehner, Morgan Moody sowie Luke Stoker werden alternierend als Mephistopheles zu sehen sein.

Doktor Faust ist in der Krise. Er glaubt, mit seiner Gelehrten-Existenz sein Leben vergeudet zu haben. Wenn er noch mal jung sein, noch mal von vorne anfangen könnte! Vielleicht kann der Teufel helfen? Mephisto wird herbeigerufen und weiß Rat. Nur eine kleine, blutige Unterschrift unter den Vertrag mit dem Gesandten der Hölle, und Faust ist wieder ein junger Mann und will Sex. Objekt seiner erotischen Begierde ist Marguerite, ein unschuldiges und wenig lebenserfahrenes junges Mädchen, die Fausts Charme und Geschenken wenig entgegenzusetzen hat. Ihre Beschützer sind Siébel, der sie liebt, und Valentin, ihr Bruder, doch beide können gegen die diabolische Macht Mephistos nichts ausrichten. Die schwangere Marguerite fühlt sich von Gott verlassen und versinkt in Verzweiflung, während sich ihr Liebhaber längst anderen Vergnügungen zugewandt hat. Obwohl Marguerite schließlich als Kindsmörderin im Gefängnis sitzt, bleibt ihr das himmlische Erbarmen nicht verwehrt. Faust hingegen ist für alle Ewigkeit an Mephisto gekettet.

In zwei der wichtigsten Opernhäuser der Welt war Gounods Faust ein Kassenschlager: An der Pariser Opéra und der New Yorker Met erlebte die Oper nicht endende Aufführungsserien und ist noch heute ein Pfeiler des Repertoires. Auch die übrige Opernwelt war von Gounods Stück hingerissen, mit nur einer Ausnahme, dem Mutterland des Faust-Stoffs, Deutschland. Gounods Faust, eine der vollkommensten Schöpfungen der französischen Oper im 19. Jahrhundert, durfte in Deutschland lange Zeit nur „Margarethe“ heißen, um nicht mit dem Werk des Nationaldichters Goethe verwechselt zu werden. Zwar sind viele Motive der Oper auf Goethes Tragödie zurückzuführen, doch ist die Geschichte vom deutschen Gelehrten für Gounod
und seine Librettisten vor allem ein idealer Rahmen, um eine ergreifende Handlung von Liebe, Hingabe, Rücksichtslosigkeit und Egoismus auf die Bühne zu bringen. Die Oper nähert sich dem, was der Faust-Stoff ursprünglich war: ein Volksbuch, in dem sich wilde Gesellen um schöne Frauen streiten.

Pressemeldung Theater Dortmund

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Dortmund, Theater Dortmund, Liederabend – Eleonore Marguerre und Ileana Mateescu, 03.09.2016

August 29, 2016  
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Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

Eleonore Marguerre und Ileana Mateescu im LIEDERFOYER
Veranstaltungsreihe startet am Samstag, 3. September 2016, um 16 Uhr im
Foyer des Dortmunder Opernhauses

 

Theater Dortmund / Eleonore Marguerre © Christian Mai

Theater Dortmund / Eleonore Marguerre © Christian Mai

Zum ersten Mal wird am Samstag, 3. September 2016, um 16 Uhr im Opernfoyer die Veranstaltungsreihe der Oper Dortmund LIEDERFOYER stattfinden.

Den Auftakt machen die Sopranistin Eleonore Marguerre und Mezzosopranistin Ileana Mateescu. Zwei Stars des Dortmunder Ensembles sind hier von einer anderen künstlerischen Seite zu erleben. Beide mit großen Partien auf der Opernbühne erfolgreich, wenden sich, begleitet von Thomas Hannig, der intimen Kunstform des Liedes zu.

Lieder und Duette von MendelssohnZemlinsky und Schumann stehen auf dem Programm eines Lied-Rezitals von besonderer Klasse im Dortmunder Opernfoyer. Eleonore Marguerre wird selbst durch das Programm führen.

Theater Dortmund / Ileana Mateescu © Karin Scheuer

Theater Dortmund / Ileana Mateescu © Karin Scheuer

Sechs Duette und Lieder von Felix Mendelssohn Bartholdy, die Walzer-Gesänge von Alexander v. Zemlinsky und Duette von Robert Schumann erwarten die Zuschauerinnen und Zuschauer in dem als musikalischen Salon gedachten LIEDERFOYER.

Es stehen Kompositionen aus der Zeit der Romantik auf dem Programm, die sich auch mit den Themen verlorene Heimat, Krieg, Fremdsein und Verbannung befassen. Den Impuls dafür gab die Sopranistin Eleonore Marguerre, die sich nach dem gemeinsamen Musizieren mit Flüchtlingskindern in einer Dortmunder Aufnahmestelle eingängig mit den Themen befasste.

Mit dem ersten LIEDERFOYER erinnern Eleonore Marguerre und Ileana Mateescu daran, dass diese aktuellen Themen einst genauso zum deutschen Alltag gehörten, wie heute in den Krisenregionen der Welt.

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Pressemeldung Theater Dortmund

Dortmund, Theater Dortmund, Premiere – RONJA RÄUBERTOCHTER von Jörn Arnecke, 22.05.2016

Theater Dortmund

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Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

 

Premiere von „RONJA RÄUBERTOCHTER“

22.05.2016

Die Familienoper RONJA RÄUBERTOCHTER ist der diesjährige Beitrag zum Märchensommer in der Oper Dortmund. Die Premiere, unter der musikalischen Leitung von Ingo Martin Stadtmüller und der Regie von Johannes Schmid, ist am Sonntag, 22. Mai 2016, um 16 Uhr im Dortmunder Opernhaus. Komponist Jörn Arnecke und Librettist Holger Potocki haben Astrid Lindgrens Kinderbuchklassiker zu einer stimmungsvollen Oper zusammengefasst, in der es um tiefe Freundschaft und das Erwachsenwerden geht. In ihrer Zuneigung für einander wenden sich die beiden Hauptfiguren Ronja und Birk gegen eine sinnlose Fehde ihrer Familien und zeigen den Weg zur Menschlichkeit. Neben der Mezzosopranistin Ileana Mateescu als Ronja und der Sopranistin Tamara Weimerich als Birk werden u.a. der Bass Karl-Heinz Lehner als Mattis und der Schauspieler Andreas Beck als Glatzen-Per zu sehen sein.

Ronja ist die Tochter des Räuberhauptmanns Mattis. Sie wächst gemeinsam mit ihren Eltern und einer Bande ungehobelter Räuber auf der Mattisburg auf. Auf einem ihrer Streifzüge durch den Wald begegnet sie nicht nur den Wilddruden, sondern lernt auch Birk kennen, den Sohn des verfeindeten Räuberhauptmanns Borka. Von der Feindschaft der Eltern wollen die beiden Kinder allerdings nichts wissen: Sie freunden sich an, und als ihre Eltern ihnen den Kontakt verbieten wollen, verbringen sie den Sommer gemeinsam im Wald – bis die beiden raubeinigen Väter endlich ein Einsehen haben und aus Liebe zu ihren Kindern auf ihre Fehde verzichten.

Astrid Lindgrens Kinderbuchklassiker RONJA RÄUBERTOCHTER fasziniert bis heute: spannend, humorvoll und berührend. Der Jungen Oper Rhein-Ruhr ist es nun gelungen, die Rechte für eine Opernfassung der beliebten Geschichte zu erhalten. Holger Potocki hat sie zu einem dichten Libretto zusammengefasst, das das wilde Räuberleben ebenso abbildet wie den Wald mit seinen wunderlichen Wesen. Jörn Arnecke, der sich besonders als Musiktheater-Komponist mit Auftragswerken für die Oper Bremen, die
Ruhrtriennale oder die Hamburgische Staatsoper ausgezeichnet hat, komponierte dazu eine suggestive, stimmungsvolle Musik für großes Orchester.

RONJA RÄUBERTOCHTER ist eine Kooperation mit der Deutschen Oper am Rhein und dem Theater Bonn im Rahmen des Projekts Junge Oper Rhein-Ruhr und wird von der Wilo-Foundation, der DSW21 und der Gelsenwasser AG gefördert.

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Pressemeldung Theater Dortmund

Nürnberg, Staatstheater Nürnberg, Intendantenkarussel Dresden-Nürnberg-Dortmund, IOCO Aktuell, 09.03.2016

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Staatstheater Nürnberg

Staatstheater Nürnberg © Ludwig Olah

Staatstheater Nürnberg © Ludwig Olah

2018:  Jens-Daniel Herzog leitet die Zukunft

Dortmund / Jens-Daniel Herzog © TheaterDortmund

Dortmund / Jens-Daniel Herzog ab 2018 in Nürnberg © TheaterDortmund

Am Staatstheater Nürnberg klatscht man sich ab. Seit dem 1.3.2016 ist Kontinuität am Staatstheater langfristig gesichert. Nürnbergs Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly, der Bayerische Staatsminister Dr. Markus Söder und die Kulturreferentin der Stadt, Prof. Dr. Julia Lehner stellten am 2. März 2016 im Rathaus Jens-Daniel Herzog (52) der Öffentlichkeit vor. Mit der Spielzeit 2018/19 übernimmt  Jens-Daniel Herzog die Staatsintendanz von Peter Theiler. Theiler, seit 2008 in Nürnberg, wechselt 2018 an die seit 2010 personell krisengeschüttelte Semperoper in Dresden. Der Stiftungsrat des Staatstheaters folgte dem Vorschlag der Findungskommission, Jens-Daniel Herzog zum neuen Staatintendanten zu berufen. Der Ministerrat hatte am 1. März 2016 dem Votum des Stiftungsrats zugestimmt.
Jens-Daniel Herzog, Sohn des Schauspielers Peter Herzog, entwickelte als Intendant seit 2011 die Oper Dortmund wieder zu einem der führenden Opernhäuser Nordrhein-Westfalens. Herzog, aus dem Sprechtheater kommend, hatte zuvor als Regisseur an zahlreichen renommierten Opernhäusern gearbeitet.  Auch das Nürnberg Publikum kennt   Jens-Daniel Herzog bereits als Regisseur. Seine AIDA-Inszenierung  feierte dort 2009 Premiere, 2011 folgte mit Tosca ein weiterer Klassiker.

Nürnberg / Staatstheater - PeterTheiler © Ludwig Olah

Nürnberg / Staatstheater – PeterTheiler © Ludwig Olah

 Dr. Ludwig Spaenle, Bayerischer Staatsminister für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst sowie Vorsitzender des Stiftungsrats: „Von der Gewinnung Herrn Herzogs erwarte ich mir, dass er viele herausragende Künstler für das Staatstheater Nürnberg gewinnen wird.  Herr Herzog als inszenierender Intendant wird auch selbst Regie führen. Dadurch verspreche ich mir für das Staatstheater Nürnberg  neueImpulse. Herr Herzog ist ein innovationsfreudiger Praktiker der mittleren Generation, der die notwendige Erfahrung mitbringt, die die Komplexität eines Mehrspartenbetriebs erfordert.“
Dr. Markus Söder, Bayerischer Staatsminister der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat: „Das Staatstheater Nürnberg ist das kulturelle Flaggschiff der Metropolregion Nürnberg und des Freistaats. Die hohen Besucherzahlen sowie die nationale und internationale Resonanz sind Beleg dafür. Der Freistaat Bayern unterstützt das Staatstheater Nürnberg im Doppelhaushalt mit rund 38 Millionen Euro. Dass Herr Herzog nun mit seiner Erfahrung als neuer Intendant gewonnen werden konnte, ist ein sehr gutes und positives Signal für die Zukunft des Staatstheaters Nürnberg.
Prof. Dr. Julia Lehner:Mit Jens-Daniel Herzog gewinnt Nürnberg einen erfahrenen Intendanten, dem es mit seinem Konzept der ‚Oper für alle‘ in Dortmund gelungen ist, die gesamte Bandbreite des Musiktheaters allen Bevölkerungs-gruppen nahe zubringen und der als Regisseur auch in Nürnberg eigene Akzente setzen wird.“

Auf IOCO Nachfrage in Dortmund erklärt Jens-Peter Herzog:Mitte Januar bin ich auf Vorschlag einer Findungskommission zum künftigen Staatsintendanten des Staatstheaters Nürnberg ab der Spielzeit 2018/19 gewählt worden. Der Abschied aus Dortmund fällt mir dennoch nicht leicht. Ich habe diese Stadt und ihr Opernpublikum sehr schätzen gelernt. Wenn ich die Oper Dortmund im Sommer 2018 verlasse, kann ich das in dem Bewusstsein tun, dass wir hier viel erreicht haben. Es ist in den letzten 5 Jahren gelungen, die Attraktivität der Oper Dortmund maßgeblich zu steigern. Die Oper Dortmund hat inzwischen in Deutschland und darüber hinaus den Ruf eines Hauses, an dem spannende Dinge passieren. Ich bin sicher, dass das auch in Zukunft so bleibt.
Noch aber liegen zweieinhalb Spielzeiten vor uns! Ich werde bis zum letzten Tag meiner Intendanz für die Oper Dortmund arbeiten und habe noch viele ungewöhnliche und spannende Projekte vor. Ich freue mich auf die nächsten Spielzeiten in Dortmund!

IOCO Aktuell / VJ /  8.3.2016

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