Dortmund, Theater Dortmund, NABUCCO von Giuseppe Verdi, 10.03.2018

Februar 21, 2018  
Veröffentlicht unter Oper, Premieren, Pressemeldung, Theater Dortmund

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Theater Dortmund

Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

 NABUCCO von Giuseppe Verdi
Premiere am Samstag, 10. März 2018

Jens-Daniel Herzogs letzte Premiere als Intendant der Oper Dortmund: Giuseppe Verdis NABUCCO kommt am Samstag, 10. März 2018, um 19.30 Uhr auf die Bühne. Unter der musikalischen Leitung des stellvertretenden Generalmusikdirektor Motonori Kobayashi werden Sangmin Lee als Nabucco, Gabrielle Mouhlen als Abigaille, Almerija Delic als Fenena sowie Thomas Paul als Ismaele und Karl-Heinz Lehner als Zaccaria zu sehen sein.

Theater Dortmund / Jens-Daniel Herzog © Philip Lethen

Theater Dortmund / Jens-Daniel Herzog © Philip Lethen

Israel gegen Babylon, der Gott Jahwe gegen den Götzen Baal, der babylonische König Nabucco gegen den jüdischen Hohepriester. Und inmitten dieser entfesselten Feindschaften ein Dreieck von Liebenden. Fenena und Abigaille, die Töchter Nabuccos, lieben den Israeliten Ismaele. Als er seine Gunst der zarten Fenena schenkt – die im Gegensatz zu Abigaille eine leibliche Tochter des Königs ist –, verwandelt sich ihre Schwester in eine Bestie und wendet sich gegen alle, in denen sie ihre Feinde erkennt: Fenena, Ismaele, ihren Vater und ganz Israel. Um ihre Rachegelüste zu befriedigen, ist sie sogar bereit, ein ganzes Volk auszulöschen. Doch eine höhere Macht fällt ihr in den Arm.

Nabucco war 1842 Verdis erster echter Erfolg. Er traf die Italiener mitten ins Herz, die sich nach der Befreiung aus der babylonischen Gefangenschaft Österreichs und des Vatikans sehnten. Das berühmte Va, pensiero des Gefangenenchores ist bis heute die inoffizielle italienische Nationalhymne. Aber es war nicht nur der politische Kontext, der das Stück zum Klassiker machte. Verdi hat eine atemlose Handlung vertont, ein apokalyptisches Amalgam aus sich überstürzenden Ereignissen, unüberlegten Entscheidungen, wahnsinnigen Politikern, Fake News, religiösem Fanatismus und welterschütternden Liebesgefühlen. Eine Oper, die nie zur Ruhe kommt, eine Geschichte von Menschen, die nur Alles oder Nichts kennen und die mit alttestamentarischer Wucht triumphieren oder untergehen müssen.PMODo

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Dortmund, Theater Dortmund, Wiederaufnahme DIE ZAUBERFLÖTE, 20.01.2018

Januar 16, 2018  
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Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

DIE ZAUBERFLÖTE wieder in der Oper Dortmund
Wiederaufnahme am 20. Januar im Opernhaus

Wolfgang Amadeus Oper DIE ZAUBERFLÖTE wird am Samstag, 20. Januar 2018, um 19.30 Uhr im Opernhaus Dortmund wiederaufgenommen. In der Regie von Stefan Huber und der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Gabriel Feltz werden Thomas Paul als Tamino, Steffi Lehmann als Pamina, Morgan Moody als Papageno sowie Luke Stoker als Sarastro zu sehen sein. DIE ZAUBERFLÖTE war in der Spielzeit 2016/2017 der Publikumsrenner an der Oper Dortmund.

Oper Dortmund / Die Zauberflöte -Emily Newton, Ileana Mateescu, Joshua Whitener, Almerija Delic © Björn Hickmann

Oper Dortmund / Die Zauberflöte -Emily Newton, Ileana Mateescu, Joshua Whitener, Almerija Delic © Björn Hickmann

Zauberoper, Maschinenstück, Weltanschauungsdrama, Vorstadttheater: Mozarts Zauberflöte eignet sich für viele Schubladen. Die Spitzentöne der Königin der Nacht gelten als Beleg für das Artifizielle der Gattung Oper, ebenso wie der Vogelfänger Papageno für deren Volkstümlichkeit steht. Die Textdichtung wurzelt in der Tradition des Wiener Volkstheaters. Der Librettist Emanuel Schikaneder war ein Theatermann durch und durch, nicht nur als Autor, sondern vor allem auch als Schauspieler, Ausstatter und Direktor des Wiedener Theaters.

Geschichten über den Sieg der Liebe waren in Mode, Bühneneffekte und phantastische Welten ein Muss, das Zusammenspiel von komischen und ernsten Elementen gang und gäbe. Doch DIE ZAUBERFLÖTE geht über eine einfache Märchenoper hinaus. Das liegt nicht nur an den humanistischen Ideen, die sich im Libretto finden, sondern vor allem an Mozarts Komposition, die neben dem schlichten Volkston, den halsbrecherischen Koloraturen oder abgrundtiefen Noten eben auch ehrlich empfundene Arien, bewegende Duette und kontemplative Chöre beinhaltet. Eine dankbare Aufgabe für das Ensemble der Oper Dortmund, das für seine Mozart-Interpretationen gefeiert wird.

Die Ruhr Nachrichten urteilten über die Dortmunder ZAUBERFLÖTE: „Regisseur Stefan Huber hat in seiner familientauglichen Inszenierung dabei an den Disney-Konzern gedacht und das pralle, bunte Leben von Micky Maus und Co. auf die Bühne gebracht. Jedes der aufwendigen Kostüme dieser Produktion, bei der bis auf einen Bassisten das gesamte Dortmunder Opernensemble beteiligt ist, ist ein kleines Kunstwerk. Und die Kulissen sind Märchenschlösser – noch viel schöner als bei Disney. Einen feinen, kultivierten, sorgfältig ausgeformten Mozart singt das Ensemble. Und das macht genauso viel Spaß wie die Märchenreise ins bunte Disney-Land. Ein toller, mal etwas anderer Beitrag zu 225 Jahre ‚Zauberflöte‘.“

Pressemeldung Oper Dortmund

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Dortmund, Theater Dortmund, Zusatzvorstellungen des Musicals HAIRSPRAY, 22.&23.05.2018

Januar 9, 2018  
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Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

Weitere Zusatzvorstellungen des Musicals HAIRSPRAY

Aufgrund der nicht abreißenden Nachfrage werden am Dienstag, 22. Mai, und Mittwoch, 23. Mai 2018, jeweils um 19.30 Uhr Zusatzvorstellungen der Produktion HAIRSPRAY auf der Bühne des Dortmunder Opernhauses stattfinden. Unter der Leitung von Kapellmeister Philipp Armbruster werden Marja Hennicke als Tracy Turnblad, Jörn-Felix Alt als Link Larkin und Kammersänger Hannes Brock als Edna Turnblad zu sehen sein.

Oper Dortmund / HAIRSPRAY - Marja Hennicke, Jörn-Felix Alt, Ensemble  ©  Björn Hickman

Oper Dortmund / HAIRSPRAY – Marja Hennicke, Jörn-Felix Alt, Ensemble © Björn Hickman

Es klingt wie eine charmante Teenager-Komödie – die korpulente Tracy Mädchen aus dem Arbeiterviertel mit einer übergewichtigen Mutter, die sich nicht mehr aus dem Haus traut, verbannt die schlanke, blonde Produzententochter Amber von ihrem Platz. Doch HAIRSPRAY geht darüber hinaus und entwirft das Bild Amerikas der frühen 60er Jahre, als Rassendiskriminierung und die Ausgrenzung von Menschen, die nicht in ein bestimmtes Muster passten, gelebter Alltag war. Tracy sagt dieser Ungerechtigkeit den Kampf an und gewinnt ihn mit Mut, Charme und mit der Kraft der Musik – „You can’t stop the Beat!“

Bekannt geworden ist das 2002 uraufgeführte Musical einem größeren Publikum durch die Verfilmung mit John Travolta als Tracys Mutter Edna. Diese Partie wird traditionell von einem Mann gespielt – in Dortmund übernimmt sie Kammersänger Hannes Brock.

Pressemeldung Oper Dortmund

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Dortmund, Theater Dortmund, ARABELLA – Richard Strauss, 26.11.2017

November 22, 2017  
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Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

ARABELLA von Richard Strauss

Sonntag, 26. November 2017 – Zum letzten Mal in der Oper Dortmund

Es ist die vorletzte Inszenierung von Jens-Daniel Herzog als Intendant der Oper Dortmund. Nun wird ARABELLA von Richard Strauss am Sonntag, 26. November 2017, um 18 Uhr zum letzten Mal im Dortmunder Opernhaus zu sehen sein. Unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Gabriel Feltz werden Eleonore Marguerre als Arabella, Morgan Moody als Graf Waldner und Sangmin Lee Mandryka auf der Bühne stehen.

Oper Dortmund / ARABELLA - Eleonore Marguerre © Thomas Jauk

Oper Dortmund / ARABELLA – Eleonore Marguerre © Thomas Jauk

Das begehrteste Mädchen Wiens soll verheiratet werden. Doch die Sache wird weder einfach noch billig. Arabella ist das letzte Kapital ihres Vaters Waldner, der spielsüchtig ist und die bürgerliche Fassade der Familie nur noch mühsam aufrechterhalten kann. Arabella selbst ist unzufrieden mit den Angebern und Waschlappen, die sich um ihre Gunst bewerben. Sie träumt von einem Mann, dessen Auftauchen für sie mit einem Schlag alles klar macht. Er lässt nicht lange auf sich warten. Mandryka kommt aus den Wäldern, ein reicher Bauer, unsicher auf dem großstädtischen Parkett und doch unerschütterlich in seiner Gewissheit, ein richtiges Leben zu führen. Diesem Naturmenschen kann niemand widerstehen: Waldner nicht seinem Geld, die High Society nicht seiner Siegesgewissheit und Arabella nicht seinem Versprechen, dass ihr kompliziertes Leben auf dem gesellschaftlichen Parkett sich in die unhinterfragbare Existenz einer Großbäuerin verwandeln könnte, mit einem starken Mann, vielen Kindern und klaren Aufgaben. Doch der Weg, den sie bis dahin zurücklegen muss, ist weiter, als sie denkt, und nicht nur eine Liebesintrige schiebt sich zwischen sie und ihre Sehnsucht nach Ursprünglichkeit.

Die Ruhr Nachrichten urteilten: „Glänzend disponiert ist das Sängerensemble, vortrefflich und präsent spielen die Dortmunder Philharmoniker. Generalmusikdirektor Gabriel Feltz setzt auf starke Kontraste und stellt die sanfte Mädchenwelt von Arabella der ihrer desolaten Familie und der Brautwerber deutlich gegenüber. Eleonore Marguerre ist eine wunderbar mädchenhafte, vor allem wahrhaftige Arabella. Wenn sie Aber der Richtige, wenn’s einen gibt singt, dann glaubt man ihr, dass es ihr auf echte Liebe und nicht auf das Geld ankommt. Dieser Richtige ist der stimmgewaltige Sangmin Lee als Mandryka, von Kostümbildnerin Sibylle Gädeke als ein Dschingis-Khan-Verschnitt ausstaffiert.“

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