Dortmund, Theater Dortmund, Premiere – RONJA RÄUBERTOCHTER von Jörn Arnecke, 22.05.2016

Theater Dortmund

Theater Dortmund

Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

 

Premiere von „RONJA RÄUBERTOCHTER“

22.05.2016

Die Familienoper RONJA RÄUBERTOCHTER ist der diesjährige Beitrag zum Märchensommer in der Oper Dortmund. Die Premiere, unter der musikalischen Leitung von Ingo Martin Stadtmüller und der Regie von Johannes Schmid, ist am Sonntag, 22. Mai 2016, um 16 Uhr im Dortmunder Opernhaus. Komponist Jörn Arnecke und Librettist Holger Potocki haben Astrid Lindgrens Kinderbuchklassiker zu einer stimmungsvollen Oper zusammengefasst, in der es um tiefe Freundschaft und das Erwachsenwerden geht. In ihrer Zuneigung für einander wenden sich die beiden Hauptfiguren Ronja und Birk gegen eine sinnlose Fehde ihrer Familien und zeigen den Weg zur Menschlichkeit. Neben der Mezzosopranistin Ileana Mateescu als Ronja und der Sopranistin Tamara Weimerich als Birk werden u.a. der Bass Karl-Heinz Lehner als Mattis und der Schauspieler Andreas Beck als Glatzen-Per zu sehen sein.

Ronja ist die Tochter des Räuberhauptmanns Mattis. Sie wächst gemeinsam mit ihren Eltern und einer Bande ungehobelter Räuber auf der Mattisburg auf. Auf einem ihrer Streifzüge durch den Wald begegnet sie nicht nur den Wilddruden, sondern lernt auch Birk kennen, den Sohn des verfeindeten Räuberhauptmanns Borka. Von der Feindschaft der Eltern wollen die beiden Kinder allerdings nichts wissen: Sie freunden sich an, und als ihre Eltern ihnen den Kontakt verbieten wollen, verbringen sie den Sommer gemeinsam im Wald – bis die beiden raubeinigen Väter endlich ein Einsehen haben und aus Liebe zu ihren Kindern auf ihre Fehde verzichten.

Astrid Lindgrens Kinderbuchklassiker RONJA RÄUBERTOCHTER fasziniert bis heute: spannend, humorvoll und berührend. Der Jungen Oper Rhein-Ruhr ist es nun gelungen, die Rechte für eine Opernfassung der beliebten Geschichte zu erhalten. Holger Potocki hat sie zu einem dichten Libretto zusammengefasst, das das wilde Räuberleben ebenso abbildet wie den Wald mit seinen wunderlichen Wesen. Jörn Arnecke, der sich besonders als Musiktheater-Komponist mit Auftragswerken für die Oper Bremen, die
Ruhrtriennale oder die Hamburgische Staatsoper ausgezeichnet hat, komponierte dazu eine suggestive, stimmungsvolle Musik für großes Orchester.

RONJA RÄUBERTOCHTER ist eine Kooperation mit der Deutschen Oper am Rhein und dem Theater Bonn im Rahmen des Projekts Junge Oper Rhein-Ruhr und wird von der Wilo-Foundation, der DSW21 und der Gelsenwasser AG gefördert.

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Pressemeldung Theater Dortmund

Nürnberg, Staatstheater Nürnberg, Intendantenkarussel Dresden-Nürnberg-Dortmund, IOCO Aktuell, 09.03.2016

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Staatstheater Nürnberg

Staatstheater Nürnberg © Ludwig Olah

Staatstheater Nürnberg © Ludwig Olah

2018:  Jens-Daniel Herzog leitet die Zukunft

Dortmund / Jens-Daniel Herzog © TheaterDortmund

Dortmund / Jens-Daniel Herzog ab 2018 in Nürnberg © TheaterDortmund

Am Staatstheater Nürnberg klatscht man sich ab. Seit dem 1.3.2016 ist Kontinuität am Staatstheater langfristig gesichert. Nürnbergs Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly, der Bayerische Staatsminister Dr. Markus Söder und die Kulturreferentin der Stadt, Prof. Dr. Julia Lehner stellten am 2. März 2016 im Rathaus Jens-Daniel Herzog (52) der Öffentlichkeit vor. Mit der Spielzeit 2018/19 übernimmt  Jens-Daniel Herzog die Staatsintendanz von Peter Theiler. Theiler, seit 2008 in Nürnberg, wechselt 2018 an die seit 2010 personell krisengeschüttelte Semperoper in Dresden. Der Stiftungsrat des Staatstheaters folgte dem Vorschlag der Findungskommission, Jens-Daniel Herzog zum neuen Staatintendanten zu berufen. Der Ministerrat hatte am 1. März 2016 dem Votum des Stiftungsrats zugestimmt.
Jens-Daniel Herzog, Sohn des Schauspielers Peter Herzog, entwickelte als Intendant seit 2011 die Oper Dortmund wieder zu einem der führenden Opernhäuser Nordrhein-Westfalens. Herzog, aus dem Sprechtheater kommend, hatte zuvor als Regisseur an zahlreichen renommierten Opernhäusern gearbeitet.  Auch das Nürnberg Publikum kennt   Jens-Daniel Herzog bereits als Regisseur. Seine AIDA-Inszenierung  feierte dort 2009 Premiere, 2011 folgte mit Tosca ein weiterer Klassiker.

Nürnberg / Staatstheater - PeterTheiler © Ludwig Olah

Nürnberg / Staatstheater – PeterTheiler © Ludwig Olah

 Dr. Ludwig Spaenle, Bayerischer Staatsminister für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst sowie Vorsitzender des Stiftungsrats: „Von der Gewinnung Herrn Herzogs erwarte ich mir, dass er viele herausragende Künstler für das Staatstheater Nürnberg gewinnen wird.  Herr Herzog als inszenierender Intendant wird auch selbst Regie führen. Dadurch verspreche ich mir für das Staatstheater Nürnberg  neueImpulse. Herr Herzog ist ein innovationsfreudiger Praktiker der mittleren Generation, der die notwendige Erfahrung mitbringt, die die Komplexität eines Mehrspartenbetriebs erfordert.“
Dr. Markus Söder, Bayerischer Staatsminister der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat: „Das Staatstheater Nürnberg ist das kulturelle Flaggschiff der Metropolregion Nürnberg und des Freistaats. Die hohen Besucherzahlen sowie die nationale und internationale Resonanz sind Beleg dafür. Der Freistaat Bayern unterstützt das Staatstheater Nürnberg im Doppelhaushalt mit rund 38 Millionen Euro. Dass Herr Herzog nun mit seiner Erfahrung als neuer Intendant gewonnen werden konnte, ist ein sehr gutes und positives Signal für die Zukunft des Staatstheaters Nürnberg.
Prof. Dr. Julia Lehner:Mit Jens-Daniel Herzog gewinnt Nürnberg einen erfahrenen Intendanten, dem es mit seinem Konzept der ‚Oper für alle‘ in Dortmund gelungen ist, die gesamte Bandbreite des Musiktheaters allen Bevölkerungs-gruppen nahe zubringen und der als Regisseur auch in Nürnberg eigene Akzente setzen wird.“

Auf IOCO Nachfrage in Dortmund erklärt Jens-Peter Herzog:Mitte Januar bin ich auf Vorschlag einer Findungskommission zum künftigen Staatsintendanten des Staatstheaters Nürnberg ab der Spielzeit 2018/19 gewählt worden. Der Abschied aus Dortmund fällt mir dennoch nicht leicht. Ich habe diese Stadt und ihr Opernpublikum sehr schätzen gelernt. Wenn ich die Oper Dortmund im Sommer 2018 verlasse, kann ich das in dem Bewusstsein tun, dass wir hier viel erreicht haben. Es ist in den letzten 5 Jahren gelungen, die Attraktivität der Oper Dortmund maßgeblich zu steigern. Die Oper Dortmund hat inzwischen in Deutschland und darüber hinaus den Ruf eines Hauses, an dem spannende Dinge passieren. Ich bin sicher, dass das auch in Zukunft so bleibt.
Noch aber liegen zweieinhalb Spielzeiten vor uns! Ich werde bis zum letzten Tag meiner Intendanz für die Oper Dortmund arbeiten und habe noch viele ungewöhnliche und spannende Projekte vor. Ich freue mich auf die nächsten Spielzeiten in Dortmund!

IOCO Aktuell / VJ /  8.3.2016

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Dortmund, Theater Dortmund, Letzte Vorstellung: RINALDO von Händel, 28.02.2016

Februar 25, 2016  
Veröffentlicht unter Pressemeldung, Theater Dortmund

Theater Dortmund

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Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

 RINALDO von Georg Friedrich Händel

Libretto von Giacomo Rossi nach Torquato Tasso

Übernahme einer Inszenierung der Oper Zürich in Kooperation mit dem Theater Bonn

Letzte Vorstellung am 28. Februar 2016, 18:00 UHR

London / Grab Georg Friederich Haendel  ©    IOCO

London / Grab Georg Friederich Haendel © IOCO

Händels erste Londoner Oper Rinaldo nährt sich aus dem reichen Schatz von Legenden über die Helden des Ersten Kreuzzugs, den Heerführer Gottfried von Bouillon und seinen Ritter Rinaldo, die der Ferrareser Dichter Torquato Tasso in Verse gefasst hat. Im Heiligen Land sehen sich die christlichen Kreuzfahrer nicht nur den Sarazenen gegenüber, sondern auch einer Schar von Wesen mit übernatürlichen Fähigkeiten. Die Gefährlichste unter ihnen ist die Zauberin Armida. Sie hat sich in Rinaldo verliebt und lässt deshalb dessen Freundin Almirena verschwinden. Dasselbe hat sie mit Rinaldo selbst vor. Doch ohne Rinaldo kann Gottfried die Schlacht gegen den Sarazenenführer Argante nicht gewinnen. Rinaldo aber ist blind vor Liebe: Was interessiert ihn der Sieg über die Heiden, wenn seine Geliebte nicht bei ihm ist? Appelle an die Vernunft fruchten nichts, und so begibt auch er sich in Armidas schöne, aber fatale Fänge.

Mit seiner Oper Rinaldo, einem Feuerwerk an verblüffenden Theatereffekten und einer Fundgrube unwiderstehlicher barocker Melodien, gewann Händel die Londoner so für seine Musik, dass sie ihn nicht mehr gehen ließen und der Hallenser zum größten englischen Komponisten seiner Zeit wurde. An Frische, Witz und Rasanz hat das Stück in den über 300 Jahren seit seiner Uraufführung nichts verloren.

Musikalische Leitung: Motonori Kobayashi, Inszenierung: Jens-Daniel Herzog
Bühne und Kostüme: Christian Schmidt, Choreografie: Ramses Sigl
Dramaturgie: Hans-Peter Frings, Georg Holzer, Regieassistenz: Fanny Collet
Bühnenbildassistenz: Leif-Erik Heine
Kostümassistenz: Dijana Zoradana Elfadivo

BESETZUNG:
Goffredo, Generalkapitän des christlichen Heeres: Katharina Peetz
Almirena, seine Tochter, Rinaldos Verlobte: Tamara Weimerich
Rinaldo, ein christlicher Ritter: Ileana Mateescu
Eustazio, Goffredos Bruder und Botschafter: Jakob Huppmann
Argante, König von Jerusalem, Geliebter Armadas: Gerardo Garciacano
Armida, Zauberin, Königin von Damaskus: Eleonore Marguerre
Ein christlicher Magier: Maria Hiefinger
Eine als Dame sich ausgebendes Geisterwesen: Brigitte Schirlinger
Erste Sirene: Keiko Matsumoto
Zweite Sirene: Susann Kalauka
Herold: Min Lee
Tänzerinnen und Tänzer: Adrian Catelló, Volker Wurth, Shaw Coleman, Marleen Jakob, David Laera, Birgit Mühlram, Andrew Pan, Shan-Li Peng, Simona Piroddi, Olaf Reinecke, Sandra Stuy
Mit den: Dortmunder Philharmonikern
Mit der: Statisterie des Theater Dortmund

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Pressemeldung Theater Dortmund

Dortmund, Theater Dortmund, Wiederaufnahme: Figaros Hochzeit, 16.01.2016

Januar 11, 2016  
Veröffentlicht unter Pressemeldung, Theater Dortmund

Theater Dortmund

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Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

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 Figaros Hochzeit  von Wolfgang Amadeus Mozart

Libretto von Lorenzo Da Ponte nach Beaumarchais

Wiederaufnahme 16. Januar 2016, 19:30 UHR, Weitere Vorstellungen: SO, 21. FEBRUAR 2016, SO, 03. APRIL 2016, SA, 16. APRIL 2016, SA, 30. APRIL 2016

Wolfgang Amadeus Mozarts Oper Figaros Hochzeit (Le Nozze di Figaro) wird am Samstag, 16. Januar 2016, um 19.30 Uhr an der Oper Dortmund wiederaufgenommen. Mozarts Figaro ist eine der beliebtesten und meistgespielten Opern überhaupt, handelt sie doch von Politik, Liebe, Intrige, Verführung, Sex – also vom echten Leben. Die Kritik lobte, neben der Regie der französischen Regisseurin Mariame Clément, besonders die hervorragende Ensembleleistung. Neu in der Produktion sind ab dieser Spielzeit Emily Newton als Gräfin Almaviva und als Susanna die kanadische Sopranistin Ashley Thouret.

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Wien / Mozart-Haus © IOCO

Figaros und Susannas Weg in ein glückliches Eheleben gestaltet sich steinig. Das Paar steht unter der Fuchtel des Grafen Almaviva, in dessen Schloss sie arbeiten und wohnen. Bei der Vermessung ihres neuen Schlafzimmers wird ihnen klar, dass es nicht umsonst Wand an Wand mit der Kammer des Hausherrn liegt. Diesem gelüstet es nämlich, gelangweilt von seiner Ehe, nach einer Romanze mit der jungen Susanna. Mithilfe der Gräfin und anderer Schlossbewohner hecken Figaro und Susanna eine Intrige nach der anderen aus, um den hormongesteuerten Grafen wieder zur Besinnung zu bringen.

Die Handlung dieses von Irrungen und Wirrungen durchzogenen Werkes stammt von Le Nozze di Figaro. Nicht umsonst setzte die französische Zensur bei Beaumarchais’ Bühnenstück einen dicken Rotstift an und verbot das Werk sogar zunächst: Der Adel des 18. Jahrhunderts fürchtete den Vergleich mit dem willkürlich agierenden Machthaber Almaviva, außerdem hatte man Angst vor revolutionären Anklängen.

Theater Dortmund / Le nozze di Figaro / Aschley Thouret © Dario Acosta

Theater Dortmund / Le nozze di Figaro / Aschley Thouret © Dario Acosta

Die erste gemeinsame Arbeit von Wolfgang Amadeus Mozart und Lorenzo Da Ponte ist seit ihrer Uraufführung 1786 ein Dauerbrenner auf den Opernbühnen der Welt. Kein Theater will sich allzu lange den Charme dieser Musik und dieser Handlung entgehen lassen. Und auch wer glaubt, er habe diese viel gespielte und viel diskutierte Oper schon oft genug gesehen, wird in der Dortmunder Aufführung überraschende Entdeckungen machen. Denn oft stellt sich die Frage, was die Figuren des Schlosses Almaviva machen, die gerade nicht auf der Bühne zu sehen sind. Regisseurin Mariame Clément und ihre Bühnenbildnerin Julia Hansen haben im 1. und 3. Akt von Figaros Hochzeit die Schlossmauern niedergerissen und eröffnen einen Gesamtblick auf eine
Gruppe von Menschen, die voller Witz, Energie und Leidenschaft nach einem guten und fairen Miteinander sucht.

Musikalische Leitung: Philipp Armbruster, Inszenierung: Mariame Clément
Bühne und Kostüme: Julia Hansen, Choreinstudierung: Manuel Pujol
Dramaturgie: Georg Holzer, Probenleitung der Wiederaufnahme: Fabian Schäfer
Regieassistenz: Johannes Hebsacker, Bühnenbildassistenz: Leif-Erik Heine
Studienleitung: Luca de Marchi
Einstudierung: Philipp Armbruster, Ingo Martin Stadtmüller, Thomas Hannig, Tatiana Prushinskaya, Sujin Jung, Inspizienz: Alexander BeckerSoufflage, : Adriana Naldoni

BESETZUNG:
Graf Almaviva: Gerardo Garciacano, Gräfin Almaviva: Emily Newton
Susanna: Ashley Thouret, Figaro: Morgan Moody
Cherubino: Ileana Mateescu, Marcellina: Andrea Rieche
Doktor Bartolo: Karl-Heinz Lehner, Barbarina: Keiko Matsumoto
Basilio: Ks. Hannes Brock, Antonio: Hiroyuki Inoue
Don Curzio: Christian Pienaar
Zwei Blumenmädchen: Natascha Valentin / Barbara Vorbeck
Mit dem: Opernchor des Theater Dortmund
Mit den: Dortmunder Philharmonikern
Mit der: Statisterie des Theater Dortmund

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