Dortmund, Konzerthaus Dortmund, Marc Romboy editing Debussy, 12.12.2016

November 28, 2016  
Veröffentlicht unter Konzert, Konzerthaus Dortmund, Pressemeldung

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Dortmunder Philharmoniker

Konzerthaus Dortmund

Konzerthaus Dortmund © Daniel SumesgutnerKonzerthaus Dortmund

Marc Romboy editing Debussy
4. Groove Symphony der Dortmunder Philharmoniker

Marc Romboy editiert, remixt und rekonstruiert Stücke von Claude Debussy: Der einflussreiche Producer und DJ der Technobewegung trifft auf den herausragenden Vertreter der impressionistischen Musik und die Dortmunder Philharmoniker – am 12.12.2016 um 19 Uhr im Konzerthaus Dortmund.

Konzerthaus Dortmund / Marc Romboy editing Debussy 4. Groove Symphony der Dortmunder Philharmoniker © Natascha Romboy

Konzerthaus Dortmund / Marc Romboy editing Debussy 4. Groove Symphony der Dortmunder Philharmoniker © Natascha Romboy

Im Mittelpunkt der diesjährigen Groove Symphony stehen Claude Debussys farbenreiche Musik-Bilder Prélude à l´après-midi d´un faune und La mer. Der französische Komponist schafft beeindruckende Klanggemälde mit Orchesterfarben, die den Hörer in atmosphärische Traumvisionen ans Meer und in die Welt der Faune und Nymphen hineinziehen. Diese Musik ist eine exzellente Vorlage für den weltweit performenden Marc Romboy, um sie in seine elektronische Klangwelt zu überführen und beide musikalischen Welten zu verbinden. Debussy sagte, er will neu klingende Musik erschaffen. Das war immer genau mein Ziel: ungehörte und faszinierende Klänge zu erzeugen“, so Marc Romboy.

Mit „Marc Romboy editing Debussy” präsentieren die Dortmunder Philharmoniker die vierte Ausgabe der Groove Symphony – mit Dirigent Ingo Martin Stadtmüller, Arrangeur Miki Kekenj, Keyboarder Ali Khalaj und natürlich Marc Romboy. PMThPhDo

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Dortmund, Theater Dortmund, Premiere der Kinderoper GOLD!, 27.11.2016

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Theater Dortmund

Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

 Kinderoper GOLD! von Leonard Evers

Premiere Sonntag, 27. November 2016, um 11 Uhr im Operntreff des Dortmunder
Opernhauses, weitere Termine 1.12.2016, 4.12.2016, 6.12.2016, 8.12.2016, 14.12.2016, 22.12.2016, 8.1.2017, 19.1.2017, 25.1.2017, 2.2.2017

Die Kinderoper GOLD! hat am Sonntag, 27. November, um 11 Uhr im Operntreff des Dortmunder Opernhauses Premiere. Der Musik von Leonard Evers und dem Libretto von Flora Verbrugge diente das Märchen Vom Fischer un syner Fru von den Gebrüdern Grimm als Vorlage. In der Inszenierung von Martina Dicu und der Ausstattung von Leif-Erik Heine werden die Sängerin Rosemarie Weissgerber und der Schlagwerker Jie-Goo Lee alle Rollen übernehmen. Die Oper GOLD! ist für Kinder ab fünf Jahren geeignet und dauert ca. 70 Minuten.

Es ist kalt in dem kleinen Loch unter dem Baum zwischen den Dünen, in dem Jacob mit seinen Eltern wohnt. Umso mehr freut er sich, dass ihm der Fisch neue Schuhe schenkt, dieser merkwürdige Fisch, den er schon fest an der Angel hatte, und den er dann doch wieder ins Meer zurück ließ.

Als seine Eltern von der Geschichte erfahren, möchten sie auch neue Schuhe haben und eine Decke und ein richtiges Bett und vielleicht auch ein Häuschen und noch viel mehr. Jakob trägt dem Fisch weitere Wünsche der Eltern vor, die den Fisch zwar immer dünner, das Meer immer wilder und die Familie immer wohlhabender, jedoch nicht unbedingt glücklicher machen.

Das bekannte Märchen Vom Fischer un syner Fru von den Gebrüdern Grimm diente Flora Verbrugge als Grundlage für ihr Libretto. Gemeinsam mit dem Komponisten Leonard Evers hat sie eine einfache, aber sehr effektvolle Erzählform gewählt: eine Sängerin und ein Schlagwerker übernehmen alle Rollen, spielen die Eltern, den Fisch, das Meer, den Wind und natürlich Jacob.

Die Geschichte über das Wünschen und Haben, über Gier, Macht und der Frage nach dem Glück wurde 2012 am Jugendtheater Sonnevanck uraufgeführt und ist eines der erfolgreichsten Musiktheaterwerke der letzten Jahre. Es richtet sich an Kinder im Vorschul- bzw. Grundschulalter und wird an der Oper Dortmund im Operntreff gezeigt. PMThDo

Kinderoper GOLD! – Premiere Sonntag, 27. November 2016, um 11 Uhr im Operntreff des Dortmunder Opernhauses, weitere Termine 1.12.2016, 4.12.2016, 6.12.2016, 8.12.2016, 14.12.2016, 22.12.2016, 8.1.2017, 19.1.2017, 25.1.2017, 2.2.2017

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Dortmund, Theater Dortmund, Premiere DIE ZAUBERFLÖTE von W.A. Mozart, 26.11.2016

November 8, 2016  
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Theater Dortmund

Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

DIE ZAUBERFLÖTE von Wolfgang A. Mozart
Premiere am 26 November 2016 im Opernhaus

Wolfgang Amadeus Mozart Oper DIE ZAUBERFLÖTE wird am Samstag, 26. November 2016, um 19.30 Uhr im Opernhaus Dortmund Premiere haben. In der Regie von Stefan Huber und der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Gabriel Feltz werden Joshua Whitener als Tamino, Ashley Thouret und Tamara Weimerich alternierend als Pamina, Morgan Moody als Papageno sowie Karl-Heinz Lehner und Luke Stoker ebenfalls alternierend als Sarastro zu sehen sein. Zum ersten Mal an der Oper Dortmund ist der venezolanische Bühnen- und Kostümbildner José Luna zu Gast an der Oper Dortmund. Stefan Huber, der als Musical-Regisseur bestens bekannt ist, wird mit der ZAUBERFLÖTE sein Operndebüt geben.

Zauberoper, Maschinenstück, Weltanschauungsdrama, Vorstadttheater: Mozarts Zauberflöte eignet sich für viele Schubladen. Die Spitzentöne der Königin der Nacht gelten als Beleg für das Artifizielle der Gattung Oper, ebenso wie der Vogelfänger Papageno für deren Volkstümlichkeit steht. Die Textdichtung wurzelt in der Tradition des Wiener Volkstheaters. Der Librettist Emanuel Schikaneder war ein Theatermann durch und durch, nicht nur als Autor, sondern vor allem auch als Schauspieler, Ausstatter und Direktor des Wiedener Theaters.

Geschichten über den Sieg der Liebe waren in Mode, Bühneneffekte und phantastische Welten ein Muss, das Zusammenspiel von komischen und ernsten Elementen gang und gäbe. Doch DIE ZAUBERFLÖTE geht über eine einfache Märchenoper hinaus. Das liegt nicht nur an den humanistischen Ideen, die sich im Libretto finden, sondern vor allem an Mozarts Komposition, die neben dem schlichten Volkston, den halsbrecherischen Koloraturen oder abgrundtiefen Noten eben auch ehrlich empfundene Arien, bewegende Duette und kontemplative Chöre beinhaltet. Eine dankbare Aufgabe für das Ensemble der Oper Dortmund, das für seine Mozart-Interpretationen gefeiert wird.

Stefan Huber, bekannt als renommierter Musical-Regisseur (Funny Girl, Next o Normal), wird mit der ZAUBERFLÖTE seine erste Oper inszenieren. Er hinterfragt Sarastros Heilsversprechen; denn die Intransparenz von geheimnisvollen Männerbünden und Mysterien bereiten heutzutage eher Unbehagen. Doch auch heute gibt es Mächtige, die eine Welt vorgaukeln, in der es eine eindeutig Zuordnung von Gut und Böse gibt, und die ihre Moral wie Sarastro aufzwingen: Unterhaltungskonzerne liefern Fantasiewelten und einer Reihe von Fabelwesen, Prinzen, Prinzessinnen, bösen Königinnen, strengen Herren und eine Gut-und-Böse-Moral, die oftmals kritiklos konsumiert wird. Ob Tamino sich vertrauensselig von dieser Welt einvernehmen lässt, wird sich zeigen.

Huber zur Seite steht der venezolanische Künstler José Luna, der in seinen fantasievollen Ausstattungen mit Moden und Theatertraditionen verschiedener Jahrhunderte jongliert und daraus seinen unkonventionellen, humorvollen Stil entwickelt. Gemeinsam werden sie den theatralen Aspekt des Werkes nicht zu kurz kommen lassen. PMThDo

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Dortmund, Theater Dortmund, GMD Gabriel Feltz bleibt bis 2023, IOCO Aktuell, 28.10.2016

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Theater Dortmund

Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

Gabriel Feltz bis 2023 in Dortmund

Gabriel Feltz, * 1971 in Berlin,  ist seit Beginn der Saison 2013/14 Generalmusikdirektor am Theater Dortmund und Chefdirigent der Dortmunder Philharmoniker. Zur Spielzeit 2017/18 wird er auch Chefdirigent der Belgrader Philharmoniker.

 OB Ullrich Sierau, GMD Gabriel Feltz, Kulturdezernent Jörg Stüdemann © Theater Dortmund

OB Ullrich Sierau, GMD Gabriel Feltz, Kulturdezernent Jörg Stüdemann © Theater Dortmund

Im Mai des Jahres 2016 war den Stadtoberen in Dortmund klar: Dortmund möchte Gabriel Feltz als Generalmusikdirektor behalten. Ende September fand die offizielle Unterzeichnung des Vertrages statt: Feltz  bleibt danach über 2018 hinaus bis 2023 in Dortmund. Die frühzeitige Vertragsverlängerung von Feltz ist bemerkenswert, da seit 40 Jahren war kein Dortmunder GMD länger als fünf Jahre im Amt. Das Verbleiben von Gabriel Feltz ist auch maßgeblich für Kontinuität am Theater Dortmund, da  Opernintendant Jens-Daniel Herzog ab der Spielzeit 2018/19 an das Staatstheater Nürnberg wechseln wird.

Seine künstlerische Ausbildung erhielt Feltz von 1989 und 1994 an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Anschließend wurde er Assistent von Gerd Albrecht an der Hamburgischen Staatsoper. Erste Festengagements führten ihn an die Städtischen Bühnen Lübeck sowie an das Bremer Theater. Die Liste der von Feltz dirigierten Klangkörper im In- und Ausland umfasst die Sächsische Staatskapelle Dresden, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, die Rundfunkklangkörper des NDR (Hamburg und Hannover), des WDR und des MDR, das National Orchestra of Taiwan, die Bamberger Symphoniker, das Sinfonieorchester Basel, die Grazer Philharmoniker, das KBS Symphony Orchestra Seoul, das Gürzenich-Orchester Köln, das Radiosinfonieorchester Wien, die Belgrader Philharmoniker, das Frankfurter Opernhaus- und Museumsorchester, das Sinfonieorchester des dänischen Rundfunks, das Bayerische Staatsorchester, das National Symphony Orchestra of Irland (RTE) und  mehr.

2013/14 gab Feltz sein umjubeltes Debüt an der Komischen Oper Berlin mit der Premiere von Bernd Alois Zimmermanns Die Soldaten. An der Bayerischen Staatsoper München betreute er die Wiederaufnahme von Wagners Fliegendem Holländer. Höhepunkt der vergangenen Saison war die Aufführung von Gustav Mahlers 8.Sinfonie zum 200-jährigen Bestehen des Grazer Musikvereins, ein Konzert von 550 Mitwirkenden für 4000 Zuhörer.

Ebenso wichtig wie das Vertrauen der Stadtoberen war Feltz das Votum seines Orchesters. Denn auch die Dortmunder Philharmoniker haben sich mit sehr großer Mehrheit für eine Weiterarbeit mit Feltz ausgesprochen. „Die musikalische Arbeit mit Gabriel Feltz hat uns als Orchester inspiriert und seit 2013 deutlich voran gebracht. Nun freuen wir uns sehr, dass er weitere fünf Jahre unser Chefdirigent bleibt„, so deren Orchestervorstand. PMThDo

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