Dessau, Anhaltisches Theater Dessau, Elbmusikfest, 17. bis 20.05.2012

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Anhaltisches Theater Dessau,  Anhaltische Philharmonie

Elbmusikfest

17. bis 20. Mai 2012

Zum dritten Mal in Folge greift das Anhaltische Theater die Tradition der Elbmusikfeste aus dem 19. Jahrhundert wieder auf. Am Himmelfahrtswochenende, vom 17. bis 20. Mai, stehen an vier aufeinander folgenden Tagen drei aktuelle Inszenierungen, beginnend mit Puccinis LA BOHÈME, gefolgt von dem Ballett HOTEL MONTPARNASSE bis hin zu Richard Wagners GÖTTERDÄMMERUNG und ein Konzert auf dem Spielplan. Das Konzert ist jedoch kein gewöhnliches Konzert sondern ein Scratch-Konzert. „SCRATCH“ heißt diese Form deshalb, weil man „from scratch“, also bei Null anfängt und innerhalb eines Tages das Werk zur Aufführung bringt. Mitmachen kann jeder, der Freude am Singen hat. Am Samstag, dem 19. Mai, treffen sich 300 Sängerinnen und Sänger aus nah und fern sowie ca. 90 Kinder, um tagsüber Carl Orffs „Carmina burana“ einzustudieren und abends ab 19 Uhr im Konzert zu präsentieren. Unterstützt werden sie von den Solisten Angelina Ruzzafante (Sopran), Wiard Witholt (Bariton) und David Ameln (Tenor) sowie der Anhaltischen Philharmonie unter der Leitung von GMD Antony Hermus. Wer den Abend danach noch auf andere Art kulturvoll ausklingen lassen möchte, kann zur JAZZKULTTOUR ins Georgium wechseln. Dort braucht man bei Vorlage der Theaterkarte pro Person nur 3 Euro statt 6 Euro Eintritt zu bezahlen.

Am Freitag, 18. Mai lädt die Musikschule Coswig gemeinsam mit dem Kinderchor des Anhaltischen Theaters zum Konzert um 16.30 Uhr ins Foyer des Großen Hauses ein.

Letztmalig in dieser Spielzeit ist die Ballettproduktion „Hotel Montparnasse“ am 18. Mai um 19 Uhr zu sehen. In der pulsierenden Atmosphäre in Paris der 1930er Jahre und zur Musik von Kurt Weill und George Gershwin erzählt das Ballett eine verzweifelt innige Liebe, die hier tanzend beschworen wird, eine im Glück begonnene und durch die Not bestärkte Gemeinschaft, wie sie auch Weill und Lenya verband.

Nach einem halben Jahrhundert startete das Anhaltische Theater erfolgreich mit der Premiere „Götterdämmerung“ den Auftakt zum ersten gesamten Zyklus von Richard Wagners „Der Ring des Nibelungen“ und setzt somit die Tradition Dessaus als „Bayreuth des Nordens“ fort. Am Sonntag, 20. Mai um 16 Uhr ist die Bild- und Musikgewaltige Produktion wieder im Großen Haus zu sehen. Joachim Lange schrieb über die Premiere in der Mitteldeutschen Zeitung vom 14. Mai: „Dem Generalmusikdirektor und Ring-Neuling ist es wirklich auf Anhieb gelungen, die Geister der langen Wagner-Tradition im Bayreuth des Nordens für seinen Ring-Auftakt zu erwecken. Dafür gab es zur Premiere ganz zu Recht stehende Ovationen.“

„Regisseur André Bücker, der den “Ring” vom Ende her erschließt, ist mit seiner Inszenierung ein “großer Wurf” gelungen. Eine Inszenierung, die so nur in der Bauhausstadt Dessau möglich ist. Wenn man denn Mut und Visionen hat und sich eines engagierten Ensembles sicher ist.“ – so Helmut Rohm, Volksstimme vom 14. Mai 2012. Für die Vorstellungen „Götterdämmerung“ bietet das Anhaltische Theater besondere Arrangements an. Nur noch zwei weitere Male (03.06.12, 16 Uhr und 30.06.12, 16 Uhr) ist die „Götterdämmerung“ zu sehen, bevor sie 2015 innerhalb des Gesamt-Zyklus zu erleben sein wird.

Weitere Informationen zum RING der Bauhausstadt unter: www.der-ring-in-dessau.de

Außerdem lädt das Anhaltische Theater zum Elbmusikfest zu Theaterführungen ein und bietet eine spannende Entdeckungsreise durchs Theater mit Blick auf die Bühne und ihre faszinierenden technischen Möglichkeiten, Tischlerei und Malsaal. (Termine: 18.05.2012 um 17.30 Uhr und am 20.05.2012 um 14.30 Uhr/ Treffpunkt in der Kassenhalle des Theaters)

Für alle Vorstellungen gibt es Tickets unter: 0340 2511 333 und www.anhaltisches-theater.de oder an unseren Theaterkassen sowie an allen ReserviX Vorverkaufsstellen.

Dessau, Anhaltisches Theater Dessau, Am Wochenende im Theater, 11. bis 13.05.2012

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Anhaltisches Theater Dessau,  Anhaltische Philharmonie

Am Wochenende im Theater

Am kommenden Wochenende hält das Anhaltische Theater ein Programm bereit, welches vom Wagnerepos bis zur Marionettenliebesgeschichte reicht:

Freitag, den 11. Mai um 20 Uhr lädt Kult-Inspizient Leo Polte VIII. zum mittlerweile neunten Mal ins Foyer des alten Theaters, um aus der Chroniken des Anhaltischen Theaters und seiner großen Familie zu berichten. Auch hier dreht sich alles um die Götterdämmerung. Das Publikum erfährt u.a., was Arnold Schwarzenegger und Siegfried gemeinsam haben, wer der größte Held der Menschheitsgeschichte ist und wie man nach Auffassung der Bildzeitung die Sauerei, die beim Untergang von Walhall entstand, wieder sauber bekommt. Ein “überaus ernster” Abend mit Gerald Fiedler, einem Überraschungsgast und viel Musik.

Am Samstag, 12. Mai um 17 Uhr startet der große Wagnerepos. Das Anhaltische Theater lädt zur Premiere der „Götterdämmerung“ ein und zeigt nach einem halben Jahrhundert Wagners zuerst entworfenen Teil des RINGS, der Auftakt zum ersten gesamten Zyklus von Richard Wagners „Der Ring des Nibelungen“ ist. Für die Premiere gibt es nur noch wenige Restkarten. Für die drei weiteren Vorstellungen im Mai und Juni gibt es noch Tickets.

Außerdem zeigt das Puppentheater am Samstag um 18 Uhr das Marionettenspiel „Anna-Liese von Dessau“. Die vom Publikum begeistert aufgenommene Inszenierung war zunächst im “Eichenkranz” von Wörlitz zu sehen und wird nun im Alten Theater gezeigt. Erzählt wird die Geschichte von Anna Luise Föhse, Fürst Leopold I. von Anhalt-Dessaus (bekannt als „Alter Dessauer“) erster und einziger Liebe. Puppentheaterkunst auf höchstem Niveau! – so Karl Friedrich Ulrichs in der Mitteldeutschen Zeitung v. 23.3.2012.

Am Sonntag, 13. Mai um 17 Uhr steht die Schauspielinszenierung „Der Turm“ auf dem Spielplan. Das Stück nach dem Bestsellerroman von Uwe Tellkamp erzählt mit viel Humor und mit einen spielfreudigen Ensemble eine Folge von Geschichten und Situationen „Wie man wird, was man ist“ in einem Leben zwischen dem „Glück“ kollektiven Gleichmaßes und dem Traum von Individualität und Einzigartigkeit.

Für alle Vorstellungen gibt es noch Tickets unter: Tel: 0340 2511 333 und www.anhaltisches-theater.de oder an unseren Theaterkassen sowie an allen ReserviX Vorverkaufsstellen.

Dessau, Anhaltisches Theater Dessau, Konzerte im Monat Mai 2012

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Anhaltisches Theater Dessau,  Anhaltische Philharmonie

Konzerte im Monat Mai

Beim nunmehr 3. Elbmusikfest (17.- 20. Mai) steht neben Aufführungen von Puccinis „La Bohème“, Wagners „Götterdämmerung“ und des Balletts „Hotel Montparnasse“ wieder eines der beliebten Scratch-Konzerte auf dem Programm. Am Samstag, dem 19. Mai, treffen sich 300 Sängerinnen und Sänger aus nah und fern sowie ca. 90 Kinder, um tagsüber Carl Orffs „Carmina burana“ einzustudieren und abends ab 19 Uhr im Konzert zu präsentieren. Unterstützt werden sie von den Solisten Angelina Ruzzafante (Sopran), Wiard Witholt (Bariton) und David Ameln (Tenor) sowie der Anhaltischen Philharmonie unter der Leitung von GMD Antony Hermus. Wer den Abend danach noch auf andere Art kulturvoll ausklingen lassen möchte, kann zur JAZZKULTTOUR ins Georgium wechseln. Dort braucht man bei Vorlage der Theaterkarte pro Person nur 3 Euro statt 6 Euro Eintritt zu bezahlen.

Die Begegnung mit zwei sinfonischen Meisterwerken der Superlative, dirigiert von einem international erfolgreichen Spitzendirigenten verspricht vor Pfingsten das 7. Sinfoniekonzert „Verachtet mir die Meister nicht!“ der Anhaltischen Philharmonie am 24. und 25. Mai 2012, jeweils 19.30 Uhr. Bertrand de Billy, von 1993 bis 1995 geschäftsführender Kapellmeister am Anhaltischen Theater Dessau, kehrt nun erstmals wieder ans Dessauer Dirigentenpult zurück. Leider kann seine Ehefrau Heidi Brunner zu diesen Terminen nicht wie im Konzertplan angekündigt für Lieder von Richard Strauss nach Dessau kommen. Deshalb musste das Programm geändert werden. Im ersten Teil erklingt Antonín Dvoráks 8. Sinfonie (1889), die mit ihrem Melodienreichtum sowie ihrer natürlichen Frische und Musizierfreudigkeit immer wieder begeistert. Nach der Pause steht Richard Strauss’ Tondichtung (frei nach Friedrich Nietzsche) für großes Orchester „Also sprach Zarathustra“ (1896) auf dem Programm. Trotz des Bezuges auf Nietzsches bekanntes Buch handelt es sich bei Strauss keineswegs um „in Musik gesetzte Philosophie“ oder „philosophierende Musik“. Es ist vielmehr ein klanglich opulentes Opus, das zwar mit programmatischen Überschriften einige Stationen des Buches nachzeichnet, jedoch nach rein musikalisch-logischen Gesetzen aufgebaut ist. Besonders populär wurde der Beginn des Werkes: ein musikalischer Sonnenaufgang in C-Dur, der an prachtvoller Plastizität nichts zu wünschen übrig lässt. Ein absolutes Muss für jeden Konzertfreund!

Anlässlich des 7. Sinfoniekonzerts wird am Freitag, 25. Mai auch das im März begonnene Projekt „Philharmini“ fortgesetzt, bei dem Kinder altersgerecht auf den Besuch des Konzertes vorbereitet werden, dem sie dann in der 1. Parkettreihe bis zur Pause lauschen können, um danach wieder von ihren Eltern in Empfang genommen zu werden. Das neue, speziell für Kinder entwickelte  Programm führt diese spielerisch, lehrreich und unterhaltsam an die klassische Musik heran. Die Tickets für diese Veranstaltung kosten 2,50 EURO für die Kinder und 5,- EURO für die Begleitperson.

Mit einem Konzert unter dem Titel „Der Hirt auf dem Felsen – Romantisches!“ im Wörlitzer Schloss beginnt am 5. Mai der diesjährige Gartenreichsommer, der bis zum 8. September über 20 Veranstaltungen in den Schlössern Wörlitz, Luisium, Oranienbaum und Mosigkau sowie im Wörlitzer Park bereithält. Kernstück sind auch in dem Jahr wieder die 14 Seekonzerte mit dem unvergleichlichen Dreiklang aus Gondelfahrt, Abendessen und Musik.

Das Wallraf Quartett der Anhaltischen Philharmonie bestreitet das Programm des 2. Seekonzerts „Ritmo del sol“ am 19. Mai (Ablegen der Gondeln um 18 Uhr) mit Musik aus Spanien und Lateinamerika. Weitere Veranstaltungen und Informationen über www.gartenreichsommer.de.

Schließlich lädt das Anhaltische Theater am 31. Mai um 15 Uhr wieder zum Kaffeekonzert ins Große Haus ein. Die Kaffeekonzerte – eine neue Reihe -, die leichte klassische Musik präsentieren, finden immer an Nachmittagen statt und dauern jeweils nur eine knappe Stunde. Sänger des Anhaltischen Theaters und ausgewählte Musiker bieten dem Publikum beliebte und spritzige Melodien in der festlichen Atmosphäre des großen Saals. Im Anschluss an das Konzert besteht die Möglichkeit, das Angebot des Theaterrestaurants zu nutzen und den Nachmittag bei Kaffee und Kuchen ausklingen zu lassen.

Tickets und Informationen erhalten Sie unter: Tel: 0340 2511 333 und www.anhaltisches-theater.de oder an unseren Theaterkassen sowie an allen ReserviX Vorverkaufsstellen.

Dessau, Anhaltisches Theater Dessau, Tenöre für Scratch-Konzert gesucht, 19.05.2012

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Anhaltisches Theater Dessau,  Anhaltische Philharmonie

Tenöre für Scratch-Konzert gesucht!

Für das inzwischen traditionell im Rahmen des Elbmusikfestes stattfindende Scratch-Konzert werden noch Tenöre gesucht. Mitmachen kann am Samstag, d. 19. Mai jeder, der Freude am Singen hat. Die Anmeldefrist endet am 26. April. Für Tenöre, die sich noch anmelden wollen, wird eine Ausnahme gemacht. Anmeldungen werden bis zum 3. Mai an allen Theaterkassen oder im Internet unter: www.anhaltisches-theater.de/scratch entgegen genommen.

2012 widmet sich der Scratch-Chor begleitet von der Anhaltischen Philharmonie abermals Carl Orffs packenden „Carmina burana“. 252 Sangesbegeisterte und 46 Kinder haben sich bisher angemeldet. Die Organisatoren um GMD Antony Hermus setzen alles daran, auch das Scratch-Projekt 2012 zu einem unvergesslichen Erlebnis werden zu lassen!

Zum dritten Mal in Folge greift das Anhaltische Theater die Tradition der Elbmusikfeste aus dem 19. Jahrhundert wieder auf. Am Himmelfahrtswochenende (vom 17. bis 20. Mai) stehen an vier aufeinander folgenden Tagen drei aktuelle Inszenierungen, beginnend mit Puccinis LA BOHÈME, gefolgt von dem Ballett HOTEL MONTPARNASSE bis hin zu Richard Wagners GÖTTERDÄMMERUNG und ein Scratch-Konzert auf dem Spielplan.

Scratch-Konzert 2011

Für alle Vorstellungen gibt es noch Tickets unter: Tel: 0340 2511 333 und www.anhaltisches-theater.de oder an unseren Theaterkassen sowie an allen ReserviX Vorverkaufsstellen.

Dessau, Anhaltisches Theater Dessau, Matinee Ring des Nibelungen, 29.04.2012

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Anhaltisches Theater Dessau,  Anhaltische Philharmonie

Matinee zur ersten Premiere des neuen „Ring des Nibelungen“ – Wagners „Götterdämmerung“

Das Anhaltische Theater lädt am Sonntag, den 29. April, um 10.30 Uhr ins Foyer des Großen Hauses zur Matinee der ersten großen Premiere im Rahmen des neuen Dessauer „Ring des Nibelungen“. Dem Anspruch des Werks entsprechend präsentiert die Matinee Außergewöhnliches: Während mit Spannung das Siegfried-Debüt des international gefeierten Wagnertenors Arnold Bezuyen und die erste Brünnhilde von Ensemblemitglied Iordanka Derilova erwartet wird, werden die beiden Künstler in der Matinee mit einem Duett des Heldenpaares ihre Vor-Premiere geben. Außerdem sind Cornelia Marschall, Anne Weinkauf und Rita Kapfhammer, letztgenannte zählt ab Herbst diesen Jahres fest zum Ensemble, in der Szene der geheimnisvollen Nornen zu erleben. Generalintendant André Bücker wird zusammen mit GMD Antony Hermus, Bühnenbildner Jan Steigert und Kostümbildnerin Suse Tobisch einen Einblick in die gewaltige Ideen- und Bühnenwelt des von ihnen konzipierten „Ring in der Bauhausstadt“ gewähren.

Der Eintritt für die Matinee beträgt 3,- EURO, der beim Besuch der entsprechenden Veranstaltung auf den Kartenpreis angerechnet wird. Die Tickets sind am Einlass erhältlich.

Dessau, Anhaltisches Theater Dessau, Premiere Götterdämmerung, 12.05.2012

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Anhaltisches Theater Dessau,  Anhaltische Philharmonie

Premiere „Götterdämmerung“

Text und Musik von Richard Wagner

Dritter Tag des Bühnenfestspiels „Der Ring des Nibelungen“

 Am Samstag, 12. Mai um 17 Uhr wird am Anhaltischen Theater Dessau die Premiere der „Götterdämmerung“ gefeiert und damit der Auftakt zum ersten gesamten Zyklus von Richard Wagners „Der Ring des Nibelungen“ seit einem halben Jahrhundert. Das Anhaltische Theater setzt somit nicht nur die Tradition Dessaus als „Bayreuth des Nordens“ fort, sondern ebenso die Tradition der Klassischen Moderne, die in Dessau vor allem während der Bauhaus-Jahre 1926 bis 1932 Gestalt gewann und nun zu Wagners Zyklus in Beziehung gesetzt wird. Generalintendant André Bücker und Generalmusikdirektor Antony Hermus erschließen Wagners Opus summum vom Ende her, von der „Götterdämmerung“, deren Entwurf den biografischen Beginn von Richard Wagners Auseinandersetzung mit dem Nibelungen-Mythos markiert. Hier treffen klassische Elemente der romantischen Oper wie Verwandlungen, Blutsbrüderschaften und Verschwörungen auf die differenzierte Tonsprache des entwickelten Musikdramas.

Die erste zyklische Aufführung wird zum „Elbmusikfest“ vom 13. bis 17. Mai 2015 in Dessau stattfinden. Vom 14. bis 17. Mai 2015 ist Dessau Ausrichter des Internationalen Wagner-Kongresses. Die Schirmherrschaft für den RING DER BAUHAUSSTADT hat Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt Dr. Reiner Haseloff übernommen.

Solch großes Vorhaben braucht starke Partner. Das RING-Projekt „Mythos und Utopie“ unterstützt als Exklusiv Partner die Ostdeutsche Sparkassenstiftung gemeinsam mit der Stadtsparkasse Dessau, als Hauptförderer die Lotto-Toto GmbH Sachsen-Anhalt und als Förderer die Stadtwerke Dessau und das BERESA, Autozentrum Anhalt GmbH sowie als Medienpartner Ströer Out-of-Home Media AG und Radio SAW.

Hagen möchte den Macht verheißenden Nibelungenring, den er bei Siegfried glaubt, an sich bringen und bedient sich dafür seiner Halbgeschwister Gutrune und Gunther. Durch die Wirkung eines Zaubertranks vergisst Siegfried seine Liebe zu Brünnhilde und hält – ganz nach Hagens Plan – um Gutrunes Hand an. Siegfried nimmt daraufhin mithilfe eines Tarnhelmes Gunthers Gestalt an, überwältigt Brünnhilde und führt sie Gunther zu, damit dieser sie zu seiner Braut machen kann. Brünnhilde klagt Siegfried des Verrats an: Nicht Gunther, sondern nur Siegfried habe solche Gewalt über sie ausüben können. Siegfried kann zwar Gutrune beruhigen, doch Gunther und Brünnhilde verbünden sich mit Hagen, um sich zu rächen. Während einer Jagd kann Hagen mit seinem Speer Siegfried tödlich verletzen. In einem Kampf um den Ring tötet Hagen Gunther. Brünnhilde übergibt Siegfrieds Leiche den Flammen und folgt ihm ins Feuer. Als der Rhein über die Ufer tritt, verschwindet der Ring in den Fluten.

Musikalische Leitung: Antony Hermus | Regie: André Bücker | Bühne: Jan Steigert | Kostüme: Suse Tobisch | Projektionen: Frank Vetter, Michael Ott | Choreinstudierung: Helmut Sonne | Dramaturgie: Felix Losert, Sophie Walz

Solisten: Arnold Bezuyen (Siegfried), Ulf Paulsen (Gunther), Nico Wouterse (Alberich), Stephan Klemm (Hagen), KS Iordanka Derilova (Brünnhilde), Angelina Ruzzafante (Gutrune), Rita Kapfhammer (Waltraute, 1. Norn, Floßhilde), Anne Weinkauf (2. Norn, Wellgunde), Cornelia Marschall (3. Norn, Woglinde)

Anhaltische Philharmonie Dessau | Opernchor und Extrachor des Anhaltischen Theaters | „coruso“ Erster Deutscher Freier Opernchor e.V.

Weitere Informationen zum RING DER BAUHAUSSTADT unter: www.der-ring-in-dessau.de.

Spieldauer ca. 5 ½ Std. inkl. 2 Pausen

Termine:  12.5., 17 Uhr | 20.5., 16 Uhr | 3.6., 16 Uhr | 30.6., 16 Uhr

Karten und Informationen unter: Tel: 0340 2511 333 und www.anhaltisches-theater.de oder an unseren Theaterkassen sowie an allen ReserviX Vorverkaufsstellen.

Dessau, Anhaltisches Theater Dessau, Faust zum Ostersonntag, 08.04.2012

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Anhaltisches Theater Dessau,  Anhaltische Philharmonie

„Faust“ zum Ostersonntag

Ostersonntag, 8. April zeigt das Anhaltische Theater um 19 Uhr die Oper „Faust“, inszeniert von Hinrich Horstkotte, im Großen Haus. Die Oper von Charles Gounod, mit stimmgewaltigen Chorpartien – auch bekannt unter dem deutschen Titel „Margarete“, ist eine mit allen Mitteln des Theaters und für alle Sinne geschaffene Oper über die Liebe. Dass dabei die typische Lust am Morbiden der französischen Romantik nicht zu kurz kommt, versteht sich. Diese spiegelt sich auch in dem ebenfalls von Hinrich Horstkotte geschaffenen Bühnenbild wider. Horstkotte verlegt die Geschichte in die Entstehungszeit des Stückes: Während die Männer hohe Zylinder oder Uniformen des 19. Jahrhunderts tragen, kleiden die Frauen Biedermeierkleid oder Nonnentracht. Diese Oper bietet neben der wunderbaren Musik etwas für das Auge. Die Anhaltische Philharmonie spielt an diesem Abend unter der Leitung von GMD Antony Hermus.

Die Liebe zwischen dem lebenshungrigen Wissenschaftler und der jungen Frau ist durch die Intrigen Mephistos zum Scheitern verurteilt. Faust lässt sich allzu gern verführen, um selbst wieder verführen zu können. Dabei erkennt er zu spät, dass er mehr für Margarete empfindet, als ihm und vor allem Mephisto vorschwebte. Und Marguerite? Sie wird zwar in den Wahnsinn getrieben, doch ist sie die einzige Figur der Fabel, die die Kraft gewinnt, dem Bösen zu widerstehen.

Musikalische Leitung: GMD Antony Hermus | Inszenierung und Ausstattung: Hinrich Horstkotte | Chor: Helmut Sonne | Dramaturgie: Felix Losert

Mit: Angelina Ruzzafante (Marguerite), Artjom Korotkov (Faust), Kyung-Il Ko/Ulf Paulsen (Méphistophélès), Wiard Witholt (Valentin), Ulrike Hoffmann/ Elizabeth King (Marthe), Kristina Baran/ Jagna Rotkiewicz (Sièbel), Christian Most / Pawel Tomczak (Wagner)

Anhaltische Philharmonie Dessau | Damen und Herren des Opernchors Dessau

Weitere Termine: 29.04.12, 15 Uhr | 26.05.12, 19.30 Uhr | 09.06.12, 17 Uhr

Tickets und Informationen unter: Tel: 0340 2511 333 und www.anhaltisches-theater.de oder an unseren Theaterkassen sowie an allen ReserviX Vorverkaufsstellen.

Dessau, Anhaltisches Theater Dessau, La Bohèmeund Publikumsgespräch, 06.04.2012

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Anhaltisches Theater Dessau,  Anhaltische Philharmonie

„La Bohème“und Publikumsgespräch

Mit Giacomo Puccinis Oper “La Bohème” ist am Karfreitag, den 6. April um 17.00 Uhr eine der weltweit am häufigsten aufgeführten Opern auf der Bühne des Anhaltischen Theaters zu erleben. Die hauseigenen Solisten begleitet von der Anhaltischen Philharmonie diesmal unter der Leitung von GMD Antony Hermus bringen mit “La Bohème” eine der traumhaftesten Liebesgeschichten der Operngeschichte, in all ihrer Leichtigkeit und Zärtlichkeit auf die Bühne.

Das Leben der vier Freunde und Künstler Rodolfo, Marcello, Schaunard und Colline karg und grau, denn ständig fehlt es ihnen selbst am Notwendigsten. Trotzdem lassen sie sich ihre Lebensfreude nicht verderben, und Rodolfo und Marcello scheint das Glück zeitweilig zumindest in der Liebe hold zu sein. Als große Liebende wie der schwärmerische Dichter Rodolfo und die unheilbar kranke Mimì lehren sie uns das Schwelgen in Gefühlen wie den hemmungslosen Schmerz und verschaffen uns mit beidem höchsten Operngenuss.

Im Anschluss an die Vorstellung lädt das Inszenierungsteam zum Publikumsgespräch ins Theaterrestaurant ein. Hier besteht die Gelegenheit ab ca. 19.30 Uhr den Regisseur Roman Hovenbitzer, den Musikalischen Leiter GMD Antony Hermus, die Tänzerin und Choreografin Claudia Czyz und Solisten des Sänger-Ensembles persönlich kennenzulernen. Bei einem gemeinsamen Getränk ist das Team gespannt auf die Fragen des Publikums zu der Arbeit an Puccinis Meisterwerk und freut sich auf den Austausch zur künstlerischen Umsetzung dieser berührenden Liebesgeschichte.

…“Neben der überragenden künstlerischen Leistungen auf der Bühne, und die Riesenbühne in Dessau fordert einfach Höchstleistungen von allen Beteiligten, gibt es noch einen Faktor, der zum Triumpf des Abends beitrug: die Anhaltische Philharmonie unter Antony Hermus. Gibt es irgendein Genre, das dieser Klangkörper nicht bewältigt? Hermus holt aus dem Graben raus, was raus zu holen ist.“… – so Alexander Hauer, Der Opernfreund, Januar 2012

Tickets und Informationen unter: Tel: 0340 2511 333 und www.anhaltisches-theater.de oder an unseren Theaterkassen sowie an allen ReserviX Vorverkaufsstellen.

Dessau, Anhaltisches Theater Dessau, Noch Restkarten für West Side Story, 29.03.2012

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Anhaltisches Theater Dessau,  Anhaltische Philharmonie

Noch Restkarten für Erfolgsmusical “West Side Story” am 29. März

Musical in zwei Akten nach einer Idee von Jerome Robbins

Buch von Arthur Laurents | Musik von Leonard Bernstein | Gesangstexte von Stephen Sondheim | Songs in englischer Sprache mit deutschen Übertiteln | Dialoge in deutscher Sprache

Am Donnerstag, 29. März zeigt das Anhaltische Theater das Erfolgsmusical “West Side Story” von Leonard Bernstein um 19 Uhr im Großen Haus. Während bisher alle Vorstellungen ausverkauft waren, gibt es für diesen Termin noch Restkarten.

Christian von Götz brachte das Musical als Koproduktion der drei großen Sparten heraus- eine ideale Herausforderung für das Ballett, das Schauspiel und das Musiktheater. Mit Klaus Figge konnte der renommierteste Meister der Kampfchoreografie gewonnen werden.

Bernsteins berühmtes Broadway-Musical erzählt William Shakespeares Romeo und Julia als Kampf zweier Jugendgangs mit wilder wie auch zarter, mal extrovertierter, mal inniger Musik. Jazz und amerikanische Musical-Tradition, große romantische Geste und rhythmische Ausbrüche à la Strawinski, Gesang, Schauspiel und Tanz vereinen sich zu einer mitreißenden und berührenden Geschichte über die Liebe und den Wunsch Hass zu überwinden.

Musikalische Leitung: Daniel Carlberg | Inszenierung: Christian von Götz | Bühne: Britta Bremer | Kostüme: Katja Schröpfer | Tanzchoreografie: Carlos Matos | Kampfchoreografie: Klaus Figge | Chor: Helmut Sonne | Dramaturgie: Felix Losert

Maria: Cornelia Marschall | Anita: Karen Helbing | Tony: David Ameln | Bernardo: Juan Pablo Lastras-Sanchez | Riff: Matthew Bindley u.a.

Anhaltische Philharmonie Dessau

Deutsche Fassung von Frank Thannhäuser und Nico Rabenald | Die Original-Broadway-Produktion stammte von Robert E. Griffith und Harald S. Prince nach Übereinkunft mit Roger L. Stevens. | Die Uraufführung wurde inszeniert und choreografiert von Jerome Robbins.

Tickets und Informationen unter: Tel: 0340 2511 333 und www.anhaltisches-theater.de oder an unseren Theaterkassen sowie an allen ReserviX Vorverkaufsstellen.

Dessau, Anhaltisches Theater Dessau, Welttheatertag und eine Öffentliche Probe, 27.03.2012

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Anhaltisches Theater Dessau,  Anhaltische Philharmonie

Welttheatertag und eine Öffentliche Probe

Am 27. März wird international der Welttheatertag begangen und im Anhaltischen Theaters steht nur wenige Tage später, am Ostersamstag, die nächste Schauspielpremiere, Friedrich Dürrenmatts „Der Besuch der Alten Dame“, auf dem Spielplan.

Das sind zwei Gründe, die das Anhaltische Theater an die ungewöhnliche Aktion um die letzte Aufführung „Tolles Geld“ – ohne Eintrittsgeld anknüpfen lassen. Nach dem großartigen Zuspruch für diese Aktion lädt das Theater diesmal das Publikum zu einem kostenfreien Probenbesuch ein. Am 27. März öffnen sich um 19 Uhr die Pforten des Anhaltischen Theaters: Schauspieler und Regieteam der Inszenierung „Der Besuch der Alten Dame“ laden zu einer einstündigen Öffentlichen Probe ins Große Haus ein. Hier kann das Publikum live miterleben, wie Regie und Schauspieler sich Bühnensituationen und Figuren erarbeiten und eine Inszenierung entsteht. Vor dem Probenbesuch gibt die Dramaturgin Sabeth Braun eine kurze Einführung in das Stück.

 Der Eintritt für die Öffentliche Probe ist frei!

Karten und Informationen für die Premiere „Der Besuch der Alten Dame“ und weitere Vorstellungen unter: Tel: 0340 2511 333 und www.anhaltisches-theater.de oder an unseren Theaterkassen sowie an allen ReserviX Vorverkaufsstellen.