Cottbus, Staatstheater Cottbus, Brandenburgische Doppelkonzerte, 24.02.2017

Januar 10, 2017  
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Staatstheater Cottbus

Staatstheater Cottbus © Marlies Kross

Staatstheater Cottbus © Marlies Kross

Brandenburgische Doppelkonzerte

Staatstheater Cottbus / Evan Christ © Walter Schönenbröcher

Staatstheater Cottbus / Evan Christ © Walter Schönenbröcher

Das Philharmonische Orchester des Staatstheaters Cottbus unter seinem Chefdirigenten GMD Evan Christ hat in den vergangenen Jahren durch regelmäßige Uraufführungen von Auftragswerken überregional von sich reden gemacht.

In der laufenden Spielzeit stehen auf dem Programm der Philharmonischen Konzerte zwei Auftragswerke, in denen sich westliche Musikkultur und jene des Nahen Ostens begegnen.

Zum Konzept der „Brandenburgischen Doppelkonzerte 1 und 2“ gehört, dass Musiker und Solisten aus beiden Kulturen mitwirken.

Staatstheater Cottbus / Bernd Franke © privat

Staatstheater Cottbus / Bernd Franke © privat

Den Anfang macht am 24. und 26.2.2017 eine Komposition von Bernd Franke: die musikalische Szene „Daheim in der Fremde“ für Bariton, Sprecher, Oud, Solo-Perkussion und Orchester nach Texten von Adel Karasholi. Der 1936 in Damaskus geborene Dichter lebt seit Jahrzehnten in Leipzig. Die Komposition wird gefördert von der Ernst von Siemens Musikstiftung.

Am 9. und 11.6.2017 wird Evan Christs „Brandenburg Double Concertino for Sopran, Oud and Orchestra“ uraufgeführt. Beide Konzerte dirigiert Evan Christ.

Der Name Brandenburgische Doppelkonzerte fasst das Konzept der Auftragsvergabe assoziativ zusammen und spielt in mehrfacher Hinsicht auf Bachs „Brandenburgische Konzerte“ an. Er steht für die Verankerung des Cottbuser Orchesters im Land Brandenburg und vergegenwärtigt zugleich die große Tradition westeuropäischer Musik. Darüber hinaus bringt der Name den Symbolgehalt des Brandenburger Tors in Berlin ein. Es steht weltweit für eine friedliche Verständigung der Völker, für die gewaltfreie Überwindung von Grenzen und für die Menschenrechte und das unbändige Streben des Menschen nach Freiheit.

Besetzung „Daheim in der Fremde“ | Uraufführung von Bernd Franke
Staatstheater Cottbus, Großes Haus, 24./26. Februar 2017
(innerhalb des 5. Philharmonischen Konzerts)
Brandenburgisches Doppelkonzert 1: Bernd Franke | Uraufführung, Daheim in der Fremde
Szene für Bariton, Sprecher, Oud, Solo-Perkussion und Orchester
nach Texten von Adel Karasholi
Adel Karasholi liest seine Gedichte
Bariton – Andreas Jäpel
Oud / Gesang – Cham Saloum
Solo-Perkussion – Nora Thiele
Dirigent: Evan Christ
Es spielt das Philharmonische Orchester.
Kompositionsauftrag des Staatstheaters Cottbus, gefördert durch die Ernst von Siemens Musikstiftung

Pressemeldung Staatstheater Cottbus

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Cottbus, Staatstheater Cottbus, Uraufführung Ballett Peter Pan, 27.11.2016

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Staatstheater Cottbus

Staatstheater Cottbus © Marlies Kross

Staatstheater Cottbus © Marlies Kross

Staatstheater Cottbus / Peter Pan - Szenenfoto © Marlies Kross

Staatstheater Cottbus / Peter Pan – Szenenfoto © Marlies Kross

Ballett  PETER PAN von Manuel-Joël Mandon

Uraufführung

Ballettpremiere  Peter Pan  27. November 2016, 15.00 Uhr, weitere Vorstellungen 29.11.2016, 29.11.2016, 30.11.2016, 4.12.2016, 13.12.2016, 15.12.2016, 20.12.2016, 21.12.2016, 22.12.2016, 25.12.2016

Ballett von Manuel-Joël Mandon nach Motiven von James Matthew Barrie. Musik- und Soundtrack: Manuel-Joël Mandon, Libretto von Michael Böhnisch.

Peter Pan, die Geschichte vom Jungen, der nicht erwachsen werden will, hat Premiere als Ballett-Uraufführung am Sonntag, 27. November 2016, 15.00 Uhr im Großen Haus, für alle ab fünf Jahre.

Staatstheater Cottbus / Peter Pan - Szenenfoto mit René Klötzer (Peter Pan) und Greta Dato (Wendy) © Marlies Kross

Staatstheater Cottbus / Peter Pan – Szenenfoto mit René Klötzer (Peter Pan) und Greta Dato (Wendy) © Marlies Kross

Die Choreografie nach Motiven von James Matthew Barrie für alle ab fünf Jahren schuf Manuel-Joël Mandon. Er produzierte auch die Musikcollage mit zahlreichen Spezialeffekten. Die Bühne gestaltete Juan León, die Kostüme Adriana Mortelliti, das Libretto schrieb Michael Böhnisch. In den Hauptrollen zu erleben sind René Klötzer (Peter Pan), Greta Dato (Wendy), Stefan Kulhawec (Michael), Denise Ruddock (Tinkerbell) und Niko König (Captain Hook). In vielen weiteren Rollen tanzen das Ballettensemble des Staatstheaters und – als die „verlorenen Kinder“ – Schülerinnen der Ballettschule Werhun.
Peter Pan kommt eines nachts zu Wendy und Michael. Die beiden haben gerade Streit mit ihren Eltern, und da kommt Peters Angebot gerade recht, sie mitzunehmen auf die Reise ins Nimmerland. Dort lebt Peter mit den „verlorenen Kindern“, kämpft gegen den hinterlistigen Captain Hook und kann tun und lassen, was er will. Nach vielen glücklich bestandenen Abenteuern und vielen neuen Erfahrungen beschließen Wendy und Michael gleichwohl, nach Hause zurückzukehren.

Der Choreograf, Tanzpädagoge, Regisseur und Komponist Manuel-Joël Mandon erzählt Peter Pans Geschichte mittels unterschiedlichster Musik- und Tanzstile, die er weltweit studierte: afro-karibische Tänze, Street Dance, Modern Jazz, Hip Hop und vieles andere mehr. Er hat dafür populäre Musik verschiedener Genres zu einem Soundtrack kombiniert, der die Figuren und Situationen der Peter-Pan-Geschichte genau charakterisiert. Peter Pan, Captain Hook oder das Krokodil haben eigene Melodien, dynamische Klänge untermalen die Kampfszenen, und wenn die Piraten ihr Unwesen treiben, erklingen die Trommeln und Pfeifen eines britischen Marschs. Natürlich kommen auch träumerische und phantastische Momente nicht zu kurz.PMStthCo

Ballettpremiere  Peter Pan 27. November 2016, 15.00 Uhr, weitere Vorstellungen 29.11.2016, 29.11.2016, 30.11.2016, 4.12.2016, 13.12.2016, 15.12.2016, 20.12.2016, 21.12.2016, 22.12.2016, 25.12.2016

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Cottbus, Staatstheater Cottbus, Konzert Samuel Barber und Sergej Rachmaninow, 20.11.2016

November 15, 2016  
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Staatstheater Cottbus

Staatstheater Cottbus © Marlies Kross

Staatstheater Cottbus © Marlies Kross

3. Philharmonisches Konzert

Werke von Samuel Barber und Sergej Rachmaninow

Freitag, 18. November, 20.00 Uhr + Sonntag 20. November, 19.00 Uhr, Großes Haus

Im Staatstheater Cottbus dirigiert Evan Christ beim 3. Philharmonischen Konzert am Freitag, 18. November, 20.00 Uhr, und am Sonntag, 20. November, 19.00 Uhr, jeweils im Großen Haus, ein „amerikanisches Programm“ mit Werken Samuel Barber und Sergej Rachmaninow.

Barber ist in Amerika geboren, den Russen Sergej Rachmaninow betrachten die Amerikanern als „einen der ihren“. Beide waren im Heimatland des jeweils anderen außerordentlich geschätzt, beide enthielten sich weitgehend musikalischer Neuerungen.

Staatstheater Cottbus / Alexi Kenney (Violine) ©Yang Bao

Staatstheater Cottbus / Alexi Kenney (Violine) © Yang Bao

Die C.F. Holtmann-Stiftung, errichtet zum Andenken an den Kunstliebhaber und Präsidenten des Ostdeutschen Sparkassenverbandes Claus Friedrich Holtmann, schlägt dem Programm entsprechend eine Brücke zwischen den Kontinenten. Mit einem Stipendium ermöglicht sie dem erst 22-jährigen Amerikaner Alexi Kenney den Auftritt in Cottbus und dem deutschen Geiger Tobias Feldmann ein Konzert in Las Vegas. Wie sehr Kenneys Talent geschätzt wird, zeigt die Tatsache, dass das New England Conservatory ihm die legendäre „Joachim-Ma” Stradivari von 1714 zur Verfügung stellt.

Beim 3. Philharmonischen Konzert interpretiert das Philharmonische Orchester Samuel Barbers Ouvertüre zu der Komödie The School for Scandal und das Violinkonzert op. 14 aus den Jahren 1939/40 mit Alexi Kenney als Solisten. Es ist reich an technisch schwierigen, brillanten Effekten. Rachmaninows Musik wurde und wird als rauschhaft und hoch emotional empfunden. Seine Sinfonie Nr. 2 e-Moll op. 27 versetzt die Hörer akustisch sogleich in „ganz großes Kino“. PMSttCo

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Cottbus, Staatstheater Cottbus, Verdi Requiem, 03.10.2016

September 29, 2016  
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Staatstheater Cottbus

Staatstheater Cottbus © Marlies Kross

Staatstheater Cottbus © Marlies Kross

Giuseppe Verdi: Requiem
Sonderkonzert am Feiertag im Großen Haus

Mit Verdis Requiem erklingt im Großen Haus des Staatstheaters Cottbus am Montag, 3. Oktober 2016, 19.00 Uhr, einer der absoluten Höhepunkte sakraler Chormusik.

Unter Leitung von Evan Christ interpretieren die Solisten Caroline Melzer, Marlene Lichtenberg, Jens Klaus Wilde, Ingo Witzke, der Opernchor, der Sinfonische Chor der Singakademie Cottbus und das Philharmonische Orchester Verdis Meisterwerk aus dem Jahr 1874. In diesem sagte er sich los von der stark traditionsorientierten Kirchenmusik. Stattdessen beschritt er einen „dritten Weg“. Er setzte Effekte sowie dramaturgische Wirkungen der Oper ein, die in der Kirchenmusik frappierend und neuartig wirkten.

Staatstheater Cottbus / Impression von einer früheren Aufführung des Verdi Requiem im Großen Haus © Marlies Kross

Staatstheater Cottbus / Impression von einer früheren Aufführung des Verdi Requiem im Großen Haus © Marlies Kross

Das hat der Popularität des Werkes allerdings ganz und gar nichts ausgemacht. Insbesondere das im wahrsten Sinne des Wortes höllisch gute „Dies Irae“ mit seinen Chor-Schreien, seinen Trommelschlägen und seiner genüsslichen Endzeitstimmung hat es zu Weltruhm gebracht und wurde in mehreren bekannten Filmen zu entsprechend „höllischen“ Szenen verwendet, so zuletzt in Quentin Tarantinos „Django Unchained“ (2012) und in George Millers „Mad Max: Fury Road“ (2015).

Durch seine Opern-Erfahrungen gelang es Verdi im Requiem, auf höchst eindrucksvolle Weise die komplexen Emotionen der Trauer in Musik umzusetzen. PMSttC

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