Chemnitz, Theater Chemnitz, Premiere: Turandot 24.09.2016

August 25, 2016  
Veröffentlicht unter Premieren, Pressemeldung, Theater Chemnitz

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Theater Chemnitz © Dieter Wuschanski

Theater Chemnitz © Dieter Wuschanski

Theater Chemnitz

Theater Chemnitz / Turandot Plakatmotiv © Dieter Wuschanski / Theater Chemnitz

Theater Chemnitz / Turandot Plakatmotiv © Dieter Wuschanski / Theater Chemnitz

Premiere Turandot 24.09.2016
Dramma lirico von Giacomo Puccini

Libretto von Giuseppe Adami und Renato Simoni
Finale ergänzt von Franco Alfano
(Aufführung in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln)

Musikalische Leitung: Felix Bender
Inszenierung, Bühne und Kostüme: Hinrich Horstkotte
Chor: Stefan Bilz

In den Hauptpartien: Jee Hye Han / Morenique Fadayomi (Turandot), Jeffrey Hartman (Calaf), Maraike Schröter (Liù), Magnus Piontek / Andreas Hörl (Timur)
Eröffnung der Opernsaison 2016/2017

Als Auftakt der Opernsaison 2016/2017 bringt die Oper Chemnitz am 24. September Puccinis „Turandot“ mit dem kompletten Finale von Franco Alfano heraus. Mit dieser Produktion kehrt Hinrich Horstkotte nach Chemnitz zurück. Hier waren bereits seine Inszenierungen von Verdis „Maskenball“ und Mozarts „Idomeneo“ im Opernhaus sowie von „Don Giovanni“ als Figurentheaterproduktion zu sehen. Außerdem war er als Bühnen- und Kostümbildner bei Werken wie „Cendrillon“, „Der Rosenkavalier“ und „Das Mädchen aus dem goldenen Westen“ beteiligt. In den letzten Jahren inszenierte er u. a. in Dortmund, Saarbrücken, Dessau, Wien, Luxemburg und Taipeh/Taiwan.
Der Inhalt der Oper

Prinzessin Turandot hat geschworen, das Eheversprechen nur einem Mann zu geben, der drei Rätsel lösen kann. Wem das nicht gelingt, dem wird der Kopf abgeschlagen. Entsprechend hoch ist die Todesrate bei Hofe. Mit diesem radikalen Vorgehen will die schöne chinesische Prinzessin den Tod ihrer Ahnin rächen, die einst Selbstmord beging, um dem männlichen Joch zu entfliehen. Doch die Freier lassen sich nicht abschrecken: Einer nach dem anderen stellt sich der grausamen Tortur. Auch Prinz Calaf entbrennt für die unnahbare Schöne. Kann er die geforderten drei richtigen Antworten geben und den eisernen Ring um Turandots Herz lösen?

Der Komponist Giacomo Puccini wurde 1858 im italienischen Lucca geboren. Entsprechend der Familientradition sollte er Kirchenmusiker werden, doch sein Interesse galt der Opernbühne. Giuseppe Verdis Werke faszinierten ihn. Im Alter von 18 Jahren wanderte er sogar zu Fuß von Lucca nach Pisa, um sich eine Aufführung der „Aida“ anzusehen, ein Ereignis, dass ihm nach eigener Aussage „die musikalische Pforte zur Oper“ öffnete. Er betrat nun ein Terrain, auf dem er sein Leben lang erfolgreich wandeln sollte: „Manon Lescaut“, „La Bohème“, „Tosca“, „Madama Butterfly“ sind nur einige seiner Erfolgswerke. Puccini lebte und litt mit seinen Opernfiguren mit wie kaum ein anderer Komponist, lässt sie intimste psychologische Stimmungen ausdrücken. Wohl deshalb geht den Zuschauern die Musik so nahe. Puccini, der oft seelische Probleme hatte, die ihn sehr zurückgezogen leben ließen, konnte seine Empfindungen, seine Emotionen, seine Vorstellungen vom Glück und von der Liebe in seinen Werken in einer Weise ausleben, die ihm im Leben nie gegeben war. Mit „Turandot“ griff er erstmalig auf ein Märchensujet zurück. Mit großer Leidenschaft widmete sich Puccini der Komposition, doch noch bevor er die Partitur zum Abschluss bringen konnte, erlag er seinem schweren Kehlkopfleiden.

Das Sujet Der Name Turandot stammt ursprünglich aus dem Persischen und taucht schon im 12. Jahrhundert in der Romanze „Die sieben Schönheiten“ des persischen Dichters Nezami auf. Auch die orientalische Märchensammlung 1001 Tag, die Anfang des 18. Jahrhunderts in Frankreich Bekanntheit errang, enthält eine Geschichte von einer Prinzessin namens Turandocht, die jeden Freier köpfen lässt, der ihre Rätsel nicht lösen kann. Carlo Gozzi bearbeitete den Stoff einige Jahre später für die Commedia dell‘arte, Friedrich Schiller schrieb diese Fassung 1802 für die deutsche Bühne um.

Entstehung der Oper Puccini kannte sowohl Schillers Bühnenstück als auch Gozzis Werk und war glücklich, als nach einer lang andauernden und zermürbenden Sujet-Suche Renato Simoni, einer seiner Librettisten, das Märchen von Turandot vorschlug. Ende des Jahres 1920 begann er auf der Grundlage des ersten Libretto-Entwurfs mit der Komposition. Wie immer gestaltete sich die endgültige Ausformung des Librettos schwierig. Besonders um das Schlussduett zwischen Turandot und Calaf rang Puccini mit seinen Librettisten: „Das Duett! Alle Entschiedenheit, alle Schönheit, alle lebendige Theatralik liegt hier.“ Es war ihm wichtig, die Liebe zu zeigen, die Calaf in Turandot weckt. Endlich, im Herbst 1924, gab es eine Fassung, mit der Puccini zufrieden war, die ihm aus dem Herzen sprach.

Nur noch dieses Schlussduett musste instrumentiert werden, aber dazu kam es nicht mehr. Am 29. November 1924 erlag Puccini einem Kehlkopfleiden. Knapp anderthalb Jahre später fand die Uraufführung von „Turandot“ in der Mailänder Scala unter der Leitung von Arturo Toscanini statt. Gespielt wurde das Werk unvollendet – so wie Puccini es hinterlassen hatte. Erst bei der zweiten Vorstellung kam der Schluss der Oper hinzu, von Franco Alfano auf Bitten des Verlegers Ricordi und des italienischen Ministerpräsidenten anhand von Puccinis Skizzen vollendet. Allerdings hatte Arturo Toscanini für die Aufführung Kürzungen an Alfanos Version vorgenommen. Erst in den 1980er Jahren gelangte die vollständige Version auf die Bühne. Sie ist auch Grundlage für die Chemnitzer Produktion.

Die Musik Dem Zeitgeschmack folgend setzte Puccini in seiner „Turandot“ musikalisch die schon in „Madama Butterfly“ erprobte Hinwendung zum Exotischen fort. Ausführlich hatte er sich mit chinesischer Musik beschäftigt und reicherte die Orchesterbesetzung durch eine ganze Reihe verschiedener Schlaginstrumente an, die seiner Klangfantasie Raum gaben. Intensiv nahm Puccini auch die musikalischen Entwicklungen seiner Zeit zur Kenntnis – Strawinskys „Le Sacre du printemps“, Strauss‘ „Salome“ und „Elektra“, Schönbergs „Pierrot lunaire“, die Kompositionen Bartóks, Debussys und Mascagnis – und schrieb eine Musik, die einmalig für ihn war, beginnend von den lyrisch-fragilen Momenten der Sklavin Liù bis hin zu den dramatischen Ausbrüchen der Titelpartie.

Das Inszenierungsteam
Felix Bender (Musikalische Leitung) stammt aus Halle (Saale) und studierte Orchesterdirigieren an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar bei Gunter Kahlert, Nicolás Pasquet und Anthony Bramall. Von 2010 bis 2013 war er als 2. Kapellmeister am Nationaltheater Weimar beschäftigt, danach kam er als 1. Kapellmeister an die Theater Chemnitz. Gastspiele führten ihn in jüngster Zeit u. a. zum Konzerthausorchester Berlin, zum Philharmonischen Orchester Ulm, zum Sinfonieorchester Wuppertal, zur Württembergischen Philharmonie Reutlingen und zur Anhaltischen Philharmonie Dessau. Felix Bender wurde 2011 in die Förderung des „Dirigentenforums“ aufgenommen. Außerdem ist er Stipendiat der Künstlerliste „Maestros von morgen“. Sein dirigentisches Können untermauerte er mit Fortbildungen bei Pavel Baleff, John Carewe, Christian Ehwald, Peter Gülke, Kristjan Järvi, Johannes Kalitzke, Christian Kluttig, Marc Piollet und Johannes Schlaefli. In der Spielzeit 2016/2017 übernimmt er die Position des kommissarischen Generalmusikdirektors an den Theatern Chemnitz.

Hinrich Horstkotte (Inszenierung, Bühne und Kostüme)
Der gebürtige Berliner war zunächst Marionettenspieler, bevor er von 1992 bis 1998 Bühnen- und Kostümbild sowie Dramaturgie an der Akademie der Bildenden Künste in München studierte. Schon während des Studiums begann er, als freischaffender Bühnenbildner und Regisseur zu arbeiten. Als Bühnen- und Kostümbildner war er für die Biennale für Neue Musik München, das Musiktheater Görlitz, die Opernhäuser in Chemnitz, Detmold, Nürnberg und für die Ludwigsburger Schloßfestspiele tätig. In über 60 Produktionen für Oper, Schauspiel und Puppentheater hat er, überwiegend in eigener Ausstattung, Regie geführt. So inszenierte an u. a. in Berlin (Staatsoper), Chemnitz, Dessau, Dortmund, Saarbrücken, Rheinsberg, am Nanfong-Theatre in Taipeh, an der Volksoper Wien sowie am Salzburger Marionettentheater. Besonders gern widmet er sich der Barockoper und hat hier am Grand Théâtre Luxembourg, beim NDR in Hamburg, beim Berliner Zeitfenster-Festival, bei den Musikfestspielen Potsdam und den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik inszeniert.
In den Hauptpartien

Jee Hye Han (Turandot)
Die koreanische Sopranistin gehört zu den interessantesten Sängerinnen ihrer Generation. Im Alter von nur 28 Jahren sang sie ihre erste Turandot an der Budapester Staatsoper. 2009 gewann sie den 2. Preis beim Internationalen Gesangswettbewerb Feruccio Tagliavini, den 2. Preis beim hochdotierten Dong Ah Wettbewerb in Seoul und den Publikumspreis beim Hans-Gabor-Belvedere-Gesangswettbewerb. 2010 folgte der 1. Preis beim Concours International d‘Opéra de Marseille. Nach ihrem erfolgreichen Debüt an der Volksoper Wien in der Titelpartie von Puccinis „Madama Butterfly“ 2011 kehrte sie 2014 als Turandot zurück. Zu ihrem Konzertrepertoire gehören die Sopran-Partien in Beethovens 9. Sinfonie, Verdis Requiem, Mahlers 8. Sinfonie, Dvo?áks Requiem und Bachs Matthäuspassion.

Morenike Fadayomi (Turandot)
wurde in London geboren und wuchs dort sowie in Lagos (Nigeria) und Glarus (Schweiz) auf. Nach einer Tanzausbildung bei der Colombo Dance Factory in Zürich nahm sie Klassischen Gesangsunterricht bei Ursula Preier-Raunacher in Wien. Ihr erstes Engagement führte sie ans Stadttheater Basel. Seit 1997 ist sie Solistin an der Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf. Zu ihrem umfangreichen Repertoire gehören Aida, Micaëla, Carmen, Mimi, Liù, Donna Elvira, Norma, Abigaille, Lady Macbeth, Katarina, Katja Kabanova, Rusalka, Emilia Marty, Martha („Tiefland“), Marietta („Die tote Stadt“), Kaiserin („Frau ohne Schatten“), Salome und Senta. Große Erfolge feierte sie wiederholt in der Partie der Bess in Gershwins „Porgy and Bess“. Gastengagements führten sie u. a. zu den Bregenzer Festspielen, in die New Yorker Carnegie Hall, an die Komische Oper Berlin, die Volksoper Wien, die Semperoper Dresden sowie an die Opernhäuser in Bologna, Parma, Rom, Amsterdam und Strasbourg. An der Oper Chemnitz singt sie erstmals die Partie der Turandot.

Jeffrey Hartman (Calaf)
wurde in Anderson (Indiana/USA) geboren. Er ist Preisträger mehrerer renommierter Wettbewerbe. 2013 war er in Hong Kong sowie in Costa Rica als Canio in „I Pagliacci“ und Turridu in „Cavalleria rusticana“ zu erleben, in Hong Kong auch als Herzog in „Rigoletto“. Weiterhin gehören Partien wie Pinkerton, Rodolfo, Edgardo, Faust, Malcolm, Ismaele und Alfredo zu seinem Repertoire. 2015 coverte er an der Lyric Opera of Chicago die Partie des Cavaradossi in „Tosca“. Anschließend debütierte er als Bacchus in „Ariadne auf Naxos“ an der Seattle Opera. Mahlers „Lied von der Erde“ sang er mit dem Seattle Youth Symphony Orchestra und dem Chamber Philharmonia Orchestra New York und dem Ensemble Vista Lirica. Zu seinem Konzertrepertoire gehören außerdem u. a. die Tenorpartien in „Elias“, „Die Schöpfung, „Carmina burana“, Beethovens 9. Sinfonie und Brittens „Les Illuminations“. An der Oper Chemnitz wird er sein europäisches Debüt als Calaf in „Turandot“ geben.

Maraike Schröter (Liù)
gehört seit 2013 zum Solistenensemble der Oper Chemnitz. Die in Berlin geborene Sopranistin studierte an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ bei Julia Varady und Brenda Mitchell. Außerdem arbeitete sie mit Christine Schäfer im Konzertexamen. Im Rahmen der Bayreuther Festspiele 2011 übernahm sie die Partie der Sieglinde in der Kinderoper „Der Ring des Nibelungen“. Anschließend war sie für zwei Jahre Ensemblemitglied im Opernstudio der Staatsoper Berlin. In dieser Zeit gab sie auch ihr Debüt an der Semperoper in Dresden. An der Oper Chemnitz war sie u. a. bereits als Donna Anna in „Don Giovanni“, Elisabeth in „Don Carlos“, Desdemona in „Otello“, Infantin in „Der Zwerg“, Eva in „Die Meistersinger von Nürnberg“ sowie als Angèle Didier in „Der Graf von Luxemburg“ zu erleben. Ihr Repertoire umfasst außerdem Partien wie Chrysothemis und Agathe.

Magnus Piontek (Timur)
gehört mit Beginn der Spielzeit 2016/2017 zum Solistenensemble der Oper Chemnitz und wird hier als Timur debütieren. Er stammt aus Bonn und studierte Schulmusik und Dirigieren (bei Marcus Creed) in Köln sowie Gesang bei Rudolf Piernay in Mannheim. Von 2013 bis 2015 gehörte er zum Ensemble des Nationaltheaters Mannheim. Anschließend wechselte er an die Bühnen Gera/Altenburg, wo er als Sparafucile, Eremit sowie in der Titelpartie der Oper „Rübezahl und der Sackpfeifer von Neiße“ zu erleben war. An der Semperoper gastiert er als Marquis d’Obigny („La Traviata“) sowie als Saretzki („Eugen Onegin“). Neben seiner Operntätigkeit widmet er sich dem Oratorienrepertoire. Er arbeitete mit Dirigenten wie Dan Ettinger, Klaus Arp, Florian Helgath, Laurent Wagner, Gotthold Schwarz, Alois Seidlmeier, Johannes Kalitzke und Enno Poppe sowie mit verschiedenen renommierten Ensembles, darunter das Concerto Köln, das Ensemble Musikfabrik und das Göttinger Symphonie Orchester.

Andreas Hörl (Timur)
debütierte schon früh in großen Partien, wie 2004 als Baron Ochs in Bremerhaven und 2005 als Landgraf in Minden. Festengagements führten ihn 2007 ans Opernhaus Zürich und anschließend ins Ensemble der Wiener Staatsoper. Seit 2014 ist Andreas Hörl freischaffend tätig. 2015 debütierte er bei den Bayreuther Festspielen als Fafner, 2016 an der Mailänder Scala in der Neuproduktion von „Wozzeck“. Sein vielfältiges Repertoire umfasst außerdem u. a. Sarastro, Osmin, Komtur, Basilio, Colline, König Heinrich, König Marke, Daland, Kaspar / Eremit, Ramphis / Il Re und Warlaam. Gastengagements führten ihn an die Bayerische Staatsoper, Wiener Staatsoper, Volksoper Wien, Oper Frankfurt, Komische Oper und Staatsoper Berlin, an das Opernhaus Zürich, Tiroler Landestheater Innsbruck, an die Theater Klagenfurt, Chemnitz und Dortmund, Gran Teatre del Liceu Barcelona, Teatro alla Scala Milano, Teatro Nacional de São Carlos Lissabon, zum MDR Sinfonieorchester Leipzig, Salzburger Festspiele und zu den Richard-Wagner Festspielen in Wels.

Opernfrühstück
Das Opernfrühstück findet am 18. September 2016, 10.30 Uhr im Foyer des Opernhauses statt. Das Regieteam wird einen Einblick in die Premierenvorbereitungen geben, begleitet von musikalischen Beiträgen durch Solisten des Ensembles. Der Eintritt kostet 5,-

Pressemeldung Theater Chemnitz

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Chemnitz, Theater Chemnitz, Premiere: Die Meistersinger von Nürnberg, 19.03.2016

Februar 15, 2016  
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Theater Chemnitz © Dieter Wuschanski

Theater Chemnitz © Dieter Wuschanski

Theater Chemnitz

 Die Meistersinger von Nürnberg  von Richard Wagner

Premiere 19. März 2016, 16.00 Uhr, weitere Vorstellungen 27.03.2016, 10.04.2016, 17.04.2014

Die Handlung
Im Nürnberg des 16. Jahrhunderts verliebt sich Eva in Walther von Stolzing, einen Junker vom Lande. Ihr Vater, der betuchte Goldschmied Pogner, ist Mitglied der Meistersinger – Handwerksmeister, die sich der Erschaffung und Pflege von Liedgut verschrieben haben. Demjenigen unter ihnen verspricht Pogner seine Tochter zur Frau, der beim bevorstehenden Johannisfest das schönste selbstgeschriebene Lied vorträgt. Begreiflicherweise gerät Eva damit in einen Loyalitätskonflikt und sieht nur einen einzigen Ausweg: Walther muss binnen weniger Stunden zum Meistersinger werden. Doch das ist angesichts des strengen Regelwerks der Zunft ein schier aussichtsloses Unterfangen. Hilfesuchend wendet Eva sich an ihren alten Freund und Nachbarn, den Schuhmacher Hans Sachs …

Chemnitz / Theater_Richard Wagner Figorine von Peter Sykora

Chemnitz / Theater_Richard Wagner Figorine von Peter Sykora

Der Komponist
Richard Wagner, geboren am 22. Mai 1813 in Leipzig, war Schüler der Kreuzschule Dresden und des Nicolai-Gymnasiums Leipzig. An der Leipziger Universität studierte er Musik, bevor er als Musikdirektor u. a. in Magdeburg, Königsberg (wo er die aus Oederan stammende Minna Planer heiratete) und Riga arbeitete. Von Riga aus flüchtete der notorisch verschuldete Mittzwanziger vor seinen Gläubigern nach Paris. Nach einem eher glücklosen Aufenthalt in der Seine-Stadt kehrte er 1842 nach Deutschland zurück und hoffte, in Dresden eine neue künstlerische Heimat zu finden. Dies schien ihm anfangs auch zu gelingen, denn er durfte noch im gleichen Jahr die hochgelobte Uraufführung seiner Oper Rienzi erleben. Mit großer Hoffnung sah er danach der Uraufführung des Fliegenden Holländers entgegen – leider war diesem Werk in Dresden nur ein Achtungserfolg beschieden. 1845 fand an der Hofoper Dresden die Uraufführung des Tannhäuser statt. 1849 beteiligte sich Wagner am Dresdner Mai-Aufstand, wurde daraufhin per Steckbrief gesucht und ging (nach einer abenteuerlichen Flucht, die u. a. auch über Chemnitz führte) ins Exil nach Zürich. Aus diesem Grund konnte er der Uraufführung des Lohengrin unter der Leitung von Franz Liszt in Weimar nicht beiwohnen. Die folgenden Jahre brachten viele Gastspielreisen ins Ausland sowie die Uraufführungen von Tristan, den Meistersingern, Rheingold und Walküre in München. 1872 übersiedelte Wagner nach Bayreuth, wo er seinen Traum vom Festspielhaus verwirklichte. 1876 fanden dort die ersten Bayreuther Festspiele mit der Aufführung des kompletten Ring des Nibelungen statt. Danach wandte sich Wagner endlich dem Parsifal-Stoff zu, der ihn schon seit Jahren begleitete. Die Uraufführung dieses eigens für die akustischen Gegebenheiten des Festspielhauses geschriebenen Werkes fand 1882 während der zweiten Bayreuther Festspiele statt. Es sollte die letzte Premiere sein, die Wagner erlebte. Im Herbst reiste er mit seiner Familie nach Venedig, wo er am 13. Februar 1883 starb.

Die Vorlage
In der „Geschichte der poetischen National-Literatur der Deutschen“ von Gottfried Gervinius fand Richard Wagner 1845 eine Abhandlung über den Meistergesang und Hans Sachs. Das erinnerte ihn an frühere Besuche in Nürnberg, bei denen er u. a. erlebt hatte, wie eine harmlose Verspottung eines Tischlermeisters zu einem handfesten Tumult wurde, der drohte, ein ganzes Stadtviertel lahmzulegen. Beides – die schriftliche Überlieferung und die unmittelbaren Erlebnisse – ließen in Wagner schnell den Plan für ein heiteres Bühnenwerk entstehen, den er aber zunächst noch zurückhielt mit der Begründung, „dass sich ihm die Heiterkeit, deren ein solcher Stoff bedurfte, bis jetzt nur in der Form der Ironie aussprach“. Außerdem benutzte Wagner noch Anregungen aus Schriften von Jacob Grimm, Johann Christoph Wagenseil, E.T.A. Hoffmann und Johann Ludwig Deinhardstein.

Chemnitz / Theater_Goldschmied Figurine von Peter Sykora

Chemnitz / Theater_Goldschmied Pogner Figurine von Peter Sykora

 Die Oper
Richard Wagner hatte bereits zwei Drittel seines Mammutwerks Der Ring des Nibelungen vollendet, als er aus akuter Geldnot ein „leicht zu realisierendes“ Werk für einen schnellen Erfolg brauchte. Als Tristan und Isolde diesen Zweck nicht erfüllte, begann er 1861 mit der Dichtung der Meistersinger von Nürnberg, die aber ebenfalls erst sieben Jahre später uraufgeführt werden konnten – unter der Protektion König Ludwigs II. 1868 in München. Auf der Höhe seines Könnens schuf Wagner darin ein Plädoyer für die künstlerische Freiheit wie auch für die Kunstpflege, verknüpfte es mit einer zarten Romanze und bettete es in eine brillante Komödie ein, die ihren absurden Höhepunkt in einer nächtlichen Prügelei findet und in einen sängerischen Showdown mündet.

Die Musik
Die Meistersinger von Nürnberg ist Wagners einzige heitere Oper und die einzige ohne tragisches bzw. zumindest ernstes Ende. Nachdem er in Tristan und Isolde mit einer neuartigen, chromatischen Harmonik überraschte, liegt der Überraschungseffekt bei den „Meistersingern“ eher in der weitgehend diatonischen Musik, die an vielen Stellen archaisierende Züge trägt. Choräle und Volkslieder dienten ihm ebenso als Vorbild wie die Polyphonie eines J. S. Bach. Mit großer Freude setzte Wagner die einzelnen Charaktere in Musik um und verwendete besondere Sorgfalt, die Dialoge zwischen den Opernfiguren so natürlich wie möglich darzustellen.

Musikalische Leitung: Frank Beermann, Inszenierung: Michael Heinicke
Bühne und Kostüme: Peter Sykora, Chöre: Stefan Bilz

BESETZUNG:
Franz Hawlata (Hans Sachs), Thomas Piffka (Stolzing), Maraike Schröter (Eva), Roman Trekel (Beckmesser), André Riemer (David), Kouta Räsänen (Pogner), Tiina Penttinen (Magdalena), Matthias Winter (Kothner), Tommaso Randazzo (Vogelgesang), Andreas Kindschuh (Nachtigall), Marcus Sandmann (Zorn), Edward Randall (Eißlinger), Jürgen Mutze (Moser), Andreas Beinhauer (Ortel), Thomas Mäthger (Schwarz), Wieland Müller (Foltz), Johannes Wollrab (Nachtwächter)
Damen und Herren des Opernchores und des Extrachores der Oper Chemnitz
Robert-Schumann-Philharmonie

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Pressemeldung Theater Chemnitz

Chemnitz, Theater Chemnitz, Premiere: WERTHER, 30.01.2016

Januar 25, 2016  
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Theater Chemnitz © Dieter Wuschanski

Theater Chemnitz © Dieter Wuschanski

  WERTHER von Jules Massenet

nach Goethes Roman Die Leiden des jungen Werther

Premiere: 30. Januar 2016, 19.30 Uhr im Opernhaus Chemnitz, Weitere Vorstellungen:, 20. Februar, 19.30 Uhr, 6. März, 18.00 Uhr, 13. März, 15.00 Uhr

 Oper Chemnitz / Werther von Jules Massenet ©  Dieter Wuschanski / Theater Chemnitz

Oper Chemnitz / Werther von Jules Massenet © Dieter Wuschanski / Theater Chemnitz

  Die literarische Vorlage
Der junge Werther verliebt sich in Charlotte, die älteste Tochter eines Witwers in Wetzlar. Bei einem Ball kommen die beiden sich näher, doch beim Nachhausebringen eröffnet ihm Charlotte im Augenblick höchster Vorfreude auf den ersten zarten Kuss, dass sie verlobt sei. Die Leiden des jungen Werther, Schlüsselroman des Sturm und Drang, machte nicht nur seinen Schöpfer, den jungen Goethe, 1774 quasi über Nacht europaweit zu einer Berühmtheit, sondern schuf auch eine archetypische Konstellation der Romantik: die der unerfüllten, unerfüllbaren beiderseitigen Liebe. Das größte Verdienst des Romans ist zweifellos dasjenige, ein neues literarisches Männerbild erschaffen zu haben: War der Mann bis dahin auf „Ritter“ gebucht, der nach klassischen Tugenden und namentlich militärischen Maßstäben bemessen wurde, galt es plötzlich als akzeptabel, Gefühle zu zeigen und sogar in der Öffentlichkeit zu weinen. Die Romantik war angebrochen, jene Epoche, die dem zunehmend einengenden Rationalismus und Pragmatismus die irrealen Welten der Nacht, der Gefühle, der Sehnsucht und der Fantasie entgegensetzten.

 Oper Chemnitz / Werther von Jules Massenet ©  Dieter Wuschanski / Theater Chemnitz

Oper Chemnitz / Werther von Jules Massenet © Dieter Wuschanski / Theater Chemnitz

Der Komponist
Werthers unglückliches Verzweifeln an seiner hoffnungslosen Liebe zu Charlotte musste daher einen Ur-Romantiker wie den französischen Komponisten Jules Massenet (1842-1912) fesseln. Seine Vertonung aus den 1880er-Jahren – übrigens bei weitem nicht die erste Werther-Oper – vereinigt alle Qualitäten des „lyrischen Dramas“ in sich, das er in einigen Opern zuvor kultiviert hatte. Massenet war zur Zeit der Belle Epoque zweifellos einer der erfolgreichsten Opernkomponisten überhaupt, doch seine zahlreichen Werke sind nicht einfach zu besetzen und haben die Repertoires deutscher Stadttheater daher erst zu einem kleinen Teil erreicht. Manon Lescaut und Werther sind die Ausnahmen, was gerade bei letzterer erstaunlich ist: In Deutschland geißelte man seinerzeit jede Verarbeitung eines Goethe-Stoffes als Sakrileg, was erklärt, warum es so wenig Opern nach Stoffen des größten deutschen Dichters gibt. Massenets Werther aber eroberte nach der Uraufführung in Wien 1892 die deutschsprachigen Bühnen im Flug und blieb die bis heute erfolgreichste seiner Opern in deutschen Musiktheatern. Grund genug für das Chemnitzer Opernhaus, dieses Kleinod nun auch hier erstmals aufzuführen. Werther besticht mit einer Fülle eingängiger Melodien, die aber nie in Kitsch oder Schwelgerei abgleiten, sondern nach einem klugen Motivkonzept miteinander verknüpft sind. Die hochromantische Tonsprache Massenets, die der dramaturgisch großen Fallhöhe der Handlung nahtlos folgt, setzt neben breiten Streicherkantilenen auch überraschende Effekte wie Saxophonklänge ein und lässt in bester Opern-Manier hin und wieder gleichsam die Zeit stehen, um den wertvollen Augenblick zu zelebrieren.

 Oper Chemnitz / Werther von Jules Massenet ©  Dieter Wuschanski / Theater Chemnitz

Oper Chemnitz / Werther von Jules Massenet © Dieter Wuschanski / Theater Chemnitz

 Die Handlung
Leicht abweichend vom Roman führt die Oper zunächst in die Familie des Amtmannes, der nach dem kürzlichen Tod der Mutter die älteste Tochter Charlotte im Haushalt vorsteht. Um die sechs jüngeren Kinder zu beschäftigen und abzulenken, übt der Vater mit ihnen ein Weihnachtslied ein, obwohl es Sommer ist. Seine Stammtischfreunde Johann und Schmidt spekulieren über Details des bevorstehenden Balls. Zu diesem wird Charlotte vom jungen Herrn Werther abgeholt – zum Verdruss ihrer nächst jüngeren Schwester Sophie, die noch nicht mitgehen darf. Nach Mitternacht bringt Werther Charlotte beschwingt nach Hause, doch im Moment größter Innigkeit informiert der Amtmann seine Tochter darüber, dass ihr Verlobter Albert heimgekehrt sei. Werther fällt in eine tiefe Depression. Als ihm einige Tage später Albert das Glück vor Augen hält, an dem er – Werther – nicht teilhaben darf, und als Sophie sich als nur scheinbar gute „Ersatz-Partnerin“ anbietet, versucht Werther, Charlotte für sich zu gewinnen. Doch sie bleibt Albert treu und bittet Werther, fortzugehen und nicht vor Weihnachten wiederzukehren. – Kurz vor Weihnachten bricht Charlotte unter der Last ihrer Gefühle zusammen, ausgelöst durch eine Flut von Briefen, die Werther ihr mittlerweile geschrieben hat. Bei ihrem Wiedersehen gibt sich Charlotte kurz der früheren Harmonie und fast auch seinen Liebesschwüren hin, fordert ihn aber dann ultimativ auf, sie zu verlassen. Werther gehorcht – und erbittet von Albert dessen Pistole „für eine lange Reise“. Als Charlotte bewusst wird, was es damit auf sich hat, ist es bereits zu spät – Werther hat sich in den Kopf geschossen und stirbt in ihren Armen. Nun endlich kann sie auch ihm ihre Liebe gestehen.

Musikalische Leitung: Felix Bender, Inszenierung: Anthony Pilavachi,  Bühne und Kostüme: Markus Meyer;   Mit: Timothy Richards (Werther), Cordelia Katharina Weil (Charlotte), Andreas Beinhauer (Albert), Guibee Yang/Franziska Krötenheerdt (Sophie), Matthias Winter (Le Bailli), Andreas Kindschuh (Johann), Edward Randall (Schmidt), Thomas Mäthger (Brühlmann), Michaela Görg (Käthchen), Mitgliedern des Kinder- und Jugendchores der Oper Chemnitz. Es spielt die Robert-Schumann-Philharmonie.

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Pressemeldung Theater Chemnitz

Chemnitz, Theater Chemnitz, Premiere: OTELLO, 31.01.2015

Januar 14, 2015  
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Theater Chemnitz © Dieter Wuschanski

Theater Chemnitz © Dieter Wuschanski

Theater Chemnitz

Premiere 31.01.2015:

Otello von Giuseppe Verdi

Libretto von Arrigo Boito, Aufführung in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln)

 Weitere Vorstellungen sind am 3., 21. und 28. Februar, jeweils 19.30 Uhr.

Die Handlung
Otello, der kluge, mächtige Feldherr, ist trotz seiner militärischen Erfolge immer ein Außenseiter geblieben. Aus Angst, irgendeinen Fehler zu machen, hat er sich hinreißen lassen, dem Gerede um die Untreue seiner Gattin Desdemona Glauben zu schenken. Mit eiskaltem Kalkül tötet er sie, obwohl er sie einst so sehr liebte. Zu spät erkennt Otello, dass all das nur eine von seinem Konkurrenten Jago angezettelte Intrige war, um ihn zu vernichten.

Meister der italienischen Oper
Giuseppe Verdi war bereits 39 Jahre alt, als ihm 1842 die Uraufführung seiner Oper Nabucco an der Mailänder Scala endlich den lange erhofften internationalen Durchbruch verschaffte. Die Werke der mittleren Schaffensperiode – Rigoletto, Un ballo in maschera, La Traviata und Troubadour – wurden Welterfolge. Er hatte das musikalische Erbe seiner Landsleute Rossini, Bellini und Donizetti mit neuen, eigenen Gedanken angereichert und führte so die italienische Oper zu einer neuen Blüte. In Aida erreichte Verdis Entwicklung eine erste Vollendung. Er vereinigte den prunkhaften Stil der großen französischen Oper mit italienischem Gesangsausdruck. Wort und Musik waren zu einer Einheit verschmolzen. Nach dem Erfolg von Aida wollte Verdi das Opernschreiben aufgeben. Doch Giulio Ricordi, sein langjähriger Freund und Verleger, wollte nicht an das Ende der Ära Verdi glauben und zog mit sicherem Instinkt einen Trumpf aus dem Ärmel: den Librettisten Arrigo Boito, ungefähr dreißig Jahre jünger als Verdi, selbst Komponist, erfahren als Autor und Übersetzer von Operntexten. Seit Macbeth im Jahre 1847 war es Verdis Wunsch gewesen, noch einmal ein Shakespeare-Werk für die Opernbühne zu bearbeiten. Zu groß jedoch war sein Respekt vor dem Meister. Erst Arrigo Boito gelang es, Verdi für die Arbeit an Shakespeares Othello zu gewinnen.

Vom Drama zum Musikdrama
William Shakespeare schrieb seinen Othello 1602. Er basiert auf den historischen Ereignissen während der Machtkämpfe der Republik Venedig mit dem Reich der Türken Ende des 16. Jahrhunderts. Verdi und Boito waren sich bewusst, dass sie dem großen literarischen Anspruch der Vorlage nur gerecht werden konnten, indem sie eine neue Opernform schaffen würden. Viele Jahre des gemeinsamen Ringens gingen ins Land; ein umfangreicher Briefwechsel voller interessanter Details zeugt davon. Boito straffte die Handlung des Shakespeare-Dramas. Wo es möglich war, verwendete er die Worte des großen Engländers. Verdi versuchte, dem gesprochenen Wort so nahe wie möglich zu kommen. Statt mit umfangreichen mehrteiligen Arien drückte Verdi nun alles Nötige in knappen lyrischen Episoden aus – keine Note ist zu viel, kein Ausbruch zu heftig, keine Chorszene zu umfangreich. Verdi hat gemeinsam mit Boito ein geniales, minutiös durchgeplantes Konzept umgesetzt, das der Zuschauer nicht als solches wahrnimmt. So entstand ein Werk, mit dem das italienische Musikdrama seine vollendete Reife erreichte. Zwischenzeitlich wurde als Titel Jago in Betracht gezogen, doch Verdi bestand schließlich auf Otello: Man spricht und schreibt mir immer von Jago!!! Er ist (das ist wahr) der Dämon, der alles bewegt, aber Otello ist der, der handelt. – Er liebt, ist eifersüchtig, tötet und tötet sich selbst“, schrieb Verdi an Boito. Verdi selbst überwachte die Uraufführung am Teatro alla Scala in Mailand. Als sich am 5. Februar 1887 der Vorhang nach der Vorstellung schloss, brach ein Begeisterungssturm los.

Musikalische Leitung: Frank Beermann, Inszenierung: Michael Heinicke, Bühne und Kostüme: Peter Sykora
Chor: Simon Zimmermann,  Es singen: Christian Juslin / Niclas Oettermann (Otello), Maraike Schröter (Desdemona), Pierre-Yves Pruvot / Adam Kim (Jago), Cordelia Katharina Weil (Emilia), Dan Karlström / André Riemer (Cassio), Edward Randall (Roderigo), Kouta Räsänen (Lodovico), Thomas Mäthger (Montano), Lukasz Wieloch (Ein Herold)

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