
Musikereignisse höchster Qualität im Nordwesten
Das 22. Musikfest Bremen mit 40 Veranstaltungen startet am 27. August 2011
Weltoffen, leidenschaftlich und mitreißend: Das 22. Musikfest Bremen verwandelt vom 27. August bis 17. September 2011 mit 40 Veranstaltungen an 19 Aufführungsorten in ins-gesamt 29 Spielstätten die Hansestadt und den gesamten Nordwesten in eine klingende Bühne. Renommierte Solisten, Ensembles, Orchester und Dirigenten sowie junge hoffnungs-volle Talente präsentieren ein vielfältiges Programm, das von Sinfonik und Oper über sakrale Meisterwerke und Kammermusik bis zu Jazz, Weltmusik und Percussion reicht.
Zur Eröffnung “Eine große Nachtmusik” am 27. August beschert das Musikfest rund um den stimmungsvoll illuminierten Marktplatz 24 Konzerte in 3 Zeitschienen an 8 Spielstät-ten. Der Abend hält Programme von der ernsten Musik bis zur anspruchsvollen Unterhaltung über nahezu alle Epochen, Gattungen und Genres hinweg bereit und lockt dabei mit span-nenden Musikfest-Debüts, so z.B. das Seoul Philharmonic Orchestra unter Myung-Whun Chung, Donna Leon mit Alan Curtis und seinem Complesso Barocco, das Vokalen-semble Chanticleer, die unkonventionellen Kammermusikformation Spark oder Bassklari-nettist Denis Colin und seine Jazz-Formation Societé des Arpenteurs.
Einen Tag später steht die exklusive Deutschlandpremiere von »Eine Zauberflöte« an, eine Koproduktion mit dem Théâtre des Bouffes du Nord in Paris. In drei Aufführungen (28.-30.08., BLG-Forum Überseestadt) zeigt Regie-Altmeister Peter Brook mit seiner ma-gisch-spartanischen Theatersprache seine persönliche Sicht auf Mozarts beliebteste Oper: konsequent reduziert, dabei höchst phantasievoll, berührend und ungeheuer leicht! Als wei-tere Opern präsentiert das Festival in konzertanter Form Händels »Giulio Cesare« mit der Accademia Bizantina und hochkarätigen Sängern wie Sonia Prina, Maria Grazia Schiavo, José Maria Lo Monaco und Riccardo Novaro unter der Leitung von Ottavio Dantone (06.09, Glocke) sowie Vivaldis »Farnace« mit I Barocchisti unter Diego Fasolis, ebenfalls erstklassig besetzt mit Sängern wie Max Emanuel Cencic und Vivica Genaux (10.09., Lamberti-Kirche Oldenburg).
Die Konzerte des 2. Arp-Schnitger-Festivals vom 28. August bis 04. September würdigen erneut den bedeutendsten Orgelbauer der Barockzeit und stellen eine repräsentative Auswahl an Instrumenten im Nordwesten vor, u. a. in seiner Taufkirche in Golzwarden sowie seiner Grabeskirche in Hamburg-Neuenfelde. Mit renommierten Organisten sowie einem für das Festival flexibel zusammengesetzten Arp-Schnitger-Ensemble werden die Orgeln nicht ausschließlich allein als Soloinstrumente, sondern auch als Continuo-Instrumente erlebbar – ganz so, wie es zur Zeit Schnitgers gängige Praxis war.
Fortgesetzt wird ebenfalls die Reihe Musikfest Surprise im BLG-Forum Überseestadt, die vom 06. bis 10. September in fünf Veranstaltungen mit ungewöhnlichen Programmen, Re-pertoires, Besetzungen und Darbietungsformen aufwartet – mit Geigerin Viktoria Mullova & Ensemble (06.09.), Gene Pritsker’s Sound Liberation (07.09.), dem Ensemble Ausonia (08.09.), S? Percussion (09.09.) und Pianist Bertrand Chamayou (10.09.).
Weitere Konzerte in Bremen und Bremerhaven versprechen ebenso höchsten Musikgenuss. Cellistin Emmanuelle Bertrand und Pianist Pascal Amoyel versprechen einen intimen Kammermusikabend (30.08., IHK Bremerhaven), der junge lettische Star-Dirigent Andris Nelsons gibt sein Musikfest-Debüt am Pult des Royal Concertgebouw Orchestra (31.08., Glocke) und Sopranistin Krist?ne Opolais stellt sich mit Strauss’ Vier letzten Liedern bei den Bremer Philharmonikern und Markus Poschner vor (01.09., Glocke). Die Cappella Gabet-ta und die Sängerinnen Veronica Cangemi und Vivica Genaux konfrontieren Hasse mit Händel (02.09., Unser Lieben Frauen), während Le Cercle de l’Harmonie und Jérémie Rhorer der Zeit der Romantiker in Paris mit Werken von Berlioz, Liszt, Onslow und Reber huldigen (04.09., Glocke). Viktoria Mullova widmet sich mit Kristian Bezuidenhout Beet-hoven (05.09., Glocke) und mit Ottavio Dantone Bach (07.09., Unser Lieben Frauen), Star-Pianistin Hélène Grimaud setzt in ihrem Recital Mozart, Liszt, Berg und Bartók aufs Pro-gramm (12.09., Glocke) und Pygmalion unter Raphaël Pichon rekonstruieren Bachs Musik für das Begräbnis des Köthener Fürsten Leopold (13.09., Unser Lieben Frauen). Die Deut-sche Kammerphilharmonie Bremen und der Orgelvirtuose Cameron Carpenter feiern unter Alexander Shelley mit einem amerikanischen Programm den 10. Geburtstag der Ja-cobs University Bremen (14.09., Jacobs University), wohingegen Star-Countertenor Philippe Jaroussky mit dem Concerto Köln mit Arien von Caldara bekannt macht (15.09., Stadttheater Bremerhaven). Geigerin Janine Jansen und Klavierpartner Itamar Golan spannen einen Bogen von Grieg über Ravel und Szymanowski zu Messiaen (16.09., Glocke) bis abschlie-ßend das Orchester Les Siècles mit Sopranistin Anna Caterina Antonacci unter François-Xavier Roth Canteloubes »Chants d’Auvergne« zum Leben erweckt und mit Dvo?áks Sinfo-nie Nr. 9 e-Moll in die Neue Welt blickt (17.09., Glocke).
Neben den Konzerten des Arp-Schnitger-Festivals präsentiert sich das Musikfest Bremen auch mit weiteren Gastspielen im gesamten Nordwesten. Für Konzerte in Agathenburg, Bassum, Bokelesch, Emden, Langförden, Sögel/Emsland, Verden, Wilhelmshaven-Mariensiel und Worpswede reisen u. a. Künstler wie Lucy Crowe und das English Con-cert, die Akademie für Alte Musik und der RIAS Kammerchor, das Gesuldo Consort Amsterdam, der Tölzer Knabenchor, das Ensemble Contraste, das Orchester Spira mi-rabilis, Tania Maria und die hr-Bigband sowie das Cappriccio Stravagante Trio an.
BUS-SHUTTLE: Das Musikfest Bremen bietet zu den Konzerten in der Region von Bremen einen kostengünstigen Bus-Shuttle an. Anmeldungen nimmt ausschließlich der Ticket-Service in der Glocke (Tel. 0421 / 33 66 99) entgegen.
FRÜHBUCHER-RABATT: Bis 16. April 2011 belohnt das Musikfest seine Kunden mit ei-nem Frühbucher-Rabatt von 15% auf allen Karten in den regulären Preiskategorien (außer der Eröffnung am 27.08.), Tickets unter Tel. 0421 / 33 66 99 und 36 36 36 sowie unter www.musikfest-bremen.de.











