Braunschweig, Staatstheater Braunschweig, Premiere Salome von Richard Strauss, 01.06.2013

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Staatstheater Braunschweig

Staatstheater Braunschweig  © Stefan Koch

Staatstheater Braunschweig © Stefan Koch

Premiere Salome von Richard Strauss

nach Oscar Wilde, deutsch von Hedwig Lachmann

Enttäuschtes Verlangen, fleischliches Begehren, blutiger Selbstmord und am Ende ein abgeschlagener Kopf in einer Silberschüssel. Im Hause Herodes entspinnt sich eine perfide und grausame Tragödie um die Erotik der Macht. Herodes verzehrt sich nach dem Körper seiner Stieftochter Salome und verspricht ihr alle Reichtümer dieser Welt, wenn sie nur für ihn tanzt; seine Gattin Herodias verlangt nach Macht über Herodes und setzt ihre Tochter als Waffe gegen ihn ein; Salome nutzt die Schwäche ihres Stiefvaters aus und tanzt, um zu ihrer eigenen Lust das blutige Haupt des Propheten Jochanaan in Händen zu halten – des Mannes, der es gewagt hatte, ihre Zuneigung zurückzuweisen.

Für Richard Strauss (1864 – 1949) geriet seine 1905 uraufgeführte Adaption des in England seinerzeit verbotenen Dramas Salome von Oscar Wilde (1854 – 1900) zu einem regelrechten »Skandalerfolg«: Verrissen von der Presse, doch überaus beliebt beim Publikum. Mit Salome betrat Strauss ein neues musikdramatisches Terrain und schaffte es, die deutsche Oper aus den Fängen des Wagnerschen Mystizismus herauszulösen. Bis heute zieht das Werk die Menschen in seinen Bann, besticht durch seine atemberaubende musikalische Expressivität und fasziniert mit der Vision einer zerstörerischen Liebe, deren Geheimnis größer ist als das des Todes.

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01.06.2013 Samstag 19.30 Premiere
06.06.2013 Donnerstag 19.30
13.06.2013 Donnerstag 19.30 – 22.00
18.06.2013 Dienstag 19.30  Letzte Vorstellung 2013

Musikalische Leitung: Alexander  Joel
Inszenierung: Michael  Simon
Bühne: Michael  Simon
Kostüme: Zana Bosnjak
Video: Zana Bosnjak
Dramaturgie: Christian Steinbock

Mit:
Herodes: Jürgen Sacher
Herodias: Natascha Petrinsky
Salome: Yamina Maamar
Jochanaan: Oleksandr Pushniak
Narraboth: Arthur  Shen
Ein Page: Anne Schuldt
1. Jude: Michael Ha
2. Jude: Tobias Haaks
Kenneth Bannon
4. Jude:
5. Jude / 2. Soldat: Rossen Krastev
1. Soldat / 1. Nazarener: Selçuk Hakan  Tira?o?lu
Salome (Tänzerin): Eva Burghardt

Pressemeldung Staatstheater Braunschweig

Braunschweig, Staatstheater Braunschweig, DIE VERKAUFTE BRAUT, bis 16.07.2012

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Staatstheater Braunschweig

Die verkaufte Braut

von Bedrich Smetana
Komische Oper in drei Akten –
Dichtung von Karel Sabina in deutscher Sprache

Die Vorfreude war groß und die Erwartungen haben sich erfüllt:

Seit Ende Juni läuft auf dem Burgplatz im Herzen Braunschweigs die komische Oper »Die verkaufte Braut« von Bed?ich Smetana unter freiem Himmel und – bisher – bei bestem Wetter. SAT1 verglich in einem Vorbericht die Burgplatz-Oper mit den Opernfestspielen von Verona und unser Kulturpartner NDR zeigte sich – neben den Zuschauern – begeistert von den bunten Kostümen und auch von den Schafen, die im ersten Akt die ländliche Idylle eines Böhmischen Dorfes lebendig werden lassen.

Seien Sie dabei, wenn die Musik von Bed?ich Smetana am Braunschweiger Dom erklingt und erleben Sie die bildstarke Inszenierung hautnah mit: »Die verkaufte Braut« läuft noch bis zum 16.07. auf dem Braunschweiger Burgplatz.

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»Ma – mein Mü – Mütterlein ha – hat zu mir gesagt, sie – sie – sie säh’ es gern …«
So beginnt eine der bekanntesten Arien für Buffo-Tenöre und diese entstammt Smetanas komischer Oper »Die verkaufte Braut« und gehört zu Wenzel, dem eher tölpelhaften Sohn des Grundbesitzers Micha, der in finanziellen Schwierigkeiten ist. Er sucht deshalb für seinen Sohn eine gute Partie. Wenzel hat es im Leben schwerer als seine Mitmenschen. Und jetzt soll er auch noch mit der schönen Marie verheiratet werden. Doch: Marie liebt Hans und Hans liebt Marie. An einem Abend im Wirtshaus gelingt es Marie inkognito, dem armen Wenzel seine zukünftige Braut in solch schrecklichen Farben zu schildern, dass dieser nicht nur um sein Leben fürchtet, sondern doch lieber auf Marie verzichten will. Auch Hans ist nicht untätig: dem Heiratsvermittler Kezal unterschreibt er eine Verzichtserklärung für Marie – was ihm auch noch eine Stange Geld einbringt – mit der Klausel, dass nur ein Sohn Michas Marie heiraten darf. Auf dem Dorffest gerät Wenzel in die Fänge der Tänzerin Esmeralda. Triumphierend präsentiert Kezal Marie den Vertrag, den er mit Hans geschlossen hat. Marie ist verzweifelt, fühlt sich verraten. Doch alles nimmt eine glückliche Wende, weil Hans sich als unehelicher (natürlicher) Sohn von Micha zu erkennen gibt. Ende gut, alles gut, auch Wenzel hat seine Bestimmung gefunden: als Tanzbär im Wanderzirkus von Esmeralda.
Smetanas heitere Oper lebt von volkstümlichen Melodien und vergnüglichen musikalischen Illustrationen: »Ich habe sie komponiert nicht aus Ehrgeiz, sondern aus Trotz, weil man mir vorgeworfen hat, dass ich ein Wagnerianer sei und im leichten nationalen Stil nichts könne …« (Smetana)
Der NDR überträgt die Premiere als Livestream auf seiner Internetseite. Hier erfahren Sie mehr über die Übertragung und bekommen Einblicke in die Vorbereitungen der Open-Air Oper.
Musikalische Leitung: Georg Menskes

Inszenierung: Jean-Claude Berutti
Bühne: Rudy Sabounghi
Kostüme: Katharina Heistinger
Chor: Georg Menskes
Dramaturgie: Katja Bury, Jens Neundorff von Enzberg

Esmeralda: Moran Abouloff
Kezal: Oleg  Bryjak, Stephan Klemm
Mícha: Selcuk Hakan  Tirasoglu
Wenzel: Erik Biegel, Matthias  Stier
Kathinka: Uta Christina Georg
Marie: Susanne Braunsteffer , Rena Harms
Kruschina: Malte Roesner
Hans: Tobias Haaks, Timothy Richards
Zirkusdirektor: Kenneth  Bannon
Muff: Wolfgang Haberkamm
Agnes: Barbara Schmidt-Gaden

Pressemeldung Staatstheater Braunschweig

Braunschweig, Staatstheater Braunschweig, Chorkonzert Cantiamo, 24.03.2012

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Staatstheater Braunschweig

Chorkonzert Cantiamo

Konzert mit dem Chor und Extrachor des Staatstheaters Braunschweig

Premiere am 24.03. um 19.30 im Großen Haus

Die Rolle des Chores ist zwar oft die im Hintergrund, aber seine Bedeutung ist keinesfalls zu unterschätzen. Schon im antiken griechischen Theater stand der Chor für den Hüter der ewigen Weltordnung, durch ihn sprach Gott zum Publi­kum, und die Solisten hatten sich ihm unterzuordnen. Und auch aus den Opern von Barock bis Moderne ist der Chor nicht wegzudenken.

Der Chor des Staatstheaters Braunschweig beherrscht sein Handwerk auch jen­seits der Opernbühne exzellent. Das stellt er vielfach in den Sinfoniekonzerten dieser Spielzeit unter Beweis. Nun widmet sich der Chor in einem Konzert der einschlägigen Opernchorliteratur und bringt u.a. Highlights aus Richard Wagners »Die Meistersinger von Nürnberg«, Peter Tschaikowskijs »Eugen Onegin«, und Albert Lortzings »Zar und Zimmermann« zu Gehör. Dabei stellen sich auch einzelne Chormitglieder, die schon mehrfach solistisch auf der Bühne des Staatstheaters Braunschweig zu erleben waren, mit Arien vor.

Musikalische Leitung: Georg Menskes

Es spielt das Staatsorchester Braunschweig.

Weitere Informationen und Karten erhalten Sie hier.

Pressemeldung Staatstheater Braunschweig

Braunschweig, Staatstheater Braunschweig, Spielplan März 2012

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Staatstheater Braunschweig

Spielplan März 2012

Im März zeigen wir Ihnen die mit Spannung erwartete Premiere des William Shakespeare-Stückes »Othello« in der Inszenierung von Jonas Corell Petersen. Der junge dänische Regisseur war mit seiner Inszenierung »Die Leiden des jungen Werther« der erste Preisträger des neuen europäischen Festivals für junge Regie »Fast Forward« am Staatstheater Braunschweig und inszeniert nun zum ersten Mal in Deutschland.

Auch das Musiktheater bietet im März etwas ganz besonderes: »Šárka«, das Spätwerk des einstigen Smetana-Schülers Zdenek Fibich. Fibichs Oper bezieht sich auf einen alten böhmischen Sagenstoff und handelt vom Amazonen-Krieg gegen die Alleinherrschaft der Männer. »Šárka« wird in Braunschweig in einer neuen deutschen Übersetzung nun zum ersten Mal in Deutschland aufgeführt – und gehört damit in die Reihe der Wiederentdeckungen vergessener Opern, die das Staatstheater Braunschweig seit einigen Jahren pflegt.

Pressemeldung Staatstheater Braunschweig

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