Bonn, Beethovenfest Bonn, Semyon Bychkov dirigiert statt Lorin Maazel, 20.09.2014

Juli 8, 2014  
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Beethovenfest

Semyon Bychkov  ersetzt  Lorin Maazel

Lorin Maazel gibt aus gesundheitlichen Gründen sein Amt als Chefdirigent der Münchner Philharmoniker auf. Das hat auch Auswirkungen auf seinen Auftritt beim Beethovenfest Bonn, er muss seine Teilnahme am Konzert der Münchner Philharmoniker am 20. September leider absagen.

Für Maazel springt Semyon Bychkov ein. Bychkov, der die renommiertesten Orchester der Welt regelmäßig dirigiert, u.a. das Royal Concertgebouw Orchestra, das Gewandhausorchester Leipzig, das London Symphony Orchestra sowie die Wiener und die Berliner Philharmoniker, gibt sein Debüt beim Beethovenfest.

Die Münchner Philharmoniker werden am 20. September 2014 Antonín Dvoráks Karneval, die Konzertouvertüre op. 92, sowie dessen Symphonie Nr. 9 e-Moll op. 95 mit dem Beinamen Aus der Neuen Welt aufführen. Die Serenade Nr. 2 A-Dur op. 16 von Johannes Brahms wird ersetzt durch das Hornkonzert Nr. 2 von Richard Strauss, Solist ist Jörg Brückner. Seit 2008 ist Jörg Brückner Solohornist der Münchner Philharmoniker.

Pressemeldung Beethovenfest Bonn

Bonn, Beethovenfest Bonn, Beethovenfest Bonn 2014: Götterfunken, von 06.09. bis 03.10.2014

April 7, 2014  
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Beethovenfest

Beethovenfest Bonn 2014 vom 6. September bis 3. Oktober unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft

 

»Götterfunken«

Das Beethovenfest Bonn 2014 steht unter dem Motto »Götterfunken«. In 60 Veranstaltungen soll anschaulich gemacht werden, wie Musik das Publikum berührt und wozu Musik die Zuhörer bewegen kann – wie der »göttliche Funke« überspringt.  Das Motto vollendet eine dreijährige Erkundung, die 2012 mit dem Blick auf den Künstler begann – »Eigensinn« – und 2013 die Wandlungsprozesse von Künstler und Werk  beleuchtete – »Verwandlungen«. Das Beethovenfest Bonn 2014 ist das erste Festival unter der Leitung von Nike Wagner. Das Programm jedoch geht – bis auf zwei Programmpunkte zur Eröffnung und zum Abschluss – auf ihre Vorgängerin Ilona Schmiel zurück.
 
Das Beethovenfest beginnt nun jährlich mit einem neuen Veranstaltungsformat, der »Eröffnungsmatinee«. Am Vormittag des Eröffnungskonzertes lädt die Intendantin zu einem Vortrag, in dem sie über die Saison 2014 Aufschluss gibt sowie über Fragen, die unsere Gegenwart betreffen.  
 
Den Abschluss bildet ein »theatraler Kongress«: Mit Künstlern verschiedener Sparten gestalten internationale Forscher ein sinnlich erfahrbares Ereignis aus Kunst, Musik und Wissenschaft. »Save the World« ist ein Projekt des Schauspiels Bonn in Kooperation mit dem Beethovenfest.
 
Das Beethovenfest Bonn 2014 bittet das Publikum zu vielfachen neuen Hörerfahrungen. Schwerpunkt Beethoven: es erklingen vier Beethoven-Zyklen. Andris Nelsons und das City of Birmingham Symphony Orchestra spielen alle neun Symphonien an vier aufeinander folgenden Abenden. Das Mahler Chamber Orchestra kommt mit Leif Ove Andsnes auf seiner »Beethoven Journey« nach Bonn: in drei Konzerten kombinieren sie Beethovens fünf Klavierkonzerte und seine »Chorfantasie« mit einem je einem Werk von Igor Strawinski. Leonidas Kavakos spielt gemeinsam mit Enrico Pace alle zehn Violinsonaten von Ludwig van Beethoven, dazu Werke der zeitgenössischen Komponistin Lera Auerbach. Das Borodin Quartet vollendet seinen 2012 begonnen Beethoven-Streichquartett-Zyklus.
 
Schwerpunkt Streichquartett: Ausgehend vom Zeit-Signal 2014 lenken wir an einem Wochenende den Blick auf Werke der Jahre 1814, 1914 und 2014. Interpreten sind drei junge Quartette – das Bennewitz Quartet, das Heath Quartet und das Quatuor Zaïde. Zusammen mit dem renommierten Kuss Quartett gestalten sie in unterschiedlichen Besetzungen sechs ambitionierte Programme.
 
Beziehungen zwischen Westeuropa und dem Nahen Osten thematisiert das Beethovenfest in einem dreiteiligen Projekt mit dem Titel »Divan of song«. Goethes Gedichtzyklus »West-östlicher Divan«, stand Pate für diese ungewöhnlichen Abende, die der Pianist und Liedbegleiter Burkhard Kehring exklusiv für das Beethovenfest Bonn zusammengestellt hat. Beim »Divan of song« erklingen Uraufführungen von Param Vir, Hannah-Hanbiel Choi und Myung-Sun Lee.
 
Weitere Uraufführungen sind bei zwei Kooperationen des Beethovenfestes mit der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland zu hören. Im Auftrag von Beethovenfest Bonn, Ensemble Resonanz und Alte Oper Frankfurt hat Helmut Oehring »GOYA III. Veía la mano, pero como alelado« für 18 Streicher komponiert. Philipp Maintz schreibt im Auftrag des Beethovenfestes ein neues Werk für Klavier und Ensemble. Die Ausführenden sind Solisten des Ensembles musikFabrik und Mitglieder des Studio musikFabrik unter der Leitung von Peter Veale.
 
Das Beethovenfest Bonn 2014 präsentiert große Orchester der internationalen Musikszene, darunter Lorin Maazel und die Münchner Philharmoniker, das London Symphony Orchestra mit Sir John Eliot Gardiner, Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen mit Paavo Järvi sowie Yannick Nézet-Séguin und das Rotterdams Philharmonisch Orkest. Zu den Solisten, die beim Beethovenfest Bonn 2014 gastieren, gehören Isabelle Faust, Jean-Guihen Queyras, Kristian Bezuidenhout, Waltraud Meier, Jan Lisiecki, Gautier Capuçon, Arcadi Volodos und die Schauspielerin Hannelore Elsner.
 
Beim Beethovenfest Bonn 2014 unter der Schirmherrschaft von Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft sind 39.000 Eintrittskarten für 60 Veranstaltungen im Hauptprogramm in 21 Spielstätten in Bonn und Umgebung im Verkauf. Ermöglicht wird dies durch die Zuwendung der Bundesstadt Bonn und des Rhein-Sieg-Kreises sowie durch die projektbezogene Förderung des Landes Nordrhein-Westfalen und des Auswärtigen Amtes. Die Hauptsponsoren Deutsche Post DHL, Deutsche Telekom, Sparkasse KölnBonn und Deutsche Welle sowie eine große Anzahl von Eventsponsoren und Stiftungen fördern das Beethovenfest Bonn.
 
Eintrittskarten sind bei Bonnticket und allen bekannten Vorverkaufsstellen ab dem 3. Mai im Vorverkauf erhältlich. Telefonische Bestellungen unter +49-228-50201313 (Mo-Fr 8–20 Uhr, Sa 9-18 Uhr, So 10–16 Uhr. Onlinebestellungen auf www.beethovenfest.de sind bereits ab dem 12. April möglich.
 
 
 
 
Pressemeldung Beethovenfest Bonn 

Köln, Philharmonie Köln, Kölner Orchester in NRW ganz vorn, IOCO Aktuell, 29.01.2014

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Philharmonie Essen

Philaharmonie Essen © PE-SvenLorenz

Philaharmonie Essen © PE-SvenLorenz

MusikFabrik NRW, Köln: Erster Platz bei Orchester-Bewertung

Die MusikFabrik NRW, ein Kölner Solistenensemble für zeitgenössische Musik, wurde mit deutlichem Abstand zum besten Orchester Nordrhein-Westfalens gewählt. Dieses ungewöhnliche Ergebnis veröffentlichte die Onlineredaktion der in Düsseldorf ansässigen Rheinischen Post (RP) als Ergebnis einer RP-eigenen Umfrage. Im Auftrag der RP hatten 22 angesehene Musikkritiker die Orchester im Land bewertet. Mit 20,8 von 25 maximal möglichen Punkten erhielt die MusikFabrik NRW im RP-Rating als einziges NRW Orchester das Rating „Excellent – auch im internationalen Vergleich„.  Das Kölner WDR-Sinfonieorchester belegte mit 19,7 Punkten („Sehr gutes nationales Niveau„)  den zweiten Platz, dessen große Tradition die Kritiker lobten. Auf den dritten Rang wählten die Musikjournalisten das Kölner Gürzenich-Orchester (19,1 Punkte).

An der MusikFabrik NRW gefiel den Kritikern zunächst das beständig hohe Niveau wie die Virtuosität ihrer Musik. Ausschlaggebend für den ersten Platz war jedoch die große Innovationsbreite und medial oft ungewöhnliche Formate. Die Mitglieder des Orchesters gehen im weiten Feld der Musik oft neue Wege. Liegend, in seltsamen Aquarien, in Kostümen spielend: Die 1990 gegründete MusikFabrik NRW schaffte es damit  im bevölkerungsreichsten Flächenstaat Deutschlands auf den ersten Platz des RP-Ratings.

Theater Duisburg © IOCO

Theater Duisburg © IOCO

Den vierten Platz nahmen die Essener Philharmoniker (19,0 von 25 Punkte) ein. Auch die nächsten beiden Ränge blieben im Ruhrgebiet: Fünfter wurden die Duisburger Philharmoniker, sechster die Bochumer Symphoniker, knapp vor dem Beethoven Orchester Bonn und dem Sinfonieorchester Wuppertal (16,3 Punkte).
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Unerwartet, auf einem hinteren zehnten Platz, hinter Bochum und Wuppertal, landeten die Düsseldorfer Symphoniker. Die Symphoniker der Landeshaupstadt schafften es mit 16,1 Punkten soeben noch in die Bewertung Gutes Niveau (16,0 – 17,9). Wie die RP zudem schreibt, bewertete die Mehrheit der Kritiker die Duisburger Philharmoniker im Vergleich zu den Düsseldorfer Symphonikern als das bessere Orchester innerhalb der Deutschen Oper am Rhein.
Die Analyse der Rheinischen Post mag nicht nach allen Richtungen objektiv, belastbar oder repräsentativ sein. Einige bekannt gute Orchester wie die Philharmonie Südwestfalen wurden in diesem Rating nicht erfasst. Auch findet Kunst zumeist subjektiv im Auge und / oder Ohr des Betrachters statt. Doch dokumentiert die sachkundige Bewertung in dankenswerter Weise die Vielfalt und hohe Qualität der zahlreichen Orchester Nordrhein-Westfalens. Auch müssen vermeintliche Platzhirche wie die Düsseldorfer Symphoniker zudem erkennen, daß in NRW neben ihnen viele andere gleichwertige oder sogar bessere Orchester spielen.    IOCO / Viktor Jarosch / 29.01.2014

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Bonn, Beethovenfest Bonn, Deutsche Premiere FANTASIE-SONATE, 17.09.2013

August 27, 2013  
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Beethovenfest

Deutsche Premiere von Ludwig van Beethovens rekonstruierter »Fantasie-Sonate« beim Beethovenfest Bonn 2013

 
Am 17. September 2013 spielt Martin Oei in der Post Tower Lounge die deutsche Premiere von Beethovens »Fantasie-Sonate«. Der 17-jährige niederländische Pianist interpretierte die Sonate für Klavier D-Dur o.op. erstmals 2012 im Concertgebouw Amsterdam.
 
Ludwig van Beethoven komponierte die Sonate im Alter von 22 Jahren in Bonn. Da Beethoven das Werk lediglich skizzierte und viele Passagen nicht auskomponierte, rekonstruierte der niederländische Musikwissenschaftler und Beethoven-Experte Cees Nieuwenhuizen die Sonate kürzlich aufgrund der Manuskripte. Diese ließ Beethoven in Bonn zurück, als er 1792 nach Wien reiste. Einige Motive aus der »Fantasie-Sonate« ließ er in andere Kompositionen einfließen, so zum Beispiel in die Symphonie Nr. 7 und die Klaviersonate Nr. 15, die »Pastorale«.
 
2012 veröffentlichte Zefir Records erstmals die »Fantasie-Sonate«, die Martin Oei auf einem Konzertflügel einspielte. Vor wenigen Tagen erschien bei demselben Label eine Aufnahme des unbekannten Beethoven-Werkes auf dem Instrument, für das Beethoven es komponiert hatte: dem Hammerklavier. Martin Oei hat die dreiteilige Sonate auf einem original Wiener Rosenberger aus dem Jahr 1800 aufgenommen.
 
Martin Oei spielt Beethovens »Fantasie-Sonate« am 19. August beim Grachtenfestival im »Huis met de Hoofden« an der Keizersgracht in Amsterdam. Beim Beethovenfest Bonn tritt der junge Pianist am 17. September in der Post Tower Lounge auf. Neben der deutschen Premiere von Beethovens »Fantasie-Sonate“ stehen Carl Maria von Webers »Aufforderung zum Tanz«, Rondo brillant für das Pianoforte op. 65, Maurice Ravels Ondine (Nr. 1) aus »Gaspard de la nuit« sowie Werke von Joseph Haydn, Anatol Ljadov und Wolfgang Amadeus Mozart auf dem Programm.
 
 
Karten für die Konzerte des Beethovenfestes Bonn in der Post Tower Lounge können ab dem 19. August bei Bonnticket unter www.bonnticket.de oder 0228 502010 reserviert werden. Der Eintritt ist frei.
 
 
 
Pressemeldung Beethovenfest Bonn

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