Bonn, Theater Bonn, GIULIO CESARE IN EGITTO von G. F. Händel, 01.01.2017

Januar 1, 2017  
Veröffentlicht unter Konzert, Oper, Premieren, Pressemeldung, Theater Bonn

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Theater Bonn

Theater Bonn / Katschner Wolfgang © Ida Zenna

Theater Bonn / Katschner Wolfgang © Ida Zenna

GIULIO CESARE IN EGITTO von Georg Friedrich Händel

Konzertante Premiere 1. Januar  2017 | 19 Uhr |  Weitere Vorstellungen: SA 07.01., 19.30 Uhr | SA 28.01., 19.30 Uhr | MI 29.03., 19.30 Uhr | SA 15.04., 19.30 Uhr

Am Sonntag, dem 1. Januar begrüßt das THEATER BONN mit GIULIO CESARE IN EGITTO von Georg Friedrich Händel das neue Jahr traditionell mit einer konzertanten Opernpremiere.

Nach den rasant neubebilderten Szenen um das umkämpfte Jerusalem in RINALDO geht die Bonner Oper mit Georg Friedrich Händel historisch um tausend Jahre zurück, aber nur vergleichsweise wenige Kilometer weiter südöstlich:  Bis ins ägyptische Alexandria hat Julius Cäsar seinen geschlagenen politischen Gegner Pompejus verfolgt. Um sich bei Cäsar beliebt zu machen, lässt der ägyptische Herrscher Ptolomäus ihm das abgeschlagenen Haupt des Pompejus als Gastgeschenk überreichen. Pompejus‘ Gattin und Sohn schwören Rache für den Ermordeten. Kleopatra, Schwester des Ptolomäus und Mitregentin, will den Thron für sich allein haben. Mit ihren Reizen versteht sie es, Cäsar auf ihre Seite zu ziehen. Diese berühmte Episode der Weltgeschichte hat Händel als Stoff für seine 1723 komponierte und ein Jahr später am King’s Theatre, Haymarket in  London uraufgeführte Oper gewählt, in der Privates und Politisches unentwirrbar miteinander verwoben sind. Die Musikalische Leitung liegt in den Händen von Wolfgang Katschner, der eigens für Bonn eine der konzertanten Form angemessene Version entwickelt hat.

Gaius Iulius Caesar – Terry Wey,  Curio – Daniel Pannermayr
Cornelia – Ceri Williams,  Sextus Pompeius – Kathrin Leidig
Cleopatra – Sumi Hwang [P] / Nina Bernsteiner [7.1.]
Ptolemaeus – Owen Willets,  Achillas – Giorgos Kanaris

Musikalische Leitung: Wolfgang Katschner, Licht: Friedel Grass
Inspizienz: Tilla Foljanty,  Sprachcoaching: Teresa Picasso-Menck
Cembalo: Gerd Amelung  PMThBn

Konzertante Premiere 1. Januar  2017 | 19 Uhr |  Weitere Vorstellungen: SA 07.01., 19.30 Uhr | SA 28.01., 19.30 Uhr | MI 29.03., 19.30 Uhr | SA 15.04., 19.30 Uhr

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Bonn, Theater Bonn, Premiere Wunderland nach ALICE IM WUNDERLAND, 30.12.2016

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Theater Bonn

Theater Bonn / Wunderland II - Alica - Marie Heeschen © Thilo Beu

Theater Bonn / Wunderland II – Alica – Marie Heeschen © Thilo Beu

  WUNDERLAND  nach  ALICE IM WUNDERLAND

11.00 Uhr | Probebühne 1 im Opernhaus (Eingang über die Bühnenpforte)

Alice fällt und fällt und fällt – mitten hinein ins Wunderland. Alles ist plötzlich anders. Keiner wundert sich über rauchende Raupen, verrückte Hutmacher und Grinsekatzen. Noch weniger über die Antworten, für die es keine Fragen gibt. Alice begibt sich in ein Abenteuer, in welchem sie ihren eigenen Weg finden muss und sich mutig dem Unbekannten stellt. Bei Gefahr wird gesungen, sagen die Tigerlilien. Der Komponist Anno Schreier hat mit WUNDERLAND zusammen mit Alexander Jansen eine wunderbar schräge Welt und seine ganz eigene Version von Lewis Carrolls ALICE IM WUNDERLAND geschaffen, die Regisseur Thomas Hollaender in seine poetische Bildsprache übersetzen wird.

Alice fällt ins Kaninchenloch und genauso purzeln die unterschiedlichsten Musiken durcheinander: Harmonische Vexierbilder, Blues-Rock, psychedelische Popmusik und Zwölfton-Kontrapunkt – die Logik des Unverbundenen ist der einzige Leitfaden, gemäß dem umgekehrten Carroll-Motto Take care of the sounds and the sense will take care of itself.

Alices Reisen sind abenteuerlich, abgründig und verrückt. Wäre Alice dem weißen Kaninchen gefolgt, wenn sie geahnt hätte, was sich hinter dem Kaninchenbau verbirgt? Alice fällt und fällt und fällt – mitten hinein ins Wunderland. Alles ist plötzlich anders. Großes wird klein, Kleines wird groß. Keiner wundert sich über rauchende Raupen, verrückte Hutmacher und Grinsekatzen. Noch weniger über die Antworten, für die es keine Fragen gibt. Alice begibt sich in ein Abenteuer, in welchem sie ihren eigenen Weg finden muss und sich mutig dem Unbekannten stellt. Bei Gefahr wird gesungen, sagen die Tigerlilien.

Wunderland Premiere 30.12.2016 11 Uhr, Opernhaus Probebühne 1, weitere Vorstellungen: 8. JAN 11:00 Uhr | 17. JAN 11:00 Uhr | 20. JAN 11:00 Uhr | 29. MAI 11:00 Uhr | 2. JUN 11:00 Uhr | 10. JUN 15:00 Uhr | 15. JUN 15:00 Uhr | Probebühne 1 im Opernhaus (Eingang über die Bühnenpforte). PMThBo

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Bonn, Theater Bonn, Premiere Attila von Giuseppe Verdi, 29.01.2017

Dezember 13, 2016  
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Theater Bonn

Oper Bonn / ATTILA © Oper Bonn

Oper Bonn / ATTILA © Oper Bonn

 ATTILA von Giuseppe Verdi

Libretto von Temistocle Solera und Francesco Maria Piave, nach Attila, König der Hunnen  von Friedrich Ludwig Zacharias Werner

Premiere  Attila:  29. Januar  2017 | 18 Uhr, weitere Vorstellungen 5.2.107, 11.2.2017, 19.2.2017, 19.3.2017, 30.3.2017, 12.5.2017, 3.6.2017, 17.6.2017, 30.6.2017

Selbst Alt- und Großmeister Ulrich Schreiber fand in seinem fünfbändigen Opernführer für Fortgeschrittene auf den 120 Giuseppe Verdi gewidmeten Seiten für ATTILA nur einen Halbsatz. Einer der kundigsten unter den Opernfachleuten der Gegenwart, ohnedies dem frühen Verdi gegenüber eher kritisch positioniert, stand dem Phänomen eher ratlos gegenüber.

Venedig / Teatro la Fenice © IOCO

Venedig / Teatro la Fenice © IOCO

Der von Will Humburg initiierte Bonner Zyklus mit Frühwerken – bislang waren GIOVANNA D’ARCO und JÉRUSALEM zu erleben – geht mit ATTILA in die dritte Runde. Der vergleichsweise populäre Titel erweist sich dabei als trügerisch, denn das am 17. März 1846 am Teatro La Fenice in Venedig uraufgeführte Stück wird im deutschsprachigen Raum (nach der deutschsprachigen Erstaufführung 1854 in Stuttgart) doch durchaus seltener gespielt als die Opernführersituation glauben zu machen versucht. Literarische Grundlage ist das Drama Attila, König der Hunnen des deutschen Romantikers Zacharias Werner (des einzigen Autors dieser literarischen Epoche, der auf der Schauspielbühne nachhaltigere Erfolge zu erzielen vermochte). Der historische Hintergrund des Schauspiels ist der letzte, unverrichteter Dinge abgebrochene Kriegszug des großen Feldherren zur Einnahme des nördlichen Italien, der hier stofflich mit zwei Legenden verknüpft wird: einerseits der Flucht der Bewohner des udinesischen Aquileia auf die nordadriatischen Laguneninseln und der damit einhergehenden (mythischen) Gründung Venedigs, andererseits der für den Rückzug der Hunnen ausschlaggebenden Begegnung Attilas mit Papst Leo I., die hier als Bestätigung eines Traums in der direkt anschließenden Wirklichkeit geschildert wird.

Wie schon bei AIDA 2013/2014 werden in ATTILA wiederum Dietrich W. Hilsdorf und Will Humburg ihre schon andernorts erfolgreich erprobte gemeinsame Arbeit am Schaffen Giuseppe Verdis fortsetzen. Insbesondere angesichts eines vergleichsweise weniger vertrauten Werkes darf dieser neuerlichen Begegnung mit Spannung entgegengesehen werden.    PMThBo

Premiere  Attila:  29. Januar  2017 | 18 Uhr, weitere Vorstellungen 5.2.107, 11.2.2017, 19.2.2017, 19.3.2017, 30.3.2017, 12.5.2017, 3.6.2017, 17.6.2017, 30.6.2017

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Bonn, Theater Bonn, Ministerpräsidentin Kraft bei Probenarbeit, IOCO Aktuell, 09.11.2016

November 9, 2016  
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Theater Bonn

Theater Bonn © Thilo Beu

Theater Bonn © Thilo Beu

 NRW-Ministerpräsidentin  Kraft am THEATER BONN

Von der Landeshauptstadt in die Bundesstadt ging es für Hannelore Kraft am vergangenen 7.11.2016: Einen Tag lang arbeitete die Ministerpräsidentin von NRW am THEATER BONN und bekam dabei Einblicke in die unterschiedlichsten Arbeitsbereiche eines Dreisparten-Hauses.

 Ministerpräsidentin Hannelore Kraft im Theater Bonn © Land NRW R. Pfeil

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft im Theater Bonn © Land NRW R. Pfeil

Bei der Veranstaltungsreihe „TatKraft“ verbringt Hannelore Kraft jeden Monat einen kompletten Arbeitstag in einem Unternehmen, einer Behörde oder sozialen Einrichtung in Nordrhein-Westfalen, um die Politik einem Praxistest zu unterziehen.

Am THEATER BONN wurde sie auf den aktuellen Proben zur Opern-Produktion DON GIOVANNI als Regieassistentin eingesetzt, half der Technik beim Abbau des Bühnenbilds von DIE ZAUBERFLÖTE, und blickte in der Kostümabteilung, der Requisite und dem Notenarchiv hinter die Kulissen.

„Es war für mich das erste Mal hinter der Bühne eines Theaters“, so die Ministerpräsidentin bei der von Manfred Erdenberger moderierten Abendveranstaltung, zu der ca. 200 Gäste (darunter auch der Bonner Oberbürgermeister Ashok-Alexander Sridharan) geladen waren. „Ich war überrascht, wie viele verschiedene Einsatzfelder es gerade hinter den Kulissen gibt und wieviel handwerkliche Arbeit bei einem Theater dazugehört.“ Ihre einprägsamste Beobachtung am THEATER BONN blieb für Kraft aber folgende: „Besonders beeindruckt hat mich die Leidenschaft und das Engagement, mit der Ihre Mitarbeiter hier ausnahmslos bei der Sache sind.

Neben der Arbeitserfahrung ist die NRW-Ministerpräsidentin auch daran interessiert, die konkreten Sorgen und Probleme der Mitarbeiter verschiedener Betriebe kennenzulernen. So ging es im Gespräch mit dem Generalintendanten Dr. Bernhard Helmich, Personalrats-vorsitzenden Thomas Schröder und Opern-Ensemblesprecherin Anjara Bartz auch um Herausforderungen im Arbeitsalltag wie Kinderbetreuung, die Vereinbarkeit von Mutterschaft und Beruf und um die gesellschaftliche Wertschätzung kultureller Arbeit. PMThB

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