Bochum, Ruhrtriennale, Programm-Highlights der Festivalwoche eins, 17.08.2016

August 16, 2016  
Veröffentlicht unter Pressemeldung, Ruhrtriennale, Spielpläne

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Ruhrtriennale

Programm-Highlights der Festivalwoche eins

In der ersten Festivalwoche wartet die Ruhrtriennale mit viel Musik auf. Heute beginnen die Konzerte im Maschinenhaus in Essen mit Emptyset einem Künstlerduo aus Bristol. Am 17.8. lässt der russische Chor MusicAeterna in der Dortmunder Zeche Zollern die Renaissance-Motette Spem in alium von Thomas Tallis erklingen. In Stockhausens Carré finden sich das ChorWerk Ruhr und die Bochumer Symphoniker am 18. und 19.8. in der Jahrhunderthalle Bochum ein. Das erste Symposium mit der RWE-Stiftung für Energie & Gesellschaft lädt alle Interessierten am 20.8. zur Diskussion in das Refektorium. Das Thema: Maschinenmensch und Menschmaschine.


Musik     –   Konzert im Maschinenhaus
Emptyset
15.8.: 20.00 Uhr, Maschinenhaus Essen —  25 €, erm. 12,50 €
ruhr3.com/kon

Das aus Bristol stammende Künstlerduo Emptyset arbeitet an der Grenze von musikalischer Komposition und installativer Kunst. Im Rahmen der Montagskonzerte im Maschinenhaus präsentieren Emptyset eine ortsspezifische Performance, die sich auf die Beziehung zwischen Architektur, Klang und Licht konzentriert. Ihre eigens entwickelten elektronischen Instrumente stehen dabei in direkter Interaktion mit visuellen Reizen, die im Rahmen einer Installation gleichermaßen auf psychische wie körperliche Reaktionen der ZuschauerInnen abzielen.


Musik   –   Spem in alium
Thomas Tallis / Henry Purcell / Alfred Schnittke / György Ligeti
Musikalische Leitung: Vitaly Polonsky
Mit: Chor MusicAeterna
16. | 17.8.: 20.00 Uhr, Maschinenhalle Zeche Zollern, Dortmund — 20 / 30 / 40 €, erm. ab 10 €
ruhr3.com/spe

Die Motette Spem in alium schrieb Thomas Tallis für acht fünfstimmige Chorgruppen. Aus 40 unabhängigen Stimmen webt der Komponist ein überwältigendes vielstimmiges Geflecht, einen Klangozean, in dem wir ab und zu eine Spur einzelner Stimmen auffangen, bevor sie wieder in der Menge abtauchen. Unter der Leitung seines Chordirigenten Vitaly Polonsky kombiniert der russische Chor MusicAeterna, der zum Ensemble des Opernhauses Perm gehört, Vokalmusik von Thomas Tallis und Henry Purcell mit zeitgenössischen Werken von György Ligeti und Alfred Schnittke.


Refektorium  –  Film: Café Waldluft
Regie: Matthias Koßmehl
17.8.: 19.30 Uhr, Refektorium, Vorplatz der Jahrhunderthalle Bochum — freier Eintritt
ruhr3.com/ref

„Wen Gott lieb hat, den lässt er fallen in dieses Land“ – die Aufschrift auf der Holztafel zu Beginn des Films ist Programm: Berchtesgaden zeigt sich von seiner schönsten Seite. Imposant erhebt sich der Watzmann vor dem Café Waldluft, einem Hotel mit Tradition. Nur sind heute kaum noch Touristen zu Gast, sondern Asylbewerber aus Syrien, Afghanistan und Sierra Leone. Um die jungen Männer kümmert sich „Mama“ Flora, eine gestandene Wirtin, pragmatisch wie gottergeben. Einheimische, Touristen und Flüchtlinge kommen gleichermaßen zu Wort. Heimat und Fremde, Freude und Verzweiflung liegen in Matthias Koßmehls preisgekröntem Film eng nebeneinander. Café Waldluft zeigt mit ungeschöntem Blick, wie Integration funktionieren kann.


Musik  –  Carré
Karlheinz Stockhausen
Mit: Bochumer Symphoniker, ChorWerk Ruhr
18. | 19.8.: 20.00 Uhr, Jahrhunderthalle Bochum — 35 €, erm. 17,50 €
ruhr3.com/car

In Carré des deutschen Avantgarde-Komponisten Karlheinz Stockhausen setzen vier Orchester und vier Chöre dem Zuhörer von verschiedenen Seiten zu. Aufgrund der ungewöhnlichen Aufstellung im Raum sind die gewaltigen Klangwanderungen von Carré nur selten live zu erleben. In einer langen Konzertnacht mit Stockhausens Raummusik führen das ChorWerk Ruhr und die Bochumer Symphoniker das monumentale Meisterwerk unter der Leitung von vier Dirigenten auf. In der Bochumer Jahrhunderthalle können Stockhausens raumgreifende musikalische Rituale perfekt zur Geltung kommen.


Forum & Dialog
Maschinenmensch und Menschmaschine – Das Ende einer Beziehung?
Mit: Joep van Lieshout, Moritz Simon Geist (Sonic Robots), Stephan Balzer, Thomas Wagner, Falk Garbsch
20.8.: 16.00 Uhr, Refektorium, Vorplatz der Jahrhunderthalle Bochum — freier Eintritt
ruhr3.com/ref

Das erste Symposium mit der RWE-Stiftung für Energie & Gesellschaft lädt alle Interessierten am 20.8. zur Diskussion in das Refektorium. Die Geschichte der Industrie ist auch eine Geschichte zwischen Mensch und Maschine. Seit der Aufklärung denken wir verstärkt darüber nach, ob der menschliche Geist nicht auch wie eine Maschine funktioniert und dementsprechend nachgebaut werden könnte. Damals kamen mit diesen Gedanken Ängste auf: Werden wir irgendwann nicht mehr unterscheiden können, was Mensch und was Maschine ist? Oder etwas näher an der Realität des Arbeiters: Wird der Mensch irgendwann zwangsläufig durch Maschinen ersetzt werden? Trotzdem gleicht das Verhältnis zwischen Mensch und Maschine bis heute vor allem einer Liebesgeschichte: Etwa wenn die Hand des Mechanikers liebevoll über einen Motorblock streichelt. Oder wenn ehemalige Arbeiter mit Hingabe öffentliche Führungen durch die alten Industrieanlagen leiten, sich um „ihre“ Maschinen kümmern und sich um deren Fortbestand sorgen. Aber woher kommt dieser „Sexappeal“ der Maschinen?
Und was passiert, wenn die Digitalisierung uns schließlich ganz und gar von den Maschinen abgenabelt haben wird? Werden künstliche Intelligenzen bald besser denken können als der menschliche Geist? Können Touch-Screens und Mousepads das leisten, was die ölverschmierten Stahlgelenke an erotischer Anziehung einst boten?


Forum & Dialog  –  Johans High Noon I
Mit: Johan Simons, Björn Bicker und Joep van Lieshout.
21.8.: 12.00 Uhr, Refektorium, Vorplatz der Jahrhunderthalle Bochum — freier Eintritt
ruhr3.com/joh

Wenn die Sonne über Bochum am höchsten steht, lädt der Ruhrtriennale-Intendant am 21.8. um 12 Uhr zu Johans High Noon. An fünf Sonntagen empfängt Johan Simons KünstlerInnen der Ruhrtriennale zum Gespräch. Seine Gäste beim ersten High Noon am 21.8. sind Björn Bicker und Joep van Lieshout.

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Pressemeldung Ruhrtriennale

Bochum, Ruhrtriennale, Programm Ruhrtriennale 2014, 15.08. bis 28.09.2014

April 15, 2014  
Veröffentlicht unter Pressemeldung, Ruhrtriennale

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Ruhrtriennale

Ruhrtriennale 2014: „Surrogate Cities Ruhr“ als Choreografie für das Ruhrgebiet. Eröffnung in Duisburg: 15. August 2014

Das internationale Festival der Künste mit zahlreichen Höhepunkten: Musiktheater, Tanz, Konzert, Film und zeitgenössische Kunst an Orten der Industriekultur in Bochum, Duisburg, Essen und Gladbeck. 
 
Die Ruhrtriennale legt im dritten und abschließenden Jahr unter der künstlerischen Leitung von Heiner Goebbels vom 15. August bis 28. September 2014 den Fokus auf grenzauflösende Uraufführungen und Neuinszenierungen internationaler Künstlerinnen und Künstler. Im Zentrum stehen große Musiktheaterproduktionen und die Bildende Kunst im Verhältnis zu Tanz, Performance, Film und Konzert. Erstmals findet die Eröffnung der Ruhrtriennale in Duisburg statt, wo mit De Materie des niederländischen Komponisten Louis Andriessen eine exzeptionelle Musiktheaterarbeit des 20. Jahrhunderts zur Aufführung kommt, die neue Perspektiven jenseits der Oper ermöglicht. Die Inszenierung (mit dem Ensemble Modern Orchestra und ChorWerk Ruhr u.a.) in der Duisburger Kraftzentrale ist die erste szenische Realisierung seit ihrer Uraufführung in Amsterdam 1989.
 
Surrogate Cities Ruhr in der Kraftzentrale im Duisburger Landschaftspark ist das Ausnahmeereignis 2014. Der Orchester-Zyklus von Heiner Goebbels – das musikalische Porträt einer imaginären Großstadt – wird von Mathilde Monnier als Choreografie für das Ruhrgebiet mit mehr als 140 Akteuren aus der Region und den Bochumer Symphonikern für die Ruhrtriennale neu inszeniert. Als Sonderaktion erhalten junge Zuschauer bis 27 Jahren für Surrogate Cities in allen Kategorien Tickets für 10 Euro. Der mehrfach ausgezeichnete italienische Theatermacher Romeo Castellucci ist mit zwei Neuproduktionen im Festival zu erleben: In der Bochumer Jahrhunderthalle zeigt er die Oper Neither, Ergebnis eines Zusammentreffens von Morton Feldman und Samuel Beckett in den 1970er-Jahren, mit den Duisburger Philharmonikern unter der Leitung von Emilio Pomàrico. Strawinskys Le Sacre du Printemps inszeniert Castellucci als einen Tanz aus Knochenstaub in der Duisburger Gebläsehalle.
 
 
Zu den weiteren Höhepunkten des diesjährigen Festivals zählen die lang erwartete Uraufführung von Boris Charmatz, der sich mit manger auf das Thema Essen konzentriert, und das Konzert des Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam in der Bochumer Jahrhunderthalle. Der samoanische Performance-Künstler und Choreograf Lemi Ponifasio kehrt gemeinsam mit der MAU Company und seiner neuen Arbeit I AM zur Ruhrtriennale zurück. In der Maschinenhalle Zweckel in Gladbeck bringt der junge Schweizer Regisseur Boris Nikitin drei Opernsänger aus drei Generationen auf die Bühne und lässt das Publikum in der Theaterperformance Sänger ohne Schatten an ihrem Künstlerleben teilhaben.
 
Die Bildenden Künstler Matthew Barney, Gregor Schneider, Tino Sehgal, Harun Farocki und das brasilianische Künstlerduo cantoni crescenti erweitern die Möglichkeitsräume der Ruhrtriennale mit begehbaren Installationen, Choreografien und Filmen. Für das Duisburger Lehmbruck Museum entsteht die Raumskulptur Totlast von Gregor Schneider, im Essener Museum Folkwang zeigt Harun Farocki gemeinsam mit Antje Ehmann sein neues Projekt Eine Einstellung zur Arbeit, eine Auswahl aus 400 Kurzfilmen, die in 15 internationalen Großstädten zum Thema Arbeit entstanden sind. Mit River of Fundament präsentieren Matthew Barney und der Komponist Jonathan Bepler ihr spektakuläres Gesamtkunstwerk. Die Essener Lichtburg bietet für die in den Kulissen amerikanischer Industrielandschaften entstandene monumentale Filmoper eine eindrucksvolle Bühne. Unter den stillgelegten Hochöfen des Landschaftsparks Duisburg-Nord entwerfen cantoni crescenti – als Beitrag von Urbane Künste Ruhr, kuratiert von der künstlerischen Leiterin Katja Aßmann – unter dem Titel Melt eine 70m lange begehbare Skulptur aus Aluminiumplatten, die bei freiem Eintritt ganztags geöffnet ist.
 
Zahlreiche Konzerte mit Musik des 20. Jahrhunderts prägen das Programm 2014. In 20 Pianos erzählt der Pop- und Avantgardemusiker Matthew Herbert bei PACT Zollverein die Geschichten von zwanzig einzigartigen Klavieren aus der ganzen Welt. Kompositionen von Bernd Alois Zimmermann, Luc Ferrari, György Ligeti, Olivier Messiaen, Edgard Varèse u.v.a. werden von herausragenden Klangkörpern wie dem Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam gespielt. Das ChorWerk Ruhr bringt unter der musikalischen Leitung von Florian Helgath im Salzlager des Welterbe Zollverein Figure humaine von Francis Poulenc und andere a cappella-Werke zur Aufführung.
Das Ensemble Modern lädt das Publikum zu einem einmaligen Konzerterlebnis ein: Das viereinhalbstündige Nachtkonzert For Philip Guston ab 23 Uhr in der Jahrhunderthalle Bochum ist eine Hommage von Morton Feldman an seinen verstorbenen Malerfreund. Die Zuhörer können es sich während der Aufführung in einer Landschaft von Sitz- und Liegemöglichkeiten bequem machen.
 
An jedem Montagabend finden in der intimen Atmosphäre des Maschinenhauses der Zeche Car klassische Kammermusikabende und Konzerte mit improvisierter Musik statt. 2014 u.a. mit dem französischen Streichquartett Quatuor Ébène, dem bosnischen Lautenisten Edin Karamazov sowie Fred Frith, einem der einflussreichsten Musiker der internationalen Improvisationsszene, und dem sizilianischen Saxophonisten Gianni Gebbia.
 
Anne Teresa De Keersmaeker, Boris Charmatz, Saburo Teshigawara, La Ribot und Eszter Salamon zeigen ihre neuen Arbeiten im Bereich Tanz und Performance. Verklärte Nacht von De Keersmaeker basiert auf Arnold Schönbergs spätromantisch-orchestraler Musik für Streicher und einem gleichnamigen Gedicht von Richard Dehmel. Mit seiner neuen Performance Broken Lights, bei der im wörtlichen Sinne Glas zertanzt wird, ist der japanische Tänzer und Choreograf Saburo Teshigawara erstmals zu Gast bei der Ruhrtriennale. PACT Zollverein mit seinem künstlerischen Leiter Stefan Hilterhaus veranstaltet für die Ruhrtriennale die Deutschlandpremiere El Triunfo de La Libertad von La Ribot, die 2013 mit ihrer Ausdauer-Performance Laughing Hole das Publikum begeisterte, und MONUMENT 0 der ungarischen Choreografin Eszter Salamon.
 
Im SANAA-Gebäude und bei PACT Zollverein sowie im Duisburger Landschaftspark bringt Tino Sehgal seine Arbeit (Ohne Titel) (2000) mit den Solotänzern Andrew Hardwidge, Frank Willems und Boris Charmatz zur Aufführung. Boris Charmatz‘ Filminstallation Levée, 2013 auf der Halde Haniel in Bottrop gedreht, wird darüber hinaus während des Festivals im Museum Folkwang gezeigt.
 
No Education wird 2014 selbst zum Thema im Programm: Das ZEIT Forum Kultur, moderiert von Josef Joffe, widmet sich in diesem Jahr der kulturellen Bildung und diskutiert das seit 2012 bestehende No Education-Programm der Ruhrtriennale. Es ermöglicht Kindern und Jugendlichen, Kunst ohne Vorwissen zu erleben. No Education 2014 ist: The Children’s Choice Awards, die offizielle Festivaljury der Ruhrtriennale, All Children are Other, ein öffentlicher Workshop der kanadischen Performancegruppe Mammalian Diving Reflex, und die Mitwirkung von Kindern und Jugendlichen bei Surrogate Cities Ruhr und der freitagsküche.
 
Die freitagsküche lädt in diesem Jahr jeden Samstag (!) im Anschluss an die Veranstaltungen, gemeinsam mit den Künstlern des Abends, das Publikum zum Essen und Reden in persönlicher Atmosphäre ein. In der letzten freitagsküche des Festivals übernehmen die Kinder des No Education-Workshops doing kitchen die Regie des Abends.
 
Der internationale Festivalcampus findet in diesem Jahr in Duisburg und Bochum statt: Studierende von mehr als 15 europäischen Kunsthochschulen und Theaterinstituten besuchen Produktionen der Ruhrtriennale und nehmen an Seminaren und Workshops teil, die das Festival begleiten.
 
Die tumbletalks verstehen sich als eine Bühne des öffentlichen Denkens. In der wöchentlich stattfindenden Gesprächsreihe im Essener Museum Folkwang treffen Besucher direkt auf die Künstlerinnen und Künstler der Ruhrtriennale, u.a. Louis Andriessen, Harun Farocki mit Antje Ehmann, Jonathan Bepler, Romeo Castellucci mit Emilio Pomàrico, Boris Charmatz, Mathilde Monnier mit Eszter Salamon, Heiner Goebbels und Holger Noltze.
 
Heiner Goebbels, Künstlerischer Leiter der Ruhrtriennale: „Was die Ruhrtriennale auszeichnet, sind die Wechselwirkungen zwischen Künstlern und Räumen. Sie ermöglichen uns starke künstlerische Erfahrungen und haben für mich oberste Priorität; wo sonst hat man die Freiheit, kompromisslos etwas entstehen zu lassen. Viele festivalmachende Kollegen und Künstler aus aller Welt beneiden uns aber nicht nur um die unverwechselbaren Räume und die Möglichkeiten, Kunst selbst produzieren zu können, sondern auch um unser Publikum, das großen Eindruck hinterlässt durch seine Neugierde, Offenheit, künstlerischen Wagemut und seine direkte Resonanz.“
 
Über 150 Veranstaltungen in 4 Städten mit 14 Spielstätten und rund 1.000 nationalen und internationalen Künstlerinnen und Künstlern, ca. 30 Produktionen – davon mehr als die Hälfte Uraufführungen, Neuproduktionen und Deutschlandpremieren – sowie Konzerte und Künstlergespräche verwandeln die herausragenden Industriedenkmäler der Region in einzigartige Aufführungsorte für Musik, Bildende Kunst, Theater, Film, Tanz und Performance.
 
Die Künstlerinnen und Künstler kommen 2014 aus rund 25 Ländern, u.a. Argentinien, Belgien, Bosnien und Herzegowina, Brasilien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Iran, Israel, Italien, Japan, Kanada, Kenia, Neuseeland, den Niederlanden, Norwegen, Österreich, Portugal, Russland, Samoa, Schweiz, Slowenien, Spanien, Ungarn und den USA.
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Pressemeldung Ruhrtriennale
 

Bochum, Ruhrtriennale, CWR 68 – Traumsommernacht, 27.07.2013

Juli 18, 2013  
Veröffentlicht unter Pressemeldung, Ruhrtriennale

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Ruhrtriennale

„CWR 68 – Traumsommernacht“ 

ChorWerk Ruhr präsentiert Ende Juli zwei Open Air Konzerte in Essen und Hattingen
 
ChorWerk Ruhr präsentiert Ende Juli zwei Open Air Konzerte in Essen und Hattingen mit a cappella Musik von Johannes Brahms, Benjamin Britten, Claude Debussy, Camille Saint-Saens, Zoltan Kodaly, Arthur Sullivan, Hans Schanderl und Eric Whitacre. Zum ersten Mal kommt es dabei zu einer Zusammenarbeit mit dem international renommierten lettischen Chordirigenten Kaspars Putnins.
 
Termine:
 
UNESCO-Welterbe Zollverein, Essen
Samstag, 27. Juli 2013 um 20.00 Uhr
 
Wiese vor der Radstation, gegenüber Halle 6
 
Anreise OPNV mit Linie 107 (EVAG)
 
 
 
Haus Kemnade, Hattingen Stadtgrenze Bochum
Sonntag, 28. Juli 2013 um 18.00 Uhr
 
Wiese am Bauernhausmuseum Haus Kemnade
 
Anreise OPNV mit Linie C31 (VRR, BOGESTRA)
 
Eintritt frei. Open Air, ohne Bestuhlung
 
Gerne können Klappstühle, Liegen, Decken und Picknickkörbe mitgebracht werden.
Die Konzerte finden auch bei schlechtem Wetter statt. Für Ausweichorte ist gesorgt.
 
Gefördert durch: Kulturbüros der Städte Essen und Bochum; Kultursekretariat NRW.
In Kooperation mit: Stiftung Zollverein, Kulturbüro Bochum, Forderverein Haus Kemnade e. V., Kunstmuseum Bochum
 
 
 
Programm:
 
CWR 68 – TRAUMSOMMERNACHT a cappella Sommerkonzert im Freien
Johannes Brahms: Sieben Lieder op. 62; Rosmarin, Von alten Liebesliedern, Waldesnacht, Dein Herzlein mild, All meine Herzgedanken, Es geht ein Wehen, Vergangen ist mir Glück und Heil
Benjamin Britten: Five Flower Songs op. 47 (1950)
Claude Debussy: Trois Chansons de Charles d`Orleans
Camille Saint-Saens: Calme de Nuits op. 68 Nr. 1, Les Fleurs et les Arbres, op. 68 Nr. 2
Zoltan Kodaly: Mountain Nights Nr. 1 für Frauenchor
Arthur Sullivan: The Long Day Closes für Mannerchor
Hans Schanderl: Traumtänze (2008)
Eric Whitacre: Sleep (2002)
 
ChorWerk Ruhr (28er Besetzung)
Stefan Keim, Moderation
Kaspars Putnins, Musikalische Leitung
 
 
Die A-Cappella-Chormusik lebt, und sie findet bis in die Gegenwart hinein immer neue Mittel und Wege, ein ausdrucksstarkes Medium zu sein. Das Programm „Traumsommernacht“ spannt einen weiten Bogen von den bekannten „Sieben Lieder op. 62“, die Johannes Brahms 1873/74 als Huldigung an das deutsche Volkslied (hier freilich auf der textlichen Basis von Nachdichtungen des 19. Jahrhunderts) schuf, bis hin zu Eric Whitacres „Sleep“ – dieses tonal gehaltene, sehr atmosphärische Chorstuck hat eine bewegte Geschichte: Whitacre schuf die Musik 1999 ursprünglich zu einem Gedicht des 1997 verstorbenen Dichters Robert Frost, aber Frosts Nachfahren, die nicht gefragt worden waren, verboten nach der erfolgreichen Uraufführung nachträglich jede weitere Aufführung des Werks. In seiner Verzweiflung bat Whitacre einen befreundeten Poeten, zur bereits bestehenden Musik neue, passende Worte zu dichten… Das Experiment gelang, der Sensibilität des Dichters sei Dank. Wenige Jahre später führte Whitacre „Sleep“ mit einem virtuellen Chor aus Internetnutzern auf, von denen jeder seinen Part am heimischen PC zu Whitacres übers Netz empfangenen Dirigat sang. Die einzelnen Aufnahmen wurden danach zu einem gemeinsamen Chor- Sound zusammengesetzt. Vielleicht ereignet sich die Zukunft der Chormusik im 21. Jahrhundert mehr und mehr auch in solchen Events?
 
Zwischen dem in die Kunstmusik eingeflossenen Volkslied-Ideal bei Brahms und der virtuellen Vergemeinschaftung von Sängern aus aller Welt bei Whitacre gibt es eine große Menge eindrucksvolles, in seinem Werden und Wirken ganz unterschiedliches Repertoire zu entdecken: Claude Debussy griff für seine „Trois Chansons de Charles d`Orleans“, veröffentlicht im Jahre 1908, in puncto Textvorlage zurück auf Gedichte jenes legendären Herzogs von Orleans, der nach 1415 ein Vierteljahrhundert in englischer Geiselhaft verbrachte und dort zum Poeten wurde. Ganz ohne Text kam hingegen der Ungar Zoltan Kodaly aus, als er mit fünf Frauenchorstücken, entstanden zwischen 1924 und 1956, die Schönheit der Berge besang: Allein auf verschiedenen Tonsilben entfalten sich diese wundervoll ruhigen Meditationen über die Schönheit der Natur.
 
Arthur Sullivan, heute eigentlich nur noch bekannt als Teil des operettenartige Buhnenstucke schaffenden Duo Gilbert & Sullivan, leistete mit „The long day closes“ 1968 einen eindrücklichen Beitrag zum Part-Song-Repertoire, und Camille Saint-Saens versprüht mit seinen Chorstucken op. 68 Charme der franzosischen Art. Das jüngste Stuck des Programms sind die 2006 uraufgeführten „Traumtanze“ des in Berlin lebenden Hans Schanderl (geb. 1960), ein munteres Spiel mit Tonsilben und Rhythmen – die A-Cappella-Chormusik lebt, daran kann kein Zweifel bestehen.
 
 
 
ChorWerk Ruhr
Das 1999 gegründete ChorWerk Ruhr ist ein professionelles und flexibel agierendes Vokalensemble. Sein Repertoire reicht von der abendländischen Ein- und Mehrstimmigkeit bis zu großen oratorischen Werken. Der mehrfach ausgezeichnete Dirigent Florian Helgath ist seit November 2011 in der Nachfolge von Frieder Bernius und Rupert Huber Künstlerischer Leiter von ChorWerk Ruhr. Er sieht einen Schwerpunkt seiner Arbeit darin, neue Chormusik in Bezug auf traditionelle Musikformen zu beleuchten und somit für den Zuhörer vor dem Hintergrund der reichen Musikgeschichte neu wirken zu lassen. Mit dem erstklassigen Ensemble aus jungen und flexiblen Stimmen setzt er Chormusik auf höchstem Niveau um. Neben Florian Helgath arbeiten jährlich bis zu zwei international erfolgreiche Gastdirigenten mit dem Chor zusammen. Bei der Traumsommernacht kommt es zum ersten Mal zu einer Zusammenarbeit mit dem lettischen Dirigenten Kaspars Putnins, seit 1992 Dirigent des Lettischen Rundfunkchors.
 
ChorWerk Ruhr hat sich als Spitzenchor des Landes NRW etabliert. Seit der Gründung fanden Konzerte mit Musik aus allen Epochen bis zur Gegenwart statt in Zusammenarbeit mit namhaften Dirigenten wie Sylvain Cambreling, Reinhard Goebel, Robin Gritton, Peter Neumann, Peter Rundel, Markus Stenz, Bruno Weil und Hans Zender. In Konzerten mit renommierten Orchestern wie der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, Concerto Köln, Ensemble Resonanz, der musikFabrik NRW, dem Schonberg Ensemble Amsterdam, der Cappella Coloniensis, dem Ensemble Modern, der Jungen Deutschen Philharmonie und dem  SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg begeistert ChorWerk Ruhr immer wieder sein Publikum und erntet herausragende Kritiken. Häufige Aufnahmen durch WDR und DLF und die Teilnahme an nationalen sowie internationalen Musikfestivals spiegeln die Beliebtheit des exzellenten Ensembles wider. Alljährlich kooperiert ChorWerk Ruhr in besonderer Form mit der Ruhrtriennale, so auch in diesem Jahr bei zwei Produktionen: bei  der Inszenierung von Helmut Lachenmanns Oper Das Mädchen mit den Schwefelhölzern und zusammen mit dem Ensemble Resonanz bei dem Konzert Ikon of Light in der Maschinenhalle der Zeche Zollern in Dortmund.
 
www.chorwerkruhr.de
 
ChorWerk Ruhr ist ein Projekt der Kultur Ruhr GmbH, gefordert durch das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, kofinanziert aus Mitteln des Fonds für Regionale Entwicklung der Europäischen Union.
 
 
 
Kaspars Putnins – Dirigent
Kaspars Putnins ist seit 1992 Dirigent des Lettischen Rundfunkchors, aus dessen Reihen er 1994 das international angesehene Vokalensemble des Lettischen Rundfunks gründete (Latvian Radio Chamber Singers).
 
Er arbeitet mit führenden Chören wie dem RIAS Kammerchor, Rundfunkchor Berlin, SWR Vokalensemble Stuttgart, MDR Rundfunkchor, NDR Chor Hamburg, Collegium Vocale Gent, Niederländischer Rundfunkchor, Niederländischer Kammerchor, Schwedischer Rundfunk-chor und BBC Singers. In der Spielzeit 2012/13 gibt er sein Debut beim WDR Rundfunkchor Köln, beim Vokalensemble und Chor des Danischen Rundfunks und arbeitet zum ersten Mal mit dem ChorWerk Ruhr zusammen.
 
Kaspars Putnins umfangreiches Repertoire reicht von der Polyphonie der Renaissance uber Werke der Romantik bis hin zu zeitgenossischer Musik, wobei ihm die Forderung neuer herausragender Chormusik ein besonderes Anliegen ist. Mit zahlreichen baltischen Komponisten wie Peteris Vasks, Maija Einfelde, M?rti?š Vi?ums, Gundega Šmite, Toivo Tulev, Andris Dzenitis sowie dem englischen Komponisten Gavin Bryars hat er bereits erfolgreich zusammengearbeitet.
 
Im Jahr 1998 wurde Putnins der Lettische Grand Prix für Musik verliehen, die höchste Auszeichnung, die überhaupt an lettische Musiker vergeben wird. Vom lettischen Ministerrat erhielt er im Jahr 2000 den Preis für herausragende kulturelle und wissenschaftliche Leistungen.
 
 
 
Stefan Keim – Moderation
Stefan Keim, geboren 1967 in Hagen, verheiratet, drei Kinder, ist Kulturjournalist, Autor und Kabarettist. Er berichtet regelmäßig für die Hörfunksender des WDR, das Deutschlandradio Kultur, die Welt und die Welt am Sonntag NRW über ‚Theater, Musik, Kulturpolitik, Bücher und Filme.
 
Als Heinz Erhardt und mit vielen selbst geschriebenen Kabarettprogrammen tourt er durchs Land, moderiert Konzerte, Galas und Podiumsdiskussionen. Zudem schreibt er Stucke und Szenen für verschiedene Theater und Preisverleihungen und ist Hausautor des Kabaretts Die Distel in Berlin
 
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Pressemeldung Ruhrtriennale

Bochum, Ruhrtriennale, Eröffnung des internationalen Festivals der Künste am 17. August 2012

August 9, 2012  
Veröffentlicht unter Pressemeldung, Ruhrtriennale

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Ruhrtriennale

Eröffnung des internationalen Festivals der Künste am 17. August 2012.

Künstler der Ruhrtriennale treffen ein.

Ein Auftakt mit dichtem Programm. Zahlreiche Aufführungen bereits ausverkauft.

Bochum, 6. August 2012 – Weniger als zwei Wochen vor Eröffnung der Ruhrtriennale am 17. August gibt Intendant Heiner Goebbels heute im Dampfgebläsehaus der Jahrhunderthalle Bochum gemeinsam

mit seinem Team Einblick in die letzten Vorbereitungen. In Anwesenheit von Prof. Klaus Schäfer, Staatssekretär im Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, berichtet Heiner Goebbels über die laufenden Probenarbeiten der Eröffnungspremiere Europeras 1&2.

Erstmals stellen auch die anwesenden Künstler Michal Rovner und Lemi Ponifasio selbst ihre Produktionen für die Ruhrtriennale vor. Die israelisch-amerikanische Künstlerin Michal Rovner zeigt in den Räumen der Mischanlage / Kokerei Zollverein in Essen mit Current eine neue große Videoinstallation, die eigens für die Ruhrtriennale entwickelt wurde. Lemi Ponifasio, Choreograf aus Samoa, wird in der Kraftzentrale im Duisburger Landschaftspark mit vielen Statisten aus der Region Prometheus von Carl Orff inszenieren, die musikalische Leitung übernimmt der Dirigent Peter Rundel.

Viele der über 900 eingeladenen Künstler treffen in diesen Tagen im Ruhrgebiet ein, aus Neuseeland, New York, Tel Aviv, Brüssel, Warschau oder Maribor. Einige, wie Michal Rovner oder Lemi Ponifasio haben bereits mit den Proben und Installationen in den Spielstätten der Industriekultur angefangen. Romeo Castellucci probt ab kommender Woche in Duisburg, Jan Lauwers und Robert Wilson arbeiten zur Zeit in Brüssel bzw. New York an ihren Inszenierungen.

Besucher der Ruhrtriennale können die Künstler auf der Bühne und in zahlreichen Gesprächen und Diskussionen erleben, u.a. den tumbletalks, einer sonntäglichen Gesprächsreihe im Museum Folkwang, bei der u.a. Anne Teresa de Keersmaeker und Jérôme Bel, Romeo Castellucci, Jan Lauwers, Tarek Atoui und Christian Marclay über ihre Arbeit diskutieren.

Prof. Klaus Schäfer: „Heiner Goebbels und sein Team sind ein großer Gewinn für die Triennale und die Kultur und Kunst im Ruhrgebiet. Sie legen viel Wert auf die Vermittlung der Kunst. Dafür sprechen das No Education-Programm und die vielen öffentlichen Künstlergespräche, insbesondere aber auch die Inszenierungen am Eröffnungswochenende der Ruhrtriennale, wie „Europeras 1&2“, das Tanzstück „enfant“ mit zahlreichen Kindern als Protagonisten und das Open Air Konzert der „Boredoms“ auf der Halde Haniel. Das Interesse an der Ruhrtriennale ist bei den Besuchern wie den Medien wieder sehr groß. Viele Vorstellungen sind bereits ausverkauft. Dies unterstreicht, dass die Ruhrtriennale ihren Platz als eines der bedeutendsten Festivals in Europa hier in NRW gefunden hat.“

Dichtes Programm in den ersten 10 Tagen

Die Ruhrtriennale eröffnet am 17. August mit Europeras 1&2 von John Cage, zuvor ist ab 12 Uhr im Museum Folkwang in Essen bereits die Live Art-Ausstellung 12 Rooms zu sehen mit einem tumbletalk von Klaus Biesenbach und Hans Ulrich Obrist um 15 Uhr. Am späten Abend können Besucher des Westparks die Lichtinstallation Pulse Park von Rafael Lozano-Hemmer selbst zum Leuchten bringen, ein Projekt von Urbane Künste Ruhr für die Ruhrtriennale.

Am Samstag, 18.8., wird um 12 Uhr in der Mischanlage der Kokerei Zollverein in Essen die Videoinstallation Current von Michal Rovner eröffnet. Am Nachmittag folgt um 17 Uhr die Eröffnung von Our CenturY vor der Jahrhunderthalle und um 19 Uhr das Tanzstück enfant des französischen Choreografen Boris Charmatz, bevor am Abend die japanische Gruppe Boredoms die lange ausverkaufte Bergarena der Halde Haniel bespielt. Am Sonntag, 19.8. um 12 Uhr, ist Michal Rovner im tumbletalk mit Michael Morris im Museum Folkwang zu Gast.

Am Montag, 20.8., beginnt die Konzertreihe im Maschinenhaus der Zeche Carl mit u.a. Guy Braunstein. Mit Robert Wilson ist ein Star der Theateravantgarde ab Dienstag zu Gast. Am 22.8. performt er selbst die Lecture on Nothing von John Cage. Am Donnerstag Abend ist wieder PACT Zollverein Spielstätte: Jérôme Bel und das Theater HORA sind mit der Produktion Disabled Theater für die folgenden Abenden zu Gast.

Das Wochenende vom 24. bis 26.8. ist geprägt von Anne Teresa des Keersmaekers Inszenierungen En Atendant bei Sonnenuntergang und Cesena um 5 Uhr früh bei Sonnenaufgang mit anschließendem Frühstück. Darüber hinaus feiert FOLK., die neue Arbeit des Theatermachers Romeo Castellucci, Premiere in der Gebläsehalle im Duisburger Landschaftspark. Im tumbletalk diskutieren am Sonntag Anne Teresa De Keersmaeker und Jérôme Bel. Bereits am Freitag, 24.8. um 18 Uhr, präsentieren Boris Charmatz und teilnehmende Kinder den No Education-Workshop links im Museum Folkwang.

Auftakt auch für die Kinder des Children’s Choice Awards, die als unabhängige Festivaljury von Aufführung zu Aufführung reisen. Eine Produktion der Ruhrtriennale in Kooperation mit Mammalian Diving Reflex.

Die Ruhrtriennale im ersten Jahr unter der künstlerischen Leitung des Komponisten und Theatermachers Heiner Goebbels bringt vom 17. August bis 30. September 2012 zahlreiche internationale Künstlerinnen und Künstler in die Metropole Ruhr. Über 30 Produktionen, darunter rund 20 Uraufführungen, Neuproduktionen und Deutschlandpremieren sowie zahlreiche Konzerte und Gastspiele verwandeln die herausragenden Industriedenkmäler der Region in spektakuläre Aufführungsorte für Musik, Bildende Kunst, Theater, Tanz und Performance.

Fakten zum Vorverkauf (Stand 6.8.2012)

Rund 30 ausverkaufte Vorstellungen

Derzeit vollständig ausverkauft: Europeras 1&2, enfant, Boredoms, utp_

Nur noch Restkarten für: En Atendant, Sacré Sacre du Printemps, Disabled Theater, Soapéra

Für viele weitere Veranstaltungen und die Ausstellungen sind noch Karten verfügbar:

Ticket-Hotline – 0700 2002 3456 (Ausland +49 0700 2002 3456), www.ruhrtriennale.de oder direkt in den Triennale Centern in Bochum, Essen und Duisburg, bei den Partnern der Ruhrtriennale in Oberhausen und auf Zollverein sowie bei diversen weiteren Vorverkaufsstellen.

Pressemeldung Ruhrtriennale

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