Bielefeld, Theater Bielefeld, Spielplan September 2016

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Theater Bielefeld

Theater Bielefeld / Fassade © Theater Bielefeld

Theater Bielefeld / Fassade © Theater Bielefeld

 

Spielplan September 2016

Sa, 03.09.
19:00 Uhr
FESTLICHER AUFTAKT
Theater-und Konzertfreunde Bielefeld Rudolf-Oetker-Halle
VVK über die Theater-und Konzertfreunde Bielefeld

So, 04.09.
19:30 Uhr HOCHZEIT MIT HINDERNISSEN PREMIERE Lambert / Morrison / Martin / McKellarson Stadttheater 26.00–49.00 € IM ANSCHLUSS PREMIERENFEIER

Fr. 09.09.
20:00 Uhr F Uraufführung PREMIERE Daniel Kehlmann Theater am Alten Markt
29.50 /33.00 € IM ANSCHLUSS PREMIERENFEIER

Sa, 10.09.
19:30 Uhr HEXENJAGD PREMIERE Arthur Miller Stadttheater 24.00–41.00 € IM ANSCHLUSS PREMIERENFEIER

So, 11.09.
11:00 Uhr
DER GRÜFFELO UND DAS GRÜFFELOKIND
MUSIK VOLL FETT 😉
1. Kinderkonzert Stadttheater 7.00–12.50 €
19:30 Uhr
HOCHZEIT MIT HINDERNISSEN
Lambert / Morrison / Martin / McKellarson Stadttheater 18.00–41.00 €

Di, 13.09.
20:00 Uhr
F Daniel Kehlmann Theater am Alten Markt
22.00 /25.50 €

Mi, 14.09.
20:00-22:20 Uhr Die Serie im Theater SISSY MURNAU WIEDERAUFNAHME DOPPELFOLGE FOLGE 1 + FOLGE 2 David Gieselmann
TAMDREI
22.00 €
20:00 Uhr
F Daniel Kehlmann Theater am Alten Markt
22.00 /25.50 €

Fr, 16.09.
20:00 Uhr (Einführung um 19:30 Uhr im Loft)
HEXENJAGD
Arthur Miller Stadttheater 16.00–33.00 €

Sa, 17.09.
19:30 Uhr
HEXENJAGD
Arthur Miller Stadttheater 16.00–33.00 €
19:30 Uhr Die Serie im Theater SISSY MURNAU PREMIERE FOLGE 3: ICH MÖCHTE LIEBEN David Gieselmann
TAMDREI
17.00 €

So, 18.09.
15:00 Uhr (Um 14:30 Uhr Einführung für Blinde und Sehbehinderte)
HOCHZEIT MIT HINDERNISSEN
Lambert / Morrison / Martin / McKellarson Stadttheater 18.00–41.00 €
18:00 Uhr
ALLES, WAS ER SCHUF, MACHTE ER GUT!
Im Rahmen des Bielefelder Abrahamsfestes Theater am Alten Markt
16.00 €
19:30-20:45 Uhr NIE WIEDER! WIEDERAUFNAHME Ein Zwei-Personen-Highlight-Musical Loft
15.00 €

Di, 20.09.
20:00 Uhr Die Serie im Theater
SISSY MURNAU
FOLGE 3: ICH MÖCHTE LIEBEN David Gieselmann
TAMDREI
13.00 €

Mi, 21.09.
20:00 Uhr (Einführung um 19:30 Uhr im Loft)
HEXENJAGD
Arthur Miller
Stadttheater
13.50–30.50 €

Do, 22.09.
20:00 Uhr
Die Serie im Theater
SISSY MURNAU
FOLGE 3: ICH MÖCHTE LIEBEN
David Gieselmann
TAMDREI
13.00 €

Fr, 23.09.
20:00 Uhr
F Daniel Kehlmann
Theater am Alten Markt
23.50 /27.00 €
20:00 Uhr (Konzerteinführung um 19:15 Uhr im Kleinen Saal)
MOZART / BRUCKNER 1. SYMPHONIEKONZERT
Bielefelder Philharmoniker
Rudolf-Oetker-Halle
18.00–35.00 €

Sa, 24.09.
19:30 Uhr
HOCHZEIT MIT HINDERNISSEN
Lambert / Morrison / Martin / McKellarson
Stadttheater
18.00–41.00 €
19:30 Uhr
Die Serie im Theater
SISSY MURNAU PREMIERE
FOLGE 4: ICH WILL LEBEN
David Gieselmann
TAMDREI
17.00 €

So, 25.09.
11:15 Uhr
EINFÜHRUNGS-MATINEE ZU DON CARLO
Giuseppe Verdi
Theater am Alten Markt
Eintritt frei
14:00 Uhr
STADTTHEATER-FÜHRUNG
6,00 €
19:30 Uhr
HEXENJAGD
Arthur Miller
Stadttheater
16.00–33.00 €
19:30 Uhr
Die Serie im Theater
SISSY MURNAU DOPPELFOLGE
FOLGE 3 + FOLGE 4
David Gieselmann
TAMDREI
22.00 €

Di, 27.09.
20:00-22:30 Uhr
TERROR WIEDERAUFNAHME
Ferdinand von Schirach
Stadttheater
13.50–30.50 €

Mi, 28.09.
20:00
WEEKEND IM PARADIES WIEDERAUFNAHME
Franz Arnold / Ernst Bach
Theater am Alten Markt
22.00 /25.50 €

Do, 29.09.
20:00 Uhr
HOCHZEIT MIT HINDERNISSEN
Lambert / Morrison / Martin / McKellarson
Stadttheater
14.00–38.00 €

Mi, 21.09.
20:00 Uhr (Einführung um 19:30 Uhr im Loft)
HEXENJAGD
Arthur Miller Stadttheater 13.50–30.50 €
Do, 22.09.
20:00 Uhr Die Serie im Theater
SISSY MURNAU
FOLGE 3: ICH MÖCHTE LIEBEN David Gieselmann
TAMDREI
13.00 €
Fr, 23.09.
20:00 Uhr
F Daniel Kehlmann Theater am Alten Markt
23.50 /27.00 €
20:00 Uhr (Konzerteinführung um 19:15 Uhr im Kleinen Saal) MOZART / BRUCKNER 1. SYMPHONIEKONZERT Bielefelder Philharmoniker Rudolf-Oetker-Halle 18.00–35.00 €
Sa, 24.09.
19:30 Uhr
HOCHZEIT MIT HINDERNISSEN
Lambert / Morrison / Martin / McKellarson Stadttheater 18.00–41.00 €
19:30 Uhr Die Serie im Theater SISSY MURNAU PREMIERE FOLGE 4: ICH WILL LEBEN David Gieselmann
TAMDREI

So, 25.09.
11:15 Uhr EINFÜHRUNGS-MATINEE ZU DON CARLO Giuseppe Verdi Theater am Alten Markt

Eintritt frei
14:00 Uhr
STADTTHEATER-FÜHRUNG
6,00 €
19:30 Uhr
HEXENJAGD
Arthur Miller Stadttheater 16.00–33.00 €
19:30 Uhr Die Serie im Theater SISSY MURNAU DOPPELFOLGE FOLGE 3 + FOLGE 4 David Gieselmann
TAMDREI
22.00 €

Di, 27.09.
20:00-22:30 Uhr TERROR WIEDERAUFNAHME Ferdinand von Schirach Stadttheater 13.50–30.50 €

Mi, 28.09.
20:00 WEEKEND IM PARADIES WIEDERAUFNAHME Franz Arnold / Ernst Bach Theater am Alten Markt
22.00 /25.50 €

Do, 29.09.
20:00 Uhr
HOCHZEIT MIT HINDERNISSEN
Lambert / Morrison / Martin / McKellarson Stadttheater 14.00–38.00 €

20:00 Uhr
WEEKEND IM PARADIES
Franz Arnold / Ernst Bach Theater am Alten Markt
22.00 /25.50 €

Fr, 30.09.
20:00 Uhr DON CARLO PREMIERE Giuseppe Verdi Stadttheater 26.00–49.00 € IM ANSCHLUSS PREMIERENFEIER

20:00 Uhr VOLKER SURMANN -MAMI, WARUM SIND HIER NUR MÄNNER? LESUNG Theater am Alten Markt 12.00/15.00 €

20:00 Uhr Die Serie im Theater
SISSY MURNAU
FOLGE 4: ICH WILL LEBEN David Gieselmann
TAMDREI
13.00 €

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Pressemeldung Theater Bielefeld

Bielefeld, Theater Bielefeld, Premiere HOCHZEIT MIT HINDERNISSEN, 04.09.2016

Juli 7, 2016  
Veröffentlicht unter Pressemeldung, Theater Bielefeld

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Theater Bielefeld

Theater Bielefeld / Fassade © Theater Bielefeld

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HOCHZEIT MIT HINDERNISSEN
(THE DROWSY CHAPERONE)
LAMBERT / MORRISON / MARTIN / MCKELLARSON

A comedy within a musical

PREMIERE : 04.09.16, 19:30 Uhr, nächste Vorstellungen : 11.09., 18.09., 24.09., 29.09., 01.10., 06.10., 08.10., 15.10., 28.10.; weitere Termine folgen

Musik und Gesangstexte von Lisa Lambert und Greg Morrison // Buch von Bob Martin und Don McKellarson // Deutsch von Roman Hinze // Die Original-Broadwayproduktion von The Drowsy Chaperone wurde produziert von Kevin McCullum, Roy Miller, Bob Boyett, Stephanie McClelland , Barbara Freitag und Jill Furman

Ein eingefleischter Musical-Fan der Marke »Früher-war-allesbesser!« sitzt in seinem New Yorker Apartment und versucht dieser Tristesse durch das Auflegen der Schallplatte seines Lieblingsmusicals The Drowsy Chaperone zu entkommen.

Unerwartet manifestiert sich das Stück vor seinen Augen. Das Wohnzimmer wird zur Bühne, die überzeichneten Figuren, die musikalischen Nummern mit ihren ins Bein gehenden Rhythmen und die Hits der alten Zeit erwecken den Glanz der 1920er-Jahre zu neuem Leben: Die Broadway-Darstellerin Janet van de Graff, Star der »Feldzieg Follies«, möchte ihre Karriere an den Nagel hängen, um Robert, den Sohn eines Öl- Magnaten, zu heiraten.

Doch ihre Hochzeit steht unter keinem guten Stern. Janets verschlagener Produzent Feldzieg versucht, die Eheschließung zu sabotieren, ihrer Anstandsdame sagt der Alkohol mehr zu als ihre nominelle Aufgabe und die naive Hupfdohle Kitty hofft auf das baldige Aus Janets, um deren Position im Ensemble übernehmen zu können. Und dann sind da auch noch ein schmieriger Latin-Lover und ein stümperhaftes Gangster-Duo, das sich in die Hochzeitsgesellschaft einzuschleichen versucht.

Eigentlich hatten die Freunde des Autors Bob Martin nur eine kleine Musicalparodie zu dessen Hochzeit aufführen wollen. Doch Martin war so begeistert, dass er gemeinsam mit seinen Freunden begann, das Stück weiterzuentwickeln. Wenig später wurde daraus ein komplettes Bühnenwerk – mit überwältigendem Erfolg: Nach der Broadwaypremiere 2006 gewann The Drowsy Chaperone gleich zwei Tony Awards und feiert seitdem auch im internationalen Raum große Erfolge.

Hochzeit mit Hindernissen definiert sich nicht als reines Musical, vielmehr stehen die Show und der bewusste Rückgriff auf die Form des Vaudevilles im Vordergrund des Stückes, das sich sowohl als Reminiszenz als auch als Parodie auf die großen Show-Zeiten des Jazz-Age in den 1920er-Jahren Amerikas versteht. Ganz jenes Vaudeville bedienend, suchen die Autoren eine Mischung aus Stereotypen der Zeit – gespickt mit teils authentischen, teils erfundenen Biografien –, überhöhen die Formen von Akrobatik, Slapstick, Comedy, Stepp, Tanz und Gesang und kreieren daraus eine Show, die konsequent im Up-tempo davonbraust, in der scheinbar jede Nummer die vorhergehende an Witz und Skurrilität zu überbieten versucht. Hochzeit mit Hindernissen ist das vielleicht verrückteste, schnellste, irrwitzigste und unterhaltsamste Musical überhaupt, das mit Ohrwurmgarantie und bester Laune jeden Zuschauer vom Platz fegen wird.

Neben einem Großaufgebot an renommierten Musicaldarstellern (wie u. a. Kerstin Marie Mäkelburg und Jens Janke) wird die Show auch ihrem Anspruch auf Überraschungen gerecht und hält für die Rolle der Trix zu jeder Aufführung einen besonderen Gast bereit, der das große Finale anstimmt. Zu dieser Auswahl gehören die »großen« Ladies, die in den letzten Jahren das Publikum am Theater Bielefeld begeistert haben: Lucy Scherer, Brigitte Oelke, Karin Seyfried, Carolin Soyka, Bettina Meske, Abla Alaoui, Navina Heyne, Katharina Solzbacher und Ulrike Figgener. Die Premiere singt Roberta Valentini.

Musikalische Leitung William Ward Murta, Inszenierung Thomas Winter
Bühne und Kostüme Beatrice von Bomhard, Choreografie Dominik Büttner
Dramaturgie Daniel Westen

Mit : Tobias Berroth // Arne David // Michaela Duhme // Stefan Fietzek // Florian Hinxlage // Jens Janke // Jens Kipper // Lutz Laible // Kerstin Marie Mäkelburg // Melanie Kreuter // Marvin Meinold // Carlos H. Rivas // Maja Sikora // Nito Torres // Gero Wendorff // Andreas Wolfram // und in der Rolle der Trix wechselnde Überraschungsgäste! // The Drowsy Band

Die Besetzungen werden jeweils kurz vor den Vorstellungen vom Theater bekanntgegeben.

PREMIERE : 04.09.16, 19:30 Uhr, nächste Vorstellungen : 11.09., 18.09., 24.09., 29.09., 01.10., 06.10., 08.10., 15.10., 28.10.2016.; weitere Termine folgen

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Pressemeldung Theater Bielefeld

Bielefeld, Theater Bielefeld, Premiere – DEATH IN VENICE von BENJAMIN BRITTEN, 11.06.2016

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Theater Bielefeld

Theater Bielefeld / Fassade © Theater Bielefeld

Theater Bielefeld / Fassade © Theater Bielefeld

DEATH IN VENICE (TOD IN VENEDIG) von BENJAMIN BRITTEN

PREMIERE 11.06.16, 19:30, weitere Termine: 14.06., 22.06., 30.06., 03.07., 07.07.16

 Libretto von Myfanwy Piper nach Tod in Venedig von Thomas Mann // In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Nach den erfolgreichen Produktionen der Britten-Opern Peter Grimes und The Rape of Lucretia in den vergangenen Jahren präsentiert das Theater Bielefeld mit Death in Venice nun das faszinierende letzte Bühnenwerk des britischen Komponisten.

Bielefeld / DEATH IN VENICE - Evgueniy Alexiev © Philipp Ottendörfer

Bielefeld / DEATH IN VENICE – Alexiev als Stimme des Dionysos © Philipp Ottendörfer

Regie führt Nadja Loschky, deren letztjährige Bielefelder Inszenierung von Madama Butterfly kürzlich mit dem renommierten Musiktheaterregie-Preis der Götz-Friedrich-Stiftung ausgezeichnet wurde. Benjamin Brittens Beschäftigung mit Tod in Venedig, der weltberühmten Novelle Thomas Manns, generierte sich wohl vor allem aus einer Faszination für die darin heraufbeschworenen Bilder innerer Zerrissenheit und brennender Sehnsucht, die sich in der labyrinthischen, dem Verfall anheim gegebenen Stadt mythenmächtig widerspiegeln. Sich seines eigenen nahenden Todes bewusst, reflektierte der Komponist auch sein eigenes Dasein und Wirken in der Hauptfigur: Der Schriftsteller Gustav von Aschenbach ist nach dem Tod seiner Frau in eine tiefe Lebens- und Schaffenskrise gestürzt. Verführt durch einen mysteriösen Fremden begibt er sich auf eine Reise und begegnet dem anmutigen jungen Polen Tadzio. In den Augen des Künstlers verkörpert dieser nicht nur jugendliche Frische und Vollkommenheit, sondern auch die Lebenskraft des Eros. Schon bald ist Aschenbach hin- und hergerissen zwischen beflügelnder Faszination für das Lebendige und Schöne auf der einen Seite und gefährlicher Begierde, Rauschzuständen und Entgrenzung auf der anderen. Er stürzt immer tiefer in eine selbstzerstörerische Obsession und verfällt mehr und mehr den Verlockungen des Todes.

In seinem späten Meisterwerk (1973) gelang es Britten und seiner Librettistin kongenial die Vielschichtigkeit der Vorlage Thomas Manns auszugestalten. So beschwört Brittens Musik die irisierende Welt der Lagunenstadt herauf, in der ein mephistophelisch vielgestaltiger Bariton ebenso Platz findet wie  ein göttlicher Countertenor. Die Figur des polnischen Jungen Tadzio konzipierte Britten als Tänzer und entrückte ihn so auf raffinierte Weise in eine dem Protagonisten unerreichbare Sphäre. Angereichert mit Stilzitaten aus indonesischer Gamelanmusik,  die auf subtile Weise mit Kompositionstechniken des 20. Jahrhunderts verbunden sind, reflektiert die impressionistisch schillernde Opernpartitur – atmosphärisch, emotional und von großer Schönheit – sowohl die Innenwelt des scheiternden Künstlers als auch den faszinierenden Kosmos des Sehnsuchtsorts Venedig.

Der innere Konflikt Aschenbachs wird in Nadja Loschkys Inszenierung zu einem auf offener Bühne ausgetragenen Kampf um Leben und Tod. In surrealen, (alb-)traumhaften Bildern, die aus Assoziationen an die mythenumwobene Lagunenstadt entstehen und von Todesnähe sprechen, erwecken sie und ihr Team die Antagonismen zum Leben, die den ausgeschöpften, lebensmüden Künstler kurz vor seinem Tod beschäftigen.

Musikalische Leitung Pawel Poplawski
Inszenierung Nadja Loschky
Bühne Ulrich Leitner
Kostüme Gabriele Jaenecke, Moritz Haakh
Choreographie Thomas Wilhelm
Dramaturgie Larissa Wieczorek

BESETZUNG
Gustav von Aschenbach Alexander Kaimbacher
Der Reisende/ältliche Geck/ alte Gondoliere/Hotelmanager/ Coiffeur des Hauses/Priester/ Anführer Straßensänger/
Stimme des Dionysos Evgueniy Alexiev
Die Stimme Apollos Clint van der Linde
Tadzio Gieorgij Puchalski
Erdbeerverkäuferin/ Französisches Mädchen/ Straßensängerin Nienke Otten
Lido-Bootsmann/ Restaurantkellner/ Englischer Reisebüro-Angestellter Caio Monteiro
Hotelportier/Straßensänger Lianghua Gong
Russisches Kindermädchen/ Bettlerin Hasti Molavian

Mit  Solisten des Opernchores // Bielefelder Opernchor // Bielefelder Philharmoniker //
Statisterie des Theaters Bielefeld // Kinderstatisterieder JunOs und der Theaterballetts

Pressemeldung Theater Bielefeld

Bielefeld, Theater Bielefeld, Premiere Musical – A LITTLE NIGHT MUSIC STEPHEN SONDHEIM, 21.05.2016

April 25, 2016  
Veröffentlicht unter Premieren, Pressemeldung, Theater Bielefeld

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Theater Bielefeld

Theater Bielefeld / Fassade © Theater Bielefeld

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A LITTLE NIGHT MUSIC STEPHEN SONDHEIM

Musical in zwei Akten
Musik und Songtexte von Stephen Sondheim // Buch von
Hugh Wheeler // Deutsche Fassung von Eckart Hachfeld

PREMIERE : 21.05.16, 19:30 Uhr Stadttheater
Die nächsten Vorstellungen
29.05., 03.06., 05.06., 10.06., 15.06., 02.07., 10.07.

Musikalische Leitung : William Ward Murta
Inszenierung : Kay Link
Bühne : Cornelia Brey
Choreographie : Amy Share-Kissiov
Dramaturgie : Daniel Westen
BESETZUNG
Fredrik Egerman Alexander Franzen
Anne Egerman Johanna Spantzel
Henrik Egerman Tom Schimon
Petra Navina Heyne
Desiree Armfeldt Melanie Kreuter
Fredrika Armfeldt Julia Meier
Madame Armfeldt Monika Mayer
Carl-Magnus Malcolm Tobias Licht
Charlotte Malcolm Katharina Solzbacher
Frid Marius Bechen
Mr. Lindquist (Quintett) Frank Bahrenberg
Mrs. Nordstrom (Quintett) Katharina Schutza
Mrs. Anderssen (Quintett) Angelina Arnold
Mr. Erlanson (Quintett) Carlos H. Rivas
Mrs. Segstrom (Quintett) Patrizia Margagliotta
Bielefelder Philharmoniker

1955 avancierte Ingmar Bergmans Film Sommarnattens leende zu einem ungeahnten Erfolg, der dem schwedischen Regisseur schlagartig zu Weltruhm verhalf. Selbst im 21. Jahrhundert rangiert der Klassiker laut TIME Magazine unter den Top 100 der besten Filme aller Zeiten. Musical-Komponist Stephen Sondheim adaptierte 1973 den Stoff für seine Version der wirren wie komischen und zugleich packenden Amourösitäten.

Vor dem Hintergrund der schwedischen Mittsommernacht, in der es bekanntlich nicht dunkel wird, beleuchtet Sondheim das Finden, (Wieder-)Entdecken und Trennen von Paaren, die sich in rasender Unruhe auf dem Anwesen der »weisen« Madame
Armfeldt ausleben. Stephen Sondheim mag ein wenig das Enfant terrible der Musical-  Branche sein, doch genau hierin liegt die große Qualität: Der Komponist verbindet die eingängigen, melodiösen sowie temporeichen Elemente des Genres mit den Ansprüchen eines Sprech- bzw. aufgeklärten Musiktheaters, ohne dabei die Energie des Musicals wirklich aus dem Auge zu verlieren. A Little Night Music ist der beste Beweis: Sondheim beobachtet seine Charaktere genau, sucht ihre Abgründe, beleuchtet diese mit Witz und Ironie und erschafft ein leichtes Mozart’sches Beziehungskonstrukt. Und der Komponist fällt dabei in keine emotionale, entschleunigte Starre, im Gegenteil: Auf dem Teppich der Up-Tempo-Nummern, der rasenden Dialogwitze und skurrilen Konstellationen fügen sich gekonnt die kurzen, dafür umso intensivieren Momente der Besinnung ein – und es generieren sich Nummern wie das weltberühmte Send in the clowns der Desiree oder Henriks Later, ein Lied, das der Performer selbst am Cello begleitet. Die Diversität des Sondheim’schen Musicals mag beinahe einzigartig sein, Anspruch und Entertainment auf höchst kunstvolle Weise verbindend

.
Über 20 internationale Preise und begehrte Trophäen konnten Sondheim und Wheeler für ihr großartiges Musical einsammeln. Regisseur Kay Link wird das bunte Treiben der Handlung auf jene Grundthemen befragen, die (Un-)Tiefen der Figuren in das hohe Tempo des Werkes integrieren, reflektieren und ggf. ad absurdum führen; fantasievoll, authentisch und unbedingt kurzweilig sowie unterhaltsam. Die Ausstattung Cornelia Breys wird diesen Spagat zwischen Wunsch und Wirklichkeit in ihrer Bühne auffangen, den teils irrwitzigen Begebenheiten – man denke an das vielseitig befrag- als auch belachbare Quintett – Raum für Aktion und Gedanken geben. Und dies in der gewohnt brillanten musikalischen Führung des Musical- Kapellmeisters William Ward Murta.

MUSIKALISCHE LEITUNG
William Ward Murta, geboren in Fort Smith/Arkansas und aufgewachsen in Oklahoma, ist seit 1984 Musical- Kapellmeister am Theater Bielefeld. Er übernahm die musikalische Leitung vieler Produktionen wie Cabaret, Evita, Chicago, La Cage aux Folles, Piaf, Die Comedian Harmonists, der Uraufführung von James Lyons Für mich soll’s rote Rosen regnen, außerdem She Loves Me (2006), Jekyll & Hyde (2007), Me and My Girl, Guys & Dolls (beide 2008) sowie Crazy for you (2009), Chess (2011), City of Angels, Die Hexen von Eastwick (beides 2013) und Feier-Abend (2014).

Murta ist in Musikerkreisen ein gefragter Arrangeur; zahlreiche seiner Arrangements gehören zu den Standards von Musical- Aufführungen und -Galas im In- und Ausland. Darüber hinaus komponierte Murta eigene Musicals: 1987 M… wie Marilyn, 2004 sein Werk über das Leben von Galileo Galilei, Starry Messenger (Sternenbote), und zuletzt The Birds of Alfred Hitchcock, das zu Beginn der Spielzeit 2010/11 ausgesprochen erfolgreich am Theater Bielefeld uraufgeführt wurde. In der Spielzeit 2014/2015 war William Ward Murta musikalischer Leiter der erfolgreichen Musicalproduktionen Bonnie & Clyde und Sunset Boulevard.

INSZENIERUNG
Kay Link wurde 1969 in Pforzheim geboren. Er studierte Literaturwissenschaft, Kunstgeschichte, Geschichte und Gebärdensprache in Frankfurt am Main und London. Sein Magisterstudium schloss er 1996 mit Auszeichnung ab. Es folgten Regieassistenzen in London und an der Staatsoper Dresden. Kay Link war u. a. Assistent und Mitarbeiter von Claus Guth und Werner Schröter. Die ersten Regiearbeiten erfolgten 1999 und 2000 am Staatstheater Darmstadt, wo er drei Spielzeiten als Spielleiter und Regieassistent im Bereich Oper tätig war. Seit dem Jahr 2000 arbeitet Kay Link als freischaffender Regisseur. Seither trugen über 40 Inszenierungen in Deutschland und Österreich, darunter zahlreiche Uraufführungen, seine Handschrift. In letzter Zeit standen u. a. in Essen am Aalto Musiktheater George Benjamins Into the little Hill auf dem Spielplan und in Köln das Schauspiel Muttersprache Mamelosochn. Kay Link ist regelmä ßig zu Gast bei Festivals und erhielt Nominierungen bei Regiepreisen
und Wettbewerben.

Mehrfach arbeitete er mit Ausstattern wie Olga von Wahl, Anton Lukas, Frank Albert, Peter Lehmann und natürlich Cornelia Brey zusammen sowie mit den Künstlern Thomas Locher und Christian Marclay. Am Theater Bielefeld ist die Arbeit Kay Links mit der Regie zu A Little Night Music erstmals zu erleben.

BÜHNE UND KOSTÜME
Cornelia Brey studierte Bühnen- und Kostümbild. Als freie Assistentin arbeitete sie an der Oper Zürich, am Theatre Musical de Paris, am Theater Basel und am Maxim Gorki Theater Berlin, anschließend als feste Ausstattungsassistentin am Ulmer Theater und am Münchner Volkstheater. Seither arbeitet sie als Bühnen- und Kostümbildnerin u. a. am Volkstheater Wien, Staatstheater Wiesbaden, Stadttheater Klagenfurt, Landestheater Tübingen, Düsseldorfer Schauspielhaus und am Theater der Stadt Koblenz.

CHOREOGRPAHIE
Amy Share-Kissiov wurde 1971 in Melbourne (Australien) geboren und erhielt ihre Ausbildung zur Bühnentänzerin am Victorian College of the Arts und an der Australian Ballet School. Seit 1990 war sie als Solistin in verschiedenen Ensembles tätig, unter anderem am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken, am Theater Dortmund, am Landestheater Salzburg und am Opernhaus Kiel. Gastspielreisen führten sie nach Paris, Den Haag, Österreich und in zahlreiche deutsche Städte. Sie choreographierte unter anderem am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken, an der Oper Dortmund, am Kieler Opern- und Schauspielhaus sowie an den Theatern in Altenburg/ Gera, Trier und Lübeck.

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