Berlin, Zeitgenössische Oper Berlin, Eröffnung des Festivals Ankunft: Neue Musik im Berliner HBF, 22.08. bis 01.09.2012

Zeitgenössische Oper Berlin

Zeitgenössische Oper Berlin
Ohrenstrand

Festival „Ankunft: Neue Musik“ mit Konzerten, Filmen und Performances im Berliner Hauptbahnhof, Europaplatz 1 (zentrale Mitte, Erdgeschoss)

Eröffnung des Festivals „Ankunft: Neue Musik“ im Berliner HBF
22.08.-01.09.2012.  Eintritt frei

Die Zeitgenössische Oper Berlin präsentiert nun bereits im vierten Jahr vom 22.08.- 01.09.12 mitten im Berliner Hauptbahnhof das Festival “Ankunft: Neue Musik“.

In 30 Veranstaltungen erkunden mehr als 100 Künstler 11 Tage lang das Potential des Bahnhofs als Bühnen- und Konzertraum für die verschiedensten Genres der zeitgenössischen Musik und sorgen bei Reisenden und Besuchern für ungewohnte Hörerlebnisse.

In Konzerten, Filmen und Performances erleben und ermöglichen Musiker, Klangkünstler, Tänzer, Sänger und Bildende Künstler neue Publikumsnähe – ganz demokratisch und bei freiem Eintritt. Hier begegnen sich Alltag und Kunst!

Das Spektrum der Formationen, die sich mit den unterschiedlichen Spielarten der zeitgenössischen Musik präsentieren, reicht von Soloperformance über Kammermusikensemble bis zu einem ganzen Orchester.

Alle Termine und ausführliche Informationen unter www.ankunftneuemusik.de
und facebook.com/ohrenstrand

Wie in jedem Jahr, so haben auch diesmal wieder am Vorabend des Festivals Tango-Begeisterte bei der Contemporary Tangonight die Gelegenheit für eine Milonga mitten im Berliner Hauptbahnhof. Hier können sich Tänzer selbst davon überzeugen, dass man auch nach zeitgenössischer Musik Tango tanzen kann.
(22.08. ab 21:00 Uhr)

Den musikalischen Auftakt bestreiten zur Eröffnung die jungen Musiker des Jugendsinfonieorchesters Marzahn-Hellersdorf unter Leitung des Dirigenten Jobst Liebrecht mit Werken von Hans Werner Henze, John Cage und Jan Müller- Wieland. (23.08. um 19:00 Uhr)

Werken von John Cage, dessen 100. Geburtstag wir in diesem Jahr begehen, begegnet man auch in den Programmen des Trios klakk+plus (Faltungen am 26.08.), in der Raga-Performance von Amelia Cuni und Werner Durand (SOLO 58 am 27.08.) und dem Streicherquartett String Construction (Quartet in four parts am 1.09.). Eine szenische Aufführung erlebt Cage’s Stück „Atlas Eclipticalis“ durch das modern art ensemble. (31.08.)

Eine Referenz an den Freund und Kollegen von John Cage, den Minimalisten Morton Feldman, ist die 4 ½ stündige Aufführung seines Werks „For Philip Guston“ unter der Leitung von Arno Waschk. Es ist nicht nur durch seine Länge und Struktur ungewöhnlich, sondern auch durch die Aufführungszeit: Für Frühaufsteher beginnt das Konzert am 29.08. schon um 5:00 Uhr und für Nachtschwärmer am 30.08. um 22:00 Uhr.

Was bleibt, wenn die beinahe flüchtige Kammermusik von Mark Andre nicht in der „Kammer“, sondern mitten im Hauptbahnhof erklingt? Für dieses Experiment wählte der Komponist sein Stück „iv 2“ für Violoncello Solo aus. Eine Herausforderung für die finnische Cellistin Eeva Rysä, das Stück und das Publikum.

Im „Musik-Kino“ werden täglich von 15:00 -16:00 Uhr Kurzfilme und Musikdokumentationen der Zeitgenössischen Oper Berlin gezeigt, die eine neue Nähe zwischen Bild und Musik anstreben, wie z. B. die auf internationalen Filmfesten gezeigte Verfilmung von Morton Feldmanns Komposition „I met Heine on the Rue Fürstenberg“.

Pressemeldung Zeitgenössische Oper Berlin

Berlin, Zeitgenössische Oper Berlin, Eröffnung des Festivals ANKUNFT: NEUE MUSIK, 24.08.-05.09.2011

Zeitgenössische Oper Berlin

Zeitgenössische Oper Berlin
Ohrenstrand

 Eröffnung des Festivals

„Ankunft: Neue Musik“ – im Berliner Hauptbahnhof

DOWNLOAD:  Festivalflyer 2011

Konzerte, Opern, Filme und Performances
24.08.-05.09.2011
Berliner Hauptbahnhof, Europaplatz 1, EG, Eintritt frei
Eine Produktion der Zeitgenössischen Oper Berlin

Podium: Andreas Rochholl (Künstlerischer Leiter der Zeitgenössischen Oper Berlin) und Thomas Hesse (Leiter Bahnhofsmanagement Berlin Hauptbahnhof)  Wenn sich das Geräusch einfahrender Züge mit dem Klang eines Cellos mischt, Tänzer zwischen Rolltreppen ihre Kreise ziehen, mitten im Bahnhof ein Flügel steht, dann ist wieder die Zeit gekommen für das Festival „Ankunft: Neue Musik“. Bereits zum dritten Mal macht die Bühne „ohrenstrand mobil“ Station im Berliner Hauptbahnhof und lädt Durchreisende, Flaneure und Neugierige mit einem umfangreichen Programm zu einer Stippvisite in die Welt der Neuen Musik ein.

Eröffnet wird das Festival am 24.08.11 um 20:00 Uhr mit einer ungewöhnlichen Musikfilm- Premiere. In der Regie von Andreas Rochholl und unter Mitwirkung von zahlreichen Musikern haben Zeitgenössische Oper Berlin und KADMOS-Produktion das Musikstück „I met Heine on the Rue Fürstenberg“ (1971) des amerikanischen Komponisten Morton
Feldman verfilmt. Eingeweiht wird mit dieser Filmpremiere zugleich eine Neuerung: das Musik-Kino. Gezeigt werden hier vor, zwischen und nach den Live-Performances Kurzfilme und Videos, in denen die zeitgenössische Musik eine wesentliche Rolle spielt.

Gleich am ersten Festivalabend haben wieder Tango-Begeisterte und Nachtschwärmer bei der Contemporary Tangonight die Gelegenheit für eine Milonga mitten im Berliner Hauptbahnhof. Hier können sich Tangopaare selbst davon überzeugen, dass man auch nach zeitgenössischer Musik Tango tanzen kann. Live dabei die Bandoneonisten Judith Brandenburg und Christian Gerber, ein Streichquartett und das Showtanzpaar Susanne & Rafael. (24.08.11 ab 21:00 Uhr)
240811/

Im weiteren Verlauf des Festivals können die Besucher bis zum 05.09.11 bei insgesamt 70 Veranstaltungen viele ungewohnte Hörerlebnisse haben. Einen Eindruck davon, wie bizarr es klingen kann, wenn sich der Bahnhofssound mit Klaviermusik mischt, hören Sie hier: http://www.ankunftneuemusik.de/

Mehrere Musiktheater-Uraufführungen werden den Berliner Hauptbahnhof als Bühnenraum erkunden. Den Anfang macht am 2. Festivaltag die Produktion „Hybrida„, deren bewegliche, aus hunderten von Kastagnetten bestehende Klang-Körper-Skulpturen sicherlich bei einigen Reisenden für Irritationen sorgen werden. (25.08.11).

Von Soloperformances bis zu ganzen Ensembles reicht das Spektrum der Formationen, die sich mit ihrem zeitgenössischen Repertoire auf dem Hauptbahnhof präsentieren.

Dass die Grenzen zwischen Neuer Musik und anderen musikalischen Genres mitunter fließend sind, zeigt die Einbeziehung von Künstlern aus den Bereichen Echtzeitmusik, Jazz oder Elektronischer Musik.

Die beiden letzten Festival-Tage stehen mit zahlreichen Aufführungen ganz im Zeichen Europas. Mehrere Etüden, die einen ersten Einblick in die aktuelle künstlerische Auseinandersetzung mit dem antiken Gründungsmythos gewähren, sind Vorstudien für das große Europa-Projekt der Zeitgenössischen Oper Berlin, welches im nächsten Jahr zur Uraufführung kommen wird.

Programm ausführlich unter: http://www.ankunftneuemusik.de/

Pressemeldung Zeitgenössische Oper Berlin

Berlin, Zeitgenössische Oper, Zeitgenössische Oper Berlin Ankunft: Neue Musik – ohrenstrand mobil im Hauptbahnhof Konzerte, Opern und Performances 25.08.-05.09.2010

 Zeitgenössische Oper Berlin

Zeitgenössische Oper Berlin
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„Ankunft: Neue Musik“ – ohrenstrand mobil im Hauptbahnhof

Konzerte, Opern und Performances
Zeit: 25.08.-05.09.2010
Ort: Berliner Hauptbahnhof, Europaplatz 1, EG 7 Eintritt frei

Pressekonferenz am 26. August um 11 Uhr im ohrenstrand mobil/EG auf dem Hauptbahnhof!
Podium: Andreas Rochholl (Künstlerischer Leiter der Zeitgenössischen Oper Berlin), Bojan Budisavljevi? (Künstlerischer Leiter des Netzwerk Neue Musik), Thomas Bruns(Geschäftsführer ohrenstrand.net), Robin Minard (Komponist und Klangkünstler, sounding D), Thomas Hesse (Leiter Bahnhofsmanagement Berlin Hauptbahnhof)
Wenn sich das Geräusch einfahrender Züge mit dem Klang eines Cellos mischt, ein Schalmeienorchester den Bahnsteig bevölkert, Tänzer zwischen Rolltreppen ihre Kreise ziehen, mitten im Bahnhof ein Flügel steht, dann ist wieder die Zeit gekommen für das Festival „Ankunft: Neue Musik“. Bereits zum zweiten Mal macht ohrenstrand mobil, die mobile Bühne von ohrenstrand.net, Station im Berliner Hauptbahnhof und lädt Durchreisende, Flaneure und Neugierige mit einem umfangreichen Programm zu einer Stippvisite in die Welt der Neuen Musik
ein.
Zum Auftakt des Festivals haben Tango-Begeisterte und Nachtschwärmer bei der Contemporary Tangonight die seltene Möglichkeit für eine Milonga mitten auf dem Berliner Hauptbahnhof nach der Musik der Berliner Tango-Formation Vibratanghissimo und DJane Mona Isabelle. Der erste Tag des Festivals, der ganz unter dem Zeichen des bundesweiten Projektes sounding D steht (siehe www.sounding-D.net) und um 11:00 Uhr mit der Ankunft eines Klangzuges beginnt, bietet gleich bis Mitternacht ein Non-Stop- Programm.

Ein Höhepunkt wird um 11:30 Uhr und um 21:00 Uhr die Premiere von György Ligetis Kurzoper „Nouvelles Aventures“ aus dem Jahr 1965 durch die Zeitgenössische Oper Berlin sein. In der Regie von Andreas Rochholl und unter der Musikalischen Leitung von Jobst Liebrecht wird darin die menschliche Kommunikation auf lustvolle und poetische Weise auf’s Korn genommen. Die Kostüme für diese Neuproduktion entwarf die Berliner Designerin Fiona Bennett.
(weiter Aufführungen am 31.08. und 01.09.)

Mit dieser Opernproduktion von György Ligeti und mit der Interpretation von Morton Feldmans „Patterns in a chromatic field“ (1981) durch Arno Waschk (Klavier) und Zoé Cartier (Cello) am 01.09. und 02.09. erweist das Festival zwei Wegbereitern und Altmeistern der Neuen Musik seine Referenz. Der in Berlin lebende US-amerikanische Komponist und E-Gitarrist Sidney Corbett gibt als Vertreter der Gegenwart an zwei Tagen einen Einblick in sein umfangreiches Werk (am 26.08. und 01.09.). Mehrere Uraufführungen, die im Rahmen des Wettbewerbs operare10 (www.operare.de) speziell für das Festival entstanden und die Ideen der jüngeren Künstlergeneration widerspiegeln, werden den Berliner Hauptbahnhof als Bühnenraum erkunden: „Verstehen Sie Bahnhof?“ (26.08.), „JudoOper“
(29.08.) und „Anfahrt und Abkunft“ ( 03.09.)

Wer sich am 29. September zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang auf den Bahnhof begibt, wird erleben, wie der Kontrabassist Arnulf Ballhorn Salvatore Sciarrinos „Esplorazione del bianco I“ vor dem Hintergrund wechselnder Tageszeiten und durch den Bahnhof „wandernd“ interpretiert. Auch Vertreter der Berliner Echtzeitszene haben in diesem Jahr verstärkt die Möglichkeit, ihre Musikauffassung einem breiten Publikum vorzustellen. Z. B. wird am 26.09. das Splitter Orchester mit 25 Musikern den Bahnhof erobern. Über 50 Veranstaltungen mit mehr als 150 Künstlern sorgen 11 Tage lang für ungewohnte Hörerlebnisse auf dem Berliner Hauptbahnhof und manch ein Reisender wird erstaunt sein, wenn der Mensch neben ihm plötzlich anfängt zu
singen oder zu musizieren.
Ankunft: Neue Musik ist ein Projekt der Zeitgenössischen Oper Berlin im Rahmen von ohrenstrand.net. ohrenstrand.net wird gefördert durch das Netzwerk Neue Musik, ein Förderprojekt der Kulturstiftung des Bundes, und die Kulturverwaltung des Landes Berlin.
Mit freundlicher Unterstützung der DB.
Programm aktuell und ausführlich unter: www.ohrenstrand.de

Die Zeitgenössische Oper Berlin wurde 1997 gegründet. Der Spielplan enthält ausschließlich Werke, die nach 1945 komponiert wurden. Eine feste Spielstätte für die Aufführungen gibt es nicht. Für jede Inszenierung wird ein eigenes, den spezifischen Anforderungen entsprechendes Ensemble zusammengestellt.
www.zeitgenoessische-oper.de
ohrenstrand.net gehört zu den 15 bundesweit durch das Netzwerk Neue Musik aus Mitteln der Kulturstiftung des Bundes geförderten Projekte, mit denen man der Neuen Musik in Deutschland zu mehr Gehör verhelfen möchte. Insgesamt acht Protagonisten aus den Bereichen Neue Musik, Musiktheater, Improvisation und Klangkunst versammeln sich im Berliner ohrenstrand.net: die Akademie der Künste, das Konzerthaus Berlin, die TU Berlin, das kulturradio vom rbb, das ausland, das Kammerensemble Neue Musik Berlin, die singuhr – hoergalerie, die Zeitgenössische Oper Berlin und als Träger die Kulturprojekte Berlin. Alle haben sie ein gemeinsames Ziel: Sie wollen die „Musik von heute“ verstärkt ins kulturelle Rampenlicht rücken. Wie das geht? Durch verstärkte Kooperation und überraschende Ideen. Mit akustischen Aktionen, Konzerten, Installationen, diskursiven Salons, Jugendprojekten und Workshops, die zum aktiven Hören einladen. Kontinuierlich arbeiten die Partner daran, ein Netzwerk zu etablieren, um die in der Szene vorhandenen Kräfte zu bündeln und gemeinsam mehr Menschen für die Neue Musik zu begeistern.
www.ohrenstrand.net
ohrenstrand mobil
Die von den Nürnberger Architekten René Rissland und Jürgen Lehmeier (eyland 07) konzipierte Ton-Raum-Architektur eröffnet als eine temporäre Architektur für Neue Musik vielseitige Spielräume und kommt an verschiedenen Veranstaltungsorten in immer neuer Anordnung zum Einsatz. Die Realisierung der Ton-Raum-Architektur als ohrenstrand mobil 08 geht auf den gemeinsam von der Zeitgenössischen Oper Berlin und ohrenstrand.net ausgerichteten Wettbewerb „ohrenstrand mobil“ zurück, an dem sich mehr als 130
Architektenteams aus dem gesamten deutschsprachigen Raum beteiligten

 

Pressemeldung Zeitgenössische Oper Berlin