Zeitgenössische Oper Berlin
Zeitgenössische Oper Berlin
Ohrenstrand
Eröffnung des Festivals
“Ankunft: Neue Musik” – im Berliner Hauptbahnhof
DOWNLOAD: Festivalflyer 2011
Konzerte, Opern, Filme und Performances
24.08.-05.09.2011
Berliner Hauptbahnhof, Europaplatz 1, EG, Eintritt frei
Eine Produktion der Zeitgenössischen Oper Berlin
Podium: Andreas Rochholl (Künstlerischer Leiter der Zeitgenössischen Oper Berlin) und Thomas Hesse (Leiter Bahnhofsmanagement Berlin Hauptbahnhof) Wenn sich das Geräusch einfahrender Züge mit dem Klang eines Cellos mischt, Tänzer zwischen Rolltreppen ihre Kreise ziehen, mitten im Bahnhof ein Flügel steht, dann ist wieder die Zeit gekommen für das Festival “Ankunft: Neue Musik”. Bereits zum dritten Mal macht die Bühne “ohrenstrand mobil” Station im Berliner Hauptbahnhof und lädt Durchreisende, Flaneure und Neugierige mit einem umfangreichen Programm zu einer Stippvisite in die Welt der Neuen Musik ein.
Eröffnet wird das Festival am 24.08.11 um 20:00 Uhr mit einer ungewöhnlichen Musikfilm- Premiere. In der Regie von Andreas Rochholl und unter Mitwirkung von zahlreichen Musikern haben Zeitgenössische Oper Berlin und KADMOS-Produktion das Musikstück “I met Heine on the Rue Fürstenberg” (1971) des amerikanischen Komponisten Morton
Feldman verfilmt. Eingeweiht wird mit dieser Filmpremiere zugleich eine Neuerung: das Musik-Kino. Gezeigt werden hier vor, zwischen und nach den Live-Performances Kurzfilme und Videos, in denen die zeitgenössische Musik eine wesentliche Rolle spielt.
Gleich am ersten Festivalabend haben wieder Tango-Begeisterte und Nachtschwärmer bei der Contemporary Tangonight die Gelegenheit für eine Milonga mitten im Berliner Hauptbahnhof. Hier können sich Tangopaare selbst davon überzeugen, dass man auch nach zeitgenössischer Musik Tango tanzen kann. Live dabei die Bandoneonisten Judith Brandenburg und Christian Gerber, ein Streichquartett und das Showtanzpaar Susanne & Rafael. (24.08.11 ab 21:00 Uhr) http://www.ankunftneuemusik.de/2011/liveprogramm/
240811/
Im weiteren Verlauf des Festivals können die Besucher bis zum 05.09.11 bei insgesamt 70 Veranstaltungen viele ungewohnte Hörerlebnisse haben. Einen Eindruck davon, wie bizarr es klingen kann, wenn sich der Bahnhofssound mit Klaviermusik mischt, hören Sie hier: http://www.ankunftneuemusik.de/
Mehrere Musiktheater-Uraufführungen werden den Berliner Hauptbahnhof als Bühnenraum erkunden. Den Anfang macht am 2. Festivaltag die Produktion “Hybrida“, deren bewegliche, aus hunderten von Kastagnetten bestehende Klang-Körper-Skulpturen sicherlich bei einigen Reisenden für Irritationen sorgen werden. (25.08.11).
Von Soloperformances bis zu ganzen Ensembles reicht das Spektrum der Formationen, die sich mit ihrem zeitgenössischen Repertoire auf dem Hauptbahnhof präsentieren.
Dass die Grenzen zwischen Neuer Musik und anderen musikalischen Genres mitunter fließend sind, zeigt die Einbeziehung von Künstlern aus den Bereichen Echtzeitmusik, Jazz oder Elektronischer Musik.
Die beiden letzten Festival-Tage stehen mit zahlreichen Aufführungen ganz im Zeichen Europas. Mehrere Etüden, die einen ersten Einblick in die aktuelle künstlerische Auseinandersetzung mit dem antiken Gründungsmythos gewähren, sind Vorstudien für das große Europa-Projekt der Zeitgenössischen Oper Berlin, welches im nächsten Jahr zur Uraufführung kommen wird.
Programm ausführlich unter: http://www.ankunftneuemusik.de/











