Berlin, Staatsoper Berlin, Saison 2012/13: Großes Theater in kleinem Provisorium, IOCO Aktuell, 22.04.2012


Aktuell

Staatsoper im Schiller Theater

Staatsoper Berlin: Die Saison 2012/13 und eine Jahrespressekonferenz
Provisorium Staatsoper im  Schiller Theater  wird teure Berliner Normalität

Intendant Jürgen Flimm (70) leitete am 12.4.2012 seine zweite Jahrespressekonferenz (JPK) der Staatsoper Berlin  zum Spielplan 2012/13: Im kleinen Schiller Theater an der Bismarckstraße (974 Plätze), für vier Jahre Ersatzspielstätte der Staatsoper Berlin. Das Stammhaus der Staatsoper Berlin, die Oper Unter den Linden wird bis Ende 2014 saniert. Offiziell genannte Kosten der Sanierung: € 239 Mio. Teures deutsches Theater-Unikum: Die doppelt so große Deutsche Oper Berlin (1.954 Plätze) spielt, vom Schillertheater 300 Meter entfernt, ebenfalls auf der Bismarckstrasse.

Die JPK wurde von Jürgen Flimm und Generalmusikdirektor Daniel Barenboim (69) getragen. Andere Teammitglieder fehlten erneut, Geschäftsführer Ronny Unganz ebenso wie andere Führungskräfte. Flimm und Barenboim, ganz Künstler, stellten also künstlerische Themen in den JPK-Fokus. Flimm streifte eine – angeblich – um 8% auf 89% gestiegene Auslastung, 155.000 Besucher und 264 Veranstaltungen der laufenden Saison. Beiträge zu Einnahmen, Zuschüssen, Rücklagen zur vergangenen oder kommenden Saison: Fehlanzeige. Finanzthemen an der Staatsoper: Nicht aktuell. Auch nicht die Frage, warum die Staatsoper nicht für die vier Sanierungsjahre geschlossen wurde. Die Wiedereröffnung der sanierten Staatsoper Unter den Linden soll im Herbst 2014 erfolgen. Jürgen Flimm freute sich 2012 über den Erfolg der zeitgenössischen Stücke. So waren alle Aus einem Totenhaus-Vorstellungen ausverkauft, die meisten anderen (Lulu, Candide uam) sehr gut besucht. Flimm kokettierte sich zum dienstältesten Intendant der Berliner Opern, welcher mit seinen gerade angekommenen Kollegen Barrie Kosky (Komische Oper) und Dietmar Schwarz (Deutsche Oper) gut könne. Öffentliche Kritik an hohen Staatsopern-Zuschüssen wies Flimm dagegen langatmig larmoyant zurück. Das laut Flimm so erfolgreiche Junge Theater bietet die Staatsoper  auf der kleinen Werkstattbühne an. Daniel Barenboim wird auf dem Staatsopern Spielplanheft lässig mit Schlapphut und Zigarre als Mafioso abgebildet, im Heft dagegen als “überragenden Wagner-Dirigent unserer Tage” gefeiert: Theater im Provisorium Schiller Theater beginnt auf dem Spielplanheft.


Weltstars machen das Theaterprovisorium auch 2012/13 zur Kulturmetropole

Annette Dasch, Maria Bengtsson, Magadalena Kozena, Waltraud Meier, Anna Prohaska, Dorothea Röschmann, Plácido Domingo, Jonas Kaufmann, Juha Uusitalo, René Pape, Rolando Villazón, Lance Ryan werden im Schillertheater singen. Daniel Barenboim wird im März den kompletten Ring dirigieren, Alan Gilbert, Chef des New York Philharmonic Orchestra gibt sein Debut, Gidon Kremer tritt in einem Kammerkonzert auf, Daniel Barenboim als Pianist in einem vier Konzerte umfassenden Lieder-und-Kammermusik-Zyklus……

Flimm, wie viele andere Intendanten, erklärte die kommende Spielzeit zum Wagner-Jahr. Anders Dominique Meyer, Chef der Wiener Staatsoper, Anfang April 2012 in Wien: “2013 wird kein Wagner-Jahr in Wien: Die anderen Komponisten könnten sich beschweren”. Eckpunkte des Berliner Staatsopern Spielplan 2012/13 werden sieben Musiktheater-Premieren im Schillertheater (davon drei Wagner Opern) und 17 Repertoire-Opern. Dazu 74 Konzerte der Staatskapelle, die FESTTAGE zu Ostern, in der Werkstatt experimentelles und junges Theater dazu eine Theaterakademie für Kinder. Die Stärke eines Opernhauses misst sich an seinem Repertoirebetrieb. Das Repertoire von 17 Opernwerken ist überregional Mittelmaß, im kulturell reichen Berliner Umfeld jedoch völlig ausreichend. Insgesamt bietet die Staatsoper 2012/13  379 Veranstaltungen:

-  Saisoneröffnung am 8.9.2012: Großer Arienabend mit Sopranistin Anja Harteros und, in der Werkstatt, Erik Satie´s: Wissen Sie, wie man Töne reinigt? Satisfactionen.

-  Sieben Premieren:

3. Oktober 2012:   Siegfried, von Richard Wagner, Dirigent: Daniel Barenboim, Inszenierung Guy Cassiers, Siegfried Lance Ryan, Wanderer Juha Uusitalo,   Brünnhilde Iréne Theorin uam

3. März 2013:   Götterdämmerung von Richard Wagner, Dirigent Daniel Barenboim, Inszenierung Guy Cassiers,  Siegfried Ian Storey, Alberich Martin Kränzle, Gunther Gerd Grochowski, Brünnhilde Iréne Theorin, Gutrune Marina Poplavskaja uam

28. April 2013:   Der fliegende Holländer von Richard Wagner, Dirigent: Daniel Harding, Inszenierung Philipp Stölzl, Holländer Michael Volle, Erik Frank van Aken, Senta Emma Vetter,

25. Mai 2013:   Le vin herbé (Der Zaubertrank) weltliches Oratorium von Frank Martin, Dirigent: Franck Ollu, Inszenierung Katie Mitchell, Tristan Matthias Klink, Iseut La Blonde Anna Prohaska uam

24. November 2012:   La Finta Giardiniera von Wolfgang Amadeus Mozart, Dirigent: Christopher Moulds, Inszenierung Hans Neuenfels, Don Anchise Podestà Stephan Rügamer, Marchesa Violante Anette Dasch, Contino Belfiore Joel Prieto uam

16. Juni 2013:   The Fairy Queen von Henry Purcell, Dirigent: Michael Boder, Inszenierung Claus Guth, mit Marlis Petersen, Tanja Baumgartner, Bejun Mehta, Topi Lehtipuu, Roman Trekel, Christina Schönfeld

22. Juni 2013:   Hanjo von Toshio Hosokawa, Dirigent: Günther Albers, Inszenierung Calixto Bieito, Hanako Ingela Bohlin, Jitsuko Honda Ursula Hesse von den Steinen, Yoshito Georg Nigl uam

-  FESTTAGE 2013

Richard Wagners Der Ring des Nibelungen (Das Rheingold 23.3.2013, Die Walküre 24.3.2013, Siegfried 27.3.2013, Götterdämmerung 31.3.2013) im Schiller Theater mit internationaler Starbesetzung steht im Zentrum der FESTTAGE 2013. Daneben bieten die FESTTAGE vom 25.3. bis 1.4.2013  Konzerte in der Philharmonie.

Konzertante Wagner – Gala

Plácido Domingo (75) wird am 13. Februar 2013 in einer konzertanten Wagner – Gala (Parsifal) erneut als Tenor zu hören sein. Neben Kwangchul Youn und Wolfgang Koch.

-  17 Repertoirestücke

Die Saison 2012/13 wird am 9. September 2012 mit Tosca von Giacomo Puccini eröffnet: Cavaradossi Neil Shicoff, Scarpia Thomas J. Mayer, Tosca Daniela Dessi. Die weiteren Repertoirestücke der Saison enthalten Die Walküre, La Traviata, Barbier von Sevilla, Die Zauberflöte, La Bohème, Don Carlo, Madame Butterly, Der Rosenkavalier, Der Freischütz, Orpheus in der Unterwelt, Maria Stuarda, Matsukaze, Aida, The Rake´s Progress, L´Elisir d´amore, Agrippina.

-  Werkstatt

Junges Theater bietet die Staatsoper leider nur in der Werkstatt: Der gestiefelte Kater von César Cui (ensuite Oktober – November 2012),  Das tapfere Schneiderlein von Wolfgang Mitterer nach den Brüdern Grimm (ensuite im Dezember 2012), Der Jasager und der Neinsager nach Bertolt Brecht (Mai 2013). Daneben bringt die Werkstatt eine Opernfantasie R. Hot bzw. Die Hitze von Friedrich Goldmann, die existentielle Kammeroper Der Kaiser von Atlantis des in Auschwitz ermordeten Viktor Ullmann und Vanitas von Salvatore Sciarrino über die Vergänglichkeit eines Musiktheaterwerks.

-  Musiktheaterakademie für Kinder

Die Musikakademie für Kinder in der Staatsoper ist auch 2012/13 mit einem reichhaltigen Angebot neuen Theaterberufen auf der Spur: Eine Souffleuse erklärt Kindern die Wissenschaft des laut Flüsterns und vieles mehr…  Kinder tauchen in die Welt der Musik und ihre Geschichten ein. Interessierte Kinder sollten sich früh schriftlich mit Geschichten und Bildern, welche die Neugierde in Musik und Theater zeigen, melden. Achtung, wegen hoher Nachfrage: Es entscheidet der Eingang der Bewerbung (Junge Staatsoper, Musiktheater für Kinder, Bismarckstrasse 110, 10625 Berlin).

Fazit: Der Spielplan 2012/13 stellt mit seinem vielfältigen Angebot die Staatsoper Berlin erneut künstlerisch in die erste Reihe bedeutender Musiktheater Europas. Teure Spitzenkultur wirkt allerdings auf 974 Plätze des Schiller Theaters in Zeiten knapper Kassen unangebracht. Unzeitgemäß auch, daß die Staatsoper mit “Theater für Große” klotzt, während “Theater für Kinder” nur im Hinterzimmer, der kleinen Werkstatt, stattfindet. Nebensache an der Staatsoper: Kindertheater.  Populär:  Netrebko und Co.

IOCO / Viktor Jarosch 22.04.2012

 

 

 

 

Berlin, Staatsoper im Schiller Theater, Die kleinste Staatsoper der Welt: Flimm, Barenboim und die Spielzeit 2011/2012, 10.07.2011


aktuell

Staatsoper unter den Linden Berlin

Staatsoper Berlin:  Flimm, Barenboim und die kleinste Staatsoper der Welt

Jürgen Flimm (69)  übernahm am 1.10.2010  die Intendanz der Lindenoper.  Der Vertrag  des in Salzburg nicht störungsfrei ausgeschiedenen  Jürgen Flimm hat eine Laufzeit von fünf Jahren. Sie umfasst die bis Mitte 2014 dauernde, € 239 Mio teure, Sanierung der Lindenoper.  Vier der fünf Jahre seines Vertrages wird Flimm an der kleinen Ersatzspielstätte Schiller Theater  mit 974 Plätzen (ebenfalls frisch saniert: € 23  Mio) verbringen: Der kleinsten Staatsoper der Welt.  Die moderne, doppelt so große Deutsche Oper Berlin (1.954 Plätze)  liegt 300 Meter vom Schiller Theater entfernt. Ein zweifelhaft teures Musiktheater-Unikum, welches sich die Bundeshauptstadt leistet. (NB: Am 17.5.2011  haben Leitung der Staatsoper und Kulturverwaltung  Berlin vereinbart,  die Wiedereröffnung der Staatsoper Unter den Linden auf den Beginn der Spielzeit 2014/15  zu verschieben.)  Der ursprünglich für Herbst 2013 geplante “Rückführungstermin”  der Staatsoper  an ihre Stammadresse Unter den Linden  ist nicht mehr zu halten.

Staatsoper Unter den Linden in der Sanierung für € 250M (c) JaroschStaatsopern Management Geschäftsführer, Intendant Jürgen Flimm, GMD BarenboimSchiller Theater, Spielstätte der Staatsoper (c) Jarosch

Die erste Jahrespressekonferenz  (JPK) des als eckig bekanntem Intendant Jürgen Flimm verlief auffällig unspektakulär. Gemeinsam mit Generalmusikdirektor Daniel Barenboim (67) und Direktor Ronny Unganz präsentierte man von Barocksesseln:  Wenige  Zahlen zur künstlerischen und wirtschaftlichen Situation der laufenden Spielzeit wurden genannt. Die auffälligste:  Die Auslastung der lütten  Staatsoper beträgt enttäuschende 81%.  Zum Vergleich: Die mehr als doppelt so große Wiener Staatsoper fährt seit 20 Jahren Auslastungen von über 96% ein. Weitere ernüchternde wirtschaftlich relevante Kennziffern, wie öffentliche Zuschüsse, Tarifsteigerungen, nannte Jürgen Flimm wohlweislich nicht. Nur soviel, daß Mindereinnahmen durch niedrige Auslastung durch Rücklagen ausgeglichen würden. Teure Individualisten wie Inszenator Flimm und Weltgeist Barenboim für Jahre in kooperativer Zweisamkeit auf der Mini-Bühne am Schillertheater.

Ausgleich für kleingeistige wirtschaftliche und bauliche Betrachtungen bietet die Staatsoper in der Saison 2011/12 mit einem Spielplan von absoluter Weltklasse. 370 Vorstellungen:  8 Musiktheater-Premieren, 6 Premieren auf der Werkstattbühne, 80 Konzerte, riesiges Opern Repertoire,  die Reihe Schlaflos in Charlottenburg, zahlreiche Projekte der Jungen Staatsoper….

8 Musiktheater-Premieren:  Zur Saisoneröffnung am 3. Oktober 2011 mit Aus einem Totenhaus von Léos Janacek in der Wiener Inszenierung von Patrice Chéreau aus dem Jahr 2007, dirigiert von Simon Rattle. Es folgen  Die verkaufte Braut von Friedrich Smetana (19. November 2011), Orpheus in der Unterwelt von Jacques Offenbach (16. Dezember 2011) , eine erste Jürgen Flimm-Inszenierung:  I Trionfo del Tempo e del Disignanno (Der Triumph von Zeit und Erkenntnis) ein Oratorium des jungen, noch “italienischen“  Georg Friedrich Händel (15.1.2012).  Al Gran Sole Carico d´Amore  von Luigi Nono wird am 1. März 2012 in den acht Ebenen des  spektakulären Kraftwerk Mitte seine Premiere erleben. Als Teil der Berliner Festtage 2012 wird am 31. März 2012 Lulu von Alban Berg als Festtagspremiere mit Daniel Barenboim,  Mojca Ermann und Deborah Polaski aufgeführt. Als sakrales, handlungsarmes Spiel zum Heiligen Jahr 1600  wurde Emilio de` Cavalieri`s   Rappresentatione di Anima et di Corpo,  erstmals aufgeführt, Erzählungen allegorischer aus dem menschlichen Kosmos abgeleiteter Figuren. Am 8. Juni 2012 entfaltet Achim Freyer, Inszenierung, Bühnenbild und Lichtkonzeption, den theatralischen Zauber dieses Werks im Schiller Theater.  Die Premiere der modernen Oper Dionysos von Wolfgang Rihm  (Koproduktion mit den Salzburger Festspielen) folgt am 8. Juli 2012.  Ein bereits heute ausverkauftes Gastspiel des Teatro alla Scala aus Mailand (5 Vorstellungen)   mit Don Giovanni von Wolfgang Amadeus Mozart beendet am 24. Juni 2012 den Premierenreigen: Anna Netrebko  als Donna Anna, Christopher Maltmann als Don Giovanni. Die Don Giovanni Aufführung am 30. Juni 2012 mit Anna Netrebko wird live auf den Bebelplatz übertragen.

2 außerwöhnliche konzertante Aufführungen: Norma von Vincenco Bellini  mit Edita Gruberova (29.10./ 3.11.2011) und  Montezuma, 1755 von Carl Heinrich Graun komponiert, mit Vesselina Kasarova (26./28.1.2012) .

Staatsoper Berlin: Premieren 2011-12 (c) JaroschNeuer Intendant Flimm, GMD Barenboim - Das Berliner Dream Team (c) JaroschPremieren Konzerte Staatsoper Berlin 2011-12 (c) JaroschUnd nach der Vorstellung ins Café Keese neben dem Schiller Theater(c) Jarosch

17 große Repertoire – Opern mit herausragenden Sängern füllen den Spielplan 2011/12: Simon Boccanegra von Giuseppe Verdi mit Plácido Domingo und Anja Harteros (28. – 31.5.2012), Liebestrank von Gaetano Donizetti  (2. – 15.3.2012) mit dem etwas verblichenen Weltstar Rolando Villazón als NemorinoRichard Wagners Tristan und Isolde mit René Pape als König Marke ((10. – 25. März 2012), Das Rheingold (30.3.2012)  und Die Walküre (1. 4.2012) mit René Pape als Wotan.  Am 2.10.2011 dirigiert Daniel Barenboim – man glaubt es nicht – seinen allerersten  Il barbiere di Siviglia, eine Ruth Berghaus-Inszenierung. Dazu bringt der Spielpan 2011/12  Bernstein, Verdi, Purcell, Chabrier…..

Daniel Barenboim wird vier der acht Abonnementkonzerte der Staatskapelle dirigieren, beginnend am 19./20. September 2011. Der Barenboim-Zyklus, Start 7.10.2011, bringt Begegnungen mit Christine Schäfer, Thomas Quasthoff und Dorothea Röschmann.

Junges / Innovatives Theater findet sich auf der Studiobühne des Schiller Theater, der Werkstatt.  Die Werkstatt  setzt mit acht Premieren kleine aber prickelnde  Akzente. Der gestiefelte Kater von César Cui, bisher 40 Mal ausverkauft,  wurde auch 2011/12 (ab 7.1.2012) wieder ins Programm aufgenommen. Leider, trotz unendlicher junger Nachfrage, wird dies so charismatische Stück nicht auf der Hauptbühne des Schiller Theater gegeben, sondern nur in dessen Hinterzimmer, der Werkstatt. Spannend dort auch ist Aschenputtel,  1900 komponiert von Ermanno Welf-Ferrari (Premiere 5.11.2011).  Moskau Tscherjomuschki von Dmitri Schostakowitsch bringen junge Sängerinnen und Sänger, Musiker der Orchesterakademie ab 2.5.2012 auf der Bühne der Werkstatt. Erarbeitet wird dieses Stück vom Jugendclub der Staatsoper mit russisch-deutschen Jugendlichen der Paul-Hertz-Siedlung.

Die Staatsoper Unter den Linden bietet 2011/12 auf kleinstem Raum größtes Musiktheater mit den besten KünstlerInnen der Welt. Die Berliner werden von anderen Städten um die großartige Kunst der zahlreichen Weltstars der Musikszene beneidet. Ist diese Kunst wirtschaftlich vertretbar? Unsicherheit. Unvermittelt, bei Kindern, taucht Sparhans auf. Kinderoper der Staatsoper findet nur in derem Hinterzimmer statt. Zweifel.  Allen Nöten zum Trotz: Auch in der kleinen Ersatzspielstätte Schiller Theater bleibt die Staatsoper Berlin ein bedeutendes künstlerisches Aushängeschild Deutschlands.  Am 30.6.2012 werden wir Anna Netrebko live auf dem Bebelplatz hören.

IOCO / VJ / 20.6.2011

Berlin, Staatsoper unter den Linden, Daniel Barenboim verlängert Vertrag als GMD, 07.07.2011

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Staatsoper im Schiller Theater

Senatskanzlei für Kulturelle Angelegenheiten
Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten

Daniel Barenboim verlängert Vertrag als Generalmusikdirektor der Staatsoper Unter den Linden

Daniel Barenboim hat heute seinen Vertrag als Generalmusikdirektor der Staatsoper Unter den Linden verlängert. Der international gefeierte Maestro unterzeichnete einen 10-Jahres-Vertrag. Sein aktueller Vertrag endet im Juli 2012. Daniel Barenboim wird auch künftig im gleichen Umfang wie bisher dem Opernhaus und der Staatskapelle Berlin zur Verfügung stehen.
Der Regierende Bürgermeister, Klaus Wowereit: “Ich freue mich außerordentlich, dass es gelungen ist, Daniel Barenboim auch für die kommenden Jahre an Berlin zu binden. Seine herausragenden Verdienste um die Staatsoper Unter den Linden und die Stadt Berlin sind unumstritten. Er genießt eine grandiose Popularität, von der sich die Berlinerinnen und Berlinern sowie die Gäste der Stadt unlängst im Rahmen des Open-Air-Konzertes Staatsoper für alle überzeugen konnten. Als Dirigent und Pianist ist Daniel Barenboim seit jeher bestrebt, politische Ressentiments mit künstlerischen Mitteln zu überwinden. Dass der Friedensbotschafter der UNO Daniel Barenboim ein Berliner ist, ist für diese Stadt Ehre und Verpflichtung zugleich.”
Berlin, am 6. Juli 2011

Berlin, Staatsoper Unter den Linden, Daniel Barenboim feiert 60-jähriges Bühnenjubiläum, 20.08.2010

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Staatsoper unter den Linden

 Daniel Barenboim feiert 60-jähriges Bühnenjubiläum

Gerade einmal sieben Jahre alt war Daniel Barenboim als er am 19. August 1950 in Buenos Aires sein erstes Konzert als Pianist gab. Nun feiert er auch sein 60-jähriges Bühnenjubiläum in seiner Heimatstadt. Noch bis zum 31. August gastiert Barenboim in dem gerade erst wiedereröffneten Teatro Colón, wo er insgesamt zehn Konzerte dirigieren wird. Das erste Konzert am gestrigen Abend wurde vom Publikum frenetisch gefeiert. Mit dem West-Eastern Divan Orchestra werden in sieben der zehn Konzerte neben Werken von Pierre Boulez, Arnold Schönberg und Robert Schumann auch alle neun Sinfonien Ludwig van Beethovens aufgeführt. Mit dem Orchester und dem Chor der Mailänder Scala stehen Verdis Oper “Aida” sowie dessen “Messa da Requiem” auf dem Programm.

Seit 1992 ist Daniel Barenboim Generalmusikdirektor der Berliner Staatsoper, im Jahr 2000 ernannte ihn die Staatskapelle Berlin zum Chefdirigenten auf Lebenszeit. 1999 gründete Daniel Barenboim zusammen mit dem palästinensischen Literaturwissenschaftler Edward Said das West-Eastern Divan Orchestra, das junge Musiker aus Israel, Palästina und den arabischen Ländern zusammenführt und den Dialog zwischen den Menschen verschiedener Kulturen im Nahen Osten durch die Erfahrungen gemeinsamen Musizierens ermöglicht.

Daniel Barenboim besitzt sowohl die israelische als auch die palästinensische Staatsbürgerschaft und wurde 2007 für seinen Einsatz zur Völkerverständigung zum Friedensbotschafter der UNO ernannt. Im Laufe seiner beispiellosen Karriere erhielt Barenboim zahlreiche Auszeichnungen und Ehrungen und gewann für seine Opern- und Konzerteinspielungen mehrere Grammy Awards. Im Februar dieses Jahres wurde Daniel Barenboim für sein Lebenswerk der Deutsche Kulturpreis verliehen.

Berlin, Staatsoper Unter den Linden, Staatsoper in der Spielzeit 2009/2010 mit einer Rekordauslastung von 91 Prozent, 30.06.2010

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Staatsoper unter den Linden

Staatsoper in der Spielzeit 2009/2010 mit einer Rekordauslastung von 91 Prozent

Mit sechs ausverkauften und frenetisch gefeierten Beethoven-Bruckner-Konzertabenden der Staatskapelle Berlin unter der Leitung von Daniel Barenboim ist am Sonntag die letzte Spiel­zeit der Staatsoper vor der großen Sanierung des Hauses Unter den Linden zu Ende ge­gangen. Berlins ältestes Opernhaus verabschiedet sich mit einer Rekordauslastung für die Saison 2009/2010 von 91 Prozent (2008/2009: 87 Prozent). Insgesamt kamen 237.826 Be­sucher in die Opernvorstellungen und Konzerte.

Weitere 103.000 Besucher kamen zu den “Staatsoper für alle”-Übertragungen zu Beginn und zum Ende der Spielzeit auf den Bebelplatz. Zusätzlich erlebten 24.000 Musikfreunde ausver­kaufte Gastspiel­e der Staats­kapelle Berlin in London, Birmingham, Paris, Düsseldorf und Zwickau. Zurzeit ist die Staatskapelle unterwegs zu Konzerten in Randers (Dänemark), beim Klavierfestival Ruhr in Essen sowie in Madrid und Granada.

Mit dieser Saison endet die kommissarische Intendanz von Operndirektor Ronald H. Adler. Daniel Barenboim: “Ronald Adler hat trotz seiner Doppelbelastung die Staatsoper in aller Ruhe, mit viel Herz und Professionalität geführt. Dafür bedanke ich mich im Namen des gesamten Ensembles.”

Unter der Leitung des neuen Intendanten Jürgen Flimm wird die Staatsoper nun während der dreijährigen Sanierung des Opernhauses Unter den Linden ins Schiller Theater nach Charlottenburg ziehen. Am 3. Oktober eröffnet die Staatsoper im Schiller Theater mit der Ur­auf­führung der Oper “Metanoia – über das denken hinaus” von Jens Joneleit unter der Musika­lischen Leitung von Daniel Barenboim und in einer Inszenierung von Christoph Schlingensief.

Informationen und Tickets für Vorstellungen der Staatsoper im Schiller Theater sind erhältlich über Telefon 030 20 35 45 55 begin_of_the_skype_highlighting            030 20 35 45 55     und www.staatsoper-berlin.de

Berlin, Staatsoper Unter den Linden, Über 50.000 Besucher feiern Abschied, 07.06.2010

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Staatsoper unter den Linden

 ”Staatsoper für alle”: Über 50.000 Besucher feiern Abschied vom Opernhaus Unter den Linden

Über 50.000 Besucher feierten an diesem Samstag und Sonntag bei traumhaftem Sommerwetter ein denkwürdiges Opern­fest auf dem Berliner Bebelplatz und verabschiedeten sich damit vom Haus der Staatsoper Unter den Linden, das in den nächsten drei Jahren umfassend saniert wird. Unter der Schirm­­herrschaft von Klaus Wowereit hatte BMW zum vierten Mal bei freiem Eintritt zu “Staatsoper für alle” geladen.

Ein neugieriges Publikum, bestens gerüstet mit Sonnenhüten und Picknickdecken, folgte am Samstag hoch­konzentriert der Live-Übertragung der Achim Freyer-Inszenierung von Tschaikowskys “Eugen Onegin” aus dem benachbarten Opernhaus. Nach der Aufführung wurden Daniel Barenboim und das Sänger­ensemble um Anna Samuil, Rolando Villazón, Artur Rucinski und René Pape sowohl im aus­ver­kauften Saal als auch auf dem Platz von den über 20.000 Opernfans mit tosendem Applaus bedacht. Durch die Veran­staltung führte der Schauspieler und Moderator Rufus Beck, der dem Publikum auf dem Bebelplatz Hintergründe zur Inszenierung gab und im Gespräch mit Intendant Jürgen Flimm auf die nächsten drei Jahre im Schiller Theater einstimmte.

Am heutigen Sonntag kamen sogar über 30.000 Besucher auf den Bebelplatz. Sie verfolgten Massenets “Manon” in einer Open-Air-Kinovorstellung, begaben sich auf musikalische Rundgänge durch das Opern­haus und er­lebten als Höhepunkt eine Staatskapelle Berlin unter der Leitung von Daniel Barenboim in Hochform. Auf dem Programm stand Tschaikowskys Sinfonie Nr. 4. Generalmusikdirektor Daniel Barenboim: “Die Architektur des Bebelplatzes ist wie geschaffen für diese Veranstaltung und bietet unter freiem Himmel eine hervor­ragende Akustik. Es war ein wunderbarer Abschied vom Haus Unter den Linden”.

BMW Vorstandsvorsitzender Dr. Norbert Reithofer: “Staatsoper für alle ist eines der Herzstücke des kulturellen Engagements der BMW AG. Wir sind sehr stolz auf die Partnerschaft mit einem der weltweit wichtigsten Opernhäuser. Es ist jedes Jahr aufs Neue überwältigend.”

Auch nach dem Umzug ins Schiller Theater werden die Staatsoper Unter den Linden und BMW ihre Partner­schaft fortführen. So hat BMW sein Engagement bereits erweitert und ist Partner einer neuen Reihe mit Kinderoper-Projekten geworden.

Berlin, Staatsoper Unter den Linden, Großer Beethoven-Bruckner-Zyklus mit Daniel Barenboim, 20.-27.06.2010

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Staatsoper unter den Linden Berlin

Philharmoniker Berlin

Großer Beethoven-Bruckner-Zyklus mit Daniel Barenboim und der Staatskapelle Berlin – CD-Sonderedition mit Bruckners Sinfonie Nr. 4

Nach der Erarbeitung großer Zyklen, die mit Beethoven begann und über Brahms, Schumann und Mahler zu Schönberg führte, steht seit zwei Spielzeiten das sinfonische Werk Bruckners verstärkt im Fokus von Daniel Barenboim und der Staatskapelle Berlin. Zum Abschluss dieser Spielzeit werden an sechs Abenden vom 20. bis 27. Juni 2010 in der Philharmonie die Sinfonien Nr. 4 bis 9 erklingen, spannungsvoll gekoppelt mit den fünf Klavierkonzerten sowie dem Violin­konzert Ludwig van Beethovens, die von Daniel Barenboim als Solist und Dirigent bestritten werden. Frank Peter Zimmermann gibt mit dem Violinkonzert sein Debüt bei der Staatskapelle Berlin.

Zu diesem Zyklus erscheint als CD-Sonderedition Bruckners 4. Sinfonie als Live-Mitschnitt eines Konzerts der Staatskapelle Berlin unter Daniel Barenboim, aufgenommen von Deutschlandradio Kultur im Oktober 2008. Erhältlich sein wird die CD exklusiv an den Konzertabenden sowie ab sofort in der Staatsoper Unter den Linden, im Kulturkaufhaus DUSSMANN und im Shop beim VERLAG DER TAGESSPIEGEL.

PHILHARMONIE BERLIN

Staatskapelle Berlin

Dirigent und Solist: Daniel Barenboim

Solist Violinkonzert: Frank Peter Zimmermann

20. Juni 2010, 20 Uhr – Beethoven: Klavierkonzert Nr. 1; Bruckner Sinfonie Nr. 4

21. Juni 2010, 20 Uhr – Beethoven: Klavierkonzert Nr. 3; Bruckner Sinfonie Nr. 5
22. Juni 2010, 20 Uhr – Beethoven: Violinkonzert D-Dur op. 61; Bruckner Sinfonie Nr. 6
25. Juni 2010, 20 Uhr – Beethoven: Klavierkonzert Nr. 4; Bruckner Sinfonie Nr. 7

26. Juni 2010, 20 Uhr – Beethoven: Klavierkonzert Nr. 2; Bruckner Sinfonie Nr. 8

27. Juni 2010, 20 Uhr – Beethoven: Klavierkonzert Nr. 5; Bruckner Sinfonie Nr. 9

Tickets: www.staatsoper-berlin.de | Tel: 030 20354 555 begin_of_the_skype_highlighting            030 20354 555      end_of_the_skype_highlighting

Berlin, Staatsoper Unter den Linden, Konzerte in Philharmonie und Konzerthaus, 25.05.2010

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Staatsoper unter den Linden Berlin

Philharmoniker Berlin

Konzerthaus Berlin

Letztes Abonnementkonzert der Saison: Staatskapelle Berlin spielt Händel unter der Leitung von Ottavio Dantone

Die Staatskapelle Berlin widmet sich in ihrem letzten Abonnementkonzert der Saison am 25. und 26. Mai einmal nicht Werken aus Klassik, Romantik oder Moderne, sondern einzig und allein der Musik Georg Friedrich Händels. Unter Leitung des italienischen Dirigenten und Organisten Ottavio Dantone erklingen einige von Händels markan­tes­ten Instrumentalstücken: Seine “Wassermusik”, zwei Orgelkonzerte, ein Concerto grosso sowie der fest­liche “Einzug der Königin von Saba” aus dem Oratorium “Solomon”.

Die Konzerte in Philharmonie und Konzerthaus versprechen feinsinnige Musikabende mit kammer­musik­a­lischem Gestus zu werden. Ottavio Dantone ist dabei in Doppelfunktion an Pult und Orgel zu erleben. Seit 1996 leitet er als musikalischer Direktor die Accademia Bizantina in Ravenna, die er in die bedeutenden Konzert­säle Europas und den USA führte. Er gilt gleichzeitig als der erste italienische Cembalist von inter­nationaler Bedeutung. Seinen ersten Auftritt an der Staatsoper Unter den Linden hatte Ottavio Dantone Ende 2008 mit Rossinis “L´Italiana in Algeri”.

In der Spielzeit 2009/10 steht er außerdem am Pult des Teatro alla Scala in Mailand (bei Rossinis “Il viaggio a Reims”), der Opéra National du Rhin in Strasbourg (bei Mozarts “Così fan tutte”), des Teatro Real in Madrid (bei “L’arbore di Diana” von Vicente Martin y Soler) und ist beim internationalen Barockopern­festival in Beaune (mit Händels “Rinaldo”) zu Gast.

GEORG FRIEDRICH HÄNDEL
»Wassermusik« HWV 348-350
»The Arrival of the Queen of Sheba« (Sinfonia aus »Solomon« HWV 67)
Orgelkonzert B-Dur op. 4/2 HWV 290
Concerto grosso G-Dur op. 6/1 HWV 319
Orgelkonzert F-Dur op. 4/4 HWV 292

Dienstag, 25. Mai 2010, 20 Uhr – Philharmonie Berlin

Mittwoch, 26. Mai 2010, 20 Uhr – Konzerthaus Berlin

Tickets: www.staatsoper-berlin.de | Tel: 030 20354 555

Berlin, Staatsoper Unter den Linden, Großes Finale an der Staatsoper Unter den Linden Schlussakkord Mai / Juni 2010, 12.05.2010

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Staatsoper unter den Linden

Großes Finale an der Staatsoper Unter den Linden

Berlins ältestes Opernhaus und seine Mitarbeiter setzen an zum großen Schlussakkord. Erstmals seit den Nachkriegsjahren 1945-55 verlässt die Staatsoper Unter den Linden ihr Quartier in Berlin-Mitte und wird während der umfangreichen Sanierung für drei Jahre das Schiller Theater in Charlottenburg beziehen. Bevor am 7. Juni die ersten Umzugswagen kommen, gibt es in den nächsten vier Wochen noch einmal ein volles Programm und ein furioses Abschlusswochenende in der Lindenoper.
Emmanuel Chabriers selten gespielte Oper “L´étoile” ist die letzte Premiere Unter den Linden am 16. Mai und gleichzeitig die erste Opernpremiere von Sir Simon Rattle an der Staatsoper. Regie führt Dale Duesing. Es singen u.a. Magdalena Kožená, Stella Doufexis, Jean-Paul Fouchécourt und Juanita Lascarro. Weitere Vorstellungen am 19., 23., 27. und 30. Mai.

Die Sopranistin Nino Machaidze debütiert am 18. Mai als Alina in Donizettis “L’elisir d’amore”, der letzten Wiederaufnahme vor dem Auszug. Bei den Salzburger Festspielen 2008 sprang die junge Georgierin an der Seite von Rolando Villazón in Gounods “Roméo et Juliette” für Anna Netrebko ein und schaffte mit einem Sensationserfolg ihren internationalen Durchbruch. Weitere Vorstellungen am 22., 24. und 28. Mai.
Mit drei Konzert-Höhepunkten geht es in die letzte Woche der Lindenoper. Thomas Hampson bestreitet am 1. Juni mit seinem Klavierbegleiter Wolfram Rieger den letzten Liederabend im großen Saal mit Werken von Samuel
Barber und Robert Schumann. Abschied vom Apollo-Saal nehmen Anna Prohaska und ihr Pianist Eric Schneider am 2. Juni mit einem Liedprogramm unter dem Titel “Sirène” mit Werken von u.a. Franz Schubert, John Dowland, Arthur Honegger und Gabriel Fauré. Am 4. Juni schließlich gratulieren Daniel Barenboim und die Staatskapelle Berlin Robert Schumann zum 200. Geburtstag mit seinen Sinfonien Nr. 1 und 4 sowie dem Konzert für Violoncello und Orchester mit der jungen Cellistin Marie-Elisabeth Hecker als Solistin.

Zum großen Finale gibt es dank der Unterstützung von BMW Berlin noch einmal “Staatsoper für alle”: Am 5. Juni wird ab 18 Uhr die letzte Opernvorstellung Unter den Linden für viele tausend Opernfreunde auf den Bebelplatz übertragen: Tschaikowskys “Eugen Onegin” mit Daniel Barenboim am Pult und Rolando Villazón als Lenski sowie Anna Samuil als Tatjana, René Pape als Fürst Gremin und Artur Rucinski als Eugen Onegin. Die Übertragung wird moderiert von dem Theater- und Filmschauspieler Rufus Beck. Anschließend steigt eine Abschiedsparty im Kulissen-Magazin der Staatsoper. Am 6. Juni sagen Daniel Barenboim und die Staatskapelle Berlin mit einem Live-Konzert – Tschaikowskys Sinfonie Nr. 4 – ab 16 Uhr auf dem Bebelplatz “Adieu”. Bereits ab 11 Uhr kann man in einer Oper-Air-Kino-Vorstellung noch einmal Anna Netrebko und Rolando Villazón in Massenets “Manon” erleben, der ersten Berliner “Staatsoper für alle”-Übertragung aus dem Jahr 2007. Führungen für die ganze Familie und musikalische Rundgänge durch das Opernhaus unter dem Motto “Figaro zieht aus” runden das
Abschiedsprogramm ab.
Als letzten Höhepunkt der Spielzeit präsentieren Daniel Barenboim und die Staatskapelle Berlin in der Philharmonie Berlin vom 20. bis 27. Juni einen großen Beethoven-Bruckner-Zyklus.

Tickets: www.staatsoper-berlin.de | Tel: 030 20354 555 begin_of_the_skype_highlighting            030 20354 555      end_of_the_skype_highlighting

Berlin, Staatsoper Unter den Linden, Junge Sänger der Staatsoper starten Probenarbeit mit Kindern, 18.03.2010

 

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Staatsoper unter den Linden

Junge Sänger der Staatsoper starten Probenarbeit mit Kindern in

Lichtenberg – Plakat der Kinderoper wird vorgestellt

Seit Mai 2009 beschäftigen sich 120 Kinder des Opernprojekts “Sternzeit F:A:S” gemeinsam mit Musik- und Tanzpädagogen der Staatsoper Unter den Linden und begleitet von Sozialpädagogen der Caritas mit einer eigenen Interpretation von Emmanuel Chabriers romantischer Oper “L’étoile”. Nun bekommen sie stimmgewaltige Unterstützung. Am 11. März treffen die Kinder zum ersten Mal die ausgebildeten Sänger des internationalen Opernstudios der Staatsoper, um gemeinsam mit ihnen im Lichtenberger “Steinhaus” zu proben. Die sechs Mitglieder des Opernstudios sind gerade erst von einer gefeierten Konzertreise aus der Mailänder Scala zurückgekehrt.

Außerdem werden die Bezirksbürgermeisterin von Berlin-Lichtenberg, Christina Emmrich, Regina Lux- Hahn (Caritasverband für das Erzbistum Berlin) und Rainer O. Brinkmann (Staatsoper Unter den Linden) das Plakatmotiv des Projekts “Sternzeit F:A:S” (Premiere am 6. Mai) offiziell vorstellen. Gestaltet wurde das Plakat von der Agentur Kakoii, die den namhaften Mode- und Werbefotografen Sebastian
Hänel für die Aufnahmen gewinnen konnte.