Berlin, Staatsoper im Schillertheater, Premiere – JULIETTE mit Magdalena Kozena und Rolando Villazon, 28.05.2016

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Staatsoper im Schiller Theater

Staatsoper im Schillertheater © Thomas Bartilla

Staatsoper im Schillertheater © Thomas Bartilla

 

 Premiere  Juliette  von Bohuslav Martin

Premiere am Samstag, 28. Mai 2016 um 19:00 Uhr,   weitere Vorstellungen am 2., 5., 7., 10., 14. und 18. Juni 2016

»Ich glaube an die künftige Auflösung dieser scheinbar so gegensätzlichen Zustände von Traum und Wirklichkeit in einer Art absoluter Realität.«   André Breton, 1924

Am 28. Mai steht mit Juliette, nach dem gleichnamigen Theaterstück von Georges Neveux, erstmals nach 23 Jahren wieder eine Oper des tschechischen Komponisten Bohuslav Martin auf dem Programm der Staatsoper Berlin. Inszeniert wird das zwischen Traum und Wirklichkeit schwebende Musiktheaterstück von Claus Guth. Unter der musikalischen Leitung von Daniel Barenboim, der erstmals dieses Werk dirigiert,  sind u. a. Magdalena Kožená in der Titelpartie und Rolando Villazón als Michel zu erleben. Beide Sänger geben am Haus ihr Rollendebüt.

Michel  ist von einer Obsession getrieben. Sie heißt Juliette. Er hat diese Frau schon einmal gesehen. Er kann sich genau an alles erinnern, an ihr Kleid und an den Klang ihrer Stimme. Er kehrt zurück an den Ort, an dem er sie das letzte Mal gesehen hat. Seltsam nur, wie sich hier alles verändert hat: Alle Bewohner haben das Gedächtnis verloren. Was hat das zu bedeuten? Schließlich findet er seine »Traumfrau« Juliette. Doch bei einer Verabredung im Wald zieht er seine Pistole und schießt.

Ausgehend von dem Mord blickt Regisseur Claus Guth auf die Figur des Michel und zeichnet innerhalb eines komplexen Krimi-Plots, bei dem die Grenzen zwischen Realität und Traum verschwimmen, das Psychogramm eines mutmaßlichen Täters.
Bühnenbildner Alfred Peter entwirft dazu einen Raum, der über unzählige Fächer, Schubladen und unterschiedlichste Räume, die Erinnerung, das »innere Archiv«, sowie die Verschachtelung des Bewusstseins visualisierst und zu einer Reise ins Unbewusste einlädt.

Bohuslav Martin der zu den vielseitigsten Komponisten des 20. Jahrhunderts gehört und unterschiedlichste Gattungen und Stile — von tschechischer und mährischer Volksmusik bis Jazz reichend — in seine Werke integrierte, ließ sich nach seinem Umzug nach Paris 1923 maßgeblich durch die Surrealisten um ihren geistigen Anführer André Breton sowie durch die Auseinandersetzung mit Sigmund Freuds Traumdeutung und der Psychoanalyse inspirieren und faszinieren. Juliette, 1938 in Prag uraufgeführt und 1959 erstmals in Deutschland gezeigt, nimmt eine Zentralstellung im Schaffen des Komponisten ein und bildet gleichsam chronologisch den Mittelpunkt seines Lebenswerks. Für die phantastische Traumwelt dieser Oper erfand Martin eigene formalmusikalische Strategien wie z. B. die sogenannten »Juliette-Akkorde«, die er auch in späteren Werken verwendete. Nicht zuletzt machen der klangliche Facettenreichtum, der lyrisch-impressionistische Tonfall und die farbenreich-differenzierte Behandlung des Orchesterapparats Juliette zu einem der großen Musiktheaterwerke des 20. Jahrhunderts.

Neben Magdalena Kožená und Rolando Villazón singen und spielen Richard Croft, Thomas Lichtenecker, Wolfgang Schöne, Elsa Dreisig, Arttu Kataja, Florian Hoffmann, Natalia Skrycka, Jan Martiník und Adriane Queiroz, der Staatsoperchor, unter der Leitung von Martin Wright, die Staatskapelle Berlin sowie sechs Tänzer. Für die Kostüme zeichnet Eva Dessecker verantwortlich. Die Choreographie liegt in den Händen von  Ramses Sigl. Die Vorstellungen am 7., 14 und 18. Juni dirigiert Domingo Hindoyan.

Am Sonntag, dem 22. Mai findet um 11 Uhr die Einführungsmatinee mit Dr. Marion Recknagel im Gläsernen Foyer der Staatsoper im Schiller Theater statt. Der Eintritt ist frei.

JULIETTE
Lyrische Oper in drei Akten von Bohuslav Martin, Text Bohuslav Martin nach Georges Neveux
Premiere am Samstag, 28. Mai 2016 um 19:00 Uhr,   weitere Vorstellungen am 2., 5., 7., 10., 14. und 18. Juni 2016
Eine Werkeinführung findet jeweils 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn statt. Tickets sowie weitere Informationen unter Telefon 030 20 35 45 55  und www.staatsoper-berlin.de

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Pressemeldung Staatsoper im Schiller Theater

Berlin, Staatsoper im Schillertheater, FESTTAGE-Premiere: ORFEO ED EURIDICE von Christoph Willibald Gluck, 18.03.2015

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Staatsoper im Schiller Theater

Staatsoper im Schillertheater © Thomas Bartilla

Staatsoper im Schillertheater © Thomas Bartilla

FESTTAGE-Premiere:  Orfeo ed Euridice von Christoph Willibald Gluck

In einem Raum entworfen von Frank O. Gehry

Azione teatrale per musica, Text  Ranieri de’ Calzabigi
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Premiere Freitag, 18. März 2016 19:00 Uhr, weitere Vorstellungen 23. und 27. März

Die FESTTAGE-Premiere 2016 ist am 18. März Christoph Willibald Glucks Orfeo ed Euridice in einer Neuinszenierung von Jürgen Flimm unter der musikalischen Leitung von Daniel Barenboim. Für Jürgen Flimm und Daniel Barenboim ist es nach Verdis Otello im Jahr 2001 die erste künstlerische Zusammenarbeit seit 15 Jahren. Für beide ist diese Produktion außerdem ein Debüt: anlässlich des 20-jährigen Bestehens der FESTTAGE bringen sowohl der Intendant als auch der Generalmusikdirektor der Berliner Staatsoper erstmals in direkter Kooperation diese Reformoper auf die Bühne.

Wien / Christoph Willibald Gluck  Foto IOCO

Wien / Christoph Willibald Gluck Foto IOCO

  Als Orfeo ist Countertenor Bejun Mehta zu erleben, der zu den international führenden Interpreten dieser Partie zählt. Ihm zur Seite steht als Euridice Anna Prohaska. Bereits 2010 standen beide Sänger gemeinsam auf der Bühne der Staatsoper. Für ihre Darbietung von Händels »Agrippina« unter der musikalischen Leitung von René Jacobs wurden sie im Haus Unter den Linden gefeiert.
Nadine Sierra gibt in dieser Neuproduktion nicht nur ihr Haus-, sondern auch ihr Rollendebüt als Amor. Die 27-jährige amerikanische Sopranistin zählt zu den vielversprechenden Sängerinnen ihrer Generation und ist zurzeit die jüngste Gewinnerin der Metropolitan Opera National Council Auditions und der Marilyn Horne Song Competition. Ihre Debüts an der Opéra National de Paris sowie an der Metropolitan Opera New York und Mailänder Scala als Zerlina in Don Giovanni und Gilda in Rigoletto in der laufenden Spielzeit 2015/2016 wurden von Publikum und Presse gleichermaßen gefeiert.

Das Bühnenbild der Berliner Orfeo-Neuproduktion stammt von Architekt Frank O. Gehry – nach Don Giovanni in der Regie von Christopher Alden (2012) und Lucinda Childs sowie John Adams Tanzproduktion »Available Light« (1983) ist es seine dritte Arbeit als Bühnenbildner. Bekannt für unzählige private und öffentliche Gebäude in Amerika, Europa und Asien, zählen zu seinen bemerkenswertesten Projekten u. a. das Guggenheim-Museum Bilbao, das Tanzende Haus in Prag, die Walt Disney Concert Hall in Los Angeles, die Stiftung Louis Vuitton in Paris sowie das Kunst- und Medienzentrum Rheinhafen in Düsseldorf. Auch die Barenboim-Said-Akademie in Berlin erhält mit dem »Pierre Boulez Saal« einen von Frank O. Gehry entworfenen Konzertsaal, in dem künftig Kammer- und Orchesterkonzerte stattfinden werden.
Die Kostüme entwarf die renommierte Kostümbildnerin und Professorin an der Universität der Künste Berlin Florence von Gerkan, die bereits mehrfach mit Jürgen Flimm zusammengearbeitet hat, u. a. bei Händels »Il trionfo del Tempo e del Disinganno«.
Es singen und spielen der Staatsopernchor unter der Leitung von Martin Wright und die Staatskapelle Berlin.

Mit Glucks Version des Mythos um den trauernden Orpheus, der in die Unterwelt herabsteigt, um seine geliebte Euridice von den Toten zurückzuholen, entwickelte sich aus der traditionellen »Opera seria« eine »Azione theatrale« neuen Zuschnitts, in der Figuren mit ihrem wirklichen, authentischen Fühlen und Ausdrucksstreben in den Mittelpunkt gestellt wurden. Es entstand ein Werk, das gleichsam zum Inbegriff der klassischen Reformoper wurde. Mit der Uraufführung von »Orfeo ed Euridice« Anfang Oktober 1762 am Wiener Burgtheater wurde ein neues Kapitel der Operngeschichte aufgeschlagen.

MUSIKALISCHE LEITUNG Daniel Barenboim
INSZENIERUNG Jürgen Flimm
BÜHNENBILD Frank O. Gehry
KOSTÜME Florence von Gerkan
CHOREOGRAPHIE Gail Skrela
LICHT Olaf Freese
CHOR Martin Wright
DRAMATURGIE Roman Reeger

BESETZUNG:
ORFEO: Bejun Mehta
EURIDICE: Anna Prohaska
AMOR: Nadine Sierra
JUPITER: Wolfgang Stiebritz
STAATSOPERNCHOR
STAATSKAPELLE BERLIN

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Pressemeldung Staatsoper im Schiller Theater

Berlin, Staatskapelle im Schillertheater, Staatskapelle begeistert Japan mit Bruckner-Zyklus, IOCO Aktuell, 24.02.2016

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Staatsoper im Schiller Theater

Staatsoper im Schillertheater © Thomas Bartilla

Staatsoper im Schillertheater © Thomas Bartilla

Historischer Moment in der Musikgeschichte Japans

Staatskapelle Berlin in Tokyo © Monika Rittershaus

Staatskapelle Berlin in Tokyo © Monika Rittershaus

Daniel Barenboim und die Staatskapelle Berlin brachten erstmals sämtliche Bruckner-Sinfonien in der Tokioter Suntory Hall zur Aufführung
In der ausverkauften Tokioter Suntory Hall gaben Daniel Barenboim und die Staatskapelle Berlin am 20. Februar 2016 mit der 9. Sinfonie das gefeierte Finale des Bruckner-Zyklus. Erstmals in der japanischen Musikgeschichte standen in nur 11 Tagen, zwischen dem 9. und 20. Februar, sämtliche Sinfonien Anton Bruckners auf dem Programm, flankiert von einer Auswahl von Mozarts Klavierkonzerten. Die Faszination einer Aufführung aller Bruckner Sinfonien in so kompakter Zeit erklärte Daniel Barenboim während einer Pressekonferenz: »Wenn man zwei oder drei Sinfonien Bruckners erlebt, hört man die Gemeinsamkeiten – wenn man aber den kompletten Zyklus hört, erkennt man auch die Unterschiede.«

Staatskapelle Berlin in Tokyo2 © Monika Ritterhaus

Staatskapelle Berlin in Tokyo2 © Monika Ritterhaus

Das hochkonzentrierte Publikum bedankte sich für dieses einzigartige musikalische Erlebnis mit Standing Ovations und 30-minütigen frenetischem Applaus. Daniel Barenboim wiederum danke mit zwei Zugaben als Solist am Klavier: mit dem zweiten und dem Finalsatz aus Mozarts Sonate KV 330.
Tsuyoshi Tsutsumi, Präsident der Suntory Hall resümiert: »Ein nicht endender Applaus und Jubel des Publikums. Maestro Barenboim und der Staatskapelle Berlin sei mein größtes Lob geschenkt. Die Aufführung des Bruckner-Zyklus binnen zwei Wochen war eine Herausforderung, die in der klassischen Musikgeschichte Japans eine historische Bedeutung hat. Für die großartige Bereicherung des 30. Jubiläums der Suntory Hall möchte ich mich herzlich bedanken.«

Koji Inaki, Executive Vice President des Tourneeveranstalters Fuji Television ergänzt: »Der Bruckner-Zyklus der Staatskapelle Berlin mit Maestro Daniel Barenboim in der Suntory Hall  ist eine monumentale Leistung, die für immer in die klassische Musikgeschichte Japans eingehen wird. Die große Begeisterung der Musikliebhaber in den jeweiligen Konzerten ist nicht in Worte zu fassen. Auch sollte man nicht vergessen, dass man durch dieses Projekt zahlreiche neue Liebhaber der klassischen Musik und Bruckners gewonnen hat. Das ‚Ereignis‘ vom 9. Februar bis 20. Februar 2016 in der Suntory Hall wird auch nach Jahrzehnten unter den japanischen Musikliebhaber ein Gesprächsthema sein. Im Namen des Veranstalters und des Titelsponsors möchte ich mich bei Maestro Barenboim und der Staatskapelle Berlin herzlich bedanken.«

Nach Aufführungen sämtlicher Bruckner-Sinfonien in Wien (2012) und Japan (2016) setzen Daniel Barenboim und die Staatskapelle Berlin dieses einzigartige Projekt im folgenden Jahr in der neuen Philharmonie Paris und in der New Yorker Carnegie Hall fort.

Den Abschluss der fünfwöchigen Asientournee bilden am 23., 24. und 25. Februar 2016 drei Konzerte der Staatskapelle Berlin in Kanazawa, Hiroshima und Fukuoka, geleitet von David Afkham, zurzeit Chefdirigent des Orquesta Nacional de España und einer der international meistgefragten Dirigenten seiner Generation. Auf dem Programm stehen Brahms’ 2. Sinfonie, die Ouvertüre zu Webers Der Freischütz sowie Mozarts Sinfonia concertante Es-Dur KV 297b.   PMStKB / IOCO / 20.02.2016

Berlin, Staatsoper im Schillertheater, Premiere: LA TRAVIATA, 19.12.2015

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Staatsoper im Schiller Theater

Staatsoper im Schillertheater © Thomas Bartilla

Staatsoper im Schillertheater © Thomas Bartilla

Premiere: LA TRAVIATA

Melodramma in drei Akten (vier Bildern) von Giuseppe Verdi
Text von Francesco Maria Piave nach Alexandre Dumas

Premiere am Samstag, den 19. Dezember 2015 um 18:00 Uhr

Weitere Vorstellungen:
am 22., 25., 27. und 31. Dezember 2015 Staatsoper im Schiller Theater

Premiere am 19. Dezember: Verdis »La traviata«, inszeniert von Dieter Dorn, dirigiert von Daniel Barenboim und mit Sonya Yoncheva als Violetta Valéry.

Am Samstag, dem 19. Dezember, feiert mit Giuseppe Verdis »La traviata«, basierend auf dem Roman »Die Kameliendame« von Alexandre Dumas, eine der bekanntesten und beliebtesten Opern in einer Neuinszenierung von Dieter Dorn Premiere an der Berliner Staatsoper.

Für Dieter Dorn ist die Arbeit am Schiller Theater dabei eine Rückkehr zu seinen 25künstlerischen Anfängen: von 1970 bis 1975 begann er als Oberspielleiter unter Hans Lietzau am Haus seine Karriere. Nach »Elektra« (1994) ist »La traviata« seine zweite Produktion für die Berliner Staatsoper und ebenfalls die zweite Zusammenarbeit mit Daniel Barenboim, der seit 2003 erstmals wieder in Berlin als Dirigent dieses Werks zu erleben ist. Neben »Macbeth« (Spielzeit 2014/2015), »Il trovatore« und »Simon Boccanegra«, die in dieser Saison wiederaufgenommen werden, setzt Daniel Barenboim gemeinsam mit der Staatskapelle Berlin die kontinuierliche Beschäftigung mit Verdi fort.
Dorn erzählt die tragische Liebesgeschichte um die Kurtisane Violetta Valéry – gemeinsam mit Joanna Piestrzy?ska (Bühne) und Moidele Bickel (Kostüme) – ganz aus der Perspektive der Hauptfigur, deren Lebenserinnerungen in den letzten Sekunden vor ihrem Tod noch einmal schemenhaft aufblitzen und an ihrem inneren Auge vorüberziehen.

In der Rolle der Violetta Valéry ist an drei Abenden die herausragende bulgarische Sopranistin Sonya Yoncheva zu erleben (19. | 22. | 31. Dezember), die derzeit als eine der versiertesten Interpretinnen der italienischen Oper des 19. Jahrhunderts gilt und jüngst mit ihrer CD-Veröffentlichung »Paris, mon amour« als »Nachwuchskünstlerin des Jahres (Gesang)« mit dem »Echo Klassik 2015« ausgezeichnet wurde. Am 25. und 27. Dezember übernimmt Nadine Koutcher die Titelpartie. Die 32-jährige Sopranistin, die 2009 am Mikhailovsky Theatre in St. Petersburg als Violetta ihr Debüt gab, zählt zu den vielversprechenden Sängerinnen ihrer Generation. Seit ihrem Debüt war sie u. a. an der Oper Perm, am Teatro Real, an der English National Opera und am Concertgebouw in Amsterdam zu hören und gewann 2015 beim »BBC Cardiff Singer of the World« den Hauptpreis.

Die Rolle des Alfredo singt Abdellah Lasri. Auch für den jungen marokkanischen Tenor bedeutet diese Produktion eine »Heimkehr«: Bevor er 2013/2014 festes Ensemblemitglied am AaltoMusiktheater Essen wurde und u. a. an der Opéra Bastille in Paris und der Semperoper in Dresden gastierte, war er von 2009–2011 Stipendiat des Internationalen Opernstudios der Staatsoper Unter den Linden. Seine künftigen Engagements führen ihn u. a. als Rodolfo an die Los Angeles Opera (2016).

Zum Ensemble zählen außerdem Cristina Damian (Flora Bervoix), Katharina Kammerloher (Annina am 22. | 25. | 27. | 31. Dezember), Simone Piazzola (Germont), Florian Hoffmann (Gaston), Dominic Barberi (Baron Douphol), Grigory Shkarupa (Marquis d’Obigny), Jan Martiník (Doktor Grenvil) sowie der Staatsopernchor.

Als Besonderheit wird bei der Premiere die 93-jährige Luisa Mandelli noch einmal als Annina auf der Bühne stehen. 1922 in Saronno, im Norden von Mailand, geboren, wurde sie 1953 in das Ensemble der Mailänder Scala aufgenommen. Bekanntheit erlangte sie u. a. durch ihre Interpretation der Annina in der legendären Produktion von »La traviata« in der Regie von Luchino Visconti aus dem Jahr 1955 – an der Seite von Maria Callas. Nachdem sie ihre Karriere als Sängerin beendet hatte, arbeitete sie 20 Jahre für den Ricordi Musikverlag. Ihre Verbindung zur Mailänder Scala blieb bis heute bestehen und sie besucht dort regelmäßig mit großer Leidenschaft Proben, Aufführungen und Konzerte. Seit 2000 lebt sie im von Giuseppe Verdi gegründeten Casa di Riposo per Musicisti in Mailand.

……….

Eine Werkeinführung findet, mit Ausnahme am 25. Dezember, jeweils 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn statt.

Eine Einführungsmatinee mit Ronny Scholz, Konzert- und Musiktheaterdramaturg am Theater Görlitz, findet statt am 13. Dezember 2015 um 11:00 Uhr im Gläsernen Foyer der Staatsoper im Schiller Theater. Eintritt frei.

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