Berlin, Staatsoper im Schillertheater, INFEKTION! 2017, 25. Juni bis 14. Juli 2017

staatsoper_schiller_theater.png

Staatsoper im Schiller Theater

Staatsoper im Schillertheater © Thomas Bartilla

Staatsoper im Schillertheater © Thomas Bartilla

25. Juni bis 14. Juli: INFEKTION! 2017 mit vier Musiktheaterpremieren und diversen Konzerten – Festivalpässe ermöglichen den Besuch zum Einheitspreis

Vom 25. Juni bis 14. Juli findet an der Berliner Staatsoper zum siebten Mal das Festival für Neues Musiktheater INFEKTION! statt. Im Zentrum des mehrwöchigen Festivals, das traditionell am Ende der Spielzeit steht, stehen die Premieren von zwei Kammeropern aus den späten 1970er bzw. frühen 1980er Jahren. Eröffnet wird die diesjährige Ausgabe von INFEKTION! am 25. Juni auf der Werkstattbühne mit Aribert Reimanns »Die Gespenstersonate«, basierend auf der literarischen Vorlage von August Strindberg. Es inszeniert Otto Katzameier, der damit erstmals an der Staatsoper Berlin als Regisseur arbeitet.

Ab 5. Juli ist Wolfgang Rihms Kammeroper »Jakob Lenz« in der Regie von Andrea Breth im Schiller Theater zu erleben. Für diese Inszenierung, eine Koproduktion der Berliner Staatsoper mit der Oper Stuttgart und dem Théâtre Royal de la Monnaie / de Munt Brüssel, erhielt Andrea Breth 2015 den FAUST-Preis in der Kategorie »Regie Musiktheater«.

Die Titelpartie singt, wie bei der Premiere an der Oper Stuttgart 2014, Georg Nigl. Wenige Tage vor der Premiere, am 2. Juli, wird der Bariton Georg Nigl außerdem gemeinsam mit dem Pianisten Alexander Melnikov ein Liedrecital im Gläsernen Foyer gestalten. Neben Liedern von Schubert und Brahms steht auch der Liedzyklus »Dort wie hier« von Wolfgang Rihm auf dem Programm.

An die Produktion »Jakob Lenz« anknüpfend findet am 8. Juli in der Werkstatt ein Symposion in Zusammenarbeit mit der Humboldt-Universität Berlin statt, das sich Reflexionen über das Musiktheater von Wolfgang Rihm widmet. Bei »Lenz.Leben – Laut.Malen«, einer Hommage an Georg Büchner, am 11. Juli in der Werkstatt, widmet sich ein Künstlertrio um den Schauspieler Hans Kremer dem Schaffen des Dichters. Der Abend verbindet Wort, Musik und Malerei – neben diversen Texten erklingen Klavierkompositionen und es wird live gezeichnet und projiziert.

Mit der Premiere von »Eine kleine Sehnsucht« am 28. Juni begibt sich die Staatsoper auf neues Terrain: Erstmals dient das neben dem Schiller Theater gelegene legendäre Café Keese als Spielstätte.

Auf dem Programm steht eine literarisch-musikalische Collage mit Unterhaltungs- und Tanzmusik aus den 30er-Jahren sowie mit Texten von u. a. Kurt Tucholsky, Mascha Kaléko und Erich Kästner. Es singen die Ensemblesolistinnen Adriane Queiroz und Katharina Kammerloher sowie Mitglieder des Staatsopernchors, als Schauspieler sind Daniela Ziegler und Ralph Morgenstern beteiligt, außerdem ein Tanzpaar; Regie führt Beate Baron. Ein Adieu an Charlottenburg der besonderen Art.

Am 6. Juli lädt das Minguet Quartett zu einem Kammerkonzert-Quartettabend mit einem Schwerpunkt auf Wolfgang Rihm in den großen Saal des Schiller Theaters. Darüber hinaus finden im Gläsernen Foyer eine Reihe von Kammerkonzerten, die »Infektions-Kammern« statt, die jeweils einen Komponisten (bzw. eine musikalische Kultur) ins Zentrum stellen. Das Konzert am 7. Juli ist der französischen Avantgardemusik der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg bis heute gewidmet, am 9. Juli erklingen Lieder und Instrumentalwerke aus Russland bzw. der Sowjetunion, und die Konzerte am 11. und 13. Juli stellen das Schaffen des rumänisch-ungarischen Komponisten György Kurtág in den Fokus.

Abgerundet wird das Festival durch die Werkstatt-Premiere von »Ouropera« am 13. Juli, dem neuen Projekt des Jugendklubs und des Jugendchors der Staatsoper, das von den Jugendlichen selbst entwickelt wird, inspiriert durch John Cages »Europeras« und angereichert durch eigene Ideen, sich der Kunstform Oper zu nähern und sich mit ihr in Beziehung zu setzen.

Auch in diesem Jahr bietet die Staatsoper einen Festivalpass an, der einmalig 15€ kostet. Inhaber des Festivalpasses können nach Verfügbarkeit für beliebig viele Veranstaltungen des Festivals bis zu 2 Tickets pro Vorstellung zum Einheitspreis von 15€ (Schiller Theater) und 10€ (Werkstatt, Café Keese, Gläsernes Foyer) buchen. Als Extra gibt es den Festivalbeutel INFEKTION! gratis dazu.

Erhältlich ist der Festivalpass online unter www.staatsoper-berlin.de, telefonisch unter +49(0)30-20 35 45 55, an der Theaterkasse im Foyer des Schiller Theaters oder an der Ticket-Box auf dem Bebelplatz.

INFEKTION! Festival für Neues Musiktheater
25. Juni bis 14. Juli 2017
Staatsoper im Schiller Theater Alle Termine, Tickets sowie weitere Informationen unter Tel. 030 20354-555 und www.staatsoperberlin.de

Pressemeldung Staatsoper im Schillertheater

Staatsoper im Schillertheater – Karten Hier:
Karten Kaufen

Berlin, Staatsoper im Schillertheater, Premiere La damnation de Faust von Hector Berlioz, 27.05.2017

staatsoper_schiller_theater.png

Staatsoper im Schiller Theater

Staatsoper im Schillertheater © Thomas Bartilla

Staatsoper im Schillertheater © Thomas Bartilla

Premiere La damnation de Faust von Hector Berlioz 27.05.2017

Simon Rattle dirigiert die Premiere von Hector Berlioz’ »La damnation de Faust« in der Inszenierung von Terry Gilliam – mit u. a. Magdalena Kožená, Charles Castronovo und Florian Boesch

Die nächste Premiere an der Staatsoper im Schiller Theater ist am 27. Mai Hector Berlioz’ »La damnation de Faust« in der Inszenierung von Terry Gilliam, der mit dieser Produktion 2011 an der English National Opera London sein Opernregiedebüt gab. Die musikalische Leitung der Staatskapelle Berlin und des Staatsopernchors übernimmt Simon Rattle. Zum Solistenensemble zählen Magdalena Kožená als Marguerite, Charles Castronovo in der Titelpartie, Florian Boesch in der Rolle des Méphistophélès sowie Jan Martiník (Brander).

Der Filmregisseur und Drehbuchautor Terry Gilliam ist Mitbegründer von »Monty Python« und darüber hinaus bekannt durch Filme wie u. a. »Brazil«, »12 Monkeys«, »Fear and Loathing in Las Vegas«, »Brothers Grimm«, »Das Kabinett des Doktor Parnassus« oder »The Zero Theorem«. Derzeit dreht er an seinem nächsten Projekt »The Man Who Killed Don Quixote«.

In der Auseinandersetzung mit dem 1846 uraufgeführten Werk von Hector Berlioz setzt Gilliam seine eigene Interpretation der bekannten Faust-Handlung in Szene. Ähnlich wie Thomas Mann in seinem Roman »Doktor Faustus« spannt er einen historischen Bogen von der Romantik über den 1. Weltkrieg, das Erstarken der NSDAP und der Olympiade 1936 bis hin zum Untergang des Dritten Reiches. Mit epischen und ausdrucksstarken Bildern vermittelt Gilliam in seiner Faust-Rezeption Einblicke in über 100 Jahre deutscher Kulturgeschichte. Als optische Ergänzung des historischen Rahmens ist das Bühnenbild bekannten Kunstwerken aus unterschiedlichen Epochen nachempfunden: die Naturromantik von Caspar David Friedrich wird abgelöst vom provokativen Realismus eines Otto Dix und George Grosz sowie von der Filmästhetik Leni Riefenstahls aus den 1930er Jahren.

In der Rolle der Marguerite ist die tschechische Mezzosopranistin Magdalena Kožená zu erleben, die nach ihren Auftritten in der Neuproduktion von Bohuslav Martin?s »Juliette« in der letzten Spielzeit an die Staatsoper Berlin zurückkehrt. Erstmals singt sie diese Partie in einer szenischen Aufführung. Die Rolle des Faust übernimmt Tenor Charles Castronovo, der seine Karriere als festes Ensemblemitglied an der Los Angeles Opera begann und den diverse Engagements u. a. an die Metropolitan Opera New York, das Royal Opera House Covent Garden, die Wiener Staatsoper, das Gran Teatre del Liceu, die Bayerische Staatsoper und zu den Salzburger Festspielen führten. Florian Boesch, zur Zeit »artist in residence« im Wiener Konzerthaus, verkörpert Méphistophélès und Ensemble-Mitglied Jan Martiník tritt als Brander auf. Für Simon Rattle, der die Staatskapelle in dieser Spielzeit auch bei vier Vorstellungen von Leoš Janá?eks »Katja Kabanowa« dirigieren wird (14. bis 25. Juni), ist es die vierte Neuproduktion an der Staatsoper Unter den Linden.

Zur Vorbereitung auf die Premiere findet am Sonntag, den 21. Mai um 11 Uhr im Gläsernen Foyer des Schiller Theaters eine Einführungsmatinee mit der Musikwissenschaftlerin Prof. Dr. Elisabeth Schmierer statt. Der Eintritt ist frei.

LA DAMNATION DE FAUST
Légende dramatique in vier Aufzügen von Hector Berlioz
Premiere am Samstag, den 27. Mai 2017 um 18:00 Uhr
Weitere Vorstellungen am 1., 4., 9. und 11. Juni 2017
Staatsoper im Schiller Theater

Eine Werkeinführung findet jeweils 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn statt.

Pressemeldung Staatsoper im Schillertheater

Staatsoper im Schillertheater – Karten Hier:
Karten Kaufen

Berlin, Staatsoper im Schillertheater, Premiere DIE FRAU OHNE SCHATTEN, 09.04.2017

staatsoper_schiller_theater.png

Staatsoper im Schiller Theater

Staatsoper im Schillertheater © Thomas Bartilla

Staatsoper im Schillertheater © Thomas Bartilla

DIE FRAU OHNE SCHATTEN von Richard Strauss

Premiere 9. April 2017 18:00 Uhr, weitere Vorstellungen 13. + 16. April 2017

FESTTAGE-Premiere am 9. April: Richard Strauss’ Die Frau ohne Schatte« in der Regie von Claus Guth ist erstmals in Berlin zu erleben – dirigiert von Zubin Mehta und mit Camilla Nylund als Kaiserin

Bei den diesjährigen FESTTAGEN an der Staatsoper im Schiller Theater ist am 9. April Claus Guths Inszenierung von Strauss’ Die Frau ohne Schatten nach großen Erfolgen an der Mailänder Scala (2012) und am Royal Opera House Covent Garden in London (2014) erstmals in Berlin zu sehen. Musikalisch geleitet wird die Premiere in diesem Jahr vom Ehrendirigenten der Staatskapelle Berlin, Zubin Mehta – ein Strauss-Dirigent par excellence und langjähriger Weggefährte Daniel Barenboims, der die FESTTAGE 1996 ins Leben gerufen hat.

Vor und während des Ersten Weltkriegs schufen Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal die märchenhaft-phantastische Oper voller Symbole und Metaphern, die sie selbst als ihr Hauptwerk betrachteten. Regisseur Claus Guth, der mit dieser Inszenierung bereits seine vierte Arbeit an der Berliner Staatsoper zeigt, deutet die Handlung als Traum der Kaiserin, in dem sie auf fantastische Gestalten und magische Wesen trifft. Aus dieser Grundsituation entfaltet sich eine Lesart, die die dunklen Untertöne der mythischen Erzählung betont und tiefe Einblicke in das menschliche Seelenleben gewährt.

Die finnische Sopranistin Camilla Nylund, die in ihrem Repertoire einen Schwerpunkt auf Wagner- und Strausspartien setzt, gibt an der Berliner Staatsoper ihr Rollendebüt als Kaiserin. Ihr zur Seite steht als Kaiser der Tenor Burkhard Fritz. Die Partie der Amme übernimmt Michaela Schuster, die diese Rolle bereits in Mailand und London sang. Die Rolle Baraks wird gesungen von Wolfgang Koch. Als Baraks Frau ist Iréne Theorin zu erleben. Darüber hinaus zählen u. a. Roman Trekel, Evelin Novak, Narine Yeghiyan, Anja Schlosser, Karl-Michael Ebner, Alfredo Daza, Jun-Sang Han, Grigory Shkarupa, Sónia Grané und der Staatsopernchor zum Ensemble. Es spielt die Staatskapelle Berlin.

Das Bühnenbild sowie die Kostüme – zu denen auch aufwendige und fantasievoll gestaltete Tiermasken zählen – stammen von Christian Schmidt. Für die Videoprojektionen zeichnet Andi A. Müller verantwortlich. Beide Künstler verbindet mit Claus Guth eine langjährige und enge Zusammenarbeit.

Zur Vorbereitung auf die Premiere findet am Sonntag, den 2. April um 11 Uhr im Gläsernen Foyer des Schiller Theaters eine Einführungsmatinee mit dem Musikwissenschaftler Christian Schaper statt. Der Eintritt ist frei. PMStOiSCH

Die Premiere wird vom RBB Kulturradio live übertragen.

Staatsoper im Schillertheater – Karten Hier:
Karten Kaufen

Berlin, Staatsoper im Schillertheater, Premiere King Arthur von Henry Purcell, 15.01.2017

staatsoper_schiller_theater.png

Staatsoper im Schiller Theater

Staatsoper im Schillertheater © Thomas Bartilla

Staatsoper im Schillertheater © Thomas Bartilla

  King Arthur von Henry Purcell

René Jacobs leitet die Akademie für Alte Musik Berlin

KING ARTHUR:  Premiere am 15. Januar 2017, weitere Vorstellungen am 17., 19., 21. und 22. Januar 2017:   !!  Alle Vorstellungen sind ausverkauft !!

Die Vorstellung am 21. Januar 2017 wird live auf Mezzo und www.staatsoper-berlin.de übertragen.

Als erste Premiere im Jahr 2017 zeigt die Berliner Staatsoper am 15. Januar Henry Purcells Semi-Opera King Arthur in einer Inszenierung von Sven-Eric Bechtolf und Julian Crouch, die damit ihr Debüt an der Berliner Staatsoper geben. Die musikalische Leitung der Akademie für Alte Musik Berlin übernimmt Barock-Experte René Jacobs, der damit seine 24. Produktion an der Staatsoper realisiert und erstmals am Haus Musik von Purcell dirigiert.

Staatsoper Berlin / King Arthur - Ensemble © Ruth Walz

Staatsoper Berlin / King Arthur – Ensemble © Ruth Walz

Im Zentrum der Handlung steht der Gründungsmythos des britischen Inselreiches, der vor allem um die Geschichten vom legendären König Arthur kreist: Arthur muss England vor den einfallenden Sachsen verteidigen, die wie eine Naturgewalt über das Land hereinbrechen. Auch Arthurs Liebesglück ist in Gefahr, denn der Sachsenkönig Oswald erhebt Anspruch auf seine Braut, die blinde Emmeline. Sowohl Arthur als auch Oswald werden in ihrem Kampf von Magiern und Geisterwesen unterstützt, in die Irre geführt und gerettet. Doch letztlich hängt alles, das Schicksal Englands wie auch das Emmelines von einem Duell zwischen den beiden Kontrahenten ab.

In der britischen Semi-Opera gehen Schauspiel, Musiktheater und Tanz eine Symbiose ein, bei der sich theatrale und humorvolle Elemente ebenso wiederfinden wie spektakuläre »Showeffekte« und musikalische Solo- und Ensembleszenen. Neben Sängern sind daher außerdem Schauspieler (die die Hauptfiguren verkörpern) sowie ein »Skills Ensemble« aus Tänzern, Akrobaten und Puppenspielern an der Produktion beteiligt. Zum Ensemble zählen Anett Fritsch (Sopran/Philidel), Robin Johannsen (Sopran), Benno Schachtner (Altus), Mark Milhofer (Tenor), Stephan Rügamer (Tenor), Johannes Weisser (Bass), Arttu Kataja (Bass), Michael Rotschopf (Arthur), Hans-Michael Rehberg (Merlin), Max Urlacher (Oswald), Axel Wandtke (Conon), Oliver Stokowski (Osmond), Tom Radisch (Grimbald), Steffen Schortie Scheumann (Aurelius), Meike Droste (Emmeline) und Sigrid Maria Schnückel (Mathilda) sowie Mitglieder des Staatsopernchores. Die musikalischen Nummern werden in englischer Sprache mit deutschen Übertiteln aufgeführt, die Schauspielszenen in deutscher Sprache.

In ihrer Inszenierung übersetzten Sven-Eric Bechtolf und Co-Regisseur sowie Bühnenbildner Julian Crouch den Mythos in fantastische Bilder, die die Handlung traumartig anmuten lassen. Außerdem betten sie das Werk in eine Rahmenhandlung ein, die im Großbritannien des 20. Jahrhundert spielt: Einem kleinen Jungen wird der Mythos von King Arthur erzählt und beide Ebenen werden über die Figuren miteinander verwoben.

StaatsoperBerlin / King Arthur - Merlin © Ruth Walz

StaatsoperBerlin / King Arthur – Merlin © Ruth Walz

Sven-Eric Bechtolf erhielt seine Ausbildung am Mozarteum in Salzburg. Er arbeitete als Schauspieler an bedeutenden Bühnen in Deutschland, der Schweiz und Österreich. Viele Jahre war er am Burgtheater in Wien tätig. Er erhielt 2002 und 2003 den Nestroy-Theaterpreis als bester Schauspieler des Jahres und 2011 den Albin-Skoda-Ring. 1993 begann er für das Theater zu inszenieren und wurde mit seiner zweiten Arbeit »Der Streit« von Marivaux zum Theatertreffen nach Berlin eingeladen. Seine erste Inszenierung für die Oper war »Lulu« von Alban Berg in Zürich. Seitdem folgten viele Arbeiten auch an anderen wichtigen Häusern, darunter Der Ring des Nibelungen von Richard Wagner an der Wiener Staatsoper und der Mozart/Da Ponte-Zyklus bei den Salzburger Festspielen. 2012 wurde Sven-Eric Bechtolf Schauspieldirektor der Salzburger Festspiele. 2015 und 2016 war er der Künstlerische Leiter des Festivals.

Julian Crouch begann seine Karriere als Masken- und Puppenbauer bei großen Freilichtspektakeln. Seine Arbeiten als Regisseur und Bühnenbildner waren u. a. am Londoner National Theatre, bei der English National Opera, dem Theater der Welt, den Wiener Festwochen, an der Metropolitan Opera New York, im Londoner West End und am Broadway zu sehen. Für die Uraufführung von »Jerry Springer – The Opera« ist er mit diversen Preisen bedacht worden. 2010 wurde sein Bühnenbild der Broadway-Produktion »The Addams Family« sowohl mit dem Drama Desk Award als auch mit dem Outer Circle Critics Award ausgezeichnet. Für das Broadway-Musical »Hedwig and the Angry Inch« wurde er 2014 für den Tony Award in der Kategorie bestes Bühnenbild/Musical nominiert. In der Spielzeit 2016/17 gestaltet und inszeniert er die Metropolitan Opera 50th Anniversary Gala, entwirft das Bühnenbild für »Hänsel und Gretel« an der Mailänder Scala und für »Marnie« an der English National Opera und die Metropolitan Opera.

Die Vorstellung am 21. Januar wird live auf Mezzo und www.staatsoper-berlin.de übertragen.

KING ARTHUR:  Premiere am 15. Januar 2017, weitere Vorstellungen am 17., 19., 21. und 22. Januar 2017:   !!  Alle Vorstellungen sind ausverkauft !!

Staatsoper im Schillertheater – Karten Hier :
Karten Kaufen

Nächste Seite »