Berlin, Deutscher Musikrat, Musik hilft leben, 18.04.2012

April 2, 2012  
Veröffentlicht unter Landesmusikrat, Pressemeldung

deutscher_musikrat.jpg

Deutscher Musikrat 

Musik hilft leben!

Deutscher Musikrat und Techniker Krankenkasse vereinbaren langjährige Zusammenarbeit

Die Techniker Krankenkasse und der Deutsche Musikrat haben unter dem Motto „Musik hilft leben“ eine langjährige Zusammenarbeit vereinbart, die mit der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung am Mittwoch, 18. April 2012 um 18.45 Uhr im Internationalen Maritimen Museum Hamburg, Kaispeicher B, Koreastraße 1, 20457 Hamburg besiegelt werden soll.

Musik begleitet jeden Menschen ein Leben lang. Die positiven Wirkungen von Musik, gerade auch unter dem Gesichtspunkt ihrer präventiven Wirkung für die Gesundheit, sollten in unserer Gesellschaft noch eine viel stärkere Berücksichtigung finden. Mit dem Deutschen Musikrat, dem Dachverband des Musiklebens in Deutschland, der 8 Millionen Menschen repräsentiert und der Techniker Krankenkasse, mit rund 8 Millionen Versicherten Deutschlands zweitgrößte Krankenkasse, finden zwei starke Partner zusammen, die weiterführende Impulse für den Lebenswert Musik setzen wollen.

Im Anschluss findet um 19.30 Uhr das Auftaktkonzert zur Kooperation und der gemeinsamen Benefizkonzertreihe statt – mit Bild am Sonntag als drittem Partner. Das Konzert unter dem Motto „Musik hilft leben – Musik für Organspende“ gestalten Preisträger des Deutschen Musikwettbewerbes und Musiker der Hamburger Symphoniker. Zum Thema Organspende erwarten Sie u.a. Senatorin Cornelia Prüfer-Storcks, Bundesministerin a.D. Ulla Schmidt MdB und Gesundheitspolitiker Jens Spahn MdB. Einlass ist ab 19.00 Uhr. Es steht noch ein begrenztes Kartenkontingent zur Verfügung. Bei Interesse wenden Sie sich bitte bis Freitag, 13. April 2012 unter Angabe Ihres Namens und Ihrer vollständigen Adresse an gaeste@pace-berlin.de.

Pressemeldung Deutscher Musikrat

DIRIGENTENFORUM DES DEUTSCHEN MUSIKRATES Dirigierkurs vom 31. August bis 5. September 2011

theater_und_philharmonie_gera.png

 Theater und Philharmonie Thüringen

deutscher_musikrat.jpg

Deutscher Musikrat  

DIRIGENTENFORUM DES DEUTSCHEN MUSIKRATES

Dirigierkurs vom 31. August bis 5. September

mit dem Philharmonischen Orchester Altenburg-Gera

unter der Leitung von Georg Fritzsch in Gera

Vom 31. August bis 5. September findet an den Bühnen der Stadt Gera ein Dirigierkurs des Dirigentenforums des Deutschen Musikrates unter der Leitung von Georg Fritzsch statt. Der heutige Generalmusikdirektor der Landeshauptstadt Kiel und Chefdirigent des Tiroler Symphonie-Orchesters am Landestheater Innsbruck gehörte 1991 selbst zu den ersten Preisträgern des Dirigentenforums.

Für das Publikum in Gera wird es ein Wiedersehen mit Georg Fritzsch, der seine Dirigentenlaufbahn von den Bühnen der Stadt Gera aus begann, wo er als Solocellist im Philharmonischen Orchester engagiert war.

Seit 2003 leitet Georg Fritzsch jährlich einen Dirigierkurs des Dirigentenforums.

Teilnehmer des Kurses in Gera sind: Ciarán McAuley (Student, Zürcher Hochschule der Künste), Kristiina Poska (Studentin, Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin) und Justus Thorau (Student, Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar).

Die jungen Dirigenten arbeiten gemeinsam mit dem Philharmonischen Orchester Altenburg-Gera an Felix Mendelssohn Bartholdys „Meeresstille und glückliche Fahrt“ D-Dur op.27, Peter Iljitsch Tschaikowskys „Rokoko-Variationen“ A-Dur op.33, Robert Schumanns Violoncellokonzert a-Moll op. 129 und „Till Eulenspiegels lustige Streiche“ op.28 von Richard Strauss. Die Proben sind bei freiem Eintritt öffentlich. Die erste Probe beginnt am 31. August 14.00 Uhr! Solist im Violoncello-Konzert ist Norbert Anger.

Das Abschlusskonzert findet am Montag, 5. September, um 19.30 Uhr statt. Karten dafür zum Preis von 5,00 Euro sind an der Theaterkasse bereits erhältlich.

Das 1991 gegründete bundesweite Förderprogramm DIRIGENTENFORUM wendet sich seit nunmehr 20 Jahren an überdurchschnittlich begabte junge Dirigentinnen und Dirigenten, die mit der Teilnahme an Meisterkursen und der Vermittlung von Assistenzen und Förderkonzerten auf verantwortungsvolle Positionen im deutschen und im internationalen Musikleben vorbereitet werden.

Das DIRIGENTENFORUM wird gefördert aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Angelegenheiten der Kultur und der Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

 Georg Fritzsch – Generalmusikdirektor

Seit Beginn der Spielzeit 2003/2004 ist Georg Fritzsch Generalmusikdirektor der Landeshauptstadt Kiel. Zudem ist er ab Sommer 2009 für zwei Jahre als Chefdirigent des Tiroler Symphonie Orchesters Innsbruck an das Tiroler Landestheater Innsbruck berufen.

Bevor er sich dem Dirigieren widmete, studierte Georg Fritzsch zunächst Violoncello an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ in Dresden. Prägend für ihn sollten darauf die Jahre 1984 bis 1988 werden, in denen er als Substitut und später als ständige Aushilfe bei der Sächsischen Staatskapelle Dresden zahlreiche Erfahrungen für seinen weiteren musikalischen Werdegang sammeln konnte.

Nach dem Violoncellostudium folgte ein Engagement als Solocellist beim Philharmonischen Orchester Gera, parallel dazu begann Georg Fritzsch sein Dirigierstudium in Dresden und Leipzig. In diese Zeit fällt auch die entscheidende Begegnung mit Heinz Rögner, der als herausragende Dirigenten- und Lehrerpersönlichkeit seiner Zeit Georg Fritzsch entscheidend beeinflussen sollte, und mit dem ihn bis zu dessen Tod eine intensive künstlerische Freundschaft verband.

1991 ging Georg Fritzsch als Preisträger des Deutschen Dirigentenforums in Halle hervor, 1993 erhielt er das Stipendium der Herbert-von-Karajan-Stiftung. Zwischen 1996 und 1998 arbeitete er als ständiger Gastdirigent mit dem Philharmonischen Orchester Gera, der Thüringen Philharmonie Suhl und dem Philharmonischen Staatsorchester Halle. 1998 folgte schließlich seine Berufung als Generalmusikdirektor des Philharmonischen Orchesters Südwestfalen und der Stadt Hagen sowie als Musikalischer Oberleiter des Theaters Hagen. Diese Position hatte er bis zur Spielzeit 2002/2003 inne.

In den letzten Jahren gastierte Georg Fritzsch u. a. in der Schweiz, den Niederlanden, in Österreich, Tschechien, Belgien, Korea, Taiwan, Italien, Israel, den USA, Südafrika, Estland und in der Türkei. Er stand am Pult der Sächsischen Staatskapelle Dresden, der Dresdner Philharmonie, des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin, des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin, des Gürzenich Orchesters Köln, der Düsseldorfer Symphoniker, der Staatskapelle Weimar, der Stuttgarter Philharmoniker und der Hamburger wie auch der Münchner Symphoniker. Darüber hinaus wurde er zum Radio-Symphonieorchester Basel, zur Königlichen Philharmonie Flanderns Antwerpen, zum National Symphony Orchestra of Ireland, zum Taipei Sinfonieorchester und zum National Symphony Orchestra Johannesburg eingeladen. In Dublin war er am dortigen Opernhaus mit Verdis „Don Carlos“ zu hören, er dirigierte beim Woodstock-Mozart-Festival (USA), an der Staatsoper Hannover sowie an der Deutschen Oper am Rhein – hier ist er auch 2009 mit Wagners „Der fliegende Holländer“ und Verdis „Don Carlos“ am Pult zu erleben.

Weitere Gastverpflichtungen führten Georg Fritzsch mit Puccinis „La Bohème“ und „Madama Butterfly“ sowie mit Bizets „Carmen“ mehrfach an die Dresdner Semperoper.

CD- und Rundfunkproduktionen liegen u.a. mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin bei BMG, mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin für DeutschlandRadio, mit dem Philharmonischen Orchester Kiel bei Querstand und mit der Nordwestdeutschen Philharmonie Herford sowie der Philharmonia Hungarica für den WDR vor.

Jüngste Einspielung ist eine DVD (bei Neos) mit einem Live-Mitschnitt der Uraufführung von Cristóbal Halffters Oper „Lázaro“ am Opernhaus Kiel.

Neben seinen zahlreichen Verpflichtungen als Dirigent legt Georg Fritzsch auch großen Wert auf die Förderung des künstlerischen Nachwuchses. So hatte er von 1999 bis 2003 eine Professur für Dirigieren an der Musikhochschule Tilburg in den Niederlanden inne und leitet seit 2003 jährlich einen Dirigierkurs des Dirigentenforums des Deutschen Musikrats.

Kristiina Poska

*1978, Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin

Ausbildung / Studium
Seit 2009 Aufbaustudium „Konzertexamen“ bei Prof. Ehwald an der HfM „Hanns Eisler“ Berlin
Seit 2004 Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin: Chordirigieren bei Prof. Weigle, Orchesterdirigieren bei Prof. Ehwald; seit 2005 nur Orchesterdirigieren
2003 – 2004 Austauschstudentin an der Universität der Künste Berlin, Chorleitung (Prof. Jirka)
1998 – 2003 Estnische Musikakademie, Tallinn: Chordirigieren (Prof. Kapten)

Assistenzen / Dirigate
ab 2012/2013 Kapellmeisterstelle an der Komischen Oper Berlin
2012 Musikalische Leitung von Weills „Die sieben Totsünden“ an der Komischen Oper Berlin
2011 Musikalische Leitung bei der Wiederaufnachme von Offenbachs „La Périchole“ an der Komischen Oper Berlin Musikalische Assistenz bei Mozarts „Idomeneo“ (Leitung Patrick Lange) an der Komischen Oper Berlin
2010 Dirigat des London Symphony Orchestra im Finale des Donatella-Flick-Wettbewerbs Vorstellungen von „La Traviata“ (Verdi) an der Komischen Oper Berlin „Mimi – La Bohème“ (nach Puccinis „La Bohème“) im Theater Brandenburg
2009/2010 Musikalische Leiterin von Jule Massenets „Don Quichotte“ am Theater Koblenz
2008/2009 Assistentin des Chefdirigenten des Staatsorchesters Rheinische Philharmonie in Koblenz („Conductor in progress“)
2008 Musikalische Leitung von „Ihre Bohème“ (Bearbeitung von Puccinis „La Bohème“ von Rainer Holzapfel und Tobias Schwencke) in der Neuköllner Oper Berlin
2007 Assistentin von Leo Siberski (Liebestrank/Donizetti) bei der Kammeroper Rheinsberg Konzert mit den Brandenburger Symphonikern
2005-2007 Dirigentin bei der Riedenburger Jugendmusikwoche
seit 2006 Chefdirigentin der „Cappella Academica“ (Symphonieorchester der HU Berlin)

Wettbewerbe / Auszeichnungen
2011 1.Preis und der Publikumspreis beim Deutschen Operettenpreis für junge Dirigenten der Oper Leipzig und des Deutschen Musikrats
2010 Finalistin beim Internationalen Donatella-Flick-Dirigierwettbewerb
2007 1. Preis beim 5. Dirigentinnenwettbewerb der Orchesterakademie der Bergischen Symphoniker Remscheid-Solingen e.V.
2006 Orchesterpreis beim Internationalen Dirigierwettbewerb Mitropoulos
Förderung durch das DIRIGENTENFORUM des Deutschen Musikrats seit 2008 (Auswahl)
Kurse 2011 Johannes Schlaefli, Hofer Symphoniker
Kurse 2010 Peter Gülke, Bielefelder Philharmoniker Gunter Kahlert, Baden-Badener Philharmonie
Kurse 2009 Eri Klas, Theater Vanemuine Tartu
Kurse 2008 Reinhard Goebel, Concerto Köln
2008 Aufnahme in die erste Förderstufe

Justus Thorau

*1986 Student (Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar)

Ausbildung / Studium
seit 2006 Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar: Dirigierstudium bei Prof. Nicolás Pasquet, Prof. Anthony Bramall, Prof. Gunter Kahlert

Assistenzen / Dirigate

2011 Künstlerische Leitung beim Opernfestival „Oper Oder-Spree“ („Angiolina“ von A. Salieri)
2010 Sinfoniekonzert mit dem Philharmonischen Orchester Heidelberg
Kinderkonzerte mit dem MDR Sinfonieorchester
Sinfoniekonzert mit dem MDR Sinfonieorchester
Assistenz am Badischen Staatstheater Karlsruhe für die Produktion „Die Griechische Passion“ von B. Martinu
seit 2009 Künstlerischer Leiter des Studentensinfonieorchesters der Katholischen Hochschulgemeinde in Freiburg im Breisgau
2009 Musikalische Leitung der Arbeitsphase des Oikomusica Tübingen
Konzert mit der Nordböhmischen Philharmonie Teplice
Assistent von Prof. Nicolás Pasquet beim LJSO Hessen
Erfolgreiche Teilnahme am Auswahldirigieren des Sinfonieorchesters des MDR Leipzig für die Musikhochschulen Dresden, Leipzig, Weimar
2008 Konzert mit dem Westböhmischen Sinfonieorchester Marienbad
Aktive Teilnahme an den Wiener Meisterkursen bei Salvador Mas Conde und Dirigat beim Abschlusskonzert
2007 – 2009 Künstlerischer Leiter des Collegium Musicum Weimar
2007/2008 Kinderkonzerte mit der Jenaer Philharmonie
seit 2006 Zusammenarbeit mit dem Orchester des JEB Berlin

Förderung durch das DIRIGENTENFORUM des Deutschen Musikrats seit 2010 (Auswahl)
Kurse 2011 Roland Seiffarth, Musikalische Komödie Leipzig
Kurse 2010 Daniel Raiskin, Staatsorchester Rheinische Philharmonie Koblenz
Eri Klas, Theater Vanemuine Tartu (Estland)
2010 Aufnahme in die erste Förderstufe

Ciarán McAuley

*1983, Student (Zürcher Hochschule der Künste)

Ausbildung / Studium
2009 – 2011 Zürcher Hochschule der Künste: Aufbaustudium Dirigieren bei Prof. Johannes Schlaefli
2008 – 2009 Royal Northern College of Music: Master of Arts Dirigieren bei Prof. Clark Rundell
2002 – 2005 University of Bristol: Bachelor of Arts Honours Music

Assistenzen / Dirigate
2011 Gastdirigent beim Kurpfälzischen Kammerorchester Gastdirigent beim Sinfonie Orchester Biel
2010 – 2011 Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des Orchestervereins Wiedikon Gastdirigent beim Karlsbad Sinfonieorchester Gastdirigent beim Hradec Králové Philharmonic Orchestra

2010 Gastdirigent beim Hebrides Ensemble, Orkney Festival Gastdirigent bei der Capella dei Giovani Gastdirigent bei der Nordböhmischen Philharmonie Teplice
2009 Gastdirigent beim Liverpool Mozart Orchestra
2008 – 2009 Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des Junior RNCM Wind Orchestra
2006 – 2007 Souffleur bei der Deutschen Staatsoper Berlin
2003 – 2005 Chefdirigent und Künstlerischer Leiter der Bristol University Chamber Orchestra und Bristol University String Orchestra
Förderung durch das DIRIGENTENFORUM des Deutschen Musikrats seit 2011
2011 Aufnahme in die erste Förderstufe

Wettbewerbe / Auszeichnungen
2009 Ricordi Conducting Prize (Großbritannien)

Stipendien
2011 – 2012 Stipendiat des Bryden Thomson Trust (Irland)
2010 – 2011 Stipendiat des Musicians Benevolent Fund (Großbritannien)
2008 – 2009 Stipendiat des Royal Northern College of Music (Großbritannien)
2004 – 2005 Stipendiat des Ladyman Bequest/ J.H.Britton Fund (Großbritannien)

Pressemeldung Deutscher Musikrat

Berlin, Deutscher Musikrat, Bayerischer Rundfunk lädt zum Tag der Musik 2011, 17. bis 19.06.2011

Mai 19, 2011  
Veröffentlicht unter Landesmusikrat, Pressemeldung

deutscher_musikrat.jpg

Deutscher Musikrat 

Bayerischer Rundfunk lädt zum Tag der Musik 2011

Der Bayerische Rundfunk veranstaltet anlässlich des Tages der Musik erstmalig ein Mitsing-Konzert mit dem Titel „cOHRwürmer zum Tag der Musik“. Der Chor des Bayerischen Rundfunks lädt als Initiator dieser Veranstaltung zusammen mit dem Münchner Rundfunkorchester und der Jugendsendung U21 am Sonntag, 19. Juni 2011 in den Circus-Krone-Bau ein.

 Interessierte Sängerinnen und Sänger haben hier die Gelegenheit, gemeinsam mit Profiensembles des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung von Peter Dijkstra zu musizieren. Auf dem Programm stehen berühmte Chöre aus mehreren Jahrhunderten – vom Barock bis hin zu bekannter Filmmusik.

 Bis zu 1.500 Sängerinnen und Sänger können aktiv dabei sein. Gesucht sind Amateure mit Chorerfahrung: vom Schüler (ab 12 Jahre) bis zum Rentner. Einen Tag lang können sie die Probenarbeit mit dem Chor des Bayerischen Rundfunks verstärkt durch Mitglieder des Bayerischen Landesjugendchors erleben. Das abschließende Konzert wird vom Bayerischen Rundfunk mitgeschnitten und noch am gleichen Abend zeitversetzt auf BR-KLASSIK gesendet.

 Weitere Informationen zum Konzert sowie Audiodateien der Werke und Notenmaterial zum selbstständigen Üben finden Sie hier.

 Der Tag der Musik findet vom 17. bis 19. Juni mit Veranstaltungen im gesamten Bundesgebiet statt. Die Initiative des Deutschen Musikrates wird unterstützt vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten (GVL) und der Stretta Music GmbH. Medienpartner sind die ARD, Deutschlandradio Kultur und „concerti – Das Berliner Musikleben GmbH“.

 Weitere Informationen zum Tag der Musik unter www.tag-der-musik.de

Pressemeldung Deutscher Musikrat

Berlin, Deutscher Musikrat, Erfolg braucht Zeit – Bildungscard nicht zerreden

deutscher_musikrat.jpg

Deutscher Musikrat

Erfolg braucht Zeit – Bildungscard nicht zerreden

Das geringe Interesse an der Bildungscard hat erneut etliche Kritiker auf den Plan gerufen. Lediglich für zwei Prozent der 2,5 Millionen anspruchsberechtigten Kinder und Jugendlichen sind seit Anfang des Monats Anträge auf die im Bildungspaket vorgesehenen Leistungen gestellt worden.

Hierzu Christian Höppner, Generalsekretär des Deutschen Musikrates: „Den anspruchsberechtigten Kindern und Jugendlichen nutzt es nichts, wenn nun erneut über die Umsetzung der Bildungscard gestritten wird. Information und Motivation für die Anspruchsberechtigten sollten an erster Stelle stehen. Ministerin Ursula von der Leyen wäre sicher gut beraten, stärker als bisher auf die Kompetenz der organisierten Zivilgesellschaft bei dieser Bewusstseinsbildung zu setzen. Der Deutsche Musikrat steht mit seinem Netzwerk, insbesondere im Bereich des Laienmusizierens, beratend zur Verfügung. Kindergarten, Schule, Musikschule und Musikvereine sind die Orte kultureller Erstbegegnungen für Kinder in ihrer prägenden Lebensphase. Hier braucht es nicht nur mehr Information und Motivation, sondern im Zusammenwirken von Bund, Ländern und Gemeinden vor allem verbesserte Rahmenbedingungen, damit kulturelle Teilhabe unabhängig vom Geldbeutel ermöglicht werden kann.“

Pressemeldung Deutscher Musikrat

Nächste Seite »