Berlin, Komische Oper Berlin, Xerxes Oktober – Dezember 2012, 18.05.2012

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Komische Oper Berlin

Georg Friedrich Händel
Xerxes

Dramma per musica in drei Akten (1738)
Libretto nach Silvio Stampiglia
Deutsche Textfassung von Eberhard Schmidt
Mit Xerxes hat sich Stefan Herheim, bereits dreimal als „Opern-Regisseur des Jahres“ ausgezeichnet, in der vergangenen Spielzeit erstmals auch an der Komischen Oper vorstellt. Der weltweit gefeierte Lautenist und Dirigent Konrad Junghänel interpretiert als Spezialist in Sachen Alte Musik Händels mal heiter-perlendes, dann wieder herz- und ohrenschmeichelndes Opernspätwerk, dessen betörende Arie „Ombra mai fu“ gleich zu Beginn die Herzen höher schlagen lässt.

Musikalische Leitung             Konrad Junghänel
Inszenierung                           Stefan Herheim
Bühnenbild                             Heike Scheele
Kostüme                                 Gesine Völlm
Dramaturgie                           Alexander Meier-Dörzenbach, Ingo Gerlach
Chöre                                     André Kellinghaus
Licht                                       Franck Evin

Xerxes                                    Stella Doufexis
Arsamene                               Karolina Gumos
Amastre                                  Katarina Bradic
Romilda                                 Brigitte Geller
Atalanta                                  Julia Giebel
Ariodate                                 Alexey Antonov
Elviro                                     Hagen Matzeit

Im Repertoire seit 13. Mai 2012

Eine Koproduktion mit der Deutschen Oper am Rhein
Okt. 2012       7 / 13
Nov. 2012       2 / 18
Dez. 2012       1 / 4

Berlin, Komische Oper Berlin, 4. Lange Nacht der Opern und Theater, 28.04.2012

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Komische Oper Berlin

Samstag, 28. April 2012

4. Lange Nacht der Opern und Theater

19:00 bis 1:00 Uhr

Rund 60 Bühnen öffnen Ihre Pforten und zeigen von 19.00 Uhr bis 01.00 Uhr fast 200 Produktionen aus den Genres Oper und Konzert, Tanz und Theater, Chanson und Schlager, Literatur und Kabarett, Puppen- und Jugendtheater, Improvisationstheater und Akrobatik. Damit erlebt die Lange Nacht noch eine Steigerung ihres grandiosen Starts im April 2009, als 50 Bühnen 20.000 Besucher zu Gast hatten.

Programm Komische Oper Berlin…

Carmen von George Bizet ist eine der beliebtesten Opern des Repertoires. Die Komische Oper Berlin zeigt Höhepunkte aus Sebastian Baumgartens hochgelobter Neuinszenierung Carmen. Danach heißt es Bühne frei für das STAATSBALLETT BERLIN. Außerdem gibt es an weiteren Orten um das Opernhaus herum einiges zu erleben. Informationen zum Rahmenprogramm gibt’s rechtzeitig online.

19:00/20:00/21:00 Uhr Carmen // Höhepunkte // mit Ensemble, Chorsolisten und dem Orchester der Komischen Oper Berlin // Dauer ca.35 min

22:15 Uhr Training zum Zuschauen // Was den Ballettmeister, die Pianistin und die Tänzerinnen und Tänzer im Ballettsaal alltäglich bei Laune hält, wird hier dem Publikum zugänglich gemacht // Mit: Wladimir Malakhov sowie Tänzerinnen und Tänzer des STAATSBALLETTS BERLIN

23:00 Vom klassischen Pas de deux zum zeitgenössischen Duett// Lecture Demonstration // mit Solisten und Corps de ballet des STAATSBALLETTS BERLIN

Berlin, Komische Oper Berlin, Osterwochenende mit drei Opernhöhepunkten, 6. bis 09.04.2012

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Komische Oper Berlin

Ein abwechslungsreiches Osterwochenende mit drei Opernhöhepunkten und einem außergewöhnlichen Sinfoniekonzert

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Karfreitag, 6. April 2012 20:00 Uhr: Sinfoniekonzert mit Brigitte Geller, Patrick Lange und Dominique Horwitz

Im 6. Sinfoniekonzert spielt das Orchester der Komischen Oper Berlin unter der Leitung von Chefdirigent Patrick Lange zwei Stücke, die im Werk ihrer Komponisten eine Sonderstellung einnehmen: Neben Gustav Mahlers 4. Sinfonie steht Strawinskys virtuoses Musiktheaterstück Die Geschichte vom Soldaten auf dem Programm – ein Gesamtkunstwerk über einen einfachen Soldaten, der sich an den Teufel verkauft, gelesen und gespielt von Schauspieler Dominique Horwitz. In Gustav Mahlers 4. Sinfonie hingegen, oft als seine klassischste bezeichnet,  klingen »die Freuden des himmlischen Lebens auf« – insbesondere im Sopran-Solo des Finalsatzes, den Brigitte Geller gestalten wird.

Dirigent … Patrick Lange
Solistin … Brigitte Geller, Sopran
Sprecher … Dominique Horwitz
Es spielt … das Orchester der Komischen Oper Berlin

Programm …
Igor Strawinsky (1882-1971)… Die Geschichte vom Soldaten
Gustav Mahler (1860-1911) … Sinfonie Nr.4 G-Dur

Karten 12 – 36 € … per Telefon 030.47 99 74 00 oder online … www.komische-oper-berlin.de

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Karsamstag, 7. April 2012 19:30 Uhr: »Tolldreiste Komödie« … Das bronzene Pferd

» Frank Hilbrich inszeniert den tolldreisten Irrsinn mit jenem szenisch-organisatorischen Aufwand und jener Detailversessenheit, die unabdingbar sind, wenn man das rasante Komödientempo drei Stunden lang konstant halten will. Zum Auge, Ohr und Geist erquickenden spectacle aber wird das Amüsement erst durch die Ensembleleistung, durch das kollektive Pointen-Pingpong einer tollen Truppe.« (Der Tagesspiegel)

In der Nähe eines kleinen chinesischen Dorfs erscheint hin und wieder ein geheimnisvolles bronzenes Pferd. Wenn ein Mann es besteigt, erhebt es sich mit ihm in den Himmel, und der Reiter bleibt für immer ver­schwunden. Niemand weiß, wohin er gelangt, und was überhaupt hinter der ganzen Sache steckt…

Musikalische Leitung … Maurizio Barbacini
Inszenierung … Frank Hilbrich

Mit:
Yang, kaiserlicher Prinz von China … Sung-Keun Park
Stella, eine Mogulprinzessin … Julia Giebel
Tsing-Sing, Mandarin … Tom Erik Lie
Yan-Ko … Joska Lehtinen
Pe-Ki … Annelie Sophie Müller
Tao-Jin, Tsing-Sings vierte Frau … Erika Roos

Karten 11  – 66 € … per Telefon 030.47 99 74 00 oder online … www.komische-oper-berlin.de

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Ostersonntag, 8. April 2012 18:00 Uhr: »Eine Sensation« – Der Rosenkavalier

Strauss’ Spieloper »aus dem Geiste Mozarts« imaginiert kurz vor dem 1. Weltkrieg noch einmal den Glanz einer vergangenen Epoche und konfrontiert uns gleichzeitig mit deren Verfall. In Andreas Homokis gefeierter Inszenierung wird die »Komödie für Musik« eine poetische Erzählung über Vergänglichkeit und die schmerzlichen Wandlungen im Leben eines jeden Menschen. 

Musikalische Leitung … Patrick Lange
Inszenierung … Andreas Homoki
Die Feldmarschallin Fürstin Werdenberg … Christiane Iven
Der Baron Ochs auf Lerchenau … Jens Larsen
Octavian … Stella Doufexis

Herr von Faninal … Klaus Kuttler

Karten 12  – 70 € … per Telefon 030.47 99 74 00 oder online … www.komische-oper-berlin.de

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Ostermontag, 9. April 2012 19:00 Uhr: »Ein Theaterwunder« – Die Liebe zu drei Orangen

Der König ist verzweifelt: Sein Sohn, der doch einmal die Herrschaft über sein Reich übernehmen soll, ist unheilbar melancholisch. Er wird sterben, wenn es ihm nicht gelingt, ihn zum Lachen zu bringen. Die letzte Hoffnung ist der Spaßmacher Truffaldino. Doch auch er hat anfänglich seine Schwierigkeiten, den Prinzen zu erheitern. Bis er mit der bösen Fee Fata Morgana in ein Handgemenge gerät, diese auf einer Apfelsinenschale ausrutscht, und der Prinz über dieses Missgeschick bis zur Erschöpfung lachen muss…

»Eine Sternstunde des Musiktheaters: Prokofjews »Die Liebe zu drei Orangen«. In der Produktion der Komischen Oper Berlin stimmte einfach alles: Tempo, Abwechslung, komödiantischer Witz, feine Ironie, poetische Romantik und burleske Clownerie.« (NDR)

Musikalische Leitung … Dirk Kaftan
Inszenierung … Andreas  Homoki
Bühnenbild … Frank Philipp Schlößmann
Kostüme … Mechthild Seipel

Mit:
Der König … Carsten Sabrowski
Der Prinz … Finnur Bjarnason
Truffaldino … Peter Renz
Smeraldine … Karolina Gumos

Karten 12  – 70 € … per Telefon 030.47 99 74 00 oder online … www.komische-oper-berlin.de

Berlin, Komische Oper Berlin, Der Rosenkavalier, 30.03.2012

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Komische Oper Berlin

»Dieser Rosenkavalier der Komischen Oper ist eine Hörenswürdigkeit« (Berliner Morgenpost)

Freitag, 30. März 2012 18:00 Uhr

»Dieser Abend ist eine Sensation. Als tanzte die ganze große müde Stadt plötzlich Walzer. Als fiele ihr und uns wie Schuppen von den Augen, was wir schon immer wussten und woran wir bloß nicht mehr zu glauben wagten. Aus Mattigkeit, aus kleingestricktem Herzen. Die Oper, wenn sie so selbstverständlich selbstbewusst und bescheiden daherkommt wie in diesem Rosenkavalier an der Behrenstraße, wird uns retten. Als letzte, erste Herausforderung. Wir müssen nur ein bisschen.« (Der Tagesspiegel)

Die Spieloper »aus dem Geiste Mozarts« imaginiert kurz vor dem 1. Weltkrieg noch einmal den Glanz einer vergangenen Epoche und konfrontiert uns gleichzeitig mit deren Verfall. In Andreas Homokis gefeierter Inszenierung wird die »Komödie für Musik« eine poetische Erzählung über Vergänglichkeit und die schmerzlichen Wandlungen im Leben eines jeden Menschen.

Musikalische Leitung … Patrick Lange
Inszenierung … Andreas Homoki
Die Feldmarschallin Fürstin Werdenberg … Christiane Iven
Der Baron Ochs auf Lerchenau … Jens Larsen
Octavian … Stella Doufexis
Herr von Faninal … Klaus Kuttler

Karten 12  – 70 € … per Telefon 030.47 99 74 00 oder online … www.komische-oper-berlin.de

Berlin, Komische Oper Berlin, Spielzeit 2012/13

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Komische Oper Berlin

Spielzeit 2012/13: Große Vorhaben, niedrige Auslastung

Die Komischen Oper Berlin baut auf Walter-Felsenstein-Tradition:
- Regisseur Barrie Kosky nun auch neuer Intendant 
- Regisseur und Intendant Andreas Homoki geht

Die seit über 60 Jahren kultivierte Regielastigkeit der Komischen Oper Berlin bleibt den Berlinern auch in den kommenden Jahren erhalten. Das Erbe von Übervater Walter Felsenstein verwaltet ab sofort der regiegetriebene Australier Barrie Kosky. Kosky wird ab der Spielzeit 2012/13 neuer Intendant der Komische Oper Berlin. Mit Barry Kosky wird Henrik Nánási neuer Generalmusikdirektor (GMD) der Komischen Oper Berlin. GMD-Vorgänger Carl St. Clair hatte 2010 über Regiethemen entnervt fristlos gekündigt. Die bescheidene Auslastung der Komischen Oper Berlin, seit Jahren bei 65% dümpelnd, wird sich also auch in den kommenden Jahren nicht erholen. Vergleich: Auslastung der Berliner Staatsoper 88%, der großen Deutschen Oper Berlin 80,6%.

In der Spielzeit 2012/13 wird die Komische Oper Berlin zwölf Premieren präsentieren: Zehn Musiktheaterpremieren und zwei konzertante Operetten. Dabei geben fünf Regisseure ihr Opernregie-Debüt in Berlin. Insgesamt sind 173 Vorstellungen und 30 Konzerte in der kommenden Spielzeit zu erleben.

Die Monteverdi-Trilogie
Die Spielzeit beginnt am 16. September 2012 mit einem Riesenevent: An nur einem Tag sind alle drei vollständig erhaltenen Opern Claudio MonteverdisOrpheus, Odysseus, Poppea – in der Inszenierung des neuen Intendanten der Komischen Oper Berlin, Barrie Kosky, und in einer musikalischen Bearbeitung der aus Usbekistan stammenden Komponistin Elena Kats-Chernin zu sehen.

12 Stunden Musiktheater, von morgens 11 Uhr bis abends 23 Uhr, mit über 200 Künstlern auf der Bühne. Für das leibliche Wohl bei diesem Opernmarathon ist ausreichend gesorgt. Und wer nicht alles an einem Tag sehen will, kann Die Monteverdi-Trilogie natürlich auch als Einzelvorstellungen im Laufe einer Woche oder eines Monats genießen. Aber wichtig: Wer früh bucht, spart Geld! Wer Karten für alle drei Monteverdi-Opern bis zum 8. Juli 2012 bucht, spart 30%!

Drei Uraufführungen
Den drei ältesten Werke der Operngeschichte folgen in der Spielzeit 2012/13 drei Uraufführungen. 405 Jahre Operngeschichte in einer Spielzeit! Am 30. September 2012 hat Olga Neuwirths American Lulu, eine Auseinandersetzung mit Alban Bergs Lulu, in der Inszenierung des russischen Theater- und Filmregisseurs Kirill Serebrennikov Premiere, gefolgt von der neuen Kinderoper Ali Baba und die vierzig Räuber aus der Feder des in Berlin lebenden türkischen Komponisten Taner Akyol (Premiere am 28. Oktober 2012, Regie: Matthias Davids). In Koproduktion mit den Bregenzer Festspielen entsteht Detlev Glanerts Solaris nach dem berühmten Roman von Stanislaw Lem, das am 19. Mai 2013 seine Berliner Premiere in der Regie von Moshe Leiser und Patrice Caurier erleben wird.

Mozart
Seinen Einstand als Operndirigent gibt der neue Generalmusikdirektor der Komischen Oper Berlin, Henrik Nánási, mit Mozarts Die Zauberflöte, die in der Inszenierung von Barrie Kosky und der englischen Theatergruppe „1927“ ab dem 25. November 2012 zu sehen sein wird und Auftakt ist zu einem neuen Mozart-Zyklus an der Komischen Oper Berlin. Als führendes Mozart-Haus der Stadt macht die Komische Oper Berlin in den kommenden Jahren den Monat Mai zum »Mozart-Mai«: mit Die Zauberflöte, Die Entführung aus dem Serail, Die Hochzeit des Figaro, Don Giovanni, vier Kammerkonzerten und einem Sinfoniekonzert mit Mozarts Requiem unter der Leitung von Generalmusikdirektor  Henrik Nánási.

Operette
Zwei konzertante Premieren und die letzte Premiere der Spielzeit 2012/13 stehen in der Tradition des Hauses an der Behrenstraße als einstmals führendes Operettenhaus Europas: Mit den konzertanten Aufführungen von Emmerich Kálmáns zu Unrecht vergessenem Juwel Die Bajadere (23. Dezember 2012) und Kurt Weills satirisch-spritziger Operette Der Kuhhandel (18. und 22. Januar 2013) sind zwei ganz unterschiedliche Werke der Gattung Operette zu erleben, denen Paul Abrahams spektakuläre Jazz-Operette Ball im Savoy eine weitere Facette hinzufügt. Intendant Barrie Kosky inszeniert dieses seit seiner Uraufführung 1932 in Berlin nicht mehr gespielte Meisterwerk mit Dagmar Manzel und Helmut Baumann in den Hauptrollen (Premiere am 9. Juni 2013).

Komische Oper Berlin, Eingang Behrenstrasse (c) IOCO Brandenburger Tor, Berlin  (c) IOCOKomische Oper Management: S. Moser, A. Homoki, (c) IOCO

Kurt-Weill-Woche
Dem facettenreichen Werk des jüdisch-deutsch-amerikanischen Komponisten Kurt Weill ist eine ganze Woche im Januar gewidmet: neben den Aufführungen von Der Kuhhandel, Die sieben Todsünden (mit Dagmar Manzel), Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny und einem Nachtkonzert mit Kammermusik von Weill beehren auch zwei außergewöhnliche Weill-Interpretinnen das Haus an der Behrenstraße: Die weltweit gefeierte Musical-Sängerin Ute Lemper präsentiert in »Berlin to Broadway« am 20. Januar 2013 Kurt-Weill-Klassiker, Tangos, Chansons und jiddische Lieder, die Grande Dame des deutschen Schauspiels Gisela May tritt im Rahmen eines Weill-Konzerts am 24. Januar 2013 unter  der Leitung von Kapellmeisterin Kristiina Poska auf.

Große Oper
Zwei großorchestrierte Opern, die unterschiedlicher nicht sein könnten, ergänzen den Spielplan im Februar und März: Pjotr I. Tschaikowskis leidenschaftliches Drama Mazeppa, das als Neuproduktion noch nie in Berlin zu erleben war (Premiere am 24. Februar 2013), und Engelbert Humperdincks berühmte und beliebte Märchenoper Hänsel und Gretel (Premiere am 24. März 2013). Ivo van Hove, Leiter der Toneelgroep Amsterdam, Hollands bedeutendstem Schauspielensemble, inszeniert mit Mazeppa zum ersten Mal eine Oper in Berlin. Am Pult steht Generalmusikdirektor Henrik Nánási. Reinhard von der Thannen, der mit seinen außergewöhnlichen Ausstattungen die europäische Theaterästhetik seit mehr als 20 Jahren maßgeblich beeinflusst, übernimmt bei Hänsel und Gretel – erst zum zweiten Mal in seiner überaus erfolgreichen Karriere – auch die Regie. Die Musikalische Leitung liegt bei der Kapellmeisterin der Komischen Oper Berlin, Kristiina Poska.

Sinfoniekonzerte
Highlights des Konzertprogramms mit dem Orchester der Komischen Oper Berlin sind das Antrittskonzert des neuen Generalmusikdirektor Henrik Nánási am 12. Oktober 2012 mit Werken von Richard Strauss, Béla Bartók und Antonin Dvorák, ein Konzert am 9. November 2012 mit dem berühmten polnischen Komponisten Krzysztof Penderecki, in dem er seine eigene 4. Sinfonie und die 9. Sinfonie von Dmitri Schostakowitsch dirigiert, ein Konzert am 7. Dezember 2012 mit dem Ausnahmepianisten Rudolf Buchbinder mit drei Klavierkonzerten von Haydn, Mozart und Beethoven, bei denen der Künstler vom Klavier aus das Orchester der Komischen Oper Berlin leitet, das Neujahrskonzert am 1. Januar 2013 mit Werken von Gershwin, Bernstein und Ravel unter der Leitung von Generalmusikdirektor Henrik Nánási und mit der international gefragten, 24-jährigen Pianistin Lise de la Salle, und ein Konzert am 14. Juni 2013 mit Stargeiger Gidon Kremer, der die Deutsche Erstaufführung eines ihm gewidmeten Violinkonzerts aus der Feder des russischen Komponisten Victor Kissine spielen wird.

Nachtkonzerte
Die beliebte Reihe mit Kammerkonzerten zu später Stunde in Bühnenbildern laufender Produktionen wird mit sechs Konzerten in der Spielzeit 2012/13 fortgesetzt. Musiker und Musikerinnen des Orchesters der Komischen Oper Berlin, Sänger aus dem Ensemble und aus dem Opernstudio der Komischen Oper Berlin präsentieren Werke von Monteverdi bis Penderecki.

Konzert mit Maria Farantouri
Ein Konzert der besonderen Art präsentiert die Komische Oper Berlin am 8. April 2013: Maria Farantouri, die »größte Stimme Griechenlands«, die »Joan Baez des Mittelmeeres« (Le Monde), kommt nach Berlin, um mit dem Orchester der Komischen Oper Berlin unter der Leitung von Symeon Ioannidis Lieder ihres berühmten Landsmanns Mikis Theodorakis und des türkischen Ali Baba-Komponisten Taner Akyol zu singen. Ein türkisch-griechisches »Joint venture« der Sonderklasse!

Wiederaufnahmen
15 Wiederaufnahmen präsentiert die Komische Oper Berlin in der Spielzeit 2012/13, darunter die Neueinstudierung von György Ligetis Le Grand Macabre in der Inszenierung von Barrie Kosky.

 

Berlin, Komische Oper Berlin, Highlights 17. bis 21.02.2012

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Komische Oper Berlin

Highlights 17. bis 21.02.2012

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Samstag, 17. März 2012

Letzte Vorstellung der Spielzeit … La Bohème

19:30 Uhr

 Die »vier Musketiere«, der Dichter Rodolphe, der Maler Marcel, der Musiker Schaunard und Colline, der Philosoph, sind wahre Lebenskünstler. Von der Hand in den Mund lebend, triumphieren sie mit Witz und Charme über triviale Alltagswidrigkeiten wie Brennholzmangel oder ihren kleinkarierten Vermieter. Als sich Rodolphe und Mimi am Weihnachtsabend verlieben und die raffinierte Musette ihren geldgepolsterten Verehrer in die Wüste schickt, um mal wieder zu Marcel zurückzukehren, scheint das Glück perfekt. Doch Monate später treiben Eifersucht und Not die beiden ungleichen Paare zur Verzweiflung. Mimi ist schwer krank – Rodolphe unfähig, ihr zu helfen. Erst als die sterbenskranke Mimi zu Rodolphe zurückkehrt, findet sich die alte Bohème-Gemeinschaft wieder zusammen.

»Homoki weiß gut, was er an diesem Ensemble hat. Er lässt es singen und räumt ihm dafür die Bühne leer. Chor und Solisten füllen den Raum, dazu ein gewaltiger Weihnachtsbaum, der in allen Farben glitzern kann. So ist immer Bewegung und Farbe zu sehen, manchmal schneit es ein bisschen.« (taz)

Musikalische Leitung … Lukasz Borowicz
Inszenierung … Andreas Homoki

BESETZUNG:
Mimi … Brigitte Geller
Musette … Maureen McKay
Rodolphe … Timothy Richards
Marcel … Günter Papendell

Karten 12  – 79 € … per Telefon 030.47 99 74 00 oder online … www.komische-oper-berlin.de

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Sonntag, 18. März 2012

Die Liebe zu drei Orangen … »Ein Theaterwunder! Richtiger noch: musikalisches Wundertheater.« (Berliner Morgenpost)

19:00 Uhr

»Dieser Prokofjew geht mit solch ansteckender Begeisterung über die Bühne, dass das Publikum ganz und gar aus dem Häuschen gerät. Der Riesenspaß, den das spiellaunige Ensemble, Chor und Orchester entfachen, weckt die Lebensgeister des Publikums.« (Opernwelt)

Wer öfter mal ins Theater geht, kennt diesen Traum: Einmal bestimmen können, was gespielt wird – etwas Komisches, etwas Trauriges oder etwas Romantisches! In Prokofjews Oper geht dieser Wunsch in Erfüllung. Denn sie präsentiert nicht nur eine witzige und rührende Geschichte um einen zunächst furchtbar kranken Prinzen, der nicht lachen kann und sich dann unsterblich in drei Orangen verliebt. Auch das Publikum mischt sich, wenn es nottut, tatkräftig ins Geschehen ein, biegt es den eigenen Wünschen entsprechend zurecht und bringt es schließlich gegen alle Regeln der Logik zu einem guten Ende.

Musikalische Leitung … Dirk Kaftan
Inszenierung … Andreas Homoki

BESETZUNG:
Fata Morgana … Aurelia Hajek
Celio … Marko Spehar
Der König … Carsten Sabrowski
Der Prinz … Christoph Späth
 
Karten 11 – 66 € … per Telefon 030.47 99 74 00 oder online … www.komische-oper-berlin.de
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Dienstag, 20. März 2012

Das bronzene Pferd … die neueste Ausgrabung der Komischen Oper – eine Komische Oper

19:30 Uhr

Das ist ein wahres Dreamteam: Der eine – Daniel François Esprit Auber – schrieb gut 50 Opern, die bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts zum eisernen Kernbestand des Opern-Repertoires gehörten, der andere – Eugène Scribe – verfasste gar mehr als 400 Dramen und Libretti, war einer der erfolgreichsten Schriftsteller seiner Zeit und wohl der einfluss­reichste Dramatiker des 19. Jahrhunderts. Die Geschichte aber hat es nicht gut gemeint mit den beiden, und so hat sich einiges an Archiv-Staub auf ihren Werken abgelagert. Die Komische Oper Berlin hat tief gegraben und fördert Das bronzene Pferd zutage, ein Werk von schier unglaublicher Virtuosität und absurdem Witz.

»Scribe und Auber beherrschen die Mechanismen der Farce mit einer fast erschreckenden Perfektion und spielen lustvoll und mit subtiler Ironie mit Klischees. Es geht um China, die Begierden zwischen Männern und Frauen und das Verhältnis von Herrschern und Beherrschten – auf öffentlicher wie privater Ebene. Am Ende wird klar, dass eigentlich alles, wahrscheinlich auch unser eigenes Leben, vollkommen absurd ist.« sagt Regisseur Frank Hilbrich, der mit der an komödiantischen Verwicklun­gen und überraschenden Wendungen reichen Oper um das geheimnis­volle bronzene Pferd, sein Berliner Regie-Debut an der Komischen Oper Berlin gibt. »Diese Oper ist unglaublich bizarr und wunderbar skurril. Es geht um Chinesen, die eigentlich Franzosen oder vielleicht doch wir Berliner sind. Und trotzdem geht alles sehr chinesisch zu.« Klar?

Musikalische Leitung … Maurizio Barbacini
Inszenierung … Frank Hilbrich

BESETZUNG:
Yang, kaiserlicher Prinz von China … Sung-Keun Park
Stella, eine Mogulprinzessin … Julia Giebel
Tsing-Sing, Mandarin … Tom Erik Lie
Tschin-Kao, Bauer … Juri Batukov
Yan-Ko … Joska Lehtinen
Pe-Ki … Annelie Sophie Müller
Tao-Jin, Tsing-Sings vierte Frau … Erika Roos
Lo-Mangli, Ehrendame der Prinzessin … Violetta Madjarowa

Karten 11  – 66 € … per Telefon 030.47 99 74 00 oder online … www.komische-oper-berlin.de


Berlin, Komische Oper Berlin, Highlights 16. bis 22.02.2012

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Komische Oper Berlin

Highlights 16. bis 22.02.2012

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Erstes Komische Oper ‘Kinderfestival …

15. – 19. Februar 2012
Opernvorstellungen, Workshops und Mitmachaktionen
für die ganze Familie und zwei Fachbesuchertage

Nahezu 40.000 Kinder und Jugendliche lassen sich jährlich an der Komischen Oper Berlin von der Welt der Musik und des Theaters faszinieren – wenn das kein Grund zu feiern ist! Denn was mit kleinen Opernvorstellungen auf der Vorbühne begann, hat sich dank des vehementen Engagements des scheidenden Intendanten Andreas Homoki nach 10 Jahren zu einem florierenden Bereich entwickelt, der in Deutschland führend ist: In jeder Spielzeit wird eine Kinderopern-Neuproduktion auf der großen Bühne herausgebracht.

Und fast jedes Jahr wird eine Uraufführung in Auftrag gegeben, die so viel Beachtung finden, dass sie mittlerweile an vielen Opernhäusern in Europa nachgespielt werden. Wie könnte man das gebührender feiern als mit einem mehrtägigen Festival?! Zu Ehren ihrer jüngsten Zuschauer richtet die Komische Oper Berlin erstmals ein Kinderfestival aus. Die schillernde Opernwelt zeigt sich an fünf Tagen in all ihrer Vielfalt – auf der Bühne und hinter den Kulissen. Geboten werden neun Opernvorstellungen: Neben den Auftragswerken der Komischen Oper Berlin, die für besondere Furore gesorgt haben, wie die Abenteueroper Robin Hood, die Märchenoper Die Schneekönigin und die abenteuerliche Insektenoper Mikropolis, werden auch zwei Opern aus dem »Erwachsenenrepertoire« gezeigt, La Bohème und Die Liebe zu drei Orangen, beides Inszenierungen von Andreas Homoki, die immer wieder auch Kinder ab 6 Jahren begeistern. Dazu gibt es ein Rahmenprogramm für große und kleine Opernfreunde mit spannenden Workshops für alle und einem großen Familientag im Foyer. Außerdem sind Fachleute eingeladen, an zwei Tagen über das recht neue Genre Kinderoper zu diskutieren und sich durch Vorträge, Podiumsdiskussionen und in Praxis-Workshops in diesem Bereich fortzubilden.

Programm …
Mittwoch, 15. Februar …
19.00 Uhr Die Liebe zu drei Orangen
 
Donnerstag, 16. Februar
11:00 Uhr Robin Hood
19:00 Uhr La Bohème

Freitag, 17. Februar
11:00 Uhr Mikropolis
19:00 Uhr Die Schneekönigin

Samstag, 18. Februar
11:00 Uhr Robin Hood
19:00 Uhr Mikropolis

Sonntag, 19. Februar
11:00 Uhr Die Schneekönigin
19:00 Uhr Die Liebe zu drei Orangen

Karten … Kartentelefon Komische Oper Berlin … +49.(0)30.47 99 74 00 karten@komische-oper-berlin.de, www.komische-oper-berlin.de

Montag bis Samstag 9:00 bis 20:00 Uhr, Sonntag 14:00 bis 20:00 Uhr
Für die Opernvorstellungen des Kinderfestivals gelten die üblichen Eintrittspreise … Erwachsene 10,00 bis 66,00 €, Kinder 8,00 € (bis 16 Jahre)

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Dienstag, 21. Februar 2012

Der Freischütz … »Viel Fleisch und nackte Haut« (dpa)

19:30 Uhr

»Bieitos „Freischütz“-Version ist anders als das Original. Brutaler, negativer, als Thriller, nicht als Volksoper. Irgendwie passt es trotzdem zusammen. Weil das Orchester (Leitung: Patrick Lange) und die Sänger (vor allem Vincent Wolfsteiner und Ina Kringelborn) so großartig sind.« (B.Z.)

Für Regisseur Calixto Bieito und sein Team ist Webers Oper weder märchenhaft noch folklo­ristisch, sondern ein düsterer, psychologischer Thriller. Der zentrale Motor der gesamten Oper ist hierbei der Raum: der Wald. Im unheimlichen Wald, fernab der Zivilisation, offenbart sich die Natur in ihrer ganzen ungebändigten Kraft. Er entlockt den Menschen ihre finstere  Seite, ihre Abgründe, über die sie selbst er­schrecken. Hier, wo das Irrationale herrscht, brechen vehement unter­drückte Gefühle und dunkle Phantasien der Figuren hervor, die inner­halb des strengen Regel­werks einer dörflichen Gemeinschaft nicht gelebt werden dürfen. Hier lernen sich die Menschen selbst kennen, hier entdecken sie ihre brutalen Visionen, ihre Sexualität, ihre animalische Seite.

Musikalische Leitung … Patrick Lange
Inszenierung … Calixto Bieito
Ottokar … Ipca Ramanovic
Kuno … Hans-Peter Scheidegger
Agathe … Bettina Jensen
Ännchen … Ariana Strahl

Karten 11 – 66 € … per Telefon 030.47 99 74 00 oder online … www.komische-oper-berlin.de

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Mittwoch, 22. Februar 2012

Hochmut, Geiz, Wollust, Zorn, Völlerei, Neid und Faulheit … Die sieben Todsünden … mit Dagmar Manzel

19:30 Uhr

Vor ihrer Flucht in die USA schrieben Kurt Weill und Bertolt Brecht im Exil ein letztes gemeinsames Werk: Die sieben Todsünden, uraufgeführt 1933 in Paris. Es schildert die Odyssee zweier Schwestern, die beide Anna heißen und eigentlich zwei Seelen eines Wesens sind, die eine »schön, die andere praktisch«. Anna wird von ihrer Familie in die großen Städte geschickt, um Karriere als Tänzerin zu machen und damit Geld zu verdienen für den Bau eines neuen Häuschens »in Louisiana, wo die Wasser des Mississippi unterm Monde fließen«. Sieben Stationen muss Anna durchwandern und ihre Haut zu Markte tragen. Dabei deutet Brecht die klassischen Todsünden wie Faulheit, Stolz, Unzucht oder Neid zu Tugenden um. Allerdings können sich in ungerechten Verhältnissen nur reiche Menschen so etwas wie Stolz leisten – Anna muss ihre Blöße zeigen, wenn die Leute dafür bezahlen. Weill kontrastiert seinen unnachahmlich verführerischen Songstil mit dem parodistisch gesetzten Männerquartett (!) der Familie.

Üblicherweise in einen sängerisch-darstellerischen (Anna I) und einen tänzerischen Part (Anna II) aufgeteilt, werden Anna I und Anna II in dieser Inszeneirung von einer Künstlerin verkörpert, der Schauspielerin und Sängerin Dagmar Manzel. Sagt Anna im Prolog des Stückes doch selbst: »Wir sind eigentlich nicht zwei Personen, sondern nur eine einzige. Wir heißen beide Anna. Wir haben eine Vergangenheit und eine Zukunft.«

Fokussiert auf seine Protagonistin erzählt Barrie Kosky Annas bittere Geschichte im leeren Raum: »ein einsamer Beckett-Monolog mit Musik«. Und natürlich einer Prise Humor.

Musikalische Leitung … Kristiina Poska
Inszenierung … Barrie Kosky
Anna … Dagmar Manzel

Karten 10 – 48 € … per Telefon 030.47 99 74 00 oder online … www.komische-oper-berlin.de

Berlin, Komische Oper Berlin, MÄRZ 2012

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Komische Oper Berlin

 MÄRZ  2012

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Premiere … Das bronzene Pferd

Opéra comique in drei Akten von Daniel François Esprit Auber

Musikalische Leitung … Maurizio Barbacini Inszenierung … Frank Hilbrich (Regie-Debüt)

Irgendwo in China liegt ein kleines, verschlafenes Dorf. Dort geschieht Rätselhaftes: Hin und wieder erscheint – niemand weiß, woher – ein bronzenes Pferd. Da steht es dann unbeweglich, aber sowie sich ein Mann mutig in den Sattel schwingt, erhebt es sich mit rasender Geschwindigkeit in die Wolken. Von den meisten dieser kühnen Reiter hört und sieht man nie wieder etwas. Wenn aber einer zurückkommt und von seinen Erlebnissen erzählen will, wird die Aufklärung des Geheimnisses auf ebenso geheimnisvolle Weise verhindert: Er wird zu Stein. Das Risiko ist also groß, deshalb soll auch hier nicht mehr verraten werden.

Auber schrieb zu diesem holden Blödsinn eine Musik, die so lebendig und urkomisch ist, dass der Zuschauer mit schwerem Stress für seine Lachmuskeln rechnen muss.

11. März 2012, 19:00 Uhr
Weitere Vorstellungen … 20./26. März, 7./27. April 2012, jeweils 19:30 Uhr

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Wiederaufnahme … Kiss me, Kate

Musical in zwei Akten von Cole Porter

Musikalische Leitung … Koen Schoots Inszenierung … Barrie Kosky

»Nicht nur am Broadway ein Erfolg, sondern auch Unter den Linden ein Knaller! Barrie Kosky steckt Cole Porters Musical-Klassiker Kiss me, Kate in ein schrilles Paillettenoutfit und katapultiert die Geschichte um die Shakespeare-Inszenierung einer nicht nur finanziell angeschlagenen Theatertruppe in ungeahnte Sphären. Mit perfekten Choreographien, phantastischen und fast textilfreien Kostümen sowie – natürlich – einer Showtreppe. Über all den Glitter verliert Kosky aber die Geschichte um die Protagonisten Lilli und Fred nie aus den Augen. Dagmar Manzel ist als Lilli Vanessi der unbestrittene Star des Abends und brilliert als Luder, Lilie, Sirene und Kreischamsel.« (Berliner Morgenpost)

14. März 2012, 19:30 Uhr
Weitere Vorstellungen … 23./24./31. März 2012, jeweils 19:30 Uhr; 1. April, 19:00 Uhr und 12./13./21. April 2012, jeweils 19:30 Uhr

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Wiederaufnahme … Der Rosenkavalier

Komödie für Musik in drei Aufzügen von Hugo von Hofmannsthal
Musik von Richard Strauss

Musikalische Leitung … Patrick Lange Inszenierung … Andreas Homoki

»Dieser Abend ist eine Sensation. Als tanzte die ganze große müde Stadt plötzlich Walzer. Als fiele ihr und uns wie Schuppen von den Augen, was wir schon immer wussten und woran wir bloß nicht mehr zu glauben wagten. Aus Mattigkeit, aus kleingestricktem Herzen. Die Oper, wenn sie so selbstverständlich selbstbewusst und bescheiden daherkommt wie in diesem Rosenkavalier an der Behrenstraße, wird uns retten. Als letzte, erste Herausforderung. Wir müssen nur ein bisschen wollen.« (Der Tagesspiegel)

25. März 2012, 18:00 Uhr
Weitere Vorstellungen … 30. März und 8./15. April 2012, jeweils 18:00 Uhr

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 Wiederaufnahme … Hoffmanns Erzählungen

Phantastische Oper in fünf Akten von Jacques Offenbach
Musikalische Leitung … Yordan Kamdzhalov Inszenierung … Thilo Reinhardt

»Es herrschte einhellige Begeisterung. Thilo Reinhardt ist ein Abend gelungen, der im besten Sinne den Geist des Komische-Oper-Gründers Walter Felsenstein beschwört. Hier geben sich Musik und Theater gegenseitig Kraft, hier wird szenische Intensität möglich durch ein Sängerensemble, bei dem sich jeder auf den anderen verlassen kann. Thilo Reinhardt glaubt an das Werk, vertraut der Partitur und will einfach nur die Geschichte erzählen.« (Der Tagesspiegel)

28. März 2012, 19:30 Uhr
Weitere Vorstellungen … 3./14./30. April 2012, jeweils 19:30 Uhr

Berlin, Komische Oper Berlin, PREMIERE Die sieben Todsünden, 12.02.2012

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Komische Oper Berlin

Die sieben Todsünden … mit Dagmar Manzel

Ballett mit Gesang von Kurt Weill
Fassung für tiefe Frauenstimme (bearbeitet von Wilhelm Brückner-Rüggeberg)
Text von Bertolt Brecht

Musikalische Leitung … Kristiina Poska  Inszenierung … Barrie Kosky  Kostüme … Esther Bialas Choreographie … Otto Pichler  Dramaturgie … Bettina Auer  Licht … Franck Evin

Besetzung … Anna (Dagmar Manzel), Vater (Joska Lehtinen), Bruder (Adam Cioffari), Bruder (Matthias Siddhartha Otto), Mutter (Tim Klaski)

Einführungsmatinee … Sonntag, 29. Januar 2012, 12:00 Uhr

PremiereSonntag, 12. Februar 2012, 19:00 Uhr in der Komischen Oper Berlin

Nach dem sensationellen Erfolg von Cole Porters Musical Kiss me, Kate arbeiten Dagmar Manzel und Regisseur Barrie Kosky erneut an der Komischen Oper Berlin zusammen. Ganz fokussiert auf seine Protagonistin, die Schauspielerin und Sängerin Dagmar Manzel, erzählt der künftige Intendant des Hauses die bittere Geschichte der Anna in Weills Die sieben Todsünden.

Vor ihrer Flucht in die USA schrieben Kurt Weill und Bertolt Brecht im Exil ein letztes gemeinsames Werk: Die sieben Todsünden, uraufgeführt 1933 in Paris. Es schildert die Odyssee zweier Schwestern, die beide Anna heißen und eigentlich zwei Seelen eines Wesens sind, die eine »schön, die andere praktisch«. Anna wird von ihrer Familie in die großen Städte geschickt, um Karriere als Tänzerin zu machen und damit Geld zu verdienen für den Bau eines neuen Häuschens »in Louisiana, wo die Wasser des Mississippi unterm Monde fließen«. Sieben Stationen muss Anna durchwandern und ihre Haut zu Markte tragen. Dabei deutet Brecht die klassischen Todsünden wie Faulheit, Stolz, Unzucht oder Neid zu Tugenden um. Allerdings können sich in ungerechten Ver­hältnissen nur reiche Menschen so etwas wie Stolz leisten – Anna muss ihre Blöße zeigen, wenn die Leute dafür bezahlen. Weill kontrastiert seinen unnachahmlich verführerischen Songstil mit dem parodistisch gesetzten Männerquartett der Familie.

Berlin, Komische Oper Berlin, Highlights 26.Januar bis 1. Februar 2012

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Komische Oper Berlin

Highlights 26.Januar bis 1. Februar 2012

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Freitag, 27. Januar 2012 19:30 Uhr
Carmen … nur noch zwei Mal

»Der Berliner Regisseur Baumgarten zeigte eine Liebesgeschichte, die in der heutigen sozialen Realität stattfindet. Sein Spanien ist weit entfernt vom Klischee eines Georges Bizet, der das Land übrigens niemals gesehen hat: Da war das Ende der spanischen Immobilienblase mit halb fertigen, aber schon wieder verfallenden Häusern zu sehen. In der Stadt Sevilla sammeln sich Gestrandete aus aller Welt, es werden viele Sprachen gesprochen und die sozialen Probleme sind unübersehbar. Marx und Lenin werden als abgenagte Gerippe über die Bühne getragen, die auch nichts mehr zur Lösung der Probleme beitragen können. Wie sonst an der Komischen Oper üblich wurde bei dieser Inszenierung nicht durchgehend auf Deutsch gesungen, sondern auch mal französisch; gesprochen wurde auch Spanisch und Englisch. Eine harte Geschichte, denn sie erzählt auch von der Kälte beim Beenden einer Beziehung.« (dapd)

Musikalische Leitung … Josep Caballé-Domenech
Inszenierung … Sebastian Baumgarten

BESETZUNG:
Carmen … Stella Doufexis
Don José … Timothy Richards
Micaela … Erika Roos

Karten 12 – 79 € … per Telefon 030.47 99 74 00 oder online … www.komische-oper-berlin.de

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Samstag, 28. Januar 2012 19:30 Uhr
La Traviata»Virtuoser geht Regie nicht.« (Der Tagesspiegel)

»Oper ohne allen Opernplunder. Ganz pur, ganz innen, ganz Nur-Mensch. Virtuoser geht Regie nicht.« (Der Tagesspiegel)

Violetta will das Leben auskosten, denn ihre Zeit ist knapp. Im Rausch des Augenblicks sucht sie ihre tödliche Krankheit zu vergessen. Von allen begehrt steht sie im Mittelpunkt der vornehmen Pariser Demimonde, an wahre Gefühle aber kann sie nicht mehr glauben. Als ihr jedoch der junge Adlige Alfred glühend seine Liebe erklärt, ist Violetta berührt von seiner Utopie einer universalen Liebe und bricht radikal mit ihrer Vergangenheit: Gemeinsam mit Alfred flüchtet sie in eine scheinbare Idylle der Zweisamkeit, fernab der Großstadt. Doch Alfreds Vater Germont fordert von Violetta die Beendigung dieser Mesalliance, so dass sie schließlich in ihre alten Verhältnisse zurückkehrt. Nach einem öffentlichen Eklat bleibt Violetta allein. Ihr Zustand ist aussichtslos.

Musikalische Leitung … Kristiina Poska
Inszenierung … Hans Neuenfels

BESETZUNG:
Violetta Valéry … Brigitte Geller
Flora Bervoix … Karolina Gumos

Karten 12 – 79 € … per Telefon 030.47 99 74 00 oder online … www.komische-oper-berlin.de

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Sonntag, 29. Januar 2012 19:00 Uhr
Premiere … Calixto Bieito inszeniert Der Freischütz (ab 16 Jahren)

Keine Hochzeit und keine Erbförsterei ohne erfolgreichen Probeschuss, so verlangt es ein Gesetz aus alten Tagen. Nun wollen der Jägerbursche Max und Agathe, die Tochter des Erbförsters, heiraten. Doch je näher der Tag der Prüfung rückt, umso mehr macht sich Angst breit: Max trifft bei keinem Schuss mehr, während Agathe schreckliche Ahnungen quälen. So ist es ein leichtes für Max’ älteren Kollegen Kaspar, den Verzweifelten zu überzeugen, dass nur noch dunkle Mächte und schwarze Magie ihn retten können. Mitternächtens steigt Max mit Kaspar in die verrufene Wolfsschlucht, um treffsichere Freikugeln zu gießen.

Musikalische Leitung … Patrick Lange
Inszenierung … Calixto Bieito
Bühnenbild … Rebecca Ringst
Kostüme … Ingo Krügler

BESETZUNG:
Ottokar … Güntern Papendell
Kuno … Hans-Peter Scheidegger
Agathe … Ina Kringelborn
Ännchen … Julia Giebel

Karten 12 – 85 € … per Telefon 030.47 99 74 00 oder online … www.komische-oper-berlin.de