Berlin, Berliner Philharmonie, Silvesterkonzert mit RATTLE und MUTTER, 29./30./31.12.2015

Dezember 24, 2015  
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Berliner Philharmoniker

Berliner Philharmonie © Schirmer / Berliner Philharmoniker

Berliner Philharmonie © Schirmer / Berliner Philharmoniker

Silvesterkonzert mit Simon Rattle und Anne-Sophie Mutter

Di, 29. Dez. 2015 20 Uhr
Mi, 30. Dez. 2015 20 Uhr
Do, 31. Dez. 2015 17:30 Uhr

Mit französischem Esprit verabschieden die Berliner Philharmoniker und Simon Rattle das Publikum aus dem Jahr 2015. Stargast ist Anne-Sophie Mutter, die in Camille Saint-Saëns’ mitreißendem Introduction et Rondo capriccioso und Maurice Ravels hochvirtuoser Tzigane brilliert. Dazu gibt es Orchesterstücke und Tänze aus französischen Opern und Balletten, ehe das Programm mit Ravels rasant wogendem La Valse endet.

BERLINER PHILHARMONIKER
SIR SIMON RATTLE Dirigent
ANNE-SOPHIE MUTTER Violine

PROGRAMM:
Emmanuel Chabrier
Ouvertüre zur Oper L’Étoile
Camille Saint-Saëns
Introduction et Rondo capriccioso für Violine und Orchester a-Moll op. 28
Anne-Sophie Mutter Violine
Jules Massenet
Orchesterstücke aus der Oper Le Cid (Suite)
Maurice Ravel
Tzigane, Rhapsodie für Violine und Orchester
Anne-Sophie Mutter Violine
Francis Poulenc
Les Biches, Ballettsuite
Maurice Ravel
La Valse, Poème chorégraphique für Orchester

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Pressemeldung Berliner Philharmoniker

Berlin, Berliner Philharmonie, Sängerisches Dreamteam: BARTOLI und VILLAZON, 08.12.2015

Dezember 7, 2015  
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Berliner Philharmoniker

Berliner Philharmonie © Schirmer / Berliner Philharmoniker

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Sängerisches Dreamteam:
Cecilia Bartoli und Rolando Villazón

Di, 08. Dez. 2015 20 Uhr

Die Mezzosopranistin Cecilia Bartoli und der Tenor Rolando Villazón zählen zu den führenden Interpreten ihres Stimmfachs. In diesem Monat gehen die beiden Künstler erstmals gemeinsam auf Europatournee und machen dabei auch Station in der Berliner Philharmonie. Und eines ist sicher: Das Programm mit Arien, Duetten und Szenen aus Opern von Mozart, Rossini, Bellini und Donizetti führt das Publikum durch sämtliche Höhen und Tiefen menschlicher Leidenschaften.

CECILIA BARTOLI Mezzosopran
ROLANDO VILLAZÓN Tenor
ORCHESTRA LA SCINTILLA AN DER OPER ZÜRICH
ADA PESCH Konzertmeisterin
Pier Luigi Fabretti Oboe

Musikalisches Gipfeltreffen: Cecilia Bartoli liebt es, die Register wie ihre Rollen zu wechseln und die ganze Palette von Gefühlszuständen auszuspielen – von innig zart bis rasend, von schüchtern bis wild, von verliebt bis wütend. »Die Musik ist wie ein Feuerwerk«, sagt sie, »man weiß nicht so recht, wohin die Stimme geht, wohin die Instrumente sie führen.« Die Mezzosopranistin gehört seit über zwei Jahrzehnten zu den absoluten Topstars der Klassik-Szene, mit einem dunkel-satten Timbre von bewegender Schönheit, einem herausragenden darstellerischen Talent, außerordentlicher Musikalität und einer elektrisierenden Bühnenausstrahlung im Konzert und auf der Opernbühne.

In der Berliner Philharmonie trifft Cecilia Bartoli nun auf Rolando Villazón, einen der zurzeit erfolgreichsten Tenöre der Welt. Dass er wegen seines baritonalen Timbres oft mit dem jungen Domingo verglichen wurde, war ihm nur recht; schließlich war und ist Domingo Villazóns großes Vorbild: Ihm hat er im Opernhaus von Mexico City vorgesungen, »La Donna è mobile« aus Rigoletto. Domingo prophezeite dem jungen Kollegen eine große Zukunft und sollte Recht behalten.

Nach dem Europadebüt von 1999 begann Villazóns steile Karriere, die ihn in rasendem Tempo an die großen Bühnen der Welt führte. Cecilia Bartoli und Rolando Villazón haben Arien, Duette und Szenen aus Opern von Mozart, Rossini, Bellini und Donizetti im Gepäck. Begleitet werden sie vom Originalklangensemble Orchestra La Scintilla, das unter der Leitung von Ada Pesch regelmäßig in den großen internationalen Konzertsälen zu erleben ist.

PROGRAMM:
Wolfgang Amadeus Mozart
Ouvertüre zu Così fan tutte KV 588
Wolfgang Amadeus Mozart
»Si mostra la sorte«, Arie für Sopran und Orchester KV 209
Wolfgang Amadeus Mozart
»Chi sà, chi sà, qual sia«, Arie für Sopran und Orchester KV 582
Wolfgang Amadeus Mozart
»Fra gli amplessi in pochi istanti«, Duett Fiordiligi – Ferrando aus Così fan tutte KV 588
Gioachino Rossini
Sinfonia aus La Cenerentola
Gaetano Donizetti
»Inosservato …« – »Angelo casto el bel«, Rezitativ und Arie des Marcello aus Il duca d?Alba
Gioachino Rossini
»Nacqui all’affanno …« – «Non più mesta«, Accompagnato-Rezitativ und Arie der Cenerentola aus La Cenerentola
Gaetano Donizetti
»Una furtiva lagrima«, Romanze des Nemorino aus L?elisir d?amore
Vincenzo Bellini
Oboenkonzert Es-Dur
Vincenzo Bellini
»Torna, vezzosa Fillide«, Romanze für Tenor und Klavier (Fassung mit Orchesterbegleitung)
Gioacchino Rossini
Sinfonia aus La scala di seta (Die seidene Leiter)
Gioacchino Rossini
Aus Otello: »Assisa a? piè d’un salice«, Kanzone der Desdemona, »Deh calma, o ciel, nel sonno«, Gebet der Desdemona sowie »Eccomi giunto inosservato« – »Non arrestare il colpo« – »Notte per me funesta«, Szene und Duett Otello – Desdemona

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Pressemeldung Berliner Philharmoniker

 

Berlin, Berliner Philharmoniker, Dirigentenwechsel: Triumph der Haken und Ösen, IOCO Aktuell, 16.10.2015

Berliner Philharmonie © Schirmer / Berliner Philharmoniker

Berliner Philharmonie © Schirmer / Berliner Philharmoniker

Berliner Philharmoniker: Für Jahre gefangen im Führungsvakuum

Alles musikalische Geschehen der Berliner Philharmoniker wird seit dem Januar 2013 überlagert von der merkwürdigen Kündigung ihres jetzigen Chefdirigenten Simon Rattle zum Herbst 2018. Ungeachtet aller künstlerischer Auswirkungen sind bis 2021 die mit Rattles Kündigung verbundenen Haken und Ösen  für Außenstehende kaum überschaubar. Kirill Petrenko, zurzeit GMD an der Bayerischen Staatsoper, wurde im Juni 2015 ab Herbst 2019 zum elften Chefdirigenten der Berliner Philharmoniker bestellt. Doch was heißt dies genau? Im Folgenden der  IOCO – Versuch einer Statusbeschreibung:

Die Berliner Philharmoniker sind eines der bedeutendsten Philharmonischen Orchester der Welt. Standort und ein stabiler Etat von €42 Mio. sind Treibmittel, welche Dirigenten und gute Orchestermusiker gern nach Berlin locken. So auch Simon Rattle und im Juni 2015 auch Kirill Petrenko.

Simon Rattle kündigte im Januar 2013,  nur wenige Monate nach  Bestellung seiner in Berlin bis 2018 dauernden Amtszeit als Chefdirigent. Doch schon ab Herbst 2017 wird Rattle in London die Position Music Director des London Symphony Orchestra (LSO) antreten. Bei seiner Kürung in London, im März 2015, erklärte er stolz: „Es ist wie eine Heimkehr“.  2017 – 2018:  Rattle  ist dann Chef in London und Berlin?

Kirill Petrenko (s.O.) wurde ab Herbst 2019 zum Rattle Nachfolger bei den Berliner Philharmonikern bestellt. Für die Spielzeit 2018/19 haben die Philharmoniker folglich keinen Chefdirigent. Doch es gibt mehr Ungereimtheiten zum Beginn von Kirill Petrenko in Berlin. Komplexe Presseerklärungen der Bayerischen Staatsoper und der Berliner Philharmoniker machen deutlich, daß die Berliner Philharmoniker bis 2021 schwierige Zeiten vor sich haben:

Bayerische Staatsoper / vlnr: Dr. Spänle, Petrenko, Bachler © Myrzi und Jarisch

Bayerische Staatsoper / vlnr: Dr. Spänle, Petrenko, Bachler © Myrzi und Jarisch

– Am 13. Oktober 2015, erklärt die Bayerische Staatsoper per Pressemitteilung:
„Staatsintendant Nikolaus Bachler und Generalmusikdirektor Kirill Petrenko nehmen das Vertragsangebot von Staatsminister Dr. Ludwig Spaenle an und verlängern ihre laufenden Verträge an der Bayerischen Staatsoper bis Ende August 2021. Aufgrund der Verpflichtung von Maestro Petrenko als Chefdirigent der Berliner Philharmoniker wird er in seiner letzten Spielzeit 2020/21 als Gastdirigent der Bayerischen Staatsoper tätig sein.  „Kirill Petrenko und ich sind vor Monaten übereingekommen, unsere Arbeit an der Bayerischen Staatsoper drei weitere Spielzeiten fortzusetzen. Wir haben noch viele Ideen und gemeinsame Projekte, auf die wir uns an diesem einzigartigen Haus zusammen mit allen Mitarbeitern freuen“, so Nikolaus Bachler.  Kirill Petrenko dazu: „Ich fühle mich der Bayerischen Staatsoper, dem Staatsorchester und nicht zuletzt dem wunderbaren Münchner Publikum sehr verbunden. Mir persönlich ist es wichtig, in diesem Haus und mit diesem Orchester an einer kleinen, gemeinsamen Ära zu arbeiten.“

– Am 13. Oktober 2015 erklären die Berliner Philharmoniker per Pressemitteilung:
„Kirill Petrenko wird mit der Saison 2019/20 sein Amt als Chefdirigent und Künstlerischer Leiter der Berliner Philharmoniker antreten. Bereits in den Saisons 2016/17 sowie 2017/18 wird Kirill Petrenko bei den Berliner Philharmonikern als Gastdirigent präsent sein, 2018/19 wird er mehrere Konzertprogramme sowohl in Berlin als auch auf Tournee dirigieren. Mit Rücksicht auf seine Verpflichtungen an der Bayerischen Staatsoper in München wird Kirill Petrenko in seiner ersten Saison als Chefdirigent (IOCO: also 2019/20) zunächst eine verringerte Anzahl von Konzerten übernehmen.“

Die Berliner Philharmoniker: Ein Orchester von Weltruf, für Jahre im künstlerischem Führungsvakuum gefangen. Oder eifert man in Berlin tatsächlich den einzigartigen  Wiener Philharmonikern nach, welche seit Jahrzehnten mit einem Orchesterkomittee und ohne Chefdirigent Musik machen? Dann mag Petrenko kommen wann er will, oder auch nicht!

IOCO / VJ / 16.10.2015

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Berlin, Berliner Philharmonie, Daniel Barenboim dirigiert das Eröffnungskonzert des Musikfests Berlin 2015, 03.09.2015

September 2, 2015  
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Berliner Philharmoniker

Berliner Philharmonie © Schirmer / Berliner Philharmoniker

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Daniel Barenboim dirigiert das Eröffnungskonzert des Musikfests Berlin 2015

Do, 3. September 2015, 19 Uhr, Philharmonie

Zum Auftakt der Berliner Konzertsaison präsentiert das Musikfest Berlin 2015 bis zum 20. September Spitzenorchester aus aller Welt. Auch die Berliner Klangkörper wirken mit: Zur Eröffnung des Festivals dirigiert Daniel Barenboim die Staatskapelle Berlin. Das Programm widmet sich Arnold Schönberg, einem der Komponisten, die im Zentrum des Musikfests stehen. Dass Schönberg zugleich Denker und Geschichtenerzähler, Bilderstürmer und Klangfarbenmaler, Nostalgiker und Visionär sein konnte, ist in drei Schlüsselwerken aus seinen zentralen Schaffensphasen zu hören: angefangen von der 1899 komponierten Verklärten Nacht, einem Werk, in dem Schönberg das nächtliche Geständnis einer verschwiegenen Vaterschaft auf provozierende Weise romantisch schildert, über die hochexpressionistischen Orchesterstücke op. 16 bis hin zu den Variationen für Orchester op. 31, die den endgültigen Aufbruch in die Moderne mit den Tönen B-A-C-H signiert.

Pressemeldung Berliner Philharmoniker

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