Berlin, Deutsche Oper Berlin, Die Hugenotten von Giacomo Meyerbeer, 29.01.2017

Januar 16, 2017  
Veröffentlicht unter Deutsche Oper Berlin, Oper, Pressemeldung

deutscheoperberlin

Deutsche Oper Berlin

Deutsche Oper Berlin © Leo Seidel (Kontakt: leoseidel@googlemail.com)

Deutsche Oper Berlin © Leo Seidel (Kontakt: leoseidel@googlemail.com)

Die Hugenotten von Giacomo Meyerbeer

Libretto von Eugène Scribe, Gaetano Rossi und Emile Deschamps, Uraufführung am 29. Februar 1836 an der Opéra de Paris, Premiere in der revidierten Fassung der historisch-kritischen Edition an der Deutschen Oper Berlin am 13.11.2016

Vorstellungen: 29. Januar, 4. Februar 2017

Musikalische Leitung Ido Arad Inszenierung David Alden Mit Siobhan Stagg, Seth Carico, Thomas Lehman, Olesya Golovneva, Irene Roberts, Yosep Kang, Ante Jerkunica u. a. Chor, Orchester und Opernballett der Deutschen Oper Berlin

Ergreifende Liebesgeschichten vor dem Hintergrund historischer Großereignisse – so lautete die Formel, mit der die Grand Opéra zur zentralen Kunstform des 19. Jahrhunderts wurde. Und nirgendwo wurde dieses Erfolgsrezept besser verwirklicht als in Giacomo Meyerbeers 1836 uraufgeführten DIE HUGENOTTEN. Fast ein Jahrhundert lang gehörte Meyerbeers packende Schilderung des furchtbaren Massakers an den französischen Protestanten in der Bartholomäusnacht des Jahres 1572 zu den meistgespielten Opern überhaupt, ganze Generationen verfolgten ergriffen, wie ein blindwütiger religiöser Fanatismus – wohlgemerkt auf beiden Seiten des Glaubensspektrums – das Schicksal der Katholikin Valentine und des Hugenotten Raoul besiegelt. Zum Welterfolg wurden DIE HUGENOTTEN aber auch durch Meyerbeers Musik, die effektvoll Massenszenen wie die berühmte „Schwerterweihe“ mit großen Arien und Duetten kontrastierte und für die Solorollen neue Maßstäbe des dramatischen Belcanto-Gesangs schuf. An der Seite von Ante Jerkunica als Marcel, Olesya Golovneva als Valentine und Irene Roberts als Urbain, die bereits in der Premierenserie das Publikum hingerissen haben, geben nun Yosep Kang und Siobhan Stagg ihre Rollendebüts als Raoul von Nangis und Marguerite von Valois.

An der Deutschen Oper Berlin sind DIE HUGENOTTEN zentraler Teil des Meyerbeer-Zyklus, der die wichtigsten Werke des größten Berliner Komponisten in szenischen Neuproduktionen vorstellt. Für die Regie konnte mit dem Amerikaner David Alden einer der profiliertesten Opernregisseure unserer Zeit gewonnen werden, von dem an der Deutschen Oper Berlin zuletzt die Inszenierungen von Brittens PETER GRIMES und BILLY BUDD zu sehen waren.  PMDOB

Deutsche Oper Berlin –  Karten Hier:
Karten Kaufen

Berlin, Deutsche Oper Berlin, Tannhäuser von Richard Wagner, 27.01.2017

Januar 13, 2017  
Veröffentlicht unter Deutsche Oper Berlin, Oper, Pressemeldung

deutscheoperberlin

Deutsche Oper Berlin

Deutsche Oper Berlin © Leo Seidel (Kontakt: leoseidel@googlemail.com)

Deutsche Oper Berlin © Leo Seidel (Kontakt: leoseidel@googlemail.com)

Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg

Romantische oper von Richard Wagner

Dresdner Fassung –  Uraufführung am 19. Oktober 1845 in Dresden

Vorstellungen: 27. Januar; 12. Februar 2017

Musikalische Leitung Donald Runnicles Inszenierung Kirsten Harms,  mit: Ante Jerkunica, Peter Seiffert / Stephen Gould, James Rutherford, Attilio Glaser, Seth Carico, Jörg Schörner, Alexei Botnarciuc, Camilla Nylund, Adriana Ferfezka, Chor und Orchester der Deutschen Oper Berlin

Tannhäuser, Außenseiter und Rebell, zerrissen zwischen spiritueller und körperlicher Ekstase, sehnt sich aus dem Berg der Venus in sein irdisches Leben zurück. Die Aussicht auf die Begegnung mit Elisabeth bewegt ihn, die Einladung zum Sängerwettstreit anzunehmen. Während des Festes preisen die Ritter das Wesen der Liebe, die Reinheit des Gefühls und den Stolz der christlichen Tugendhaftigkeit. Tannhäuser jedoch bricht ein Tabu und bekennt sich zu seinem Besuch im Venusberg und seiner sinnlichen Liebe. Diese Offenheit versetzt die Gesellschaft in Aufruhr; man will Tannhäuser töten – nur Elisabeth kann sein Leben schützen. Venus und Elisabeth sind für Tannhäuser keine antipodischen Gestalten, zwischen denen er sich entscheiden muss, sondern eine einzige, in sich gespaltene Figur, die ihre Ganzheit sucht. Erstmals in ihrer Karriere wird Camilla Nylund neben der Partie der Elisabeth auch die Partie der Venus interpretieren und damit ihrem Repertoire einen weiteren Meilenstein hinzufügen. Unserem Publikum ist die finnische Interpretin bereits bestens bekannt als Irene in Wagners Frühwerk RIENZI. Ihr zur Seite steht im Januar mit Peter Seiffert ein Publikumsliebling, der zuletzt hier als Lohengrin wieder für Furore gesorgt hat, im Februar dann Stephen Gould. Als Wolfram von Eschenbach gibt James Rutherford sein Hausdebüt an der Bismarckstraße. PMDOB

Tannhäuser: Vorstellungen: 27. Januar; 12. Februar 2017

Deutsche Oper Berlin – Alle Karten Hier :
Karten Kaufen

Berlin, Staatsoper im Schillertheater, Premiere King Arthur von Henry Purcell, 15.01.2017

staatsoper_schiller_theater.png

Staatsoper im Schiller Theater

Staatsoper im Schillertheater © Thomas Bartilla

Staatsoper im Schillertheater © Thomas Bartilla

  King Arthur von Henry Purcell

René Jacobs leitet die Akademie für Alte Musik Berlin

KING ARTHUR:  Premiere am 15. Januar 2017, weitere Vorstellungen am 17., 19., 21. und 22. Januar 2017:   !!  Alle Vorstellungen sind ausverkauft !!

Die Vorstellung am 21. Januar 2017 wird live auf Mezzo und www.staatsoper-berlin.de übertragen.

Als erste Premiere im Jahr 2017 zeigt die Berliner Staatsoper am 15. Januar Henry Purcells Semi-Opera King Arthur in einer Inszenierung von Sven-Eric Bechtolf und Julian Crouch, die damit ihr Debüt an der Berliner Staatsoper geben. Die musikalische Leitung der Akademie für Alte Musik Berlin übernimmt Barock-Experte René Jacobs, der damit seine 24. Produktion an der Staatsoper realisiert und erstmals am Haus Musik von Purcell dirigiert.

Staatsoper Berlin / King Arthur - Ensemble © Ruth Walz

Staatsoper Berlin / King Arthur – Ensemble © Ruth Walz

Im Zentrum der Handlung steht der Gründungsmythos des britischen Inselreiches, der vor allem um die Geschichten vom legendären König Arthur kreist: Arthur muss England vor den einfallenden Sachsen verteidigen, die wie eine Naturgewalt über das Land hereinbrechen. Auch Arthurs Liebesglück ist in Gefahr, denn der Sachsenkönig Oswald erhebt Anspruch auf seine Braut, die blinde Emmeline. Sowohl Arthur als auch Oswald werden in ihrem Kampf von Magiern und Geisterwesen unterstützt, in die Irre geführt und gerettet. Doch letztlich hängt alles, das Schicksal Englands wie auch das Emmelines von einem Duell zwischen den beiden Kontrahenten ab.

In der britischen Semi-Opera gehen Schauspiel, Musiktheater und Tanz eine Symbiose ein, bei der sich theatrale und humorvolle Elemente ebenso wiederfinden wie spektakuläre »Showeffekte« und musikalische Solo- und Ensembleszenen. Neben Sängern sind daher außerdem Schauspieler (die die Hauptfiguren verkörpern) sowie ein »Skills Ensemble« aus Tänzern, Akrobaten und Puppenspielern an der Produktion beteiligt. Zum Ensemble zählen Anett Fritsch (Sopran/Philidel), Robin Johannsen (Sopran), Benno Schachtner (Altus), Mark Milhofer (Tenor), Stephan Rügamer (Tenor), Johannes Weisser (Bass), Arttu Kataja (Bass), Michael Rotschopf (Arthur), Hans-Michael Rehberg (Merlin), Max Urlacher (Oswald), Axel Wandtke (Conon), Oliver Stokowski (Osmond), Tom Radisch (Grimbald), Steffen Schortie Scheumann (Aurelius), Meike Droste (Emmeline) und Sigrid Maria Schnückel (Mathilda) sowie Mitglieder des Staatsopernchores. Die musikalischen Nummern werden in englischer Sprache mit deutschen Übertiteln aufgeführt, die Schauspielszenen in deutscher Sprache.

In ihrer Inszenierung übersetzten Sven-Eric Bechtolf und Co-Regisseur sowie Bühnenbildner Julian Crouch den Mythos in fantastische Bilder, die die Handlung traumartig anmuten lassen. Außerdem betten sie das Werk in eine Rahmenhandlung ein, die im Großbritannien des 20. Jahrhundert spielt: Einem kleinen Jungen wird der Mythos von King Arthur erzählt und beide Ebenen werden über die Figuren miteinander verwoben.

StaatsoperBerlin / King Arthur - Merlin © Ruth Walz

StaatsoperBerlin / King Arthur – Merlin © Ruth Walz

Sven-Eric Bechtolf erhielt seine Ausbildung am Mozarteum in Salzburg. Er arbeitete als Schauspieler an bedeutenden Bühnen in Deutschland, der Schweiz und Österreich. Viele Jahre war er am Burgtheater in Wien tätig. Er erhielt 2002 und 2003 den Nestroy-Theaterpreis als bester Schauspieler des Jahres und 2011 den Albin-Skoda-Ring. 1993 begann er für das Theater zu inszenieren und wurde mit seiner zweiten Arbeit »Der Streit« von Marivaux zum Theatertreffen nach Berlin eingeladen. Seine erste Inszenierung für die Oper war »Lulu« von Alban Berg in Zürich. Seitdem folgten viele Arbeiten auch an anderen wichtigen Häusern, darunter Der Ring des Nibelungen von Richard Wagner an der Wiener Staatsoper und der Mozart/Da Ponte-Zyklus bei den Salzburger Festspielen. 2012 wurde Sven-Eric Bechtolf Schauspieldirektor der Salzburger Festspiele. 2015 und 2016 war er der Künstlerische Leiter des Festivals.

Julian Crouch begann seine Karriere als Masken- und Puppenbauer bei großen Freilichtspektakeln. Seine Arbeiten als Regisseur und Bühnenbildner waren u. a. am Londoner National Theatre, bei der English National Opera, dem Theater der Welt, den Wiener Festwochen, an der Metropolitan Opera New York, im Londoner West End und am Broadway zu sehen. Für die Uraufführung von »Jerry Springer – The Opera« ist er mit diversen Preisen bedacht worden. 2010 wurde sein Bühnenbild der Broadway-Produktion »The Addams Family« sowohl mit dem Drama Desk Award als auch mit dem Outer Circle Critics Award ausgezeichnet. Für das Broadway-Musical »Hedwig and the Angry Inch« wurde er 2014 für den Tony Award in der Kategorie bestes Bühnenbild/Musical nominiert. In der Spielzeit 2016/17 gestaltet und inszeniert er die Metropolitan Opera 50th Anniversary Gala, entwirft das Bühnenbild für »Hänsel und Gretel« an der Mailänder Scala und für »Marnie« an der English National Opera und die Metropolitan Opera.

Die Vorstellung am 21. Januar wird live auf Mezzo und www.staatsoper-berlin.de übertragen.

KING ARTHUR:  Premiere am 15. Januar 2017, weitere Vorstellungen am 17., 19., 21. und 22. Januar 2017:   !!  Alle Vorstellungen sind ausverkauft !!

Staatsoper im Schillertheater – Karten Hier :
Karten Kaufen

Berlin, Deutsche Oper Berlin, Don Giovanni von Wolfgang A. Mozart, 15.01.2017

Januar 6, 2017  
Veröffentlicht unter Deutsche Oper Berlin, Oper, Pressemeldung

deutscheoperberlin

Deutsche Oper Berlin

Deutsche Oper Berlin © Leo Seidel (Kontakt: leoseidel@googlemail.com)

Deutsche Oper Berlin © Leo Seidel (Kontakt: leoseidel@googlemail.com)

Don Giovanni  von Wolfgang Amadeus Mozart

Dramma giocoso in zwei Akten, Libretto von Lorenzo da Ponte, Uraufführung am 29. Oktober 1787 in Prag, Premiere an der Deutschen Oper Berlin am 16. Oktober 2010

Don Giovanni Vorstellungen: 15., 21., 26. Januar 2017

Don Giovanni ist keine herkömmliche Operngestalt. Jede Zeit muss sich ihm neu nähern, und in jeder Stadt hat er ein anderes Gesicht. Zu Mozarts Zeiten barg die Figur anarchistisches Potential. Es reichte aus, ihn viele Frauen verführen und einen Mord begehen zu lassen, um ihn mit einer grandiosen Höllenfahrt zu bestrafen. Welche Tabus kann er heute noch brechen? Mein Don Giovanni hat alle Partys besucht, alle Drogen konsumiert, alle Frauen aufgerissen. Die sinnentleerte Routine ist die eigentliche Hölle. Irgendwann will sich jeder mal gehen lassen. Doch wohin geht man, wenn man sich gehen lässt?“ (Roland Schwab) In Mozarts Dramma giocoso DON GIOVANNI treibt eine Figur ihr Unwesen, die uns vertraut scheint, die wir zu kennen glauben, und die doch von sich selbst sagt: „Wer ich bin, erfährst du nie.“ Gezielt bahnte sich Regisseur Roland Schwab seinen Weg durch den von Deutungen überladenen Stoff, sucht einen ganz eigenen Zugang, findet den dämonischen Don Giovanni, einen, durch dessen Augen man in einem Moment in tiefe schwarze Löcher stürzen kann, um im nächsten Moment seinem Witz zu erliegen.

Musikalische Leitung Daniel Cohen Inszenierung Roland Schwab Mit Davide Luciano, Laura Aikin, Matthew Newlin, Ievgen Orlov, Jana Kurucová, Seth Carico, Noel Bouley, Adriana Ferfezka Chor und Orchester der Deutschen Oper Berlin.  PMDOB

Don Giovanni  Vorstellungen: 15., 21., 26. Januar 2017

Deutsche Oper Berlin – Alle Karten Hier :
Karten Kaufen

Nächste Seite »