Bamberg, Villa Concordia, Herbstkonzert mit Christoph Garbe (Stimme) und Hadi Alizadeh (Trommel), 18.09.2011

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Villa Concordia

Herbstkonzert mit Christoph Garbe (Stimme) und Hadi Alizadeh (Trommel)

Eine Veranstaltung des Internationalen Künstlerhauses Villa Concordia in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirchengemeinde St. Stephan Bamberg im Rahmen der Stephansberger Herbstkonzerte

Sonntag, 18. September 2011, 17 Uhr
St. Stephan, Eisgrube 18, 96049 Bamberg

Das Internationale Künstlerhaus Villa Concordia lädt Sie in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirchengemeinde St. Stephan Bamberg am 18. September um 17 Uhr herzlich zu einem Herbstkonzert in St. Stephan ein. Hadi Alizadeh (Iran) und Christoph Garbe (Deutschland), ehemaliger Stipendiat des Internationalen Künstlerhauses Villa Concordia, kombinieren Trommel und Stimme. Sie entwickeln neue Ausdrucksformen zur Darstellung von Bibel- und Gebetstexten. Zwischen den beiden Musikern gibt es nur wenige Absprachen, um dem freien, spontanen Spiel mit Rhythmen und Melodielinien so viel Raum wie möglich zu geben. Die Improvisationen waren ursprünglich Teil von evangelisch-lutherischen Gottesdiensten. Traditionelle Inhalte wurden in einen anderen musikalischen Zusammenhang gestellt, die Vielschichtigkeit der z.T. sehr alten Texte wurde neu beleuchtet.
Eine hochkonzentrierte Begegnung zwischen zwei Musikern aus Orient und Okzident.
Ihre Mitwirkung haben die beiden Musiker außerdem für den Gottesdienst mit Pfarrer Bruha zugesagt, der am gleichen Tag um 9.30 in St. Stephan stattfinden wird.

Als Kind sang Christoph Garbe im Tölzer Knabenchor (oft auch solistisch) und später in der Bayerischen Singakademie, eine Nachwuchsförderung für junge Sänger. In München und Zürich folgte ein Dirigier- und Kompositionsstudium, während dessen ihm das Richard-Strauss-Stipendium der Landeshauptstadt München verliehen wurde. Mit einem Stipendium des Bayerischen Kultusministeriums kam Christoph Garbe 2002-2003 in das Internationale Künstlerhaus Villa Concordia nach Bamberg. Auftragswerke entstanden z.B. für den Bayerischen Rundfunk, das Ensemble Cantissimo, den Neuen Zürcher Kammerchor; zuletzt für die Internationale Orgelwoche Nürnberg Musica Sacra und für den Nachwuchschor der Regensburger Domspatzen. Christoph Garbe begleitet als musikalischer Leiter langfristig die Entwicklung mehrerer Ensembles und unterrichtet zeitweise in Dirigieren und Gesang, z.B. 2011 als Dozent beim Meisterkurs für Chorleitung des Chorverbandes Bayerisch-Schwaben.

Der aus dem Iran stammende und in München lebende Musiker Hadi Alizadeh erhielt seine Ausbildung an der persischen Trommel Tonbak bei Meister Bahman Rajabi (Tehran/Iran). Daneben erlernte er im autodidaktischen Studium das Spielen der Rahmentrommel Daf. Im Iran war Alizadeh bereits einem breiten Publikum durch seine Liveauftritte sowie durch Radio und Fernsehen bekannt, bevor er nach Deutschland reiste, um seinen musikalischen Horizont zu erweitern und mit Musikern aus anderen Kulturen zu arbeiten. Dazu war Hadi Alizadeh bei unterschiedlichsten Festivals zu Gast wie z.B. dem Edinburgh Festival, dem Kurdistan Festival, dem Afro Pfingsten Festival-Schweiz, dem Theater Festival Isny und anderen. Im vergangenen Jahr erhielt er beim internationalen Val Tidone Wettbewerb in Italien mit seinem Duo “Tonpida” (Tonbak-Piano-Daf) mit Cornelia Malecki den zweiten Preis.

Bamberg, Villa Concordia, Komponistenportrait. Áskell Másson stellt sich, 26.08.2011

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Villa Concordia

Komponistenportrait. Áskell Másson

Der Stipendiat und Komponist Áskell Másson stellt sich vor Internationales Künstlerhaus Villa Concordia, Concordiastr. 28, 96049 Bamberg.
Freitag, 26. August 2011, 19 Uhr

Wer Áskell Másson, der in diesem Jahr als Stipendiat im Internationalen Künstlerhaus Villa Concordia lebt und arbeitet, und sein musikalisches Schaffen kennenlernen möchte, der ist am 26. August herzlich zu einem Abend mit dem Komponisten eingeladen. Unserem Stipendiaten können Sie sich dann ab 19 Uhr durch seine Erzählungen, vor allem aber durch seine Musik nähern. Herr Másson wird dazu Aufnahmen verschiedener Solostücke vorstellen. Als besonderes Highlight wird live die Bratsche, gespielt von Wen Xiao Zheng, dem ersten Solobratscher der Bamberger Symphoniker, mit dem Stück “A voce sola” zu hören sein.

Der isländische Musiker und Komponist Áskell Másson ist Jahrgang 1953. Er begann seine musikalische Laufbahn als Klarinettist, bevor er am Reykjavik College of Music und privat in London Percussion studierte. 1973 bis 1975 arbeitete er als Komponist beim Ballett des Isländischen Nationaltheaters. Seitdem schrieb er vielbeachtete Solo- und Konzertwerke, kammermusikalische Werke und Musik für Filme und Theaterstücke. Seine aktuelle Werkliste umfasst rund 200 Werke aller Genres. Másson arbeitete bereits mit Musikern und Dirigenten wie Leonard Slatkin, Esa-Pekka Salonen, Jerzy Maksimyuk, Jukka-Pekka Saraste, Ivan Fisher, Leif Segerstam, Osmo Vänskä, Roger Woodward, Christian Lindberg, Evelyn Glennie und Ole Edvard Antonsen zusammen. Seine Musik wird und wurde von hochkarätigen Orchestern und Ensembles wie den New Yorker Philharmonikern, dem Cleveland Orchester, den Torontoer Symphonikern, dem BBC Symphonie Orchester, dem Rotterdamer Philharmonie Orchester, dem Philharmonie Orchester von Radio Paris, den Rundfunksymphonikern Wien und vielen weiteren aufgeführt.
Seit April 2011 lebt und arbeitet Áskell Másson für ein Jahr als Stipendiat des Internationalen Künstlerhauses Villa Concordia in Bamberg.

Wir freuen uns über Ihr Kommen. Der Eintritt ist frei.

Bamberg, Villa Concordia, Kleines Programm im August 2011

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Kleines Programm im August 2011

Wer Pause macht, hat mehr vom Leben. Deshalb bieten wir Ihnen im August nur ein kleines, aber feines Programm an. Damit Sie unsere Stipendiaten dennoch über die Sommerferien nicht missen müssen, anschließend noch ein paar Tipps und gute Gründe zum Feiern:

Dem bisherigen Sommer trotzen

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Am 7. August 2011 lädt der Thüringische Akademische Singkreis um 11 Uhr zu einer sommerlichen Matinee in den Garten der Villa. Der renommierte Kammerchor bringt ein Programm moderner Chormusik zur Aufführung und setzt diese Werke zu romantischer Chorliteratur in Beziehung. Wir freuen uns besonders, dass unter anderem auch Werke unserer ehemaligen Stipendiaten Markus Zahnhausen und Milowsz Bembinow zu hören sein werden. Beide Komponisten haben ihr Kommen angekündigt! Sollte uns das Wetter enttäuschen, wird die Veranstaltung in den Saal verlegt.

Eintritt: 10€ (8€ erm.) an der Abendkasse / VVK im Hübscher Buch & Medienhaus und im Internationalen Künstlerhaus Villa Concordia: 8€ (6€ erm.), Kinder bis 12 Jahre frei

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Áskell Másson kennenlernen

Wie lebt es sich als isländischer Komponist in Bamberg? Welche Rolle spielt die Umgebung für das Schaffen? Welche Musik macht einer der Kreativen, die hier im Haus leben und vor allem arbeiten. Unserem Stipendiaten Áskell Másson können Sie sich am 26. August ab 19 Uhr durch seine Erzählungen, vor allem aber durch seine Musik nähern. Aufnahmen verschiedener Solostücke und als besonderes Highlight live die Bratsche, gespielt vom Bamberger Symphoniker Wen Xiao Zheng, werden zu hören sein.

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Lesenswert

Fackelzüge – Ein Liebeslied

Diesen Monat erscheint endlich “Fackelzüge”, das erste vollständig ins Deutsche übersetzte Werk unserer Stipendiatin Sigurbjörg Þrastardóttir, im Blumenbar Verlag. “Fackelzüge erzählt von einer Beziehung zwischen Reykjavík und Berlin: In den Transiträumen der Flughäfen, in künstlichen Paradiesen und isländischen Sommernächten entfaltet sich auf dem schmalen Grat zwischen Prosa und Gedicht eine Geschichte, in der Sehnsucht, Drogensucht und sexuelles Verlangen ein junges Paar an seine Grenzen bringt. Ein poetischer Trip, ein Liebeslied – eine eigene literarische Form.” (Klappentext)

“Eine so ergreifende und mitreißende Beschreibung einer zerstörerischen Liebesbeziehung gab es seit Steinunn Sigurdardóttirs “Der Zeitdieb” nicht mehr” (Gudni Elísson)

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Merkenswert

An der Nordseeküste…

Wer dieses Jahr seinen Urlaub an der Nordsee verbringt oder wen auch immer es gen Norden zieht, dem sei die Ausstellung “The Egg or the Hen, Us or Them” unseres Stipendiaten Egill Sæbjörnsson im Künstlerhaus Bremen empfohlen. Noch bis zum 9. Oktober sind hier Sæbjörnssons singende und sprechende Steine ausgestellt. Der Künstler lässt handgefertigte Steine ein Eigenleben führen und macht den Besucher zum Beobachter ihrer eigenen, kleinen Welt.

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Bemerkenswert

Ein Preis!

Unsere Stipendiatin Sibylle Lewitscharoff erhält in diesem Jahr den Marieluise-Fleißer-Preis der Stadt Ingolstadt. Die Autorin gehöre zu den bedeutendsten und innovativsten Autorinnen der Gegenwart im deutschsprachigen Raum, so die Begründung der Stadtverwaltung. Wir gratulieren herzlich!

Und gleich noch einer!

Herzlichen Glückwunsch auch unserem Stipendiaten Sebastian Kuhn zum Wolfram-von-Eschenbach-Förderpreis des Bezirks Mittelfranken 2011. Wer sich selbst ein Bild vom Werk des Künstlers machen möchte, kann sich beispielsweise in Bad Homburg bei der Ausstellung Blickachsen 8 die Skulpturen “Z4UTURNAROUNDROTATION” und “Heterospective” ansehen (und letztere sogar begehen!).

Bamberg, Villa Concordia, Konzert mit dem Duo Arrabal, 28.07.2011

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Konzert mit dem Duo Arrabal

Villa Concordia, Konzert mit dem Duo Arrabal

Internationales Künstlerhaus Villa Concordia, Concordiastr. 28, 96049 Bamberg

Donnerstag, 28. Juli 2011, 19.00 Uhr

Ausgehend von Astor Piazzollas “Concert d’aujourd’hui”, dem vierten Satz der “Histoire du Tango” regt das DUO ARRABAL seit einiger Zeit die Komposition neuer Werke mit Tangoelementen an. Wir freuen uns und sind stolz, dass das Duo, bestehend aus Thomas Richter (Flöte) und Karin Scholz (Gitarre), dieses Konzept am 28. Juli 2011 im Internationalen Künstlerhaus Villa Concordia weiterführen wird. Ein zentrales Stück, “tangoesque” von Cornelius Hummel beschreibt der Komponist in einer Einführung: “Eine turbulent, dichte, schrille musikalische Szene gerät durch Verlangsamung der Bewegung über ein tango-rhythmisches Stocken zum absoluten Stillstand. Daraus entwickelt sich eine Musik, in der anfangs winzige Tango-Elemente sich ausbreiten, immer wieder unterbrochen von der sich stets verkürzenden, signalartigen Eingangsfloskel des Stückes. Die zwischen Atonalität und Tango-Tonalität changierende musikalische Textur nimmt mehr und mehr tangoesque Züge an, um nach einem Auflodern der Anfangs-Szenerie in einem glissandierenden Taumeln zu verklingen.”

Wem diese Einführung Lust auf Mehr macht, der ist herzlich eingeladen, neben dem von Cornelius Hummel auch Werken unter anderem von Astor Piazolla, Alberto Ginastera, Juan Maria Solare und – darauf sind wir natürlich besonders stolz – unseres diesjährigen Stipendiaten Áskell Másson und unseres letztjährigen Stipendiaten Paul Engel zu lauschen. Letzterer wird das Duo außerdem am Schlagzeug musikalisch unterstützen.

Thomas Richter ist Flötist im Hessischen Staatstheater Wiesbaden und seit 1993 Dozent am Peter-Cornelius-Konservatorium in Mainz. Seit 1997 ist er ständiges Mitglied im Orchester der Bayreuther Festspiele. Er studierte bei Prof. Walther Theurer und Prof. Paul Meisen an der Hochschule für Musik in München, sowie bei Prof. André Jaunet in Zürich. Schon während des Studiums wirkte er bei den Münchner Symphonikern, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Rafael Kubelik und den Münchner Philharmonikern unter Sergiu Celibidache mit. Konzertreisen führten ihn durch ganz Europa, den mittleren Osten, Asien und die USA. Thomas Richter gewann Preise bei “Jugend musiziert” und dem “Ulmer Museumswettbewerb” sowie den Kammermusikwettbewerb 1991 und 1996 der National Flute Association USA. Er ist Mitglied verschiedener Kammemusikgruppen, u.a. dem Duo Arrabal, Gragnani Trio, Trio Papillon und Trio Rossignol deren CD-Einspielungen bei Bayer Records, ambitus und tacet erschienen sind.

Die Gitarristin Karin Scholz hat sich als hervorragende Interpretin von Solo- und Kammermusik einen Namen gemacht. Zu Ihren zahlreichen Wettbewerbserfolgen und Auszeichnungen zählen der erste Bundespreis “Jugend musiziert” (1991), ein Stipendium des Deutschen Musikrates und die Aufnahme in die Bundesauswahl “Konzerte Junger Künstler” (1998) sowie internationale Preise bei Solo – und Kammermusikwettbewerben in Deutschland, Italien und Frankreich. Karin Scholz konzertierte in ganz Europa, Japan und dem mittleren Osten. Sie trat bei internationalen Musikfestivals in Europa auf, unter anderem in Toroella de Montgri (Spanien), Iserlohn (Deutschland), Lublin und Pzermysl (Polen) und Mikulov (Tschechien). Als ständige Aushilfe spielte sie am Staatstheater Stuttgart, beim Radiosymphonieorchester Stuttgart, sowie am Staatstheater Wiesbaden. Karin Scholz arbeitet regelmäßig mit dem Ensemble für Neue Musik “Musik der Jahrhunderte Stuttgart”, außerdem war sie Solistin der Münchener Bachsolisten unter der Leitung von Florian Sonnleitner.

Bamberg, Villa Concordia, Kinderkonzert Sterngucker, 1./03.06.2011

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Kinderkonzert “Sterngucker”

Norbert Götz bebildert das Buch der Sterne von Wilfried Hiller im Rahmen der 13. Tage der Neuen Musik vom 28.05.-05.06.2011

Eine Koproduktion der Tage der Neuen Musik Bamberg mit Theater der Schatten. Mit freundlicher Unterstützung des Internationalen Künstlerhauses Villa Concordia.

Mittwoch, 01. Juni 2011, 16 Uhr
Freitag, 03. Juni 2011, 15 Uhr und 16.45 Uhr

Internationales Künstlerhaus Villa Concordia, Concordiastr. 28, 96049 Bamberg

Der Komponist Wilfried Hiller verbringt den Sommer meist auf der griechischen Insel Phournoi. Die Natur, die Stille und auch der nächtliche Sternenhimmel sind ihm Inspiration für seine Arbeit. Eines Tages stellte er fest, dass es am Himmel ebenso viele Sternbilder gibt, wie das Klavier Tasten hat: nämlich 88. “Das kann kein Zufall sein!”, dachte er sich und fing an, die Sternbilder, eines nach dem anderen, auf sein Klavier zu holen. Jedes Sternbild bekam eine Taste zugeordnet, und über viele Jahre entstand ein Zyklus von Klavierminiaturen, das Buch der Sterne. Diese Musik ist im Juni im Internationalen Künstlerhaus Villa Concordia zu hören, wenn die Tage der Neuen Musik Bamberg mit den Kinderkonzerten “Sterngucker” zu Gast sind. Optisch umgesetzt wird das Ganze von dem Bamberger Künstler Norbert Götz.

Norbert Götz ist Schattenspieler. Was der eigenwillige Künstler aus Bamberg auf die Leinwand zaubert, übersteigt unsere Vorstellung von Schattentheater allerdings bei Weitem. Es ist poetisches Spiel mit Licht – faszinierend, überraschend, bewegend. Götz ist einer der führenden Vertreter des modernen Schattentheaters und hat insbesondere mit Stücken für Kinder weit über Bamberg hinaus Bekanntheit erlangt. Sein besonderes Markenzeichen: Er tritt vor der Leinwand auf und lässt so das Publikum an der Entstehung der Bilder teilhaben. Es hat etwas Magisches, wenn aus den sachten Bewegungen seiner Hände, aus Licht und Kristall plötzlich Sternbilder auf der schwarzen Fläche entstehen. Bunte Lichtpunkte beginnen zu tanzen – als seien es Plejaden, die ihren Platz am Firmament erst noch suchen.

Das Besondere an der Aufführung ist die Einfachheit der Mittel. Wie in einem Zauberplanetarium konzentriert sich in dem dunklen Raum alles auf den Klang des Klaviers, gespielt vom ukrainischen Pianisten Oleh Rudnytsky, und die geheimnisvolle Lichtkunst des Schattenspielers. Ein unvergessliches Konzerterlebnis für Kinder ab 6 Jahren.

Kinderkonzert “Sterngucker”
Eine Reise ins Universum für Himmelsstürmer ab 6 Jahren

Musik: Wilfried Hiller, aus Buch der Sterne
Oleh Rudnytsky, Klavier
Norbert Götz, Lichtmalerei
Regie: Joachim Torbahn
Dauer: ca. 45 Minuten (ohne Pause)

Eintritt: 5,- €

Vorverkauf:
BVD-Kartenservice, Lange Straße 22, 96047 Bamberg; www.bvd-ticket.de; Tel. 0951-980 82 20

Bamberg, Villa Concordia, Vorstellung der Stipendiaten der Musik, 18.05.2011

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Vorstellung der Stipendiaten 2011/12 der Musik  aus Island und Deutschland durch Dr. Wolfgang Fink

Internationales Künstlerhaus Villa Concordia, Concordiastr. 28, 96049 Bamberg
Mittwoch, 18. Mai 2011, 19 Uhr

Ein Jahr voller interessanter Begegnungen ist vergangen, doch schon freuen wir uns auf die neuen Stipendiaten und eine abwechslungsreiche, kreative und intensive Zeit mit diesen: Im April sind 12 Künstler aus Island und Deutschland in das Internationale Künstlerhaus Villa Concordia eingezogen. Wieder werden je vier Bildende Künstler, Literaten und Musiker, in jedem Bereich je zwei aus Island und je zwei aus Deutschland, gemeinsam 11 Monate in Bamberg verbringen, um im Internationalen Künstlerhaus Villa Concordia zu leben und zu arbeiten. Man darf sich auf spannende Ausstellungen, Lesungen, Konzerte und Begegnungen mit den Künstlern während ihres Bamberger Jahres freuen.

Wir laden Sie herzlich ein, an diesem ersten Vorstellungsabend die neuen Stipendiaten der Musik, die Komponisten Márton Illés, Áskell Másson, Arash Safaian und Atli Heimir Sveinsson, mit uns willkommen zu heißen und einen ersten Einblick in ihr umfassendes Werk zu erhalten! Wir freuen uns, dass sich Dr. Wolfgang Fink, Kuratoriumsmitglied und Intendant der Bamberger Symphoniker, bereit erklärt hat, die Komponisten des Jahrganges 2011/ 2012 vorzustellen.
Márton Illés wurde 1975 in Budapest, Ungarn, geboren. Er arbeitet als Konzertpianist, Komponist und Dirigent. Seine musikalische Grundausbildung erhielt Illés zwischen 1981 und 1994 in den Fächern Klavier, Komposition und Schlagzeug an Musikinstituten in Györ. Er studierte Klavier bei László Gyimesi an der Musik-Akademie der Stadt Basel und schloss 1998 mit dem Solistendiplom ab. Als Solist, Kammermusiker, Korrepetitor und Orchesterpianist war er für das Sinfonieorchester Basel tätig. Die Auszeichnungen des Künstlers sind namhaft, darunter das Stipendium der Villa Massimo im Jahr 2009. Für mehr Informationen: www.martonilles.com
Áskell Másson ist Jahrgang 1953 und hat Percussion am Reykjavik College of Music und privat bei James Blades in London studiert. Seine musikalischen Kollaborationen mit Musikern wie Roger Woodward, Evelyn Glennie, Benny Sluchin, Gert Mortensen and Christian Lindberg, haben ihm internationales Renommee eingebracht. Als Komponist ist er Autodidakt, lieferte jedoch vielbeachtete Solo- und Konzertwerke, kammermusikalische Werke und Musik für Filme und Theaterstücke. Er legt eine reich besetze Diskographie vor. Für mehr Informationen: www.askellmasson.com
Arash Safaian wurde 1981 in Teheran geboren und lebt in München. Nach seinem Studium der freien Malerei studierte er 2006 Komposition bei Hans-Jürgen von Bose an der Hochschule für Musik und Theater in München. 2007 war er Preisträger des Günther-Bialas-Kompositionswettbewerbs und schloss 2008 ein Studium der Filmmusik bei Enjott Schneider und der Komposition bei Jan Müller-Wieland in München an. Safaian lieferte zahlreiche Kompositionen für Filmprojekte, kleine Ensembles, Orchesterwerke und Solokonzerte. Für mehr Informationen: www.safaian.com
Atli Heimir Sveinsson wurde 1938 in Reykjavik, Island, geboren, ist Komponist und Dirigent. Er gilt als Islands bekanntester Komponist der Moderne. Bis 1957 studierte er an der Musikhochschule Reykjavík Klavier bei Rögnvaldur Sigurjonsson. Ab 1959 lebte Sveinsson mehrere Jahre in einem katholischen Kloster bei Osnabrück. Später studierte er an der Staatlichen Musikhochschule in Köln. 1963 besuchte er einige Musikseminare in Darmstadt. In den beiden folgenden Jahren studierte er bei Karlheinz Stockhausen und Gottfried Michael Koenig. Letzterer brachte ihn dazu, mit der Komposition elektronischer Werke zu beginnen. Er ging zurück nach Reykjavík und begann seine Arbeit als Dirigent. Auch ist er Produzent des isländischen Rundfunks.

Wir freuen uns auf ein musikalisch spannendes Jahr!

Der Eintritt ist frei.

Bamberg, Villa Concordia, Orgelkonzert und Lesung in St.Stephan

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Presseinformation

Orgelkonzert und Lesung in St.Stephan

Zusammen mit der Gemeinde St.Stephan Bamberg laden wir Sie diesen Mittwoch, den 16.02., um 19 Uhr herzlich in die Pfarrkirche St.Stephan ein: Die renommierte Organistin Margareta Hürholz (Professorin für künstlerisches Orgelspiel an der Musikhochschule Köln) wird erlesene Orgel-Kompositionen quer durch die Geschichte – von Frescobaldi über Mozart zu Ligeti – spielen. Dazwischen und dazu: von Kurt Kreiler rezitierte Aphorismen zur Musik von E.T.A. Hoffmann. Lauschen Sie bei freiem Eintritt (Spenden erbeten) und bewegen Sie sich mit uns auf Licht-Bahnen!

Bamberg, Villa Concordia, Kunst: Danke! Abschied der Stipendiatinnen & Stipendiaten 23.2.2011

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Presseinformation

Bildende Kunst, Literatur und Musik

Kunst: Danke!

Abschied der Stipendiatinnen & Stipendiaten

des Jahrganges 2010/11

Kunst DankeMittwoch, 23. Februar 2011, 19 Uhr
Internationales Künstlerhaus Villa Concordia, Concordiastr. 28, 96049 Bamberg
Kaum zu glauben: Das Künstlerhaus-Jahr neigt sich schon dem Ende zu.
Mitte März verlassen die Stipendiaten aus Portugal und Deutschland das Internationale Künstlerhaus Villa Concordia – davor wollen wir noch einmal innehalten und feiern, zurückblicken und Neues sehen, Danke und ‚até a vista‘ sagen!
In allen Ecken der Villa Concordia haben Sie am Mittwoch, den 23. Februar 2011, ab 19 Uhr die Möglichkeit, einen Einblick in die Bild-, Wort- und Klangwelten von Matias Becker, Filipa César, Andreas Feist, João Leonardo, Dulce Maria Cardoso, José Riço Direitinho, Kurt Kreiler, Susanne Röckel, Paul Engel, Viera Janár?eková, Laura Konjetzky und Luís Antunes Pena zu erhalten.
Wir laden Sie bei freiem Eintritt herzlich ein!

Bamberg, Villa Concordia, Orgelkonzert und Lesung mit Margareta Hürholz und Kurt Kreiler 16.02.2011

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Presseinformation

Musik und Literatur

Villa Concordia, Margareta Hürholz

LICHT-BAHNEN
Orgelkonzert und Lesung mit Margareta Hürholz und Kurt Kreiler

Eine Veranstaltung des Internationalen Künstlerhauses Villa Concordia
und der evangelischen Kirchengemeinde St. Stephan, Bamberg

Mittwoch, 16. Februar 2011, 19 Uhr
St. Stephan-Kirche, Bamberg

Zusammen mit St. Stephan lädt das Internationale Künstlerhaus Villa Concordia herzlich zu einem besonderen Orgelkonzert mit Lesung in die Pfarrkirche St. Stephan ein. Wir freuen uns, dass mit Prof. Margareta Hürholz, Köln, eine hochkarätige Organistin in Bamberg zu Gast sein wird und Werke von Frescobaldi, Gluck, Mozart, Ligeti und Yun an der 2008 eingeweihten Mühleisen-Orgel zum Besten geben wird!
Zwischen den Klängen der neuen Orgel, die sich harmonisch in den süddeutsch-barocken Prospekt integriert, auf der aber auch romantische und zeitgenössische Orgelliteratur adäquat darstellbar ist, wird Kurt Kreiler, aktueller Stipendiat des Internationalen Künstlerhauses Villa Concordia, Aphorismen zur Musik von E.T.A. Hoffmann lesen.

Margareta Hürholz, geboren 1954, wurde 1997 als Professorin für künstlerisches Orgelspiel an die Musikhochschule Köln berufen, wo sie von 1970 bis 1978 auch ihre musikalische Grundausbildung bei Prof. Peter Neumann (Orgel) und Prof. Karin Merle (Klavier) erhielt. Es folgten Studien in Paris bei Maire-Claire Alain, ein Kirchenmusikstudium und Ausbildung zur Atemlehrerin in München sowie zahlreiche Meisterkurse im europäischen Raum. Nationale und internationale Auszeichnungen leiteten eine weltweite Konzerttätigkeit ein. Das Repertoire der Künstlerin umfasst Werke aus allen Epochen. Bekannt wurden ihre Duos mit Markus Stockhausen im Bereich der neuen Musik. Als Kustodin der Ahrend-Orgel an der Ursulinenkirche (Köln) initiierte sie 2003 die Veranstaltungsreihe “Sonoris causa”. Im Rahmen internationaler Orgelwettbewerbe ist sie als Jurorin tätig.

Programm:
Isang Yun (1917-1995): Tuyaux sonores
György Ligeti (1923-2006): Ricercare. Omaggio a Girolamo Frescobaldi
György Ligeti: Étude I – Harmonies
E.T.A. Hoffmann: Lesung aus Ritter Gluck
Christoph Willibald Ritter von Gluck (1714-1787): Orpheus’ Klage (Orpheus und Eurydike)
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) : Fantasie f-moll KV 608
E.T.A. Hoffmann: Lesung aus Kreisleriana
György Ligeti: Étude II – Coulée
Girolamo Frescobaldi (1583-1643): Recercar cromaticho

Wir laden Sie herzlich zu diesem literarisch-musikalischen Abend ein. Der Eintritt ist frei. Spenden erbeten.

Bamberg, Villa Concordia, Rotes Rauschen 30.1. 2011

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Presseinformation

Rotes Rauschen

Durch den Saal klingen bereits Töne, Fäden hängen von der Decke, Kabel, Mischpulte, eine Kassettenhülle neben einem Messer und dazwischen ein Violoncello …

Das sollten Sie sich anschauen und vor allem anHÖREN! Zu Gast in der Villa Concordia sind am Samstag, den 29. Januar 2011, um 19 Uhr: “ruído vermelho” – rotes Rauschen, so nennen sich die drei Musiker Francesco Dillon, Nuno Aroso und Luís Antunes Pena, derzeit Stipendiat in der Villa Concordia, die eigene und andere Stücke spielen werden – mittendrin und nicht unwesentlich für dieses Konzerterlebnis: eine Installation des Bildenden Künstlers und Stipendiaten Andreas Feist.
Wir laden bei freiem Eintritt herzlich ein, die vielfältige Klangwelt von klassischem und elektronischem Instrumentarium, von geschriebener und improvisierter Musik zu entdecken und zu genießen.

Für alle in der Kölner Gegend: Nutzen Sie die Chance, dieses Konzert am Sonntag, den 30. Januar 2011, um 19.30 Uhr in der Kunststation St. Peter in Köln zu erleben.