Baden-Baden, Festspielhaus Baden-Baden, OSTERFESTSPIELE 2015, 27.03. bis 06.04.2015

März 17, 2015  
Veröffentlicht unter Festspielhaus Baden-Baden, Pressemeldung

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Festspielhaus Baden – Baden

FESTSPIELHAUS BADEN-BADEN.
OSTERFESTSPIELE 2015
27. März bis 6. April 2015

„Der Rosenkavalier“ erfüllt Bühnenträume in Baden-Baden

Berliner Philharmoniker und Sir Simon Rattle nehmen elf Tage lang eine Stadt musikalisch in Besitz. Besucher aus über 40 Nationen werden im Schwarzwald erwartet. Vier Opern im Festspielprogramm. Ein Musikfest der Berliner Philharmoniker am Karfreitag.

Festspielhaus Baden-Baden / Sir Simon Rattle © Mat Hennek / EMI Classics

Festspielhaus Baden-Baden / Sir Simon Rattle © Mat Hennek / EMI Classics

[Von Simon Rattle wurden verschiedene Aufnahmen bei der deutschen Grammophon veröffentlicht.]

Vier Opern und 20 Konzerte: die Baden-Badener Osterfestspiele 2015 mit den Berliner Philharmonikern versprechen ein herausragendes Musikereignis dieses Jahres zu werden. „Der Rosenkavalier“, „La Damnataion de Faust“ (konzertant), „Die Prinzessin von Trapezunt“ und „Der kleine Rosenkavalier“ stehen auf dem Opernprogramm der Festspiele. Brigitte Fassbaender, selbst eine der herausragenden Sängerinnen des 20. Jahrhunderts, inszeniert die Oper von Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal in einem Bühnebild von Erich Wonder. „Damit geht für mich ein Traum in Erfüllung“, sagt die erfahrene Regisseurin, die einst einen „Rosenkavalier“ von Ruth Berghaus in einem Bühnenbild von Erich Wonder bewunderte und sich an diesen Moment als „meine Befreiung von traditionellen Werkvorstellungen beim ‚Rosenkavalier‘ erinnert.“
Gleich viermal ist der „Rosenkavalier“ bei den Osterfestspielen im Festspielhaus Baden-Baden unter der musikalischen Leitung von Sir Simon Rattle zu erleben (27.3., 30.3., 2.4. und Ostermontag, 6.4. 2015). Zu den prominenten Solistinnen und Solisten der Neuproduktion zählen Anja Harteros (Marschallin), Peter Rose (Ochs von Lerchenau), Magdalena Kozená (Octavian) und Anna Prohaska (Sophie).
Mit seinen 2500 Plätzen ist das Festspielhaus Baden-Baden zum dritten Mal die österliche Heimat der Berliner Philharmoniker, die ausschließlich hier eine Oper im Orchestergraben begleiten. Das Orchester ist an weiteren drei Opern während der Osterfestspiele beteiligt und seine Mitglieder geben in unterschiedlichen Besetzungen fast 20 weitere Konzerte an verschiedenen Orten der Stadt. Auch in diesen Konzerten spielt – abgeleitet vom „Rosenkavalier“ – das musikalische Wien programmatisch die Hauptrolle.
Für Kinder entsteht parallel erstmals in der Geschichte des „Rosenkavalier“ eine eigene Fassung des Klassikers von Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal in Kooperation des Festspielhauses Baden-Baden, den Berliner Philharmonikern und der „Akademie Musiktheater heute“ der Deutsche Bank Stiftung. Auf Grundlage eines extra für Baden-Baden neu geschriebenen und produzierten musikalischen Arrangements wird die Geschichte für Kinder ab fünf Jahren neu erzählt und von Mitgliedern der Berliner Philharmoniker musikalisch begleitet. Die 60-minütige Spielfassung ist der ideale und unkomplizierte Einstieg in die magische Welt dieser Oper.

Opern von Berlioz und Offenbach

Neben der großen Oper und der Kinderoper wird es auch 2014 wieder eine szenische Neuproduktion in Zusammenarbeit mit der „Akademie Musiktheater heute“ der Deutsche Bank Stiftung, den Berliner Philharmonikern und dem Theater Baden-Baden geben: die Operette „Die Prinzessin von Trapezunt“ von Jacques Offenbach. Die „Prinzessin“ feierte ihre Weltpremiere einst an gleicher Stelle im Theater Baden-Baden und als solche ist die Neuinszenierung eine längst überfällige Rückkehr in die Heimat. Es singen wie in der Kinderoper jungen Sängerinnen und Sängern baden-württembergischer Musikhochschulen.

Die vierte Oper der Festspiele, „La Damnation de Faust“, wird konzertant aufgeführt. Die amerikanische Mezzosopranistin Joyce DiDonato übernimmt den Part der Marguerite, Charles Castronovo ist der Faust. Auch der Komponist dieser Oper, Hector Berlioz, hatte eine enge Beziehung zu Baden-Baden. In der „Sommerhauptstadt Europas“ leitete er viele Jahre lang ein Sommer-Festival und erwarb sich großen Ruhm, der ihm in Paris versagt blieb. In seinem Antrittskonzert an der Oos führte er 1859 die ersten beiden Teile von „La Damnation de Faust“ persönlich auf.

Festspielhaus Baden-Baden /  Joyce Didonato © Josef Fischnaller

Festspielhaus Baden-Baden / Joyce Didonato © Josef Fischnaller

Während der Osterfestspiele 2015 finden außerdem eine Reihe von Konzerten mit herausragenden Künstlern statt: Neben Sir Simon Rattle zählen Bernard Haitink und Riccardo Chailly zu den Dirigenten der Festspiele, Solisten sind unter anderem die Geigerin Isabelle Faust, die Pianistin Martha Argerich sowie Sopranistin Anna Prohaska. Am Karfreitag, 3. April 2015, um 18 Uhr spielen verschiedene Ensembles der Berliner Philharmoniker ein dem Tage angemessenes Programm. Nach barocker Blechbläsermusik erklingt Pergolesis „Stabat Mater“, Franz Schuberts „Gesang der Geister über den Wassern“ sowie die „Metamorphosen für 23 Solostreicher“ von Richard Strauss.

Meisterkonzerte der Berliner Philharmoniker erobern die Stadt

Gliedmaßen des Festivals, beweglich und zierlich, sind die „Meisterkonzerte“ an verschiedenen Orten der Stadt in historisch bedeutende Spielstätten – täglich um 11 und 14 Uhr. So schwärmen die Berliner Philharmoniker unter anderem in die Stiftskirche, in die Museen Frieder Burda und LA 8 sowie in den „Florentiner Saal“ des Spielcasinos, der einstigen Geburtsstätte des Konzertlebens Baden-Badens, wo schon Paganini, Johannes Brahms, Franz Liszt oder Johann Strauß das Publikum persönlich begeisterten.

Wer dem Klang des „Rosenkavaliers“ folgt, kann in elf Festivaltagen eine Menge Neues in einer ehrwürdigen Musikstadt von Welt entdecken. „Wir möchten Baden-Baden einfach mit Musik ausfüllen“, sagt Sir Simon Rattle und fügt hinzu: „Das hier wird Teil unserer Heimat und unserer Geschichte“, sagt der Chefdirigent, der gespannt auf die „Rosenkavalier“-Premiere des Orchesters ist. Denn noch niemals spielten die Berliner Philharmoniker diese Oper – selbst unter Herbert von Karajan nicht.

OSTERFESTSPIELE 2015 – BERLINER PHILHARMONIKER – PROGRAMM
FR. 27.03.
18.00 Strauss: „Der Rosenkavalier“, Festspielhaus

SA. 28.03.
11.00 Meisterkonzert: Klarinettentrio, Florentinersaal Casino
14.00 Meisterkonzert mit Anna Prohaska (Sopran), Kurhaus
14.00 Offenbach: „Die Prinzessin von Trapezunt“, Theater Baden-Baden
18.00 Bernard Haitink & Isabelle Faust, Berliner Philharmonikern
Festspielhaus

SO. 29.03.
11.00 Der „Philharmonische Salon„, Theater Baden-Baden
18.00 Berlioz: “La Damnation de Faust“, konzertant im Festspielhaus

MO. 30.03.
11.00 Meisterkonzert Varian Fry Quartett, Spitalkirche
14.00 Meisterkonzert Mahler & Fuchs , Museum Frieder Burda
18.00 Strauss: „Der Rosenkavalier“, Festspielhaus

DI. 31.03.
14.00 Meisterkonzert Philharmonia Quartett , Stiftskirche
18.00 „Der Rosenkavalier“ – Stummfilm mit Orchester, Festspielhaus
20.00 Offenbach: „Die Prinzessin von Trapezunt„, Theater Baden-Baden

MI. 01.04.
11.00 Meisterkonzert Philh. Streichquintett Berlin, Florentinersaal Casino
14.00 Meisterkonzert Brahms-Ensemble, Stiftskirche

DO. 02.04.
18.00 Strauss: „Der Rosenkavalier“, Festspielhaus
11.00 Strauss: „Der kleine Rosenkavalier“, Festspielhaus
14.00 Meisterkonzert Pierrot Lunaire, Historisches E-Werk Baden-Bade

FR. 03.04.
14.00 Meisterkonzert Scharoun Ensemble, Weinbrennersaal Kurhaus
18.00 Musikfest zum Karfreitag, Ensembles Berliner Philh., Festspielhaus

SA. 04.04.
14.00 Meisterkonzert: Wiener Blut u. J. Strauß, Malersaal Dorint Hotel
18.00 Riccardo Chailly & Martha Argerich, Berliner Philh., Festspielhaus

SO.05.05.
11.00 Bundesjugendorchester, Tschaikowsky u. Schubert, Festspielhaus
14.00 Offenbach „Die Prinzessin von Trapezunt“, Theater Baden-Baden
14.00 Meisterkonzert: Philh. Camerata Berlin, Malersaal Dorint Hotel
18.00 La Damnation de Faust, Berliner Philharmoniker, Festspielhaus

MO. 06.06.
11.00 Strauss: „Der kleine Rosenkavalier“, Festspielhaus
11.00 Meisterkonzert: Kontraste, Florentinersaal Casino
14.00 Meisterkonzert: Streichsextett, Kulturhaus LA8
18.00 Strauss: „Der Rosenkavalier“, Festspielhaus

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Pressemeldung Festspielhaus Baden-Baden

Baden-Baden, Festspielhaus Baden-Baden, Größtes Opernhaus Deutschlands und Schäuble, IOCO Aktuell, 14.03.2015

März 15, 2015  
Veröffentlicht unter Festspielhaus Baden-Baden, IOCO Aktuell

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Festspielhaus Baden – Baden

  Dr. Wolfgang Schäuble:  Im Amt bestätigt!

Das mit 2.500 Plätzen größte Opern- und Konzerthaus Deutschlands liegt nicht in Berlin, Hamburg oder München. Das Festpielhaus, so heißt dies Gebäude, liegt in dem beschaulichen Kurort Baden-Baden: Erst 1998 in seiner heutigen Form entstanden, durch Integration des redundanten Baden-Badener Stadtbahnhofs in das bestehende Konzerthaus. Der ehemalige Bahnhof Baden-Baden beherbergt heute Kassenhalle, Restauration und anderes des Konzerthauses.

Festspielhaus Baden-Baden © Festspielhaus Baden-Baden

Festspielhaus Baden-Baden © Festspielhaus Baden-Baden

Spektakulär ist der Spielplan des Festspielhauses! Immer! Große Namen der Musikwelt treffen sich hier regelmäßig zu wunderbaren Gastkonzerten: Am 27. März 2015 wird der Rosenkavalier von Richard Strauss mit den Berliner Philharmoniker, Simon Rattle mit Magadalena Kozena, Anna Prohaska, Anja Harteros als Marschallin, Peter Rose als Ochs musikalische Glanzzeichen setzen. Am 29. März 2015: La Damnation de Faust, erneut mit der Berliner Philharmonikern, Joyce DiDonato als Margarethe und Charles Catronovo als Faust.

Das Festspielhaus, oder juristisch korrekt „Die gemeinnützige Kulturstiftung Festspielhaus Baden-Baden e.V.“, Intendant seit 1998 Andreas Mölich-Zebhauser, ist einzig in Europa als großes klassisches Theater, welches seinen Kulturbetrieb, wie Marketing-Chef Rüdiger Beermann gegenüber IOCO selbstbewußt erklärt, vollständig privat finanziert. Das hohe Engagement von Mäzenen und Unternehmen zum Festspielhaus ist in Baden-Baden überall spürbar und sichtbar. Ein 1500 Mitglieder zählender Freundeskreis e. V. und vermögende Mäzene unterstützen das Programm des Festspielhauses jährlich mit rund neun Millionen Euro. Etats kommunaler Musik- und Sprechtheater im deutschen Sprachraum, wie z.B. der Etat der  Staatsoper Hamburg, werden zu etwa 70% mit öffentlichen Gelder subventioniert. Zum Festspielhaus Baden-Baden beschränkt sich die Unterstützung nur auf den Unterhalt des Gebäudes; einmalig in Europa, wie Beermann erklärt.

Vorstand Freundeskreis Festspielhaus © Manolo Press

Vorstand Freundeskreis Festspielhaus © Manolo Press

Der 1.554 Mitglieder fassende Freundeskreis Festspielhaus Baden-Baden e.V. hielt am Sonntag, 01. März 2015 seine jährliche Mitgliederversammlung ab. Vorsitzender des Freundeskreises: Ein nicht unbekannter Dr. Wolfgang Schäuble. Dr. Schäuble, neben dieser Funktion auch extrem exponierter deutscher Finanzminister, teilte dort mit, dass der Freundeskreis das Programm des Festspielhauses 2014 mit 1,425 Millionen Euro fördern konnte und fügte hinzu: „Ein fröhliches Herz gibt gerne“.

Anekdotisch oder urkundlich relevant: Im Rahmen turnusmäßiger Neuwahlen wurde auch Dr. Wolfgang Schäuble als Erster Vorsitzender bestätigt. Der bisherige zweite Vorsitzende des Freundeskreises, Professor Ernst-Moritz Lipp, ebenfalls bekannt, möchte sich in Zukunft stärker in der Kulturstiftung Festspielhaus engagieren zu wollen. So wurde das langjährige Mitglied, der promovierte Chemiker Dr. John Feldmann als Nachfolger gewählt. Feldmann,  natürlich nicht unbekannt, war bis 2011 BASF Vorstandsmitglied. Auch war Feldmann als Präsident des Verwaltungsrates der Gesellschaft zur Förderung der Weltwirtschaft in einem weiteren Spitzenamt in der deutschen Wirtschaft und darüber hinaus engagiert. Nun möchte sich Feldmann auch im Freundeskreis Festspielhaus stärker engagieren.

Vorsitzender Dr. Wolfgang Schäuble leitete die Sitzung souverän: Er dankte Professor Ernst-Moritz Lipp unter langem Applaus für dessen jahrelange Vorstandsarbeit im Freundeskreis Festspielhaus. Neue Beisitzer des Vorstandes wurden die baden-württembergische Staatssekretärin im Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Dr. Claudia Rose sowie der Unternehmer und Manager Frank Dieter Maier gewählt. Bestätigt wurden die Beisitzer/-innen: Margret Mergen, Anne-Marie Haist, Prof. Peter
Horváth, Prof. Rainer Kirchdörfer, Dr. Ralf Kogeler, Andreas Mölich-Zebhauser, Dr. Christoph E. Palmer, Daniela Range-Ditz, Franz B. Wagener.

Um die Finanzlage der „gemeinnützige Kulturstiftung Festspielhaus Baden-Baden e.V.“, so scheint es, muss man mit Dr. Wolfgang Schäuble an der Spitze des ansonsten prächtig besetzten Freundeskreises nur geringe Sorgen machen. Künstlerisch spielt das Festspielhaus im beschaulichen Baden-Baden ebenfalls weiterhin in der europäischen Culture Champion League: Anja Harteros wird am 27. März 2015  das Publikum in Baden-Baden als Marschallin im Rosenkavalier mitreißen!

IOCO / Viktor Jarosch / 14. März 2015

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Baden-Baden, Festspielhaus Baden-Baden, I CAPULETI E I MONTECCHI mit Elina Garanca, 27.11.2014

November 24, 2014  
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Festspielhaus Baden – Baden

I CAPULETI E I MONTECCHI  von Vincenzo Bellini

Grabstätte von Vincenco Bellini in Paris © IOCO

Grabstätte von Vincenco Bellini in Paris © IOCO

Vincenzo Bellini verdankt die Romantik ihr Kostbarstes: das Melos. Zuvor gab es Bach, Mozart, Händel. Doch die wahrhaft unendliche Melodie, den Seufzer, der die Zeit anhalten will – hier hat Bellini tatsächlich einen ganz neuen Kontinent entdeckt. Dass Elina Garanca eine begnadete Bellini-Interpretin ist, bescheinigte ihr keine Geringere als Edita Gruberova. Mit I Capuleti e i Montecchi, so der Originaltitel dieser Oper, haben wir uns und ihr einen Herzenswunsch erfüllt.

Elina Garanca ist der große Star der konzertanten Aufführung der Oper I Capuleti e i Montecchi am Donnerstag, 27. November 2014 um 19 Uhr. Die Koproduktion mit dem Grand Théatre de Genève wird konzertant aufgeführt – Karel Mark Chichon dirigiert den mit Spannung erwarteten Abend. Die Oper von Vincenzo Bellini bildet gewissermaßen den Opernauftakt der neuen Saison 2014/2015 im Festspielhaus Baden-Baden. Sechs weitere Opern werden in den kommenden Monaten folgen, drei von ihnen sind als szenische Neuproduktionen in Baden-Baden zu sehen.

Kurzfristig wird an diesem Abend die erkrankte Sopranistin Aleksandra Kurzak durch ihre Kollegin Ekaterina Surina für die Rolle der Julia ersetzt.

Festspielhaus Baden-Baden / Elina Garanca © Karin Schwarz

Festspielhaus Baden-Baden / Elina Garanca © Karin Schwarz

BESETZUNG:
Ekaterina Siurina: Giulietta, Elina Garanca: Romeo
Yosep Kang: Tebaldo, Deutsche Radio-Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern
Mathias Hausmann: Capellio, Nahuel Di Pierro: Lorenzo
Karel Mark Chichon: Dirigent, Chor des Grand Théâtre de Genève

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Pressemeldung Festspielhaus Baden-Baden

Baden-Baden, Festspielhaus Baden-Baden, Russische Sommernacht, 06.07.2014

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Festspielhaus Baden – Baden

Rom an die Wolga!

Russische Sommernacht  mit Werken von Tschaikowski und Prokofjew

So | 06. Juli 2014, 18:00 Uhr

Eigentlich denkt man, Venedig sei Italiens Karnevalshochburg. Nicht so für Tschaikowsky: Er hat sich vom Römischen Karneval inspirieren lassen. Nachdem er 1880 dort war, holte er Roms Klänge an die Wolga. Die Moskauer mochten das nicht so recht. Das hat sich geändert – das das „Capriccio Italien“ ist ein Publikumsliebling. Und das ist nicht der einzige am 6. Juni bei der „Russischen Sommernacht“:

Zum Beispiel spielt Pianist Daniil Trifonow spielt Prokofiews 3. Klavierkonzert im Festspielhaus. Daniil Trifonov, in Nischni Nowgorod geboren und an der berühmten Gnessin-Musikschule in Moskau ausgebildet, machte schon 2010 beim berühmten Chopin-Wettbewerb in Warschau von sich reden, bevor ihm ein Jahr darauf der Durchbruch glückte: Im Sommer gewann er den 13. Internationalen Rubinstein-Klavierwettbewerb in Tel Aviv, anschließend sicherte er sich den ersten Preis, die Goldmedaille und den Grand Prix beim 14. Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau; und das ist nur ein kleiner Ausschnitt, aus Trifonovs zahlreichen Wettbewerbserfolgen.

Valery Gergiev, der Dirigent des Abends, widmet sich nach der Pause einem weiteren Werk aus dem russischen Kernrepertoire: Peter Tschaikowskys Symphonie Nr. 5 e-Moll op. 64:Ich denke“, so der Maestro, „Tschaikowsky sollte soweit wie möglich von einer gewissen ‚Park-Konzert-Atmosphäre‘ befreit werden.Tschaikowskys brillantes „Capriccio Italien“, das er während seines Romaufenthaltes 1880 komponierte, ist ein Werk von folkloristischem und sonnendurchflutetem Charakter, das als Prüfstein für Orchester gilt. Eröffnet wird es von einer Trompetenfanfare, die Tschaikowsky während eines Romaufenthalts täglich aus der nahegelegenen Kaserne gehört hatte. In der Folge wird ein eingängiges Hauptthema einer kontinuierlichen Steigerung unterzogen, durch Umkleidung mit Terzläufen, rauschende Zweiunddreißigstel-Figuren und allmähliche Beteiligung des ganzen Orchesters mit Triangel und Tamburin. Am Ende erklingt eine Presto-Tarantella, wobei die Musik in rasendem Prestissimo effektvoll beendet wird.

Zwei der populärsten russischen Komponisten prägen unsere russische Sommer nacht: Sergej Prokofjews drittes Klavierkonzert ist das schönste dieses Komponisten. Und das virtuoseste! Für bestimmte Läufe im finalen Hexentanz müssen die Pianisten sich eine eigene Technik aneignen. Im Schlusssatz der beliebten fünften Sinfonie von Tschaikowsky wird auch getanzt – allerdings auf einem russischen Volksfest; der Satz ist Ziel und Krönung des ganzen Werkes.

Valery Gergiev Dirigent,  Daniil Trifonov Klavier,  Mariinsky-Orchester

Programm:
Pjotr Iljitsch Tschaikowski Capriccio Italien
Sergeij Prokofjew Klavierkonzert Nr. 3
Pjotr Iljitsch Tschaikowski Symphonie Nr. 5 e-Moll op. 64

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Pressemeldung Festspielhaus Baden-Baden

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