Baden-Baden, Festspielhaus / Theater, Kammeroper La Tragédie de Carmen, 09.04.2017

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Festspielhaus Baden – Baden

Theater Baden-Baden

Festspielhaus Baden-Baden / La Tragédie de Carmen © Festspielhaus Baden-Baden

Festspielhaus Baden-Baden / La Tragédie de Carmen © Festspielhaus Baden-Baden

FESTSPIELHAUS BADEN-BADEN; THEATER BADEN-BADEN

Osterfestspiele 2017

Eine Kooperation zwischen dem Festspielhaus Baden-Baden, den Berliner Philharmonikern, dem Theater Baden-Baden sowie der „Akademie Musiktheater heute“ der Deutsche Bank Stiftung.

Carmen am Goetheplatz

Proben zur Kammeroper der Osterfestspiele Baden-Baden haben begonnen.

Mit den Proben zur Kammeroper „La Tragédie de Carmen“ werfen die fünften Osterfestspiele mit den Berliner Philharmonikern nun auch im Zentrum Baden-Badens ihre Schatten voraus. Im Theater am Goetheplatz begrüßten Intendantin Nicola May und der leitende Opernreferent des Festspielhauses Andreas Fladvad-Geier Sängerinnen und Sänger sowie das Leitungsteam der Kammeroper, die am 9. April Premiere feiert. Nach den Osterfestspielen wird es darüber hinaus bis zum Sommer weitere Vorstellungen am Theater Baden-Baden geben.

Regisseurin Sofia Simitzis und Ausstatterin Janina Audick vertreten die „Akademie Musiktheater heute“ der Deutsche Bank Stiftung. Wie in den Vorjahren stellt das Stipendiatenprogramm der Deutsche Bank Stiftung das Leitungsteam. Simon Rössler ist der Dirigent der Kammeroper. Der Schlagzeuger ist seit 2008 Mitglied der Berliner Philharmoniker und durchlief in seinem Studium auch eine Dirigierausbildung. Er leitete unter anderem schon Opernaufführungen mit den Stuttgarter Philharmonikern bei den Opernfestspielen in Heidenheim und gab 2016 sein Debüt als Dirigent an der Komischen Oper Berlin, wo er Vorstellungen der „Zauberflöte“ in der Inszenierung von Barrie Kosky dirigierte. Die Sängerinnen und Sänger der Kammeroper der Baden-Badener Osterfestspiele 2017 kommen von Musikhochschulen des Landes. Mit dabei sind Céline Akçag (Carmen), Felicitas Frische (Micaëla), Johannes Grau (Don José) und Vladislav Pavliuk (Escamillo). Traditionell sind auch Ensemblemitglieder des Theaters Baden-Baden in der Kammeroper engagiert. Diesmal sind es die Schauspielerin Rosalinde Renn und der Schauspieler Patrick Schadenberg, die in dieser „Carmen“-Fassung von Theater-Erneuerer Peter Brooks dabei sind.

Neben den Vorstellungen „La Tragédie de Carmen“ am 09., 12. und 16. April 2017 gibt es am Sonntag vor der Premiere (02. April 2017, um 11 Uhr) eine Einführungs-Matinée, in der Regisseur, Bühnenbildner und Dramaturg gemeinsam mit dem Ensemble einen Vorgeschmack auf die Inszenierung geben. Der Eintritt hierfür ist frei.

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Baden-Baden, Festspielhaus, Olga Peretyatko und Lawrence Brownlee, 24.02.2017

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Festspielhaus Baden-Baden © Festspielhaus Baden-Baden

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Olga Peretyatko und Lawrence Brownlee In den höchsten Tönen

Freitag, 24. Februar 2017, 19 Uhr

Olga Peretyatko und Lawrence Brownlee singen am Freitag, 24. Februar 2017, um 19 Uhr berühmte Liebesarien und Duette von Bellini, Donizetti und Bizet im Festspielhaus Baden-Baden. Peretyatkos Rossini-Interpretationen sind Kult, Brownlee ist der momentan erfolgreichste Belcanto-Tenor der USA. Es spielt das Sinfonieorchester Basel unter der Leitung von Dirigentin Speranza Scappucci.

Festspielhaus Baden - Baden Olga Peretyatko / © Dario Acosta

Festspielhaus Baden – Baden Olga Peretyatko / © Dario Acosta

Es ist eine Heimkehr nach Baden-Baden: Die Sopranistin Olga Peretyatko feierte schon große Erfolge ihrer noch jungen Karriere im Festspielhaus Baden-Baden. Ob als „Einspringerin“ in Rolando Villazóns „Liebestrank“, ob als Solistin der Silvestergala 2013 oder als Violetta in Villazóns Inszenierung von „La Traviata“ (2015): die in Sankt Petersburg geborene Sängerin eroberte die Herzen des Publikums an der Oos bei jedem ihrer Auftritte im Sturm.

Festspielhaus Baden - Baden Olga Peretyatko / © Manfred Baumann

Festspielhaus Baden – Baden Olga Peretyatko / © Manfred Baumann

Gemeinsam mit Lawrence Brownlee singt sie nun schönstes Belcanto-Repertoire mit Arien wie „Casta Diva“ und Duette wie „Quoi, vous m’aimez“ aus der „Regimentstochter“ am Freitag, 24. Februar 2017, um 19 Uhr im Festspielhaus Baden-Baden.

 

Olga Peretyatko wurde in St. Petersburg geboren, studierte in Berlin und hat in den letzten Jahren eine beeindruckende Weltkarriere begonnen. An der New Yorker Metropolitan Opera wie an der Wiener Staatsoper brachte sie als Elvira in Bellinis „I Puritani“ das Publikum bereits zum Toben.

2006 nahm sie an einem Meisterkurs beim Rossini Opera Festival in Pesaro teil, wo ihr der künstlerische Leiter Alberto Zedda anschließend zwei Hauptrollen in Rossinis „Il Viaggio a Reims“ gab. 2007 war die Sängerin dann Preisträgerin bei Plácido Domingos „Operalia“-Wettbewerb. Dadurch wurde die internationale Opernwelt auf die junge Sopranistin aufmerksam.

Festspielhaus Baden - Baden Lawrence Brownlee / © David-White

Festspielhaus Baden – Baden Lawrence Brownlee / © David-White

Der derzeit erfolgreichste amerikanische Belcanto-Tenor Lawrence Brownlee ist dem Baden-Badener Publikum ebenfalls nicht unbekannt. Während der Osterfestspiele 2015 im „Rosenkavalier“ brillierte er in der Rolle des „italienischen Sängers“. Einige Jahre vorher war er in Bartlet Shers Inszenierung von „Il barbiere di Siviglia“ an der Oos zu sehen und zu hören. Längst hat er auf allen großen Bühnen gesungen, von der Met in New York bis zur Scala in Mailand. Gefeiert wird er für seine sanfte Stimme, mit der er scheinbar mühelos die anspruchsvollen Koloraturen des Belcanto singt – und selbst den ganz hohen Tönen noch besonderen Seidenglanz verleiht.

Begleitet wird das Sänger-Duo im Festspielhaus Baden-Baden von dem Sinfonieorchester Basel. Bereits 1876 gegründet, gehört das hundertköpfige Ensemble zu den ältesten und größten Orchestern der Schweiz.

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Baden-Baden, Festspielhaus, Benedikt Stampa neuer Intendant 2019, Februar 2017

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Benedikt Stampa 2019 neuer Intendant

Benedikt Stampa (51) wird im Sommer 2019 neuer Intendant des Festspielhauses Baden-Baden. Dies gab der Stiftungsvorstand der privaten Trägerstiftung heute bekannt. Benedikt Stampa folgt auf Andreas Mölich-Zebhauser (64), der entschieden hat, mit Ende der Saison 2018/2019 in den Ruhestand zu gehen, dem Hause aber eng verbunden bleibt. Andreas Mölich-Zebhauser leitet das Festspielhaus Baden-Baden seit 1998.

Festspielhaus Bden-Baden / Der Stiftungsvorstand des Festspielhauses Baden-Baden mit Intendant Andreas Mölich-Zebhauser und Benedikt Stampa. Von links: Thorsten Klapproth, Andreas Mölich-Zebhauser, Prof. Horst Weitzmann, Benedikt Stampa, Prof. Ernst-Moritz-Lipp (Stiftungsvorstandsvorsitzender) © manolopress

Festspielhaus Bden-Baden / Der Stiftungsvorstand des Festspielhauses Baden-Baden mit Intendant Andreas Mölich-Zebhauser und Benedikt Stampa. Von links: Thorsten Klapproth, Andreas Mölich-Zebhauser, Prof. Horst Weitzmann, Benedikt Stampa, Prof. Ernst-Moritz-Lipp (Stiftungsvorstandsvorsitzender) © manolopress

Wir sind froh, mit Benedikt Stampa einen profilierten Nachfolger für Andreas Mölich-Zebhauser gefunden zu haben. Der amtierende Intendant hat das Haus zu dem gemacht, was es heute ist und hinterlässt große Fußabdrücke in der internationalen Kulturlandschaft“, sagte Stiftungsvorstandsvorsitzender Professor Ernst-Moritz Lipp nach der Entscheidung. „Uns haben die herausragenden künstlerischen Leistungen Benedikt Stampas überzeugt. Er kann auf den Erfolgen der vergangenen Jahre aufbauen und ab der Saison 2019/2020 neue Impulse geben. Wir haben uns bereits heute für ihn entschieden, damit er genug Zeit zur Vorbereitung seines ersten eigengestalteten Programms hat.

Benedikt Stampa: „Eine große Ehre“

„An das Festspielhaus Baden-Baden berufen zu werden, stellt für mich eine große Ehre dar. Nach über zehn erfüllenden Jahren am singulären Konzerthaus Dortmund wende ich jetzt meine beruflichen Schritte frohen Mutes Richtung Südwesten“, sagte Benedikt Stampa zu seiner Wahl.

Mölich-Zebhauser: „Freundschaftliche Zusammenarbeit“

Der amtierende Intendant ist ebenfalls sehr zufrieden mit der Wahl seines Nachfolgers: „Benedikt Stampa ist ein gewinnender Mann, der die Sprache der Künstler spricht und rechnen kann. Unsere Koproduktionen haben uns freundschaftlich verbunden, und so freue ich mich ab sofort auf die Zusammenarbeit mit meinem Nachfolger in den nächsten Jahren. Das ist ja sonst eher selten und beweist wieder einmal, dass hier in Baden-Baden anders gedacht und gehandelt wird.“

Berufliche Wurzeln in Hamburg

Benedikt Stampa übernahm nach einem Studium in Münster und Hamburg (Musikwissenschaften, BWL und Kulturmanagement) von 1992 bis 1995 die Geschäftsführung der Hamburgischen Kulturstiftung. In dieser Funktion war Stampa neben der Programmarbeit auch verantwortlich für den Aufbau einer Fundraising-Struktur für die Projekte der Stiftung. 1995 wurde Benedikt Stampa zum Geschäftsführer der heutigen Laiszhalle in Hamburg berufen und war einer der ersten, die sich für den Bau eines neuen Konzertsaals in Hamburg einsetzten. 2005 wurde er zum Intendanten des noch jungen Konzerthaus Dortmund berufen, welches er innerhalb kürzester Zeit in die europäische Spitze führte. In den vergangenen Jahren war das Konzerthaus Dortmund auch immer wieder Schauplatz beispielhafter konzertanter Opernaufführungen wie bei Cecilia Bartolis Rollendebüt als Norma in Bellinis gleichnamigem Stück (2010) oder mit Tristan und Isolde unter Esa-Pekka Salonen, einer Aufführung mit Videos von Bill Viola in einer Regie von Peter Sellars (2010). Thomas Hengelbrock leitete den ersten historisch-informierten „Parsifal“ (2013), Ligetis Le Grand Macabre erklingt unter Sir Simon Rattle mit den Berliner Philharmonikern (Februar 2017) und wird von Peter Sellars für den Konzertsaal inszeniert.

Eine enge künstlerische Zusammenarbeit verbindet Benedikt Stampa mit weltweit führenden Dirigenten und Solisten wie Andris Nelsons, Yannick Nezét-Séguin, Esa-Peka Salonen, Valery Gergiev, Ingo Metzmacher, Cecilia Bartoli, Fazil Say oder Thomas Hengelbrock. Am Konzerthaus Dortmund entwickelte Benedikt Stampa wegweisende Formate wie „Junge Wilde“, „Popabo“, „Zeitinseln“ und „Exklusivkünstler“, die langfristige Beziehungen zu Künstlern der Gegenwart etablieren und ein junges Publikum an Klassik heranführen.

Private Finanzierung – Grundlage in Baden-Baden

Das Festspielhaus Baden-Baden wurde 1998 eröffnet. Trägerin ist die private Kulturstiftung mit ihren derzeit 26 Stiftern, die neben dem Freundeskreis sowie weiteren privaten Förderern und Sponsoren maßgeblich zur Finanzierung des Betriebes beitragen. Regelmäßig gastieren die besten Klassik-Künstler der Welt in Baden-Baden. Seit 2013 feiern die Berliner Philharmoniker gemeinsam mit dem Festspielhaus Baden-Baden Osterfestspiele. Die Akustik des Festspielhauses Baden-Baden gilt als eine der besten der Welt.

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Baden – Baden, Festspielhaus, Konzert – Elina Garanca – Aus Lettland um die Welt, 03.02.2017

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Festspielhaus Baden-Baden © Festspielhaus Baden-Baden

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Elina Garanca –  Aus Lettland um die Welt

Für ein hohes Maß an Perfektion bekannt: Mezzosopranistin Elina Garanca gastiert an den bedeutendsten Opernhäusern rund um den Globus. Die Bühnen sind handverlesen und auch ihr Repertoire wählt sie mit großer Sorgfalt: am Freitag, 03. Februar 2017, um 19 Uhr kommt sie mit Arien aus Opern von Tschaikowsky bis Mascagni ins Festspielhaus Baden-Baden – begleitet wird sie von der Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz unter Karel Mark Chichon.

Festspielhaus Baden Baden / Elina Garanca © Holger Hage, DG

Festspielhaus Baden Baden / Elina Garanca © Holger Hage, DG

[Von Elina Garanca wurden verschiedene Aufnahmen bei der Deutschen Grammophon veröffentlicht.]

So mancher Mezzo wäre gerne Sopran, um auf der Bühne Tenören zu verfallen und noch im Sterben Triumphe zu feiern. Elina Garanca hingegen liebt ihre Stimmgattung. Ihr Mezzo ermöglicht es ihr, die reiferen, interessanten, auch mal bösen Frauen zu spielen – und dazu noch all die Hosenrollen – also die Partien, in denen eine Sängerin einen Mann verkörpert. Meilensteine ihrer steilen Karriere hat die lettische Sopranistin im Festspielhaus Baden-Baden erreicht. Großes Aufsehen erregte sie in Baden-Baden im Jahr 2005 als Adalgisa in einer konzertanten Produktion von Vincenzo Bellinis Norma an der Seite von Edita Gruberová. Die Silvester-Gala 2008 mit ihr und der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern sowie die Baden-Baden Gala 2013 an der Seite von Jonas Kaufmanns hat ebenfalls für Furore gesorgt.

Wieder einmal kehrt sie am Freitag, 3. Februar 2017, um 19 Uhr zurück auf die Festspielhaus-Bühne mit ihrem Lieblingsrepertoire: Arien von Tschaikowsky, Darzins, Saint Saens, Verdi, Cilea, Ponchielli und Mascagni, sowie neapolitanische Lieder.

Die aus Riga stammende Elina Garanca wurde 1976 in eine musikalische Familie geboren und erhielt ihre Ausbildung an der Lettischen Musikakademie ihrer Heimatstadt. Nach ersten Engagements am Staatstheater Meiningen und der Oper Frankfurt begann ihre große Karriere. Heute singt die mit einem Exklusiv-Vertrag der Deutschen Grammophon ausgestattete Künstlerin an den großen Opernhäusern der Welt. 2007 und 2009 wurde sie mit dem ECHO Klassik als Sängerin des Jahres ausgezeichnet. Im Jahr 2013 erhielt sie für ihr Album „Romantique“ erneut einen ECHO Klassik und wurde 2013 von der Wiener Staatsoper als eine der jüngsten Titelträgerinnen zur Kammersängerin ernannt. Der Titel ihres neuen Arienalbums lautet „Revive“, also „Wiederbeleben“ oder „Wiederaufleben lassen“: Es geht um „starke Frauen in schwachen Momenten“, erklärt die Sängerin.

Festspielhaus Baden Baden / Elina Garanca © Holger Hage, DG

Festspielhaus Baden Baden / Elina Garanca © Holger Hage, DG

Neben der Mezzo-Partie der Fürstin Bouillon wird Elina Garanca im Festspielhaus Baden-Baden unter anderen auch die Primadonnen-Rolle aus Francesco Cilèas „Adriana Lecouvreur“ singen. Ihr sonores Timbre glänzt besonders in Rollen wie der „Jungfrau von Orléans“ von Peter Tschaikowsky. Mit dramatischen Tiefen, expressiven Höhen und ausdrucksstarken Phrasierungen ist sie in der Arie „D’amour l’ardente flamme“ von Camille Saint- Saëns „Samson et Dailila“ zu erleben.

Begleitet wird Elina Garanca an diesem Abend von der Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz unter Leitung ihres Ehemannes Karel Mark Chichon. Chichon, der unter anderem Assistent bei Giuseppe Sinopoli und Valery Gergiev war, ist seit 2009 Chefdirigent des Lettischen Nationalorchesters.

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