Baden-Baden, Festspielhaus, Olga Peretyatko und Lawrence Brownlee, 24.02.2017

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Festspielhaus Baden – Baden

Festspielhaus Baden-Baden © Festspielhaus Baden-Baden

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Olga Peretyatko und Lawrence Brownlee In den höchsten Tönen

Freitag, 24. Februar 2017, 19 Uhr

Olga Peretyatko und Lawrence Brownlee singen am Freitag, 24. Februar 2017, um 19 Uhr berühmte Liebesarien und Duette von Bellini, Donizetti und Bizet im Festspielhaus Baden-Baden. Peretyatkos Rossini-Interpretationen sind Kult, Brownlee ist der momentan erfolgreichste Belcanto-Tenor der USA. Es spielt das Sinfonieorchester Basel unter der Leitung von Dirigentin Speranza Scappucci.

Festspielhaus Baden - Baden Olga Peretyatko / © Dario Acosta

Festspielhaus Baden – Baden Olga Peretyatko / © Dario Acosta

Es ist eine Heimkehr nach Baden-Baden: Die Sopranistin Olga Peretyatko feierte schon große Erfolge ihrer noch jungen Karriere im Festspielhaus Baden-Baden. Ob als „Einspringerin“ in Rolando Villazóns „Liebestrank“, ob als Solistin der Silvestergala 2013 oder als Violetta in Villazóns Inszenierung von „La Traviata“ (2015): die in Sankt Petersburg geborene Sängerin eroberte die Herzen des Publikums an der Oos bei jedem ihrer Auftritte im Sturm.

Festspielhaus Baden - Baden Olga Peretyatko / © Manfred Baumann

Festspielhaus Baden – Baden Olga Peretyatko / © Manfred Baumann

Gemeinsam mit Lawrence Brownlee singt sie nun schönstes Belcanto-Repertoire mit Arien wie „Casta Diva“ und Duette wie „Quoi, vous m’aimez“ aus der „Regimentstochter“ am Freitag, 24. Februar 2017, um 19 Uhr im Festspielhaus Baden-Baden.

 

Olga Peretyatko wurde in St. Petersburg geboren, studierte in Berlin und hat in den letzten Jahren eine beeindruckende Weltkarriere begonnen. An der New Yorker Metropolitan Opera wie an der Wiener Staatsoper brachte sie als Elvira in Bellinis „I Puritani“ das Publikum bereits zum Toben.

2006 nahm sie an einem Meisterkurs beim Rossini Opera Festival in Pesaro teil, wo ihr der künstlerische Leiter Alberto Zedda anschließend zwei Hauptrollen in Rossinis „Il Viaggio a Reims“ gab. 2007 war die Sängerin dann Preisträgerin bei Plácido Domingos „Operalia“-Wettbewerb. Dadurch wurde die internationale Opernwelt auf die junge Sopranistin aufmerksam.

Festspielhaus Baden - Baden Lawrence Brownlee / © David-White

Festspielhaus Baden – Baden Lawrence Brownlee / © David-White

Der derzeit erfolgreichste amerikanische Belcanto-Tenor Lawrence Brownlee ist dem Baden-Badener Publikum ebenfalls nicht unbekannt. Während der Osterfestspiele 2015 im „Rosenkavalier“ brillierte er in der Rolle des „italienischen Sängers“. Einige Jahre vorher war er in Bartlet Shers Inszenierung von „Il barbiere di Siviglia“ an der Oos zu sehen und zu hören. Längst hat er auf allen großen Bühnen gesungen, von der Met in New York bis zur Scala in Mailand. Gefeiert wird er für seine sanfte Stimme, mit der er scheinbar mühelos die anspruchsvollen Koloraturen des Belcanto singt – und selbst den ganz hohen Tönen noch besonderen Seidenglanz verleiht.

Begleitet wird das Sänger-Duo im Festspielhaus Baden-Baden von dem Sinfonieorchester Basel. Bereits 1876 gegründet, gehört das hundertköpfige Ensemble zu den ältesten und größten Orchestern der Schweiz.

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Baden-Baden, Festspielhaus, Benedikt Stampa neuer Intendant 2019, Februar 2017

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Benedikt Stampa 2019 neuer Intendant

Benedikt Stampa (51) wird im Sommer 2019 neuer Intendant des Festspielhauses Baden-Baden. Dies gab der Stiftungsvorstand der privaten Trägerstiftung heute bekannt. Benedikt Stampa folgt auf Andreas Mölich-Zebhauser (64), der entschieden hat, mit Ende der Saison 2018/2019 in den Ruhestand zu gehen, dem Hause aber eng verbunden bleibt. Andreas Mölich-Zebhauser leitet das Festspielhaus Baden-Baden seit 1998.

Festspielhaus Bden-Baden / Der Stiftungsvorstand des Festspielhauses Baden-Baden mit Intendant Andreas Mölich-Zebhauser und Benedikt Stampa. Von links: Thorsten Klapproth, Andreas Mölich-Zebhauser, Prof. Horst Weitzmann, Benedikt Stampa, Prof. Ernst-Moritz-Lipp (Stiftungsvorstandsvorsitzender) © manolopress

Festspielhaus Bden-Baden / Der Stiftungsvorstand des Festspielhauses Baden-Baden mit Intendant Andreas Mölich-Zebhauser und Benedikt Stampa. Von links: Thorsten Klapproth, Andreas Mölich-Zebhauser, Prof. Horst Weitzmann, Benedikt Stampa, Prof. Ernst-Moritz-Lipp (Stiftungsvorstandsvorsitzender) © manolopress

Wir sind froh, mit Benedikt Stampa einen profilierten Nachfolger für Andreas Mölich-Zebhauser gefunden zu haben. Der amtierende Intendant hat das Haus zu dem gemacht, was es heute ist und hinterlässt große Fußabdrücke in der internationalen Kulturlandschaft“, sagte Stiftungsvorstandsvorsitzender Professor Ernst-Moritz Lipp nach der Entscheidung. „Uns haben die herausragenden künstlerischen Leistungen Benedikt Stampas überzeugt. Er kann auf den Erfolgen der vergangenen Jahre aufbauen und ab der Saison 2019/2020 neue Impulse geben. Wir haben uns bereits heute für ihn entschieden, damit er genug Zeit zur Vorbereitung seines ersten eigengestalteten Programms hat.

Benedikt Stampa: „Eine große Ehre“

„An das Festspielhaus Baden-Baden berufen zu werden, stellt für mich eine große Ehre dar. Nach über zehn erfüllenden Jahren am singulären Konzerthaus Dortmund wende ich jetzt meine beruflichen Schritte frohen Mutes Richtung Südwesten“, sagte Benedikt Stampa zu seiner Wahl.

Mölich-Zebhauser: „Freundschaftliche Zusammenarbeit“

Der amtierende Intendant ist ebenfalls sehr zufrieden mit der Wahl seines Nachfolgers: „Benedikt Stampa ist ein gewinnender Mann, der die Sprache der Künstler spricht und rechnen kann. Unsere Koproduktionen haben uns freundschaftlich verbunden, und so freue ich mich ab sofort auf die Zusammenarbeit mit meinem Nachfolger in den nächsten Jahren. Das ist ja sonst eher selten und beweist wieder einmal, dass hier in Baden-Baden anders gedacht und gehandelt wird.“

Berufliche Wurzeln in Hamburg

Benedikt Stampa übernahm nach einem Studium in Münster und Hamburg (Musikwissenschaften, BWL und Kulturmanagement) von 1992 bis 1995 die Geschäftsführung der Hamburgischen Kulturstiftung. In dieser Funktion war Stampa neben der Programmarbeit auch verantwortlich für den Aufbau einer Fundraising-Struktur für die Projekte der Stiftung. 1995 wurde Benedikt Stampa zum Geschäftsführer der heutigen Laiszhalle in Hamburg berufen und war einer der ersten, die sich für den Bau eines neuen Konzertsaals in Hamburg einsetzten. 2005 wurde er zum Intendanten des noch jungen Konzerthaus Dortmund berufen, welches er innerhalb kürzester Zeit in die europäische Spitze führte. In den vergangenen Jahren war das Konzerthaus Dortmund auch immer wieder Schauplatz beispielhafter konzertanter Opernaufführungen wie bei Cecilia Bartolis Rollendebüt als Norma in Bellinis gleichnamigem Stück (2010) oder mit Tristan und Isolde unter Esa-Pekka Salonen, einer Aufführung mit Videos von Bill Viola in einer Regie von Peter Sellars (2010). Thomas Hengelbrock leitete den ersten historisch-informierten „Parsifal“ (2013), Ligetis Le Grand Macabre erklingt unter Sir Simon Rattle mit den Berliner Philharmonikern (Februar 2017) und wird von Peter Sellars für den Konzertsaal inszeniert.

Eine enge künstlerische Zusammenarbeit verbindet Benedikt Stampa mit weltweit führenden Dirigenten und Solisten wie Andris Nelsons, Yannick Nezét-Séguin, Esa-Peka Salonen, Valery Gergiev, Ingo Metzmacher, Cecilia Bartoli, Fazil Say oder Thomas Hengelbrock. Am Konzerthaus Dortmund entwickelte Benedikt Stampa wegweisende Formate wie „Junge Wilde“, „Popabo“, „Zeitinseln“ und „Exklusivkünstler“, die langfristige Beziehungen zu Künstlern der Gegenwart etablieren und ein junges Publikum an Klassik heranführen.

Private Finanzierung – Grundlage in Baden-Baden

Das Festspielhaus Baden-Baden wurde 1998 eröffnet. Trägerin ist die private Kulturstiftung mit ihren derzeit 26 Stiftern, die neben dem Freundeskreis sowie weiteren privaten Förderern und Sponsoren maßgeblich zur Finanzierung des Betriebes beitragen. Regelmäßig gastieren die besten Klassik-Künstler der Welt in Baden-Baden. Seit 2013 feiern die Berliner Philharmoniker gemeinsam mit dem Festspielhaus Baden-Baden Osterfestspiele. Die Akustik des Festspielhauses Baden-Baden gilt als eine der besten der Welt.

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Baden – Baden, Festspielhaus, Konzert – Elina Garanca – Aus Lettland um die Welt, 03.02.2017

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Elina Garanca –  Aus Lettland um die Welt

Für ein hohes Maß an Perfektion bekannt: Mezzosopranistin Elina Garanca gastiert an den bedeutendsten Opernhäusern rund um den Globus. Die Bühnen sind handverlesen und auch ihr Repertoire wählt sie mit großer Sorgfalt: am Freitag, 03. Februar 2017, um 19 Uhr kommt sie mit Arien aus Opern von Tschaikowsky bis Mascagni ins Festspielhaus Baden-Baden – begleitet wird sie von der Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz unter Karel Mark Chichon.

Festspielhaus Baden Baden / Elina Garanca © Holger Hage, DG

Festspielhaus Baden Baden / Elina Garanca © Holger Hage, DG

[Von Elina Garanca wurden verschiedene Aufnahmen bei der Deutschen Grammophon veröffentlicht.]

So mancher Mezzo wäre gerne Sopran, um auf der Bühne Tenören zu verfallen und noch im Sterben Triumphe zu feiern. Elina Garanca hingegen liebt ihre Stimmgattung. Ihr Mezzo ermöglicht es ihr, die reiferen, interessanten, auch mal bösen Frauen zu spielen – und dazu noch all die Hosenrollen – also die Partien, in denen eine Sängerin einen Mann verkörpert. Meilensteine ihrer steilen Karriere hat die lettische Sopranistin im Festspielhaus Baden-Baden erreicht. Großes Aufsehen erregte sie in Baden-Baden im Jahr 2005 als Adalgisa in einer konzertanten Produktion von Vincenzo Bellinis Norma an der Seite von Edita Gruberová. Die Silvester-Gala 2008 mit ihr und der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern sowie die Baden-Baden Gala 2013 an der Seite von Jonas Kaufmanns hat ebenfalls für Furore gesorgt.

Wieder einmal kehrt sie am Freitag, 3. Februar 2017, um 19 Uhr zurück auf die Festspielhaus-Bühne mit ihrem Lieblingsrepertoire: Arien von Tschaikowsky, Darzins, Saint Saens, Verdi, Cilea, Ponchielli und Mascagni, sowie neapolitanische Lieder.

Die aus Riga stammende Elina Garanca wurde 1976 in eine musikalische Familie geboren und erhielt ihre Ausbildung an der Lettischen Musikakademie ihrer Heimatstadt. Nach ersten Engagements am Staatstheater Meiningen und der Oper Frankfurt begann ihre große Karriere. Heute singt die mit einem Exklusiv-Vertrag der Deutschen Grammophon ausgestattete Künstlerin an den großen Opernhäusern der Welt. 2007 und 2009 wurde sie mit dem ECHO Klassik als Sängerin des Jahres ausgezeichnet. Im Jahr 2013 erhielt sie für ihr Album „Romantique“ erneut einen ECHO Klassik und wurde 2013 von der Wiener Staatsoper als eine der jüngsten Titelträgerinnen zur Kammersängerin ernannt. Der Titel ihres neuen Arienalbums lautet „Revive“, also „Wiederbeleben“ oder „Wiederaufleben lassen“: Es geht um „starke Frauen in schwachen Momenten“, erklärt die Sängerin.

Festspielhaus Baden Baden / Elina Garanca © Holger Hage, DG

Festspielhaus Baden Baden / Elina Garanca © Holger Hage, DG

Neben der Mezzo-Partie der Fürstin Bouillon wird Elina Garanca im Festspielhaus Baden-Baden unter anderen auch die Primadonnen-Rolle aus Francesco Cilèas „Adriana Lecouvreur“ singen. Ihr sonores Timbre glänzt besonders in Rollen wie der „Jungfrau von Orléans“ von Peter Tschaikowsky. Mit dramatischen Tiefen, expressiven Höhen und ausdrucksstarken Phrasierungen ist sie in der Arie „D’amour l’ardente flamme“ von Camille Saint- Saëns „Samson et Dailila“ zu erleben.

Begleitet wird Elina Garanca an diesem Abend von der Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz unter Leitung ihres Ehemannes Karel Mark Chichon. Chichon, der unter anderem Assistent bei Giuseppe Sinopoli und Valery Gergiev war, ist seit 2009 Chefdirigent des Lettischen Nationalorchesters.

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Baden Baden, Festspielhaus, Max Raabe – Eine Berliner Nacht, 25.11.2016

November 17, 2016  
Veröffentlicht unter Festspielhaus Baden-Baden, Konzert, Pressemeldung

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Eine Berliner Nacht
Freitag, 25. November 2016, 19 Uhr

Sie entführen ihr Publikum in die Welt der deutschen Schlager der 20er und 30er Jahre sowie in die Swing-Musik: Max Raabe und das Palast Orchester gastieren am Freitag, 25. November 2016, um 19 Uhr im Festspielhaus Baden-Baden und bieten eine Variation des Bühnenprogramms Eine Nacht in Berlin – eine Mischung aus wiederentdeckten Klassikern und modernen Neukompositionen.

BADEN-BADEN –  Berlin ist seit vielen Jahren die Heimatstadt von Max Raabe und dem Palast Orchester. Hier haben sie ihre Karriere begonnen und hier wurden nicht nur die neuen, sondern auch ein Großteil der alten Stücke ihres Konzertrepertoires erstmals aufgeführt. In Eine Nacht in Berlin präsentieren sie bei ihrer letzten Tour-Etappe im Festspielhaus Baden-Baden die Highlights ihres Bühnenprogramms: von Walzer bis Rumba und Swing am Freitag, 25. November 2016, um 19 Uhr.

Festspielhaus Baden Baden / Max Raabe Palast Orchester © Frank Eidel

Festspielhaus Baden Baden / Max Raabe Palast Orchester © Frank Eidel

Auf dem Programm durch das nächtliche Berlin, die Max Raabe in den letzten Jahren zusammen mit Annette Humpe und Christoph Israel komponiert hat, stehen unter anderem die Titel „Für Frauen ist das kein Problem“, „Mir kann nichts passieren“ und „Du passt auf mich auf“. Daneben sind auch viele Klassiker aus den 20er und 30er Jahren zu hören.

Max Raabe spricht von einer musikalischen Momentaufnahme seiner letzten Programme. „Nicht nur Musik zum Hören, sondern auch Musik zum Gucken“ sei das Ziel gewesen, so formuliert es der langjährige Wahlberliner. Raabes unterkühlte, trockene Art, gepaart mit seiner leisen Ironie, kommt dabei nicht zu kurz. Die Detailfreude, mit der Raabe und sein Team am Werk waren, beschert einige Überraschungsmomente: Der Marschfox aus der Revue Operette „Lauf ins Glück“ von Paul Meyer ist Baden-Baden gewidmet. PMFtspBB

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