Baden-Baden, Festspielhaus Baden-Baden, Premiere der Neuinszenierung L’ELISIR D’AMORE, 28.05.2012

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Festspielhaus Baden – Baden

L’ELISIR D’AMORE (Der Liebestrank)

Oper – Premiere der Neuinszenierung

Mo., 28. Mai 2012, 18:00 Uhr

An der Frage der Opernregie scheiden sich die Geister. Wir im Festspielhaus misstrauen dem aktualisierend-belehrenden Regietheater und folgen der Maxime: Am wichtigsten sind Libretto und Musik. Die Regie dient Sängern und Werk. Im Theater ist es längst üblich, dass Schauspieler inszenieren, inszenierende Opernsänger hingegen sind nach wie vor die Ausnahme. Die große Brigitte Fassbaender wäre da zu nennen, und heute im Festspielhaus Rolando Villazón. Der Tenor hat Donizettis „Liebestrank“ oft genug gesungen – nun wird er diese Oper zum ersten Mal selbst inszenieren. Seine Paraderolle Nemorino singt er natürlich ebenfalls selbst. Kaum ein weiterer Sänger entwickelt seine unterschiedlichen Potenziale so konsequent weiter wie Villazón – freuen wir uns auf eine höchstpersönliche Premiere!

Rolando Villazón Regie
Pablo Heras-Casado Musikalische Leitung
Johannes Leiacker Bühnenbild
Thibault Vancraenenbroeck Kostüme

Miah Persson Adina
Rolando Villazón Nemorino
Roman Trekel Belcore
Ildebrando D’Arcangelo Dulcamara
Regula Mühlemann Gianetta
Balthasar-Neumann-Chor
Balthasar-Neumann-Ensemble

Gaetano Donizetti
L’elisir d’amore (Der Liebestrank)
Opera buffa (Komische Oper) in 2 Akten
Libretto von Felice Romani nach Eugène Scribes Le philtre

Aufführungsende circa: 20.45 Uhr

Baden-Baden, Festspielhaus Baden-Baden, Abbado dirigiert Bach, 04.12.2012

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Festspielhaus Baden – Baden

Claudio Abbado dirigiert Johann Sebastian Bach

Claudio Abbado leitet am Dienstag, 4. Dezember 2012 ein Sonderkonzert im Festspielhaus Baden-Baden. Gemeinsam mit prominenten Solisten – darunter Julia Kleiter, Isabelle Faust und Reinhold Friedrich dreht sich dabei alles um Johann Sebastian Bach. Unter anderem erklingen das 2. Brandenburgische Konzert sowie die Kantate „Jauchzet Gott in allen Landen“. Der Vorverkauf beginnt am Freitag, 4. Mai 2012.

Ein Orchester für alle

Im Rahmen eines Sonderkonzertes am Dienstag, 4. 12. 2012 um 20 Uhr stellt Claudio Abbado das von ihm 2004 gegründete Orchestra Mozart erstmals im Festspielhaus Baden-Baden vor. Auf dem Programm stehen Werke von Johann Sebastian Bach, darunter das 2. Brandenburgische Konzert und die Kantate „Jauchzet Gott in allen Landen“.

Man darf dabei ruhig von einer „Herzensangelegenheit“ Abbados sprechen: Das Orchestra Mozart, Claudio Abbados jüngste Erfindung, ist weit mehr als ein internationales Spitzenorchester im üblichen Sinne. Ihre Arbeit widmen die Musiker und ihr Maestro mehr als jemals zuvor den Menschen, die sonst weniger mit klassischer Musik in Berührung kommen oder durch eine Wiederbegegnung gesundheitlich oder psychisch profitieren können.

In und um Bologna ist das Orchestra Mozart an vielen sozialen und therapeutischen Projekten beteiligt. Die Musiker haben ein umfangreiches Education-Programm entwickelt, arbeiten mit Inhaftierten in Gefängnissen zusammen und unterstützen auf vielfältige Weise weitere musiktherapeutische Programme.

Claudio Abbado, der weltweit zu den gefragtesten Dirigenten zählt, hat damit wieder einmal eine Besonderheit in der Orchesterlandschaft geschaffen. Motiviert werden die Musikerinnen und Musiker des Orchestra Mozarts durch internationale Tourneen und die große Anerkennung von Menschen, denen sie daheim mit klassischer Musik helfen konnten.

Nach dem European Community Orchestra, dem Gustav-Mahler-Jugendorchester, dem Mahler Chamber Orchestra und dem Lucerne Festival Orchestra ist das Orchestra Mozart eine weitere Abbado-Erfindung, die die Welt der Musik noch ein bisschen wertvoller macht.

Baden-Baden, Festspielhaus, Cecilia Bartoli erhält den Herbert von Karajan Musikpreis 2012, 30.11.2012

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Festspielhaus Baden – Baden

Cecilia Bartoli erhält den Herbert von Karajan Musikpreis 2012

BADEN-BADEN – Die italienische Opernsängerin Cecilia Bartoli wird 2012 mit dem Herbert von Karajan Musikpreis ausgezeichnet. Dies gab das Kuratorium der Kulturstiftung Festspielhaus Baden-Baden heute (16.2.2012) bekannt. Im Rahmen eines Galakonzertes am 30. November 2012 wird der Preis im Festspielhaus Baden-Baden verliehen. Das Preisgeld in Höhe von 50.000 Euro ist zweckgebunden für die musikalische Nachwuchsarbeit. Stifterin des Preisgeldes ist die Herbert-von-Karajan-Familienstiftung Helibelle.

„Wir würdigen mit dieser Auszeichnung die herausragende Künstlerpersönlichkeit Cecilia Bartoli und ihr stetiges Bemühen um die Wiederentdeckung vergessener Schätze der Musikgeschichte. Cecilia Bartoli nutzt ihre große Popularität, um heutzutage vernachlässigte Kapitel der klassischen Musik wieder einem großen Publikum bekannt zu machen und gleichzeitig der klassischen Musik generell in der Gesellschaft eine starke Stimme zu geben“, sagte der Kuratoriums-Vorsitzende Dr. Clemens Börsig.

Die Koloratur-Mezzosopranistin Cecilia Bartoli kam in Rom zur Welt. Schon früh wurde unter anderem Herbert von Karajan auf ihr Ausnahme-Talent aufmerksam. Zehn Millionen verkaufte CDs, die mehr als 100 Wochen in den internationalen Pop-Charts standen, zahlreiche Goldene Schallplatten, vier Grammys® (USA), neun Echos und ein Bambi (Deutschland), zwei Classical Brit Awards (Großbritannien), der Victoire de la musique (Frankreich) sowie viele andere begehrte Preise und Ehrungen spiegeln ihren enormen Erfolg. Seit einiger Zeit widmet sich Cecilia Bartoli mit besonderer Energie dem frühen 19. Jahrhundert – der Epoche der italienischen Romantik und des Belcanto – und dabei insbesondere der legendären Sängerin Maria Malibran. Für ihr Projekt über die neapolitanischen Kastraten des frühen 18. Jahrhunderts – „Sacrificium“ – erhielt sie kürzlich ihren fünften Grammy.

Mit der von ihr gegründeten Cecilia Bartoli – Musikstiftung unterstützt die Künstlerin wissenschaftliche Arbeiten im Bereich der Musikwissenschaft sowie die Ausbildung junger Sängerinnen und Sänger und fördert Projekte, die der Erweiterung des Konzert- und Opernrepertoires sowie der Verbreitung von Musik im Allgemeinen dienen.

Der Herbert von Karajan Musikpreis wird seit 2003 im Festspielhaus Baden-Baden verliehen. Preisträger waren bislang Anne-Sophie Mutter (2003), die Berliner Philharmoniker (2004), der Pianist Jewgeny Kissin (2005), der Dirigent Valery Gergiev (2006), der Choreograf John Neumeier (2007), der Pianist Alfred Brendel (2008), der Sänger Thomas Quasthoff (2009), der Dirigent Daniel Barenboim (2010) und der Dirigent Helmuth Rilling (2011).


Der Vorverkauf für das Gala-Konzert
zur Verleihung des Herbert von Karajan Musikpreises am 30. November beginnt am 15. März 2012. Mitglieder des Freundeskreises Festspielhaus Baden-Baden können schon ab sofort Karten bestellen.

Baden-Baden, Festspielhaus Baden – Baden, NEU IM PROGRAMM: Gala Così fan tutte, 11./14.07.2012

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NEU IM PROGRAMM: Gala  „Così fan tutte“

Mi., 11. Juli 2012, 18:00 Uhr
Sa., 14. Juli 2012, 18:00 Uhr

Così fan tutte – „so machen´s alle“? Eben nicht! Diese konzertante Così-Produktion ist das Gegenteil von „Oper von der Stange“, dafür sorgen schon solche Ausnahmekünstler wie Rolando Villazón oder Miah Persson. Um Mozarts feinste Oper im einundzwanzigsten Jahrhundert zu erzählen, braucht es diese neue Musikergeneration, die Pathos reduziert und Linien schärft für den Schlankesten, Beweglichsten unter den Komponisten. Der Mozartgesang hat gewaltige Sprünge gemacht in den letzten Jahren. Da möchten wir Sie gerne mitnehmen.

Yannick Nezet-Seguin Musikalische Leitung

Miah Persson Fiordiligi
Angela Brower Dorabella
NN Guglielmo
Rolando Villazón Ferrando
Mojca Erdmann Despina
Matthias Goerne Don Alfonso

Chamber Orchestra of Europe

 Wolfgang Amadeus Mozart
Così fan tutte KV 588 (180’)
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln.

In Zusammenarbeit mit Universal Music Arts & Entertainment

Preise: € 57,00 / 97,00 / 125,00 / 156,00 / 190,00
Ermäßigt: € 52,00 / 88,00 / 114,00 / 146,00 / 179,00

Baden-Baden, Festspielhaus Baden – Baden, Ariadne auf Naxos: Die Proben haben begonnen, Januar 2012

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„Ariadne auf Naxos“: Die Proben haben begonnen

Die Proben für die Neuproduktion der „Ariadne auf Naxos“  von Richard Strauss haben begonnen. Regisseur Philippe Arlaud arbeitet zunächst mit den Sängern der kleineren und mittleren Rollen wie dem Offizier oder dem Perückenmacher. Aber auch René Kollo ist schon mit von der Partie uns muss in seiner Rolle als Haushofmeister dem Musiklehrer, alias Eike Wilm Schulte, das Leben schwer macht.

Baden-Baden, Festspielhaus Baden-Baden, Johan Botha rettet Baden-Badener Silvesterkonzert, 31.12.2011

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Festspielhaus Baden – Baden

 Johan Botha rettet Baden-Badener Silvesterkonzert

 Sa., 31. Dezember 2011, 17:00 Uhr

Der Weltklasse-Tenor Johan Botha rettet die Silvester-Gala im Festspielhaus Baden-Baden. Kurz vor den Proben zum Konzert am 31.12.2011 musste Jonas Kaufmann krankheitsbedingt seine Mitwirkung absagen. Neben der Sopranistin Eva-Maria Westbroek wird nun der südafrikanische Opernstar singen, der an der Wiener Staatsoper, der New Yorker Met und der Mailänder Scala zu den Publikumslieblingen zählt und seine Weltkarriere an der Hamburgischen Staatsoper in den 1990er Jahren begann.

Das Festspielhaus Baden-Baden bietet somit allen Klassik-Fans auch unter den neuen Umständen ein hochkarätiges Silvesterkonzert an. Der SWR überträgt live ab 17.02 Uhr im Hörfunk bei SWR2 und zeichnet das Konzert für eine erste Fernsehübertragung am 6.1.2012 um 09.35 Uhr auf.

Eintrittskarten für das Silvesterkonzert behalten ihre Gültigkeit. Konzertbesuchern werden Ihre Karten auf Wunsch aber auch zurück erstattet – dazu begann das Festspielhaus Baden-Baden heute bereits mit einer großen Brief- und Telefonaktion. Damit allerdings meldet das Festspielhaus Baden-Baden jetzt auch wieder freie Plätze für Kurzentschlossene, die ein hochkarätiges Silvesterkonzert ab 17 Uhr live erleben möchten. Auf dem Programm stehen Arien und Duette aus italienischen Opern, Musik von Richard Wagner und Ausflüge in die Operette.

Eva-Maria Westbroek Sopran
Johan Botha Tenor
NN Dirigent
Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern

PROGRAMM:
Giuseppe Verdi
Ouvertüre zur Oper Nabucco

Francesco Cilea
“Io Son L’Umile Ancella” aus der Oper Adriana Lecouvreur
(Eva-Maria Westbroeck)

Giacomo Puccini
“Recondita armonia” Arie des Cavaradossi aus Tosca
Intermezzo aus Manon Lescaut

(Johan Botha)

Alfredo Catalani
“Ebben ne andrò lontana…” aus ‘La Wally’ (Eva-Maria Westbroeck)

Giuseppe Verdi
Die Macht des Schicksals – Ouvertüre
“Gia nella notte densa” Duett aus der Oper Otello

(Eva-Maria Westbroeck & Johan Botha)

Puccini
Nessum Dorma
(Johan Botha)

Richard Wagner
“Dich teure Halle” aus der Oper Tannhäuser
(Eva-Maria Westbroeck)

“Winterstürme wichen dem Wonnemond” aus Die Walküre
(Johan Botha)

“Der Ritt der Walküren” aus Die Walküre

Umberto Giordano
“Un di all’azzurro spazio” aus der Oper Andrea Chenier
(Johan Botha)

“La mamma morta” aus Andrea Chenier
(Eva-Maria Westbroeck)

Richard Strauss
Walzerfolge aus Der Rosenkavalier (bearb.: Karel Mark Chichon)

Umberto Giordano
“Vicino a te” aus Andrea Chenier
(Eva-Maria Westbroeck & Johan Botha)

Aufführungsende circa: 19.30 Uhr

Weitere Informationen und Tickets unter 07221 / 30 13 101.

Preise: € 63,00 / 107,00 / 139,00 / 172,00 / 210,00
Ermäßigt: € 57,00 / 97,00 / 126,00 / 162,00 / 197,00

Baden-Baden, Festspielhaus Baden-Baden, Herbstfestspiele 2011, 27.10. bis 1.11.2011

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Festspielhaus Baden – Baden

 Herbstfestspiele 2011 – 27.10. bis 1.11.2011 im Festspielhaus Baden-Baden

Die Herbstfestspiele 2011 stehen im Festspielhaus Baden-Baden ganz im Zeichen des russischen Komponisten Peter I. Tschaikowskys. Valery Gergiev und das Orchester des St. Petersburger Mariinsky-Theaters führen sämtliche Sinfonien des großen russischen Meisters auf. Solisten sind die im Juli 2011 frisch gebackenen Preisträger des 14. Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerbs vom Juli dieses Jahres.

 

Als Kontrast zu Tschaikowsky gehen die Festspiele am Sonntag, 31.10.2011 ins Museum Frieder Burda und stellen die Gemälde Anselm Kiefers in Bezug zu Literatur und Musik.

 

Der Allerheiligen-Tag, Dienstag, 1. November 2011, ist ab 18 Uhr für bedeutende Werke Wolfgang Amadeus Mozarts im Festspielhaus Baden-Baden reserviert. Unter dem Motto “Festlicher Mozart” singen unter anderem Stars wie Sopranistin Simone Kermes und Bayreuth-Shooting-Star-Tenor Klaus Florian Vogt.

 

Lieblinge des russischen Publikums

 

Die Konzerte des Mariinsky-Orchesters St. Petersburg weisen vom 28. bis 30. Oktober 2011 einen Weg zur “russischen Seele“. Nicht nur, dass sämtliche Sinfonien Tschaikowskys erklingen – mit den Besten des Tschaikowsky-Wettbewerbs schickt uns das musikverrückte Moskauer und St. Petersburger Publikum auch ihre Lieblinge zu exklusiven Konzerten. Teilnehmer und Sieger des renommierten Concours sind gleichermaßen hoch angesehen. Als der Wettbewerb 1958 mitten im Kalten Krieg startete, gewann ausgerechnet ein Amerikaner (Van Cliburn) den Klavierwettbewerb. Chruschtschow persönlich erlaubte angeblich mit dem Satz “Wenn er der Beste ist, soll er gewinnen” den Sieg des Klassenfeinds im ersten Wettbewerb und sorgte damit für Jubel unter den Musikliebhabern in aller Welt.

 

Der Internationale Tschaikowsky-Wettbewerb wird seit 1958 alle vier Jahre ausgetragen. Aus ihm gingen mittlerweile international gefeierte Klassik-Stars wie Vladimir Ashkenazy, Grigori Sokolov, Andras Schiff, Gidon Kremer oder Boris Pergamenshikov hervor. 2011 übernahm Valery Gergiev die Künstlerische Leitung des Wettbewerbs und gewann prominente Jurorinnen und Juroren wie Anne-Sophie Mutter, Vladimir Ashkenazy, Teresa Berganza und Placido Domingo.

 

Sieger 2011: Daniil Trifonov (1. Preis Klavier)

 

Mit den Siegern des Wettbewerbs 2011 kommen naturgemäß noch unbekannte Namen nun zu den Konzerten der Herbstfestspiele mit Valery Gergiev. Umso spannender ist es für das Publikum, sich ein eigenes Bild davon zu machen, auf welchem Niveau der vermutlich härteste Musikwettbewerb der Welt angekommen ist. Daniil Trifonov, 1991 in Nischni Nowgorod geboren, sammelt auf seiner Internet-Seite stolz die Beweise ungläubigen Staunens über ihn. Martha Argerich zum Beispiel zitiert er aus einem Interview der Financial Times: “Gestern Abend hörte ich ihn (Trifonov) wieder bei YouTube zu – er hat einfach alles, und sogar noch mehr. Was er mit seinen Händen macht, ist technisch unglaublich. Aber es ist auch sein Kontakt zu den Tasten da ist eine solche Zärtlichkeit und gleichzeitig das teuflische Element – ich habe so etwas noch nie gehört”. Seit seinem neunten Lebensjahr lernte Daniil Trifonov in Moskau, seit 2009 gehört er zur Meisterklasse von Sergei Babayan am Cleveland Institute of Music. Unglaublich, was Trifonov in nur zwei Jahren seiner öffentlichen Pianisten-Karriere erreichte: Nachdem er 2010 die Bronze-Medaille und die Auszeichnung “Bester Mazurken-Interpret” beim Chopin-Wettbewerb in Warschau gewonnen hatte, siegte er mit Ersten Preis und Goldmedaille beim Internationalen Rubinstein-Wettbewerb in Tel Aviv. Wenige Wochen darauf folgte dann die Sensation und der Grand Prix beim Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau.

 

Narek Hakhnazaryan (1. Preis Violoncello)

 

Die Washington Post nennt ihn schon das “Phänomen der Saison” und auch andere Medien und Cello-Liebhaber geraten ins Schwärmen, wenn die Rede auf den 1988 in Armenien geborenen Musiker kommt. In Moskau begann er seine Ausbildung und absolvierte 2011 das Das “New England Conservatory of Music” in New England, USA. Besonders in den USA machte sich Narek Hakhnazaryan bereits einen Namen als Kammermusiker und Solist einiger namhafter Orchester. In Europa trat er unter anderem schon beim Verbiers-Festival in der Schweiz sowie beim Bonner Beethovenfest auf.

 

Sergei Dogadyn (geteilter 2. Preis Violine)

 

Sergei Dogadin (Jahrgang 1988) entstammt einer musikalischen Familie. Mit sechs Jahren begann er, Geige zu lernen und ist mittlerweile als Student am renommierten Konservatorium in St. Petersburg angekommen. Als Stipendiat des Russischen Kulturministeriums gehört Sergei Dogadin zu den großen Hoffnungen der Musiknation und wird durch vielfache Wettbewerbs-Gewinne dieser Rolle auch schon gerecht. Schon 2005 war er Erster Preisträger des “Paganini”-Wettbewerbs in Moskau. Konzerte in aller Welt stellten ihn dem staunenden Publikum vor. Dogadin – so seine Biografie – spielt mit großem Respekt Instrumente, die schon Niccolò Paganini und Johann Strauß gehörten.

 

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HERBSTFESTSPIELE 2011

 

Programm

 

Freitag, 28. Oktober 2011, 20 Uhr

 

Daniil Trifinov, Klavier
Valer Gergiev, Dirigent
Orchester des Mariinsky-Theaters St. Petersburg

 

Peter Iljitsch Tschaikowsky 1. Sinfonie g-Moll op. 13 “Winterträume”
1. Klavierkonzert b-Moll op. 23
6. Sinfonie h-Moll op. 74 “Pathétique”

 

Preise: € 33,00 / 56,00 / 73,00 / 90,00 / 110,00
Ermäßigt: € 30,00 / 51,00 / 66,00 / 85,00 / 103,00

 

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Samstag, 29. Oktober 2011, 19 Uhr

 

Narek Hakhnazaryan, Violoncello
Valery Gergiev, Dirigent
Orchester des Mariinsky-Theaters St. Petersburg

 

Peter Iljitsch Tschaikowsky
2. Sinfonie c-Moll op. 17 “Ukrainische” oder “Kleinrussische”
Variationen über ein Rokoko-Thema A-Dur op. 33
4. Sinfonie f-Moll op. 36

 

Preise: € 33,00 / 56,00 / 73,00 / 90,00 / 110,00
Ermäßigt: € 30,00 / 51,00 / 66,00 / 85,00 / 103,00

 

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Sonntag,30. Oktober 2011, 18 Uhr

 

Sergey Dogadyn, Violine
Valery Gergiev, Dirigent
Orchester des Mariinsky-Theaters St. Petersburg

 

Peter Iljitsch Tschaikowsky
3. Sinfonie D-Dur op. 29
Violinkonzert D-Dur op. 35
5. Sinfonie e-Moll op. 64

 

Preise: € 33,00 / 56,00 / 73,00 / 90,00 / 110,00
Ermäßigt: € 30,00 / 51,00 / 66,00 / 85,00 / 103,00

 

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Montag, 31. Oktober 2011, 20 Uhr

 

MUSEUM FRIEDER BURDA

 

Ramón Jaffé, Violoncello
Andrea Hörnke-Trieß, Sprecherin
Andreas Geier, Sprecher

 

Musikalisch-literarische Annäherung an die Ausstellung Anselm Kiefer – Ausgewählte Arbeiten aus der Sammlung Grothe

 

Preise: € 65,00 Ermäßigt: € 61,00

 

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Dienstag (Allerheiligen), 1. November 2011, 18 Uhr

 

Festlicher Mozart

 

Hansjörg Albrecht Dirigent
Vilde Frang, Violine
Marlis Petersen, Sopran (“Exsultate, jubilate”)
Simone Kermes, Sopran
Klaus-Florian Vogt, Tenor
Konrad Jarnot, Bariton
Münchener Bach-Chor
Münchener Bach-Orchester

 

Wolfgang Amadeus Mozart “Exsultate, jubilate” F-Dur KV 165 Motette für Sopran und Orchester
5. Violinkonzert A-Dur KV 219
Große Messe c-Moll KV 427 für 4 Solisten, Chor und Orchester

 

(Fassung von Robert D. Levin)

 

Preise: € 33,00 / 56,00 / 73,00 / 90,00 / 110,00
Ermäßigt: € 30,00 / 51,00 / 66,00 / 85,00 / 103,00

 

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Eintrittskarten und weitere Informationen: www.festspielhaus.de Tel. 07221 / 30 13 101

Annaberg-Buchholz, Eduard von Winterstein Theater, Spielplan Oktober 2011, 29.08.2011

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Eduard von Winterstein Theater

Spielplan Oktober 2011

 Sa 01.10. 19.30 Uhr NONstop – Lollipop
die 70er und 80er – von Flower Power bis Amiga-LP,
von Ostrock bis zur NDW von Rudolf Hild

So 02.10. 19.00 Uhr Im Weißen Rößl PREMIERE
Revueoperette von Eric Charell und Ralph Benatzky

Di 04.10. 10.00 Uhr Wo sind wir, wo? Und noch 20 Minuten bis irgendwo
Kindertheater Zack-Zinnober

Mi 05.10. 19.30 Uhr Im Weißen Rößl Aktionstheatertag
Revueoperette von Eric Charell und Ralph Benatzky

Fr 07.10. 10.00 Uhr Hexe Hillary geht in die Oper
Kinderoper von Peter Lund
19.30 Uhr Lache, Bajazzo! – Stiftungskonzert
Zum Erhalt und weiteren Aufbau der Stiftung ETHOS

Sa 08.10. 19.30 Uhr Don Giovanni
Dramma giococo von Wolfgang Amadeus Mozart

So 09.10. 19.00 Uhr Der Besuch der alten Dame
Tragische Komödie von Friedrich Dürrenmatt

Do 13.10. 10.00 Uhr Zukunft PREMIERE
Jugend-Musical für eine Darstellerin und Laptop von Rainer Lewandowski
19.30 Uhr Don Giovanni
Dramma giococo von Wolfgang Amadeus Mozart

Sa 15.10. 19.30 Uhr Hair
von Galt MacDermot, Gerome Ragni und James Rado

So 16.10. 11.00 Uhr Premierenschaufenster “Die Drei von der Tankstelle
19.00 Uhr The Sound of Music
Musical von Richard Rodgers und Oscar Hammerstein II

Mo 17.10. 19.30 Uhr Konzerteinführung
20.00 Uhr 2. Philharmonisches Konzert
Werke von Copland, Takemitsu, Hild, Debussy, Francaix, Ravel

Fr 21.10. 10.00 Uhr Hexe Hillary geht in die Oper
Kinderoper von Peter Lund
20.00 Uhr Männer und andere Irrtümer
Eine Gebrauchsanweisung von Michèle Bernier und
Maria Pascale Osterrieth nach dem Comic von Florence Gestac

Sa 22.10. 19.30 Uhr Wladimir Kaminer – Lesereise 2011
Dort, wo der russische Bär Fahrrad fährt

So 23.10. 19.00 Uhr Die Drei von der Tankstelle PREMIERE
Musikalische Komödie von Franz Schulz, Paul Frank
und Werner Richard Heymann

Mi 26.10. 19.30 Uhr Die Drei von der Tankstelle Aktionstheatertag
Musikalische Komödie von Franz Schulz, Paul Frank
und Werner Richard Heymann

Do 27.10. 19.30 Uhr The Sound of Music
Musical von Richard Rodgers und Oscar Hammerstein II

Fr 28.10. 19.30 Uhr Der Besuch der alten Dame
Tragische Komödie von Friedrich Dürrenmatt

Sa 29.10. 19.30 Uhr Im Weißen Rößl
Revueoperette von Eric Charell und Ralph Benatzky

So 30.10. 10.30 Uhr Spielraum
Wie der Schmetterling glücklich wurde – Heinrich Schulze, ab 3 Jahre
19.00 Uhr Frühlings Erwachen PREMIERE
Eine Kindertragödie von Frank Wedekind

Mo 31.10. 19.00 Uhr NONstop – Lollipop die 70er und 80er – von Flower Power bis Amiga-LP,
von Ostrock bis zur NDW von Rudolf Hild

Veranstaltungen außerhalb des Eduard-von-Winterstein-Theaters:

Di 11. 10. 19.30 Uhr Theater der Dichtung: Gedichtete Rebellen Erzgebirgsmuseum Annaberg-Buchholz
Johann Wolfgang von Goethe: Die Leiden des jungen Werther

Sa 15.10. 16.00 Uhr Theater der Dichtung: Gedichtete Rebellen Kulturbahnhof Stollberg
Johann Wolfgang von Goethe: Die Leiden des jungen Werther

Der Konzertplan des Erzgebirgischen Philharmonie Aue sieht folgende Konzerte vor:

So 09.10. 17.00 Uhr Oratorium St. Jakobikirche Stollberg
Joseph Haydn “Die Schöpfung” Hob. XXI:2

Fr 14.10. 10.00 Uhr 1. Philharmonisches Konzert für Schulen Kulturhaus Aue
Werke von Copland, Debussy, Francaix, Ravel

Sa 15.10. 19.00 Uhr Konzerteinführung Kulturhaus Aue
19.30 Uhr 2. Philharmonisches Konzert
Werke von Copland, Takemitsu, Hild, Debussy, Francaix, Ravel

Do 20.10. 17.00 Uhr art montan-spezial Kaverne des Vattenfall-Pumpspeicher-Kraftwerkes Markersbach
Peer Gynt – das multimediale Konzerterlebnis unter Tage
mit Werken von Mendelssohn-Bartholdy, Grieg und Offenbach

Fr 21.10. 17.00 Uhr art montan-spezial Kaverne des Vattenfall-Pumpspeicher-Kraftwerkes Markersbach
Peer Gynt – das multimediale Konzerterlebnis unter Tage
mit Werken von Mendelssohn-Bartholdy, Grieg und Offenbach

Sa 22.10. 17.00 Uhr art montan-spezial Kaverne des Vattenfall-Pumpspeicher-Kraftwerkes Markersbach
Peer Gynt – das multimediale Konzerterlebnis unter Tage
mit Werken von Mendelssohn-Bartholdy, Grieg und Offenbach

So 23.10. 19.30 Uhr Herbstkonzert Ev.-luth Kirche Dorfchemnitz
u.a. Werke von Ivanovic, Offenbach, Rimsky-Korssakow, Smetana und Strauss

Baden-Baden, Festspielhaus Baden-Baden, Eva-Maria Westbroek singt Silvester 2011

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Festspielhaus Baden – Baden

Eva-Maria Westbroek singt Silvester

Jonas Kaufmann trifft Bühnenpartnerin von der MET wieder

Festspielhaus-Intendant Andreas Mölich-Zebhauser ist froh, mit Eva-Maria Westbroek eine wunderbare Sängerin für das Silvesterkonzert 2011 gefunden zu haben. Gerade debütierte die sympathische Niederländerin als Sieglinde an der New Yorker Metropolitan Opera an der Seite von Jonas Kaufmann. Und eben diese Konstellation wird Silvester 2011 im Festspielhaus Baden-Baden wieder geschaffen.

Die Tochter eines bekannten Geologie-Professors studierte Gesang in Den Haag. Zwischen 2001 und 2006 war Eva-Maria Westbroek an der Stuttgarter Staatsoper engagiert. 2008 debütierte sie als Sieglinde bei den Bayreuther Festspielen. Die Künstlerin ist mit dem Tenor Frank van Aken verheiratet, der im Festspielhaus Baden-Baden bereits den “Tannhäuser” sang.

Festspielhaus-Intendant Andreas Mölich-Zebhauser freut sich auf das neu besetzte Silvester-Gala. Kunden, die bereits Karten für die Gala gekauft hatten, bietet er aber an, diese auf Wunsch nun zurückzugeben. Andreas Mölich-Zebhauser geht aber davon aus, dass sich viele Musik- und Opernfreunde nun auf das Festspielhaus-Debüt von Eva-Maria Westbroek freuen.

Fragen beantwortet das Service-Center Ticketing im Festspielhaus Baden-Baden: Telefon: +49 (0)7221 / 30 13 101

Baden-Baden, Festspielhaus Baden-Baden, Klavierabend mit Maurizio Pollini, 23.10.2011

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Festspielhaus Baden – Baden

Klavierabend mit Maurizio Pollini

So., 23. Oktober 2011, 18:00 Uhr

Maurizio Pollini macht sich nie mit der Masse gemein und gilt als der Papst unter den Pianisten – obwohl (oder weil?) er sich jeder Orthodoxie entzieht und Bach neben Brahms und Boulez spielt. Nur dass sein Bach manchmal wie Brahms klingt und sein Brahms manchmal wie Boulez. Unumstritten ist all das bis heute nicht: Dieser Klassiker entzieht sich allen Klassizismen, ebenso wie er sich jedem Herzschmerz verweigert. Nobel, perfekt, geradlinig: Ein Meister aller Klassen!

Ludwig van Beethoven
4. Klaviersonate Es-Dur op. 7 (28′)
11. Klaviersonate B-Dur op. 22 (21′)

Frédéric Chopin
Fantasia f-Moll op. 49
Zwei Nocturnes op. 62
Polonaise-Fantasie As-Dur op. 61
Scherzo b-Moll op. 20

Aufführungsende ca: 20 Uhr

Preise: € 33,00 / 56,00 / 73,00 / 90,00 / 110,00
Ermäßigt: € 30,00 / 51,00 / 66,00 / 85,00 / 103,00