Augsburg, Theater Augsburg, Premiere Idomeneo im Konzertsaal der Universität, 19.11.2016

November 10, 2016  
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Theater Augsburg

Theater Augsburg / Außenansicht © Theater Augsburg

Theater Augsburg / Außenansicht – GESCHLOSSEN ! © Theater Augsburg

Idomeneo von Wolfgang Amadeus Mozart

Konzertant,   Konzertsaal der Universität Augsburg, Ersatzspielstätte wg. Sanierung

Premiere 1: 19. November 2016 19.30 Uhr, Die Premiere 2 : 27. November 19.00 Uhr, weitere Vorstellungen 4.12.2016, 28.12.2016.

Der kretische König Idomeneo verspricht dem Gott des Meeres, um dessen Wut und einen heftigen Sturm zu besänftigen, dass er den ersten Menschen, dem er nach seiner Heimkehr aus dem trojanischen Krieg am heimischen Gestade begegnet, als Opfer darbringen will. Er ist müde und alt, dieser König und er hofft, dass es nach dem sinnlosen Gemetzel vor Troja, der letzte Mord sein wird, den er begehen „muss“. Doch ausgerechnet sein eigener Sohn ist es, dem er am Strand nach seiner Rettung aus den Wellen gegenübertritt.

Mozarts große Oper, dieser im Alter von 18 Jahren schrieb, beschäftigt sich mit der Auseinandersetzung zwischen Vater und Sohn. In ihr spiegelt sich seine eigene Biografie: nicht nur die Ablösung von seinem Vater Leopold, auch der Bruch mit der Barockoper. Ein geniales Werk aus einer Zeit des Umbruchs. Die musikalische Leitung der konzertanten Aufführung liegt beim ersten Kapellmeister Lancelot Fuhry.

Informationen zur Spielstätte:  Auditorium des Zentrums für Kunst und Musik
Universität Augsburg, Gebäude Gm Universitätsstraße 26, 86159 Augsburg

Anfahrt mit dem PKW über B17 oder B300 bis Ausfahrt „Universität/Messe“  – Parkmöglichkeiten auf dem Parkdeck P1 der Universität, an der Hanna-Arendt- und der Universitätsstraße sowie dem Messeparkplatz an der Friedrich-Ebert-Straße.

Öffentliche Verkehrsmittel  – Straßenbahn Linie 3 bis Haltestelle „Bukowina Institut“, von dort ca. 5 Gehminuten über Alter Postweg und Hanna-Arendt-Straße zum Konzertsaal am Rande des Campus.

Idomeneo: Premiere 1: 19. November 2016 19.30 Uhr; Premiere 2 : 27. November 19.00 Uhr, weitere Vorstellungen 4.12.2016, 28.12.2016.

 

Augsburg, Theater Augsburg, Wegen Sanierung geschlossen – Dauer ungewiß, IOCO Aktuell, 25.10.2016

Oktober 24, 2016  
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Theater Augsburg

Theater Augsburg / Außenansicht © Theater Augsburg

Theater Augsburg / Außenansicht – GESCHLOSSEN ! © Theater Augsburg

Theater Augsburg mindestens 4 Jahre geschlossen

Erste Produktion in Ersatzspielstätten

Die Sanierung des Theater ULM befindet sich nach vielen Jahren auf der Zielgeraden, auch wenn es optisch Innen wie Außen noch etwas trostlos wirkt. Die Sanierung der Staatsoper Stuttgart kommt ab 2020, bis €600 Millionen stehen im Raum. Die Sanierung des Gärtnerplatztheaters in München dauert länger als geplant, die Kosten von €96 Millionen sind noch längst nicht in trocknen Tüchern. Die Staatsoper Unter den Linden soll nach sieben Jahren Sanierung, geplant vier Jahre, im Herbst 2017 wieder öffnen.

Im Juli 2015 hatte der Augsburger Stadtrat nach fast zehnjähriger Planungsphase ein Jahrhundertprojekt beschlossen: Die Sanierung des Theater Augsburg.  2017 sollte  mit der Schließung des Großen Hauses die Sanierung beginnen. Doch, anders als in den chaotischen wie schier unendlich teuren Sanierungen der Oper Köln, der Staatsoper Berlin oder der Elbphilharmonie Hamburg, begannen in Augsburg die Probleme schon vor der für 2017 geplanten Schließung: Vorzeitig wie ungeplant mußte das Große Haus des Theater Augsburg bereits im Juni 2016 geschlossen werden. Die 2017 scheidende Intendantin Juliane Votteler klingt zur plötzlichen Schließung etwas resigniert: „Es ist müßig, darüber zu sinnieren, was in der Vergangenheit geschehen ist – wir müssen den Tatsachen ins Auge sehen: Das Große Haus wird geschlossen. Der gesamte weitere Spielplan 2016/17, der noch von dieser Spielstätte ausging, wird unter anderen Bedingungen stattfinden müssen.“…

Das Theater Augsburg, einziges Vierspartenhaus Bayerisch-Schwabens, Eigenbetrieb der Stadt Augsburg, bespielt das Großen Haus mit 945 Plätzen; daneben die Spielstätten brechtbühne, die Freilichtbühne und den 99 Plätze fassenden hoffmannkeller. Das im Stil der Neorenaissance 1877 von den berühmten Architekten Helmer und Fellner erbaute Theater hat erheblichen Sanierungsbedarf; ist denkmalgeschützt. Geplante Gesamtkosten der Sanierung €186 Millionen, davon für das Große Haus  €117 Millionen. Der Freistaat Bayern beteiligt sich an den geplanten Gesamtkosten mit €107 Millionen.

Die kommende Sanierung umfasst neben dem Großen Haus, den Neubau von Büros für die Theaterleitung, Werkstätten sowie den Orchester- und Probebühnen auf dem Theatergelände: Eine neue multifunktionale Spielstätte mit sämtlichen Probebühnen, Werkstätten und Büros – unter einem Dach. Zusätzlich ist ein Orchesterprobensaal auf dem Platz an der Volkhartstraße angedacht. „Begonnen wird mit dem Großen Haus, etwas später folgt der Abriss und Neubau der restlichen Gebäude des Theatergeländes. Die Sanierung des Großen Hauses wird etwa vier Jahre dauern, für das Gesamtgelände ist mit einer Sanierungszeit von acht bis zehn Jahren zu rechnen,“ heißt es in öffentlichen Verlautbarungen: Doch die ohnehin vagen zeitlichen Vorgaben sind durch die frühere Schließung des Großen Hauses bereits heute überholt sind. Belastbare neue Terminvorgaben wurden in Augsburg bisher nicht genannt. Das Ungefähre der offiziellen Ansage zur Dauer der Sanierung, „Etwa vier Jahre für das Große Haus, acht bis zehn Jahre für das Gesamtgelände“ wirkt hilflos. Eine längere Schließung ist erwartbar. Spekulationen wie Protestaktionen sind natürliche Folgen. In Augsburgs Theatergemeinde  wird es dauerhaft brodeln, viele Theatergänger werden sich abwenden.

So begann die Spielzeit 2016/17 des Theater Augsburg mit viel Frust für 400 Theater-Mitarbeiter, verunsicherten Theatergängern, ohne Theaterfest, der Suche nach Interim-Spielstätten und verstrubbeltem Spielplan. Intendantin Juliane Votteler wollte sich 2017 mit einem prallen wie erfolgreichen Theaterangebot aus Augsburg verabschieden. Daraus wird nichts. Nun dominiert in Augsburg, wie bei ihrer seit Jahren im tiefen Kölner Sanierungschaos versunkenen Kölner Theater-Kollegin, Dr. Brigitte Meyer, die reale Kunst der Logistik, der Spielstättenkordination über dem Geschehen auf der Bühne.

Die Premiere der großen Puccini – Oper Tosca, von IOCO bereits geschaltet, wird trotzdem stattfinden, am 28.10.2016 in der Schwabenhalle am Messepark. Den Logistikern sei Dank. IOCO / Viktor Jarosch / 24.10.2016

INFORMATIONEN ZUR SPIELSTÄTTE

  • Anfahrt mit dem PKW über B17 Ausfahrt „Universität / Messe“
  • Der Hauptparkplatz an der Halle und der gegenüberliegende Parkplatz an der Friedrich-Ebert-Straße bieten Platz für jeweils 1.200 PKW (Parkgebühr 4€)
  • Öffentliche Verkehrsmittel
  • Bus Linie 41 bis „Am Messezentrum“, von dort ca. 2 Gehminuten zur Schwabenhalle. Oder: Straßenbahn Linie 3 bis Haltestelle „Bukowina Institut“, von dort ca. 7 Gehminuten zur Schwabenhalle.

Augsburg, Theater Augsburg, Premiere Tosca von Giacomo Puccini, 28.10.2016

Oktober 19, 2016  
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Theater Augsburg

Theater Augsburg / Außenansicht © Theater Augsburg

Theater Augsburg / Außenansicht © Theater Augsburg

 Tosca von Giacomo Puccini

Premiere in der Schwabenhalle: 28. Oktober 2016 19.30 Uhr, weitere Termine 30.10.2016, 7.12.2016, 9.12.2016, 11.12.2016, 15.12.2016, 17.12.2016, 19.12.2016, 1.02.2017, 4.02.2017.

Bereits am Dienstag, 25. Oktober um 18 Uhr laden wir Besucher ganz herzlich zur Opern-Werkstatt Tosca ein. Hier erfahren Sie im Gespräch mit Intendantin Juliane Votteler und Regisseur Nigel Lowery mehr über die Inszenierung und erhalten Sie beim anschließenden Probenbesuch exklusive Einblicke in die neue Musiktheater-Produktion.

Das Große Haus des Theater Augsburg mußte aus Gründen des Brandschutzes zum Ende der Saison 2015/16 schließen.  Spielstätte für die Tosca – Produktion des Theater Augsburg ist die Schwabenhalle, Augsburg:

INFORMATIONEN ZUR SPIELSTÄTTE

  • Anfahrt mit dem PKW über B17 Ausfahrt „Universität / Messe“
  • Der Hauptparkplatz an der Halle und der gegenüberliegende Parkplatz an der Friedrich-Ebert-Straße bieten Platz für jeweils 1.200 PKW (Parkgebühr 4€)
  • Öffentliche Verkehrsmittel
  • Bus Linie 41 bis „Am Messezentrum“, von dort ca. 2 Gehminuten zur Schwabenhalle. Oder: Straßenbahn Linie 3 bis Haltestelle „Bukowina Institut“, von dort ca. 7 Gehminuten zur Schwabenhalle.

Tosca des Theater Augsburg in der Schwabenhalle: Ein Mann wird zum Tode verurteilt. Seine Geliebte will alles tun, um ihn zu retten und bittet bei dem Polizeichef um Gnade. Der verspricht, den Gefangenen freizugeben und eine Scheinhinrichtung durchzuführen, unter der Bedingung, dass sie sich ihm hingibt. Wie ein Thriller fesselt die Story von Giacomo Puccinis Oper Tosca von der ersten Sekunde an.

Vor dem Hintergrund von Napoleon Bonapartes Invasion in Italien im Jahr 1800 und den Auseinandersetzungen zwischen Republikanern und Royalisten entspinnt sich eine verhängnisvolle Dreiecksgeschichte um Sex, Religion und Theater. Im Zentrum steht die Sängerin Floria Tosca, die, getrieben von leidenschaftlicher Liebe zu ihrem Freund Mario Cavaradossi, einen Deal mit dem Polizeichef Scarpia eingeht. Doch weder Tosca noch Scarpia halten sich an die Abmachungen – die finale Katastrophe ist unaufhaltbar … Regisseur Nigel Lowery, der zum ersten Mal am Theater Augsburg inszeniert, ist auch für Bühne und Kostüme verantwortlich. Die musikalische Leitung liegt bei Generalmusikdirektor Domonkos Héja.

  • Musikalische Leitung: Domonkos Héja, Lancelot Fuhry,
  • Inszenierung: Nigel Lowery
  • Bühne und Kostüme: Nigel Lowery
  • Mitarbeit Kostüme: Katharina Diebel
  • Video: Stefanie Sixt
  • Licht: Kai Luczak
  • Einstudierung der Chöre: Katsiaryna Ihnatsyeva-Cadek
  • Dramaturgie: Juliane Votteler
  • Floria Tosca: Sally du Randt
  • Mario Cavaradossi: Ji-Woon Kim
  • Baron Scarpia: Werner Van Mechelen, Young Kwon
  • Cesare Angelotti: Georg Festl, Alexander York
  • Der Mesner: Young Kwon, Georg Festl
  • Spoletta: Mathias Schulz
  • Sciarrone: Alexander York, Erik Völker
  • Ein Schließer: Markus Hauser
  • Ein Hirt: Knabensolisten der Augsburger Domsingknaben
  • Orchester: Augsburger Philharmoniker
  • Chor: Opernchor des Theaters Augsburg

Am 25. Oktober findet um 18 Uhr in der Schwabenhalle eine Werkstatt zur Premiere mit Einführung, Probenbesuch und einem Gespräch mit dem Regisseur statt. PMThA

 

Augsburg, Theater Augsburg, Cabaret Freilichtbühne am Roten Tor, 24.07.2016

Juli 15, 2016  
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Theater Augsburg

Theater Augsburg / Cabaret © Nik Schölzel

Theater Augsburg / Cabaret © Nik Schölzel

Zusatztermin von Cabaret am 24. Juli 2016 auf der Freilichtbühne am Roten Tor

Cabaret 24. Juli 2016 20.30 Uhr Freilichtbühne am Roten Tor

Über 9.000 Besucher kamen bereits zu den ersten sechs Vorstellungen von „Cabaret“ auf der Freilichtbühne am Roten Tor, über 22.000 Karten sind bereits verkauft.

Am Sonntag, 24. Juli 2016, um 20.30 Uhr findet ein Zusatztermin von „Cabaret“ statt. Karten sind ab sofort erhältlich. Die letzte Vorstellung von „Cabaret“ ist am 30. Juli um 20.30 Uhr.

Pressemeldung Theater Augsburg

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