Augsburg, Theater Augsburg, Der Liebestrank für Kinder von Aron Stiehl, 18.06.2016

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Theater Augsburg

Theater Augsburg / Außenansicht © Theater Augsburg

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Der Liebestrank für Kinder
4. Familienkonzert
18. Juni 2016 11.00 Uhr
Großes Haus

Nemorino, der einfache Arbeiter, liebt Adina, die Schönheitskönigin, die sich aber für den schicken Offizier Belcore zu interessieren scheint. Was tun? Glücklicherweise taucht da ein Doktor auf, der einen ganz besonderen Trank im Angebot hat: wer immer ihn trinkt, kann sicher sein, dass ihm am nächsten Tag alle Frauen zu Füßen liegen. Ob der Trank Nemorino hilft, Adinas Herz für sich zu gewinnen? Das können junge Opernfans beim vierten Familienkonzert, dem „Liebestrank für Kinder“, herausfinden.

Mit: Alexander Darkow und Sängerinnen und Sängern der Opernproduktion „Der Liebestrank“ von Aron Stiehl
Musikalische Leitung: Lancelot Fuhry
Augsburger Philharmoniker

Pressemeldung Theater Augsburg

Augsburg, Theater Augsburg, Premiere Der Liebestrank von Gaetano Donizetti, 27.05.2016

Mai 19, 2016  
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Theater Augsburg / Außenansicht © Theater Augsburg

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Der Liebestrank von Gaetano Donizetti

 Premiere Freitag, 27. Mai 2016, weitere Termine  Di 31.05.16 – Di 07.06.16 – So 12.06.16 – Do 16.06.16 – So 19.06.16

Ein Trank, der bewirkt, dass am nächsten Tag alle Frauen in ihn verliebt sein werden? Nemorino kann seinen Ohren kaum glauben, als ihm der reisende „Doktor“ Dulcamara just diesen Trank anbietet. Nötig hat Nemorino ihn: die schöne Adina, die er schon lange liebt, hat nur abschätzige Worte für ihn übrig. Doch kaum hat er den ersten Schluck genommen,  entschließt sich Adina, den draufgängerischen Sergeanten Belcore noch am selben Tag zu heiraten! Nun ist guter Rat teuer – zu teuer für Nemorino, der seinen letzten Pfennig für den Trank bereits hergegeben hat … Ob Adina und Nemorino doch noch zueinander finden? Mit dem Liebestrank gelang Donizetti innerhalb von nur drei Wochen ein großer Wurf. Die komische Oper erfreut sich nicht zuletzt dank der Arie Una furtiva lagrima ungebrochener Beliebtheit.

Die musikalische Leitung hat Lancelot Fuhry, Regie führt Aron Stiehl. Für das Bühnenbild zeichnet Simon Holdsworth verantwortlich, die Kostüme stammen von Dietlind Konold.

Am 22. Mai findet um 11.00 Uhr ein Oper-Extra zur Produktion Der Liebestrank im Foyer Großes Haus statt, bei dem das Regieteam um Aron Stiehl erste Einblicke in die Produktion gewährt.

Musikalische Leitung: Lancelot Fuhry, Inszenierung: Aron Stiehl
Bühnenbild: Simon Holdsworth, Kostüme: Dietlind Konold
Licht: Kai Luczak, Einstudierung der Chöre: Katsiaryna Ihnatsyeva-Cadek
Choreographie: Armin Frauenschuh

Besetzung: Adina: Mária Celeng, Nemorino: Ji-Woon Kim
Belcore: Giulio Alvise Caselli, Dulcamara: Young Kwon
Gianetta: Susan Zarrabi, Orchester: Augsburger Philharmoniker
Chor: Opernchor des Theaters Augsburg
E-Chor: Extra-Chor des Theaters Augsburg

Pressemeldung Theater Augsburg

Augsburg, Theater Augsburg, Verborgenes 7. Sinfoniekonzert, 09.05.2016

Mai 9, 2016  
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Theater Augsburg / Außenansicht © Theater Augsburg

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Verborgenes
7. Sinfoniekonzert
Montag 09.05.2016 20:00 Uhr Kongress am Park

Bereits nach der Uraufführung seiner Oper Lady Macbeth von Mzensk 1936 war Schostakowitsch vorgeworfen worden, er schreibe „Chaos statt Musik“; eine weitere Verwarnung erhielt er von Seiten der Politik 1948, worauf er sämtlicher Lehrämter enthoben wurde.

Erst nach dem Tod Stalins 1953 wagte Schostakowitsch mit seiner 10. Sinfonie eine Komposition, die das Recht auf künstlerische Freiheit einfordert. Verleiht er hier zunächst seinem persönlichen Leid Ausdruck, so zeichnet er mit einem brutalen Scherzo das musikalische Porträt Stalins, um in den letzten beiden Sätzen mit einem auf seinen eigenen Initialen beruhendem Thema die Vergangenheit zu besiegen und sich in seiner künstlerischen Würde befreit aufzurichten.

Auch Sophia Gubaidulinas Oeuvre entsprach nicht den ästhetischen Vorgaben der kommunistischen Kulturfunktionäre. Sie entwickelte ihre individuelle musikalische Sprache daher gleichsam im Verborgenen. Den größten Einfluss auf ihre Arbeiten habe Schostakowitsch gehabt, äußerte sich die russische Komponistin; er habe sie gelehrt, sie selbst zu sein. Die Aufführung zeitgenössischer Werke ist der international gefragten, grandiosen Geigerin Isabelle van Keulen ein zentrales Anliegen. Mit ihrer charismatischen Ausstrahlung durchleuchtet sie tiefgründig die seelischen Facetten dieses Werkes.

Programm:
Sophia Gubaidulina (geb. 1931): Offertorium, Violinkonzert
Dimitri Schostakowitsch (1906-1975): Sinfonie Nr. 10 e-moll op. 93

Violine: Isabelle van Keulen
Musikalische Leitung: Domonkos Héja
Orchester: Augsburger Philharmoniker

Pressemeldung Theater Augsburg

Augsburg, Theater Augsburg, Premiere Lady Macbeth von Mzensk – Dimitri Schostakowitsch, 16.04.2016

April 6, 2016  
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 Lady Macbeth von Mzensk von Dimitri Schostakowitsch

Premiere  16. April 2016 um 19.30 Uhr, weitere Vorstellungen 20.4.2016; 24.4.2016; 30.4.2016; 06.5.2016; 13.5.2016; 21.5.2016; 02.6.2016

Schostakowitsch wollte eine Oper komponieren, die von Liebe handelt, genauer, vom Scheitern der Liebe an brutalen Verhältnissen. Er sah Carmen und Wozzeck als Vorbilder dafür. Seine ganze Sympathie galt der aus der Unterschicht stammenden Katerina, die aus Liebe zur Verbrecherin wird. Nach einer Novelle des Realisten Nikolaj Leskow (1831-1895), der sich selbst als „Aufzeichner, nicht Erfinder“ verstand, schrieb Schostakowitsch mit dem Dramaturgen Aleksander Preiss das Textbuch. Die Oper nannte er eine Tragödie-Satire, denn „die Umstände, an denen die Liebe zugrunde geht … Besitzdenken, Geldgier, Polizeimaschinerie“ werden schonungslos karikiert. Nach dreijähriger Arbeit an der Partitur hatte der noch nicht dreißigjährige Komponist zunächst weltweiten Erfolg. Seine Lady wurde von 1932 bis 1936 vielfach aufgeführt, in Amerika diskutiert, in der Sowjetunion bewundert für den Mut, im letzten Akt denen musikalisch eine Stimme zu geben, die offiziell negiert wurden: den rechtlosen, vergessenen Gefangenen der Gulags. Doch das Blatt wendete sich, nachdem Stalin persönlich eine Vorstellung besucht und sein Missfallen kundgetan hatte. Daraufhin wurde die Oper von parteitreuen Kritikern als „Chaos statt Musik“ voller „formalistischer Perversitäten“ beschimpft und verboten. Schostakowitsch musste lange auf die Rehabilitierung seiner Oper warten, aber er gab nie auf. „Und wenn sie mir beide Hände abschlagen, werde ich weiter Noten schreiben und die Feder eben zwischen den Zähnen halten,“ sagte er zu Isaak Glikman. Die unbedingte Liebe zu Wahrheit und Menschlichkeit berührt und fasziniert in dieser Musik bis heute.

Katerina Ismailowa kann nicht einschlafen. Sie wälzt sich im Bett, die Langeweile in der russischen Provinz ist unerträglich. Ihr Mann ist nie da – dabei ist sie sinnlich, schön und steht auf dem Höhepunkt ihrer Weiblichkeit. Da begegnet sie Sergej, dem neuen Arbeiter auf ihrem Hof. Von da an gibt es kein Halten mehr: Katerina stürzt sich mit Haut und Haaren in eine verhängnisvolle Affäre. 

Karten:  Kassenhalle des Großen Hauses  Kennedy-Platz 1 | 86152 Augsburg
Telefon 0821.324 49 00
Telefax 0821.324 45 17
E-Mail: theater@augsburg.de

PMThA

 

 

 

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