Augsburg, Theater Augsburg, Forsythe/Galili/Volpi – Tanzreise, 03.05.2012

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Theater Augsburg

Forsythe/Galili/Volpi
Eine Tanzreise mit William Forsythe, Itzik Galili und Demis Volpi

3. Mai 2012 19.30 Uhr Großes Haus

zum letzten Mal

Am Donnerstag, 3. Mai 2012, um 19.30 Uhr findet die letzte Vorstellung des Ballettabends “Forsthye/Galili/Volpi” statt.

An diesem packenden Abend, für dessen Titel die beteiligten Choreografen Namensgeber waren, wird das Publikum zusammen mit dem Ballett Augsburg auf eine Reise durch die aufregende Welt des zeitgenössischen Tanzes gehen.

 ”Elan, Sinnlichkeit, Präzision und Präsenz prägen diesen herausragenden Ballettabend, der das Premierenpublikum zum Jubeln brachte. Mann kann nicht anders, man muss sich der Verführung hingeben” schrieb die Augsburger Allgemeine nach der Premiere.

Augsburg, Theater Augsburg, Vorstellungsänderung – La Traviata statt King Arthur, 29.04.2012

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Theater Augsburg

Vorstellungsänderung
“La Traviata” statt” King Arthur”

29. April 2012
19 Uhr
Großes HausAufgrund einer Erkrankung im Ensemble wird am Sonntag, 29. April 2012 um 19 Uhr, statt Henry Purcells “King Arthur” Giuseppe Verdis “La Traviata” gegeben.

Gekaufte Karten behalten ihre Gültigkeit. Diese können aber auch beim Besucherserivce kostenlos umgetauscht werden. “La Traviata” wird dann zum letzten Mal in dieser Spielzeit gegeben.

Augsburg, Theater Augsburg, Heroisches und Funebres 7. Sinfoniekonzert, 23.04.2012

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Theater Augsburg

Heroisches und Funebres
7. Sinfoniekonzert
23. und 24. April 2012 20.00 Uhr
Stadthalle Gersthofen

Am 23. und 24. April 2012 findet das 7. Sinfoniekonzert “Heroisches und Funebres” um jeweils 20 Uhr unter der musikalischen Leitung von Dirk Kaftan in der Stadthalle Gersthofen statt.

Wer oder was sind Helden? Wie geht man mit ihnen künstlerisch um? Beethovens Ouvertüre “Coriolan” bewegt das Publikum auch heute noch mit ihren schroffen Brüchen und unbändiger Kraft. In der Ouvertüre, genau wie in seiner “Eroica”, überhöht Beethoven die Geschichte eines Einzelnen zu einer allgemein gültigen Aussage. Heroisch ist das “Concerto funebre” von Karl Amadeus Hartmann definitiv nicht – aber auch hier geht die Aussage über Einzelschicksale hinaus: Eine große Wehklage, die uns nach den Verbindungen von Heldenhaftem und Tragischem fragen lässt, deren Schlusschoral als großes Fragezeichen eine Art Trostsuche nur andeutet, ohne definitive Aussagen zu machen.

Programm
Ludwig van Beethoven (1770-1827): “Coriolan-Ouvertüre” op. 62 (1807)
Karl Amadeus Hartmann (1905-1963): “Concerto funebre” für Violine und Streichorchester (1939)
Ludwig van Beethoven Symphonie Nr. 3 Es-Dur “Eroica” (1803/04)

Antje Weithaas, Violine
Dirk Kaftan, Dirigent

19.10 Uhr Konzerteinführung

Augsburg, Theater Augsburg, MEETING DIDO, 23.04.2012

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Theater Augsburg

MEETING DIDO

Nach Bruno Maderna: Satyricon (1972) / Henry Purcell: Dido and Aeneas (ca. 1688)

Premiere 23. April 2012, 19.30 Uhr, Foyer Großes Haus

Kooperation mit dem Leopold-Mozart-Zentrum

 Moderne und Barock, römische Gründungs-Mythen und spätantike Dekadenz. In der diesjährigen Kooperation des Leopold-Mozart-Zentrums und des Theaters Augsburg bringen junge, talentierte Gesangs- und Instrumental-Studierende eine Opern-Mischung auf die Bühne, die es in sich hat: Bruno Madernas “Satyricon” (1972) wird mit Henry Purcells “Dido und Aeneas” (ca. 1688) kombiniert. Die ausdrucksvolle, barocke Musik wechselt sich ab mit den von Stilzitaten durchsetzten Musiknummern der von der Pop-Art inspirierten, modernen Baukasten-Oper. Die selbstverliebten Gäste des Satyricon-Gastmahls treffen auf die antiken Helden und machen sich deren Rollen zu eigen: O Rom, wie weit ist es mit Dir gekommen . Die musikalische Leitung liegt bei Eberhard Fritsche, Regie führt Jörg Behr.

Augsburg, Theater Augsburg, Oper Extra, 22.04.2012

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Theater Augsburg

Oper Extra

Ritter Blaubart

von Reznicek

22. April 2012, 11 Uhr, Foyer

Am Sonntag, 22. April 2012, findet um 11 Uhr ein Oper Extra zu Emil Nikolaus von Rezniceks “Ritter Blaubart” im Foyer statt. Dirigent Dirk Kaftan, Regisseur Manfred Weiß, Produktionsdramaturgin Juliane Votteler und weitere Beteiligte geben erste Einblicke in die Produktion.

Die Premiere folgt am 4. Mai 2012 um 19.30 Uhr im Großen Haus. Das Theater Augsburg ist nach 1931 das erste Haus, das dieses Stück der Musikgeschichte wieder auf die Bühne bringen wird.

Ritter Blaubart, düsterer Schlossherr mit faszinierender Wirkung auf das weibliche Geschlecht, überraschte einst seine Frau in den Armen eines Freundes. Sie und vier weitere Ehefrauen hat Blaubart seitdem ermordet. Judith ist nun seine sechste Gattin und auch sie setzt Blaubart

einem makabren Vertrauenstest aus: Er untersagt ihr bei Lebensgefahr, die Tür zu einer verbotenen Kammer zu öffnen. Doch auch seine aktuelle Ehefrau kann der Versuchung, hinter das Geheimnis ihres Mannes zu kommen, nicht widerstehen. Sie öffnet die verbotene Türe und muss ihre Entdeckung grausam bezahlen .

Weltberühmt und gleichzeitig unbekannt zu sein, ist das Schicksal des Komponisten Emil Nikolaus von Reznicek (1860-1945), der zu Lebzeiten in eine Reihe mit Richard Strauss und Hans Pfitzner gestellt wurde und dessen Name heute für ein einziges – das berühmteste – seiner Werke steht, die Ouvertüre zu seiner Oper “Donna Diana”. In seinem 1920 uraufgeführten “Ritter Blaubart”, welches sich kurze Zeit später zum absoluten Publikumsrenner an der Berliner Lindenoper entwickelte, gelang Reznicek eine atmosphärisch dichte und dunkelsinnliche Deutung des bekannten Mythos.

Augsburg, Theater Augsburg, Eine Stunde Italien, 15.04.2012

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Theater Augsburg

Eine Stunde Italien

15. April 2012, 11 Uhr, Goldener Saal

Im 17. Jahrhundert entstand in Italien unsere moderne Instrumentalmusik: Begriffe wie Sinfonie und Konzert legen Zeugnis davon ab. “Zusammenklingen” und “Streiten” tat man damals musikalisch an den Adelshöfen der prunkvollen norditalienischen Städte, sowie in den Palästen des Bürgertums und in den großen Kirchen. Eine Flut von klangvollen Orchesterwerken und solchen für Soloinstrumente und Orchester schwappte über die Alpen und fand begeisterte Anhänger nicht nur bei den Instrumentalisten, sondern auch bei Komponisten wie Johann Sebastian Bach. Im Goldenen Saal lässt das Philharmonische Orchester Augsburg den Glanz des italienischen Barock auferstehen: Im Zentrum von “Eine Stunde Italien” stehen der “rote Priester” Antonio Vivaldi und der römische Großmeister Arcangelo Corelli. Gerhard Veith, Oboe, und Wolfgang Fritzen, Fagott, spielen Solokonzerte für ihr Instrument und eines der ganz seltenen Doppelkonzerte, die es für diese Kombination gibt.

Programm:

Arcangelo Corelli (1653-1713) Concerto grosso “da camera” D-Dur op. 6 Nr. 1
Antonio Vivaldi (1678-1741) Konzert e-Moll für Fagott, Streicher und b. c. RV 484
Tomaso Albinoni (1671-1751) Adagio d-Moll für zwei Violinen und b. c.
Giovanni Alberto Ristori (1692-1753) Konzert für Oboe, Streicher und b. c. Es-Dur
Arcangelo Corelli Concerto grosso “da chiesa” F-Dur op. 6 Nr. 9
Antonio Vivaldi Konzert G-Dur für Oboe, Fagott, Streicher und b. c. RV 545

Gerhard Veith, Oboe
Wolfgang Fritzen, Fagott
Philharmonisches Orchester Augsburg
Musikalische Leitung: Carolin Nordmeyer

Der Eintritt beträgt 15 Euro.

 

Augsburg, Theater Augsburg, Premiere Fritz Kater WE ARE CAMERA, 13.04.2012

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Theater Augsburg

Premiere Fritz Kater WE ARE CAMERA / jasonmaterial

13. April 201219.30 Uhr tim

Silvester 1969 in Helsinki – das ist eine dunkle Nacht inmitten des Kalten Krieges. Es herrscht politische Eiszeit zwischen Ost und West, Tauwetter ist noch lange nicht in Sicht. In der 24. Etage des Hotels “Europa” logiert eine junge Familie aus Westdeutschland, die eine überstürzte Reise nach Finnland unternommen hat. Ernst, der Vater, ist Biologe und erforscht geheime B-Waffen für die NATO. Niemand ahnt, dass er ein Doppelleben führt – als Agent für den Osten. Ernst hat nicht nur sein Land, sondern auch seine Familie belogen

und verraten, denn es ist ein Urlaub ohne Heimkehr. Um einer drohenden Enttarnung zu entkommen, gibt es nur einen Ausweg und der führt über das neutrale Finnland in die DDR. Seine Frau Paula flüchtet sich, als sie die volle Wahrheit erfährt, in die Arme des Hotelportiers

John. Dieser jedoch ist auch ein Agent und darauf angesetzt, Ernst ein tödliches weißes Pulver abzujagen.

Vor dem Hintergrund des Sagenkreises um Jason und die Argonauten, die auszogen, um das Goldene Vlies zu rauben, entwirft Fritz Kater ein spannendes Verwirrspiel um Liebe und Verrat, Utopie und Entfremdung. Aus kurzen, sprunghaften Szenenfetzen voller Poesie zeichnet er eine ungewöhnliche Familiengeschichte nach, die Schmerzpunkte der jüngeren deutschen Vergangenheit spielerisch verarbeitet. Lilli-Hannah Hoepner, die zuletzt “Die kleine Hexe” am Theater Augsburg inszeniert hat, ist für die Regie verantwortlich.

Augsburg, Theater Augsburg, 6. Sinfoniekonzert Fatale Frauen, 26./27.03.2012

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Theater Augsburg

6. Sinfoniekonzert Fatale Frauen

26. und 27. März 2012 jeweils 20.00 Uhr Stadthalle Gersthofen

Passend zu den großen Musiktheater-Produktionen der laufenden Saison – “Carmen”, “Lulu”, “La Traviata” – dreht sich im 6. Sinfoniekonzert “Fatale Frauen” am 26. und 27. März 2012 in der Stadthalle Gersthofen alles um starke, schwache, heißblütige, eiskalte Frauen. Wolfgang

Amadeus Mozart war von der “Medea” seines Zeitgenossen Georg Benda völlig begeistert: Solch ein feuerköpfiges Werk mit einer rasenden Schauspielerin vor dem biegsamen und spannenden Orchester der Empfindsamkeit war ihm noch nicht begegnet. Die junge, erfolgreiche

Schauspielerin Anna Maria Sturm wirft sich in diesen leidenschaftlichen Kampf mit dem Philharmonischen Orchester. Im zweiten Teil dann Hochromantik: Tschaikowskys “Francesca da Rimini” und Strauss “Salome” verkörpern auf ihre Art die unglücklichsten Formen der Liebe, die man sich vorstellen kann. Und entfachen in großem Orchestergewand große Gefühle!

Programm:
Georg Anton Benda (1722-1795): “Medea” – Melodram für Sprecherin und Orchester
Peter Iljitsch Tschaikowsky (1840-1893): “Francesca da Rimini” e-Moll op. 32
Richard Strauss (1864-1949): “Tanz der sieben Schleier” aus “Salome” op. 54

Anna Maria Sturm, Rezitation
Adrian Prabava, Dirigent

Augsburg, Theater Augsburg, Cinderella 18.03.2012

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Theater Augsburg

Cinderellavon Sergej Prokofjew

Ballett von Mauro de Candia
18. März 2012 19.00 Uhr
Großes Haus
zum letzten Mal

Am 18. März 2012 findet um 19 Uhr die letzte Vorstellung von ProkofjewsCinderella” statt. Unter der musikalischen Leitung von Carolin Nordmeyer sind in den Hauptrollen Kelly Tipton und Riccardo De Nigris zu erleben. Für den Publikumsrenner gibt es noch wenige Restkarten!

Mauro de Candia zeigt “Cinderella” als Entwicklungsgeschichte, als ein Gleichnis für das Zu-sich-Kommen und das Erwachsenwerden. Zwei Suchende, die in ihrem gesellschaftlichen Umfeld fehl am Platze scheinen, finden sich als Seelenverwandte. Auch ohne gute Fee in persona und ohne die Zwerge der Originalversion hatte dieser Abend das, was die Menschen an Märchen lieben: Magie” schrieb die Augsburger Allgemeine nach der Premiere im Dezember.

Augsburg, Theater Augsburg, Premiere LA TRAVIATA, 10.03.2012

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Theater Augsburg

Am 10. März 2012 feiert Giuseppe Verdis Oper “La Traviata” Premiere im Großen Haus.

Violetta Valéry, tödlich erkrankter Star der Halbwelt, verkauft ihre Liebe. Als Alfredo Germont auf einem ihrer Feste auftaucht, verliebt sie sich – zum ersten Mal in ihrem Leben. Gemeinsam versucht das Paar noch einmal, das Ruder herumzureißen. Es zieht sich aus dem

gesellschaftlichen Leben zurück, um seine eigene Liebesutopie zu verwirklichen. Als Violetta glaubt, ihre Einsamkeit überwunden zu haben, taucht der Vater Alfredos auf. Giorgio Germont bewegt die ehemalige Kurtisane dazu, die in seinen Augen nicht gesellschaftsfähige

Beziehung zu seinem Sohn aufzugeben. Violetta beugt sich dem moralischen Druck und kehrt in ihr altes Leben zurück. Alfredo, der die Hintergründe ihrer Entscheidung nicht kennt, provoziert einen Eklat. Violetta bleibt allein. Ihr Zustand ist aussichtslos.

Verdis Schaffen Mitte des 19. Jahrhunderts steht ganz im Zeichen von inhaltlichem und ästhetischem Aufbruch: “Ich wünsche neue, große, schöne, abwechslungsreiche, kühne Stoffe …”, so formuliert er sein Credo im Zusammenhang mit seiner Arbeit an “La Traviata” und wendet

sich mit der Wahl seines Stoffes ganz bewusst einem provokanten Bestsellerroman (und Theaterstück) seiner Zeit zu. Mit seiner Inszenierung von Verdis erfolgreichster Oper gibt Augsburgs Schauspieldirektor Markus Trabusch sein Debüt im Musiktheater. Unter der musikalischen Leitung von Carolin Nordmeyer ist Sophia Christine Brommer in der Titelpartie zu erleben.