München, Bayerische Staatsoper München, Trauer um Dietrich Fischer-Dieskau, 18.05.2012

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Bayerische Staatsoper München

Trauer um Dietrich Fischer-Dieskau

Die Bayerische Staatsoper trauert um den Bariton Dietrich Fischer-Dieskau. Am 18.05.2012 verstarb der Bayerische Kammersänger.

„Der Tod von Dietrich Fischer-Dieskau ist ein großer Verlust für die gesamte Musikwelt. Er hat durch seine Interpretationen im Liedgesang und in der Oper die Kunst des Singens entscheidend geprägt. Der heutige Liedgesang wäre ohne die Prägung durch Dietrich Fischer-Dieskau nicht denkbar. Die Bayerische Staatsoper trauert um einen ihrer wichtigsten Künstler überhaupt“, so Intendant Nikolaus Bachler.

Dietrich Fischer-Dieskau wurde in Berlin geboren. Seine Gesangsausbildung erhielt er bei Georg A. Walter und später bei Hermann Weißenborn an der Berliner Musikhochschule. Mit einem ersten Liederabend im Jahr 1947 und einem Engagement an der Städtischen Oper Berlin begann seine erfolgreiche internationale Karriere. Gastspielverträge führten ihn an renommierte Opernhäuser, u.a. an die Staatsopern von Wien, München und Hamburg sowie an die Londoner Covent Garden Opera, in die New Yorker Carnegie Hall und zu den Festspielen von Bayreuth und Edinburgh. Vor allem auch durch seine Interpretationen im Liedfach setzte er bis heute bleibende Maßstäbe, die New York Times kürte ihn sogar zum „besten Liedsänger der Welt“.

Über viele Jahre hinweg pflegte Fischer-Dieskau eine intensive und künstlerisch produktive Verbindung zur Bayerischen Staatsoper. Bereits 1952 sang er hier die Partie des Jochanaan (Salome), 1959 wurde er zum Bayerischen Kammersänger ernannt. In fünf Jahrzehnten sang er hier rund 20 Partien, darunter Mandryka (Arabella), Barak (Die Frau ohne Schatten), Almaviva (Le nozze di Figaro), Sprecher (Die Zauberflöte), Amfortas (Parsifal), Hans Sachs (Die Meistersinger von Nürnberg) und die Titelpartien von Gianni Schicchi und Falstaff. Unvergesslich bleiben seine Verdienste um das zeitgenössische Musiktheater, allem voran seine Darstellung des König Lear in der gleichnamigen, 1979 in München uraufgeführten Oper von Aribert Reimann. 1992 gab er seinen Abschiedsliederabend im Nationaltheater, am Silvesterabend desselben Jahres beendete er hier seine Gesangskarriere mit einem Galakonzert unter der Leitung von Wolfgang Sawallisch. Nach seinem Abschied als Sänger arbeitete er ist als Dirigent, Rezitator und Buchautor sowie als Dozent von Meisterklassen.

Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Spielplan 2012/13: 9 Opern-Premieren und viele Kinderopern, IOCO Aktuell, 18.05.2012,


aktuell

Solider Spielplan 2012/13 im Schatten von Sparvorgaben und Intendantenvertrag;
Drei Kinderoper auf der Großen Bühne; 30.000 Kinderbesucher erwartet


Anfang Mai 2012 stellte die Deutsche Oper am Rhein (Rheinoper) im Rahmen ihrer Jahrespressekonferenz (JPK) den Spielplan 2012/13 vor. Die Rheinoper vereint das Opernhaus Düsseldorf (1.342 Plätze) und das Theater Duisburg (1.079 Plätze), mit 600 Beschäftigten, einem leistungsstarken Sängerensemble (56 Solisten) und prämierter Tanzcompagnie (48 Tänzer). Mit 249.000 jährlichen Besuchern, 181.000 in Düsseldorf und 68.000 in Duisburg ist die Rheinoper zentraler Kulturträger der Region. Die Auslastung der Häuser liegt bei 80% in Düsseldorf, bei nur 60% allerdings in Duisburg. Der Etat der Rheinoper beträgt €44 Mio, davon werden € 8 Mio selbst erwirtschaftet, die Zuschüsse betragen €36 Mio (Düsseldorf € 23 Mio, Duisburg €11 Mio, NRW € 2 Mio, gerundet). Diese Etats sind nur bis 2014 gesichert. Bis zum 25.6.2012 soll in Duisburg über einen, ab 2014 geltenden, um 20% gekürzten Kulturetat entschieden werden. Die Krise der hoch bezuschussten kommunalen Theater hat auch die Rheinoper endgültig erreicht.

So beschwörten in der JPK zunächst die Kulturdezernenten Karl Janssen, Duisburg, und Hans-Georg Lohe, Düsseldorf intensiv die Fortsetzung der 55 Jahre alten Opernehe Duisburg – Düsseldorf (“die Auflösung der Opernehe wäre ein politischer Kurzschluss“). Ausgerechnet Lohes Chef, Düsseldorfs OB Dirk Elbers, konterkariert diese Schwüre am Folgetag,  indem er Interesse an einer Opernehe mit der ebenfalls massiv kriselnden Oper Köln öffentlich artikuliert. Verkehrte Welt: Düsseldorfs OB Dirk Elbers als veritabler Brandbeschleuniger der Rheinoperkrise. Doch nicht genug: In dieser unsicheren Gemengelage empfiehlt der Rheinoper Aufsichtsrat, ohne Zeitnot, den Vertrag von Rheinoper-Intendant Christoph Meyer um 5 Jahre, bis 2019, zu verlängern. Man gerät ins Grübeln: Inkompetenz, wurde die Karnevals-Session am Rhein verlängert oder ist schon Weihnachten? Dem Handeln der politisch Verantwortlichen haftet etwas Unwirkliches, Absurdes an.

Dabei bietet das Team um Intendant Christoph Meyer mit Ballettdirektor Martin Schläpfer, GMD Axel Kober, Chefdramaturgin Dr. Hella Bartnig und Kaufmann Jochen Grothe auch in der Spielzeit 2012/13 mit 280 Vorstellungen, 11 Opern- und 5 Ballettpremieren, sowie 17 Repertoirestücken hohe künstlerische Qualität und Vielfalt. Einzig in Deutschland  ist das Rheinoper-Angebot für Kinder und Jugendliche auf der Großen Bühne. 30.000 Kinder – Besucher werden 2012/13 erwartet. 30.000 Kindern wird der Zugang zur klassischen Musik geöffnet: Das kommunale Theater zeigt Flagge.

Deutsche Oper am Rhein Meyer Christoph FOTO Paul Esser Rheinoper Düsseldorf Düsseldorf, Kögraben (c) IOCO

Duisburg eröffnet die neuen Saison 2012/13  am 8. September mit einem Klassik Oper Air zum Thema “100 Jahre Theater Duisburg“. Die Düsseldorfer Saisoneröffnung folgt am 22. September mit der Premiere Elektra von Richard Strauss.

-  11 Opern – Premieren in 2012/13

22. September 2012, Düsseldorf:  Elektra von Richard Strauss, Dirigent Axel Kober, Inszenierung Christof Nel, Klytämnestra Renée Morloc, Elektra Linda Watson, Aegisth Wolfgang Schmidt, Orest Hans-Peter König, Pfleger des Orest David Jerusalem ua..

13. Oktober 2012, Duisburg: Die Csardasfürstin von Emmerich Kálmán, Dirigent Wolfram Koloseus, Inszenierung Anton Rechi, Fürst Weylersheim Peter Nikolaus Kante, Edwin Ronald Bruce Rankin / Corby Welch, Komtesse Stasi Alama Sadé, Sylva Varescu Nataliya Kovalova, Romana Noack uam..

1. Dezember 2012, DuisburgLe Nozze di Figaro von Wolfgang Amadeus Mozart, Dirigent Axel Kober, Inszenierung Michael Hampe, Conte Almaviva Laimonas Pautienius, Dmitri Vargin, Contessa Alamaviva Sylvia Hamvasi, Brigitta Kele, Susanna Annett Fritsch, Alama Sadé, Figaro David Jerusalem, Adam Palka, Cherubino Annika Kaschenz, Iryna Vakula uam..

7. Dezember 2012, DüsseldorfDon Giovanni von Wolfgang Amadeus Mozart, Dirigent Friedemann Layer, Ralf Lange, Inszenierung Karoline Gruber, Don Giovanni Richard Sveda, Donna Anna  Liana Aleksanyan, ua, Komtur Thorsten Grümberl, Hans-Peter König, Leporello Günes Gürle, Adam Palka uam..

12. Januar 2013 Duisburg, 14. März 2013 Düsseldorf: Die Prinzessin auf der Erbse von Ernst Toch nach Hans-Christian Andersen, Dirigent Christoph Altstaedt, Christoph Stöcker, Inszenierung Svenja TiedtKönig Peter N. Kante, T. Riihonen, Königin Lisa Griffith, Elisabeth Selle, Prinz Cornel Frey, Corby Welch uam..

26. Januar 2013, Düsseldorf:  Xerxes von Georg Friedrich Händel, Dirigent Konrad Junghänel, Inszenierung Stefan Herheim, Serse Valer Barna-Sabadus, Arsamene Terry Wey, Amastre Sarah Ferede, Ariodate Torben Jürgens uam..

8. März 2013, Düsseldorf:  SEHNSUCHTMEER oder vom Fliegenden Holländer von Helmut Oehring nach Heinrich Heine und Richard Wagner, Uraufführung, Dirigent Axel Kober, Inszenierung Claus Guth, Schnabelewopski, der Träumer David Moss, Schnabelewopski, der Realist N.N., Holländer N.N. uam..

6. April 2013, Duisburg: The Rake´s Progress von Igor Strawinsky, Dirigent Wen-Pin Chien, Inszenierung Sabine Hartmannshenn, Tom Rakewell Julli Myllys, Anne Trulove Anke Krabbe, Elisabeth Selle, Nick Shadow James Bobby, Trulove Günes Gürle ua.

4. Mai 2013,  Düsseldorf: Tannhäuser von Richard Wagner, Dirigent Axel Kober, Inszenierung B.C. Kosminski, Landgraf Torsten Grümbel, Tannhäuser Daniel Frank, Wolfram Markus Eiche,  Walther von der Vogelweide Corby Welch, Elisabeth Elisabet Strid, Venus Elena Zhidkova uam..

15. Juni 2013, Düsseldorf: Eine florentinische Tragödie / Der Zwerg von Alexander Zemlinsky, Dirigent: Jonathan Darlington, Inszenierung Florent. Tragödie Barbara Klimo, Der Zwerg Immo Karaman,

4. Juli 2013, Duisbug: Luisa Miller von Giuseppe Verdi, Dirigent Giordano Bellincampi, Inszenierung Carlos Wagner, Il Conte di Walter Thorsten Grümbel, Rodolfo Giancarlo Monsalve, Amalia Susan Maclean, Miller Boris Statsenko, Luisa Ol. Golovnev uam.

-  17 Opern – Wiederaufnahmen

Einmalig in Deutschland!  Auf den Großen Bühnen der Rheinoper: Drei großartige Opern – Wiederaufnahmen für Kinder Der Gestiefelte Kater von Xavier Montsalvatge (13.10 Düsseldorf, 7.12.Duisburg), Händel und Gretel von Engelbert Humperdinck (18.11. Düsseldorf, 25.11. Duisburg), Die Nachtigall von Igor Strawinsky (18.12.2012 Düsseldorf). Die 14 weiteren Wiederaufnahmen enthalten Tosca und La Bohème von Giacomo Puccini, Ein Maskenball, Falstaff und Rigoletto von Giuseppe Verdi, Salome und Frau ohne Schatten von Richard Strauss, Die Walküre und Der fliegende Holländer von Richard Wagner.

- 5 Ballett Premieren

Das 2009 von seinem Direktor und Chefchoreographen Martin Schläpfer neu formierte Ballett am Rhein Düsseldorf Duisburg zählt zu den führenden Ballettcompagnien. Allerdings auch eine Compagnie für Kenner. Klassisches Handlungsballett à la Nussknacker oder Schwanensee sucht man vergeblich auf den Spielplänen der Rheinoper. Martin Schläpfer kreiert viele Ballette selbst. In der Saison 2012/13 um die Komponisten Brahms, Schubert und Sciarrino (b.14. Sein Ballett Ein deutsches Requiem, b.09, (Premiere in Düsseldorf 2011) hat 2012 Premiere in Duisburg. Dazu nimmt Schläpfer zwei Arbeiten des Welt-Choreographen Hans van Manen (Kleines Reqiem, b.13, und Without Words, b.16) in sein Repertoire auf.

Saison 2012/13: Große Operngalas (ua AIDS 2013), Silvester- und andere Konzerte, die Yamato Drummers of Japan, Ballett Revolution mit Hip-Hop und R&B Musik, weitere Kinderoper im Foyer der Opernhäuser runden das ohnehin vielfältige und oft sehr preiswerte Kultur- und Klassikangebot der Rheinoper für alle Besucherschichten ab. Mit seinem breiten Angebot für Kinder, Dramaturgin Dr. Hella Bartnig, leistet die Rheinoper über alle Grenzen hinaus besonders. 30.000 Kinder werden viel Freude haben und zudem den Altersdurchschnitt in der Rheinoper deutlich senken.

IOCO / Viktor Jarosch / 15.05.2012

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hildesheim, Theater für Niedersachsen, Zum letzten Mal HOFMANNS ERZÄHLUNGEN, 23.05.2012

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Theater für Niedersachsen

Noch einmal Fantastische Oper:

Letzter „Hoffmann“ am TfN

  

Am kommenden Mittwoch, 23. Mai, besteht um 19.30 Uhr im Stadttheater Hildesheim die letzte Chance, sich die eindrucksvolle Inszenierung von Offenbachs Meisterwerk „Hoffmanns Erzählungen“ von Regisseur Axel Heil anzusehen. Unter der bewährten Leitung von Achim Falkenhausen singt die Premierenbesetzung, darunter u.a. Christian S. Malchow (Hoffmann), Dorothee Schlemm (Niklas), Aurora Perry (Olympia), Isabell Bringmann (Antonia) und Regine Sturm (Giulietta) sowie Levente György in den vier Bösewichter-Partien und Jan Kristof Schliep in den vier Diener-Rollen.

„Hoffmanns Erzählungen“ – das letzte und zugleich bedeutendste Bühnenwerk Jacques Offenbachs – nimmt den Zuschauer mit ins mystische Reich der Zauberei, Fantasie und Sinnestäuschung. Der Poet Hoffmann erzählt seinen Zechkumpanen drei skurrile Geschichten über seine Liebe zu drei ungewöhnlichen Frauengestalten: zur Puppe Olympia, zur jungen Sängerin Antonia und zur Kurtisane Giulietta – alle Frauen bilden Seiten seiner ehemaligen Geliebten Stella ab. Dank der inspirierten Musik mit Höhepunkten wie der „Ballade von Klein-Zack“, der Bravourarie Olympias oder der berühmten Barkarole gehört die Oper zu den beliebtesten Werken des Musiktheaters.

Karten sind im ServiceCenter des TfN, unter Tel. (05121) 16 93 16 93 sowie im Internet unter www.tfn-online.de erhältlich.

 Kartenpreis: 10 bis 34 €; ermäßigt: ab 3,50 €

Berlin, Komische Oper Berlin, Xerxes Oktober – Dezember 2012, 18.05.2012

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Komische Oper Berlin

Georg Friedrich Händel
Xerxes

Dramma per musica in drei Akten (1738)
Libretto nach Silvio Stampiglia
Deutsche Textfassung von Eberhard Schmidt
Mit Xerxes hat sich Stefan Herheim, bereits dreimal als „Opern-Regisseur des Jahres“ ausgezeichnet, in der vergangenen Spielzeit erstmals auch an der Komischen Oper vorstellt. Der weltweit gefeierte Lautenist und Dirigent Konrad Junghänel interpretiert als Spezialist in Sachen Alte Musik Händels mal heiter-perlendes, dann wieder herz- und ohrenschmeichelndes Opernspätwerk, dessen betörende Arie „Ombra mai fu“ gleich zu Beginn die Herzen höher schlagen lässt.

Musikalische Leitung             Konrad Junghänel
Inszenierung                           Stefan Herheim
Bühnenbild                             Heike Scheele
Kostüme                                 Gesine Völlm
Dramaturgie                           Alexander Meier-Dörzenbach, Ingo Gerlach
Chöre                                     André Kellinghaus
Licht                                       Franck Evin

Xerxes                                    Stella Doufexis
Arsamene                               Karolina Gumos
Amastre                                  Katarina Bradic
Romilda                                 Brigitte Geller
Atalanta                                  Julia Giebel
Ariodate                                 Alexey Antonov
Elviro                                     Hagen Matzeit

Im Repertoire seit 13. Mai 2012

Eine Koproduktion mit der Deutschen Oper am Rhein
Okt. 2012       7 / 13
Nov. 2012       2 / 18
Dez. 2012       1 / 4

Essen, Philharmonie Essen, Premiere 1LIVE Klassik-Klubbing, 08.06.2012

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Philharmonie Essen

1LIVE Klassik-Klubbing feiert Premiere in der Philharmonie Essen

Klassisches Konzert und Party am Freitag, 8. Juni 2012, um 22 Uhr

Vom Konzertsaal in die Disco: In der Philharmonie Essen wird diese ungewöhnliche Kombination jetzt erstmals Wirklichkeit. Beim Klassik-Klubbing mit 1LIVE und dem WDR Sinfonieorchester Köln finden am Freitag, 8. Juni 2012, um 22 Uhr zwei ganz unterschiedliche Musikstile zueinander – Klassik und Clubmusik. Für alle Beteiligten ist dieses Format eine Premiere. Im großen Alfried Krupp Saal ist zunächst Felix Mendelssohn Bartholdys imposante „Schottische Sinfonie“ zu erleben, gespielt vom WDR Sinfonieorchester Köln. Die Leitung hat der finnische Dirigent John Storgårds. Bei der anschließenden Party legen die beiden 1LIVE-DJs Christian Vorbau und Tom Breu im RWE Pavillon auf.

An wen richtet sich Klassik-Klubbing? An alle, die musikalisch Neues wagen möchten! Wer bislang noch nie mit klassischer Musik zu tun hatte, ist herzlich willkommen. Wer sich ohne Vorkenntnisse von der Faszination eines großen Sinfonieorchesters begeistern lassen möchte, ist hier genau richtig. Und natürlich ist Klassik-Klubbing bestens geeignet für alle, die gerne in besonderen, nicht ganz alltäglichen Party-Locations zu aktueller Clubmusik feiern! Kartenverkauf und Einlass ab 18 Jahren.

Karten (Einheitspreis (€): 9,- zzgl. Systemgebühr) und Infos unter T 02 01 81 22-200 und www.philharmonie-essen.de.

Leipzig, Oper Leipzig, TRAVIATA IN NEUEM GLANZ, 30.06.2012

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Oper Leipzig

“TRAVIATA” IN NEUEM GLANZ

CHARITY AKTION ZUR VORERST LETZTEN VORSTELLUNG  AM 30. JUNI 2012

DAS BÜHNENBILD DER LEIPZIGER INSZENIERUNG VON VERDIS OPERNKLASSIKER „LA TRAVIATA“ MUSS DRINGEND ERNEUERT WERDEN. MEHR ALS 50 000 € WERDEN BENÖTIGT UM DIE KOSTEN DES NEUBAUS ZU DECKEN. IN KOOPERATION MIT DEM FÖRDERVEREIN DER OPER UND MIT FREUNDLICHER UNTERSTÜTZUNG DES AUDI ZENTRUMS LEIPZIG FINDET ZUR VORERST LETZTEN VORSTELLUNG AM 30. JUNI EINE GEMEINSAME CHARITY AKTION ZUM ERHALT DER „TRAVIATA“ STATT.

Mehr als 100 Vorstellungen kämpften Violetta und Alfredo auf der Bühne um Hoffnung und Liebe. Guiseppe Verdis „La Traviata“ in der Inszenierung von Andreas Homoki gehört wie kaum ein anderes Werk zum Kernrepertoire der Oper Leipzig. Bereits zur Premiere der Leipziger Inszenierung urteilte die Süddeutsche Zeitung: „Diese Traviata lohnt die Reise nach Leipzig.“ Bis heute begeistert das Meisterwerk Opern-Neulinge und eingefleischte Fans gleichermaßen.

Doch nach mehr als zehn Jahren hat die Zeit deutliche Spuren am Bühnenbild hinterlassen. Deshalb ist die Unterstützung der Leipzigerinnen und Leipziger gefragt, um die Produktion für das Opernhaus zu bewahren. Für die Neuanfertigung des Bühnenbildes werden mehr als 50.000 € benötigt. Am 30. Juni gibt die Oper Leipzig vorerst die letzte Vorstellung der Erfolgsinszenierung. Doch durch Spenden können die Bürgerinnen und Bürger der Stadt dazu beitragen, dass ihre “Traviata” in der Spielzeit 2013/14 wieder im neuen Glanz erstrahlt und den Leipzigern, den Besuchern der Messestadt und der Oper Leipzig erhalten bleibt.

Am 30. Juni werden die Gäste im Foyer des Opernhauses mit Klaviermusik empfangen, zur Einstimmung auf den Abend können sie unseren Charity-Cocktail „Violetta“ genießen. Zudem haben die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit Tombola-Lose zu erstehen. Die Gewinner der attraktiven Preise werden im Anschluss an die Vorstellung von Intendant und Generalmusikdirektor Prof. Ulf Schirmer und unserer „Glücksfee“ Eun Yee You, Darstellerin der Violetta, ermittelt. Die „verblühten“ Bühnenkamelien können übrigens zusammen mit einer Rose für einen kleinen Obolus ebenfalls mit nach Hause genommen werden. Durch das Bühnenprogramm führt der Moderator Roman Knoblauch.

München, Bayerische Staatsoper München, Live-Stream I Capuleti e i Montecchi, 19.05.2012

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Bayerische Staatsoper München

Reminder: Live-Stream „I Capuleti e i Montecchi“ am 19. Mai

Die erste Vorstellung der Wiederaufnahme von I Capuleti e i Montecchi am vergangenen Samstag wurde mit stehenden Ovationen gefeiert. Am 19. Mai können auch Sie dabei sein: Mit dem Live-Stream von Vincenzo Bellinis Oper bieten wir das Alternativprogramm zum Champions League-Finale! Sehen Sie Bellinis „Romeo und Julia“-Oper live und kostenlos auf unserer Website www.staatsoper.de!

Die Hauptrollen sind hochkarätig besetzt: Die Sopranistin Anna Netrebko singt in dieser Aufführungsserie die Partie der Giulietta, Vesselina Kasarova die Hosenrolle des Romeo. Die musikalische Leitung dieser Serie übernimmt mit Yves Abel der Dirigent der Premiere im März letzten Jahres. Die Inszenierung stammt von Vincent Boussard, der mit dieser Regiearbeit an der Bayerischen Staatsoper debütierte. Mit dem legendären Couturier Christian Lacroix hatte er einen Kostümbildner an seiner Seite, der die Produktion mit opulenten und verspielten Kleidern ausstattete.

In unserem Blog www.blog.staatsoper.de finden Sie interessante Backstage-Informationen zu dieser Produktion: Begleiten Sie Anna Netrebko und den Kostümbildner Christian Lacroix zur Kostümanprobe oder den Regisseur Vincent Boussard zur Probe im Nationaltheater!

Die Übertragung ist für den User völlig kostenlos. Einzige Voraussetzung ist eine Breitband-Internetverbindung wie zum Beispiel DSL. Das Video wird mit 600 und 1000 Kilobite in zwei Übertragungsqualitäten angeboten, die sich automatisch an die individuelle Datenverbindung des Internetnutzers anpassen.

Live-Stream
I Capuleti e i Montecchi
Sa 19.05.2012, 19 Uhr

Baden-Baden, Festspielhaus Baden-Baden, Premiere der Neuinszenierung L’ELISIR D’AMORE, 28.05.2012

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Festspielhaus Baden – Baden

L’ELISIR D’AMORE (Der Liebestrank)

Oper – Premiere der Neuinszenierung

Mo., 28. Mai 2012, 18:00 Uhr

An der Frage der Opernregie scheiden sich die Geister. Wir im Festspielhaus misstrauen dem aktualisierend-belehrenden Regietheater und folgen der Maxime: Am wichtigsten sind Libretto und Musik. Die Regie dient Sängern und Werk. Im Theater ist es längst üblich, dass Schauspieler inszenieren, inszenierende Opernsänger hingegen sind nach wie vor die Ausnahme. Die große Brigitte Fassbaender wäre da zu nennen, und heute im Festspielhaus Rolando Villazón. Der Tenor hat Donizettis „Liebestrank“ oft genug gesungen – nun wird er diese Oper zum ersten Mal selbst inszenieren. Seine Paraderolle Nemorino singt er natürlich ebenfalls selbst. Kaum ein weiterer Sänger entwickelt seine unterschiedlichen Potenziale so konsequent weiter wie Villazón – freuen wir uns auf eine höchstpersönliche Premiere!

Rolando Villazón Regie
Pablo Heras-Casado Musikalische Leitung
Johannes Leiacker Bühnenbild
Thibault Vancraenenbroeck Kostüme

Miah Persson Adina
Rolando Villazón Nemorino
Roman Trekel Belcore
Ildebrando D’Arcangelo Dulcamara
Regula Mühlemann Gianetta
Balthasar-Neumann-Chor
Balthasar-Neumann-Ensemble

Gaetano Donizetti
L’elisir d’amore (Der Liebestrank)
Opera buffa (Komische Oper) in 2 Akten
Libretto von Felice Romani nach Eugène Scribes Le philtre

Aufführungsende circa: 20.45 Uhr

Mainz, Staatstheater Mainz, Premiere COSÌ FAN TUTTE, 02.06.2012

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Staatstheater Mainz

Premiere COSÌ FAN TUTTE

So machen’s alle Frauen
Dramma Giocoso in zwei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart
Libretto von Lorenzo da Ponte

in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Musikalische Leitung Andreas Hotz
Inszenierung und Bühne Johannes Schütz
Kostüme Lane Schäfer
Dramaturgie Carsten Jenß

Eine Wette, ein zunächst harmloses Experiment stellt vier junge Liebende vor die Trümmer ihrer Beziehungen: Von Don Alfonso provoziert, schließen Ferrando und Guglielmo eine Wette mit ihm ab, um die Treue ihrer beiden Verlobten zu prüfen. Sie verkleiden sich und verführen die Freundin des jeweils anderen. Die zwei Frauen, die Schwestern Fiordiligi und Dorabella, durchschauen die Täuschung nicht, erkennen unter der Maskerade ihres Verehrers nicht den Verlobten der Schwester und im Freier der Schwester nicht den eigenen Geliebten. Das grausame Spiel mit den Gefühlen ist nicht mehr zu stoppen, sodass am Ende nicht nur die beiden Frauen, sondern alle Beteiligten vorgeführt werden …
„Così fan tutte”  entstand 1790 und war nach „Le nozze di Figaro” und „Don Giovanni” die dritte gemeinsame Arbeit von Mozart und seinem Librettisten Da Ponte. Auf dem Programmzettel der Uraufführung ließ Mozart den Untertitel „La scuola degli amanti” – „Die Schule der Liebenden” – vermerken, und so setzt die Wette ein gefährliches Experiment mit jenem tiefen Gefühl in Bewegung. Mozart und Da Ponte umkreisen die Frage nach Liebe und Treue im Stil einer Opera buffa: Akzeptiert man das für diese Gattung typische Verkleidungsspiel sowie das Nicht-Erkennen des Anderen, entdeckt man in Mozarts Dramma giocoso ein modernes und immer noch aktuelles Werk, das einer amüsiersüchtigen und voyeuristischen Gesellschaft verletzte Gefühle erbarmungslos zeigt.

Premiere am 2. Juni 2012, Großes Haus
Weitere Vorstellungen
am 4., 8., 15. und 28. Juni 2012.

Wiesbaden, Hessisches Staatstheater Wiesbaden, DER VOGELHÄNDLER, 07.06.2012

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Hessisches Staatstheater Wiesbaden

DER VOGELHÄNDLER

Der Vogelhändler von Carl Zeller

Musikalische Leitung Wolfgang Wengenroth
Inszenierung Ansgar Weigner

Titel wie Grüß Euch Gott, alle miteinander, Ich bin die Christel von der Post und Schenkt man sich Rosen in Tirol gingen seit der Uraufführung der Operette 1891 in Wien um die ganze Welt.

Die Rolle des Vogelhändlers Adam übernimmt Andreas Scheidegger, Jud Perry ist als Stanislaus zu erleben. Das erprobte ‚Duo infernale‘ Klaus Krückemeyer und Wolfgang Vater gibt die Prodekane. Die Rolle der nicht auf den Mund gefallenen Gefährtin der Kurfürstin mit Namen Adelaide, die in der Wiesbadener Produktion eine zentrale Rolle erhält, übernimmt Kerstin Witt.