Klagenfurt, Stadttheater Klagenfurt, Premiere Werther von Jules Massenet, 02.11.2017

Stadttheater Klagenfurt

Stadttheater Klagenfurt

Stadttheater Klagenfurt © Stadttheater Klagenfurt / Helge Bauer

Stadttheater Klagenfurt © Stadttheater Klagenfurt / Helge Bauer

Werther von Jules Massenet

Libretto von Edouard Blau, Paul Milliet und Georges Hartmann nach Die Leiden des jungen Werther von J.W. Goethe,  in französischer Sprache, deutsche Übertiteln

Premiere 02. November 2017, 19.30 Uhr,  weitere Vorstellungen: 04., 07., 11., 17., 22., 24., 29. November; 01., 15., 21. Dezember 2017

Stadttheater Klagenfurt / Werther © Karlheinz Fessl

Stadttheater Klagenfurt / Werther © Karlheinz Fessl

Die Beliebtheit dieser französischen Oper im deutschsprachigen Raum ist nicht nur der Goetheschen Vorlage zu verdanken, sondern vor allem der eindrücklichen Musik Massenets. Lorenzo Viotti steht nach seinem umjubelten Carmen-Dirigat in der Spielzeit 2015/16 wieder am Pult des Kärntner Sinfonieorchesters. Inszeniert wird Werther vom französischen Regisseur Vincent Huguet, die Titelpartie singt der Tenor Attilio Glaser. Anaïk Morel, von 2008 bis 2010 Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper, ist als Charlotte zu erleben.

Massenet packte ein gewagtes Projekt an, als er 1885 eine Oper auf der Grundlage von Goethes Briefroman schuf, der ein Jahrhundert zuvor europaweit für Furore gesorgt hatte. Werther wurde 1892 in deutscher Sprache an der Wiener Staatsoper uraufgeführt und bald überall gezeigt wo es Opernhäuser gab. Das leidenschaftliche Werben des Titelhelden um Charlotte, die sich der Liebeserklärungen mit Verweis auf die ihrem Verlobten Albert geschuldete Treue erwehrt, erhält in vier großen Duetten breiten Raum und bildet den Kern der Handlung. Dass Charlotte sich in deren Verlauf dazu durchringt, entgegen ihrem bürgerlichen Ideal ehelicher Treue, ihre Liebe zu Werther zu gestehen, macht sie zur eigentlichen Heldin des Stückes.

Stadttheater Klagenfurt / Werther - Lorenzo Viotti © Marcia Lessa

Stadttheater Klagenfurt / Werther – Lorenzo Viotti © Marcia Lessa

MUSIKALISCHE LEITUNG Lorenzo Viotti, REGIE Vincent Huguet
BÜHNE Aurélie Maestre, KOSTÜME Clémence Pernoud, DRAMATURGIE Markus Hansel

Werther Attilio Glaser, Albert John Brancy, Le Bailli Karl Huml, Schmidt Joshua Owen Mills, Johann Jisang Ryu, Brühlmann Johannes Puchreiter, Charlotte Anaïk Morel, Sophie Keri Fuge, Kätchen Lisa-Maria Lebitschnig, u.a. Singschule Carinthia, Kärntner Sinfonieorchester

Einführungsmatinee: 22. Oktober 2017, 11 Uhr, Bühne. Moderation Intendant Florian Scholz, Einführung zur Oper:  25 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Galeriefoyer links, Theaterkasse Tel +43 (0) 463 54 0 64, kartenkasse@stadttheater-klagenfurt.at www.stadttheater-klagenfurt.at;  PMStthKl

Premiere WERTHER:  02. November 2017, 19.30 Uhr,  Weitere Vorstellungen: 04., 07., 11., 17., 22., 24., 29. November; 01., 15., 21. Dezember 2017

 

 

Hof, Theater Hof, URAUFFÜHRUNG RASPUTIN, 28.10.2017

Oktober 19, 2017  
Veröffentlicht unter Musical, Premieren, Pressemeldung, Theater Hof

Theater Hof

Theater Hof / Plakatmotiv von „Rasputin“ mit dem Sänger Karsten Jesgarz © (Foto A.Frydrych; Grafik und Illustration H.Drees)

Theater Hof / Plakatmotiv von „Rasputin“ mit dem Sänger Karsten Jesgarz © (Foto A.Frydrych; Grafik und Illustration H.Drees)

URAUFFÜHRUNG VON „RASPUTIN“

Öffentliche Probe: Donnerstag, 19.10.2017, 18.00 Uhr, Großes Haus
Matinée: Sonntag, 22.10.2017, 11.00 Uhr, Kulturkantine
Premiere: Samstag, 28.10.2017, 19.30 Uhr, Großes Haus

Die letzte Uraufführung des Theaters Hof „Einstein – Das Musical“ wurde vom Deutschen Bühnenverein als eine der meistbesuchten und -gespielten Musical-Uraufführungen Deutschlands bewertet. Mit „Rasputin“ präsentiert sich das Theater Hof nun einmal mehr als Uraufführungstheater.

Um kaum eine Persönlichkeit ranken sich so viele widersprüchliche und spektakuläre Legenden wie um Grigori Rasputin. 2017 jährt sich zum hundertsten Mal die Oktoberrevolution, die der Ermordung Rasputins folgte. Der Komponist Paul Graham Brown, dem bereits in der Spielzeit 2014/15 mit dem „Großen Houdini“ ein weltweit beachteter Erfolg am Theater Hof gelungen ist, macht sich diesmal auf die Spuren des mysteriösen Mönchs.

Theater Hof /  Markus Pol © Alexander Frydrych)

Theater Hof / Markus Pol © Alexander Frydrych)

Im Cast von „Rasputin“ finden sich erneut große Namen der deutschsprachigen Musical-Darsteller wieder. Für die Titelrolle konnte das Theater Hof den erfahrenen Musical-Star Markus Pol gewinnen, der u.a. den Kaiser Franz Joseph im Musical „Elisabeth“ im Berliner Theater des Westens, in Zürich und für die Vereinigten Bühnen Wien gab.

Ebenfalls dabei sind als Gastdarsteller Judith Jakob (bekannt u.a. aus der Wiener Uraufführung von „Mozart!“) und der talentierte Hofer Elias Himes als Zarensohn, der als Jungdarsteller bereits in mehreren Produktionen am Theater Hof das Publikum begeisterte.

Erste kostenlose Eindrücke von „Rasputin“ gibt es bei der öffentlichen Probe am Donnerstag, den 19. Oktober im Großen Haus um 18 Uhr und bei der Matinée in der Kulturkantine am Sonntag, 22. Oktober um 11 Uhr. Die Kartennachfrage ist hoch, auch bereits für die Premiere am 28. Oktober.

Pressemeldung Theater Hof

Mannheim, Nationaltheater Mannheim, Premiere Aschenputtel , 01,11,2017

Nationaltheater Mannheim

Nationaltheater Mannheim

Nationaltheater Mannheim © Hans Jörg Michel

Nationaltheater Mannheim © Hans Jörg Michel

Familienoper Aschenputtel in der Regie von Cordula Däuper feiert Premiere

Am Mittwoch, 1. November um 18 Uhr im Opernhaus

Eine farbenfrohe Oper für die ganze Familie hat die Regisseurin Cordula Däuper mit Rossinis beliebtem Aschenputtel für das Konzert Theater Bern inszeniert, das nun an die Oper des NTM übernommen wird. Die Mannheimer Premiere findet am Mittwoch, 1. November, dem Feiertag Allerheiligen, um 18 Uhr im Opernhaus statt – eingeladen sind Groß und Klein ab acht Jahren.

Nationaltheater Mannheim/ Cenerentola - Aschenputtel - Mitglieder des Konzerttheaters Bern  © Philipp Zinniker/Konzert Theater Bern

Nationaltheater Mannheim/ Cenerentola – Aschenputtel – Mitglieder des Konzerttheaters Bern © Philipp Zinniker/Konzert Theater Bern

Im Entstehungsjahr des Barbier von Sevilla komponierte Rossini eine Märchenoper nach französischer Vorlage: Cenerentola, wie Aschenputtel im Italienischen heißt. Rossinis Märchenversion verzichtet allerdings weitgehend auf übersinnliche Elemente und hebt stattdessen die komischen Aspekte der Handlung hervor. Am Ende wird die Halbwaise Angelina (alias Aschenputtel) für ihre Güte und Herzensreinheit mit der Liebe des Prinzen Don Ramiro belohnt.

Die Musikalische Leitung hat Matthew Toogood, der seit 2016 Kapellmeister am Haus ist, gemeinsam mit dem Gastdirigenten Attilio Cremonesi. Cordula Däuper inszenierte am NTM unter anderem den beliebten Cole-Porter-Abend Wake up and Dream und Rossinis Tancredi.

Nationaltheater Mannheim/ Cenerentola - Aschenputtel - Mitglieder des Konzerttheaters Bern  © Philipp Zinniker/Konzert Theater Bern

Nationaltheater Mannheim/ Cenerentola – Aschenputtel – Mitglieder des Konzerttheaters Bern © Philipp Zinniker/Konzert Theater Bern

Die Aufführung dauert zirka 2 Stunden und 30 Minuten. Weitere Vorstellungen finden am 4. und 12. November, 3., 16. und 17. Dezember sowie wieder ab Januar statt.

Bei allen Vorstellungen gelten Familienpreise: Eltern in Begleitung der Kinder bis 13 Jahre erhalten 15 Prozent Ermäßigung, die Kinder 25 Prozent Ermäßigung. Auch für die Premiere am 1. November bekommen Kinder um 25 Prozent reduzierte Karten.

Pressemeldung Nationaltheater Mannheim

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Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Madama Butterfly von Giacomo Puccini, 18.11.2017

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Liana Aleksanyan als „Madama Butterfly“ © Hans Jörg Michel

Deutsche Oper am Rhein / Liana Aleksanyan als „Madama Butterfly“ © Hans Jörg Michel

 Madama Butterfly von Giacomo Puccini

Im Opernhaus Düsseldorf feiert die Deutsche Oper am Rhein am Samstag, 18. November, die Premiere von Giacomo Puccinis Oper Madama Butterfly. Zwei Jahre nach Donizettis komischer Oper L’elisir d’amore bringt der Regisseur Joan Anton Rechi zusammen mit seinem Bühnenbildner Alfons Flores die „Tragödie einer Japanerin“ auf die Bühne, die ihre große Emotionalität aus dem Zusammen­prall zweier völlig unterschiedlicher Kulturen und Lebens­wei­sen bezieht. Seine Inszenierung spielt im Nagasaki der 1940er Jahre. In der dortigen amerikanischen Botschaft bewegt sich die traditionell gekleidete Geisha wie eine Fremde im eigenen Land, die den Zusammenbruch ihrer Welt als unentrinnbares, zerstörerisches Schicksal erlebt.

Giacomo Puccini (1858–1924) begleitete seine Opern auf ihrem Siegeszug durch Europa – wie etwa seine Tosca, die 1900 nach gespaltener Aufnahme durch das Premierenpublikum bald zu einem großen Erfolg wurde und an allen wichtigen Opernhäusern nachgespielt wurde. So kam Puccini nach London, wo er David Belascos Drama Madame Butterfly sah, das damals ebenfalls eine Erfolgswelle erlebte. Auch wenn Puccini den Text nicht in Gänze verstand, da seine Englischkenntnisse eher rudimentär waren, so berührte ihn diese „Tragödie einer Japanerin“ zutiefst, und das Ambiente, in dem westliche und japanische Kultur aufeinandertrafen, schien ihm eine gute Basis für ein neues Opernprojekt.

Deutsche Oper am Rhein / Liana Aleksanyan als „Madama Butterfly“ © Hans Jörg Michel

Deutsche Oper am Rhein / Liana Aleksanyan als „Madama Butterfly“ © Hans Jörg Michel

Unter der musikalischen Leitung von Antonio Fogliani singt Liana Alexanyan die Titelpartie. In ihrer Rolle als Cio-Cio San war die international erfolgreiche Sopranistin zuletzt in Mailand, Seoul, Valencia und Duisburg zu erleben. Als Butterflys Vertraute Suzuki debütiert die schwedische Mezzosopranistin Emma Sventelius an der Deutschen Oper am Rhein. Der hier zuletzt als Otello und Kalaf (Turandot) gefeierte Tenor Zoran Todorovich ist als Pinkerton zu hören, Bogdan Baciu erstmals als Sharpless.  PMDOR

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