Frankfurt, Oper Frankfurt, Premiere DIE GESCHICHTE VOM SOLDATEN, 22.03.2012

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Oper Frankfurt

STRAWINSKYS DIE GESCHICHTE VOM SOLDATEN (HISTOIRE DU SOLDAT) IM HOLZFOYER DER OPER FRANKFURT


Zur neunten Premiere der Spielzeit 2011/12 an der Oper Frankfurt (bzw. zu einer Folgevorstellung) möchte ich Sie hiermit recht herzlich einladen:

Donnerstag, 22. März 2012, um 21.00 Uhr im Holzfoyer
Premiere
DIE GESCHICHTE VOM SOLDATEN (HISTOIRE DU SOLDAT)
von Igor Strawinsky
Text von Charles Ferdinand Ramuz nach Alexander Afanassjew
In deutscher Sprache

Musikalische Leitung: Sebastian Zierer
Inszenierung: Hans Walter Richter
Bühnenbild und Kostüme: Bernhard Niechotz
Licht: Alexander Kirpacz
Dramaturgie: Norbert Abels

Dresden, Semperoper Dresden, PREMIERE Svanda dudák/Schwanda, der Dudelsackpfeifer, 24.03.2012

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Semperoper Dresden

Premiere »Svanda dudák/Schwanda, der Dudelsackpfeifer« von Jaromír Weinberger

Ein Märchen ist Jaromír Weinbergers Oper »Svanda dudák/Schwanda, der Dudelsackpfeifer«, und ganz märchenhaft wird Regisseur Axel Köhler, Sänger und Intendant der Oper Halle, diese Volksoper an der Semperoper auch erzählen. Obwohl sich das 1927 uraufgeführte Stück mit seinen Tanzrhythmen, Volksliedern und großen sinfonischen Zwischenspielen größter Beliebtheit erfreute, geriet es in Vergessenheit, nachdem Weinberger 1938 als verfolgter Jude über Frankreich in die USA geflohen war. Und auch wenn nach der Dresdner Erstaufführung 1930 noch einmal 1950 eine Inszenierung an der Semperoper folgte, handelt es sich bei dieser Neuproduktion um eine kleine Wiederentdeckung.

Marjorie Owens singt Dorotka, die Hüterin ihres kleinen, behaglichen Glücks mit ihrem Mann, dem Dudelsackpfeifer Schwanda. Christoph Pohl ist dieser Wundermusiker, der mit seinem Dudelsack Steine erweichen, Eis zum Schmelzen bringen und das Herz der Eiskönigin, gesungen von Tichina Vaughn, auftauen und gewinnen kann – und darüber seine Frau zuhause vergisst. Ladislav Elgr als Räuber Babinský hat ihn dazu gebracht, sorgt aber auch dafür, ihn aus diversen Miseren wieder herauszuholen, etwa aus den Fängen des Teufels, den Michael Eder gibt. Am Ende ist das kleine Glück wieder hergestellt, aber ob darin die Erfüllung liegt, muss sich noch erweisen. Jux oder Freude bedeutet übrigens der Name Svanda im Tschechischen.

Am Pult der Sächsischen Staatskapelle steht Constantin Trinks, der zum Auftakt der Spielzeit 2010/11 den »Rosenkavalier« in Dresden dirigierte und erstmals bei einer Neuproduktion der Semperoper die musikalische Leitung übernimmt.

Premiere ist am 24. März um 18 Uhr.

Musikalische Leitung Constantin Trinks Inszenierung Axel Köhler Bühnenbild Arne  Walther Kostüme Henrike Bromber Choreografie Gaetano Posterino Licht Fabio Antoci Dramaturgie Nora Schmid

Mit:
Souffleu Uta Mücksch
Übertitel Franziska Jahn
Svanda Christoph Pohl
Dorotka Marjorie Owens
Babinský Ladislav Elgr
Königin Tichina Vaughn
Magier Tilmann Rönnebeck
Teufel Michael Eder
Erster Landsknecht, Richter, Der Höllenhauptmann Simeon Esper
Scharfrichter, Des Teufels Famulus Timothy Oliver
Zweiter Landsknecht Ilhun Jung
Sächsische Staatskapelle Dresden
Sächsischer Staatsopernchor Dresden

Salzburg, Mozarteum Kultur GmbH, Kammerkonzert Quatuor Modigliani, 28.02.2012

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Mozarteum Kultur GmbH

Quatuor Modigliani: Kammerkonzert im Wiener Saal der Stiftung Mozarteum

Di., 28.02.2012, um 19:30 Uhr in der Stiftung Mozarteum Salzburg, Wiener Saal

Programm:
Wolfgang Amadeus Mozart: Streichquartett B-Dur KV 159
Claude Debussy: Streichquartett g-Moll op. 10
Felix Mendelssohn-Bartholdy: Streichquartett Nr. 2 a-moll op. 13

Quatuor Modigliani
Philippe Bernhard, Violine
Loïc Rio, Violine
Laurent Marfaing, Viola
François Kieffer, Violoncello

Karten und Information unter tickets@mozarteum.at oder telefonisch unter 0662 873154.

Graz, Oper Graz, Liederabend Marlis Petersen, 27.02.2012

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Oper Graz

So klingt Gretchen

Marlis Petersen besingt in ihrem Liederabend am 27.2. in der Oper Graz Goethesche  Frauenfiguren.  

Die Starsopranistin Marlis Petersen hat für ihren Liederabend Goethesche Frauenfiguren ins Zentrum gerückt:  u. a. Suleika, Gretchen („Meine Ruh ist hin“) , Mignon („Nur wer die Sehnsucht kennt“) Philine, Klärchen und Helena. Der Reigen der insgesamt 18 verschiedenen Komponisten reicht von Schubert und Beethoven über Schumann, Wagner, Wolf und Liszt bis hin zu Bruch, Krenek und Trojahn.Am Klavier begleitet Jendrik Springer.

Mit diesem außergewöhnlichen Programm, das ab Mitte März auch auf CD erscheinen wird, hat Marlis Petersen bereits in der Tonhalle Zürich und an der Genfer Oper große Erfolge gefeiert.

Klavier: Jendrik Springer

Marlis Petersen
Liederabend
Montag, 27. Februar 2012, 19.30 Uhr

Essen, Philharmonie Essen, Schubert-Abend mit Tzimon Barto, 03.03.2012

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Philharmonie Essen

Schubert-Abend mit Tzimon Barto

Pianist ist am Samstag, 3. März 2012, um 20 Uhr zu Gast

In der Reihe „Sehnsucht Schubert“ widmet sich der amerikanische Pianist Tzimon Barto am Samstag, 3. März 2012, um 20 Uhr in der Philharmonie Essen einigen ganz besonderen Perlen aus dem Klavierwerk Franz Schuberts. Neben dessen vier Impromptus, op. 90, D 899 und einigen ausgewählten „Moments musicaux“ steht die großartige Sonate G-Dur, op. 78, D 894 auf dem Programm. Als spannungsreichen Kontrast dazu hat Barto sechs Etüden des britischen Komponisten George King ausgewählt.

Tzimon Bartos Schubert-Interpretationen sind einzigartig und kompromisslos. „Ein Stück muss sich vor mir ausziehen“, erklärt er. „Mein Ton klingt länger als der von vielen anderen Pianisten. Und ich will diese Ruhe haben, langsame Tempi geben mir eine Ruhe, es muss wie eine Landschaft werden, wie eine Bruckner-Sinfonie, eine solche Atmosphäre versuche ich zu schaffen. Ich kann nur so spielen.“ Das Impromptu Ges-Dur, D 899 etwa klingt bei Barto wie eine große Meditation, ein Innehalten. Das verspricht ein ebenso wunderbares wie kontemplatives Hörerlebnis!

Karten (Preise (€): 10,-/15,-/20,-/25,-/30,-/35,- zzgl. Systemgebühr) und Infos unter T 02 01 81 22-200 und www.philharmonie-essen.de.


Kiel, Theater Kiel, Marianna Pizzolato gastiert als Rosina in BARBIER VON SEVILLA, 25.02.2012

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Theater Kiel

Mezzosopranistin Marianna Pizzolato gastiert als Rosina in Rossinis „Barbier von Sevilla“

Italienischer Mezzo-Star übernimmt die Rolle der Rosina

Mit der italienischen Mezzosopranistin Marianna Pizzolato gastiert eine der berühmtesten Interpretinnen der Rosina am Kieler Opernhaus: am Samstag, 25. Februar, 20 Uhr, wird die renommierte Mezzosopranistin Marianna Pizzolato in der weiblichen Hauptrolle in Rossinis komischer Oper „Der Barbier von Sevilla“ auftreten.

Einem breiten Publikum wurde die junge Sizilianerin bekannt, als sie im Festspielhaus Baden-Baden in Pergolesis „Stabat mater“ an der Seite von Anna Netrebko die Mezzopartie sang. Das Konzert wurde auch im Zweiten Deutschen Fernsehen übertragen und als Mitschnitt auf Deutsche Grammophon veröffentlicht.

Marianna Pizzolato stammt aus Palermo und hat dort ihr Studium am Conservatorio Vincenzo Bellini absolviert. Ergänzend besuchte sie Liedkurse in Deutschland. In der Technik des Belcanto vervollkommnete sie sich bei dem berühmten Rossini-Tenor Raúl Gímenez.

Ihr Operndebüt erfolgte in der Spielzeit 2002/2003 mit der Titelrolle in Rossinis „Tancredi“. Bereits kurze Zeit später trat sie erstmals beim renommierten Rossini-Festival in Pesaro auf, wo sie seit ihrem Debüt 2003 als Marchesa Melibea in „Il viaggio a Reims“ zu einer festen Größe wurde: Es folgten u.a. die Titelrolle in „Tancredi“, die Isabella in „L’italiana in Algeri“ (Regie: Dario Fo; musikalische Leitung: Donato Renzetti) und Andromaca in „Ermione“ unter dem Dirigat von Roberto Abbado. Auch bei den Rossini-Festspielen in Bad Wildbad ist sie aufgetreten, und in Sachen Rossini bereiste sie die Opernhäuser von Bologna, Rom, Neapel, Zürich, Lüttich und Las Palmas, wo sie mit so berühmten Dirigenten wie Alberto Zedda, Daniele Gatti, Nello Santi, Paolo Carignani oder Gianluigi Gelmetti zusammenarbeitete. Auch die Elisabetta in Donizettis „Maria Stuarda“ gehört zu ihrem Repertoire.

Neben Rossini und dem Belcanto ist ein zweiter Fixpunkt in der noch jungen Karriere der Sängerin das Barockrepertoire. Auch hier hat sie bereits mit weltbekannten Dirigenten und Regisseuren zusammengearbeitet: An der Mailänder Scala sang sie Ericlea in Monteverdis „Il ritorno d’Ulisse in patria“ in der Regie von Robert Wilson und unter der musikalischen Leitung von Rinaldo Alessandrini. Vivaldis „Orlando furioso“ interpretierte sie zusammen mit dem Ensemble Matheus unter der Leitung von Jean-Christophe Spinosi; Händels „Serse“ mit William Christie und Les Arts Florissants; Vivaldis „Orlando finto pazzo“ mit der Accademia Montis Regalis unter Andrea De Marchi am Théâtre des Champs-Elysées in Paris; Händels „Fernando Re di Castiglia“ mit dem Complesso Barocco unter Alan Curtis am Teatro São Carlos Lissabon.

Ihr Debüt am Gran Teatre del Liceu in Barcelona erfolgte in Mozarts „La clemenza di Tito“ (Dirigent: Sebastian Weigle). Große Bedeutung für die künstlerische Entwicklung der Sängerin hatte die Begegnung mit Riccardo Muti, unter dessen Stabführung Marianna Pizzolato Cherubinis „Missa solemnis“ in E-Dur in Florenz, Paris, Wien, München und Toulouse sowie Mozarts „Vesperae solemnes de confessore“ in Ravenna musizierte. Bei den Salzburger Festspielen 2011 sang sie Rossinis „Stabat mater“.

Zu ihren zahlreichen CD- und DVD-Aufnahmen zählen neben dem bereits erwähnten „Stabat mater“ von Pergolesi die „Missa solemnis in E-Dur von Cherubini (EMI); Händels „Fernando Re di Castiglia“ (Virgin Classics); Rossinis „L’italiana in Algeri“ und „La donna del lago“ und Cavallis „Gli amori d’Apollo e Dafne“ (Naxos), Vivaldis „La Rosmira fedele“ (Dynamic) und Vivaldis „Orlando finto pazzo“ (Naïve/Opus 111).

Karten (4,80-39,80 Euro) gibt es an allen Theaterkassen, unter der Rufnummer 0431 / 901 901 oder im Internet unter www.theater-kiel.de.

Ulm, Theater Ulm, Einführungsmatinee ROMEO UND JULIA, 26.02.2012

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Theater Ulm

Große Gefühle – getanzt

Einführungsmatinee zum Ballettabend ROMEO UND JULIA

Vor der Premiere des nächsten großen Ballettabends im Großen Haus findet am Sonntag, dem 26. Februar 2012, um 11 Uhr im Foyer des Theaters Ulm eine Einführungsmatinee statt. Das gesamte Inszenierungsteam ist vertreten: Der musikalische Leiter Nils Schweckendiek, Ballettdirektor und Choreograf Roberto Scafati, Bühnenbildnerin Marianne Hollenstein und Kostümbildner Angelo Alberto wollen gemeinsam mit Dramaturgin Silke Meier-Künzel neugierig auf die Produktion machen. Fragen zum Komponisten Sergej Prokofjew und zur Musik werden beantwortet, die Ulmer Inszenierung vorgestellt – und es gibt einen Einblick in den aktuellen Stand der Proben. Der Eintritt beträgt einen Euro, Karten gibt es nur an der Tageskasse.

Die Premiere findet am Donnerstag, dem 1. März 2012, um 20 Uhr im Großen Haus statt. Dafür sind noch Restkarten erhältlich an der Theaterkasse (Tel.: 0731/161 4444 oder E-Mail theaterkasse@ulm.de), bei Trafitti im Service-Center Neue Mitte, online unter www.theater.ulm.de/karten und an der Abendkasse.

Gelsenkirchen, Musiktheater im Revier, Premiere LA GRANDE MAGIA, 24.03.2012

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Musiktheater im Revier Gelsenkirchen

»Premiere: „La Grande Magia“

Oper von Manfred Trojahn, am Samstag, dem 24. März um 19.30 Uhr im Großen Haus

 „Erzählendes Musiktheater“, aus der Leidenschaft entstanden, „die Finger nicht vom Theater lassen zu können“ – so umreißt der in Düsseldorf lebende Komponist Manfred Trojahn seine vorletzte Oper „La Grande Magia“.

Zum ersten Mal nach der Uraufführung an der Dresdner Semperoper 2008, wird das Werk jetzt am Musiktheater im Revier zu erleben sein.

In mediterraner Atmosphäre entspinnt sich ein verwirrendes Gedankenexperiment: Auf der Seeterrasse des Hotels Metropole zeigt sich schnell, wie rissig die Fassade der ehrenwerten Familie Di Spelta ist.

Calogero ist es nicht gelungen, seine Frau Marta glücklich zu machen. Ein Nebenbuhler Calogeros überredet den verarmten Zauberkünstler Otto Marvuglia dazu, Marta fortzuzaubern, doch zu dessen Schrecken verschwindet sie wirklich.

Aus der Not heraus reicht der Zauberer dem rasenden Ehemann zur Beschwichtigung eine Schatulle: Gelänge es ihm, diese im Glauben an die wahre Liebe zu öffnen, könne er seine Gattin darin finden. Doch selbst nach sieben Jahren noch verharrt Calogero in der ihm auferlegten Illusion, daran ändert auch die plötzliche Rückkehr Martas nichts.

Weitere Termine: 29. März, 4., 15. April, 6., 11. und 26. Mai

 Infos im Internet hier.

Hagen, Theater Hagen, 5. Sinfoniekonzert Unerhört, 28.02.2012

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Theater Hagen

5. Sinfoniekonzert „Unerhört“ am Dienstag, den 28. Februar 2012

Unerhört
5. Sinfoniekonzert
28. Februar 2012  20.00 Uhr  Stadthalle Hagen; 19.15 Uhr Einführung

Kirill Troussov, Violine
Dirigent: Frank Beermann

Jon Lord: The Cathedral at Dawn (DEA)
Peter Tschaikowski: Violinkonzert
Dmitri Schostakowitsch: Sinfonie Nr. 9

Ein Rocker an der altehrwürdigen Universität von Durham? Unerhört! Aber Jon Lord, Pionier im Zusammenspiel von Rockbands mit klassischen Orchestern, meisterte diesen Spagat. Als Band-Mitglied von „Deep Purple“ erlangte er als erstes große Berühmtheit, bevor er mit dem „Durham Concerto“ auch als Komponist von orchestraler Musik bekannt wurde. Mit dieser Auftragskomposition der Durham University stürmte er 2008 erstmals die Klassik-Charts. Der erste Satz dieses Konzerts des Komponisten für Hagen erlebt an diesem Abend seine deutsche Erstaufführung.

Ebenso „unerhört“ sind die Schwierigkeiten, vor die Tschaikowski den Solisten seines Violinkonzerts stellt. Anfangs galt das Konzert als unspielbar, doch schon bald fand es seine Meister wie Kirill Troussov, der auf der Stradivari spielt, mit der Tschaikowskis Violinkonzert uraufgeführt wurde. Die melodische Eingängigkeit und die Virtuosität, die hier zu bewundern ist, machten es zu einem der beliebtesten Werke seiner Gattung.

Um die Wünsche und Erwartungen der Rezipienten an seine Sinfonie Nr. 9 scherte sich Schostakowitsch herzlich wenig. Er griff sie nur auf, um sie zu karikieren, zu hinterfragen und bloß zu stellen. Seit Ende des Jahres 1944 erwartete man von ihm eine monumentale Siegessinfonie in Anbetracht des bevorstehenden sowjetischen Sieges. Doch anstatt heroischer Töne setzte der Komponist auf Einfachheit und Humor und stieß damit – erwartungsgemäß – auf heftige Kritik.

Karten unter 02331/ 207-3218 oder www.theater.hagen.de

Frankfurt, Oper Frankfurt, Premiere ADRIANA LECOUVREUR, 04.03.2012

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Oper Frankfurt

CHRISTIAN LACROIX ENTWIRFT DIE KOSTÜME FÜR DIE FRANKFURTER ERSTAUFFÜHRUNG VON CILEAS ADRIANA LECOUVREUR

 

Sonntag, 4. März 2012, um 18.00 Uhr im Opernhaus
Premiere / Frankfurter Erstaufführung
ADRIANA LECOUVREUR

 

ADRIANA LECOUVREUR
Oper in vier Akten von Francesco Cilea
Text von Arturo Colautti
Nach dem Schauspiel Adrienne Lecouvreur von Eugène Scribe und Ernest Legouvé
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Musikalische Leitung: Carlo Montanaro
Inszenierung: Vincent Boussard
Bühnenbild: Kaspar Glarner
Kostüme: Christian Lacroix
Licht: Frank Keller
Dramaturgie: Zsolt Horpácsy
Chor: Matthias Köhler
Adriana Lecouvreur: Micaela Carosi
Maurizio: Frank van Aken
Fürst von Bouillon: Federico Sacchi
Abbé von Chazeuil: Peter Marsh
Michonnet: Davide Damiani
Quinault: Florian Plock
Poisson: Julian Prégardien / Francisco Brito (30. März 2012)
Fürstin von Bouillon: Tanja Ariane Baumgartner
Haushofmeister: Michael McCown
Fräulein Jouvenot: Anna Ryberg
Fräulein Dangeville: Maren Favela
Chor und Statisterie der Oper Frankfurt; Frankfurter Opern- und Museumsorchester

Der italienische Komponist Francesco Cilea (1866-1950) gilt als Vertreter des Verismo, des Naturalismus auf der Opernbühne, wobei er sich jedoch auch von der impressionistisch gefärbten französischen Musik seiner Zeit inspirieren ließ. Von seinen lediglich fünf Werken für das Musiktheater ist Adriana Lecouvreur das einzige, welches sich im Repertoire halten konnte. Die Oper basiert auf dem gleichnamigen Schauspiel von Eugène Scribe und Ernest Legouvé aus dem Jahre 1849 und erhebt eine Reihe historischer Persönlichkeiten zu ihren Protagonisten. So war Adrienne Lecouvreur eine der großen Schauspielerinnen des 18. Jahrhunderts an der Pariser Comédie Française. Die stark akklamierte Uraufführung von Cileas Oper erfolgte 1902 am Teatro Lirico in Mailand, und kein Geringerer als Enrico Caruso sang die männliche Hauptrolle. Trotzdem überarbeitete Cilea das Werk in den 30-er Jahren des vorigen Jahrhunderts, und diese Fassung erklingt auch in Frankfurt. Die Titelpartie gehört bis heute zum Repertoire der großen Diven und bietet mit ihren beiden Arien und den im deklamatorischen Stil gehaltenen Szenen die Möglichkeit, für maximalen Effekt zu sorgen. Zudem präsentiert die in der Welt des Theaters angesiedelte Handlung einen der spektakulärsten Tode der Opernliteratur.

Die Schauspielerin Adriana Lecouvreur und Maurizio, Graf von Sachsen, lieben sich. Doch die Fürstin von Bouillon möchte ihren ehemaligen Günstling mit allen Mitteln zurückgewinnen. Nachdem sie auf einem Ball von der eifersüchtigen Adriana als Rivalin erkannt und im Zuge eines doppeldeutig vorgetragenen Monologs aus Racines Phädra bloßgestellt wird, schwört sie furchtbare Rache. Sie sendet der Schauspielerin ein vergiftetes Veilchenbouquet, an dessen Duft die sich verlassen glaubende Adriana qualvoll zu Grunde geht. Als Maurizio eintrifft, ist es bereits zu spät – sie stirbt in seinen Armen.

Seit 2007/08 gehört der Italiener Carlo Montanaro zu den regelmäßigen Gastdirigenten der Oper Frankfurt. Hier erarbeitete er zuvor bereits La Bohème und Mefistofele. Gleich der Titelheldin in Cileas Oper wirkte der französische Regisseur Vincent Boussard an der Comédie Française, bevor er u.a. mit Bellinis I Capuleti e i Montecchi in München sowie mit Bernsteins Candide in Berlin erfolgreich war. Für die Kostüme zeichnet dort wie hier der als Modedesigner bekannt gewordene Christian Lacroix verantwortlich. In der Titelpartie kehrt die italienische Sopranistin Micaela Carosi an den Main zurück, wo sie als Puccinis Tosca sowie 2006/07 anlässlich der konzertanten Aufführungen in der Alten Oper als Maddalena in Giordanos Andrea Chenier gastierte. Vor allem das italienische Repertoire führt sie regelmäßig an die Opernhäuser von Wien, Paris, Mailand, London und New York. Zu den jüngsten Aufgaben des italienischen Bassisten Federico Sacchi (Fürst von Bouillon) gehört u.a. die Partie des Roucher bei den Bregenzer Festspielen 2011. Bis 1999 war Davide Damiani (Michonnet) Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper; seither ist er freischaffend tätig. Angeführt von Frank van Aken (Maurizio) und Tanja Ariane Baumgartner (Fürstin von Bouillon) sind alle übrigen Partien mit Mitgliedern des Ensembles und des Opernstudios der Oper Frankfurt besetzt.

Premiere: Sonntag, 4. März 2012, um 18.00 Uhr im Opernhaus

Weitere Vorstellungen: 9., 15., 17., 23., 25. (15.30 Uhr; mit kostenloser Betreuung von Kindern zwischen 3 und 9 Jahren), 30. März 2012

Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.30 Uhr

Preise: € 13 bis 140 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)

Karten sind bei unseren bekannten Vorverkaufsstellen, im Telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 oder online unter www.oper-frankfurt.de erhältlich. Bei Buchung von Vorstellungen bis 4 Wochen vor dem Aufführungstermin gibt es einen Frühbucherrabatt von 10% auf die oben angegebenen Preise, die Premiere ausgenommen.