Baden-Baden, Festspielhaus, Anja Harteros singt Wagners Wesendonck-Lieder, 28.01.2018

Baden-Baden, Festspielhaus, Anja Harteros singt Wagners Wesendonck-Lieder, 28.01.2018
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Festspielhaus Baden - Baden

Festspielhaus Baden-Baden © Festspielhaus Baden-Baden
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Anja Harteros singt Wagners Wesendonck-Lieder im Festspielhaus Baden-Baden

Die Wonne ermessen

Die gewaltige Kraft der Liebe besingt Anja Harteros mit Wagners dramatischen Wesendonck-Liedern in einem Konzert am Sonntag, 28. Januar 2018 im Festspielhaus Baden-Baden. Das Orchestre Philharmonique du Luxembourg steht bei Claude DebussysLa mer“ im Mittelpunkt.

Festspielhaus Baden-Baden / Anja Harteros © Markus Tedeskino
Festspielhaus Baden-Baden / Anja Harteros © Markus Tedeskino

Noch vor ihrem Debüt bei den Bayreuther Festspielen im kommenden Sommer ist Anja Harteros als Wagner-Interpretin im Festspielhaus Baden-Baden zu erleben: Am Sonntag, 28. Januar 2018 um 19 Uhr wird sie, begleitet vom Orchestre Philharmonique du Luxembourg die berühmten Wesendonck-Lieder interpretieren. Bei diesen Liedern handelt es sich um Vertonungen der Gedichte von Mathilde Wesendonck, der Muse Richard Wagners. Die Lieder waren für den Komponisten auch Inspiration zu seiner Oper „Tristan und Isolde“, in der die Sehnsucht zweier Liebenden, die im Leben nicht zueinander kommen, auf die Spitze getrieben wird.

Eröffnet wird das Konzert mit der Ouvertüre und der Venusberg-Szene aus der Wagner-Oper „Tannhäuser“, die ebenfalls alle Dimensionen der Liebe musikalisch intensiv auslotet.

Von der Fachzeitschrift Opernwelt wurde Anja Harteros zur Sängerin des Jahres 2017 gekürt, und auch in Baden-Baden ist sie keine Unbekannte: erstmalig zu Gast am Festspielhaus war sie beim Silvesterkonzert 2010. Für Besucher sicher unvergesslich ihre Auftritte als Marschallin im „Rosenkavalier“ 2015 und ihr Auftritt bei der Baden-Baden-Gala in der vergangenen Spielzeit an der Seite von Jonas Kaufmann und Bryn Terfel.

Im zweiten Teil des Konzertes begleitet das Orchestre Philharmonique du Luxembourg seinen Musikdirektor Gustavo Gimeno in dessen südliche Heimat und entführt mit Claude Debussys Iberia, der Suite Nr.2 aus „Images pour l’orchestre“ das Publikum in feurig-spanische Nächte.

Der aus Valencia stammende Gustavo Gimeno ist ein weltweit gefragter Dirigent, nach Meinung der der Süddeutschen Zeitung „atmet er Gelassenheit und horcht dabei hellwach ins kleine Geäst von Partitur und Orchester“. Hellwach horchen ist auch das Motto im Festspielhaus, wenn Gustavo Gimeno in Debussys Orchesterskizzen „La mer“ die gewaltige Natur, das Meer, aufleben lässt und die Zuhörer herzlich zu einem gedanklichen Kurzurlaub mit Meeresrauschen einlädt.

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