Dresden, Semperoper Dresden, Ballettpremiere: MANON, 07.11.2015

Dresden, Semperoper Dresden, Ballettpremiere: MANON, 07.11.2015
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Semperoper Dresden

Dresden Semperoper © IOCO
Dresden Semperoper © IOCO

Ballettpremiere: MANON

Ballett in drei Akten von Kenneth MacMillan Musik von Jules Massenet

Premiere ist am 7. November um 18 Uhr. Paul Connelly dirigiert die Sächsische Staatskapelle.

Weitere Vorstellungen finden am 11., 14., 18., 19. und 22. November statt.

Sir Kenneth MacMillans »Manon« ist ein epochales Werk des Ballettrepertoires. 1974 wurde es erstmals in London durch das Royal Ballet am Royal Opera House in Covent Garden aufgeführt. MacMillan, dem großen Tanzdramatiker, ging es bei der Kreation des Stoffes von Abbé Prévost aus dem 18. Jahrhundert um eine Manon, die nicht so sehr Angst davor hat, arm zu sein, sondern die sich vor allem ihrer Armut schämt. Musik von Jules Massenet war MacMillans Ausgangspunkt, nicht jedoch dessen Oper, sondern verschiedene andere Kompositionen aus seinem Gesamtwerk. Die Hauptpartien Manon und Des Grieux, individuell geprägt von den Tänzern verschiedener Generationen, leben von der Darstellungskraft und dem Charakter ihrer Interpreten. In Dresden werden das Melissa Hamilton vom Londoner Royal Ballet, Gastsolistin für ein Jahr beim Semperoper Ballett, und Jirí Bubenícek sein.

Semperoper Dresden / Melissa Hamilton (c) Andrej Uspenski
Semperoper Dresden / Melissa Hamilton (c) Andrej Uspenski

Melissa Hamilton wurde in Belfast, Irland geboren. Im Alter von vier Jahren begann sie ihre Tanzausbildung an der Jennifer Bullick Ballettschule. Ein Stipendium ermöglichte ihr die Weiterführung ihrer Ausbildung ab dem 16. Lebensjahr an der Elmhurst School of Dance in Birmingham. Ebendort entdeckte Masha Mukhamedov, ehemaliger Ballettstar des Bolschoi Balletts, ihr Talent. Bis 2007, als Hamilton den Youth America Grand Prix gewann, erteilte Mukhamedov ihr Privatunterricht in Athen. Im gleichen Jahr wurde Hamilton ans Royal Ballet engagiert, wo sie sich kontinuierlich weiterentwickelte und seit 2013 als Solistin tanzt. Für eine »außergewöhnliche weibliche Vorstellung in klassischer Partie« wurde ihr 2009 der Preis des Critic’s Circle verliehen, zudem gewann sie die Goldmedaille des 8. Internationalen Ballettwettbewerbs in Seoul 2011.

Semperoper Dresden / Manon 13/10/14 © 2014 ROH. Photographed by Alice Pennefather
Semperoper Dresden / Manon 13/10/14 © 2014 ROH. Photographed by Alice Pennefather

Mit dem Engagement an das Royal Ballet hatte Hamilton die Gelegenheit, sich ein breites Repertoire anzueignen. Sie tanzte unter anderem Manon, Julia, Raven Girl, die Zuckerfee in »Der Nussknacker«, Olga in »Onegin«, die Fliederfee und Prinzessin Florine in »Dornröschen«, die Königin der Dryaden in »Don Quichote«, Mary Vetsera in »Mayerling« und Terpsichore in »Apollo«. Weiterhin war sie zu sehen in »Symphonische Variationen«, »Rubine« (Juwelen), »Fool’s Paradise«, »Serenade«, »Agon«, »Requiem«, »Tryst«, »Las hermanas«, »Gloria«, »Das Konzert« und »Danse à grande vitesse«. Wayne McGregor, Hauschoreograf des Royal Ballet, schuf Partien in »Infra«, »Carbon Life«, »Limen« und »Acis and Galatea« für sie.

Musikalische Leitung Paul Connelly Choreografie Kenneth MacMillan Bühnenbild und Kostüme Peter Farmer Einstudierung Patricia Ruanne, Karl Burnett Musik Jules Massenet Semperoper Ballett Sächsische Staatskapelle Dresden

Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung zur Förderung der Semperoper

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