Duisburg, Deutsche Oper am Rhein, Premiere THE RAKE’S PROGRESS, 06.04.2013

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Deutsche Oper am Rhein

Stadttheater Duisburg (c)  © Raimond Spekking  CC-BY-SA-3.0 via Wikimedia Commons

Premiere „The Rake’s Progress“ von Igor Strawinsky

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Nach ihrem großen Erfolg in Düsseldorf zeigt sich die Inszenierung von Sabine Hartmannshenn am Samstag, 6. April, in ganz neuer Besetzung im Theater Duisburg. Wen-Pin Chien dirigiert die Duisburger Philharmoniker.
 
Er liebt sie, seine Anne – trotzdem schwebt dem jungen Tom Rakewell etwas anderes vor als eine sichere Banklehre und ein idyllisches Leben auf dem Land. Als ein Fremder namens Nick Shadow auftaucht und ihm nicht nur eine große Erbschaft, sondern auch eine aufregende Zukunft verspricht, ist er nicht mehr zu halten: „Nach London!“ heißt seine Devise, wo er sich Freiheit, Glück, Erfolg und Geld erhofft, aber stattdessen von einem Desaster ins nächste stolpert und schließlich erkennen muss, dass er seine Seele verkauft hat …
 
Nach der umjubelten Düsseldorfer Premiere im Mai 2012 feiert The Rake’s Progress am Samstag, dem 6. April, um 19.30 Uhr Premiere im Theater Duisburg. Unter der musikalischen Leitung von Wen-Pin Chien ist Strawinkys Meisterwerk – in neoklassizistischer Manier von Mozart bis hin zu Musical-Anklängen ein abenteuerlicher Ritt durch die Musikgeschichte – in komplett neuer Besetzung zu erleben: Jussi Myllys gibt sein Debüt als Tom Rakewell, Anke Krabbe (alternierend mit Elisabeth Selle) als Anne, James Bobby als selbsternannter „Meister“ Nick Shadow und Marta Márquez als Baba the Turk. 
 
Die Regisseurin Sabine Hartmannshenn, die in Duisburg schon mit Hans Werner Henzes Phaedra begeisterte, ging so differenziert mit den einzelnen Charakteren und deren Entwicklung um, dass Strawinskys Oper alles andere ist als ein schwarz-weiß gezeichnetes Moralstück. „Der Düsseldorfer ‚Rake’s Progress‘ steckt voller schräger Einfälle und das Schöne daran ist, dass sie funktionie­ren“, schwärmt Dagmar Kurtz im „theaterkompass“. Und Christoph Schulte im Walde auf „theater­pur.net“: „Das Konzept funktioniert, ohne auch nur an einer Stelle flach zu wirken. Denn Hartmannshenn lässt die Geschichte ungezügelt fließen, ja sprudeln, so dass man dieser Moritat gern folgt.“
 
Viel Lob erhielt auch die opulente und phantasievolle Ausstattung durch Dieter Richter (Bühne) und Susana Mendoza (Kostüme), die in der jährlichen Kritikerumfrage der „Opernwelt“ für diese Produktion als beste Kostümbildnerin nominiert wurde. „Alle 20 Minuten wechselt das Ambiente, und man freut sich wie ein Kind auf die nächste Bebilderung“, so Lars Wallerang in der „Westdeutschen Zeitung“. „Die Inszenierung überzeichnet die im Stück angelegten Stereotype bis zum Karikaturhaften. Und genau das macht den Reiz der Produktion aus.“
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